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Anas Dressur - Teil 16

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Ana hatte begonnen in die Laden der Kommode zusehen, sie musste sich ablenken, und ein wenig die Zeit vertreiben, und sie versuchte verzweifelt an etwas Anderes als Gerald zu denken, sich aus zu malen was er wohl mit ihr vorhatte.

Die meisten Laden waren leer, sechs waren es, drei an jeder Seite, nur in der oberen rechten Lade fand sie Schreibzeug, verschieden farbige Stifte und Kugelschreiber, sogar eine Füllfeder mit etlichen Patronen war da, dann ein kleiner Packen Papier und ein kleines Buch, es war leer, und hatte auch nichts auf dem Ledereinband stehen.

Sie sah sich die Dinge einzeln an, so als wären sie jedes für sich unglaublich interessant, aber eigentlich waren sie es nicht, und sie konnte sich nicht ablenken. Umso verzweifelter sie es versuchte umso mehr musste an ihren Herren denken.

Als sie die zweite Schublade öffnete wurden ihre Gedanken dann doch von Gerald losgerissen, es lag nur ein Dildo in ihr, sonst nichts. Er wirkte irgendwie falsch, er gehörte da nicht hin, dachte sie bei sich, Er war wirklich groß, und hatte die Form eines richtig schönen dicken Gliedes an dem deutlich die feinen Adern hervortraten. Er war aus hellbraunem Latex, aber sein Kern war fest, das konnte man spüren. Was sie irgendwie richtig seltsam fand, der Dildo war eingebettet in eine Art hartem Schaumstoff, es füllte die ganze Lade aus und die Vertiefung in der das Sexspielzeug lag hatte genau seine Form. Diese Lade war alleine diesem Ding vorbehalten, und für nichts anderes gedacht. Irgendwie wirkte es verstörend auf sie.

Mit ein wenig zittriger Hand strich sie langsam darüber, und musste daran denken wie es wohl sein würde dieses Monster in sich zu spüren, wie er langsam in sie geschoben wurde, und wie sie dann derb damit gefickt würde. Der Gedanke erregte sie, trieb ihr die Feuchte zwischen die Beine.

Ihr Herzschlag steigerte sich ebenso wie ihre Atmung. Sie überlegte ihn rauszunehmen und ihn an sich auszuprobieren. Aber sofort verwarf sie den Gedanken wieder, stand es ihr nicht zu sich ohne Erlaubnis ihres Herrn, ohne sein Beisein, selbst zu befriedigen.

Sie streichelte ihn gerade, so als wäre es ein echter Penis den sie liebkosen musste damit er steif wurde, als die Schlafzimmertüre aufging. Sie war so vertieft gewesen dass sie die Wohnungstüre nicht gehört hatte, oder Gerald war einfach extra leise gewesen. Sie erschrak furchtbar, die Hand wurde nicht aus der Lade gezogen, sondern regelrecht zurückgerissen. Sie fuhr mit dem Kopf herum und sah ihn an, hochrot war sie geworden, schämte sich dafür dass er sie dabei erwischt hatte wie sie dieses Teil streichelte. In diesen Moment wusste sie sich nichts anderes zu tun, eigentlich dachte sie auch nicht wirklich darüber nach was sie tat. Er stand in der Türe und sah sie nur schweigend und mit ruhigem Blick an, sie ließ sich von dem Sessel gleiten und ging auf die Knie. Ihre Hände verschränkte sie auf dem Rücken, senkte den Kopf ein wenig, aber nicht so weit dass sie nicht demütig zu ihm hochblicken konnte und leise sagte sie; „Verzeiht mein Herr“

Wieso sie diese Position nun einfach so eingenommen hatte konnte sie sich selbst nicht beantworten. Es war ihr einfach in Fleisch und Blut übergegangen demütig zu sein, die Mistress hatte ganze Arbeit geleistet.

Aber ihr Herr bekam einen zufriedenen Gesichtsausdruck. Langsam trat er auf sie zu, ihr fiel auf er hatte sich umgezogen, trug eine bequeme Jean und ein einfaches T-Shirt, seine Füße waren nackt und er hatte nur Flip Flops an. Ein zarter Geruch von Duschgel ging von ihm aus, angenehm dachte sie sich, es riecht gut.  

