Überraschung

Diese Geschichte von Master of Desaster ist frei erfunden, jegliche Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig.

 

Der Tag war schwül, das Hemd klebte ihm auf dem Leib, verdammt warum musste er ausgerechnet heute diesen Kundenbesuch machen, nicht nur dass der Kunde weit draußen auf dem Lande wohnte, nein wegen ihm würde er heute, das Fußballspiel Bayern München gegen Borussia Dortmund verpassen und das live, er verfluchte sich dass er diesen Termin nicht abgesagt hatte, aber heute wollte der Kunde den Abschluss machen.

 

Na ja, es gab ja schon gut Geld für diesen Abschluss 500,- DM würde er daran verdienen, Geld das er für die Ausbildung seiner Töchter zurücklegen wollte, er quälte sich die Autobahn entlang.

 

Ja, hatten diese Leute denn kein Zuhause, mussten sie jetzt gerade auf dieser Autobahn sein, wie weit war es denn noch bis zur Ausfahrt, ein Schild tauchte auf – Ausfahrt 500 m – erleichtert atmete er auf, endlich nur noch 20 min bis zum Anwesen, dann noch 30 min bis zum Abschluss und dann konnte er ins Wochenende starten, vielleicht könnte er noch die zweite Halbzeit des Fußballspieles in seiner Stammkneipe bei Rudi sehen und ein oder zwei lecker Pils dazu trinken.

 

Er setzte den Blinker und bog in die Ausfahrt ein, auf halber Höhe der Ausfahrt überholte ihn ein Porsche, er erschrak und hatte Mühe den Wagen in der Spur zu halten, vor ihm flatterte eine lange blonde Mähne im Wind.

Scheiß – Weiber wenn du ihnen einen Porsche gibst übertreiben sie gleich.

An der Ampel stand sie vor ihm, sie setzte den Blinker und fuhr nach rechts.

Hey, das war ja auch seine Richtung.

Er bog ab und folgte ihr.

Gemeinsam fuhren Sie bis zum Ortseingang von Bugalu, hier meinte er müssten sich ihre Wege trennen, doch nichts dergleichen, sie nahm den Weg den er nehmen musste, er war überrascht als sie jetzt auch noch auf den Feldweg einbog der zum Anwesen des Kunden führte. Gemeinsam kamen sie auf dem Anwesen an.

 

Sie stieg aus und er konnte ihr nur noch staunend hinterher schauen.

Diese Figur, diese langen schlanken Beine, untermalt mit hohen Pumps und erst diese Netzstrümpfe, nicht zu weit und nicht zu dichtmaschig, genau richtig.

Sein Blick wanderte nach oben und was er sah gefiel ihm wohl, Brüste Größe 75 C schätzte er und erst diese sich durch den hautengen Stoff abzeichnenden Brustwarzen, Herr im Himmel, die wäre schon eine Sünde wert.

 

Als sie aus dem Auto stieg schaute sie zu ihm, sie war sich ihres guten Aussehens bewusst und registrierte mit Genugtuung seine geilen Blicke.

Sie wandte sich ab von ihm und schritt auf das Anwesen zu, er beobachtete ihren Gang, ja das war es was er  an dieser Art von Frauen liebte, aufrecht, selbstbewusst und stolz schritten sie einher, nicht wie diese Trampel mit den Jesuslatschen an den Füßen.

Er verweilte noch einen Augenblick bei seinen Tagträumereien, bevor er sich wieder auf seine eigentliche Aufgabe den Abschluss mit dem Kunden besann.

Er nahm seine Tasche und ging damit auf den Vordereingang des Hauses zu.

Wenige Meter vor erreichen des Eingangs, öffnete sich die Tür und der Kunde trat heraus, er schien ihn schon erwartet zu haben.

Sie schüttelten sich die Hände und der Kunde bat ihn ins Haus.

Sie gingen durch den Flur und kamen an eine Tür, vor der der Kunde stehen blieb.

Er fragte warum er denn nicht weitergehe, worauf hin ihm der Kunde antwortete, er müsse erst dreimal klopfenund als Antwort  ein dreimaliges Klopfzeichen erhalten, bevor er eintreten dürfe.

 

Befremdet stand er da als der  Kunde dreimal an die Tür klopfte, das Gegenklopfzeichen ertönte, ein Schlüssel drehte sich und sie traten ein.

Der Kunde und er gingen über eine aus Sandstein gemauerte Treppe in den Keller hinab.

Als er auf den letzten Stufen angelangt war sah er die Dimension dieses Raumes, in ihm mussten einst Fürsten und Grafen ihren Wein gelagert haben.

 

Aber nicht wie zu früheren Zeiten zierten Weinregale diesen Raum, nein heute waren es Ketten und Folterwerkzeuge die die Wände schmückten.

Ein leises Unbehagen stieg in ihm auf.

Verdammt, warum hatte er sich nur auf diesen Abschluss vor Ort eingelassen, im Büro wäre alles einfacher gewesen.

 

„ Auf die Knie du Wurm „ , verdutzt drehte er seinen Kopf in die Richtung aus der diese harte, kalte Stimme kam., was er erblickte ließ ihm das Blut ihn seinen Adern gefrieren, das war doch, konnte das möglich sein, ja, das war diese Frau aus dem Porsche, wie konnte sie sich dermaßen schnell in diese harte, kalte Frau verwandelt haben, tausend Gedanken jagten durch seinen Kopf als ihn diese Frau erneut ansprach „ Wird es bald, du Wurm „

 

„ Sie scheinen mich zu verwechseln „ was das einzige das er zu sagen imstande war.

 

„ Oh nein, ich habe dich nicht verwechselt und jetzt auf die Knie du Wurm“.

