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Als Masoschwein im Sklavenhimmel Teil 28: Praktikum

 

Liebe Leser,

 

Ich habe das Layout der Geschichte mal geändert. Ich habe viele Leerzeilen raus genommen, und dafür Einrückungen gemacht. Man hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es beim … äh … lesen … sehr nervig ist, dauernd scrollen zu müssen. - Hab' ich echt nicht mehr dran gedacht. Es würde mich freuen, Eure Meinung dazu zu hören. Also: Lieber 'mit' oder 'ohne'?

 

 

Teil 28: Praktikum

 

„Und bitte, pass' gut auf es auf!“ - Ich schlug Harry zum Abschied freundschaftlich auf die Schulter. - „Und sieh zu, dass es vernünftiges Futter bekommt, aber nicht zu viel und nicht zu schmackhaft, irgendwas mit viel Proteinen, und stell' sicher, dass es genug trinkt. Ich denke, es müsste der Aufgabe, die es nun hat, ja gewachsen sein, aber wenn es trotzdem mal Ärger macht, erzieh' es nicht zu hart. Es steht noch ganz am Anfang und muss noch lernen. Ein paar Striemen sind natürlich in Ordnung, aber nimm bitte nicht den Gummiknüppel. Am besten wäre ein Gürtel oder eine Riemenpeitsche. … Ach ja, und denk' dran, dass es sich einmal am Tag die Keuschheitsschelle durchspült. Ein Duschkopf mit hartem Strahl sei da sehr geeignet, hat mir Jörg empfohlen. Sonst könne es sich da wund schubbern und es könne Entzündungen geben. … Und dann könntest du auch noch ...“

Harry unterbrach mich:

„... ihm den Hintern pudern? … Mensch, Daniel. Mach' dir doch nicht zu viele Gedanken. Dein Schweinchen ist nicht der erste Sklave, den ich in den Händen habe. Ich weiß schon was ich tue. Du wirst es unversehrt und verbessert zurück bekommen. Das garantiere ich dir. Und keine Sorge. Es bekommt keine Brandings und keine Piercings. Das musst du, als sein Meister, dann schon selber machen, wenn es nötig ist. Den Rest kannst du mir schon überlassen. Aber du weißt ja, ich habe genug Erfahrung mit so was. Steig' ganz beruhigt in dein Auto, fahr' nach Hause und erhole dich mal die paar Tage, die ich es hier habe. Ich seh' dir doch an, wie müde du bist. So eine Sklavengrundausbildung ist eben ein Knochenjob. Vor allem, wenn man, wie du, alles alleine machen muss. Ich hab' ja meine Leute, an die ich delegieren kann. Aber ich kann mich noch gut daran erinnern, wie das früher war. … Ich werde ab und zu mal ein Auge auf es haben. Also, mach' dir nicht so viele Gedanken und fahr' heim! … Ich muss jetzt auch wieder an die Arbeit. Die Geschäfte rufen!“

 

Harry schüttelte mir die Hand und manövrierte mich mit Nachdruck zur Tür. Offensichtlich wollte er mich los werden. Naja, irgendwie konnte ich ihn ja verstehen. Ich hätte auch nicht gewollt, dass mir jemand in die Arbeit rein pfuscht und mir gute Ratschläge gibt, die ich nicht brauche. Und Harry war auf alle Fälle vertrauenswürdig. Er gehörte noch zur alten Schule und auf sein Wort war noch Verlass. Ich seufzte und ging durch die Tür, die Harry mir zuvorkommend aufhielt. Ehe sie sich schloss, drehte ich mich noch einmal um:

„Den Schlüssel hab' ich dir doch gegeben? Falls du die Schelle doch mal abnehmen musst. Und wenn irgend etwas ist, dann ruf' mich gleich an. Meine Nummer hast du ja. Ach, und noch eine kleine Bitte: Lass Orkan ab und zu nach ihm sehen. Die beiden haben sich ganz gut verstanden, und dann fühlt es sich vielleicht nicht so verloren und alleine in der fremden Umgebung.“

Ich hätte ihm noch zwei Dutzend Tipps geben können, wie man mein Schweinchen am besten behandelt, aber ich sah ein, dass es erstens nichts nützen würde, weil Harry sowieso mit ihm machen konnte was er wollte, und dass es zweites, ein 'Eulen nach Athen tragen' wäre, wenn ich ihm, der schon Sklaven hatte, als ich noch in den Kinderschuhen steckte, Verhaltensregeln zur Sklavenerziehung geben würde. Zumal es für eine erfolgreiche Erziehung recht hilfreich ist, wenn sich so ein Jungsklave einsam, alleine und verloren vorkommt. Das hatte ich selber oft genug erfolgreich mit meinen Neuzugängen gemacht. Und es hilft sehr, den Nachwuchs mürbe zu machen. Und umso glücklicher würde es sein, wenn ich es wieder abholen und unter meine Fittiche nehmen würde. Aber trotzdem wäre mir wohler gewesen, wenn ich gewusst hätte, dass Orkan ab und an nach ihm sieht. Harry grinste mich breit an:

„So besorgt bist du ja noch nie bei einem deiner Sklaven gewesen. Aber wirklich Daniel. Mach' dir keine Gedanken. Alles wird gut. Ich ruf' dich an, wenn ich ihn nicht mehr brauche!“

„Oder wenn irgendwas mit ihm ist. Meine Nummer hast du ja!“, fügte ich unnötigerweise noch hastig hinzu.

Harry grinste noch breiter:

„Jaaaa …, ich hab' deine Nummer. Und jetzt, Tschüß! Ich ruf' dich an!“

 

Mit diesen Worten schob er mich sachte durch die Tür und schloss sie hinter mir.

Ein bisschen unhöflich vielleicht, aber eigentlich hatte er ja recht. Ich musste mir keine Sorgen machen. Mein Schweinchen war in guten Händen. Harry hatte mir seinen künftigen 'Arbeitsplatz' gezeigt, und ich war überrascht zu sehen, was Harrys Tüftler sich wieder hatte einfallen lassen. Eigentlich genial! Und sehr ansprechend gestaltet. Zumindest für die Benutzer. Aber auch die Sklavenunterbringung war durchaus zweckmäßig und wohl durchdacht. Ich war mir ziemlich sicher, dass mein kleines Masoschwein seinen Job zur vollen Zufriedenheit Aller ausführen würde. Und wahrscheinlich, ach was … bestimmt, würde es auch noch Spaß dabei haben. Ich weiß ja, wie es auf so was steht. So schlenderte ich einigermaßen beruhigt und gut gelaunt durch den Laden, Richtung Ausgang hin.

 

'Laden' war allerdings eine gewagte Untertreibung für Harrys Freudentempel. Der 'Laden' erstreckte sich fast über die ganzen sieben Stockwerke des Gebäudes. Nur das oberste Geschoss war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Dort wohnte Harry. Allerdings war ich noch nie in seiner Wohnung gewesen. Es heißt, er lege großen Wert auf seine Privatsphäre und nach dort oben würden wirklich nur Freunde und ausgewählte Sklaven vorgelassen. Und ich war für ihn wohl bisher 'nur' ein Geschäftspartner. Aber vielleicht würde sich das ja noch ändern. Immerhin hatte er mir seinen Orkan anvertraut und ich ihm mein Schweinchen. So etwas verbindet doch! Und gute Verbindungen zu Harry waren auf alle Fälle von Vorteil. Ich weiß ja nicht so genau, was er alles noch so für Geschäfte macht, aber er heißt immer, er sei eine 'große Nummer' in der Halbwelt unserer schönen Stadt. Deswegen wohl auch der gut gekleidete Gorilla, der vor seiner Tür stand und höflich grüßend nickte.

 

Ich nahm die Treppe um ins Erdgeschoss zu kommen. Hier sah es ganz anders aus, als oben, in den nüchtern und zweckmäßig ausgelegten Büros, und den Aufenthaltsräumen für die Belegschaft. Dicker, dunkelroter Teppich dämpfte die Schritte und gab einem das Gefühl, über ein Moospolster im Wald zu laufen. Die Wände waren hell, und in regelmäßigen Abständen hingen daran die schönsten Werke schwuler Künstler von Maplethorpe bis Jordan, von denen einige sicher Originale waren, denn Harry war auch bekannt als Förderer der schwulen Künste. Das Licht war gedämpft und hatte einen teintfreundlichen rötlichen Schimmer. Aus verborgenen Lautsprechern plätscherte leiser Barjazz und ein Hauch von Fichtennadeln lag in der Luft. Wahrscheinlich von einem Saunaaufguss im zweiten Stock. Aber ich ging weiter in den Ersten, durch das 'Billiard-Zimmer' in den großzügigen Barbereich und von dort noch eine Etage runter zum Ausgang.

 

An der Bar war schon einiges los gewesen. Obwohl es erst gegen 19.00 Uhr war und draußen die Sonne noch strahlte, waren hier bestimmt schon zwei Dutzend Gäste und etwa ebenso viele Mitarbeiter vor Ort. Ich sah einige Herren im feinen Zwirn, andere in Leder und Jeans und etwa die Hälfte der Gäste trug weiße Bademäntel. Diese Mischung von Straßen- und Bademode fand zwar etwas schräg, aber die Meisten würden im Laufe des Abends hier, oder in den Spielzimmern und den Appartements ohnehin ihre Hüllen fallen lassen und ihren verdorbenen Begierden folgen.

Harry bot durchaus nicht nur Masosklaven zur Benutzung an, sondern ein nicht unerheblicher Teil der Kundschaft wollte lieber selbst benutzt und gedemütigt werden. Ab und an hatte sich auch einmal etwas unter Kunden ergeben, aber in der Regel frönte man hier nur der käuflichen Liebe. Deshalb waren sowohl willige Maso-Escorts, als auch dominante Sado-Master im Angebot. … 'Stricher' würde man hier nie sagen. Aber sie waren nichts anderes. Billige Flittchen, die ihre Körper für Geld verkauften!

- Naja, billig war es hier nicht gerade und die meisten der 'Flittchen' waren nur nebenberuflich hier. Manche wegen des Geldes, andere auch, weil sie einfach Spaß an der Sache hatte. Diese wurden offiziell als 400 Euro Kräfte eingestellt und dank guter Verbindungen zu den Finanzbehörden – es gab da gewisse Videoaufnahmen - , hatte noch niemand daran Anstoß genommen, dass diese Summe an guten Tagen gerade mal ein Stundenlohn war. … Die fest angestellten Stuten und Hengste hatten alle Arbeitsverträge, die von ihnen jederzeit zu kündigen waren, sie waren Kranken- und Rentenversichert, bekamen Überstunden- und Wochenendzulagen und eine leistungsbezogene Umsatzbeteiligung. Ein paar von ihnen wohnten sogar hier im Haus, während andere nach ihrer Schicht nach Hause gingen und dort ein ganz anderes Leben lebten.

 

Dazu kamen dann auch noch Harrys 'richtige' Sklaven. Die bekamen kein Geld für ihre Leistungen, sondern Schwänze, Sperma, Schläge und alles sonst, was ein devotes Sklavenherz höher schlagen lässt, nämlich Unterdrückung, Unterwerfung und Erniedrigung. Oder sie standen einfach hinter dem Tresen. Sie waren mit großer Freude bei der Arbeit und Harry setzte sie auch gerne für 'Sonderaufgaben' ein. So versahen sie ihre Dienste beispielsweise als mobiles Blasloch an der Bar, oder festgeschnallt auf einen Fickbock, zur allgemeinen Gratisbenutzung. Dieser Service wurde von den Kunden auch gerne angenommen. Nicht um Kosten zu sparen, - die meisten Gäste hier mussten sich über Geld keine Gedanken machen - , sondern weil viele eben einfach Spaß an nuttigen, vielbenutzten Löchern und verstriemten Ärschen hatten. Überhaupt wurde hier alles getan, um den zahlenden Besuchern alle verdorbenen Gelüste, die sie hatten, problemlos zu erfüllen. Und sollte einer von ihnen zum Beispiel Lust haben, einen der 'Sado-Mastern' als 'Maso-Escort' zu nutzen, oder umgekehrt, war auch das kein Problem. Harrys Personal war flexibel und konnte sich den Wünschen der Kundschaft hervorragend anpassen. … And Money makes the world go round!

 

Zur einfacheren Unterscheidung von Gästen und Angestellten hatte Harry ein simples und seit Jahren bewährtes System eingeführt. Die 'Maso-Escorts' trugen nichts als ihr Halsband und kurze, enge, weiße Baumwollhöschen, - etwa so wie die Sporthosen der Fußballnationalmannschaft anno 1974 -, die allerdings statt einer Schrittnaht einen Schrittreißverschluss hatten, der von vorne und hinten schnell und bequem zu öffnen war. Die 'Sado-Master' waren im Gegensatz dazu, ganz klassisch, in schwarze Lederhosen - auch hier mit durchgehendem Reißverschluss - und Stiefeln gekleidet. Statt eines Halsbandes, trugen sie an den Oberarmen schwarze Lederbizepsstrips, mit, je nachdem wo die besonderen Qualitäten des jeweiligen Trägers lagen, gelben, roten, blauen oder grauen Rändern.

Harry hatte das einmal vor vielen Jahren in einem Club in Las Vegas gesehen, und er hatte es, ungeachtet aller Änderungen in den Modetrends der vergangenen Jahrzehnte, dabei belassen. Kurze, enge, weiße Baumwollhöschen mit durchgehender Öffnung waren zwar nicht jedermanns Sache, aber erstens fand Harry selbst so etwas schon immer sehr scharf und zweitens war dadurch die ständige nuttige Verfügbarkeit des Trägers bestens zum Ausdruck gebracht. Natürlich bekam man seinen Stricher – um das Wort hier doch einmal zu verwenden – mit jeder gewünschten Ausstattung geliefert. Wollte man von einem Uniformtypen, einem Bauarbeiter, einem Metzger oder einem englischen Schuljungen heran genommen werden – oder ihn heran nehmen – so war im reichen Fundus des Hauses nichts zu finden was es nicht gab.

 

Zur besseren Unterscheidung und Buchbarkeit, waren die Mitarbeiter durchnummeriert. Jeder hatte rechts oben auf der Brust, an beiden Oberarmen und unterhalb des Nackens eine gut lesbare Nummer stehen. Hatte ein Kunde keine Lust einen der 'Jungs' anzusprechen, konnte er einfach diskret am Tresen Bescheid geben, dass er, zum Beispiel, Nummer 7, als Gummisklave, in der 'Metzgerei' zu benutzen wünschte. Schon nach wenigen Minuten war das richtige Outfit gefunden und die Ware ausgestattet und geliefert. … In den oberen Etagen gab es 'Themenappartements' mit verschiedensten Schwerpunkten. Naturgemäß waren die üblichen 'SM-Spielzimmer' sehr beliebt, aber es gab auch die 'Krankenstation', das 'Klassenzimmer', die 'Gummizelle' und den 'Pferdestall'. Den allerdings ohne 'echte' Pferde. Auf Wunsch sorgte sogar ein Eimer mit Pferdeäpfeln in der Ecke, für den authentischen Duft.

