Abenteuer im Wald

Sehr geehrte Leserinnen und Leser.

Hierbei handelt es sich um meine erste Geschichte. Ich hoffe auf viele Ratschläge, damit es nicht die letzte bleibt. Die Geschichte selbst hat sich meine Freundin ausgedacht. Ich habe sie nur leicht verändert und (zu Verständnis) vervollständigt. Deshalb unterliegen alle Rechte bei mir und ich möchte nicht, dass sie weiter verbreitet wird.

Danke für euer Verständnis und viel Spaß!


Katja: 21 Jahre; Studentin der Forstwirtschaft; braunes, langes Haar; grau-braune Augen; schlanke Figur; Brustgröße B; 1,71 Meter


Heute muss ich mal wieder, wie so oft, für mein Studium in den Wald hinaus gehen. Wir sollen eine Pflanzensammlung zusammenstellen. Speziell mit solchen, welche im Wald vorkommen. Meine Fakultät liegt zwar fast außerhalb der Stadt und bewirtschaftet viel Wald in der Nähe, aber dort war mir zu viel Trubel. Zu viele meiner Kommilitonen hatten bereits alles durchkämmt und regelrecht abgeerntet. Deshalb stehe ich nun mit Winterjacke, festem Schuhwerk und Rucksack hier im Wald und sammle Farne, Moose und Blumen. Eigentlich gehe ich ja gern in die Natur. Allerdings nicht mehr um diese Jahreszeit.

Ich hatte mich extra warm angezogen, weil es Ende September bereits kalt wurde. Und eine Erkältung ist das letzte, was ich jetzt gebrauchen könnte. Diese Sorge ist meiner Meinung nach auch berechtigt. Es waren gefühlte 10°C und sonst war auch niemand unterwegs. Und das, obwohl es bereits Mittag war.

Ich bin heute schon sehr früh losgezogen, damit ich nicht im Dunkeln durch den Wald nach Hause stolpern muss. Meine Mitbewohnerin sagte zwar, dass ich mir zu viele Sorgen machen würde und es nicht so lange dauern könnte, doch die hat sowieso keine Ahnung. Nun war ich hier bereits über 4 Stunden unterwegs.

Klar, ich war auch fast fertig. Die restlichen Pflanzen könnte ich auch locker auf den Heimweg pflücken. Ich brauchte einfach nur mal einen Grund nicht in meiner WG zu sein. Meine Mitbewohnerin ist zurzeit von Geige spielen gerade zu besessen. Und sie übte den ganzen Tag. Ich brauche jetzt meine Ruhe. Und die hatte ich auch. Nur ein paar Vögel hörte ich ab und zu über mir.

In dieser Gegend gibt es immer wieder kleine Felsbrocken, als Berge kann man sie nicht bezeichnen, auf die man über Schleichwege gehen kann und über die Bäume blicken konnte. Sie waren dabei kaum größer als ein Fußballfeld. Und zwischen zwei von denen, in einem kleinen Tal, befand ich mich gerade, als ich mich der Hunger packte. Ich hatte mich reichlich mit ein paar Brötchen und Obst eingedeckt und machte mich schnell darüber her.

Es war angenehm ruhig. Ich saß satt in einer windstillen Ecke und sogar die Sonne kam nun heraus, sodass ich die Jacke ausziehen konnte. Ich legte mich auf eines der sonnigen Plätzchen und ging meinen Gedanken nach.

Der Wind säuselte durch die Äste und die Bäume knarrten, als würden sie antworten. Ab und zu schaffte es eine Böe zu mir herab und strich durch meine langen, braunen Haare. Ich frage mich, wie es wäre, wenn der Wind meinen gesamten Körper streicheln würde. Bereits bei diesem Gedanken bekam ich eine Gänsehaut am ganzen Körper. Ich hatte schon früher darüber nachgedacht, mich nackt zu zeigen. Doch die Angst vor dem entdeckt werden war größer gewesen. Ich hatte mich bisher nur getraut mich nachts an das weit geöffnete Fenster zu stellen. Ich wollte aber eigentlich mehr als das. Ich hatte mir im Internet bereits einige Geschichten dazu durchgelesen und wusste, dass es da eine nudistische Ader in mir gab. Außerdem gefiel mir die Vorstellung, dabei Schmuck oder ähnliches zu tragen. Ich hatte mir schon ein paar Armreife und Ketten gekauft und war damit nackt in mein Zimmer gelaufen. Eine Zeit lang war es noch aufregend. Vor allem wegen der Tatsache, dass ja meine Mitbewohnerin plötzlich rein kommen konnten. Doch nun macht auch das keinen Spaß mehr.