 

„Sie müssen verrückt sein, ich bin hier um einen Abschluss zu tätigen und nicht um vor Ihnen zu knien.“

 

„Du wagst es so mit mir zu reden, du elende Kreatur, dafür werde ich dich hart bestrafen.“

 

„Ich werde dich lehren mich mit Madame anzureden und nur dann zu reden wenn ich es dir erlaube.“

 

Zur Bekräftigung ihrer Worte ließ Sie die Peitsche auf seinen Rücken knallen.

 

„Sind Sie wahnsinnig, ich will hier raus.“

 

Panik machte sich in seinem Kopf breit und er versuchte die Kellertreppe hinaufzuhasten, er hatte aber nicht die Rechnung mit Madame gemacht die ihm mit einem gezielten Schlag ihrer Peitsche die Füße wegzog so daß er mit einem lauten Schrei die Treppe herunterfiel und reglos auf dem Boden liegen blieb.

 

„Charles, komm her und fessle dieses elende Subjekt, nimm die kurzen Hand- und Fußfesseln und bring ihn danach zum Kreuz.“

 

„Ich mag es wenn dieses Subjekt wehrlos meiner Peitsche ausgeliefert ist.“

 

„Ja, Madame.“

Er erwachte wieder als Madame ihm die erste Klammer an sein rechtes Ohr setzte.

 

„Na, mein kleiner Sklave wie gefällt dir das?“

 

Er war sprachlos und das im wahrsten Sinne des Wortes hatte Madame ihm doch einen Knebel in den Mund geschoben, der ihn ganz ausfüllte.

 

„Du würdest jetzt wohl gerne schreien, meine kleine Sklavensau?“

 

„Soll ich es dir ermöglichen?“

 

„Wenn ja dann nicke einfach, wenn nein dann schüttle einfach den Kopf.“

 

Er nickte mit dem Kopf um ihr seine Wahl mitzuteilen.

 

„So du möchtest also gerne schreien, schön.“

 

„Charles entferne ihm den Knebel, während ich ihm die zweite Klammer an sein linkes Ohr setze.“

 

Charles entfernte den Knebel, als sich plötzlich ein Schmerzensschrei seiner Brust entrang zu schnell hatte Madame die Klammer zuschnappen lassen, deren spitze Zähne sich jetzt tief in seine Ohrläppchen bohrten.

 

Welle auf Welle rauschte der Schmerz durch sein Blut, seine Augen weiteten sich und er begann schwer zu atmen.

 

„Ah, ich liebe es wenn meine Sklaven leiden, nicht wahr Charles?“

 

“Ja, Madame.”

 

„Was meinst du Charles, sollen wir dem Sklaven einen Namen geben?“

 

„Ich denke wir sollten ihm eine Prüfung auferlegen, wenn er sie nicht besteht hat er es nicht verdient einen Namen zu erhalten.“

 

“Was für eine Prüfung schlägst du vor Charles?“

 

„Madame, ich denke zuerst zwanzig Schläge mit der Peitsche auf seinen nackten Arsch, danach zehn Schläge mit der Hundepeitsche auf seine Nippel und zum guten Schluss noch zehn Schläge mit der Gerte auf seine nackten Fußsohlen.”

 

“Gut, Charles, das scheint mir fair zu sein.”

 

Zu ihrem Sklaven gewandt fragte Madame „ Na, Sklave hältst du das für fair?“

 

Der Sklave rollte mit den Augen und schüttelte den Kopf.

 

„Was du hältst das nicht für fair, du hast dir soeben noch eine weitere Strafe eingehandelt.“

 

„Charles, bring mein Sklavenschweinchen zum Bock, damit ich ihm den Hintern versohle.“

Charles löste die Fesseln des Sklaven, dieser witterte die Chance sich zu befreien und schlug um sich, Charles jedoch war erfahren genug um dies vorauszusehen, er trat einen Schritt zur Seite so dass der Angriff des Sklaven ins Leere lief und er ihm den Arm umdrehen und in den Polizeigriff nehmen konnte.

Charles herrschte den Sklaven an: „Versuch das noch einmal und ich breche dir den Arm, hast du das verstanden?“

Der Sklave nickte und ließ sich willenlos zum Bock führen.

„Stell dich frontal vor den Bock, spreize deine Arme und Beine und bücke dich nach vorne.“

Der Sklave tat wie ihm geheißen, er beugte sich nach vorne und berührte mit seinem nackten Körper das kalte Leder des Bocks, seine Brustwarzen stellten sich auf und das Blut schoss in seinen Penis, ungewollt entfuhr ihm ein Lustseufzer.

„Ah, ich sehe unserem Sklavenschweinchen scheint unser Spiel langsam zu gefallen“ lachte Madame.

„Charles, hilf unserem Sklavenschweinchen und binde es fest.“

„Sehr wohl, Madame.“

 Charles nahm die neu von Madame angeschafften Seile und band damit den Sklaven an Händen und Füssen am Bock fest.

„Madame, der Sklave ist bereit.“

„Charles, die Neunschwänzige.“

„Sehr wohl, Madame.“

Charles reichte Madame die neunschwänzige Katze welche schon mehr als einmal auf dem Rücken eines Sklaven getanzt hatte.

Ein wohliger Schauer durchströmte ihren Leib, mühelos schwang sie die Peitsche in die Luft, ein lautes Schnalzen hallte durch den Raum und erfüllte den Sklaven mit Angst.

Wann würde Madame den ersten Schlag führen, die Stille dehnte den Raum, als er plötzlich ein monotones Tic-Tac-Tic-Tac hörte, was war das nun wieder für eine Teufelei, die nackte Panik stieg in ihm hoch.

