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1437 - Teil6: Frondienst

Es dauert viel zu lange. Aber hier wieder mal ein Teil der kleinen Historienreihe.

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Die Ziege fand das Salz und es schien ihr wenig auszumachen, es von Osferts Schwanz zu lecken. Die raue Zunge strich wieder und wieder über den Schaft, berührte die Eichel und versetze Osferts Blut in Wallung. Der Junge stöhnte in seinen Knebel und musste mitansehen, wie sein Glied immer aufrechter stand. Es war schlimmer als alles, was sie ihn bisher angetan hatten. Hier lag er nun. den Blicken aller ausgesetzt und stöhnte, wie unter den Röcken einer Maid. Durch den Nebel seiner Gedanken und seiner alles bestimmenden Geilheit hörte er ein helles Lachen. Osfert konnte längst nicht mehr sagen, ob es seinem Wahn entsprang oder nicht, denn er hörte auch seine eigenen Lustlaute. Zwar konnte er seine Lust nicht herausbrüllen, das verhinderte der Beißknebel, wohl aber war sein Stöhnen weit über den Hof zu hören. Osfert hielt es kaum noch aus und in einem letzten Aufbäumen spritzte er endlich ab. Das Aufbäumen hatte ihn schmerzlich daran erinnert,  dass sein Hintern aufgespießt war, aber auch das war ihm inzwischen egal. Schwer atmend lehnte er den Kopf gegen den Querbalken und schloss die Augen. Er konnte ohnedies nichts tun, bis man ihn aus dieser Lage befreite. Irgendwann ließ auch endlich die Ziege von ihm ab. Osfert würdigte auch das keines Blickes.

Sie hatten ihm sehr gründlich gezeigt, dass er kaum mehr war als ein Tier. Niemand würde auf seine Würde achten, oder etwas darauf geben, was vielleicht Osferts Wünsche waren. Osfert war sich nicht einmal sicher, ob er noch Wünsche haben dürfte. Er hatte keinen Titel, keinen Rang, er besaß nicht einmal das Recht, sich seiner Lust hinzugeben, wenn ihm danach war. Der junge Mann ließ die Augen geschlossen und weinte stumm. Fürs erste musste er sich fügen. Vielleicht konnte er genügend Vertrauen aufbauen um Lord Derneth dazu zu bringen, ihn unbeaufsichtigt zu lassen. In seiner derzeitigen Lage allerdings fiel es Osfert schwer die Hoffnung zu haben, dass sein Herr auch nur eine Sekunde unaufmerksam sein würde. Lord Derneth’ Präsenz war überall spürbar und er hatte bisher nicht gesehen, dass auch nur einer der anderen Leibeigenen Widerstand oder gar Ungehorsam wagte. Osfert blinzelte die Tränen weg. Er würde es herausfinden müssen.

 

