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Ergebenheit

Deiner Augen Farbengeflecht leuchtet hell

Und voller Wissen, erfahren und mächtig

Wirkt dein Gang, so stolz erhoben und prächtig

Trägst du deinen Körper durch die Welt, so schnell

 

Dein Lächeln kann so hart sein, voller Wut

Die versteckt in deinem Herzen lauert

Doch schau wie meine Seele vor dir kauert

Vergieß’ anstatt deiner Tränen heut’ mein Blut

 

Ich will dir deine wahre Stärke zeigen

Und wenn du sprichst um deiner Willen schweigen

Schenke dir vollstes Vertrauen und mein Ich

 

Ich gebe mich dir hin ohne jede Angst

Auf das du die Macht über mich erlangst

Und endlich das Vertrauen findest in dich

 

 

 

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Urheberrecht: Dem Autor sind alle Rechte an diesem Text vorbehalten. Die Weiterverbreitung ohne eine ausdrückliche Genehmigung, auch in Form von Auszügen, ist nicht gestattet und stellt einen Verstoß gegen geltendes Urheberrecht dar.
3.42
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 3.4 (5 Bewertungen)

Kommentare

Bild von Artaxerxes I

Ein Gedicht das Fragen

Ein Gedicht das Fragen aufwirft. Ist eine Dom/Sub Beziehung eine Therapie? Die letzten zwei Zeilen ließen dies vermuten. Aber ich will das Gedicht und die Dichterin loben und keinen Psychologenstreit vom Zaune brechen. Ich mag Gedichte und hier wird einfühlsam über das Innenleben einer D/s Beziehung geschrieben. Gibt es vielleicht noch mehr Zeilen, irgendwann einmal?

Bild von sibyl666

Ja

Dom/Sub ist eine Therapie und das gefährlichste Spiel der Welt. Es verändert alle Beziehungen - vor allem eine lange Ehe. Gefährlich ist es, weil die Beteiligten total offen und damit verletzbar werden. Grenzgehen muss gelernt werden.

Bild von YoungDom

Tiefgründig

Sehr schöne Worte, die deine tiefe Beziehung zu diesem Gefühl zeigen

Bild von dominus00

Ich bin...

... da ganz bei Artaxerxes. Dieses Gedicht wirft einige Fragen auf, die sämtlich psychologischer Natur sind. Ich persönlich hätte diese gerne durch weitere Zeilen beantwortet gewusst...

Dass in deinem Gedicht jedoch unklar bleibt, ob es sich um eine Femdom/Malesub- oder Maledom/Femsub-Geschichte handelt, empfinde ich eher als Pluspunkt für gute schreiberische Leistung.

Allerdings, und da wiederspreche ich meinem Vorredner entschieden, besonders tiefgründig empfinde ich die Geschichte eher nicht. Alle Positionen sind klar benannt, Lust und Leid gut erzählt, und eine zuhöchst nachvollziehbare Situation geschaffen. Außerdem spiegelt die Geschichte die Sehnsucht nach einem einzigen, ganz bestimmten Erlebnis wieder. Ein weiterer Pluspunkt. Aber genau das empfinde ich eben als ganz klaren Widerspruch zur Tiefgründigkeit, wo sich ja bestimmte Aspekte erst beim zehnten Lesen erschließen, weil sie zuvor rhetorisch zu gut verschleiert waren...

Insofern finde die Geschichte vom Inhalt sehr gelungen.

Dennoch bewerte ich sie "nur" mit drei Sternen, weil sie eben sprachlich absolut flach ist. Das Versmaß ist unklar, Kadenzen sind verschwommen und semantische Mittel sind Mangelware. Bis auf die einschließenden Reime fehlt es da sprachlich an Allem, was gute Lyrik auszeichnet. Sorry, aber das ist nun einmal ein nicht wegzudiskutierender Fakt...

Schade, aber die Sprache wird dem Inhalt beileibe nicht gerecht...!



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