Gerald stand nun direkt vor ihr, und seine braunen Augen sahen sie so eindringlich, so fest, an dass sie einfach nicht weiter hochsehen konnte und ihren Blick senken musste. Ana sah auf seine Füße und musste feststellen dass auch seine Zehennägel perfekt gepflegt waren. Bei Allem dass sie bisher von ihm zu sehen bekommen hatte musst sie feststellen, obwohl, oder vielleicht gerade weil er nicht so muskelbepackt war wie die meisten Männer mit deinen sie in letzter Zeit zu tun hatte, war er ein schöner Mann. Es war eine elegante, erhabene Schönheit, und sie ließ ihn furchtbar gebieterisch wirken. Jedoch nicht auf schreckliche Art und Weise, sondern auf eine Solche die Ana sich danach sehnen ließ ihrem Herrn zu Diensten sein zu dürfen und glücklich zu machen.

Ana war vollkommen in seinen Bann gezogen. Er behandelte sie wie eine Frau, und dennoch wie sein Eigentum, und es war eine gekonnte Mischung aus Dominanz aber doch auch Respekt vor ihr. Sie hob ihre Augen wieder und sah ihn an. Und wieder konnte sie nichts Böses in ihnen erkennen, wieder schien es einfach nur Stolz zu sein, und vielleicht auch ein wenig Anerkennung, aber da war sie sich nicht sicher. Endlich sprach er; „Du musst dich nicht entschuldigen, er liegt nur deinetwegen in der Lade. Aber wage es nie ihn raus zu nehmen, wenn ich es dir nicht erlaube, und glaube mir, ich würde es merken.“

Ana war nicht klar wie er es merken sollte, aber ihr war klar, er bluffte nicht, wie auch immer, er würde es einfach wissen, da war sie sich ganz sicher, und sie nickte gehorsam, niemals würde sie ihn ohne seine Erlaubnis aus der Lade holen, ganz egal wie sehr sie alleine der Gedanke an dieses Teil erregte.

„Aber nun stehst du auf und holst ihn raus und gibst ihn mir, und dann werde ich dir zeigen was ich unter Bestrafung verstehe.“

Sie wurde nervös, was konnte er mit diesem Ding anstellen, dass für sie eine Bestrafung sein konnte, ein Ding das sie schon nass werden ließ nur weil sie die ganze Zeit denken musste. Dieses Ungewisse machte sie schrecklich nervös, aber gleichzeitig steigerte es ihre Erregung ins Haltlose, schnell stand sie auf, nahm ihn fast schon andächtig mit beiden Händen heraus und reichte ihn ihren Herrn. Er nahm ihn entgegen und sah sie an; „Und nun kniest du dich auf das Bett, deine Schenkel schön gespreizt, und den Kopf ganz auf der Matratze. Und mit den Händen öffnest du deine zartes Fleisch schön weit für mich und hältst es so, ganz egal wie lange es dauert.“

Es entzog sich ihr nun vollkommen inwiefern er sie auf diese Art bestrafen würde wollen, ganz egal in welche ihrer Öffnungen er den Dildo stecken würde, ganz egal wie hart er sie damit nahm, für sie wäre es immer geil, auch wenn er ganz langsam und zart vergehen würde, alleine dieses dicke Ding in sich zu spüren würde schon ausreichen. Sie konnte es einfach nicht verstehen.

 

Er setzte sich dann neben sie als sie sich ihm nun in der gewünschten Stellung darbot. Mittlerer Weile floss sie schon richtig aus, und es tropfte aus ihr auf die Matratze, kaum konnte sie es erwarten dass er ihn ihr einführte, ganz egal wo. Sie würde es ihn lautstark hören lassen wie sehr sie es genoss von ihm damit genommen zu werden, würde Gerald ihr Stöhnen und Keuchen hören lassen dass ganz automatisch, von ihrer unbändigen Geilheit gesteuert, aus ihr hervor brechen würde.

Da beugte er sich zu ihr, fast lieblich flüsterte er ins Ohr; „Ich nehmen an dich beschäftigt gerade intensiv der Gedanke wie ich dich auf diese Art betrafen möchte, richtig?“

Ana nickte leicht, obwohl ihre Stirn auf dem Leintuch ruhte, und er sprach weiter; „Ja das denke ich mir, und damit du nicht weiter unsinnig grübeln musst sag ich es dir.“ Er macht eine Pause, ihre Spannung steigt, sie will es hören, aber er zögert, kostet ihre Unwissenheit in vollen Zügen aus bevor er nach vielleicht zwei Minuten weiterspricht; „Du wirst keinen Laut von dir geben, kein Stöhnen und kein Keuchen, auch nicht ganz leise und zart, keine lustvollen Schreie wenn es dann richtig heftig wird, und ich weiß genau wie sehr du es liebst hart genommen zu werden, und ich werde es dir hart besorgen, das kannst mir glauben, in deine beiden lustvollen Löcher. Nicht einmal das geringste Seufzen möchte ich hören, auch kein ungezügeltes Schnaufen, du wirst einfach lautlos sein.“