 

Auch die Abrechnung für die erbrachten Leistungen war denkbar einfach geregelt. Jeder Gast bekam beim einchecken ein schwarzes Lederarmband ausgehändigt, das auch als Schwanzring zu nutzen war. In das Armband war ein kleiner Chip eingebettet und jeder der Angestellten hatte am Nacken, oberhalb der Personalnummer einen kleinen Barcode, der vor der Schicht wie ein Rubbeltattoo angebracht wurde. So musste der Gast nur die Hand in den Nacken des Objektes der Begierde legen und schon war es eingescannt, wie eine Packung Milch im Supermarkt.

 

So war bei Harry für alles vorgesorgt. In der – zugegeben, etwas zu orientalisch ausgefallen - Sauna und Wellnesslandschaft im 2. Stock, konnte man sich gemütlich von den Anstrengungen der Liebe erholen, Massagen standen rund um die Uhr zur Verfügung – einer von Harrys 'echten' Sklaven war ausgebildeter Physiotherapeut und Masseur – und das kleine aber feine Restaurant bot jederzeit die Möglichkeit, die Energien, die man beim Koitus verbraucht hatte, wieder aufzuladen. In einem diskreten Nebenzimmer an der Bar wechselten kleine Päckchen und große Geldscheine ihre Besitzer, denn manchmal bedurfte es mehr als einer Mahlzeit, um wieder zu Kräften zu kommen. Und sogar für den medizinischen Notfall war vorgesorgt. Alle Angestellten im Hause hatten einen erste Hilfe Kurs gemacht und kannten sich aus mit 'stabiler Seitenlage' und Herzmassage. Und Harry suchte sich seine Leute sorgsam aus. Viele wollten bei ihm arbeiten, und so konnte er neben den sexuellen Reizen seines Personals auch noch Zusatzqualifikationen erwarten. Als Rettungssanitäter hatte man gute Karten! Auf jedem Stockwerk gab es einen Defibrilator für Fälle akuten Herzversagens. Gerade das etwas ältere Publikum überschätzte nach der Einnahme gewisser Präparate, die es beim einchecken diskret verpackt zu dem Armband dazu gab, seine Kräfte, und lief Gefahr postkoital zu kollabieren. Zum Glück musste der 'Defi' noch nicht sehr häufig eingesetzt werden, aber mindestens zwei Todesfälle hatte er schon verhindert, die für den Ruf des Hauses eher abträglich gewesen wären.

 

So rundum abgesichert und versorgt, konnte man sich auch einfach eines der Appartements in der fünften Etage mieten, die in der Ausstattung einem 5-Sterne Hotel in nichts nachstanden. Im Gegenteil! In welchem Sternehotel findet man schon Slings und Käfige in den Zimmern?! Ein diskreter Zugang über die Tiefgarage war möglich, und so scheuten auch 'prominente' Kunden sich nicht, Harrys Etablisement zu besuchen. Und sollte man doch einmal das Bedürfnis nach frischer Luft haben, so stand die große, uneinsehbare Dachterrasse den Besuchern zur Verfügung. Mit einem Wort: Das Paradies auf Erden, das man eigentlich gar nicht mehr zu verlassen brauchte.

 

Und in diesem Paradies hatte ich nun mein Schweinchen abgegeben. Nicht das es von all diesen schönen Einrichtungen allzu viel zu sehen bekommen würde. Sein Job war räumlich stark eingegrenzt und lief mehr unter der Rubrik: 'kostenlose Zusatzangebote'. Aber ich war sicher, das Richtige getan zu haben. Diese Erfahrung würde ihm gut tun, und sich für mich ganz bestimmt bezahlt machen. Ich war mir sogar ganz sicher!!!

Trotzdem zuckte ich doch ein wenig zusammen, als die Eingangstür hinter mir zu schlug und ich alleine auf der immer noch heißen Straße stand. Die Luft war drückend und breiig und sie roch, als wolle bald ein Gewitter nieder gehen. Ich sah noch einmal an dem Haus hoch, drehte mich dann um und ging schnellen Schrittes den selben Weg, den ich gestern mit meinem blinden Schweinchen in anderer Richtung gegangen war. Genau, hier hatten wir Micha Stecher und seinen Kollegen getroffen, und da, hundert Meter weiter waren wir den schwäbischen Touristen aufgefallen. Und derselbe Leierkastenmann wie gestern, spielte dieselbe Melodie. Ich kannte das Lied: 'Beim ersten Mal da tut's noch weh!', von Hans Albers. Ich seufzte und beschleunigte meinen Schritt. Bald hatte ich das Parkhaus erreicht, wo ich gestern Mittag meinen alten Volvo geparkt hatte. Nachdem mir der unverschämte Parkautomat eine Summe abgenommen hatte, von der ich früher eine halbe Woche gelebt hätte, war ich dann doch froh, die stickig, heiße Stadt wieder zu verlassen und mich nach Hause, in meine 'grüne Oase' zurückziehen zu können. Bald war ich auf der Autobahn und würde noch etwa eine halbe Stunde brauchen, bis ich daheim angekommen sein würde. Aber was erwartete mich da? … Leere! Ein großes leeres Haus mit leerem Sling, leerem Käfig und leerem Bett. … Aber wenigstens mein Herz fühlte sich nicht mehr so leer an, wie in all den letzten Jahren. Es sagte mir, ich solle an mein Schweinchen denken, und als ich es tat, zauberte es ein Lächeln auf mein Gesicht. Ich erwischte mich dabei, wie ich ein Lied aus dem Radio mitsang. Das hatte ich schon sehr, sehr lange nicht mehr getan. … Was mein Schweinchen wohl gerade machte? Ob es wohl schon den ersten Kundenkontakt hatte?

 

 

Nein, den ersten Kundenkontakt hatte das Schweinchen zu dieser Zeit noch nicht gehabt. Aber es war sicher nicht mehr weit davon entfernt. Sir Bruno war gerade dabei, es in seinen neuen Arbeitsbereich einzuführen. Das Schweinchen staunte nicht schlecht, aber es dachte, der Job sei wohl machbar.

„So, siehst du, alles ganz einfach. Geniale Konstruktion. Da hat unser Düsentrieb mal wieder was Tolles gebaut! Du hast kapiert, wie's funktioniert? Gut, äh, Schweinchen, dann probieren wir das gemeinsam mal aus. Los! Geh' auf deine Position. … 'pole position' , ho, ho, ho!“

„Ja, Sir Bruno! Diesmal ganz bestimmt ohne Kollateralschaden, Sir Bruno!“

Bruno sah es einen Moment lang Verständnislos an. Dann erhellte sich sein Gesicht.

„Genau! Kein Schaden an der Latte, du kleine Ratte!“, sagte er und prustete los.

„HO, HO, HO, … 'Latte' … 'Ratte' … HO, HO, HO, … Das reimt sich!“

Das Schweinchen konnte zwar Brunos Humor nicht teilen, lachte aber pflichtschuldig mit und freute sich, ihn wieder etwas besser gelaunt zu sehen. Vor einer halben Stunde war das noch ganz anders gewesen.

 

Nachdem sein Herr es verlassen hatte, hatte es ziemlich unsicher, … ja, ziemlich ängstlich, in Harrys leerem Büro herum gestanden. Wie bestellt und nicht abgeholt! … Nackt. Abgesehen von seinem Halsband und der Schwanzschelle die es natürlich noch trug. Es juckte darunter. Es juckte sogar ziemlich stark. Kein geiles Jucken. Es erinnerte sich an den Gipsarm, den es einmal gehabt hatte. Drei Wochen Gips. Und es hatte gejuckt und gejuckt. 'Hoffentlich geht das mit diesem verdammten Teil hier nicht genauso!', dachte es und wackelte an der Rohrschelle herum, in der Hoffnung, dass der Juckreiz zurück gehen würde. Es bewegte sie, als verzweifelter Versuch zu wichsen, vor und zurück, aber sein Schwanz bewegte sich einfach mit und es juckte eher mehr als weniger. Es überlegte, wenn der Schwanz ein bisschen steif wäre, also so steif wie er hier in diesem Ding werden kann, dann müsste es doch mit dem wichsen besser klappen. Es wollte ja nicht wirklich wichsen, sondern nur dieses Jucken bekämpfen. Also spielte es sich mit einer Hand am Nippel herum, befeuchtete die Finger der anderen und versuchte an seiner Eichel, die in ihrem Käfig erreichbar schien, herum zu manipulieren. Aber die Gitterstäbchen waren zu eng und es kam nicht heran. Leise fluchend versuchte es wieder mit dem Schwanzrohr selber zu rubbeln, aber auch das hatte keinerlei Erfolg. Es musste sich wohl damit abfinden: Eine Keuschheitsschelle juckt am Schwanz! Und just in diesem Moment, als es mit seinem weggesperrten Gemächt beschäftigt war, ging die Tür auf und Sir Bruno kam herein. Schnell zog es die Hand unten weg und sah ganz devot zu Boden. Aber Bruno verzog wissend kurz sein Gesicht zu einem mühsamen Grinsen, stöhnte leise auf, und sagte dann:

„Ah ja! Der kleine Schwanzbeisser schon wieder! Kaum lässt man ihn 'ne Minute aus den Augen, spielt er schon wieder an sich rum! Naja, naturgeile Sklavensau eben. Um dich muss ich mich jetzt auch noch kümmern!“ - Er stöhnte wieder leise - „Sieh' mich an wenn ich mit dir rede und geh' in deine … dings …. äh … Ständ bei Position. … Du weißt schon ...“

Ja, das Schweinchen wusste schon. Wie der Blitz nahm es eine Stand-by Haltung vom feinsten an: Gerade stehen, Brust raus, Bauch rein, Hände auf dem Rücken und Blick stur geradeaus. Genau wie es es von seinem Herrn gelernt hatte.

„Meine Bezeichnung ist Sau Nummer 13/13, kurz 'Dreizehn'! Ich stehe zu ihren Diensten, Sir Bruno!“

 

Als es hochgesehen hatte und sein Blick auf Sir Bruno gefallen war, wäre ihm fast sein Sprüchlein im Halse stecken geblieben. Er sah grauenhaft aus! Erschrocken konnte es sich nicht beherrschen, ganz respektlos nach zu legen:

„Mein Gott, Sir Bruno! Was ist denn mit ihnen passiert???!“

Er sah schlimm aus. Sein rechter Arm war verbunden und hing in einer schwarzen Schlaufe schlapp vor seinem Körper. Sein linkes Auge war mit einer Kompresse völlig zu geklebt, über die er sich eine schwarze Augenklappe gezogen hatte. Rechts auf der Stirn hatte er auch einen dicken Verband, auf dem man einen kleinen durchgesickerten Blutfleck sah. Und sein rechtes Ohr war auch noch verpflastert, was fast schon ein bisschen komisch aussah. Auch seine Lippe war geschwollen. Er sah mich aus seinem offenen, blutunterlaufenen Auge an:

„Nichts weiter! Nur ein paar Kratzer. Nur ein paar kleine Kratzer. Nicht der Rede wert. Sieht schlimmer aus als es ist!“, sagte er tapfer und seufzte abgrundtief. „Wirklich … Nur eine Kleinigkeit! … Gar nicht schlimm! … Gar nicht so schlimm! Tut fast nicht mehr weh! …“ - Er fasste sich in den Rücken, verzog das Gesicht, wodurch seine Pflaster und Verbände wieder schmerzten. Wieder stöhnte er leise. - „... Und? Wie war's beim Zahnarzt? Hat er dir die Reißzähne gezogen?“

 

„Nein, Sir Bruno, zum Glück nicht. Abgeschliffen hat er sie. Jetzt sind sie gar nicht mehr gefährlich und ganz glatt. So was wie es mir mit ihnen passiert ist, wird ganz bestimmt nicht mehr vorkommen. Was macht denn ihr Schwanz, wenn ich fragen darf? Ich hoffe, der blaue Fleck ist besser geworden und schmerzt nicht mehr!“, erwiderte das Schweinchen.

„Wenn's mir überall so gut ginge, wie an meinem Schwanz, dann wäre ich ein glücklicher Mensch. Nee, meinem Schwanz geht’s wieder gut. Ich hab' auf den Rat von … äh … Dings … äh … Sir … Niels gehört und immer gewichst, wenn ich Zeit hatte. Dadurch ist dann wirklich schnell besser geworden. … Und bei dir? Hat so ein Abschleifen nicht weh getan. Das muss doch die Hölle sein?“, fragte er mitleidig. „Mich gruselt es immer schon, wenn ich nur an das Geräusch von so einem … äh … Abschleifding denke.“

Er schüttelt sich vor Abscheu und man hörte ihn unterdrückt ächzen.... Das Schweinchen dachte an die Tortur auf Mister Pains DENTEX3000, die ja sooo schlimm nun ja wirklich nicht gewesen war.

 

„Das hat schon ziemlich weh getan. Aber ich bin ja eine schmerzgeile Masosau, und ich habe beim abschleifen an sie gedacht, und daran, was ich mit ihrem Schwanz gemacht habe, und dass es nur gerecht ist, dass ich da unters Messer … also ich meine unter den Schleifstein gekommen bin. Das hat mir sehr geholfen. … Wie gesagt, es ist auch sehr gut geworden. Wollen sie mal seh'n? Immerhin hab' ich meine schönen, neuen Zähne eigentlich nur ihnen zu verdanken!“

„Ich hab' jetzt nicht so viel Zeit. Ich schau mir das gleich an, wenn ich dich an deinen Einsatzort gebracht habe. … Und wenn du ganz lieb bist, dann zeig' ich dir auch mal meinen Schwanz! Jetzt komm, ich hab' nachher noch einen Verbandswechsel und muss noch zum röntgen!“, lehnte Bruno ab und winkte das Schweinchen zu sich rüber.

 

Dreizehn bückte sich und fischte nach seinen schäbigen Klamotten, die hinter ihm an der Wand lagen. Bruno schüttelte den Kopf.

„Die brauchst du hier nicht. Da kannst du dich am besten gleich dran gewöhnen. Untersklaven kriegen hier keine Anziehsachen. Und in deinem Job, bist du die allerunterste Stufe. Also, komm mit!“

Das Schweichen drehte sich zu Sir Bruno um und sah ihn an.