Als ich so darüber nachdachte entschied ich mich, die Schuhe und Socken auszuziehen und die Hose hoch zu krempeln. Ich wollte wenigstens etwas von zeigen. Das kühle Gras und Moos drückt sich dabei an meine Unterschenkel. Wie es wäre, ohne Kleidung hier im Gras zu liegen? Niemand war in der Nähe. Ich bin ja ganz allein. Kann ich es wagen?

Ich horchte auf verdächtige Geräusche. Irgendein Anzeichen dafür, dass noch jemand anderes in der Nähe war. Doch nichts war zu hören. Nur das laute Pochen meines Herzens.

Unschlüssig stand ich auf und klopfte den Schmutz von der Hose. Wenn ich noch ein Stück weiter auf einen der Felsen ging, wäre ich ungestörter und müsste nicht mehr so besorgt sein. Doch wenn dann tatsächlich jemand kommen sollte, könnte ich mich nirgends verstecken. Dort oben sind nur ein paar Sträucher.

Schlussendlich gab ich mir einen Ruck. Ich suchte mir eine versteckte Stelle am Fuße eines der Felsen und legte meine Sachen dorthin. Zuerst meinen Rucksack und die Jacke, auf die dann meine Kleidung kommen sollte. Vorher sah ich mich beschämt um. Jedes Rascheln war auf einmal verdächtig und ließ mich zusammen schrecken. Langsam zog ich mir den Pullover und die Bluse aus und stapelte sie ordentlich übereinander. Geduckt wartete ich, während der Wind über meine Schultern strich. Doch nur mein schwerer Atem war zu hören. Trotz der niedrigen Temperaturen war mir jetzt heiß.

Ich könnte das alles noch immer beenden. Ich MUSS das beenden. Dazu müsste ich mir nur die Jacke überstreifen und die Schuhe anziehen.

Doch ich war schon zu weit gegangen. Zumindest in diesem Versteck sollte ich den Mut haben, mich endlich einmal auszuziehen. Alles andere kann ich ja später entscheiden.

Während ich den BH versuchte zu öffnen, stieg die Anspannung in mir immer weiter an. Ich hatte meine Brüste noch nie so öffentlich gezeigt. Als der BH von meinen Brüsten glitt, hatte ich deshalb einen Knoten im Magen. Mir schossen die merkwürdigsten Gedanken durch den Kopf. Wenn mich jetzt jemand finden würde, was könnte ich dann sagen? Was würde er denken? Oder tun?

Meine Überlegungen werden von einer weiteren Windböe unterbrochen. Diese ist stärker als die vorherigen und lässt mich vor Kälte erschaudern. Zumindest denke ich, dass es vor Kälte ist. Dabei richten sich, ohne dass ich es will, meine Brustwarzen auf.

Die Hose und Unterhose ziehe ich schneller aus, als ich es eigentlich geplant hatte, bevor ich meine Arme vor dem Körper verschränke. Mir war mittlerweile eindeutig kalt. Was hatte ich mir nur dabei gedacht. Zu dieser Jahreszeit und bei diesen Temperaturen.

Soll ich mich nun wieder anziehen?

Langsam streiche ich über eine meiner Brüste. Die Warzen sind sehr empfindlich geworden und richten sich sofort wieder auf. Dabei überkommt mich wieder diese Anspannung.

Ich muss mich jetzt bewegen! Herum laufen! Davon hatte ich immerhin geträumt!

Mit einem Ruck setze ich mich endlich in Bewegung. Nur meine nackten Füße berühren den Waldboden. Es ist schwierig zu laufen, da überall Äste, kleine Steine und Nadeln liegen. Nach ungefähr 50 Metern bleibe ich stehen und beginne wieder zu horchen. Doch nichts regt sich. Ich höre auch keine Vögel mehr.