Dann schweigt er wieder, und ihre Gedanken rasen, das kann nicht sein Ernst sein, wie sollte sie das schaffen, er verlangte Unmögliches von ihr, wie sollte sie lautlos bleiben wenn er sie mit diesem Vibrator bearbeitete. Und nun wurde ihr bewusst dass es eine wirkliche Strafe werden sollte, ganz egal wie wundervoll, wie intensiv er sie damit verwöhnte, und das würde er ganz bestimmt, sie würde es einfach nicht genießen können, und sie war sich sicher, es würde weit schlimmer werden jeden Laut zu unterdrücken, als einen Höhepunkt, denn daran war sie schon zum Teil gewöhnt.

Er flüsterte weiter; „Du darfst dich bewegen, aber nicht zu sehr, halte diese Stellung und deine Hände bleiben wo sie sind. Und ich werde dich solange verwöhnen bis es dir kommt, auch dann solltest du zu stöhnen und zu keuchen beginnen und mir nicht gehorchen, dennoch werde ich es dir besorgen bis du deinen Orgasmus hast.“

Ana hörte seine Worte, und wenn er sie in jeden Fall bis zum Ende verwöhnen würde, dann würde sie sich ihm wiedersetzen, auch wenn sie dafür danach bestimmt mit der Gerte oder anderen Hilfsmitteln bestraft werden würde, und egal wie lange, aber im Jetzt und Hier würde sie sein Tun einfach nur auskosten, ganz egal was er danach mit ihr anstellen würde. Sie beschloss es so und war sich sicher es auch so zu handhaben.

Und sie war sich sicher er hatte Alles gesagt, und würde nun loslegen, aber dem war nicht so, wieder sprach er leise an ihrem Ohr weiter; „Mir ist klar dass du dir nun denkst dich gehen zu lassen, ganz egal wie ich dich dafür bestrafen werde. Aber ich bin kein Mann der die Gewalt liebt. Ich handle anders. Für jeden Laut den du von dir gibst werde ich dich einen Tag lange nicht beachten, du wirst mich nur sehr selten zu sehen bekommen, wenn überhaupt, und wenn du dich richtig gehen lässt können es so schnell einige Monate werden. Ich kann mich in dieser Zeit auch mit anderen Weibern vergnügen, es gibt Viele die sich mir gerne so hingeben wie ich es möchte. Also musst du entscheiden ob es dir das wert ist, von mir über unbestimmte Zeit gemieden zu werden.“

Ana überkam nun tiefe Verzweiflung, damit hatte sie nun nicht gerechnet, Monatelange hatte er gesagt, ein wirklich entsetzlicher Gedanke für sie, und auch wenn es ihm jederzeit zustand sich mit anderen Frauen zu vergnügen, selbst wenn sie dabei zusehen müsste, und es auch würde, auch dieser Gedanke gefiel ihr ganz und gar nicht. Sie wollte sein Weib sein, sie wollte sich ihm hingeben, nur an ihr sollte er sich befriedigen oder sich von ihr befriedigen lassen. Sie ertappte sich dabei das alleine der Gedanke daran dass er sich von einer anderen verwöhnen ließ sie unendlich eifersüchtig machte. Das wollte sie nicht, um keinen Preis, sie gehörte ihm, war dafür hier damit sie ihm geben konnte was er brauchte. Und sie verwarf den Gedanken an Ungehorsam augenblicklich. Monatelange, oder auch nur eine Woche, nein das durfte sie nicht zulassen.

 

Dann plötzlich entfernte sich sein warmer Atem von ihr, den sie die ganze Zeit an ihrem Ohr und ihren Nacken gespürt hatte. Sie konnte hören wie der Vibrator eingeschalten wurde, ein leises Summen verriet es ihr, irgendwie hatte sie sich erwartet dass dieses große Ding viel lauter sein würde, aber bestimmt war er teuer gewesen und einfach von perfekter Qualität.

Er fuhr ihr damit sanft und der Länge nach zwischen ihre weit geöffneten Schamlippen, und fast hätte sie aufgestöhnt dabei, schnell presste sie ihren geschlossenen Mund fest gegen die Matratze, auch wenn sie so schwerer atmen konnte.

