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Alles begann mit einer Party... Teil 2

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Alles begann mit einer Party...

Teil 2: Schwesterliebe

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, schien die Sonne schon durch das Fenster - gut, August, das hieß also nicht viel, wie der Wecker auch bestätigte: 7:51. Es dauerte, wie jeden Morgen, ein wenig, bevor ich mich genug aus dem Restschlaf gekämpft hatte, um geistig zumindest halbwegs mit der Menschheit mithalten zu können und so  dauerte es eine Weile, bis ich mir die Erlebnisse der letzten Nacht ins Gedächtnis gerufen hatte: Hätte nicht ein kurzer Blick mir bestätigt, was ich schon seit dem Aufwachen spürte, nämlich, dass da jemand neben mir lag, eine nackte Katti, um genauer zu sein, hätte ich vermutlich zuerst einmal an einen Traum gedacht. Natürlich, vielleicht war ich auch völlig dicht gewesen und erinnerte mich nur nicht mehr, wie ich wirklich mit ihr hier gelandet war...? Ne, lieber beim einfachen bleiben: Passiert ist passiert. Wow.

Nicht mutig genug, mich zu bewegen, schließlich könnte sie davon aufwachen - und, obwohl sie niedlich aussah so an mich gedrückt, war meine erste Furcht eher, dass ich darüber reden musste, was gestern passiert war. Ganz ehrlich, ich hatte keine Ahnung, wo wir standen. Ich hatte schon einen One-Night-Stand und schon da war ich danach völlig daneben, als ich feststellte, das sie nie mehr als das gewollte hatte. Aber das hier? War gestern ein blöder Fehler gewesen, weil wir beide zu viel Alkohol gehabt hatten? Würde sie mir vorwerfen, sie ausgenutzt zu haben und aus dem Haus stürmen? Ok, das vermutlich nicht, denn mir kamen spontan ihre Klamotten in den Sinn - mehrere Kilometer entfernt, in einem völlig anderen Schlafzimmer - aber ob das die Sache besser machen würde? War Katti nun meine Freundin? Eine Freundin? Friend with benefits? Hätte ich in der Schule genauso viel gegrübelt wie in diesen Morgenminuten, meine Noten wären sicherlich deutlich besser gewesen. Nicht, dass am Ende irgendetwas sinnvolles dabei rauskam, ich hatte viele Möglichkeiten im Kopf, aber keine Ahnung, welche es nun sein würde.

Eine Sache, welche diese ganze Überlegerei auch deutlich störte, war meine unvermeidliche Morgenlatte, so dass meine Gedanken häufig auch in diese Richtung wanderten, nicht gerade unbeeinflusst dadurch, dass ein nacktes Mädchen an  mich gekuschelt schlief. Mir kamen da also spontan verschiedene Ideen - die ich alle wieder verwarf. Klar, sie dazu zu bringen, sich um meine Morgenlatte zu kümmern, war sicherlich die tollste Idee aller Zeiten, gar keine Frage - sagte mein kleiner Freund - aber da ich nicht einmal sicher war, dass Katti heute noch mit mir reden würde, erhob mein Gehirn deutlichen Einspruch. Nachdem verschiedene Alternativen gründlich durchdiskutiert wurden, blieb mein Gehirn siegreich und die Hormone gingen schmollen, scheinbar alle direkt in meinem Schwanz, dessen Form sich dabei eher verschlimmerte. Immerhin blieb Katti so von verschiedenen amourösen Weckmethoden verschont... Und wenn sie sich sowas nun doch wünschte? Ruhe, Hormone. Aus. Pfui.