Der Wald ist nun völlig still. So als würde er die Luft anhalten. Nun bin ich etwas selbstsicherer und laufe langsam den Pfad auf den Felsen hoch. Sollte nun jemand auftauchen, könnte ich nicht mehr rechtzeitig zu meinen Sachen kommen. Auch zum verstecken gibt es nur sehr wenig Möglichkeiten. Diese Gedanken ließen mich merkwürdigerweise aber nicht umkehren, sondern trieben mich weiter voran.

Als ich nach 10 Minuten, für mich war das eine Ewigkeit, oben ankam, scheint wieder die Sonne. Gott sei Dank hält sich niemand hier oben auf. Ich hatte eigentlich auch nichts anders erwartet. Der Wind streicht über meine helle Haut und lässt die Haare fliegen. Er ist sehr kühl. Es fühlt sich an, als würde er mir die Wärme entziehen. Damit mir nicht kalt wird, setzte ich mich an einen Baum und ziehe die Beine an den Oberkörper. Die gesamte Anspannung fällt nun von mir ab.

Nichts war passiert!

Langsam beginnen meine Hände über meinen Körper zu fahren. Mir wird dabei immer heißer und eine ungewohnte Erregung ergreift mich. Meine rechte Hand drückt auf meine Scheide und mit der linken spiele ich mit meiner Brust. So strecke ich mich in der Sonne aus und denke an das, was ich  gerade getan hatte. Und gerade tue. Die innere Erregung lässt alle Angst verschwinden. Ich sollte das öfter machen. Immer mehr ergreift dieses Gefühl meinen Körper. Ich beiße mir auf die Unterlippen, damit ich nicht laut stöhne.

Endlich ergreift mich einem explosionsartigen Gefühl, tief aus meinem Inneren heraus. Mir wird schwarz vor Augen und als ich wieder einigermaßen klar denken kann, muss ich wohl schon eine ganze Weile hier gelegen haben. Als ich aufstehe, sehe ich den Abdruck, den ich hinterlassen habe. Mein Rücken ist nun sicherlich voller Erde und ich fische ein paar Blätter aus den Haaren. In meinem Inneren zuckt es noch immer. Ich merke erst jetzt, dass es sehr kalt geworden ist. Die Sonne ist hinter dunklen Gewitterwolken verschwunden.

Schnell gehe ich den Weg zurück. Dabei habe ich anscheinend nicht auf die Umgebung geachtet, denn plötzlich höre ich direkt vor mir mehrere Stimmen. Panik steigt in mir auf. Ich sehe mich links und rechts nach einem Versteck um, allerdings sind auf dem Pfad keine Büsche oder andere Pflanzen. Also haste ich wieder hoch. Hoffentlich hat mich noch niemand gesehen. Auf dem Plateau gibt es aber noch weniger Gelegenheiten sich zu verstecken. Ich könnte mich dafür Ohrfeigen. Ich renne über den Brocken, ohne darauf zu achten, wo ich hinein trete und finde endlich eine schmale Felsspalte im Boden, in die ich mich seitlich rein quetschen kann. Sie liegt etwas am Rand und ist gerade einmal doppelt so hoch, wie ich breit. Wenn nicht jemand genau davor steht, würde ich unentdeckt bleiben.

Wieder höre ich Stimmen, die immer lauter werden. Ich versuche so gut wie gar nicht zu atmen. Was würde passieren, wenn man mich entdeckt? Waren es vielleicht Kommilitonen von mir? Ich wäre für immer als Schlampe abgestempelt. Und wenn es meine Eltern davon erfahren würde… Das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen.

Nun waren die Personen irgendwo in der Nähe. Nach den Stimmen zu Urteilen schienen es Zwei zu sein. Ein Mann und eine Frau. Ich traute mich aber nicht nachzusehen. Zu groß war die Angst vor ihnen. Ich verfluchte mich für meine Dummheit. Ich hätte es besser wissen müssen. Sollte ich unentdeckt bleiben, so schwörte ich mir, würde ich so etwas nie mehr wieder tun.

Nach einer Weile wird es ungemütlich für mich. Der kalte und harte Stein drückte sich in meine Haut. Nur das bisschen Erde, was sich in der Senke angesammelt hatte, machte es für mich ein wenig erträglich. Mir wird auch immer kälter und ich beginne zu schlottern. Die beiden Personen waren immer noch da und unterhielten sich über die Aussicht. Anscheinend waren es Wanderer. Wer geht den bitte schön heute wandern? Die sollen gefälligst nach Hause gehen.

