Animal Planet: Die Reportage - Kapitel 11

 

Oh Gott, ich habe euch viel zu lange warten lassen! Sorry, sorry, sorry!! Das RL hat mich im letzten halben Jahr sehr gefordert, doch nun geht alles seine geregelten Bahnen. Der Abschluss ist geschafft, eine neue Wohnung bezogen und ein Job ist auch in trockenen Tüchern. Aber jetzt zu den wichtigen Dingen: Es geht weiter mit Animal Planet. Zuerst bekommt ihr das 11. Kapitel der Reportage zu lesen, zusätzlich wird in den kommenden Tagen in meinem neuen Penthouse auf Dellicate auch die aktuelle Ausgabe der Animal Planet News veröffentlicht. Ohne jetzt weiter viel Zeit zu verlieren setze ich mich direkt an das nächste Kapitel, ich freue mich schon seit einer Weile darauf, es endlich zu schreiben. Dieses Mal dauert es auch nicht so lange, versprochen! So lange wünsche ich euch schon mal viel Spaß beim Lesen!

 

Erik

Schmatzend kaute Conny auf ihrem Abendessen herum. Mit leicht gespreizten Beinen und weit vorgebeugtem Oberkörper stand sie an der Futterstelle des Stalls, das Gesicht nur eine Handbreit über der Futterrinne. Wie auch an den bisherigen Abenden, die sie als Kuh erlebt hatte, bestand ihre Mahlzeit aus mit lauwarmem Wasser angefeuchteten Pellets. Langsam gewöhnte Conny sich an den etwas faden Geschmack der klebrigen Mischung. Auch das Essen ohne Hände gelang ihr mit jeder Mahlzeit zunehmend besser. Die als Kuh getarnte Reporterin schluckte die zu einer breiartigen Masse zerkauten Pellets in, die sich noch in ihrem Mundraum befanden, herunter, ehe sie das Gesicht halb in die feuchte Masse tauchte. Die Tatsache ignorierend, dass sie ihr Gesicht an der schmierigen Masse einsaute, gelang es ihr, ein halbes Dutzend Pellets in ihren weit geöffneten Mund zu befördern. Anfangs hatte sie versucht, sich nach Möglichkeit nicht schmutzig zu machen, doch damit hielt sie sich inzwischen nicht mehr auf. Es war einfacher, sich das in der Tränke angefeuchtete Gesicht anschließend mit Stroh zu säubern, als ständig den Mund nach einzelnen Bröckchen spitzen zu müssen. Conny hob den Kopf wieder an, um besser kauen zu können. Dass sie genau wie die anderen Kühe dabei laut schmatzte, registrierte sie gar nicht, während sie auf den Pellets herum kaute.

 

Nachdem Erik sich am Morgen davon überzeugt hatte, dass ihre Brüste bereits mit der Milchproduktion begonnen hatten, war der restliche Tag vergleichsweise ruhig verlaufen. Conny hatte die meiste Zeit im Stroh gelegen und sich von dem Schock erholt. Obwohl ihr Reporterkollege genug Milch aus ihren Brüsten gefördert hatte, um eine kleine Pfütze auf dem Boden ihres Liegeplatzes zu bilden, hatte das Spannen in ihren Brüsten - oder war Euter vielleicht inzwischen zutreffender? - kaum nachgelassen. Über den Verlauf des Tages war es sogar noch stärker geworden und ließ Conny keinen Zweifel daran, dass sie zunehmend mehr Milch produzierte. Gerade jetzt, hier an der Futterstelle stand, war das Gefühl sogar besonders prägnant. Ihre Euter, die durch die Aussparungen der Halterung frei unter ihrem Oberkörper hingen, fühlten sich zunehmend schwerer an. Conny empfand das Gefühl als merkwürdig und ein wenig beängstigend, wusste jedoch, dass sie in ihrer aktuellen Lage überhaupt nichts dagegen machen konnte. Immerhin sollte ihr Aufenthalt im Stall nicht länger dauern als ein paar Wochen, so dass sie sich hoffentlich nicht daran gewöhnen musste.