Kurz gesagt, ich blieb also eine Weile einfach nur ruhig, besorgt und geil liegen, und so stand die Uhr irgendwann auf Viertel nach Acht, als Katti endlich mit leisen Geräuschen unbewusst ankündigte, dass sie wohl auch aus dem tiefsten Schlaf auftauchen würde. Als sie schließlich die Augen aufschlug und mich anschaute, versuchte ich ein bemüht freundliches Lächeln aufzusetzen, aber ich vermutete stark, dass meine Besorgnis durchschimmern würde. Immerhin war ihre erste Reaktion nicht, sich panisch von mir wegzudrücken oder mich anzuschreien, was ich schon einmal als gutes Zeichen wertete. Statt dessen stellte ich fest, dass sie wohl auch einige Sekunden brauchte, um die Situation zu erfassen, bevor sie schließlich auf eine äußerst süß wirkende Art reagierte: Sie wurde knallrot und drehte dann den Kopf zum Kissen, um ihn darin zu vergraben. Dass sie sich nicht völlig abwandte, war hoffentlich ein weiteres, positives Zeichen.

Ich war gerade dabei, mir etwas einfallen zu lassen, was mich nicht wie einen Idioten klingen lassen würde, etwas weniger banales als "Guten Morgen", aber nicht nichts so drastisches wie "Würdest du mir einen blasen?" - von dem zumindest letzteres sein Ziel vermutlich verfehlt hätte - als sie sagte: "Verachtest du mich jetzt?" Da ich im Geiste noch halb bei meinen eigenen Worten waren, hätte ich fast irgendwas geantwortet, das sicher mit "Es tut mir leid" begonnen hätte, als mein Gehirn, welches sich just diesen Moment aussuchte, um zu ungewohnter Hochleistung aufzulaufen, kräftig an den geistigen Zügeln zog und "Moment!" schrie, zum Glück nicht laut.

Plötzlich sah ich mich also auf der anderen Seite des Gespräches wieder, das ich seit einer halben Stunde gefürchtet hatte. Verachtet zu werden? Klar, darauf war ich eingestellt. Aber verachten? Häh? Wieso? Und überhaupt? Gut, da ging sie wieder hin, die Hochleistung meines Gehirns und ließ mich verwirrter zurück als zuvor. Hatte ich die Kopfschmerzen erwähnt, die mich daran erinnerten, dass die einzige Gemeinsamkeit, die mich gestern mit einem Mönch verbunden hatte, der Konsum von Bier gewesen war? Glücklicherweise übernahmen die Beziehungs-Reflexe, die zwar noch nicht viel Erfahrung gesammelt hatten, aber denen dennoch klar war, dass beinahe jede Antwort besser war als keine: "Was? Wieso?" Gut, besonders eloquent waren die Reflexe also nicht, aber immerhin kam damit in kurzen Worten rüber, was ich gerade so fühlte.

Zum Glück schienen es die richtigen Worte gewesen zu sein, denn sie schaut mich an, eine Träne in den Augen und schluckte mehrmals, bevor sie herausbrachte, mit leicht zittriger Stimme: "Na ja... Weil ich... Weil ich... Einfach so, du weißt schon, ganz ohne alles und das vor allem Leuten..." Sie zögerte etwas, bevor sie fortfuhr: "Du hältst mich bestimmt für eine perverse Kuh."

Die Verwirrung hatte immer noch die Oberhand, so dass ich nicht wirklich froh darüber sein konnte, dass sie völlig ignorierte, wer sie in diese Lage überhaupt erst gebracht hatte - meine Wenigkeit - sondern erst einmal nach Antworten suchte, bis die offensichtliche Wahrheit sich schließlich vordrängte: "Ganz ehrlich? Ich fand's toll." Sie schaute mir in die Augen, unsicher, Bestätigung suchend und dann lächelnd, als sie feststellte, dass es mir wohl völlig ernst damit war. "Meintest du das denn ernst?", fragte ich sie, ihr eine Träne von der Backe wischend. "Hm?", antwortete sie nur, was mich dazu zwang, das auszusprechen, was mich - oder zumindest gewisse Teile von mir - dann doch brennend interessierte: "Na dass... dass du... wirklich alles tun willst?"