Er glitt mit dem vibrierenden Dildo auf ihre Spalte auf und ab, verwöhnte dabei auch schon ihre angeschwollene Klitoris, drehte ihn dabei, als würde er ihren Saft, der reichlich floss überall daran verteilen.

So ruhig wie möglich atmete sie, presste die Lippen fest aufeinander, aber dann fuhr er mit der Spitze über ihren After, sie zuckte und wand sich, musste sich beherrschen um sich nicht stärker zu bewegen, oder doch lustvoll aufzustöhnen.

Irgendwie hoffte sie dass er ihn ihr nicht reinschieben würde, aber dann wollte sie es doch wieder, es war einfach unglaublich wie er mit ihr spielte, wie er sie vorerst nur erahnen ließ was sie zu spüren bekommen würde in der nächsten Zeit, und es trieb ihre Geilheit ihn nun wirklich unbekannte Höhen, und sie war sich nicht mehr sicher ob es ihr wirklich bis zum Ende gelingen würde sich zu beherrschen.

Er glitt wieder langsam nach Unten, setzte ihn an, und drückte ihn langsam in sie, es war ein unbeschreibliches Gefühl, dieses dicke vibrierende Gummiteil war unglaublich, und sie schob sich ihm ein wenig entgegen, wollte sie ihm damit nicht nur zeigen wie sehr sie es genoss was er tat, sondern auch dass sie ganz die Seine war. Langsam bewegte er ihn rein und raus und drehte ihn dabei. Sie konnte ihn nicht sehen, darum bekam sie es auch nicht mit wie er sich nach unten beugte und mit der Zunge ansatzlos ihre After verwöhnte. Und wieder hätte sie fast aufgestöhnt, er schien es sehr zu genießen wie schwer er es ihr so machte still zu bleiben. Ihr Herz raste nun schon, und ihr Körper wand sich immer wieder ein wenig unter seinen Berührungen und dem Vibrator in ihr. Ihren Mund hielt sie mit aller Macht geschlossen, und auch ihre Atmung kontrollierte sie noch immer so weit dass sie nicht durch die Nase schnaufte. Er war so zärtlich, und auch wenn sie es derb sehr mochte, hatte es ihr sehr gefehlt einfach nur einmal zärtlich und liebevoll verwöhnt zu werden.

Jedoch viel es ihr jetzt schon schwer ihm ihre Lust nicht unkontrolliert hören zu lassen, wie würde es sein wenn er so richtig los legte.

Ana wusste es nicht, aber schon in Kürze würde sie es erfahren, ob sie dazu fähig war oder nicht.

Sie würde in jeden Fall mit aller Kraft darum kämpfen ihm zu gehorchen, wollte sie nicht dass er sie ignorierte, nicht für einen Tag.

 

Und so presste sie weiter ihre Mund fest geschlossen auf den weichen Stoff und versuchte sich so gut sie konnte auf das Kommende einzustellen.

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Reifes_Kätzchen
4.939998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.9 (30 Bewertungen)

Kommentare

Bild von Cayt

Ich wünsche mir, Du würdest

Ich wünsche mir, Du würdest Dich erst mal nur auf einen der beiden von Dir gerade parallel eingestellten Mehrteiler konzentrieren.

Ein Grund dafür ist, dass bei viel Text im Grunde kaum Handlung dahinter steckt. Du beschreibst viel und das ist auch bei Weitem kein Makel, eher das Gegenteil. Nur, was passiert denn groß allein in diesem Teil der Geschichte? Um sich abzulenken, "schnüffelt" sie ein wenig herum, wird dabei von ihm ertappt. Er kündigt ihr daraufhin an, was er tun wird. Sagt ihr zudem was sie dabei zu beachten hat und was sie als Konsequenz erwartet, so sie es nicht schaffen sollte. Auch die vielen Ein- bis Dreizeiler geben dem nicht mehr Handlung. Sie ziehen es nur in die Länge. Ich mag Umschreibungen und sie müssen sein, denn sie geben dem Ganzen (nicht nur den Charaktären einer Geschichte) Tiefe. Nur wenn die Handlung als solches zu kurz kommt dabei, springt dennoch der "Funke" nicht über. Teil 14 und 15 (wahrscheinlich sogar noch nicht bekannter Teil 16) hätten gut als einer zusammengefaßt werden können.