„Äh, Entschuldigung, Sir Bruno, es liegt mir ja fern, ihnen zu widersprechen, aber glauben sie nicht, es sei besser im Büro des Chefs keinen Haufen alter, stinkiger Klamotten zurück zu lassen. Außerdem gehören die Sachen nicht mir sondern meinem Herrn, und wenn es auch nur Lumpen sind, so bin ich ihm doch dafür Rechenschaft schuldig. Und außerdem hab' ich hier noch ein kleines Geschenk für sie!“

 

Bruno bekam große Augen. Also eigentlich nur ein großes Auge, das andere war ja unter der Piratenklappe versteckt.

„Ein Geschenk???“, fragte er aufgeregt, „Ein Geschenk für mich??? Was ist es??? Zeig' her! … Ein Geschenk! Für mich ganz alleine? Los mach' schon! Zeig's mir! Darf ich's alleine aufmachen??? Ein Geschenk! … Das wäre doch gar nicht nötig gewesen!“

Das Schweinchen nahm die Tupperdose mit der köstlichen Creme Caramel, die es sicher neben seiner Garderobe verstaut gehabt hatte in die Hände und überreichte sie feierlich dem glücklichen Muskelbären.

„Leider hatte ich kein Geschenkpapier, aber ich versichere ihnen, dass sie hiervon begeistert sein werden. Das ist eine Creme Caramel. Ich durfte davon zwar nur ein winziges bisschen probieren, aber ich habe noch nie etwas so gutes gegessen. Der Haussklave von Mister Pain, also dem Zahnarzt, hat sie gemacht. Und da ich bei ihnen solchen Schaden angerichtet habe, dachte ich, ich könne ihnen damit eine kleine Freude machen und habe Mister Pain gebeten, mir für sie etwas einzupacken. … Schöne Grüße soll ich übrigens bestellen, unbekannterweise. Aber die Tupperschüssel will er irgendwann zurück haben!“

 

Bruno strahlte wie ein Honigkuchenpferd. Seine Verletzungen schien er für einen kleinen Moment vergessen zu haben, so gerührt war er. Fast meinte das Schweinchen ein Tränchen in seinem blutunterlaufenen Auge funkeln zu sehen.

„Creme Caramel??? Ich liebe Creme Caramel!!! Hilf mir die Dose aufmachen!“, rief er beglückt.

Das Schweinchen strahlte nun auch, als es sah wie sehr sich der gute Sir Bruno freute. Es hielt ihm die Dose hin wie ein Ministrant die Monstranz und Bruno fummelte mit seiner linken Hand den Deckel ab.

„Hast du einen Löffel, Schweinchen?“

Daran hatte es nicht gedacht, aber es hätte sich auch sicher nicht getraut, Mister Pain auch noch um Besteckteile zu bitten.

„Tut, mir leid, Sir Bruno. Damit kann ich leider nicht dienen.“

Bruno zuckte mit den Schultern.

„Egal! Es muss auch ohne gehen. Ich MUSS diese Creme probieren!“, sagte er und fuhr mit dem Finger tief in die Schüssel und schob ihn sich genüsslich in den Mund. Er schloss genießerisch die Augen.

„Oh, ist die gut, ist die gut!“, schwärmte er und schob den Finger gleich noch einmal hinein.“Oh, die ist so gut, so gut!“, wiederholte er und nahm eine dritte Kostprobe.

„Danke, das ist so nett von dir. … So nett war lange niemand mehr zu mir. Noch nie hat mir jemand was geschenkt, und jetzt kommst du, ein einfacher, besitzloser Sklave den ich seit zwei Tagen kenne. … Du wirst bestimmt einmal Obersklave. Verdient hättest du's … Aber jetzt mach' den Deckel wieder drauf, sonst hab' ich später nichts mehr übrig.“

 

Das Schweinchen hatte den Eindruck das Herz des großen Muskelbären im Sturm erobert zu haben. Jetzt hatte es schon den zweiten Freund im Haus. Nun schnappte es sich seine Kleidung, klemmte sie unter den Arm und nahm die Tupperdose in die Hand.

„So, Sir Bruno, wenn sie wollen können wir los. Ich hab' soweit alles!“

Bruno war noch so betört von dem überraschenden Geschenk, dass er fast vergessen warum er hier war: Nämlich um dem Schweinchen seinen Arbeitsplatz zu zeigen.

„Los? … Ach ja, los! … Nichts leichter als das! Komm' mit!“

Diesen Spruch hatte Bruno von 'Piggeldy und Frederick' übernommen, seinen Lieblingsfiguren beim Sandmännchen. Er liebte es, wenn das große Schwein Frederick, dem kleinen Schweinchen Piggeldy, die Welt erklärte. Dabei konnte er immer herzlich lachen und lehrreich war es auch noch. … Er öffnete mit seinem gesunden Arm die Tür und ließ das Schweinchen auf den Flur treten. Der Wachgorilla war inzwischen verschwunden, aber kaum waren sie ein paar Schritte auf dem Weg zur Personaltreppe gegangen, begegnete ihnen schon wieder ein Neuer. Auch im dunklen Anzug und mit Knopf im Ohr. Und fast so groß und breit wie Bruno. 'Irgendwo hier muss ein Nest sein!', dachte das Schweinchen spöttisch, als der neue Gorilla den Grizzlybären ansprach.

 

„Na, Bruno, bist du jetzt mit der Nachwuchsaufzucht beschäftigt? … Ja, ja, Kindergärtner ist schon ein schöner Beruf.“ - Er musterte das nackte Schweinchen von oben bis unten. - „Naja, für'n Kindergarten ist es ja schon etwas überreif. Ich hab' gehört, es hat dir fast den Schwanz abgebissen. Und jetzt wollt ihr es auf die Menschheit los lassen? Hoffentlich ist sein Maul groß genug für die ganzen Schwänze die es erwarten. Sonst landet es ganz schnell direkt im Keller. … Der kleine Scheißer sieht ja eher kümmerlich aus! Keine Ahnung was der Boss mit so was will!“

„Halt die Fresse, Kevin!“, verteidigte Bruno sein Mündel. „Der Boss weiß schon was er tut. Und es wird ihn interessieren, was du hier so zu meckern hast. Und überhaupt. Der Kleine hat mehr drauf als man meint. Und deinen Docht, den macht er doch vor'm Kaffee!“

Kevin grunzte irgend etwas, was das Schweinchen nicht verstand, aber Bruno ignorierte den Kollegen und schob Dreizehn an ihm vorbei. Dann sagte er, so dass Kevin ihn noch hören konnte zu dem Jungsklaven:

„Und Schrumpfhoden hat er auch. Zu viele Anabolikas!“, und lachte hämisch.

„Mach' dir nichts draus, was der sagt. Meine Security Jungs, sind manchmal ein bisschen eifersüchtig!“

Kevins Erwiderung war wieder nicht zu verstehen, klang aber alles andere als freundlich. 'Oh weh', dachte das Schweinchen. 'Zwei Freunde und einen Feind!'

Und es fragte sich, was Kevin mit 'im Keller landen' meinte. Unten war doch die Tiefgarage.

„Aber Kevin ist ganz ok, wenn man ihn in Ruhe lässt. Manchmal ist er ein bisschen aggressiv, aber das kommt von den ganzen Billigpillen aus Indien, die er sich immer für seinen Muskelaufbau reinzieht. Und gegen die Neuen, die hier seit gestern arbeiten, ist er direkt kulturviert.“, fügte Bruno, stolz auf seine Fremdwortkenntnisse, hinzu.

 

Nun gingen sie die Treppen hinunter und auf halbem Weg begegneten sie zwei gutaussehenden Typen, die mit nichts als engen, weißen Baumwollhöschen und einem Halsband bekleidet waren. Der eine war noch sehr jung, bestimmt grade mal erst Zwanzig, wenn überhaupt. Der andere schien etwa im Alter des Schweinchens zu sein, vielleicht sogar noch etwas älter. Aber sie sahen beide scharf aus, fand es und musterte sie genauso neugierig, wie sie ihn. Ihm fielen sofort die Nummern auf, die die beiden auf ihrer Brust stehen hatten und es konnte sich sogar einigermaßen einen Reim darauf machen. Bruno grüßte sie im Vorübergehen und auch die beiden nickten freundlich.

Dann waren sie im ersten Stock angekommen. Sie gingen an einer Reihe von schweren Brandschutztüren vorbei und Bruno erklärte, dass dahinter die 'Versorgungsräume mit dem ganzen Elektrozeugs und dem Sanitärkram' seien. Dann kamen sie an eine Tür, auf der ein großes Schild prangte:

'ACHTUNG! LÄCHELZONE!

Kundschaft ab hier!'

Jemand hatte einen Aufkleber darunter angebracht auf dem zu lesen war:

'Wer ficken will, muss freundlich sein!'

Damit waren die Grundsätze der Geschäftspolitik kurz und prägnant getroffen.

 

Sie hielten an, Bruno legte dem Schweinchen väterlich die Hand (die gesunde) auf die Schulter und sagte mit großem Ernst:

„So, Dreizehn, wir sind fast da. Das, was hier dahinter ist,“ - er zeigte auf die Tür - „ist verbotenes Land für dich. Da darfst du niemals hinein! Jetzt mache ich eine … äh, … Dings … Ausnahme, weil du ja deinen Job antreten musst. Und dazu muss ich dir etwas zeigen.“

Bruno öffnete die Tür und schob das Schweinchen hindurch. Sofort war es in einer völlig anderen Welt als der, die es bisher hier erlebt hatte. Schon der erste Schritt auf dem weichen Teppichboden, der seine nackten Füße sanft umschmeichelte, war eine Offenbarung. Die warme Luft, der undefinierbare, aber sehr angenehme Duft, die leise Musik, das rötliche Licht, all das war ein totaler Kontrast zu den kühlen, hellen, mit robustem Industrieteppich ausgelegten Büros und Fluren, in denen es bisher gewesen war. Fernes Stimmengewirr war zu hören. Drei, vier, fünf Schritte noch, dann links, und sie waren offenbar an ihrem Ziel angekommen. Schon wieder eine Tür. Das Schweinchen schluckte. Das Piktogramm, das an ihr angebracht war, ließ keine Fehldeutung zu! … Sie waren am Männerpissoir! Irgendwie so was hatte es sich schon gedacht. Es hatte ja gewusst, dass es zum Schwänze lutschen hier war. Deshalb ja der ganze Aufwand mit den abgeschliffenen Zähnen. Und wo konnte man mehr Schwänze bekommen, als an viel benutzten Pissbecken.

 

Tür auf, Tür zu und sie waren drin. Es registrierte sofort die Fußbodenheizung. Das war gut, denn dann würde es beim Blasen wenigstens keine kalten Füße bekommen.

Gegenüber des Eingangs war ein großer Waschtisch mit dunkler Granitplatte und einem großen Spiegel. Der Raum war weiß gekachelt. Einfach, aber edel. Es herrschte dasselbe Zwielicht wie draußen. Musik war keine zu hören. Statt dessen eine Art Klangteppich aus Meeresrauschen, Wasserfall und Regenwaldgeplätscher, garniert mit undefinierbaren, scheinbar weit entfernten Geräuschen, die von singenden Buckelwalen, kopulierenden Pavianen oder auch von gequälten Masoschweinen hätten stammen können. Sehr stimulierend für die Blase und die Phantasie. Sechs Pissbecken hingen nebeneinander an der Wand. Die einzige Beleuchtung die heller war, als das sonstige Zwielicht, war die des Spiegel über dem Waschbecken und … kaum zu glauben … die der Pissoirs. Sie leuchteten von innen. Scheinbar eine geniale Konstruktion mit LEDs. Man wollte den Gästen das Pissen wohl auch optisch versüßen und außerdem lag bestimmt die Trefferquote erheblich höher als bei unbeleuchteter Keramik. Obwohl das hier bestimmt egal war. Harry hatte bestimmt den einen oder anderen Sklaven, der daneben gegangene Pisse gern entfernte. Wahrscheinlich sogar ohne jegliche Hilfsmittel. Bilder schossen durch den Kopf des Schweinchens. Bilder von auf dem Boden kriechenden Sklaven, die die Pissflecken der Gäste mit ihren gierigen Zungen auf leckten. ... Und sich selber sah es mitten drin. Das Schweinchen wurde geil. Es spürte, wie sein Schwanz versuchte zu wachsen – mit aller Macht – und wie er von dem kalten Metall, dass ihn umschloss – ebenfalls mit aller Macht - quälend daran gehindert wurde. Es spürte sein Blut ungnädig in den Schwellkörpern pochen. Diesmal schaffte es es wenigstens bis in die Eichel zu kommen, die aber durch die kleinen Gitterstäbchen, die sie umschlossen, in ihrer natürlichen Ausdehnung gehindert wurde. … Das Schweinchen hätte fluchen können. Diese verdammte Schwanzschelle. … Es war plötzlich so geil, als hätte es seit Wochen darben müssen. Was hätte es darum gegeben, sich einfach vor Sir Bruno hin knien zu können, seinen geilen Schwanz zu lutschen und dabei zu wichsen. ... Seine Triebe schwappten durch sein Gehirn und es musste sich zusammenreißen, um die Kontrolle zu behalten. Leicht zitternd stand es da. Das es so geil werden konnte, nur durch den Anblick seines künftigen Arbeitsplatzes und ein paar Phantasien, hätte es nicht für möglich gehalten. Wenn nur diese verdammt Schwanzschelle nicht gewesen wäre …

 

Was das Schweinchen, auch die Gäste und die meisten Mitarbeiter nicht wussten, war, dass aus der Beduftungsanlage, die im ganzen Haus installiert war, nicht nur die 'Wohlgerüche des Orients', sondern auch ein Pheromondunst herausdrang, der sich direkt in das Unterbewusstsein des liebeshungrige Volkes einschlich und dort für unterschwellige, permanente Brünstigkeit sorgte. … Diesen Trick hatte sich Harry von der Werbewirtschaft abgeschaut. In vielen Einkaufzentren und Kaufhäusern lockte man so die Kundschaft zu den hochpreisigen Waren, und bescherten ihnen beim Kauf eine unbewusste sexuelle Stimulierung. Das verstieß zwar gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb, aber wo kein Kläger, da kein Richter. Und wer kontrolliert schon Klimaanlagenluft auf ihren Pheromongehalt. … So schlug Harry gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Die Gäste, die ja schon durch die Erektionspillen, die fast jeder nahm, - auch wenn er 'sie ja gar nicht brauchte' -, rein physisch für jede Menge Sex gerüstet waren, übernahmen die Liebeslockstoffe, die aus der Anlage drangen, den psychischen Teil der Arbeit und suggerierten allen Lustzentren im Hypotalamus und sonstwo, dass man ganz dringend ficken müsse. Bei den Angestellten funktionierte das auch, was die Motivation und das Arbeitsklima entscheidend verbesserte. Und für den Umsatz war das auch ganz hervorragend. Dauerständer, plus Dauergeilheit, plus käuflicher Liebe, gleich: Viel Geld für Harry.