Mit einem satten „Slac“ legte sich Lilith (ja, Madame gibt ihren Peitschen Namen) um den Po des Sklaven.

„Na, mein Sklavenschweinchen, wie gefällt dir Lilith?“

„Ich, ich, bin nicht ihr Sklave.“

„Wie du wagst es mir zu widersprechen, ich sollte dir dein freches Maul stopfen.“

„Aber, ich bin kein Masochist, sie haben den Falschen.“

„Das glaube ich nicht, mein Sklavenschweinchen.“

„Ich glaube eher du weißt nicht was dir gefällt, ich werde dich lehren Gefallen an Schmerzen zu finden, Schmerzen die dir unendliche Lust bereiten, Schmerzen die dich tief in deinem Innern packen und dich von Orgasmus zu Orgasmus tragen.“

„Ich werde dich lehren mein treuer, gehorsamer, unterwürfiger Sklave zu sein, der den Boden unter meinen Füssen anbetet, du wirst dich danach sehnen mir dienen zu dürfen, Sklavenschweinchen.“

„Ich mag keine Peitschen.“

„So, so, seit wann bestimmt der Sklave welche Instrumente die Herrin benutzt?“

„Sie sind nicht meine Herrin.“

„Oh, doch und du weißt es, tief in deinem Innern rufst du nach mir, vernimm den Ruf und folge deiner Bestimmung, mein Sklavenschweinchen.“

„Ich höre nichts.“

„Na, dann werde ich dir auf die Sprünge helfen müssen, sprach’s und ließ Lilith auf seinem Arsch tanzen.

Mit jedem weiteren Tic-Tac des Metronoms brachte Madame den Arsch des Sklaven zum Leuchten.

Schweißtropfen bildeten sich auf der Stirn des Sklaven und rannen in seine Augen, mit jedem neuen Schlag verstärkte sich seine Geilheit, sein Blut wurde heißer und heißer und die Lust rann durch seinen Körper, alle seine Sinne wurden geschärft und er nahm überdeutlich wahr wie die Haut seines Pos aufriss, wie lange würde es wohl noch dauern bis er die Sinne verlor?

Tic-Tac, Tic-Tac, langsam pendelte das Metronom aus und verstummte beim 20.ten Schlag.

„Bravo, mein kleines Sklavenschweinchen, das hat doch gar nicht so weh getan, höhnte Madame.

Atem- und sprachlos lag der Sklave auf dem Bock und harrte der Dinge die da noch kommen sollten.

„Charles bind’ unser Sklavenschweinchen los und bring es zum Kreuz.“

„Sehr wohl, Madame.“ Charles näherte sich dem Bock, „mal sehen ob sich das Sklavenschwein noch wehrt, dachte er bei sich.

Langsam löste er Seil um Seil immer darauf bedacht das Sklavenschwein zu bändigen wenn es sich wehren sollte.

Aber seine Befürchtungen waren unbegründet, denn als er das letzte Seil gelöst hatte, lag der Sklave kraftlos auf dem Bock ohne sich zu rühren.

„Komm hoch, Sklavensschweinchen, das war erst der Anfang.“

Mühsam erhob sich der Sklave, noch ganz benommen stand er da.

„Los, vorwärts, ans Kreuz.“

Langsam trottete der Sklave Richtung Kreuz.

„Beweg deinen Arsch, oder soll ich dir Beine machen, schrie ihn Charles an.

Der Sklave schien nicht zu hören, Madame kannte jedoch kein Erbarmen und ließ Lilith durch die Luft sausen, als Lilith sich in die Haut des Sklaven biss, wurde der Sklave munter und beschleunigte seinen Schritt.

„Dreh dich mit dem Bauch zu mir, spreize deine Arme und Beine, drücke deinen Arsch gegen das Kreuz und zeig’ mir deine Nippel.“

Clac, Clac, Clac und Clac schon hatte Charles das Sklavenschweinchen gesichert.

„Na, Sklavenschweinchen, spürst du schon den Ruf deiner Herrin, tief in dir?“

„Nein“

„Nein, höre ich da ein Nein, du wagst es mir zu widersprechen, ich glaube ich muss dich etwas mehr für deine innere Stimme sensibilisieren.“

„Charles die Hundepeitsche.“

„Sehr wohl, Madame.“

Mit einem diabolischen Grinsen reichte Charles Madame die Hundepeitsche, kannte er doch deren Wirkung, war sie doch ein Bestandteil von Madams Eignungstests gewesen als er sich damals bei Madame beworben hatte.

Noch heute schoss ihm das Blut in seinen Penis wenn er nur daran dachte, Madame war wahrlich eine Meisterin ihres Faches.

Der Sklave der die Virtuosität von Madame im Umgang mit der Hundepeitsche noch nicht kannte schaute mit einem geringschätzigen Blick auf die Hundepeitsche, das kleine Ding was konnte das schon anrichten?

 

„Charles, ich denke wir sollten unser Sklavenschweinchen vor seiner nächsten Peitschung noch etwas sensibilisieren, hol die Brustklammern und die Gewichte.“

 

„Sehr wohl, Madame.“

 

„Verzeihung, Madame, welche Klammern möchten Sie verwenden, die flachen ohne Zähne oder die gezahnten?“

 

„Ich denke wir sollten ihm eine Freude machen und die gezahnten nehmen, findest du nicht auch Charles.“

 

„Oh, ja, Madame ich kann mir nichts Schöneres für das Sklavenschweinchen vorstellen.“

 

Schnell eilte Charles davon um mit einem schwarzen Kästchen wieder zu kommen, behutsam öffnete er das Kästchen und hielt es Madame entgegen.