Osfert blickte auf, als ein Schatten auf ihn fiel und wünschte er hätte die Augen geschlossen gelassen. Vor ihm stand die Tochter seines Herrn und lächelte auf ihn hinab. Ihm wurde klar, dass das helle Lachen, das er eben wahrgenommen hatte, von ihr gekommen war. Für den Augenblick war der junge Mann fast froh, dass man ihn geknebelt und gefesselt hatte, so blieb es ihm wenigstens erspart, vor diesem missratenem Mädchen seinen Respekt zu bekunden. Ohne Frage sah sie wunderschön aus. Sie war jung, wenige Jahre jünger als Osfert selber, und sie war mit einer üppigen Figur ausgestattet. Das Mädchen ging in die Hocke und Osfert hatte kaum eine andere Wahl als seinen Blick auf den vollen Busen zu werfen. Der edle Stoff des Kleides schien kaum ausreichend, diese Pracht zu bändigen. Gebannt starrte er zu der jungen Frau, die nun wieder ihr helles Lachen erklingen ließ. „Du bist Ser Morrends Sohn!“, rief sie erfreut. Dann griff sie mit spitzen Fingern nach den Riemen des Knebels und zwang ihn so, den Kopf zu senken. „Oder sagen wir, Du warst Morrends Sohn. Nun bist Du der Sklave meines Vaters.“ Osfert wollte etwas erwidern, sein Knebel verhinderte allerdings jeden artikulierten Laut. Seine Versuche wurden mit dem hellen Lachen quittiert. „Ich erinnere mich an Dich, Sklave. Erinnerst du dich ebenfalls?“. Die Stimme klang nun scharf und Osfert wagte es diesmal nicht, den Blick zu heben. Er erinnerte sich sehr wohl. Früher war er manchmal mit seinem Vater bei Lord Derneth gewesen, damals war er ein Edelmann. Gutaussehend und mit einer glänzenden Zukunft. Sie war damals nur ein pummliges Mädchen gewesen und ihres Vaters Liebling obendrein. Wo es nur ging hatte er sie gepiesackt. Wenn keiner hinsah hatte er ihr unter die Röcke gegriffen, einmal hatte er sie am Fluss aufgespürt und wollte ihr zeigen, wie ein Mann bestückt war. Sie hatte sich gewehrt und geweint und letztlich hatte er von ihr abgelassen. Eigentlich wollte er sie damals nicht, er wollte nur das Luder nackt sehen, am besten flennend. Osfert sah nun doch wieder auf. Das Lächeln des Mädchens war aus Eis. Sie lächelte auch, als sie einer Wache winkte. „Ich denke, ich werde Vater bitten, dich mal mir auszuleihen, Sklave.“ Sie erhob sich und sah mit verschränkten Armen zu, wie die Wache seine Fesseln löste. Zwischen die Handmanschetten wurde eine kurze Kette gelegt, dann wurde er auf die Füße gezogen. Osfert verzog das Gesicht, als er zum wiederholten Male spürte, wie der Schaft aus seinem Hintern verschwand. Die Lady machte einen Schmollmund als sie sah, worauf Osfert gepfählt gewesen war. „Oh, so ein Ärger! Es scheint, als habe Vater vor, dich als Leibdiener zu halten.“ Die Wache entfernte währenddessen den Knebel und blieb dann in der Nähe stehen. „Erinnerst du Dich an mich?“, wiederholte das Mädchen die Frage. „Ja, Mylady“, brachte Osfert hervor. Er senkte den Blick, denn er wusste, dass diese Frau in vernichten konnte. Er wollte sich gar nicht erst ausmalen, was sein Herr mit ihm machen würde, erführe er, was sein neuer Sklave einst seiner Tochter angetan hatte. „Und erinnerst du dich daran, was du mit mir gemacht hast?“, hakte sie nach. „Ja, Mylady.“ Wieder lächelte sie, diesmal allerdings konnte Osfert es nicht sehen, denn er hielt seinen Blick gesenkt. Den Triumph in ihre Stimme nahm er allerdings um so deutlicher wahr. „Gut! Du kannst gehen!“ Osfert rührte sich nicht vom Fleck. „Mylady. Was... was werdet ihr nun tun?“ „Dir zeigen, wie eine Frau bestückt ist.“ Mit diesen Worten ließ Derneth’ Tochter ihn stehen.

 

Als es dunkel wurde stieß man ihn in seine Zelle. Zuvor hatte er ein einfaches, aber sättigendes Mahl erhalten, das aus einem festen Brei und dünnem Bier bestand und man hatte ihm befohlen, sich gründlich zu waschen. Osfert sah sich im Raum um. Wenigstens war er nicht mehr im Verlies sondern befand sich im Gesindehaus gegenüber des Burgturmes. Jeder Sklave war in einer solchen Zelle untergebracht, wenn er nicht arbeiten musste. Außer einem Strohsack und einer Decke gab es keinerlei Einrichtungsgegenstände. Der Raum war gerade so lang wie der Strohsack und ebenso breit. Es gab ein schmales Fenster unterhalb der Decke. Man hatte ihn nackt hereingeschickt, Lord Derneth hatte aber seine Drohung wahr gemacht. Sie hatten Osfert wieder den Ring um seinen Schwanz fester angezogen und die Lederkappe über sein Gemächt geschnürt. Seine Hände waren mit einer Kette verbunden und am Halsring befestigt worden. Soviel also zur Idee, dass er vielleicht Unaufmerksamkeit nutzen konnte. Osfert fluchte über seine Dummheit. Die Fesseln schränkten seine Bewegungsfreiheit genug ein, es blieb ihm also nichts, als sich auf das Bett zu legen und zu versuchen zu schlafen. Es dauerte eine Weile bis es ihm gelang. Fast rechnete er damit, dass Wachen hineinstürmen würden und ihn vor Lord Derneth schleifen würden. Selbst als er einschlief verfolgte ihn das Bild der jungen Lady, die in seinen Träumen immer und wieder fragte, ob er sich erinnere.