Vermutlich wäre sie noch röter geworden, aber das war nun wirklich nicht mehr zu erkennen, insbesondere, da sie ihren Kopf äußerst schnell wieder ins Kissen vergrub und mich keiner Antwort würdigte. Ich ließ sie kurz so liegen, bevor ich nachbohrte: "Hm?". Dies brachte mir nun endlich zumindest auf gewisse Weise eine Antwort: Sie nickte mehrmals in das Kissen, sagte aber nichts. Während bei der Geste mein - aktuell nicht so wirklich kleiner - Freund vor Begeisterung fast platzte, stellte mein Verstand die naheliegende Frage, was sie damit wohl meinte: Wollte sie nur meine Freundin werden? Oder wollte sie mehr als das? Was genau war überhaupt mehr als das? Was gab es da denn noch?

Ganz ehrlich hatte ich von der Richtung, in die das Ganze vielleicht gehen könnte, nicht viel Ahnung. Meine Güte, ich war damals und schon froh, wenn überhaupt ein Mädel mit mir rummachen wollte, ganz ohne dass komplexere Wünsche dies noch zusätzlich erschwert hätten. Was mir auch völlig fehlte, war irgendeine Form von "Erwachen" in der Kindheit, zum Beispiel beim Cowboy und Indianer Spiel, wo scheinbar viele Leute feststellen, wie gerne sie Squaws an Bäume binden, so dass ich bislang eigentlich nicht angenommen hatte, auf so etwas zu stehen. Natürlich, ich war nun auch nicht völlig unbeleckt, 18, Internet... Mir war also klar, dass es Leute gab, die da auf irgendwelche Spielchen standen, aber dass ich einer von diesen Freaks wäre, hätte ich gestern noch nicht gesagt. Aber, ganz ehrlich, ich erinnerte mich deutlich an den Kick, das erregende Gefühl dass mir diese Kontrolle über Katti am gestrigen Abend gegeben hatte. Vielleicht war ich doch so ein Freak.

Nachdem ich also so gegrübelt hatte, griff ich nach ihren Schultern und zog sie vorsichtig in eine sitzende Position, denn mit einem Hinterkopf zu reden, hat so seine Schwierigkeiten - da sie allerdings mich auch nicht anschaute, sondern erst nach unten - was ihren Blick direkt auf mein bestes Stück lenkte, das wohl langsam begann, die Hoffnung aufzugeben - und dann eilig zur Seite, legte ich schließlich meine Hand unter ihr Kinn und drückte es vorsichtig zu mir. Bevor sie etwas sagen konnte, beugte ich mich vor und küsste sie, etwas zu vorsichtig vielleicht, aber sie erwiderte den Kuss sehr schnell.

Als ich meinen Mund dann von ihrem löste, schaute sie mir schließlich doch in die Augen und ich erkannte ein gewisses Leuchten, vielleicht waren es aber auch nur die Reste der Tränen darin, von denen ich mittlerweile annahm, dass sie mehr ein Zeichen der Scham als der Trauer gewesen waren. Vielleicht war es das, vielleicht auch etwas ganz anderes, aber ich beschloss, ins kalte - oder vielmehr überaus heiße - Wasser zu springen und zu sehen, wohin es mich treiben würde. Ihr - hoffentlich - ruhig in die Augen schauend, fragte ich also einfach: "Wem gehörst du?"

Zum Glück hatte ich ihre Reaktion erwartet, so dass meine Finger schnell wieder an ihrem Kinn lagen, als sie den Kopf reflexartig zu senken begann, die roten Backen noch etwas intensiver leuchtend und mit sanftem Druck führte ich ihn wieder nach oben, bis sich unsere Augen erneut trafen und ich die Frage wiederholte: "Wem gehörst du?"

Es dauerte noch einen Moment, bevor sie antwortete, den Blick, wenn auch nicht den Kopf senkend, flüsternd, beinahe unverständlich: "Dir." Eine kurze Welle der Erregung schoss durch meinen Körper und in dem Wunsch, diese noch zu verstärken, verlängern sagte ich, vermutlich mit einem leichten Grinsen auf den Lippen: "Wie bitte? Ich hab dich nicht verstanden..."