Aber die beiden sahen das wohl anderen. Der Mann erkläre gerade der Frau die Besonderheiten Landschaft. Was soll den die Scheiße? Als würde es dort irgendetwas Interessantes geben. Ich konnte es kaum noch aushalten. Ich hatte nicht überlegt, wie ungemütlich blanker Stein war und musste mich jetzt zumindest drehen.

Vorsichtig sah ich aus meinem Loch heraus auf die zwei Personen. Sie standen beide am Aussichtspunkt und zeigten mir den Rücken zu. Schnell nutzte ich meine Chance und veränderte meine Position. Nun konnte ich sie auch besser beobachten, wenn ich meinen Kopf hob. Der ganze Dreck und das Laub blieben aber an meiner Seite kleben und bedeckten meinen linken Arm und das Bein. Leider konnte ich dagegen nichts machen, da sich die Beiden in dem Augenblick umdrehten. Als ich ihre Gesichter sah, erstarrte ich in meiner Bewegung. Das waren Professor Kreusch und unsere Sekretärin, Frau Hase. Beide standen sie eng umschlungen da und begannen sich zu küssten. Ich glaube, ich muss kotzen. Die blöde Kuh mit ihrer riesigen Hackennase und der Fettsack sind zusammen? Wenn das die Uni erfährt. Ich schlucke. Falls das die Uni erfährt. Sollten mich die beiden hier finden, bin eher ich geliefert.

Von der Sonne ist mittlerweile überhaupt nichts mehr zu sehen. Ich habe auch keine Ahnung, wie spät es ist. Als ich meine Uhr abgelegt habe, war es gegen 13:00 Uhr. Doch das schien schon Stunden her zu sein. Ich wagte noch einen Blick über die Kante und was ich nun sah, ließ mich im Inneren erschaudern. Frau Hase hatte ihre Jacke ausgezogen und nun konnte man sehen, dass sie darunter keinerlei Oberteil trug. Nicht einmal einen BH. Sie küssten sich noch immer, doch nun begann Professor Kreusch auch seine Hand über ihren Körper wandern zu lassen. Ich wollte mich angewidert abwenden, doch irgendwie war dieser Anblick fesselnd. Bei ihnen ging es immer mehr zur Sache. Fasziniert beobachte ich, was Professor Kreusch mit seinen Händen tat und begann seine Bewegungen mit meinen Händen zu folgen. Erst jetzt bemerke ich, dass mir wieder heiß war und der Stein um mich herum mir anscheinend nichts mehr auszumachen schien. Ich spürte wieder dieses Gefühl in mir und konnte es nicht verhindern. Immer stärker und kräftiger bewegten sich meine Hände, ohne darauf zu achten, dass ich damit die ganze Erde über mich verschmierte. Ich hielt auch meine Lippen fest geschlossen, als Professor Kreusch die Brustwarzen zu drehen begann und ich es (dummerweise) nachmachte.

Plötzlich hörte er auf und trat einen Schritt zurück. Ich dachte schon, sie hätten mich gesehen, doch auch Frau Hase erschien irgendwie verwirrt. Sie sprachen eine Weile miteinander, wobei ich kein Wort verstehen konnte. Ich drückte mich auf den Boden und hoffte das Beste. Mein Körper war wie unter Strom und ich hatte das Gefühl, weglaufen zu müssen. Doch das wäre ganz sicher mein Ende gewesen. Mühsam unterdrückte ich deshalb den Fluchtreflex. Erst nach einer weiteren Ewigkeit traute ich mich wieder leicht meinen Kopf zu heben. Beide standen noch immer am selben Fleck. Doch mittlerweile war Frau Hase bis auf die Schuhe völlig nackt. Professor Kreusch verstaute anscheinend gerade ihre Sachen in seinem Rucksack. Schützend verschränkte sie ihre Hände vor dem Körper. Dabei viel auch mir wieder die Kälte um mich herum auf. Zu allem Unglück begann es nun auch zu regnen. Zwar waren es nur wenige Tropfen, doch reichte es, um mich wieder zum schlottern zu bringen. Frau Hase schien das offensichtlich ähnlich zu sehen. Ihr Kopf war knall rot und sie versuchte mit ihren Händen das Wichtigste zu verbergen. Doch Professor Kreusch war anscheinend anderer Meinung. Zuerst sah ich nicht, was los war. Als sie wieder voneinander wegtraten, sah ich die silbernen Handschellen, die Frau Hase’s Hände auf den Rücken fesselten. Jeder konnte nun ihren Körper sehen, auch dass sie völlig rasiert war. Ich war völlig fassungslos. Ich wollte die Beide schon als Perverse bezeichnen, da viel mir wieder mein eigenes Problem ein. Anscheinend machten die beiden das gleiche wie ich. Nur viel schärfer!