Und diesem Pheromonduft war das Schweinchen jetzt ausgesetzt. … Pech, wenn man dabei eine Schwanzschelle trägt.

 

Als das Schweinchen sich wieder im Griff hatte, sah es sich die Reihe der Pissoirs genauer an. … Eines fehlte! Drei rechts, drei links und in der Mitte wäre der symmetrisch logische Platz für ein siebtes gewesen. Aber dort war keines. Statt dessen war auf diesen Platz ein Spot gerichtet, und da, wo das Pissbecken hätte sein können, war ein Lichtkegel. Und in dem Lichtkegel sichtbar: Ein Loch! … Ein Gloryhole! … DAS war also sein Job! … Gloryholebläser!

 

Bruno tippte ihm auf die Schulter und es zuckte erschrocken zusammen.

„Na, Dreizehn, du scheinst ja ganz fazinie... fanzi... äh, begeistert von dem Anblick zu sein. Aber das Beste hat du noch gar nicht geseh'n. Los, komm mit!“

Bruno schubste es an und ging hinter ihm her, rüber zu dem Wandloch. Kaum hatten sie zwei Schritte in den Raum gemacht, sah das Schweinchen zwei Schriftzüge neben dem Loch langsam in tiefem rot aufleuchten. 'Bewegungsmelder kombiniert mit dimbaren LEDs', dachte es. 'Raffiniert'. ... Nach zwei Sekunden war die Schrift klar und deutlich zu lesen. Links neben dem Loch stand 'INSERT HERE!' und ein Pfeil wies unmissverständlich auf die verheißungsvolle Öffnung. Auf der rechten Seite war der Schriftzug etwas weiter oben, in guter Griffhöhe angebracht. 'ADJUST HERE!' leuchtete einem auffordernd entgegen und der Pfeil zeigte auf ein kleines Tastenfeld. … Ja, man war sehr international hier. Hätte man in allen Sprachen der hier vertretenen Nationalitäten Bedienunghinweise geben wollen, dann hätte die ganze Wand nicht dazu ausgereicht. Und englisch verstand ja nun fast jeder. 'Hier reinstecken' und 'Hier einstellen' hieß das wahrscheinlich. 'Was man da wohl einstellen kann???', fragte sich das geile Schweinchen und spürte wie sich seine Schwellkörper schon wieder regten. …. Nun waren sie direkt vor dem Loch angekommen und Bruno fing an zu erklären.

 

„Siehst du, das wollte ich dir zeigen. Das ist ganz neu installiert. Gestern erst fertig geworden. … Hier, das Blasloch in der Wand da, das war da schon immer, aber da haben sich immer wieder mal Gäste beschwert. Vor ein paar Wochen, da war in der Stadt so ein Dörbi, oder wie das heißt. So mit Pferden mit so Wägelchen dran. Und da war'n ein paar hier als Gäste. … Äh, … also nicht die Pferde, sondern die Reiter, … oder sind das eher Kutscher? … Egal. Jedenfalls sind die alle ziemlich kurz geraten, und da haben zwei gemeckert, weil sie nur grade so auf den Zehenspitzen ihre Schwänze durch das Loch schieben konnten. Einer hat sich dabei sogar den Sack aufgeschürft! Das gab vielleicht ein trara, sag' ich dir. … Der musste am nächsten Tag ja sein Wägelchen lenken! ... Naja, und dann war doch dieses Basketballturnier im Olympiazentrum. … Ich brauch' dir ja nicht zu sagen, wie groß Basketballer sind. Ich hab' mit meinen 1,90 da ja schon meine Probleme mit der Blaslochhöhe gehabt, aber die erst! … Die waren am schimpfen, dass sie in die Knie gehen müssten um in den Blasgenuss zu kommen. Und das fanden die Scheiße, und meinten in der Stellung bekämen sie Krämpfe und, und, und ... Naja, und als der Boss von den Beschwerden gehört hat, hat er sich total aufgeregt. So was ginge gar nicht, sagte er, und von Qualtätssicherung und so 'nem Kram hat er geredet. Und dann hat er Düsentrieb angerufen. Das ist unser Technikfuzzi. Der macht einem alles vom Computer bis zum Pranger. Der hat so 'nen Möbelladen. … So für Sexmöbel … Alles was man sich so vorstellen kann. Ich war mal in seiner Werkstatt und er hat mich mal schweißen lassen. … Aber egal auch. Der hat uns jedenfalls den Einbau hier gemacht und jetzt sind wir wahrscheinlich der einzige Laden weltweit mit höhenverstellbarem Gloryhole.“ - Es schwang ein wenig Stolz in seiner Stimme mit - - „Siehst du, hier...“ - Er griff mit dem gesunden linken Arm nach rechts oben, was ihm etwas Schmerzen bereitete und er stöhnte wieder leise. - „ … ist der Schalter. Ganz einfach. Man drückt oben, für nach oben, und unten, für nach unten, und in der Mitte für Stopp. So kann man das Loch ganz genau auf die Körpergröße einstellen! … Ist das nicht toll??“

 

Bruno ließ es zu Demonstrationszwecken hoch und runter fahren, und hatte sichtlich Spaß dabei. Es war aber auch perfekt gearbeitet. Man sah kaum den Spalt zwischen den Kacheln, wo das Lochpaneel auf und ab glitt. Es war völlig geräuschlos, und bewegte sich wie von Zauberhand. Der Durchmesser das Loches war nicht allzu groß, aber für einen dicken Schwanz mit dicken Eiern war es genau passend. Mit schlanken Händen konnte man bestimmt auch noch gerade so durch greifen. Doch – ein schönes Gloryhole. Da gab es bestimmt schlimmere Arbeitsplätze. Jetzt war nur noch die Frage zu klären, wie das Schweinchen auf die andere Seite kommen sollte.

Mit leicht bedauerndem Blick hörte Bruno nun auf mit dem Loch zu spielen. - Als Kind hatte er einmal ein Spielzeug-Parkhaus für seine Matchboxautos gehabt, das einen Aufzug für die Autos, hoch ins erste Parkdeck hatte. Stundenlang hatte er sich voll Begeisterung damit beschäftigen können, die Autos ein- und auszuparken, bis ihm seine gemeine, große Schwester… aber das ist eine andere Geschichte. -

„So, Schweinchen, das wollte ich dir mal zeigen, damit du weißt, wie es hinter dem Loch weiter geht. Jetzt hast du hier alles gesehen, dann geh'n wir jetzt mal zur andern Seite der Wand. Denn jede Wand hat zwei Seiten, wie meine Oma immer sagte. … Los, komm!“

 

'Jetzt geht’s los!', dachte das Schweinchen und folgte Bruno aus dem Männerpissour heraus, lief hinter ihm her durch die verbotene Tür und blieb mit Herzklopfen neben ihm stehen, als er vor dem ersten Eingang danach anhielt. Das war es nun also. Das Tor zu seiner persönlichen Unterwelt. Aber es war guter Dinge und freute sich sogar ein bisschen auf die neue Aufgabe. Immerhin hatte es schon allzu oft zehn Euro in irgendeinem schmierigen Pornokino bezahlt, um genau das zu bekommen, was hier nun im Übermaß auf es wartete. Und mit seinen getunten Zähnen, fühlte es sich gut gewappnet. Und so chic und neu, wie hier alles war, würde es bestimmt gute Arbeitsbedingungen vorfinden. - Bruno öffnete die schwere Feuerschutztür und hielt sie einladend auf.

„Nach dir!“, sagte er und deutete eine ironische Verbeugung an.

 

Und so betrat das Schweinchen sein neues Reich. Es erstarrte fast. Welch ein Unterschied zu der anderen Seite! Bruno folgte ihm und die Tür fiel ins Schloss. Da standen sie nun. Düster war's und stickig. Es roch leicht modrig und nach den Ausdünstungen der Abflussrohre, an denen die Pissouirs nebenan hingen. Nach Pisse eben. Nicht aufdringlich und den Atem verschlagend, aber schon so, dass das Schweinchen sich an die Bahnhofstoilette erinnerte, auf der es seine ersten Erfahrungen gemacht hatte. Es dauerte einen Moment, bis sich seine Augen an das Zwielicht gewöhnt hatten und es Details erkennen konnte. Der Raum war eher ein Kabuff zu nennen. Lang schmal, dunkel und stickig. Er war nicht einmal zwei Meter breit, aber langgezogen wie ein Schlauch. An der Wand zu den Klos verliefen jede Menge Rohre und Leitungen, die aus den verschiedensten Bauphasen stammten, wie es schien. Auf alle Fälle waren welche dabei, die so rottig waren, dass sie wahrscheinlich das Kaiserreich noch miterlebt hatten. - Dann sah das Schweinchen das Loch. Dadurch, dass von der anderen Seite der helle Spot darauf gerichtet war, zog sich ein Lichtfinger durch den Raum, der auf der gegenüber liegenden Seite hilflos verendete.

Davor lag eine Gymnastikmatte, wie es sie noch aus dem verhassten Sportunterricht in der Schule kannte. - Wie oft war es schmerzhaft auf einer solchen gelandet, weil es nie begriffen hatte, wie man es macht, über einen Bock oder den 'Kasten' zu springen. - Zwei, drei Meter weiter, etwa da, wo auf der anderen Seite das erste Pissbecken hängen dürfte, war eine Toilette. Nun ja, Toilette war zu viel gesagt. Es war eigentlich nur ein altes Klobecken, ohne Brille und Deckel, dass da in den Raum stand. Daneben hing verloren ein kleines Handwaschbecken. Ein Stückchen weiter hinten lag eine großkarierte Matratze, bei deren Anblick das Schweinchen froh war, dass die Beleuchtung so spärlich war. Aber die undefinierbaren Flecken waren trotzdem gut zu erkennen. Als besonderer Luxus lag eine schäbige, alte Decke darauf. … Alles in allem: Nicht grade 'schöner wohnen'. 'Aber was hab' ich erwartet', dachte es. 'Schließlich bin ich nur ein Sklave. Weniger als das. Nur ein schwanzlutschendes Blasmaul. Ein Stück Sklavenfleisch mit einem schwanzlutschenden Blasmaul. Nein! … Ein schwanzlutschendes Blasmaul mit einem Stück Sklavenfleisch dran, genau das bin ich!'

Zu dumm, wenn man sich mit seinen eigenen Gedanken geil macht, und dabei vergisst, dass man eine Keuschheitsschelle um den Schwanz trägt. Und wieder spürte es das Pochen der eingezwängten Schwellkörper und das Jucken nahm auch wieder zu.

 

„Na? Wie findest du's?“, fragte Bruno. „Ist das nicht eine schöne, kleine Sklavenhöhle? Klar, das sind keine fünf Sterne hier, aber ich finde, du passt hier gut rein! Das ist doch bestimmt ganz nach deinem Geschmack! Komm mit rüber zum Loch. Ich erkläre dir dann alles, was du wissen musst.“

Bruno dirigierte es zu dem strahlenden Gloryhole, drückte es sanft auf die Knie und hockte sich neben es. Der Lichtstrahl fiel direkt auf das Gesicht des Schweinchens und neugierig warf es einen Blick durch das Loch in den Nachbarraum. Da spürte es seinen Kopf mit einem scharfen Ruck nach hinten gezerrt. Bruno hatte sich das Halsband gegriffen und es daran von der Öffnung weg gezogen. Er behielt sein Hand einen Moment unter dem Halsband, drehte sie ein wenig, so, dass dem Schweinchen die Luft abgeschnürt wurde. Er sah es streng an, soweit das mit einem Auge möglich war.

„Regel Nummer 1: Du schaust NIE durch das Loch! Wer da drüben drin ist, hat dich nicht zu interessieren. Du bist nur für die Schwänze zuständig! Kapiert?“

Er drehte das Halsband noch ein kleines bisschen enger, bis Augen des Schweinchens leicht panisch wurden, ließ es dann plötzlich los und schubste seinen Kopf wieder von sich. 'Ungewöhnlich grob, für Sir Bruno.', dachte das Schweinchen, 'Diese Regel muss ihm wohl wirklich wichtig sein. Ich sollte wohl besser gehorchen!'

„Tut mir leid Sir Bruno. Das wusste ich nicht.“

„Ja, ja, schon gut, aber jetzt weißt du es.“

„Ich werde bestimmt nicht wieder durchschau'n! Aber, wenn ich fragen darf, wie soll ich dann mitkriegen, wenn drüben jemand ist und meine Dienste in Anspruch nehmen möchte?“

 

„Siehst du hier das Lämpchen?“ - Er deutete auf eine rote Glühbirne, die offen an einer Fassung an der Wand herabhing. - „Drüben ist ein Bewegungsmelder. Sobald jemand da drin ist, leuchtet die Lampe auf. Und das ist dann das Zeichen für dich, sofort dein Blasmaul auf das Loch zu schieben. Weit offen und einladend. Du darfst versuchen die Kunden mit der Zunge heran zu locken. Du weißt schon. Mit so nuttigen Leckbewegungen. So lüstern züngeln halt. … Das kriegst du bestimmt hin. Nuttig sein, das wird dir doch bestimmt nicht schwer fallen! … Aber nur mit der Zunge. Die Finger bleiben drin. Und du redest nicht. Du bist einfach nur das Blasloch, dass man benutzt oder nicht. Und Blaslöcher sollen nicht aufdringlich sein. Hast du das verstanden?“

„Ja, Sir Bruno. Nur mit der Zunge und ohne zu reden. Aber was soll ich tun, wenn mich jemand anspricht?“, fragte das Schweinchen.