Schließlich richtete sie den Blick wieder auf mich, schluckte deutlich und sagte, viel deutlicher, wenn auch nicht wirklich laut: "Dir." Ich nickte, zufrieden, lächelte sie an und meinte: "Das war doch nicht so schwer, oder? Nochmal." "Dir!", antwortete sie, nun kräftiger, bevor sie es wiederholte: "Dir! Dir! Ich gehöre dir!" Lächelnd beugte ich mich vor um sie zu küssen, aber sie überraschte mich, indem sie sich dabei förmlich gegen mich warf, ihren Mund auf meinen drückte und mir einen Kuss verpasste, in den sie ihre ganze Leidenschaft legte, wobei es nicht störte, dass sie ihren nackten Körper gegen mich presste.

Ich wünschte, ich könnte behaupten, es wäre die kalte Berechnung des perfekten Moments gewesen, aber es war nur die Erregung, welche meinen Verstand völlig ignorierte und, meine Hand in ihren Nacken legend, sie hinunter schob, dabei selbst etwas zurück rutschte, bis ihr Kopf direkt über meinem Penis hing, der sich ihr in freudiger Erwartung entgegen streckte. Tatsächlich spürte ich, nachdem ich sie die ersten Zentimeter nach unten gedrückt hatte und sie offenbar verstand, was ich von ihr wollte, keinen Widerstand mehr und kurz darauf glitten ihre Lippen, man könnte fast meinen gierig, über meinen Schwanz. Zum Glück sah keiner zu, denn, ganz offen gesagt, ich hielt nicht wirklich lange durch und schon bald ergoss sich mein Samen in ihren Mund. Wie gestern Abend musste sie noch etwas kämpfen, aber es gelang ihr ihn zu schlucken ohne zu würgen, bevor sie sich, ganz ohne dass ich etwas hätte sagen müssen, daran machte die letzten Spuren von meinem Schwanz zu lecken.

Der Orgasmus tat viel dazu, mich etwas zu beruhigen, mich wieder etwas klarer denken zu lassen - oder vielleicht war ich nun nur endlich wieder völlig wach, in jedem Fall wusste ich, dass Katti und ich einiges zu besprechen hatten und so zog ich sie hoch und an mich, bevor ich begann, sie vorsichtig auszufragen. Sie antwortete, meistens etwas zögernd, verschämt, so als könnte eine falsche Antwort dazu führen, dass ich sie nicht mehr mochte, aber nachdem ich sie mehrmals darin bestärkt hatte, weiter zu erzählen, erfuhr ich, was sie sich eigentlich erhoffte, zumindest einen Teil davon:

Bei ihr hatte alles vor etwa einem Jahr mit einem Film begonnen, über den sie nachts beim Fernsehen zufällig gestolpert war, irgendein japanischer Streifen, der sie mit einer Darstellung sadomasochistischer Praktiken irgendwie gefesselt hatte. Sie war nicht sicher, ob es richtig war, was sie fühlte, aber sie war definitiv angetan von diesen Gedanken und stellte fest, dass ihre Gedanken immer wieder zum Film zurückkehrten. Zunächst wagte sie nicht, sich mehr damit zu beschäftigen, aber irgendwann begann sie wohl im Internet zu suchen und stieß auch verschiedene Bilder und Geschichten, die ihr gefielen - immer ängstlich, jemand könnte sie ertappen, vielleicht auch hoffnungsvoll darauf. Sie war zu dem Zeitpunkt keine Jungfrau mehr und hatte auch einen festen Freund, aber obwohl sie immer irgendwie einen Schritt davor stand, ihn darauf anzusprechen, tat sie es nie. Vielleicht war es dieses unausgesprochene Geheimnis, vermutlich aber war er einfach nur ein Idiot, die Beziehung ging jedenfalls in die Brüche. So sammelte sie weiterhin Geschichten, Bilder und auch Videos, vertraute sich aber niemanden an, ja, nicht einmal der Anonymität des Internets mit seinen unzähligen Foren und Communities.