Sollten irgendjemand die beiden tatsächlich sehen, waren mindestens ihre Karrieren an unserer Universität vorbei.

Sie gingen nun wieder langsam den Pfad runter. Dabei ging Frau Hase voraus, während Professor Kreusch ein Lied pfiff. Als sie endlich außer Sicht waren, stand ich auf und sah an mir herunter. Ich war völlig dreckig. Überall klebten Blätter und Erde an mir. Auch aus meinen Haaren fischte ich sie heraus. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, was ich vor meinem Spiegel alles entdeckte. Um allem auch noch die Krone aufzusetzen fing es nun an, wie aus Kannen zu schütten. Innerhalb von Sekunden war ich komplett nass. Ich versuchte mich zu beeilen und zu meinen Sachen zu kommen, während das Wasser wie bei einem Wasserfall über meine nackte Haut stürzte. Dabei achtete ich kaum noch darauf, ob mich irgendjemand sah. Nur ab und zu sah ich mich um. Aber ich konnte niemanden erkennen. Selbst die beiden Perversen nicht.

Als ich endlich an meiner Kleidung angekommen bin, war die natürlich klatschnass. Weil ich alles auf meine Jacke gelegt hatte, waren nur die Schuhe trocken geblieben. Und es regnete weiter. Eilig zog ich meine Jeans und die Schuhe an und hüllte mich in meine Jacke ein. Gott sei Dank, hatte ich mich heute Morgen für die dicke Winterjacke entschieden. Unterwäsche und Bluse werfe ich einfach in meinen Rucksack und hetze los. Mir ist immer noch kalt und der feuchte Stoff der Hose klebt an und zwischen meinen Beinen. Und das war nicht sehr angenehm. Als ich zuhause ankomme, ist niemand da. Ich wunderte mich, doch darüber würde ich mir später Gedanken machen. Wenigstens habe ich jetzt Glück im Unglück. Wie hätte ich meiner Mitbewohnerin den meine Erscheinung erklären sollen? Schnell werfe ich alles in die Waschmaschine und mache mir erst einmal ein heißes Bad. Hoffentlich bekomme ich keine Erkältung.

Als ich so in der Wanne liege, gehe ich alles noch einmal im Kopf durch. Entweder hatte ich großes Pech oder einfach nur einen Haufen Glück gehabt. Und immer wieder sah ich das Bild von Frau Hase. Ich hätte nicht gedacht, dass diese alte Schreckschraube so etwas macht. Irgendwie schien das alles irre zu sein. Die müssen beide richtige Perverse sein. Professor Kreusch ein richtiger Masochist und sie so eine billige Schlampe. Und wie die da stand. Die genoss das richtig.

Als ich endlich aus der Wanne stieg, betrachtete ich mich selbst im Spiegel. Ich war zwar mehr ein Strich und hatte auch nicht so große Brüste wie ich wollte, doch es gab genug Frauen, die eindeutig zu viel am Körper hatten.

Bevor ich mich anzog holte ich noch meinen Rasierer hervor und begann gründlich die unnötigen Haare zu entfernen. Auch von Stellen, über die ich mir bis heute noch keine Gedanken gemacht hatte.

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Kommentare

warum habt Ihr / Du denn aufgehört als es interessant wurde? Tolle Idee aber leider am Höhepunkt aufgehört...

Schade hatte potential und hätte gerne mehr von Frau Hase und Herrn Hösch erfahren :) Hatte mich schon gefreut zu lesen was sie mit ihr anstellen nachdem sie sie erwischt haben

Vielleicht gibt es ja ne Fortsetzung?!

...fehlt mir noch beim Steckbrief am Anfang.