 

Gruß, Cayt

Bild von Reifes_Kätzchen

Du hast recht

Ich gebe dir recht, in den letzten drei Teilen ist weniger Handlung selbst, und mehr das Beschreiben im Vordergrund. Das liegt aber nicht daran dass ich es künstlich in die Länge ziehen möchte, und auch nicht daran weil ich noch eine Geschichte schreibe, in der zweiten Geschichte gibt es ja auch weiterhin mehr Handlung zum Beispiel.

Ich versuche nun lediglich, mit meinen bescheidenen Möglichkeiten, die Geschichte ausführlicher zu gestalten.

Aber bald wird wieder mehr Handlung kommen, in den letzten Teilen ging es mir nun nur einmal darum die Situation in der sie nun ist, und wie sie sich dabei fühlt, und was sie sich denkt, zu beschreiben. Ich weiß nicht wie gut es mir gelungen ist, aber ich wollte sie einfach nicht von einem Absatz in den nächsten in die Hörigkeit übergehen lassen, sondern es ausführlicher estalten.

 

Dennoch danke für deine Kritik und Denkansätze.

 

 

lg Kätzchen

Bild von Hera und Zeus

Show, don't tell...

Wenn ich mich hier mal ungefragt einmischen darf... ;-)

Kätzchen schreibt:

in den letzten Teilen ging es mir nun nur einmal darum die Situation in der sie nun ist, und wie sie sich dabei fühlt, und was sie sich denkt, zu beschreiben. 

 

Eine alte Schriftstellerweisheit lautet: zeigen, nicht beschreiben - oder auch show, don't tell. Wenn du danach einmal guhgelst, dann wirst du viele interessante Seiten mit anschaulichen Beispielen zu diesem Thema finden.

Ein zweiter guter Rat für jeden Schreiber ist: kürzen, kürzen, kürzen.
Ich weiß, das ist verflucht schwer. Jeder Autor hängt an jedem einzelnen seiner Worte. Aber es lohnt sich, sich das Geschriebene genau anzuschauen und sich bei quasi jedem Satz zu fragen: Muss der sein? Bringt er die Handlung weiter oder nimmt er nur das Tempo raus?  Erfährt der Leser wirklich etwas Neues? Wenn ich ihn um die Hälfte kürze oder ganz weglasse, was bedeutet das für die Geschichte? usw...

Du brauchst  234 Wörter, um zu beschreiben, wie Ana einen Dildo findet, wie er aussieht, was sie sich dabei denkt....  Uff!

Versuche es doch einmal in 50 Wörtern auszudrücken. Und dann lies dir beide Versionen durch und schau, welche dir besser gefällt.

Sorry, dass ich mich aufgedrängt habe :-)

Hera

Bild von Reifes_Kätzchen

Ja aber ich maße mir nicht an

Ja aber ich maße mir nicht an mich als Schriftstellerin zu betiteln, ich schreibe nur eine einfache Geschichte, und möchte dass auch nicht so "wissenschaftlich" betreiben.

 

Und mir gefällt meine Version so wie sie ist, natürlich ist mir klar dass sie nicht jedem sonst gefällt. Aber andererseits gibt es bekannte Schriftsteller, ich nehme nun Wolfgang Holbein als Beispiel, der ein Geschehnis das eigentlich nur über einen Zeitraum von zehn Sekunden geht, über gut vier Seiten bis in das kleinste Detail beschreibt.

Es ist reine Geschmackssache ob einem so etwas liegt, oder man solche Sequenzen einfach überliest.

 

Es wird auch wieder mehr Handlung geben in den nächsten Teilen, und ich werde einen Rat befolgen (den ich hier erhalten habe) und die Teile länger gestalten, und anstatt zwei Teile zu posten, sie zu einem zusammen zu fassen.

 

Dennoch bedanke ich mich für die ernstgemeinte Kritik und die Vorschläge, aber ich muss gestehen, nicht jede werde ich berücksichtigen. Ich schreibe lieber so wie es mir liegt, wie ich mich dabei wohl fühle, auch wenn ich dann vielleicht wenig Leser habe. Als dass ich versuche auf eine Art zu schreiben mit der ich nicht umgehen könnte. Ich denke nämlich, das würde es weit schlimmer erscheinen lassen, und sich noch schlechter lesen.

 

Lg Kätzchen

Bild von Juliales

Ich finde

Ich finde den Text großartig! Es ist jetzt doch eine ganz neue Situation und - wenn die Geschichte weiter gehen soll - braucht sie ein breites Fundament, auf das aufgebaut werden kann! Eine weitere Steigerung ist also zu erwarten! Bitte weiterschreiben! Natürlich auch die zweite Geschichte!!!



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