Ich war etwas überrascht zu erfahren, dass sie schon vor dem gestrigen Abend Interesse an mir gehabt hatte - ich hatte sie davor nur am Rande wahrgenommen, vermutlich ein Anfall von Idiotie-bedingter Blindheit - und als sich das Gespräch auf der Couch dann so nett entwickelte, war ihre Frustration übermächtig gewesen und sie hatte alle Vorsicht fallen lassen - wobei der Alkohol vermutlich auch eine Rolle dabei gespielt hatte, ihre Hemmschwelle zu senken, normalerweise trank sie wohl, laut eigener Aussage, deutlich weniger Alkohol, wenn überhaupt.

Es war wohl vor allem das Gefühl der Unterwerfung, welches sie so erregte, dieses Gefühl, dass ein anderer alles mit einem machen konnte, ohne dass man selbst eine Wahl hat. Sie wusste nicht, wie es mit anderen Dingen stand, ein paar Versuche damit, sich selbst zu fesseln, waren eher unbefriedigend verlaufen und sie fürchtete sich ein wenig vor Schmerzen, auch wenn sie zugab, dass der Gedanke, bestraft zu werden, auch etwas kribbeliges hatte.

Persönlich muss ich gestehen, fand ich viel davon durchaus interessant und war gerne bereit, es auszuprobieren, insbesondere da nun wirklich nichts dabei gewesen wäre, was mich abgestoßen hätte, soweit war sie selbst in ihrer Phantasie nun doch wirklich nicht gekommen. Ich wusste aus unserem gestrigen Gespräch, dass ihre Eltern mit ihrer jüngeren Schwester für einige Wochen auf irgendeine Insel geflogen waren - anscheinend hatte ihre Familie deutlich mehr Geld als meine - und sie deshalb sturmfreie Bude hatte. Aus irgendeinem Grund fühlte ich mich aber nicht wirklich wohl dabei, zu ihr zu fahren, vermutlich suchte ich instinktiv die Sicherheit meiner eigenen vier Wände in dieser neuen Situation, was ich ihr auch so sagte. Sie hatte nichts dagegen, hier zu bleiben, aber mir war klar, dass sie einige Sachen brauchen würde - selbst wenn man in Betracht zog, dass ich natürlich noch ihre Kleidung bei Frank abholen sollte.

Zunächst einmal aber war ich mir inzwischen eine Idee gekommen und so legte sie vorsichtig aufs Bett und benutzte den Gürtel des am Schrank hängenden Bademantels, um ihren Arm an einen Bettpfosten zu binden - die Vorteile eines stabilen Holzbettes. Ich musste etwas suchen, aber ich fand noch ein paar weitere halbwegs dicke Bänder, mit denen ich schließlich all ihre Gliedmaßen ausgestreckt an die Bettpfosten gebunden hatte, bevor ich dazu überging, mit der Zunge ihre Muschi zu erforschen, eine ganze Weile lang, aber immer wieder Pausen machend, in denen ich ihr Zeit gab, wieder etwas abzukühlen um dann von vorne anzufangen.

Ich quälte sie so sicherlich eine halbe Stunde, bevor ich mich von ihr löste, ihr einen letzten Kuss gab - wenn ich schon den eigenen Geschmack in ihrem Mund schmecken durfte, wollte ich den Gefallen gerne zurückgeben - und ihr dann erklärte, dass ich nun erst einmal ihre Sachen von Frank holen und dann zu ihr fahren würde, um dort auch ein paar Dinge einzupacken, die sie brauchen würde. Sie wurde dabei, verständlicherweise, etwas nervös, aber mit ein wenig Fingerarbeit zwischen ihren Beinen brachte ich sie erstaunlich schnell dazu, zuzustimmen. Rückwirkend betrachtet war es natürlich eine völlig bescheuerte Idee, es gab dutzende Sachen, die schief gehen konnten, sowohl beim Herumstöbern in einem fremden Haus als auch dabei, jemanden unbeaufsichtigt ans Bett gefesselt zurück zu lassen, aber ich wusste es eben noch nicht besser und die Hormone sprachen zu einem guten Teil aus mir. Ob es freundlich oder gemein war, die leichte Decke halb über sie zu werfen - immerhin, es war Sommer und würde vermutlich auch heute eher warm werden - war mir vermutlich selbst nicht so ganz klar.