Nein im Ernst: Eigentlich ist sie doch süss, die Studentin mit ihrer kleinen FKK-Schwäche. Man kann sich vorstellen, dass Hynda auch mal so angefangen hat. Und ich finde auch, du hast es eigentlich nicht schlecht beschrieben und die Stimmung rübergebracht, diese Mischung aus Lust und Angst. Deshalb finde, ich, die Geschichte ist im Vergleich zu anderen klar unterbewertet.

Bloss, weil du ja um Ratschläge bittest (sowas ist immer gefährlich), folgendes:

- Steckbriefe am Anfang sind irgendwie überflüssig. Ist mir doch egal, wie gross die Protagonistin ist, und wie gross ihre Brüste sind. Hat das irgendeinen Einfluss auf den Lauf der Geschichte? Eben! Und wenn doch: Flechte es später irgendwo ein, dass sie Körbchengrösse B hat.

- Entscheide dich, in welcher Zeit du die Geschichte schreiben willst. Du wechselst mehrfach im selben Satz von Gegenwart zu Vergangenheit und umgekehrt.

- Ob der Professor und die Frau Hase da auftauchen müssen, weiss ich nicht so recht. Es ist so eine Art zweit-Story. Und für sowas ist die Geschichte dann eigentlich zu kurz. Diesen Faden lässt du einfach verhungern. Im Übrigen ist eher nicht der Professor der Masochist, aber vielleicht war das ja ein absichtlicher "Versprecher".

- Manche Sätze sind nicht wirklich Sätze. Zum Beispiel: "Endlich ergreift mich einem explosionsartigen Gefühl, tief aus meinem Inneren heraus" Der Dativ ist zwar der Tod des Genitivs, aber er sollte nicht auch noch den Nominativ meucheln. Und auch die Rechtschreibung könnte noch einen  Schliff vertragen.

Ich finde, zwischen 4 und 5 Sternen sind angemessen. Weil die Geschichte bisher unterbewertet ist, runde ich auf.

Wie kann ich mir das vorstellen? Wichsen in Missionarsstellung?

Ach nein: die Rechten unterliegen, und das leider nicht bei der Bundestagswahl oder auf Schalke, sondern bei Dir, wahrscheinlich 0:1 nach Verlängerung. Heimspiel!

Insgesamt könnte man die Sprache hier mindestens als blumig, wo nicht gar als phantasievoll bis experimentell beschreiben. Dem unterliegt Potential.

In reply to by fukov

... bevor sich zu Fukovs originellem Kommentar wieder eine weitaus weniger originelle Begleit-Vlegelei gesellt ... Ich sehe hier tatsächlich Erzählpotential. Salomé weist auf die unsäglichen Maßangaben am Anfang hin. Das kommt davon, wenn man zu oft Buchstabensalate in einschlägigen Foren konsumiert. Dann kann man schon mal denken, man müsse der Einfalt Rechnung tragen. Handwerklich ist hier eine Menge neben der Spur (s. Salomé). Manches erheitert. Gerade bei frühen Versuchen wäre ein Korrektorat so sinnvoll! Wenn die Freundin schon die Idee gegeben hat - warum sie nicht auch korrekturlesen lassen? Zum Positiven: Da sind manch sprachlich gute, stimmungsvolle Formulierungen zu sehen, ich bilde mir ein, ein Gespür für Dramaturgie zu erkennen und das Innenleben der Protagonistin ist auch vorhanden. Das würde ich mit aller Zurückhaltung als Talent, eine Geschichte zu erzählen, bezeichnen. Also: Handwerk verbessern, Talent ausbauen, weitermachen, bitte! ... und, bitte, bitte, den Genitiv-Aposkatastroph umbringen, ja?!

In reply to by Chris Dell

Da wir schon bei Lenor waren, sollte ich zur Hebung der Allgemeinbildung der geschätzten Leserschaft ergänzen:

Der tasmanische Vlegel (mit Votzen-V wie in fukov) ist ein seltsamer Vogel, um so dicker ist das seltene Vlegelei.

Nicht zu verwechseln damit ist der Flegel (mit Fick-F wie in fukov), auch Dreschflegel, der heutzutage leider meist für eine Ninjawaffe gehalten wird. Mit einem solchen könnte hier übrigens mal jemand verdroschen werden, das wäre doch was für Nori - aua!

Prost