Madame wählte eine der Klammern aus und näherte sich dem Sklavenschweinchen.

„Na, mein Sklavenschweinchen, wie gefällt dir diese Klammer, ist sie nicht formschön, siehst du diese kleinen spitzen Zähne, das sind ganz fiese Gesellen, die beißen sich in deine schöne rosige Haut und bringen dich in das Land des Schmerzes und der dunkeln Lust.“

 

„Nein, Madame, nein ich will nicht.“

 

„Ah, das Sklavenschweinchen kann mich nun bereits mit Madame anreden, was bist du doch für ein gelehriges Sklavenschweinchen.“

 

„Was soll das heißen du willst nicht, glaubst du, du hättest hier eine Wahl, es gibt nur eine Wahl nämlich meine Wahl und ich wähle für dich den Schmerz der Lust, komm und gib dich ihm ganz hin, Madame berührte zärtlich seine linke Brustwarze und reizte diese mit mehreren leichten, kreisenden Bewegungen, dies ließ das Sklavenschweinchen aufstöhnen, so dass sich seine Brustwarzen aufstellten, Madame sah dies mit Wohlwollen und ließ die Klammer blitzartig zuschnappen, ein langgezogener Schmerzensschrei entrang sich der Kehle des Sklavenschweinchens, wieder lächelte Madame ob dieser Reaktion und setze nun auch die zweite Klammer an Sklavenschweinchens rechte Brustwarze.

 

„Charles, die Gewichte.“

 

„Sehr wohl Madame.“

 

Charles trat zu Madame hinzu und präsentierte die Kiste.

 

„Ah, sehr schön, mal sehen was wir hier haben, mit einem diebischen Grinsen musterte Madame die in der Kiste liegenden Gewichte.

Madame hatte die Wahl zwischen einem Paar mit 50 gr. , einem Paar mit 75 gr. und einem Paar mit 100 gr.

 

„Ich denke wir sollten langsam anfangen damit wir uns später noch steigern können, was meinst du, mein kleines Sklavenschweinchen“?

 

Sklavenschweinchens Augen weiteten sich, hatte diese Person denn immer noch nicht genug und dann noch Gewichte an diesen beißenden Klammern, das konnte nicht ihr Ernst sein.

 

„So mein kleines Sklavenschweinchen, dann wollen wir mal, Madame nahm nun ein 50gr. Gewicht aus der Kiste und hakte es am Ring der Klammer ein, sie lächelte das Sklavenschweinchen an, ließ ihre Hand langsam am Gewicht hinabgleiten und zog mit einem kurzen Ruck das Gewicht nach unten, ehe sie sich wieder der Kiste zuwandte um das zweite Gewicht aus der Kiste zu nehmen.

 

Ein kurzer Schmerzensschrei entrang sich der Brust des Sklavenschweinchens.

 

Ja, das war es was Madame hören wollte, diese Schreie die den Körper des Sklavenschweinchens verließen, diese Schreie die nach mehr verlangten, nein, nicht verlangten geradezu mehr und mehr schienen sie die Erlösung der Geilheit, durch die Schmerzen zu fordern.

 

Madame setzte nun das zweite Gewicht an der rechten Brustwarze des Sklavenschweinchens und wandte sich wieder Charles zu.

„Charles, bring er mir den Tee, ich werde mir eine kleine Pause gönnen bevor ich wieder mit Sklavenschweinchen spiele.“

 

„Sehr wohl, Madame.“

 

„Welche Teesorte wünschen Madame?“

 

„Charles, ich denke, ich nehme den Dajeerling, mit einem Tröpfchen Milch und etwas Zucker:“

 

„Sehr wohl Madame.“

 

Madame lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und nahm eine Zigarette aus der offenen Schatulle, steckte die Zigarette in ihren Mund und zündete sie mit ihrem goldenen Dupontfeuerzeug an, genüsslich zog sie an der Zigarette und betrachtete ihr Sklavenschweinchen.

 

Es gefiel ihr wie das Sklavenschweinchen am Kreuz stand, die Beine und Arme weit gespreizt, an den Brustwarzen Klammern und an den Klammern Gewichte.

 

Hm, irgendetwas fehlte noch, das Bild war noch nicht ganz vollständig.

 

Vielleicht eine Kopfmaske mit Doppeldildo, eine Kette zwischen den Gewichten, ein Cockring, ein schöner, silberner, glänzender Anal-Plug mit zwei separaten Kugeln die beim Gehen aneinander schlagen und ein leises Clac-Clac von sich geben.

 

Hm, nein, was war diese Woche, ja, es war der vierte Advent, also Kerzen und etwas Lametta, das würde dem feierlichen Anlass gerecht und würde das Bild vervollständigen.

 

„Madame, ihr Tee.“

 

„Danke, Charles.“

 

„Charles, wir haben doch den 4.ten Advent nicht wahr, dann sollten wir zu diesem Anlass unser Sklavenschweinchen schmücken.“

 

„Charles, bring’ mir vier rote Kerzen, die dicken, du weißt schon und vergiss nicht das Lametta, wir wollen doch dass unser Sklavenschweinchen festlich aussieht.“

 

„Na, Sklavenschweinchen, was hältst du davon unser Weihnachtsbaum zu sein, ist das nicht wundervoll, du magst doch Weihnachten oder?“

 

„Nein, Madame, ich hasse es, ständig dieses Geschenke kaufen und dann die Enttäuschung bei den Leuten und einem selbst weil man wieder nur Socken, Krawatten, Schals, Rasierwasser und anderen unnützen Kram bekommt den kein Mensch haben will.“