Angezogen schnappte ich mir den Autoschlüssel und fuhr auf schnellstem Wege zu Frank, da irgendetwas in meinem Hinterkopf an mir nagte, irgendetwas dass ich vergessen oder übersehen hatte. Ich klingelte Frank aus dem Bett, offensichtlich, zumindest dauerte es einige Minuten, bis er vor mir stand. Zur Kenntnis nehmend, dass das Haus sich in einem Zustand befand, der Franks Überleben nur dadurch erklärbar machte, dass auch seine Eltern wohl nicht vor Ort waren, erklärte ich ihm lediglich kurz, dass ich Katties "Sachen" holen wollte, die sie vergessen hatte, was ihn zum Lachen brachte und sammelte dann ihr Zeug - Klamotten, Schuhe und einer dieser Mini-Rucksäcke als Handtaschen-Verschnitt - ein, bevor ich mich vom Acker machte, Franks fröhliches "Viel Spaß" in meinem Rücken.

Tatsächlich waren ihre Schlüssel in der Tasche und war schnell auf dem Weg zu ihrem Haus, wo ich erst einmal mehrmals klingelte, um mich zu versichern, dass wirklich keiner da war, bevor ich die Türe aufschloss und hinein ging. Ihre Eltern hatten offensichtlich mehr Geld als meine - versteht mich nicht falsch, es ging uns durchaus besser als vielen, aber wo wir nur deshalb Platz hatten, weil meine Großeltern damals vorgesorgt hatten, lebte Katti offensichtlich in einer Beinahe-Villa, es gab sogar einen, wenn auch kleinen, Pool im Garten. Bemüht, mich nicht zu lange hier aufzuhalten, eilte ich hoch in den ersten Stock, wo ihr Zimmer lag, wie sie mir verraten hatte und machte mich an die interessante Aufgabe, ihre Schränke zu durchstöbern. Ich fand viele nette - d.h. knappe - Klamotten, von denen ich einige recht achtlos in eine Reisetasche stopfte, etwas Unterwäsche auch ein Paar hübscher Stiefel, bevor ich mir auch ihren Laptop griff und ihn darauf legte.

Leider war sie entweder recht gut im Sachen verstecken oder sie hatte tatsächlich nichts verheimlicht, denn ich fand bei meiner kurzen Sache keinerlei Sexspielzeug oder ähnliches, verflixt schade, wie ich feststellte. Dafür fand ich aber ein paar interessante Stücke in einer Schachtel hinten im Schrank, die wohl, wie eine blonde Perücke andeutete, wohl vor allem für Faschingszwecke gedacht gewesen war. Schon halb die Treppe herab drehte ich nochmal um und fand in ihrem Badezimmer - wow, echter Marmor -  tatsächlich einen Zahnputzbecher mit der Aufschrift "Katharina", den ich samt Inhalt auch in die Tasche warf, zusammen mit etwas anderem Wasch- und Stylingkram, der offensichtlich zu ihr zu gehören schien - größtenteils lag ich sogar richtig, nur ein paar Dinge gehörten ihrer Schwester, mit der sie das Badezimmer teilte, aber das konnte ich ja nicht riechen.

Als ich, vorsichtig, aus dem Haus trat und zum Auto ging, wurde mir dann übrigens auch klar, was ich so völlig übersehen hatte. Natürlich wäre ich da nie auf die Idee gekommen, wie sehr dieser kleine Fehler alles noch verändern wäre, damals dachte ich noch, dass ich lediglich eine deutliche Peinlichkeit umschiffen musste. Ich beschleunigte also meine Schritt, sprang ins Auto und fuhr nach Hause, mich anstrengend, nicht zu schnell zu fahren - inzwischen war ich wieder nüchtern, aber eine Polizeikontrolle hätte alles nur unnötig aufgehalten und meine Eltern hatten sich schon bei den zwei letzten Strafzetteln beschwert - zwei Strafzettel in den ersten drei Monaten Führerschein sind einfach etwas zu viel, insbesondere da ich natürlich beide selbst bezahlen durfte.