Bruno überlegte einen Moment lang. Für diese Frage hatte ihn der Boss gar nicht vorbereitet. Er grinste ein wenig verlegen und meinte:

„Ach, da wird dir bestimmt was einfallen. … Aber weiter. Wenn dir ein Gast seinen Schwanz rein geschoben hat, dann musst du ausloten was er will. Wenn er einfach rein fickt, dann lässt du das Maul auf dem Loch und lässt ihn ficken, so lange er will. Wenn er nur den Schwanz rein schiebt und ihn nicht bewegt, dann ist das meistens ein Zeichen, dass er geblasen werden will. Oder er will pissen. Das kann natürlich auch sein. Schließlich bist du ja in einer Reihe mit sechs anderen Pissbecken. … Wenn er pisst, hast du zu schlucken. Und lass' besser nichts daneben gehen, sonst hockst du die ganz Nacht hier auf der nassen Matte. Die saugt sich schnell voll. Also: Gut schlucken. … Ich denke, die meisten werden wohl nicht in dich rein pissen. Aber das was du schluckst, muss ja auch wieder raus.“ - Er deutete auf die Toilettenschüssel. - „Da ist dein Klo. Schmeiß' da keine Haushaltsrolle rein, weil, das verstopft schnell. Dann musst du in den Eimer pissen. Und vergiss' nicht dir die Hände zu waschen. Also nicht nur nach dem pissen, sondern nach jedem Schwanz an dem du rumgewichst hast. Aber natürlich nur, wenn das rote Licht aus ist. Wenn noch jemand drüben ist, musst du natürlich in Bereitschaft bleiben.“ - Er schubste das Schweinchen mit der gesunden Hand ein wenig an. - „Mach's dir doch schon mal gemütlich, an deinem neuen Arbeitsplatz. Ich meine, falls jemand kommt. Du bist jetzt offiziell in Betrieb genommen, ho, ho, ho!“

 

Das Schweinchen sah sich in seinem neuen Reich noch einmal seufzend um, ging dann auf die Knie und hockte sich vor dem Loch auf die Matte. Die war sogar ganz angenehm weich. Da hatte es in verwichsten Pornokinos schon schlechter gekniet. Alles in allem, hätte es viel übler kommen können. Gloryholeblasen hatte es schon immer schweinegeil gefunden und es hatte auch eher selten durch das Loch in die Nachbarkabine gespäht. Wenn es am Gloryhole gesessen hatte, war es ihm immer nur um die Schwänze gegangen. Die fremden und den eigenen. - Gut, der würde jetzt in seinem Metallgehäuse wohl etwas zu kurz kommen, aber man sollte immer erst einmal die positiven Aspekte einer Sache sehen und nicht jedes mal gleich 'rum meckern. - Und weil es ihm eben nur um die Schwänze gegangen war, war es ihm auch meist lieber gewesen nicht zu wissen, wer auf der anderen Seite kniete und lutschte, beziehungsweise, wer an dem Schwanz hing, den es sich grade in den Rachen schob. Man sollte sich seine Illusionen eben nicht unnötig zerstören lassen.

 

Es konnte sich an eine Situation im Pornokino erinnern, da hatte es die Kabine zu früh verlassen. Nebenan war ein begnadeter Bläser gewesen. Einer der allerbesten, die sein Schwanz je gespürt hatte. Noch keuchend vom Orgasmus war es mit einem zufriedenen Grinsen auf den Lippen schon aus der Tür gegangen, als es seinen Reißverschluss noch nicht ganz hoch gezogen hatte. Da hatte es durch die halboffene Tür einen Blick in die Nachbarkabine werfen können. Es hatte einen ziemlich übergewichtigen älteren Herren mit Halbglatze und Hornbrille dort knien sehen, der grade damit beschäftigt war, sich seine dritten Zähne wieder einzusetzen. Das hatte sein Hochgefühl dann doch erheblich gedämpft. … Andererseits hatte der Mann, der es irgendwie an seinen alten Lateinlehrer erinnerte, hervorragend geblasen. Und warum sollten alte, übergewichtige Herren mit dritten Zähnen keinen Sex haben dürfen? Vor allem, wenn sie so geil blasen können. Aber hätte es vorher gesehen, wer auf der anderen Seite lauerte, hätte es schon ziemlich verzweifelt sein müssen, um ihm sein bestes Stück darzubieten. Das hätte es dann wahrscheinlich um ein außergewöhnliches Blasvergnügen gebracht. Als Fazit für sich hatte es daraus gezogen, dass es besser sei, nicht immer ALLES zu wissen.

 

… Bruno stand nachdenklich neben ihm, betastete seufzend das Pflaster auf seiner Stirn und brummte:

„Irgendwas hab' ich noch vergessen! … Da war doch noch was …! Ach ja, genau! Geh' mal zum Waschbecken, da steh'n ein Eimer und 'ne große Plastikflasche drunter. Hol die mal her!“

Das Schweinchen stand auf, befolgte die Anweisung, stellte die Sachen ab und kniete sich wieder hin. Bruno deutete auf die Flasche:

„Das da, das ist so ein Mundwasser zum desin... äh, ... desifin... desinfizieren. … Blödes Wort! … Immer wenn du einen Schwanz im Maul gehabt hast, nimmst du davon einen Schluck. Aber nicht runter schlucken! Du spülst dir damit das Blasloch aus und spuckst das Zeug dann hier in den Eimer!“

'Ja, das ist ein guter Beitrag zur Arbeitssicherheit!', dachte das Schweinchen und war erfreut zu hören, dass sich die Geschäftsleitung so viel Sorgen um die Gesundheit der Mitarbeiter machte. Dann sprach Bruno weiter:

„Der Boss meint nämlich, das sei keinem zuzumuten, in eine gebrauchte Maulvotze rein zu ficken. Der drückt sich natürlich geschwollener aus. … Wie hat der noch gesagt? … 'Der Hygienestandart bei den sanitären Einrichtungen unterliegt strengen Kriterien!' … Das musste er mir erst mal übersetzen. Auf deutsch heißt das einfach: Die Pissbecken müssen sauber sein! Und deshalb: Immer schön ausspülen nach dem lutschen! Kapiert???“

„Ja, kapiert, Sir Bruno! Und was ist, wenn direkt der nächste Schwanz kommt, oder vielleicht zwei Schwänze abwechselnd? Soll ich dann auch jedes mal spülen zwischendrin?“

Wieder wirkte Bruno etwas ratlos. Auch darüber hatte der Boss ihm nichts gesagt, und selber Entscheidungen zu treffen, war nicht gerade Brunos Stärke. Was dieser Sklave aber auch alles wissen wollte! Also sagte er:

„Ach, das machst du schon. Das wirst du seh'n wenn's soweit ist. … Ich glaube, das war auch schon alles, was du wissen musst. … Ach ja, den Eimer kannst du natürlich auch nehmen, wenn du zwischendurch beim Blasen mal kotzen musst. Kann ja sein, wenn einer 'nen besonders großen Riemen hat, oder dein Magen voll Pisse ist. Lass den Eimer also immer in Reichweite steh'n! Und danach wischt du dir den Mund ab, ...“ - er deutete auf die beiden frischen Haushaltsrollen, die unter dem Loch standen - „... und machst weiter, … wenn der Kunde dich dann noch lässt, ho, ho, ho! ... Kapiert?“

„Ja, kapiert, Sir Bruno!“, sagte das Schweinchen und musste bei dieser Vorstellung schlucken.

Aber er hatte ja recht. So was konnte ja mal passieren, und dann war es gut, wenn man vorbereitet war. Ihm schauderte ein wenig bei dem Gedanken, gleich weiter machen zu müssen, wenn sein Mageninhalt grade heraus gekommen war, aber es würde alles tun, um den Job hier zur Zufriedenheit aller Beteiligten zu machen. Harry sollte seinem Herrn nur Gutes über ihn erzählen können, wenn er zur Abholung hier her kommen würde. … Was der jetzt grade wohl so mache, fragte sich das Schweinchen. Die ganze Zeit war er ja bei ihm gewesen und es hatte sich immer sicher gefühlt, aber so ganz alleine hier im Männerpuff als Schlucksklave zu sein, machte ihm auch ein wenig Angst. Aber es wollte unbedingt alles richtig machen! Sein Herr sollte stolz auf es sein! …

 

Bruno kraulte sich im Schritt. Im Gegensatz zu dem Schweinchen fand er die Vorstellung sehr geil, es ins Maul zu ficken, bis es kotzte. Aber für so etwas war jetzt keine Zeit. Er musste ja noch zum röntgen. Er hoffte inständig, dass er nicht noch eine Spritze bekommen würde. Das hatte er schlimmer gefunden als alles andere, was letzte Nacht passiert war. Und er musste ja hier noch das neue Nutzloch fertig einweisen. … Das Wort gefiel ihm. Er hatte es von seinem Boss gehört, als er ihm seine Anweisungen gegeben hatte. 'Man muss alle Ressourcen ausschöpfen!', hatte er gesagt, und ihm dann erklärt was er damit meinte. Er hatte zwar trotzdem nicht verstanden, was er damit gemeint hatte, aber das mit dem Doppelnutzloch, hatte er dann doch geschnallt. Er sagte:

„Eine Sache noch, … fast hätt' ich's vergessen. Der Boss hasst Verschwendung! Deshalb folgendes! Wenn dir einer von den Schwänzen ins Maul spritzt, dann untersteh' dich den Saft gierig zu schlucken. Damit kann man nämlich noch Geld verdienen. … Bring mir mal die Schachtel da!“

Er deutete unters Waschbecken. Das Schweinchen kroch flink hinüber und holte den Schuhkarton, der darunter stand und brachte ihn zu Bruno.

„Mach' ihn auf!“, befahl er.

Es öffnete ihn und sah hinein. Es erblickte eine Plastiktüte mit Billigkondomen ohne Einzelverpackung, und eine Tupperdose, so ähnlich wie die, in der noch die Creme Caramel war. Es blickte hoch und sah Sir Bruno fragend an.

„Also, Schweinchen, wenn du das Maul voll Sperma hat, dann nimmst du einen von den Gummis, rollst ihn ein bisschen auf, spuckst das Zeug hinein, verknotest ihn und legst ihn dann in die Butterbrotdose da. Und den Deckel drauf, damit nichts gammelig wird. Der Boss sagt, wir sollen morgen noch ein kleines Video mit dir machen, in dem man gut sieht, wie dir Schwänze durch's Loch ins Maul spritzen und du die Gummis befüllst. Das geht natürlich nicht mit Gästen, aber da müssen dann die neuen Jungs von der Security halt mal ran. Die machen das bestimmt ganz gerne. … Und Harry, also der Boss, meint, so ein Filmchen, mit einem von den originalen vollgewichsten Gummis dazu, kann man im Internet zu Höchstpreisen verkaufen. Er meint, es gebe da draußen jede Menge Perverse, die auf so was stehen. … Ich kann das kaum glauben, dass jemand für so'n Kram Geld ausgeben wird, aber ich bin ja auch kein Geschäftsmann. … Und wenn du genügend Volle gesammelt hast, dann gibt’s vielleicht einen Futterbonus für dich. Also streng' dich an.“

„Ja, Sir Bruno!“, sagte das Schweinchen und dachte dabei: 'Schade um das schöne Sperma!'

„Deine Schicht geht bis um sechs. Da machen wir zu. Es kann aber auch mal später werden. Danach kriegst du auch dein Futter. Gearbeitet wird nüchtern! Du weißt ja: 'Voller Bauch bläst nicht gern!', ho, ho, ho! … Hast du alles verstanden?“

'Ich bin ja nicht blöd', hätte es beinahe gesagt, aber es konnte sich grade noch bremsen und erwiderte gehorsam: „Ja, Sir Bruno, ich habe verstanden!“

Bruno nickte zufrieden.

„Gut du Doppelnutzloch, du, ho, ho, ho, … dann lass' uns mal ausprobieren, ob du auch alles richtig machst. Ich geh' rüber, du bleibst hier und dann machen wir Generalprobe. … Wie im Theater, ho, ho, ho!“

 

Er humpelte hinaus und die Tür fiel zu. Nun saß das Schweinchen zum ersten Mal alleine in seinem neuen Reich. Es hörte das Zischen und Blubbern des Wassers, das durch die maroden Rohre strömte, irgendwo tropfte es vor sich hin und durch die Schlitze des Belüftungsschachtes fauchte es leise. All zuviel Luftaustausch war sicher nicht zu erwarten, was es ja an dem stickigen Mief schon gemerkt hatte. Die Feuerschutztür war völlig dicht, und so strömte die 'frische' Luft ausschließlich durch das Arbeitsloch zum Nebenraum in das Kabuff. - Es zog dort sogar ein bisschen, wie es feststellen musste. - Das hatte natürlich zur Folge, dass die pheromongeschwängerte Atmosphäre von nebenan, sich auch in dem Sklavenkämmerchen des Schweinchens ausbreiten konnte, was wiederum dazu führte, dass seine Geilheit immer schön am köcheln war. Es fühlte sich richtig 'fickrig'. Das wäre ja an und für sich bei seinem Job sehr von Vorteil gewesen, wenn da nicht die verdammte Keuschheitsschelle gewesen wäre. Immer wieder schubweise spürte es, wie das kalte Eisen sich immer enger um seinen gequälten Schwanz legte, ihn scheinbar zu zerquetschen drohte und der Juckreiz wieder zu nahm. Natürlich war es in Wirklichkeit umgekehrt: Der Schwanz versuchte das Metall zu sprengen! … Aber da hatte er ziemlich schlechte Karten.

 

Das Schweinchen hatte inzwischen ein System entwickelt, wie es das schlimmste Jucken lindern konnte. Es zog sich an den Eiern, wackelte mit der Schelle hin und her so weit es ging und versuchte es mit leicht drehenden Bewegungen. Der Erfolg war jedoch eher mäßig und nicht nachhaltig. Etwa so, wie die Wirkung, die man erzielt, wenn man sich an einem Mückenstich kratzt: Zuerst ein wunderbarer Moment der Erleichterung, … und dann juckt es umso mehr. Es musste sich einfach an das Jucken gewöhnen. Die Schelle würde es so schnell nicht ab bekommen. … Ignorieren, einfach ignorieren! Aber das war einfacher gedacht, als getan! Es brauchte dringend etwas Ablenkung. Denn immer wenn es etwas zu tun hatte, war das Gefühl am Schwanz nicht mehr so präsent. … Da flammte die rote Lampe auf. Obwohl – 'aufflammen' wäre übertrieben. Sie funzelte eher auf. Wahrscheinlich 25 Watt aus Vorkriegsbeständen! Aber das war egal. Signal war Signal.

 

In Windeseile rutschte das Schweinchen vor das Loch, machte sein Sklavenmaul weit auf und presste es auf die Ränder des Gloryholes. Mit seiner Zunge vollführte es Bewegungen, die es für 'nuttig' hielt. 'Das sieht bestimmt obszön aus, von der anderen Seite!', dachte es und bewegte seinen feuchten Leckmuskel noch ein bisschen mehr. Schließlich wollte es Sir Bruno ja glücklich machen.

„Hallo … Dreizehn! Kannst du mich hören??“, schallte Brunos Stimme von nebenan.

Das Schweinchen hörte ihn sogar ausgesprochen deutlich, obwohl er in normaler Lautstärke redete. Der gekachelte Raum nebenan verstärkte den Schall enorm und das Paneel, in dem das bewegliche Loch war, war ziemlich dünn.

„Jaoh, Söh Chruno, äch öhre sö!“, antwortete es, ohne den Mund vom Loch wegzubewegen.