Während des Nachmittags waren noch einmal zwei Stallarbeiter aufgetaucht. Zu Connys Erleichterung hatten sie jedoch überhaupt kein Interesse an ihr gezeigt. Stattdessen hatten sie das Red Holstein und das Hinterwälder Rind angeleint. Beide Kühe hatten sich bereits im Stall befunden, als Conny an diesen Ort gebracht worden war. Mit Hilfe einer dünnen Metallkette, die an den Nasenringen der Beiden befestigt wurde, hatten die beiden Männer sie schließlich aus dem Gehege geführt.

 

Gerade, als Conny den Kopf erneut in die Futterrinne tauchte, vernahm sie hinter sich erneut das Geräusch der sich öffnenden Gehegetür. Mit halb offenem Mund auf ein paar Pellets herumkauend drehte sie den Kopf so gut es ging der Geräuschquelle zu. Sie erhaschte einen kurzen Blick auf eine Gestalt in grauer Hose und rotem Polohemd, der typischen Arbeitskleidung der Stallarbeiter von BioUdders. Das Auftauchen eines Arbeiters während der Mahlzeiten war nichts Ungewöhnliches und bisher jeden Tag vorgekommen. Damit verbunden war zumeist die Injektionen, deren genauen Zweck Conny bisher verborgen geblieben war. Zwar hoffte sie, dass es sich darum um ein für Bio-Ställe nicht zugelassenes Mittel handelte, vermutete jedoch, dass damit ausschließlich die Milchproduktion der neuen Kühe angeregt werden sollte.

 

Der Stallarbeiter trat hinter die rötlich gefärbte Kuh mit dem weißen Fleckenmuster, die erst vor einem Tag in den Stall gebracht worden war. Sie stand kaum einen Meter von Conny entfernt und stieß ein leises, leicht gequältes Muhen aus, als der Stallarbeiter ihr eine Injektion in den herausgestreckten Hintern gab.

Conny drehte den Kopf in Richtung der Red Holstein und musterte den Arbeiter. Erst jetzt, da er kaum einen Meter von ihr entfernt war, erkannte sie Erik. Die Reporterin spürte, wie ihr unwillkürlich das Blut in den Kopf schoss. Sofort waren die Erinnerungen an den Vormittag wieder da. Vor ihrem inneren Auge konnte noch einmal sehen, wie sie auf dem Boden kniete, während Erik nach ihren Eutern griff und ein dünnes Rinnsal Milch aus ihnen herausdrückte. Bevor sie sich auf die falsche Verwandlung eingelassen hatte, war ihr klar gewesen, dass ihr Kollege sie im Stall nackt sehen würde. Entsprechend hatte sie sich, so gut es denn eben ging, darauf eingestellt. Doch dass er sie auch melden würde, damit hatte sie nie gerechnet.

Sie bemerkte, dass sie den Mann anstarrte und senkte den Blick rasch wieder auf die restlichen Pellets, die vor ihr in der Futterrinne lagen. Verunsichert überlegte sie, wie sie mit der Situation umgehen sollte. Was sollte sie von Erik halten? Hielt er sich nur an seine Rolle, oder war da noch etwas anderes? War die Initiative nicht sogar von ihm ausgegangen? Schließlich hatte er auf sie gezeigt und seinem Kollegen gegenüber angemerkt, dass sie zu der gesuchten Gruppe gehörte. Hatte ihr Kollege geahnt, vielleicht sogar gehofft, dass er sich selbst davon vergewissern durfte, ob sie bereits laktierte? Connys Gedanken überschlugen sich, so dass ihr regelrecht schwindelig wurde. Dabei erreichten sie ein Tempo, bei dem sie selbst scheinbar kaum noch Einfluss auf ihre Gedanken hatte. Eine scheinbar elementare Frage brannte in ihrem Kopf: Wie sollte sie sich Erik gegenüber verhalten?

 

Die Kuh zuckte leicht zusammen, als der Mitarbeiter von BioUdders hinter sie trat. Im Gegensatz zum Vormittag, als das Stroh zumindest einen Teil ihrer Blöße verdeckt hatte, bot sie Erik in diesem Augenblick einen nahezu uneingeschränkten Blick auf ihre intimsten Körperregionen. Mit dem weit vorgebeugtem Oberkörper und den leicht gespreizten Beinen verhinderte lediglich ihr Kuhschweif, dass Erik einen perfekten Blick auf ihre Scham hatte.