 

Schweißgebadet erwachte Osfert aus seinen Träumen und musste feststellen, dass er nicht schweißgebadet war. Jemand hatte ihm einen Eimer Wasser ins Gesicht geschüttet und befahl im barsch, aufzustehen. Der junge Mann hatte inzwischen gelernt, dass man besser schnell gehorchen sollte, da es sonst Schläge setzen würde. Seine Ketten wurden gelöst, dann durfte er Wasser lassen und sich erneut gründlich waschen. Osfert war erstaunt, dass das hier so oft geschah. Er konnte sich nicht erinnern, je so oft mit Körperpflege zutun zu gehabt zu haben. Widerstandslos ließ er die Prozedur des Ankleidens über sich ergehen. Nachdem sein Schwanz wieder wohl verpackt war, zog er sich die übrigen Kleider über und wieder wurden seine Armmanschetten mit einer Kette verbunden. Es war scheinbar wirklich so, dass Osfert nur im Beisein seines Herrn ohne die Ketten gehalten wurde. Im Hauptraum vor den Zellen der Sklaven wurde ihm eine Holzschale vorgesetzt. Es war wieder dieser gräuliche, feste Brei und dünnes Bier, das er bekam. Osfert kam der Gedanke, dass dies die einzige Nahrung für die Sklaven des Haushalts war. Er selber hätte es in früheren Zeiten wohl ähnlich gemacht. Sie war billig und erhielt einen Mann bei Kräften. Keiner achtete darauf, ob so etwas auch schmeckte. Es sollte nur satt machen. Osfert hatte nicht lange Zeit, über derlei Dinge nachzudenken. Kaum war er fertig trieb ihn eine Wache mit einem Stockschlag auf den Rücken hoch. „Du hast Dienst beim Lord, beeil Dich, Bursche!“ Osfert nickte und wartete, dass man ihn die Handfesseln lösen würde. 