 

„Aber, aber Sklavenschweinchen, es geht doch nicht um die Geschenke, es geht darum das man etwas gibt, das Geben an Weihnachten bedeutet das dir dieser Mensch nicht egal ist, es bedeutet das er für dich etwas besonderes ist, das ist der Sinn von Weihnachten Menschen zu zeigen das man sie liebt und an sie glaubt, findest du nicht auch.?“

 

„Nun, Madame, das ist sehr schön gesagt aber was ist mit all den Menschen die man nicht liebt und denen man nur aus Pflichtgefühl etwas gibt, das ist doch die reinste Heuchelei, ich finde das schrecklich.“

 

„Findest du das schrecklich weil du sie nicht leiden kannst oder weil du einfach geizig bist und kein Geld verschwenden willst.“

 

„ Ich bin nicht geizig, ich bin einfach nur sparsam.“

 

„Ja, ja, sparsam an Geld und Gefühlen, das ist armselig, du musst lernen loszulassen, lass deine Gefühle zu, entspann dich, lass dich fallen und genieße es nicht mehr für alles verantwortlich zu sein.“

 

„Ah, da kommt ja Charles mit den Kerzen.“

 

„So, Charles, dann wollen wir mal mit dem Schmücken beginnen, zuerst werden wir die Kerzen anbringen, ich denke wir sollten Sklavenschweinchen zwei Kerzen halten lassen.“

 

„Charles, gib ihm die Kerzen in beide Hände.“

 

„Los, Sklavenschweinchen, mach deine Hände auf, brav, und jetzt zu, brav und ja nicht fallenlassen.“

 

„Na, das sieht ja schon ganz schön aus, aber was machen wir mit den beiden anderen Kerzen, auf dem Kopf hat ja nur eine Kerze Platz, hm, ich denke wir bräuchten einen Gürtel mit zwei feststehenden großen Ösen oder ja, ja das könnte gehen.“

 

„Charles, hol mir einen Stuhl.“

 

„So, Charles, jetzt löse ihm die Fußfesseln, damit sich Sklavenschweinchen auf den Stuhl setzen kann.“

 

„Los, Sklavenschweinchen, setz dich und keinen Muckser.“

 

„Wunderbar und jetzt Charles, stell ihm die restlichen beiden Kerzen auf seine Oberschenkel.“

 

„Sehr schön, sehr schön und jetzt sollten wir die Kerzen noch anzünden.“

 

„Charles, Feuer.“

 

„Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür.“

 

„Ach ja, Sklavenschweinchen, du solltest dich die nächste Zeit auf die Kerzen konzentrieren, eine falsche Bewegung und das Wachs läuft über deinen Körper, also schön stillhalten.“

 

Diese verdammte Hexe, nicht genug dass sie ihn schmückte wie einen Weihnachtsbaum musste sie jetzt auch noch die Kerzen anzünden.

 

Madame, trat an Sklavenschweinchen heran, „Die Pause ist beendet, Sklavenschweinchen, sie umfasste mit beiden Händen die beiden Gewichte und trat einen Schritt zurück.

 

Ein langgezogener Schmerzensschrei entrang sich der Brust des Sklavenschweinchens und die Kerzen fingen bedenklich an zu wackeln. Das Blut schoss in seine Brustwarzen und der Schmerz durchflutete den ganzen Körper und erweckte seinen Schwanz zu neuem Leben.

 

„Ah, ich sehe dass es dir gefällt, dein kleiner Freund mag mich.“

 

„Charles, reich mir Gwen.“

 

Charles reichte Madame Gwen, wohlwissend dass Gwen ein gemeines, fieses Biest war.

 

Madame hatte ihn Gwen bereits bei seinem Einstellungstest spüren lassen, Gwen hatte einen breiten Lederlappen an der Spitze der wenn man ihn nass machte schwerer wurde und dadurch bei jedem Schlag noch mehr Schmerzen verursachte.

 

Madame ließ ihn damals Gwen liebkosen, ja, er selbst war es der die Peitsche in den Mund nahm und mit seiner Zunge den Lederlappen umspielte, wenn er nur daran dachte fühlte er wie ihm das Blut in seinen Schwanz schoss.

 

Madame nahm Gwen in ihre rechte Hand und umfasste sie mit festem Griff, ja, Gwen war schon etwas besonderes, Gwen war ihre erste Peitsche, sie hatte sie von ihrer Mami zu ihrem 18.ten Geburtstag bekommen, damals als sie noch mit Chester ihrem Pferd im Reitverein Dressur ritt.

 

Damals hatte sie auch Wolfie kennengelernt, den Sohn des Stallmeisters, er zeigte ihr das Gwen nicht nur etwas für Pferde war.

 

Ach ja, Wolfie, leider hatten sich ihre Wege nach zwei Jahren getrennt als Wolfie`s Vater eine Stelle in einer anderen Stadt annahm, was hatten sie damals für einen Spaß miteinander gehabt.

 

Wie gut er aussah und wie wundervoll der Wind mit seinen langen, blonden Haare spielte wenn er auf Magic mit ihr ausritt, all diese wundervollen Sommerferientage im Wald und an diesem kleinen, stillen Waldsee dessen Wellen sich leicht kräuselten wenn sie Steine ins Wasser warfen und das leise, geheimnisvolle Wogen der Blätter in den Kronen der Bäume wenn der Wind darüber hinwegrauschte.

 

Wolfie war es auch der sie in die Liebe einführte, der ihr zeigte das es nicht nur eine Art von Liebe gab, er zeigte ihr das auch Schmerzen zur Lust werden können.

