La Colonia Animalidad - Teil 4

 

7. Kapitel: Urlaubsreif

Zuerst sah sie eher gelangweilt zu, wie Alex die Wohnung saugte und Staub putzte; vor allem den Dielenschrank nahm er sich genauestens vor. Amüsiert beobachtete sie, wie er etwas Schmutz aus dem Staubsaugerbeutel wieder herausnahm und genau dort platzierte, wo sie gestern kontrolliert hatte. Anscheinend hatte ihm die Züchtigung viel Freude bereitet; so wie es aussah, hoffte er auf eine Wiederholung des Ganzen, wenn sie wieder heimkam. „Na gut, warum nicht?“, dachte sie, „das macht ja nicht nur ihm Spaß, hihi!“

Doch dann wurde es unheimlich. Obwohl sie doch von Tag zu Tag mehr von ihrer Einzigartigkeit überzeugt war und immer häufiger fühlte, dass sie es verdient hatte, wie eine Göttin behandelt zu werden, hatte sie bisher doch nie wirklich daran geglaubt, dass Alex sie wirklich anbeten würde. Sie hatte das Ganze eher als einen Teil ihres gemeinsamen Szenarios verstanden. Doch jetzt beobachtete sie, wie sich Alex vor ihren Altar hinkniete und vor ihrem Abbild zu beten begann. Dabei versenkte er wie immer seine Nase in ihren Schuh, der jeden zweiten Tag gegen einen gerade Getragenen ausgetauscht wurde, und faltete die Hände. Sie konnte es nicht glauben.

Was Anna auf den ersten Blick nicht glauben konnte, war tatsächlich Realität: Alex hatte die Kameras nicht bemerkt und er spielte auch der leeren Wohnung nichts vor. Seit fast einem Jahr war er nun Annas Sklave und er hatte sich im Laufe der Zeit so dermaßen in seine Rolle hineingedacht und war Anna so sehr hörig geworden, dass er wirklich glaubte, seine Gebieterin sei auch seine Göttin. Kontakt zur Außenwelt hatte er ebenfalls seit seiner Kündigung und Wohnungsauflösung nicht mehr gehabt. All sein Denken und sein ganzes Leben kreiste nur noch um Anna und um die Frage, wie er ihr zu Diensten sein könnte. Man konnte fast sagen, dass er sich selbst einer Art Gehirnwäsche unterzogen hatte. Einen eigenen Willen hatte er – bis auf den, sich Annas Willen zu unterwerfen – nicht mehr und vermisste ihn auch nicht. Für ihn konnte es nichts Schöneres geben, als Annas Willen zu erfüllen und für ihre Bequemlichkeit und Befriedigung zu sorgen. Er konnte den ganzen Tag nur noch an ihre Füße denken. Er träumte sogar nachts nur noch von Anna und wenn der Traum besonders schön war, dann küsste er auch im Schlaf ihre Füße und genoss jeden Stockhieb, den sie auf ihn niedersausen ließ. Sein früheres Leben, seine Arbeit, seine Bekannten, seine Freizeitaktivitäten und sogar das Wissen um sein in Aktien angelegtes kleines Vermögen waren wie gelöscht.

Als Alex mit seinem Gebet fertig war, begab er sich zum Korb mit der alten Wäsche. Was Anna auffiel, war, dass er sich auf allen Vieren bewegte. Auch zum Saubermachen war er nur aufgestanden, wenn es nicht anders ging. Ansonsten blieb er in seiner Hundeposition. Er hatte sich wirklich voll mit seiner Rolle identifiziert und sie verinnerlicht. Alles, was er in ihrer Anwesenheit tat, war also keine gute Schauspielerei gewesen. Alex lebte sein Haustierleben wirklich mit voller Überzeugung.

Als er am Züchtigungsstock vorbeikam, hielt er kurz inne, küsste ihn andächtig, und bewegte sich dann weiter Richtung Bad. Dort holte er sich zwei Paar von Annas getragenen Socken heraus, rollte sich mit ihnen am Boden zusammen und begann sie zu liebkosen und zu küssen.