Als er den Hof überquerte, um zu den Gemächern des Lords zu gelangen, bemerkte er, dass die Sonne eben erst aufgegangen war. Wahrscheinlich würde Lord Derneth noch schlafen. Osfert betrat leise das Gemach des Lords und sah seine Vermutung bestätigt. Lord Derneth lag in einem breiten Federbett, dessen Rückwand das Wappen seines Hauses zierte. Neben der Tür stand ein weiterer Sklave, der exakt wie Osfert bekleidet war. Als der Lord sich rührte, eilte der Mann sofort zu ihm und reichte ihm ehrerbietig einen Silberpokal. Da Osfert nicht wusste, was er tun sollte, blieb er zunächst neben der Tür stehen. „Ist mein neuer Leibdiener da?“, hörte er die tiefe Stimme seines Herrn. „Ja, Mylord.“, antwortete der andere Sklave. Lord Derneth warf die Decke zurück und winkte Osfert zu sich. Als Osfert neben dem Bett stand verbeugte er sich tief. Er kam nicht umhin zu sehen, dass sein Herr eine beachtliche Morgenlatte hatte. Dies und auch der muskulöse Körper seines Herrn ließen kaum vermuten, dass Lord Derneth sicher 20 Jahre älter war als sein neuer Sklave. „Zieh deine Hosen runter!“, befahl der Lord. Osfert sah seine schlimmsten Vermutungen bestätigt. Wahrscheinlich würde nun die Strafe für das folgen, was er der Tochter des Lords angetan hatte. Er beeilte sich, dem Befehl zu folgen, denn er wollte es nicht noch schlimmer machen. Der Lord erhob sich aus dem Bett und reichte dem anderen Sklaven den Pokal. Zitternd stand Osfert da und betete, dass er nicht wieder diese entwürdigende Prügel beziehen würde. Derneth trat hinter ihn und stieß ihn dann zwischen die Schulterblätter, sodass Osfert bäuchlings auf dem weichen Bett zum Liegen kam. „Meine Tochter kam zu mir, Bursche.“ Osfert schluckte und ließ es über sich ergehen, dass der Lord ihn so über die Bettkante schob, dass sein Hintern nach oben ragte. Er zuckte eher vor Schreck als vor Schmerz zusammen, als er den Schlag der kräftigen Hand seines Gebieters spürte. „J.. Ja, Mylord.“, stotterte Osfert. „Gib mir deine Hände.“ Osfert tat wie ihm geheißen wurde und legte die Hände auf den Rücken zusammen, sodass der Lord die Armschellen verbinden konnte. Osfert konnte nicht sehen, was hinter ihm geschah, aber Derneth hatte von ihm abgelassen und schien erneut etwas zu trinken. Osfert wagte es nicht, sich zu bewegen und so zuckte er erneut zusammen, als er spürte, wie etwas in seine Spalte geschmiert wurde. Der Lord sprach währenddessen aus einiger Entfernung weiter. „Sie sagt, ihr seid euch schon einmal früher begegnet. Stimmt das, Junge?“ „Ja ...“, Osfert musste sich beherrschen, um seine Stimme nicht vor Panik zu überschlagen „Ja, Mylord.“ Plötzlich war Lord Derneth über ihn und stieß die Beine des jungen Sklaven beiseite, bis er weit gespreizt über das Bett gebeugt stand. Osfert keuchte erschrocken auf, als er den steifen Schaft seines Herrn an seinem Anus fühlte. Zwei kräftige Hände zogen seine Arschbacken auseinander und Osfert wurde unangenehm an die Riemen erinnert, die längs seiner Arschbacken verliefen und seinen Keuschheitsgürtel an Ort und Stelle hielten. Die Reibung verursachte wieder diese ungewohnte Hitze in den Lenden, die er schon gespürt hatte, als sein Herr ihn erstmals den nackten Hintern versohlt hatte. Dann stieß sein Herr zu. Erst behutsam, um den Widerstand des Schließmuskels zu überwinden, dann aber immer fester und ohne jede Rücksicht auf seinen Sklaven, der auf dem Bett hin und her rutschte. Derneth packe ihn schließlich an den Haaren und der Schulter und atmete inzwischen schwer. Osfert stöhnte vor Schmerzen und versuchte erfolglos, dem Griff seines Herrn zu entkommen. Schließlich spürte er warme Flüssigkeit in seinem Darm und ebenso an seinem Bein herablaufen. Sein Gebieter hörte mit den Stößen auf und klatschte seinem Sklaven fast wohlwollend auf die rechte Arschbacke. „Sie sagt, sie würde dich gerne ausleihen. Ich konnte meiner Tochter nie etwas abschlagen. Diene ihr also gut, Bursche!“ Mit diesen Worten zog der Lord seinen Schwanz aus Osferts Anus und reinigte sich mit einem Tuch, das der andere Sklave ihm reichte. Als er damit fertig war, warf er es auf Osferts Rücken. „Mach ihn sauber, dann will ich essen.“

Osfert war erschüttert. Er hatte damit gerechnet, dass er den Zorn seines Herrn spüren würde, stattdessen war er benutzt wurden, wie das Tuch, das der Lord auf ihn geworfen hatte. Seine Lordschaft hatte Osfert lediglich dazu benutzt, seine morgendliche Lust loszuwerden. Zu allem Übel musste er nun über sich ergehen lassen, dass man ihn reinigte und dann die Hose wieder über den Hintern zog, als würde man ein Schwert nach Gebrauch in das Futteral schieben. Osfert spürte, wie sich die Macht seines Herrn über ihn ergoss und er verwarf seine Pläne, die Freiheit wieder zu erlangen als vollkommen unerreichbar.

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