Zuhause angekommen dachte ich noch daran, die Sachen aus Franks Haus in die Tasche zu stopfen und dann alles eilig nach oben zu tragen, wo ich dann aber zögerte und den Schlüssel bewusste vorsichtig ins Schloss schob und mich bemühte, beim Öffnen der Türe kein Geräusch zu verursachen. Ich wusste nicht genau, was ich erwartet hatte, aber vielleicht ergab sich ja eine nette Gelegenheit für eine Überraschung.

Was hatte ich also so peinlicherweise vergessen? Meine Schwester, natürlich, denn es war ihr durchaus zuzutrauen, an diesem Samstagmorgen in meine Bude zu platzen, mich aus dem Bett zu reißen um mich dazu zu bringen, sie durch die Gegend zu fahren - die Schattenseiten des Führerscheins, den meine Schwester trotz der Tatsache, dass sie vor einigen Wochen erst volljährig geworden war, selbst noch nicht auf die Reihe bekommen hatte. Ich war also zunächst erleichtert, als ich niemanden sah, bis ich Geräusche aus dem Schlafzimmer hörte, die ich, den Atem anhaltend, bald als Stöhnen identifizierte, sehr weibliches Stöhnen. Mein erster Gedanke war natürlich, dass Katti sich befreit hatte und sich die Zeit vertrieb, was meinen Schwanz dazu brachte, sich wieder eifrig zu strecken und bevor ich mich versah, war ich an die Türe getreten und warf einen vorsichtigen Blick hindurch.

Lasst es mich so sagen: Es gibt Dinge, mit denen rechnet man. Es gibt Dinge, auf die hofft man - und dazu gehört bei mir auch, die Freundin mal masturbierend im Bett vorzufinden. Es gibt auch Dinge, die fürchtet man, zum Beispiel von Verwandten beim Sex gestört zu werden. Aber, ganz offen, es gibt Dinge, die soweit vom all dem so weit weg sind, dass einen Außerirdischen im Zimmer vorzufinden mindestens genauso wahrscheinlich wäre. Und dazu gehört ganz definitiv auch, die eigene Schwester auf dem Gesicht deiner ans Bett gefesselten Freundin sitzen zu sehen, Jogginghose und Höschen offensichtlich herunter gestreift, das Becken hin und her bewegend, um die Zunge deiner Freundin, die wild durch ihre Muschi fährt zu unterstützen, dabei deutlich stöhnend. Dass sie dabei eine Hand an Kattis Brustwarze hatte und ab und an scheinbar kräftig zog, um diese mehr anzuspornen, war dann ein beinahe banales Detail. Genauso übrigens, wie die Tatsache, dass meine Schwester einen verdammt geilen Hintern hatte... Verdammt, was? Wo kam das denn nun bitte her?

Ich zog mich zurück und mir wurde klar, dass ich mich vermutlich schlicht ins Koma gesoffen hatte und nun an wilden Halluzinationen litt. Ok, die Halluzinationen wären überraschend detailreich und wirkten verflucht real - zum Beispiel stellte ich fest, dass der Mülleimer, den ich seit mindestens drei Tagen hatte rausbringen wollte, bereits zu riechen begann, ein bemerkenswert dämliches Detail für eine Einbildung auf das ich gerne verzichtet hätte. Gut, nicht nur darauf...

In jedem Fall brachte tiefes Durchatmen keinerlei Änderung der Situation und der Geräuschkulisse, also beschloss ich mich, wenn ich schon im Koma lag, einfach so zu tun, als hätte das alles mit der Realität, die ich bis gestern gekannt hatte, noch irgendeine Verbindung. Ich tat also das nächstliegende und griff zur Kamera. Na gut, vielleicht war das nicht ganz so naheliegend, aber was sollte ich tun? Schreiend und kreischend mit dem Besen auf meine Schwester einprügeln? Einen Eimer Wasser holen? Also bitte, vergleichsweise naheliegend, wenn man sich die Alternativen so ansieht.