Anna kam aus dem Staunen nicht heraus. Alex war ihr wirklich völlig hörig und untertan. Sie konnte gar nicht mehr glauben, dass sie oft während ihrer gemeinsamen Zeit Angst gehabt hatte, er könnte seines Sklaven- und Haustierdaseins überdrüssig werden und sie verlassen. Was sie da sah, war nicht der Rechtsanwalt und freie Mensch, den sie vor knapp einem Jahr kennengelernt hatte. Was sie da sah, war ihr willensloses Hündchen und ihr voll ergebener Sklave. Sie wusste nun mit Sicherheit, dass er sie nie verlassen würde und sie wusste auch, dass sie alles mit ihm machen konnte, er würde nie widersprechen und sich alles mit Freude gefallen lassen. Sie merkte, wie stark es sie erregt hatte, Alex bei dem zu beobachten, was er da tat. Es war Zeit, sich von ihrem Hündchen befriedigen zu lassen. Also bezahlte sie und machte sich in freudiger Erregung auf den Heimweg.

Als Anna den Flur betrat, wartete Alex schon ergeben an der Tür. Inzwischen erkannte er es schon an Annas Tritt, wenn sie die Treppe heraufkam. Sofort warf er sich ihr zu Füßen und küsste ihre Fußrücken. Und Anna genoss die eigentlich inzwischen alltägliche und normale Unterwerfung ihres Sklaven und seine Küsse auf ihren Füßen mit einem ganz neuen Gefühl: Sie wusste nun, dass da jemand vor ihr kniete, der sie tatsächlich für Gott hielt und nicht nur so tat. Und so fühlte auch sie sich immer erhabener und anbetungswürdiger.

Und das wurde im Alltag außerhalb der Wohnung, die sie sich mit Alex teilte, immer mehr zu einem Problem für sie. Denn für Alex gab es nur die Realität in ihren eigenen vier Wänden. Aber Anna kam eben auch vor die Tür und wurde hier jeden Tag mit einer Realität konfrontiert, die nicht zu ihrem Herrinnendasein zuhause passte. Schon seit Monaten war es ihr immer schwerer gefallen, jeden Arbeitstag mit Menschen zu tun haben zu müssen, die sie nicht für göttlich hielten und ihr nicht jeden Wunsch von den Augen ablasen. Ihr Chef zum Beispiel wagte es, sie, die Gebieterin, herumzukommandieren. Immer öfter ließ sie sich das nicht gefallen und widersprach oder maßregelte ihn sogar. Die anderen Arzthelferinnen in der Praxis sprachen mit ihr inzwischen kein Wort mehr, da sie mit dieser arroganten Zicke nichts mehr zu tun haben wollten. Die Patienten, die sie kannten, zitterten geradezu, wenn sie ihrem Chef assistierte. Letzthin im Supermarkt hatte sie einen der dortigen Bediensteten (Sklaven?) gefragt, wo der Knoblauch zu finden sei und statt sich vor ihr auf den Boden zu werfen und ihre Füße zu küssen, hatte er ihr einfach nur erklärt, wo das Gewünschte zu finden sei. Sie hatte es nicht fassen können.

Daher kam sie nun immer öfter unzufrieden und unglücklich heim. „Ich brauche endlich mal Urlaub! Ich halte das nicht mehr aus.“ Alex` Hodensack zog sich sofort unangenehm zusammen. Und was war dann mit ihm? Wie sollte er es auch nur einen Tag ohne Anna aushalten? „Schau nicht so! Du bist doch der Grund, dass ich hier kaum mehr rauskomme.“ Allerdings, und das war ihr auch klar, wollte und konnte sie ohne ihr Hündchen nicht Urlaub machen und sich entspannen. Sie brauchte ihn so, wie er sie. Aber einen normalen Urlaub im Hotel, wo Alex in die Rolle ihres Freundes oder gar Ehemannes schlüpfen würde, konnte sie sich nicht vorstellen. Wie sollte sie dieses Problem nur lösen? Ohne allzu große Hoffung setzte sie sich an ihren PC - Alex wie immer zu ihren Füßen - und begann zu recherchieren. Doch egal, was sie auch in die verschiedensten Suchmaschinen an Begriffen und Begriffspaaren eingab, sie stieß immer nur auf dieselben Hotelangebote, die (echte) Haustiere auf den Zimmern erlaubten oder Ferien auf dem Bauernhof-Offerten, wo man mit Ziege oder Esel Wanderungen unternehmen oder Kühe melken konnte.