Bruno stand auf der anderen Seite und sah sich das Zungenspiel mit wachsender Begeisterung - und mit wachsendem Schwanz in der Hose – grinsend an. Wenn ihm nur sein verdammter Arm nicht so weh getan hätte. Jetzt, wo die Wirkung der Schmerzmittel, die ihm der 'Doc' heute morgen intramuskulär, also in eine seiner Arschbacken, gegeben hatte, langsam nachließ, kam der Schmerz wieder. Selbst die Einstichstelle der Spritze tat ihm höllisch weh. Er hatte sich bei der Injektion so verkrampft, dass die Nadel direkt in seinen angespannten 'Gluteus Maximus', gerammt worden war! Laut hatte er aufgeschrien, so weh hatte das getan!

Er dachte mit Schaudern daran. Aber gewirkt hatte sie gut. - Bis jetzt! Das Pochen in seinem Arm wurde langsam stärker, und jedes mal wurde ein Schmerzimpuls durch seinen Körper gejagt. Niemals hätte er gedacht, dass so eine kleine Schusswunde so schmerzhaft sein könnte. Der 'Doc' hatte zwar gesagt, er solle sich nicht so anstellen, und es sein ein glatter Durchschuss, der weder Muskeln oder Nerven, noch Blutgefäße verletzt hätte. Aber der hatte gut reden. Sein Arm war ja schließlich nicht durchlöchert. … Trotz allem war er geil. Richtig geil. Richtig rallig. Das ging ihm merkwürdigerweise immer so, wenn er sich im Gästebereich bewegte. - Wie gesagt, er wusste nichts von dem Pheromonnebel in der Klimaanlage. - 'Naja, Hengst bleibt eben Hengst!', dachte er und betastete mit der gesunden Hand den steifen Riemen in seiner Hose. '...und ein Hengst kennt keinen Schmerz!', dachte er voller Stolz weiter!

 

„Hallo Dreizehn! Kannst du mich verstehen?“, fragte er unnötigerweise auf's Neue und bekam dieselbe Antwort wie eben gerade.

„Gut so!“, rief er viel zu laut. „Jetzt probier' ich den Hoch- und Runtermacher mal aus! Lass' das Maul am Loch!“

Ächzend hob er den gesunden Arm zu der Tastatur und drückte auf den Knopf mit dem Pfeil nach unten. Sofort begann das Loch sich zu bewegen. Langsam und lautlos glitt es hinunter und das züngelnde Sklavenmaul folgte ihm. Unten stoppte es automatisch, etwa auf der Höhe von Brunos halbem Oberschenkel. Das war dann wohl die Einstellung für Jockeys und Pygmäen. … Das Schweinchen züngelte weiter! Es würde sich drüben ganz schön bücken müssen, um diese Höhe noch bedienen zu können, dachte Bruno. Dann drückte er den Knopf mit dem Pfeil nach oben. … Und wieder bewegte sich das Loch. Diesmal in die andere Richtung. Er beobachtete fasziniert, wie sich das gierige, lebendige Schluckloch immer höher schob. Sogar der grelle Hallogenspot folgte seiner Bahn! ... Da hatte der geniale Düsentrieb wieder hervorragende Tüfftelerarbeit geleistet. … So hatte Bruno einen tiefen, deutlichen Einblick in das Innenleben des aufgerissenen Sklavenmauls. Die abgeschliffenen Zähne waren genau zu sehen. … Er ließ es an seinem Hosenlatz vorbei fahren, bis es die höchste Position erreicht hatte. Knapp unter Brunos Bauchnabel hielt es an. 'Pole Position' für Basketballspieler.

 

Bruno feuchtete sich zwei Finger an und fuhr damit in das Maul des Schweinchens. Das war die erste Berührung gewesen, die es durch das Loch zu spüren bekommen hatte, und es zuckte erschrocken zusammen. Eigentlich hatte es ja mit Brunos Schwanz gerechnet, aber seine Finger im Maul zu haben, sie seine abgeschliffenen Zähne entlang streichen spüren und sie dann ein Stück weit in den Hals geschoben zu bekommen, machte es auch total geil und es saugte lüstern an den schwieligen, dicken Dingern.

Bruno bekam auch immer heißere Ohren, zog seine Greifer zurück, beugte sich nach unten zu dem Loch, hustete ein paar mal, beförderte einen fetten Batzen Spucke nach oben und rotzte sie dem Schweinchen in sein Blasmaul. Er hörte es aufstöhnen, steckte seinen Zeigefinger wieder hinein, und verschmierte den Rotz gründlich in der offenen Maulvotze. Dann knurrte er:

„So, jetzt bist du fällig! Jetzt zeig' mal was du kannst, und ob du für den Job wirklich taugst!“

 

Er ließ den Finger aus dem Sklavenmaul flutschen und drückte wieder den 'Abwärts-Knopf', bis das Schluckloch auf der richtigen Höhe war. Dann nestelte er hektisch an seiner Hose herum, was mit einer Hand, und dazu noch der linken, nicht so einfach war. Aber schließlich hatte er Erfolg und sein dicker, fetter Prügel flippte aus seiner Unterhose heraus. Nun musste er nur noch seine prallen Bullenklöten befreien und war endlich kampfbereit.

Keuchend nahm er seinen Schwanz in die Hand, wichste ihn noch ein bisschen größer und bewegte in dann – ganz vorsichtig – in das züngelnde Lustloch. Noch war er etwas unsicher, denn er erinnerte sich nur allzu gut an die 'Bisswunden', die ihm der 'kleine Vampir' bei ihrer ersten Begegnung zugefügt hatte. Er spürte die Zunge an seiner Eichel geile Kreise ziehen, schöpfte Mut und schob sein bestes Teil langsam, aber mit Nachdruck, in den Rachen des Schweinchens. Das warme, feuchte Loch umschmeichelte seine Schwanz und schließlich presste er seinen Unterleib so fest an die Kacheln, dass sein Eier gequetscht wurden und das Schweinchen würgende Geräusche von sich gab. Ja, sie würgte, die geile Sau! Bruno liebte das Gefühl sich verkrampfender Kehlen an seinem Schwanz. Er stöhnte lustvoll auf und das Schweinchen drückte sein aufgerissenes Maul weiter tapfer an das Loch. Als ihm langsam die Luft knapp wurde – denn durch die Nase konnte es mit dem dickem Teil im Rachen nicht atmen – zog Bruno seinen Schwanz ein Stück zurück und ließ die kleine, geile Blassau Luft schnappen. … Dann begann er hinein zu ficken. Fast ganz raus, und dann wieder tief rein, bewegte er seinen heißen Riemen, seine Eier klatschten immer wieder an die Wand, und das Schweinchen unterdrückte jedes mal einen Würgereflex, wenn die fette, fleischige Eichel auf sein Zäpfchen traf.

 

Bruno stand vor Geilheit schon der Schweiß auf der Stirn, und all zu gerne hätte er mit voller Kraft in die Wand gefickt, aber seine Schmerzen im Arm, am Kopf, am Rücken und an der Einstichstelle, bremsten ihn. So vernünftig war er immerhin. Abgesehen davon war der Arm in der Schlinge auch noch sehr hinderlich. Also stellte er mit leisem Bedauern das Wandficken ein, streckte seine Keule wieder einfach nur durch die Wand und raunzte gut vernehmlich:

„Jetzt blas', du Sau!!!“

 

Das Schweinchen hörte und gehorchte. Gierig ließ es den prachtvollen Riemen in seinem Hals verschwinden, leckte, lutschte, schluckte und saugte daran nach allen Regeln der Kunst. Bruno keuchte und ächzte. Langsam verlor er auch die letzte Angst vor bösen Bissen. Er genoss es in vollen Zügen. Dann griff er nach unten und schob seine Eier mit durch das Loch. Dem Schweinchen bot sich nun ein wirklich megageiles Bild. Der steife, fette Schwanz und die dicken Bullenklöten die darunter hingen und einfach aus der Wand herauszuwachsen schienen, das war genau das, was es bei all seinen Pornokinobesuchen immer gesucht und nur selten gefunden hatte! Es lächelte selig, genoss den Anblick einen kleinen Moment lang, machte aber sofort weiter, als es den Traumriemen auffordernd hoch zucken sah. Reflexartig griff es nach seinem eigenen Schwanz, und wurde brutal wieder daran erinnert, dass es nicht zu seinem Vergnügen hier war. … Verdammte Schwanzschelle!

Aber egal! Geil war es trotzdem und so hatte es wenigstens noch beide Hände zur Verfügung. Es knetete die Eier, leckte und lutschte sie, widmete sich wieder Brunos Schwanz, blies ihn voller Gier und Begeisterung, noch tiefer, noch schneller als zuvor. Es hörte Brunos keuchenden Atem stoßweise durch die Wand hindurch. Und wieder Eier lecken, und wieder zu dem nass gelutschten Schwanz wechseln. … Es war eine wahre Freude für beide Beteiligten.

 

Bruno war schon lange nicht mehr so geil geblasen worden, und nach dem ganzen Stress der Nacht, stecke er voller aufgestauter Hormone und war angespannt bis in den kleinen Zeh. Das Schweinchen verführte wahre Zungenakrobatik an seiner Eichel und er spürte schon langsam das berühmte Kribbeln in seinen Eiern, das eine nahende Eruption ankündigte. Er wollte spritzen! Und er würde spritzen! … Bei dem Gedanken, dass das Schweinchens sein Sperma danach in einem Gummi konservieren, und irgendein 'Perverser' es mitsamt einer schönen DVD kaufen würde, und dann … was auch immer damit anstellen könnte, wurde er noch spitzer und das Kribbeln verstärkte sich erheblich. Gleich, ja gleich würde er seinen Saft in das aufgerissene Sklavenmaul spritzen. … Nur doof, dass er das Loch ein kleines bisschen zu niedrig eingestellt hatte. Die leicht gebeugten Knie mit denen er stehen musste, störten ein wenig. Bisher hatte er das gar nicht gemerkt, aber nun empfand er das doch als störend. Aber zum Glück gab es ja die Technik! Seine linke Hand tastete vorbei an seinem rechten Arm, der in der Schlinge hing, hoch zu dem kleinen Tastaturfeld. Er musste sich ein wenig strecken, aber schließlich erreichte er den 'Nach oben Knopf' und drückte ihn.

 

Ordnungsgemäß fuhr das Paneel langsam nach oben und Brunos Knie entspannten sich. Das gab den Ausschlag! Die Spermien machten sich auf den Weg! Bruno grunzte und stöhnte.

„JAAHHH …. HHMMRRRGHHR …. JAAAAAHHHH ….!“

Das Schweinchen hörte es laut und deutlich, freute sich auf die baldige Entladung, die sich gleich in sein Maul ergießen würde und legte noch einen Zahn zu. Gleichzeitig merkte es, dass das Loch nach oben stieg und es bewegte seinen Kopf mit.

„JAAAHH … AAHHRRGG … JAAAAAHHHH ...“, schallte es von nebenan.

Das Schweinchen hatte seinen Oberkörper schon fast ganz aufgerichtet, um noch ordentlich blasen zu können. Die Belohnung konnte nicht mehr fern sein. … Und das Loch stieg weiter nach oben.

„AAAAAHHHH … AAAAHHHHH!!!!! … AAAAAHHH!!!!“, hörte es.

'Jetzt kommt's ihm gleich, jetzt kommt's ihm gleich!', freute es sich.

„AAAAHHHHH …. AAAAAAAAAAUUHHHH … AAAAUFHÖR'N!!!! HIIILFEEE!!“

 

Es erschrak! Das klang aber gar nicht mehr nach Brunftschreien. Es registrierte, dass das Loch immer noch auf dem Weg nach oben war. Ziemlich hoch schon war es.

„AAAAAHHHHH … HIIILFEEE … DAS LOCH!!!! … STOOPP … STOOOPP!!!“

Das Loch??? Das Loch hielt nicht an!!! Verdammt! Bruno war eingeklemmt und kam nicht mehr raus!

„STOOOOPP!!! … TUT DOCH WAS!!! … HELFT MIR!!! … HIIILFEEEE!!!“

 

Seine Schreie klangen erbärmlich. Der arme Sir Bruno! Erst die ganzen Verletzungen und jetzt auch noch das. Es musste etwas tun. Irgendwie dieses blöde Loch festhalten! Es versuchte mit den Fingern unter Brunos dicke Eier zu greifen, aber damit quetschte er sie nur noch mehr ab, und die Hilferufe wurden noch lauter.

Hektisch sah es sich um. Irgendwas um den Mechanismus zu blockieren brauchte es, irgend etwas um es in die Laufschiene an der Seite zu verkeilen. Schnell, es musste schnell gehen. Es riss kurzerhand den Deckel des Schuhkartons mit den Kondomen entzwei, faltete die Pappe fest zusammen und versuchte sie in die Schienen zu klemmen. Von nebenan war panisches Geschrei zu hören.

„Keine Angst, Sir Bruno. Ich komme! Ich helfe ihnen!“, rief es hinüber.

Es ruckelte und zuckelte an der Pappe herum, dachte an alle Folgen 'Mc Gyver', die es je gesehen hatte, drückte, drehte und presste – und endlich verkantete sich der improvisierte Keil und das Loch stieg nicht mehr höher. … von drüben hörte es Bruno verzweifelt stöhnen.

„Keine Angst! Ich bin gleich da!“, schrie es um den armen Sir Bruno zu beruhigen.

Wieselflink sprang es auf, lief zu der schweren Eisentür – zum Glück nicht abgeschlossen – rannte, nackt wie es war, die paar Schritte zu der Tür zur 'verbotenen Zone', riss sie auf, fünf Meter links ums Eck und rein ins 'Pissoir des Todes'.

 

Was es da sah, war wahrlich kein schöner Anblick: Der arme Sir Bruno stand äußerst angestrengt auf den äußersten Spitzen seiner Zehen, fest an die Wand gepresst, den gesunden Arm mit dem kranken verkantet, das Gesicht, aus dem Verzweiflung zu lesen war, zur Seite gedreht und dabei immer wieder hektisch auf den Knopf mit dem Pfeil nach unten drückend. Ein Bild des Elends!

„ES GEHT NICHT!!! ES GEHT NICHT!!“, schrie er mit Panik in der Stimme und drückte weiter auf dem Knopf herum.

Das Schweinchen machte sich kurz ein Bild von der Situation, überlegte, wie es am Besten helfen könne, war wie der Blitz bei Sir Bruno, griff hoch zu der Hand, die immer noch den armen Knopf malträtierte, drückte auf den Schalter mit der Beschriftung 'Stopp', und eine Sekunde später reagierte das Loch endlich auf Brunos Befehl und glitt langsam und lautlos nach unten, als hätte es nie ein Problem gegeben. Man musste zwischen 'Auf' und 'Ab' eben auf die 'Stopp' Taste drücken. Ja, ja, … die Technik.