 

Diese süßen Qualen wenn er mit seinen Fingernägeln über ihren Kitzler fuhr, ihn sanft umkreiste und dann mit seinen Zähnen in die Länge zog.

 

„Madame, Madame, geht’s ihnen nicht gut?“

 

„Alles ok, Charles.“

 

Madame hob Gwen und ließ sie mit einem heftigen Schlag auf die rechte Brustwarze des Sklavenschweinchens niedersausen.

 

Wütend biss Gwen sich in die Brustwarze des Sklavenschweinchens, das einen kurzen, spitzen Schrei ausstieß.

 

„Na, na, wer wird denn so wehleidig sein, du bist doch schon ein großer Mann, höhnte Madame, du solltest den Schmerz ertragen können.“

„Ich denke, um dich von deinen Schmerzen abzulenken, sollte ich dich die Schläge zählen lassen.“

 

„Ach ja, und vergiss nicht dich nach jedem Schlag bei mir zu bedanken.“

 

„Wir üben das jetzt einmal, wuchtig sauste Gwen nun auf seine linke Brustwarze nieder.

 

„Eins, danke“

 

„Wie, eins danke?“

 

„Das heißt „Danke Madame für ihren ersten Schlag“

 

„Also, gleich noch mal, wieder sauste Gwen nieder und traf die Brustwarze des Sklavenschweinchens hart.

 

„Danke Madame, für ihren ersten Schlag“

 

„Brav, Sklavenschweinchen, du lernst schnell.“

 

„Ich sehe du liebst Gwen, komm liebkose sie, öffne deinen Mund und umspiele mit deiner Zunge ihren breiten Lederlappen.“

 

Madame trat an Sklavenschweinchen heran und hielt ihm Gwen vor seinen Mund, da Sklavenschweinchen offenbar nicht gewillt war seiner Peinigerin auch noch den Lederlappen zu küssen bzw. ihn mit seiner Zunge zu umspielen rief Madame Charles zu Hilfe.

 

„Charles, hilf doch unserem Sklavenschweinchen mal.“

 

Charles trat an das Sklavenschweinchen heran und hielt ihm die Nase zu, erschreckt öffnete Sklavenschweinchen den Mund und schon umspielte Madame mit Gwen seine Zunge.

 

Madame bewegte Gwen mehrmals vor und zurück ehe sie Charles bedeutete die Nase des Sklavenschweinchens wieder los zu lassen.

 

„Na, war doch gar nicht so schwer und Gwen liebt dich auch, sie ist schon ganz nass deinetwegen lachte Madame.

 

„Komm, Gwen, zeige unserem Sklavenschweinchen, deine Liebe.“

 

Gwen liess sich nicht lange bitten und biss sich Schlag um Schlag in die Brustwarzen des Sklavenschweinchens.

 

Ding-Dong, Ding-Dong, Ding-Dong.

 

“Madame, es hat geläutet.”

 

“Dann gehe öffnen, Charles, das ist sicher meine neue Freundin Lady Rose.

 

„Sehr wohl, Madame.“

 

„Guten Tag, Sie wünschen?“

 

Ich, bin Lady Rose, Madame erwartet mich.“

 

„Bitte, folgen Sie mir.“

 

Lady Rose folgte Charles und bewunderte die Einrichtung des Hauses, soviel Stil hätte sie hier nicht erwartet.

 

Charles öffnete die Kellertür, ein kalter Luftzug umwehte Lady Rose und ließ sie leicht frösteln. Stufe um Stufe stieg sie hinab, Zweifel stiegen in ihr auf, wollte sie das wirklich?

 

Sklavenschweinchen horchte, was war das, dieses Clac-Clac, Clac-Clac, kam da eine zweite Person die mit ihm spielen wollte.

 

Was würden ihn für neue Teufeleien erwarten.

 

Er verwarf diesen Gedanken jedoch als er sah wer da die Treppe herunterkam.

 

WOW, was für eine Göttin, diese Figur, diese langen, schlanken Beine, diese venezianische Maske mit den Federn, dieser Catsuit der ihren Körper umspannte wie eine zweite Haut, dieser Glanz des Materials der ihre Schönheit widerspiegelte und ihn fast blendete, diese Brusthebe die ihren Busen so anhob das ihre Brustwarzen bei jedem Schritt hin und herwogten, fast schein es ihm als ob sie ihm zuwinkten.

 

Oh, ja, dafür lohnte es sich zu leiden.

 

„Madame, Lady Rose.“

 

Hallo Rosi, schön das du da bist, ich habe dich schon mit Ungeduld erwartet.“

 

„Schau mal, da drüben, ist das nicht ein schöner Weihnachtsbaum.“

 

„Oh ja, wirklich sehr schön, vor allem die Aufstellung der Kerzen finde ich sehr gelungen.“

 

„Sag mal wie lange sind denn die Kerzen schon am Weihnachtsbaum?“

 

„Zehn bis fünfzehn Minuten, wieso?“

 

„Für das nächste Spiel müsste ich jedoch die Kerzen löschen und entfernen.“

 

„Ist zwar schade, um den schönen Weihnachtsbaum aber tu was dir gefällt.“

 

„Charles, die Peitsche.“

 

Charles reichte Lady Rose die Peitsche.

 

Lady Rose nahm die Peitsche, ließ sie einmal locker durchschwingen und löschte in einer schnellen z-förmigen Bewegung die vier Kerzen.

 

WOW, dachte Sklavenschweinchen, Zorro lebt.

 

„Charles, sammele die Kerzen ein.“

 

Charles trat an das Sklavenschweinchen heran, nahm die Kerzen und brachte sie weg.