Kaum, dass sie den Gedanken beendet hatte, spürte sie auch schon die Hand des Mannes auf ihrer linken Pobacke. Die Luft anhaltend verharrte Conny in ihrer Position. Sie konnte fühlen, wie Erik ihren Schweif ein wenig zur Seite schob. Jetzt war sie seinen Blicken tatsächlich vollkommen ausgeliefert. Es vergingen einige Sekunden, die ihr wie eine Unendlichkeit vorkamen, dann verspürte sie einen kurzen, schmerzhaften Stich an ihrem Gesäß. Erik hatte auch ihr eine Injektion gegeben.

 

Die Augen geschlossen und noch immer nicht dazu in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen, hörte Conny an ihrer Seite ein halblautes Flüstern: “Hey Conny. Bisher ist alles gut gelaufen. Niemand hat Verdacht geschöpft, deine Tarnung ist perfekt. Selbst im System bist du ganz normal eingetragen, wie jede andere Kuh hier auch.”

Conny holte langsam Luft, während sie den Worten des Stallarbeiters lauschte. Ihre Gefühlswelt war noch immer ein Chaos, doch mit etwas Mühe gelang es ihr, sich auf Eriks leise Stimme zu konzentrieren.

“Ich konnte mich schon ein wenig umsehen und habe ein paar Ideen, an denen wir ansetzen können. Noch habe ich zwar keine Beweise gefunden, aber ich bin mir sicher, dass wir auf der richtigen Spur sind. Nicht erschrecken, ich nehme jetzt eine kleine Blutprobe”, warnte Erik.

Die Reporterin spürte einen weiteren Stich, dieses Mal jedoch an ihrem auf den Rücken gefesselten Oberarm. Währenddessen überlegte sie fieberhaft, wie sie Erik auf die Injektionen hinweisen konnte. Zwar hatte er etwas von verschiedenen Ansätzen gesagt, dabei jedoch offen gelassen, was genau er meinte. Da ihre Stimmbänder jedoch im Augenblick nur krächzende Geräusche zuließen, hatte sie keine Möglichkeiten, sich dem Mann gegenüber verständlich zu machen.

Die Nadel löste sich von ihrem Arm. “Okay, das war es schon. Ich schicke es gleich heute Abend ins Labor”, versprach Erik. “Mal sehen, ob deine Blutwerte schon eine Veränderung zeigen. Die Injektionen sind auf jeden Fall eine Möglichkeit, unerlaubte Substanzen einzusetzen.”

Ein erleichtertes Lächeln huschte über Connys Gesicht. Also war auch Erik auf diese Möglichkeit gekommen.

“Ist dir ansonsten etwas aufgefallen?”, erkundigte er sich halblaut und tat derweil so, als ob er an der Injektionsnadel herumnesteln würde. Aus Eriks Verhalten schloss sie, dass der Stall per Kameras überwacht wurde. Wenn Erik ohne Grund neben ihr stehen bliebe, könnte man möglicherweise auf sie aufmerksam werden.

Conny schüttelte langsam aber deutlich den Kopf, ehe sie sich behutsam einen einzelnen Pellet angelte und ihn zwischen ihren Zähnen zerrieb.

 

Erik gab ihr wie zur Bestätigung einen sanften Klapps auf den Hintern, machte zwei Schritte zur Seite und gab nun der nächsten Kuh die vorgesehene Injektion. Den Kopf leicht gesenkt raunte er: “Wir machen so weiter, wie bisher. Morgen wirst du in einen anderen Stall verlegt, aber mach dir keine Sorgen, ich finde dich über das System leicht wieder.”

Conny schluckte die Reste des Pellet herunter und nickte dieses Mal leicht mit dem Kopf. Nachdem am Vormittag die beiden Rinder abgeholt worden waren, die schon vor ihr im Stall gewesen waren, hatte sie bereits damit gerechnet. Bei dem kleinen Gehege, in dem sie bisher untergebracht worden war, handelte es sich scheinbar um eine Art Initialisierungsgehege.