 

Brunos Körperspannung lockerte sich etwas und langsam sank er von den Zehenspitzen wieder auf die Fußsohlen. Als das Loch die normale Höhe seines Gemächts erreicht hatte, drückte das Schweinchen ohne jeden Kommentar erneut die Stopp-Taste und in Sir Brunos Blick glaubte es kurz so etwas wie Dankbarkeit zu lesen. Ächzend und stöhnend löste er sich langsam von der Wand, zog mit äußerster Behutsamkeit seinen Schwanz und seine Eier aus dem Blasloch und begutachtete vorsichtig den Schaden.

Er hatte noch einmal Glück gehabt! Alles war noch dran. Unter seinen dicken Klöten war zwar ein dunkelblauer, ringförmiger Bluterguss zu sehen, aber übermäßig weh tat er nicht. Und mittlerweile hatte er ja schon genug Erfahrungen mit Blutergüssen gesammelt, so dass seine Erleichterung größer war, als seine Sorge vor Spätfolgen.

Langsam drehte er sich um und massierte dabei seine angequetschten Eier. Er sah das Schweinchen an.

„Danke! Du hast mir meine Eier gerettet! Du bist schon ein Prachtexemplar. … Hast was gut bei mir, Kleiner!“, sagte der große, waidwunde Bär, beinahe liebevoll, zu seinem Retter, tätschelte ihm zärtlich den Kopf und kam dabei leicht ins straucheln.

„Tut's sehr weh, Sir Bruno?? Wird es denn geh'n??“, fragte das Schweinchen mit besorgtem Blick.

„Muss ja!“, antwortete er weinerlich. „Muss ja!“

 

Mit seiner gesunden Hand begann er nun sein geschundenes Gemächt wieder in seiner Hose zu verstauen, war aber immer noch etwas wacklig auf den Beinen. Das Schweinchen stützte ihn ein wenig und half ihm dann noch die Hosenknöpfe am Latz zu schließen. Dazu war Bruno immer noch zu zittrig.

„Und zu keinem ein Wort!“, sagte er eindringlich. „Das muss keiner wissen. Aber ich werde Düsentrieb nochmal Bescheid sagen, damit er was an den Knöpfen ändert. Das ist ja lebensgefährlich! … Jetzt komm, wir geh'n wieder rüber. Du weißt schon: Verbotene Zone und so! Zum Glück läuft die Show noch, sonst wär' hier schon ordentlich was los. Aber noch hat uns niemand geseh'n. Also los! Komm!“

 

Das Schweinchen nickte verständnisvoll und bot hilfsbereit Sir Bruno seinen Arm an. Bruno winkte verächtlich ab, stützte sich dann aber doch auf die Schulter des Schweinchens und humpelte neben ihm langsam aus dem Pissoir heraus. Auf dem Flur sah er sich sichernd in alle Richtungen um:

„Los, komm! Die Luft ist rein!“

So schnell es seine Verletzungen zuließen, wackelte er neben seinem Stützsklaven um die Ecke, rettete sich durch die Tür und atmete erleichtert auf, als sie den Gästebereich verlassen hatten. Als sie dann wenige Augenblicke später im Sklavenkabuff des Schweinchens verschwunden waren holte Bruno tief Luft ließ die Schulter das Schweinchens los und streckte sich. Auf seinem Gesicht spiegelten sich die Schmerzen, die er dabei hatte.

„Sir Bruno, wollen sie sich vielleicht einen Moment setzen?“, fragte das Schweinchen, aber als ihm bewusst wurde, dass es außer der offenen Kloschüssel keine andere Sitzgelegenheit an seinem Arbeitsplatz gab, fügte es hinzu: „ ... Oder vielleicht sollten sie sich besser einen Augenblick hinlegen! … Mit Verlaub, sie sehen ein bisschen blass aus!“

 

Es deutete auf die schmierige Matratze, die sich als sein Nachtlager in die Ecke drückte. Sehr einladend wirkte diese allerdings nicht und Bruno legte die Stirn in Falten. Er sah auf die Uhr.

„Ein bisschen liegen wäre jetzt vielleicht gar nicht so schlecht. Aber ich fürchte, ich komm' da nicht mehr hoch, wenn ich erst mal unten bin.“

„Ich helfe ihnen auf, keine Sorge. Es wäre bestimmt gut, wenn sie sich ein wenig entspannen würden. Dann geht der Blutdruck wieder runter und niemand wird merken, dass es ihnen nicht so gut ging.“

„Gut, vielleicht hast du ja recht. Versuchen wir's mal!“

Er ließ sich langsam auf die Matratze sinken, ohne dabei gelegentliches Stöhnen zu vergessen und legte sich seufzend hin. Das Schweinchen faltete die Decke zu einem provisorischen Kissen und schob es dem angeschlagenen Meister unter den Kopf.

„Kann ich ihnen noch irgendwie helfen? Ein Wasser vielleicht? Ich könnte ihnen ein Wasser bringen. Oder ich könnte versuchen ein wenig zu kühlen. Ich könnte ein paar feuchte Tücher von der Haushaltsrolle nehmen!“

„Nee, lass' mal. Nur ein wenig ruhen, entspannen und die Augen zu machen. Dann bin ich gleich wieder auf dem Damm.“, lehnte Bruno ab.

 

Das Schweinchen saß einen Moment lang neben dem ruhenden Bären, betrachtete ihn von oben bis unten und lächelte. Es mochte Bruno wirklich gerne. Zu schade, dass es mit dem blasen immer so schief gegangen war. Es hätte so gerne vom Nektar dieses geilen Tieres einmal genascht. … 'Ein Versuch kann ja nicht schaden', dachte es.

„Sir Bruno, darf ich was fragen?“

„Was ist?“, grunzte Bruno und öffnete müde sein gesundes Auge.

„Meinen sie nicht, dass es für die Entspannung besser wäre, wenn sie sich richtig entspannen würden. So ganz von innen heraus. Sie wissen schon. … Also ich meine, am entspanntesten bin ich eigentlich immer, wenn ich abgespritzt habe. Vielleicht geht ihnen das ja ähnlich! Also ...“, druckste es herum, „ ... also, wenn sie es erlauben, würde ich gerne versuchen, ihnen noch einmal Erleichterung zu verschaffen. Ich wäre auch ganz vorsichtig und sie müssen sich gar nicht bewegen.“

„Nee, nee, Schweinchen. Ich muss mal ein wenig ausruhen. Außerdem bekäme ich jetzt bestimmt gar keinen hoch.“

„Ich bin mir sicher, dass sie jederzeit einen hoch bekommen, wenn man sich nur richtig um ihren Schwanz bemüht. Ich kann das gut! Und ich habe mich so auf den Geschmack ihres Spermas gefreut ...“

„Glaub' mir, du wirst in den nächsten Tagen so viel Sperma kriegen, dass es dir zu den Ohren heraus kommt ...“

„Ja, aber doch nicht ihr Sperma. Das wäre so schön gewesen zur Einstimmung auf meine neue Arbeit!“

„Ach, jetzt nerv' nicht rum. Sperma ist Sperma! Da wirst du nicht viel Unterschied schmecken.“

„Nein, Sir Bruno, da muss ich widersprechen. Jedes Sperma ist anders, und ich bin mir sicher, dass ihres ganz besonders sahnig und aromatisch ist. Ich merke das immer, wenn es von einem richtigen Mann kommt!“, sagte nun das Schweinchen im Brustton der Überzeugung, machte eine kleine Kunstpause um sicher zu gehen, dass seine Schmeichelei auch bei Bruno angekommen war und spielte dann seinen letzten Trumpf aus. „Und außerdem … ich hab' mal gelesen, dass die Samenstränge irgendwie verkleben können, wenn sie zu sehr gequetscht werden. Und das es deshalb wichtig wäre, sie nach so einer Quetschung zumindest einmal gut durch zu spülen. … Also mit Sperma. Von innen.“

 

Mit einem Mal war Bruno wieder hell wach.

„Verkleben???? Samenstränge können verkleben??? Du meinst, meine Samenstränge könnten schon verklebt sein??? Was für ein Horror! … Bist du da sicher??“

„Naja, sicher bin ich da nicht. Ich bin ja kein Arzt. Ich hab' das auch nur gelesen. Aber vorstellen kann ich mir das schon. Wenn man einen Wasserschlauch nimmt und ihn zusammendrückt, dann pappt der auch oft einen Moment lang zusammen und wenn das dann eintrocknet, hat man den Salat.“

Brunos Eltern hatten immer ein Aquarium gehabt und er konnte sich noch deutlich an die alten Silikonschläuche erinnern, die immer gerne zusammen klebten, wenn die Pumpe mal wieder ihren Geist aufgegeben hatte. Das überzeugte ihn. Nun war wohl Eile geboten. Sofort begann er mit seiner gesunden Hand die Knöpfe seiner Hose wieder zu öffnen. Das Schweinchen sah's mit Freude.

 

„Gut, machen wir das so! Gib' dir Mühe, sei vorsichtig und mach' schnell. Ich muss doch noch zum röntgen!“

Das Schweinchen triumphierte innerlich, würde es den begehrten Saft nun doch endlich zu schmecken bekommen. Es schob Sir Brunos Hände sanft von dessen Hosenlatz weg. Seine einhändigen Öffnungsbemühungen waren nämlich nicht von großem Erfolg gekrönt.

„Lassen sie mich das machen. Entspannen sie sich einfach!“, sagte es und knöpfte die Hose mit dem verheißungsvollen Inhalt auf.

Bruno 'gehorchte' und überließ dem gierigen Schweinchen widerspruchslos das Feld. Mit seinen geschickten Händen beförderte er Brunos intimste Teile rasch an die Oberfläche. Ganz vorsichtig ging es mit den gequetschten Bullenklöten um, holte sie behutsam heraus und stützte sie mit einer Hand ab. Bruno schloss sein Auge und wurde ganz 'passiv'. Bereitwillig machte er seine Beine breit, damit das Schweinchen dazwischen knien konnte. Seine Befürchtungen, er könne keinen hoch kriegen, erwiesen sich als völlig unbegründet. Kaum hatte sein Schwanz die ersten Berührungen der sanften Hände verspürt, begann er auch schon ungestüm zu wachsen und das Schweinchen musste kaum nachhelfen um sich den herrlich eregierten Hengstschwanz in sein Maul zu schieben. Und das tat es mit Begeisterung. Immer darauf bedacht, Sir Bruno an keiner seiner Blessuren zu berühren, versenkte es das saftige Geschoss tief in seinem feuchten, warmen Sklavenmaul und bescherte sich und Bruno großen Genuss.

 

Der lag, entspannt vor sich her träumend, genießerisch da, freute sich an seiner Erektion und den Blaskünsten des Schweinchens. … Er dachte dabei an Günther Reinheimer, den Nachbarsjungen im Dorf seiner Oma. Der war der erste gewesen, der seinen Schwanz im Maul gehabt hatte. Damals, hinter dem Hühnerstall. Niemals würde er diesen übermächtigen Orgasmus vergessen, der ihm damals bereitet worden war. Diese Mischung aus ungeahnter Geilheit, schlechtem Gewissen und Scham, die ihn damals überkommen hatte. Noch ganz genau konnte er sich an das schmierige Pornoheftchen erinnern, mit dem Günther ihn damals gelockt und verführt hatte. Schon beim ersten durchblättern war sein Schwanz steinhart geworden, was er aber damals verschämt zu verbergen versuchte. … Vergeblich, denn Günther wusste genau was er wollte und wie er den unschuldigen Bruno rumkriegen würde. … Es waren dann die schönsten Sommerferien seines Lebens geworden.

 

Und nun, mit dem Sklavenmaul auf seinem Schwanz, spürte er innerlich dieser lang vergangenen, aber nie vergessenen Zeit nach. Er konnte förmlich Günthers neugierige vorwitzige Zunge spüren, hörte fast das Gegacker der Hühner und hatte den Geruch von damals, von Sägespänen, getrockneter Hühnerkacke und frisch gemähtem Gras in der Nase. Ihm wurde ganz warm ums Herz. Und es wurde ihm auch warm in den Lenden.

Das Schweinchen verstand sein Geschäft sehr gut, und Brunos Schaft vibrierte vor Lust. Ja, das war wirklich schön. Der Kleine hatte recht gehabt. Einfach mal nur da liegen und sich verwöhnen lassen, statt den harten Kerl raus zu kehren und angestrengt in Kehlen hinein zu ficken. … Er genoss es. Trotz der gequetschten Eier. Die hatte das Schweinchen immer noch behütend sanft in einer Hand, damit sie beim Blasen nicht auf und ab hüpften, und dem angeschlagenen Hengst die Freude verdarben. Und diese Freude äußerte sich darin, dass Brunos Spermien sich erneut auf den Weg zum Sammelplatz machten und sich in seinem Schwanz wieder dieses Kribbeln breit machte. Dieses Kribbeln, dass er zum ersten Mal mit Günther gespürt hatte.

 

„JAAAHH!!!“, stöhnte er. „JAAHhhhh … gut machst du das … guuut!“

Das Schweinchen lächelte innerlich und ließ seine Zunge ein paar zusätzliche Pirouetten drehen, was Bruno wieder mit tiefem Seufzen und Stöhnen quittierte.

„JAAAHH!!!! … JAAAhhhh … geil … du machst das so … geil ...JAAAAHH!!!!“

Die ersten Tröpfchen seines Vorsaftes stiegen hoch und gaben dem Schweinchen einen kleinen Vorgeschmack auf kommende Genüsse. … Endlich! Endlich würde es den Saft Brunos, nach dem es schon die ganze Zeit gierte, genießen dürfen. Eine fette Ladung Hengstsperma, dass sich gleich in sein williges Maul ergießen würde. … Es legte noch einen Zahn zu, vermischte das Blasen ein wenig mit wichsen, verwöhnte, liebkoste und erregte den pulsierenden Riemen.

„JAAAAHHH … JAAaaAHHHHhhhua … HÖR NICHT AUF!!!! … JAAAAAHHHH, … geil … dugeilesaudugeilesaudu … Du Sau … blaaaas ... AAAAAAAAAAHHHH...!“

Bruno keuchte und zitterte, spannte seinen Schwanzmuskel noch ein paar mal fest an, um seinem spritzbereiten Fickkolben den letzten Kick vor dem Absahnen zu geben. Die Säfte stiegen hoch und eine wohlige Woge der Geilheit übermannte ihn, die Woge, auf der er zu einem mächtigen Orgasmus surfen würde. … Nur noch Sekunden … die letzten Momente vor dem Spritzen, wenn das Denken sich schon verabschiedet und den männlichen Trieben und Hormonen weicht.