Früher, so bis vielleicht 15, war ich gerne mit der Kamera unterwegs gewesen, was aber letzten Endes darin geendet hatte, dass ich zum semi-offiziellen Photographen von Familienereignissen ernannt wurde. Obwohl das dazu führte, dass ich ab und an damit rechnen konnte, eine neue Kamera oder Zubehör auf Familienkosten bestellen zu können, war es meistens doch eher lästig und als ich dann, so mit 17 etwa, anfing, eher weniger bei solchen Ereignissen rumzuhängen, verlief sich das Ganze etwas. Aber, ich hatte immer noch eine halbwegs moderne Digitalkamera die ganz gute Bilder machte und auch Videos aufzeichnen konnte, letztere von eher mäßiger Qualität allerdings.

Für diesen Zweck jedoch sollte es völlig reichen und ich schob die Kamera vorsichtig in die Türe um ein möglichst gutes Bild zu bekommen. Zum Glück konnte weder Katti - bedingt durch eine Muschi in ihrem Gesicht - noch meine Schwester - die drehte mir den Rücken zu - mich sehen, so dass ich problemlos Zeit hatte, einige gute Bilder zu schießen und auch ein Stück Video zu erhaschen. Ganz offen wusste ich nicht mal wirklich, wieso ich das eigentlich tat, war eher ein Reflex, aber wenn der Außerirdische landet, fragt vermutlich auch keiner, ob es etwas sinnvolleres gab, als so oft wie möglich den Auslöser zu drücken.

Irgendwann hörte ich dann, wie sich die Sache ihrem Ende näherte und ich zog mich zurück, leise die Türe hinter mir schließend und mich ins Auto setzend, abwartend bis etwas passieren würde. Tatsächlich dauerte es keine fünf Minuten, bis meine Schwester aus meiner Türe kam und zurück in die andere Haushälfte lief. Als sie sich dabei nicht wirklich umsah, atmete ich tief durch, denn mir war siedend heiß eingefallen, dass ich die Reisetasche im Gegensatz zur Kamera nicht wieder mit aus der Wohnung genommen hatte, die stand noch immer neben der Türe, wo ich sie abgestellt hatte, aber scheinbar war sie ihr nicht einmal aufgefallen. Ich strich also internationaler Superspion von der Liste meiner möglichen Begabungen und ging dann, ruhig hoch zur Wohnung, dieses Mal keinen Versuch machend, meinen Eintritt zu verbergend - das letzte Mal war schlimm genug gewesen.


zur Fortsetzung >>>

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Kommentare

Bild von M-Peter

  Weiter so 

  Weiter so 

Bild von zweimald

Gute Basis, kann ja noch

Gute Basis, kann ja noch richtig spannend werden

Weiter so, schön wenn sowas in der Familie vererblich ist ;-)

Bild von masterkl

Klasse !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Klasse !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bild von selima

Dann auch hier...

Ich kann es nur wiederholen: Du hast eine Schreibe, die ich einfach klasse finde.

Deine Geschichten haben einen schönen, stimmigen Aufbau und schaffen eine

tolle Atmosphäre. Bitte mehr! Bitte weiter!

 

Liebe Grüße

selima

Bild von dominantER_Rgbg

super!

wow, wirklich super schreibstil und geniale geschichte...
weiter so!

Bild von mtvmasterr

Tolle Story

Eine wirklich tolleSstory. Da is noch so viel offen und trotzdem ist sie schon so fesselnd und geil..einfach der Hammer.

Hoffe es geht bald weiter!! smiley

Bild von salomé

Spannend...

Im ersten Teil hat mich noch gestört, dass sie sich Dir so schnell und kompromisslos ohne jedes Kennenlernen geschenkt hat. In diesem Teil wird es erklärt und damit wird die Geschichte glaubwürdig und somit auch spannend. Der Schreibstil ist sowieso super. Wie geht's weiter?

Bild von Kleanthes

Danke euch...

Ich danke euch allen für die netten Kommentare, das baut doch richtig auf und macht Lust auf mehr :-)



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