 

„Wie geht’s jetzt weiter Rosi?“

 

„Tabea, ich werde ihm eine Bastonade verabreichen.“

 

„Sehr schöne Idee.“

 

„Charles“

 

„Ja, Madame.“

 

„Mach ihn los und bring ihn zum Bock.“

 

„Sehr wohl, Madame.“

 

Charles trat an das Kreuz heran und löste die Fesseln.

 

„Los, los, du hast gehört was Madame befohlen hat.“

 

Mühsam - durch die lange Bewegungslosigkeit geschwächt - trottete Sklavenschweinchen zum Bock.

 

„Leg dich auf den Bock und strecke deine Hände nach vorne.“

 

„Charles, binde ihn fest:“

 

„Spreize deine Beine, weiter, weiter, Stopp.“

 

„Charles, die Spreizstange“

 

Charles brachte die Spreizstange und befestigte sie an den Füssen von Sklavenschweinchen.

 

„Charles, den Flaschenzug.“

 

Charles zog den Flaschenzug heran und ließ das Seil herunter.

 

Charles, zieh ihm die Füße soweit hoch dass sie eine Line mit seinem Körper bilden.

 

„Rosi, er ist bereit.“

 

„So, Sklavenschweinchen, bevor ich dir die Bastonade verabreiche werde ich dich erstmal aufwärmen.“

 

„Charles, das Nervenrad.“

 

Das Nervenrad, was ist denn das, bestimmt ein ganz, ganz, grauseliges Instrument.

 

Als er es sah fiel es ihm schwer sich zu beherrschen und nicht vor Lachen laut loszubrüllen.

 

Das kleine Ding da, das hatte seine Frau doch in der Küche, das war doch etwas um das Fleisch zart zu machen.

 

Na, wie hieß das gleich noch mal, Ste, Ste, Steakroller ja das war’s.

 

Das Fleisch zart machen, sie würden doch nicht, er war doch hier nicht etwa bei Kannibalen.

 

OH, nein.

 

Lady Rose begann mit dem Nervenrad an seinen Zehen und rollte es zur Ferse hin, wohlige Schauer breiteten sich im Körper des Sklaven aus.

 

„Nicht aufhören, das tut soooo gut, ah, ja, etwas tiefer, mmh, ah, fester, oh, ja.

 

„Na, das gefällt dir, nicht wahr?“

 

„Oh, ja, Lady Rose.“

 

Das hätte er nie gedacht, das so ein kleines Ding, so wohlige Schauer in ihm auslösen könnten, er beschloss sofort einen zweiten Steakroller zu kaufen.

 

„Genug, mit Aufwärmen.“

 

„Charles, die Gerte.“

 

Lady Rose, nahm die Gerte von Charles entgegen, bog sie einmal kurz durch und begann mit der Bastonade.

 

Der erste Schlag mit der Gerte traf das Sklavenschweinchen unvorbereitet, so dass es laut aufschrie.

 

„Charles, den Ballknebel und die Kopfmaske, ich hasse weinerliche Sklaven.“

 

„Möchten Mylady selbst Hand an das Sklavenschweinchen legen.“

 

„Nein, Charles, solche weinerlichen Typen verdienen die Aufmerksamkeit und Liebe ihrer Herrin nicht.“

 

Charles trat an ihn heran, knebelte ihn und stülpte ihm die Kopfmaske über.

 

„Für deine Impertinenz erhöhe ich deine Strafe von 10 auf 20 Fußhiebe.“

 

Unfähig ein Wort, geschweige denn einen Laut, von sich geben zu können ertrug er stumm die 20 Schläge auf seine Fußsohlen.

 

„Charles, bind ihn los und lass ihn sich etwas ausruhen, für heute ist’s genug.“

 

Charles ließ das Seil herab, befreite ihn von der Spreizstange, band ihn los und ließ ihn auf dem Bock liegen.

 

Sklavenschweinchen spürte noch den Nachhall der Schmerzen und konnte sich nur mühsam von der Bastonade erholen.

 

Madame betrachtete ihn mit einem Anflug von Stolz, das hatte er gut gemacht, er hatte sich einen neuen Namen verdient.

 

Wie sollte sie ihn nur nennen, ihr fiel nichts ein, sie würde wohl Rosi um Mithilfe bei der Namenssuche bitten müssen.

 

Rosi, ich möchte unserem Sklavenschweinchen einen neuen Namen geben, hättest du da eine Idee?“

 

„Aber sicher Tabea, ich denke wir sollten ihn Tickels nennen.“

 

„Tickels?“

 

Na klar, to tickel ist englisch und bedeutet kitzeln, da ihm das vorhin soviel Freude bereitet hat sollten wir ihn Tickels nennen.

 

„Tickels, Tickels, nicht schlecht, das hat was.“

 

Lady Rose trat an ihn heran, nahm ihre Maske ab und sagte: „Alles Gute zu unserem 15.ten Hochzeitstag.“

 

„DU“ Sklavenschweinchen konnte es nicht fassen, seine eigene Frau hatte ihm eine Tracht Prügel verabreicht.

 

„Wie hast du…“

 

„Tja, Schatz, neulich beim Wäschewaschen, da fiel eine Visitenkarte aus deiner Jackentasche, Madame Tabea stand drauf, darunter die Telefonnummer, die E-Mail-Adresse und die Homepage-Adresse.“

 

Ich dachte noch bei mir, mein Mann das unbekannte Wesen, nie hätte ich gedacht das du auf so was stehst aber die Hunde die am lautesten bellen, betteln meistens um Schläge.