„OOOOHH GOTT!!!“, schrie er … „ICH KOMM', … ICH KOMM' ...“

 

In diesem Moment flammte die rote Alarmlampe auf! … Kundschaft!

 

„Verdammt, verdammt!! Gäste! Los auf deinen Platz, Schweinchen, sonst kriegen wir beide verdammten Ärger!“, grunzte er, schob mit der gesunden Hand den Kopf des Schweinchens weg und begann sich selber weiter zu wichsen.

„Bitte, noch nicht spritzen, Sir Bruno, bitte! Ich beeil' mich.“, keuchte das Schweinchen, wischte sich einen Spuckefaden vom Kinn und hechtete zu dem Loch unter der roten Lampe hin.

Dort kniete es sich, wie gelernt, hin und schob innerlich fluchend sein weit geöffnetes Maul, in dem noch die Reste von Brunos Vorsaft klebten, auf das wartende Gloyhole. Da hatte es sich sein Debut aber irgendwie … feierlicher vorgestellt.

'So 'ne Scheiße!', dachte es. „Muss ausgerechnet jetzt einer kommen? … Los komm' her, mach' schnell, schieb' mir schon deinen Schwanz rein, damit ich dich abmelken und zu Sir Bruno zurück kann.' Am gemeinsten war, dass es nichts tun konnte um die Sache zu beschleunigen. Nur mit seiner Zunge durfte es locken, und es hatte nicht die geringste Ahnung, ob es überhaupt wahrgenommen würde. 'Scheiße!', dachte es erneut. 'Das wird viel zu lange dauern! Bruno wird ohne mich spritzen! So 'ne Scheiße aber auch!'

 

Bruno gab sich tatsächlich Mühe, nicht sofort zu kommen, sondern seinen Schwanz immer kurz vor der Bereitschaft zu halten. Aber auch er hatte Zweifel, dass das Schweinchen es rechtzeitig schaffen würde. Er wichste bis kurz vorher, hörte wieder auf, wichste erneut, zwei drei Mal! … Dann hielt er es nicht mehr aus, alles war egal und wieder war nur noch der Trieb da. Schade, er hätte ja gerne in das Sklavenmaul abgespritzt, aber jetzt konnte er nicht mehr warten. Er begann seinen Schwanz energischer zu behandeln … und jetzt kamen die Samen ….

 

„AAAAAAAAAAHHHH...!!!“

 

In diesem Augenblick ging die rote Lampe wieder aus. Da hatte sich wohl jemand in der Tür geirrt! Als das Schweinchen das bemerkte, war es blitzschnell wieder über dem stöhnenden Bruno, schob dessen Hand, fast grob, von dem schimmernden Schwanz weg, stülpte sein gieriges Maul darüber und fing den gesamten Strom der himmlischen Heerscharen, die aus Brunos dicken Eiern spritzen, auf.

 

Ein Schub: „AAAAAAHHHH …!!!“

Noch ein Schub: „AAAOOhhhhgottohgottohgott....!!!“

Und noch ein Dritter: „aaaahhhhh... aahh ...ja … gut, ...guuuut“

 

Nun war tatsächlich alles draußen, und da gelandet, wo es hatte landen sollen. Das Schweinchen zog langsam sein Maul von Brunos Prügel und passte auf, dass von dem kostbaren Nass nichts verloren ginge. Nicht einen Tropfen hatte es geschluckt. Es hatte sich an die Pflichten als Doppelnutzloch erinnert. Nichts durfte verschwendet werden! Harry hasste Verschwendung! Aber immerhin durfte es die Sahne einen Moment im Mund behalten, sie schmecken, ihre Konsistenz spüren und sie im Maul hin und her zu spülen. Fast war es schwierig nichts zu verschlucken, denn Brunos Eier hatten eine ungeheure Menge Sperma gebunkert gehabt. Und die schwappte nun warm und sähmig in seinem vollen Maul herum. … Es lächelte zufrieden, soweit das mit so vollem Mund möglich ist.

 

Bruno erholte sich schnell wieder von der Eruption. Sein Herz begann langsamer zu schlagen, sein Atem normalisierte sich und auf seinem Gesicht war ein äußerst zufriedener Ausdruck zu sehen. Er sah das Schweinchen an.

„Hui! … Das war aber geil! … Puuuhhh … Nicht schlecht, ho, ho, ho!“

Der zufriedene Ausdruck wurde zu einem breiten Grinsen.

„Da haben wir ja beide nochmal Glück gehabt, dass das nur ein Fehlalarm war, mit dem roten Licht. Wäre ja schon schade gewesen, wenn ich mich bloß als neuer fleck auf der Matratze verewigt hätte, ho, ho, ho! … Und? Hast du's geschluckt?“

Das Schweinchen schüttelte den Kopf, beugte sich zu Bruno runter, zeigte auf seine vollen Backen und öffnete den Mund um dem edlen Spender das Ergebnis zu zeigen. Den halben Unterkiefer hatte es voll und um seine Zunge herum schimmerte ein See von perlenweißem Hengssperma. Bruno war sichtlich beeindruckt.

„Wie? Das ist alles von mir? So viel?“

Es nickte.

„ … Naja, da hatte ich's wohl doch ganz schön nötig. War doch 'ne ganz gute Idee von dir. Und verkleben kann jetzt auch nichts mehr. … Und jetzt hilf mir mal hoch!“

 

Er streckte dem Schweinchen seinen Arm hin, das nahm ihn, zog daran und Bruno kam mit einem eleganten Körperschwung (soweit das seine Blessuren ermöglichten) auf die Beine. Er schwankte zwar noch ein wenig, aber sah schon sehr viel besser aus, als direkt nach der technischen Panne. Er deutete auf seinen noch halbsteifen Schwanz, der samt seiner Eier noch aus der Hose heraus hing.

„Los, pack' ihn wieder ein. Mit einer Hand geht das so schlecht.“

Also machte sich das Schweinchen ans Werk, ging auf die Knie, schob die dicken Eier behutsam in die Unterhose, den geilen, noch feuchten Hengstriemen hinterher, ließ den Bund vorsichtig zuschnappen und knöpfte die Hose zu. Bruno nickte zufrieden.

 

„Und jetzt will ich noch sehen, wie du meinen Saft eintütest, ho, ho, ho. … Saft in Tüten, ho, ho, ho! … Schon ungerecht, dass da der Boss auch noch mal mit verdient. Eigentlich hätte ich ja meinen Anteil daran verdient. Aber wenn ich ihn frage, dann heißt es wieder ich hätte ja schließlich meinen Spaß dabei gehabt. Dabei ist das alles Arbeitszeit. Unbezahlte Überstunden. Das sollte man eigentlich der Gewerkschaft melden.“, brummelte er vor sich hin.

Das Schweinchen zuckte mit den Schultern und verdrehte die Augen als wolle es sagen: 'Mit uns kann man's ja machen!'. Aber dann beeilte es sich, einen von den Gummis zu holen, weil es sicher nicht mehr lange der Versuchung widerstehen würde können, den leckeren Saft einfach zu schlucken. … Es rollte den Billigpräser auf, führte ihn an die Lippen und ließ die ganze gute Soße innerlich widerstrebend hinein fließen. Bruno sah mit großen Augen zu. Es war eine wirklich 'gute Portion', die es da einfüllte. Als alles drin war, knotete es den Gummi zu und zeigte Bruno das Ergebnis. Der betrachtete es und überlegte leicht wehmütig, wie viele kleine Brunos man daraus wohl hätte machen können. Nun würde es irgendein Liebhaber ersteigern, um damit seine perversen Gelüste zu stillen. 'Naja,' dachte er, 'Fortpflanzung wird ja eh überschätzt'.

 

„Dann leg' es jetzt in die Butterbrotdose, damit es frisch bleibt. Das ist dann das erste Stück für dein Schatzkästchen. Bin gespannt wie viele du bis morgen früh noch zusammen bekommst. So gut, wie du das machst, werden das wohl einige sein. Da kann sich der Boss freuen. … Du tust mir ja fast ein wenig leid, mit diesem Ding da zwischen den Beinen.“ Er zerrte an der Schwanzschelle. „Die scheint ja richtig fest zu sitzen. Schon ein schweres Los: Die ganze Nacht Sperma abmelken müssen, es nicht einmal schlucken dürfen, und dann noch den Schwanz in Eisen gegossen! Dein Herr ist ja ganz schön streng mit dir! … Aber so ist halt das Sklavenleben. Da musst du durch, ho, ho, ho.“

„Ach, Sir Bruno, ich habe mich schon fast daran gewöhnt. Wie sie selbst sagen: So ist eben das Sklavenleben. Aber alleine schon um ihren Schwanz geblasen haben zu dürfen, hat sich das ganze schon gelohnt. Vielen, vielen Dank für alles, was sie mir gezeigt haben. … Ich mag sie wirklich sehr gerne!“

 

Der letzte Satz war ihm einfach so raus gerutscht, aber es entsprach der Wahrheit. Von all den schrägen Typen, die es in dieser kurzen Zeit kennen gelernt hatte, fühlte es sich Sir Bruno doch am verbundensten. Warum auch immer.

Bruno wurde rot als er das hörte. Zum Glück konnte man es in dem schlechten Licht nicht sehen, aber er war wirklich gerührt. So etwas hatte er lange nicht mehr gesagt bekommen. Er war halt für alle nur Bruno. Bruno hier, Bruno da. Aber dass er auch Gefühle hatte, daran dachte nie jemand.

„Ja, du kleine Sau, gern geschehen. … Ich mag dich auch. … Ich – ich werde ein Auge auf dich haben!“, sagte er grinsend und deutete auf das eine, ohne Piratenklappe. „Aber jetzt muss ich wirklich los. Ich muss doch noch zum dings … äh ...“

„... röntgen?“, half das Schweinchen,

„Ja, genau, ... zum röntgen. Du weißt ja jetzt Bescheid hier. Ab jetzt musst du alleine klar kommen. In ein paar Minuten haben die vorne bei der Show Pause. Dann wirst du bestimmt einiges zu tun haben. Langweilig wird's dir bestimmt nicht. Morgen schau' ich noch mal nach dir. Dann mach's gut, Kleiner. Und denk' dran: Nicht schlucken!“

 

Er drehte sich rasch um und verschwand durch die Tür. Das Schweinchen war alleine. Das Hochgefühl von eben verflüchtigte sich ziemlich schnell, die Schwanzschelle begann wieder zu jucken und es fühlte sich auf einmal sehr alleine. Bisher hatte immer sein Herr auf es aufgepasst, es hatte sich immer sicher und geborgen gefühlt. Aber nun? So ganz alleine? Es wurde ihm ziemlich schnell ziemlich elend zumute. Es setzte sich runter auf seine Matte vor dem Loch. Von Natur aus Optimist, holte es tief Luft, und sagte sich, dass es wenigstens ein eigenes Gloryhole ganz für sich alleine hatte. Und das auch noch umsonst. Man musste eben aus allem das Beste machen. … Was sein Herr wohl gerade machte? Ob er auch ab und zu an es dachte? 'Wer weiß, vielleicht steht er ja gleich vor der Tür um mich abzuholen und das Ganze war nur wieder so eine Probe von ihm. Das würde schon zu ihm passen.', dachte es.

 

Und tatsächlich! In diesem Moment ging die Tür plötzlich auf. 'Hurra!', dachte es, 'Er kommt mich holen!' Freudestrahlend drehte es sich um und sah … Sir Bruno.

„Na, du scheinst dich ja wirklich zu freuen, wenn du mich siehst, aber ich hab' bloß was vergessen.“ Er blickte sich suchend um, sah was er suchte, bückte sich und hob es auf. „ Ich werde doch nicht ohne diese köstliche Karamellcreme gehen. Wo du sie doch für mich durch die halbe Stadt geschleppt hast. Aber jetzt bin ich wirklich weg. ...Viel Spaß beim blasen!“

Er winkte kurz und machte einen schnellen Abgang. Enttäuscht wandte es sich wieder dem Loch zu. Von ihm aus, hätte es jetzt ruhig langsam los gehen dürfen, dann wäre nicht mehr so viel Zeit zum grübeln und zum Juckreiz empfinden da gewesen.

 

Da flammte das Rotlicht auf. Es hatte Herzklopfen, als es sein Maul auf die Öffnung stülpte, aber es war fest entschlossen, die beste Blaslochnutte aller Zeiten zu werden.

 

Fortsetzung folgt

 

 

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ikarus2.0
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Kommentare

Bild von Latexmike

Herrliche Fortsetzung

Wieder Super Geschrieben Ikarus!

Kann es sein das 13 sich doch so ein klein Wenig in Daniels Herz geschlichen hat? So wie der sich um 13 gesorgt hat beim Abschied von Harry.
Das Daniel so KO Aussieht liegt nicht Unbedingt an 13 sondern eher an der Ausgiebigen Session mit Mister Pain und Freunden.
Harrys Laden ist ja echt Klasse Aufgebaut. Die Arbeitskleidung find ich echt cool und die Escorts so schnöde als Stricher zu Bezeichnen passt nicht auch wenns vom Zweck her stimmt. Die Idee mit dem Höhenverstellbaren Gloryhole ist klasse das müßte man mal in einem Pornokino oder ner Sauna Umsetzen.
Kein Wunder das 13 vom Blasen so Begeistert war wenn der Bläser seine Zähne Rausgenommen hat ist das Bestimmt ein Irres Feeling am Schwanz.
Bruno und die Technik die werden wohl keine Freunde. :lol:
Er ist scheints ein kleiner Hypochonder, so wie der sich Anstellt wg den bißchen Schmerzen! Andererseits hat er ja auch Angst vor Spritzen.
Aber er hat sich echt toll über die Creme gefreut.

Bild von gsu67

Drei Monate sind zu lang...

Endlich, endlich nach drei Monaten gibt es wieder etwas Neues vom Schweinchen...

Das neue Layout ist beim ...äh... Lesen besser...

Allerdings war ich etwas überrascht, denn zum ersten Mal wurde die Geschichte aus der Sicht von Daniel erzählt.

Dass dies beim Casting notwendig sein würde, war mir klar, da das Schweinchen dann noch im Praktikum ist.

Diese Geschichte fand ich etwas lahm. Mehr ein Appetithappen, was in dem Edelpuff noch alles möglich ist.

Ich freue mich schon auf die nächsten Teile und hoffe, dass bis zum Nächsten nicht wieder drei Monate vergehen....

Bild von Rebell

Wann kommt die versprochene

Wann kommt die versprochene Fortsetzung der Geschichte ??



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