“Ich muss jetzt wieder weg, aber spätestens in zwei oder drei Tagen komme ich wieder zu dir. Bis dahin habe ich sicher auch die Werte aus dem Labor. Halt die Ohren steif!” Damit verabschiedete sich Erik, der zwischenzeitlich auch der letzten der vier Kühe ihre Spritze gegeben hatte.

 

Conny konnte hören, wie sich die Schritte des Mannes entfernten, sich die Tür des Geheges schließlich öffnete und gleich darauf wieder schloss. Einige Augenblicke verharrte sie noch unbeweglich in ihrer Position, ehe sie erleichtert durchatmete.

Obwohl es ihr äußerst unangenehm gewesen war, Eriks Blicken derart ausgeliefert zu sein, war sie nun doch froh darüber, dass er hier gewesen war. Seine Worte ließen keinen Zweifel daran, dass er ihre Aufgabe ernst nahm und sich gleichzeitig auch um Conny kümmerte. Die Tatsache, dass er so professionell mit ihrem Undercovereinsatz umging, sorgte nun sogar dafür, dass sie die Erlebnisse des Vormittages als weniger dramatisch einstufte. War sie sich vor einigen Minuten noch unsicher gewesen, welche Absichten Erik verfolgte, zweifelte sie nun nicht mehr daran, dass es ihm einzig darum ging, die illegalen Praktiken von BioUdders ans Licht zu bringen. Dazu musste er sich nun einmal so unauffällig wie möglich verhalten, damit er Zugang zu den internen Informationen des Unternehmens erhielt.

Gespannt war Conny darauf, was die Analyse ihrer Blutwerte ergab. Sie zweifelte nicht daran, dass die Injektionen für ihre immer stärker werdende Milchproduktion verantwortlich waren. Die Frage war nur, ob BioUdders sich dabei unerlaubter Substanzen bediente.

Einzig bei dem Gedanken an den anderen Stall wurde ihr ein wenig mulmig zumute. Die Verlegung bedeutete Zweifelsfrei, dass ihr Körper bereit für die Melkmaschine war. Während ihrer Recherche hatte sie sich Texte, Bilder und Videos zu dem Thema angesehen und wusste daher zumindest in der Theorie, was sie erwartete. Dennoch konnte sie nicht gerade behaupten, dass sie sich auf diesen Teil ihrer Undercoverarbeit freute.

 

Conny stieß einen leisen Rülpser aus und leckte sich über ihre verschmierten Lippen. Obwohl sie nur gut die Hälfte der Pellets gegessen hatte, fühlte sie sich ausreichend gesättigt. Behutsam richtete sie ihren Oberkörper auf und löste sich von der Futterstelle. In Gedanken noch immer bei den Videos, die sie von den Melkmaschinen gesehen hatte, machte sie sich auf den Weg zur Tränke, um ihr verschmiertes Gesicht zu waschen.

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Kommentare

Toll das es mit der Reportage weitergeht. Hab mich auch mal kurz im Penthouse umgesehen und finde das ist schön Eingerichtet.

Zumindest hat die Kontaktaufnahme zwischen Erik und Conny geklappt wenn mir auch noch nicht klar ist wie das weitergehen soll.

Könnte mir höchstens vorstellen as es um den persönlichen eindruck von der Kkuhhaltung geht, denn so richtig kann Conny jakeine Informationen weitergeben oder Erfahren.

Die Blutabnahme hätte er doch auch bei jeder anderen Neuen Kuh machen können.

In reply to by Latexmike

Ich genieße es die Geschichten vorab schon lesen zu dürfen, wenn auch nicht jede meiner Anmerkungen übernommen wird. Aber das ist die Freiheit des Autors.

Zum Thema Blutabnahme ist zu sagen, man kann einen Missbrauch nur beweisen, wenn die Ausgangslage (Blutwerte) dokumentiert ist. Bei den anderen Kühen könnten bestimmte Blutinhalte ja genetisch vorgegeben sein und somit nicht ausreichend beweiskräftig sein.

Weiter so .............

 

liest sich gut und ist ne super geschicht......................

harre der teile die da kommen....................hoffe ich