 

„Weiß du noch, als du neulich zum Nachbarn gerufen wurdest wegen dieser Versicherungssache, da hattest du doch den Computer an, da habe ich einfach mal geschaut wo der Herr im Internet unterwegs ist.“

 

„Ich habe dann Tabea’s Homepage aufgerufen, mir die Bilder angeschaut und spontan beschlossen dir eine Session zu unserem Hochzeitstag zu schenken.“

 

„Um nichts zu überstürzen machte ich mich noch etwas kundig im Internet und fand auch die Adresse eines BDSM-Stammtisches in unserer Nähe.“

 

„Jetzt brauchte ich nur noch eine Ausrede, damit ich mich regelmäßig mit den Leuten vom BDSM-Stammtisch treffen konnte.“

 

„Zuerst wollte mir nichts einfallen, bis ich dann das neue Programmheft der Volkshochschule in der Hand hatte.“

 

„Ich blätterte das Heft durch und stieß auf verschiedene Kurse:

 

„Einwecken - Frische Früchte für ihre Familie zu jeder Jahreszeit“,

 

„Lernen Sie richtig Reden, beeinflussen Sie ihre Umwelt“,

 

„Ikebana die Kunst aus Japan“,

 

„Lernen Sie Spanisch in 8 Wochen zum Reiseführer“.

 

„Acht Wochen, das war genau der Zeitraum, den ich brauchte um mich vorzubereiten.“

 

„Ich meldete mich also bei der VHS an und ging zu den BDSM-Stammtischtreffen.“

 

„Hier fand ich viele sympathische Leute, die mir viele meiner Fragen beantworten konnten“.

 

„Aber was nützt alle Theorie, es fehlte mir die Praxis, wie der Zufall es so wollte fiel mir ein Aushang für einen Workshop an der Pinwand auf.“

 

„Das Thema des Workshops lautete: „Wie Sie als Frau ihren Mann beherrschen“

Eine Einführung in die Argumentation der Unterwerfung mit verschiedenen Schlaginstrumenten

Leitung Profi-DOMME Tabea von Weiterschlag.

 

„Ich meldete mich an und Tabea und ich verabredeten dann die heutige Session“

 

„Mein Gott, mein Gott, was du doch für ein durchtriebenes Miststück bist.“

 

„Du bist ja eine ganz Harte, ich habe dich wohl die ganze Zeit unterschätzt.“

 

„Ja, mein Schatz, nicht immer ist alles so wie es scheint.“

 

„Zieh dich jetzt an und lass uns gehen, ich habe für 20.30 Uhr einen Tisch bei Luigi reserviert.“

 

„Ich mach so schnell ich kann, Schatz“

 

Rosi drehte sich um, ging auf Tabea zu und umarmte sie.

 

„Vielen Dank für deine Unterstützung heute, es war eine sehr schöne Session.“

 

„Nichts zu danken Rosi, auch ich und Charles hatten unseren Spaß dabei.“

 

„Nicht wahr, Charles.“

 

„Oh, ja, Madame.“

 

„Ich wünsche euch noch einen schönen Abend bei Luigi, vielleicht können wir das Ganze mal wiederholen.“

 

„Ich denke schon, wenn ich einen Termin habe rufe ich dich an.“

 

Fröhlich und mit strahlendem Gesicht verabschiedete sich Rosi von Tabea, nahm Tickels bei der Hand und schritt mit ihm die Treppe hinauf ins Freie zum Parkplatz wo ihr Auto stand.

 

Sie öffnete den Wagen, stieg ein, drehte den Zündschlüssel und fuhr mit Tickels zu Luigi.

 

Das war ein schöner Abend heute, in den Sommerferien würden Sie zu Tabea in ihr Sommerchateau nach Frankreich fahren, aber das ist eine andere Geschichte.

 

EPILOG

 

Madame schloss eine Feuerversicherung für ihre Scheune ab, die bei einem Blitzeinschlag im darauffolgenden Sommer ein Opfer der Flammen wurde.

Madame nahm die Versicherungsprämie, verkaufte ihr Haus und zog mit Charles auf ihr Sommerchateau nach Frankreich.

Hier eröffnete Madame eine Pferdezucht deren erstes Fohlen sie Magic nannte.

Ob Madame in ihren Stallungen auch Platz für zweibeinige Ponies hatte wissen wir nicht.

 

Übrigens, das Spiel Bayern gegen Dortmund endete 2:1 aber wen interessiert das schon.

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Kommentare

Ich glaube das ist es was Deiner Geschichte noch fehlt. Das Storiegerüst ist da, die Handlung auch, aber für mich ist keine richtige Vorstellung daraus erwachsen. Es fühlt sich ein wenig plastisch an. Ich hätte zum Beispiel gerne gewusst, was die Ehefrau gedacht hat, als sie entdeckte worauf ihr Mann eigentlich stand. Auch die Angst vor den Schmerzen, die Qual an sich und der Sadismus der Domina, könnte mehr verdeutlicht werden. Ich hoffe du nimmst mir die Kritik nicht übel, sie ist konstruktiv gemeint. 

Gruß Sena

Hallo Sena, erst mal Danke für deinen konstruktiven Kommentar, du hast Recht, die Personen könnten etwas mehr Einblick in ihre Gefühle und Gedanken geben und somit der Geschichte mehr Tiefe verleihen.

Als ich die Geschichte vor ca. 5-6 Jahren geschrieben habe, sah ich die Geschichte nur aus diesem Blickwinkel, heute mit etwas mehr Erfahrung würde ich die Geschichte etwas anders schreiben.

Allerdings, werde ich wohl nie das Niveau deiner Geschichte "Liebesbeziehung mit einer Domina" erreichen, dazu habe ich einfach zuwenig SM-Erfahrung und Phantasie. :)

Gruß

Master of Desaster