Kurz bevor sie völlig frustriert aufgeben wollte, fiel ihr ein Link auf, der zumindest schon mal etwas anders als die üblichen Hinweise klang. „La Colonia Animalidad – Haben Sie auch ein „spezielles“ Haustür, das sie gar nicht oder nur ungern in Pflege geben wollen, weil es eigentlich gar kein Haus…“ „Was die wohl unter `speziell` verstehen? Vermutlich ist das jetzt eine Ferienlage für Menschen mit exotischen Haustieren wie Löwe, Tiger oder Giraffen! Mein Gott, jeden möglichen Scheiß gibt es, nur nicht das, was ich suche. Aber egal, klick` ich`s halt mal an.“

 

Ferienanlage Colonia Animalidad

Haben Sie auch ein „spezielles“ Haustür, das sie gar nicht oder nur ungern in Pflege geben wollen, weil es eigentlich gar kein Haustier ist, sondern ihr Lebenspartner?

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Schon morgen erhalten Sie per E-Mail einen Link für einen sicheren Zugang

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Anna traute ihren Augen nicht. Sie las den kurzen Text mindestens zehnmal durch, bevor sie einen Jubelschrei losließ. Alex begann sich sofort noch intensiver um ihre Füße zu bemühen. „Hurra! Mein Hündchen, ich glaube, wir haben endlich die Lösung für unser Ferienproblem. Heute Nacht mache ich bestimmt kein Auge zu!“ Und so war es: Beide waren so aufgeregt, dass an Schlaf nicht zu denken war. Am nächsten Morgen war allerdings noch keine E-Mail in Annas Postfach, also hieß es, sich bis nach Dienstschluss zu gedulden. Noch nie war ein Arbeitstag so langsam vergangen. Auch Alex konnte es kaum erwarten, bis seine Gebieterin endlich heimkam und den PC hochfuhr. Und diesmal fand sich tatsächlich eine Mail in Annas Postfach. Sofort klickte sie den Link an und was sie dann zu sehen bekam, war die Erfüllung ihrer (und Alex`) Urlaubsträume.

Ferienanlage Colonia Animalidad – das etwas andere Urlaubsparadies

Erleben Sie einen Urlaub, wie sie und ihr Haustier ihn sich erträumen.

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Im Norden Argentiniens gelegen, hat unser Feriendorf das ganze Jahr Saison und lockt mit warmen und angenehmen Temperaturen, die Ihnen erlauben, ihren treuen Begleiter immer nackt auszuführen.

Zu Ihrer Entspannung finden Sie mehrere Poollandschaften, einen Golfplatz, Tennisplätze sowie vieles mehr.

Freuen Sie sich auf entspannte Ferien in der Wohlfühlanlage der Colonia Animalidad!

 

„Mein Gott, Alex! Das ist es! Da müssen wir hin. Endlich einmal nicht mehr verstecken. Ich könnte dich jeden Tag an der Leine öffentlich ausführen. Du könntest mir vor allen anderen huldigen und mir die Füße küssen! Wahnsinn. Mal sehen, was das kostet; viele Rücklagen habe ich eigentlich nicht.“

Mit zitternden Händen rief Anna die Preisliste auf und glaubte, in ein Schwarzes Loch zu fallen: Mit Vollpension kostete der ganze Spaß für zwei Wochen im Bungalow 14 000 Euro und im Appartement immer noch 11 000 Euro inklusive Flug und Transfer. „Also dann! Ich kann maximal 3 000 Euro ausgeben und dann bin ich pleite! So ein verdammter Mist.“ Deprimiert stand Anna auf und wollte schon in Tränen ausbrechen, als sie Alex fragte: „Sag mal, du hast doch dein Auto verkauft und deine Wohnung aufgelöst. Außerdem hast du auch noch drei Monatsgehälter als Ausgleich überwiesen bekommen. Wo ist das Geld eigentlich geblieben?“ Alex, der sich schon seit einem Jahr keine Gedanken mehr über irgendetwas anderes als Annas Wohlbefinden gemacht hatte, musste lange überlegen. Er versuchte die Erinnerungen an sein früheres Leben hervorzuholen, die schon fast gänzlich verschüttet waren. Schließlich fiel es ihm ein: „In der Aktentasche, die ich damals dabeihatte, müssten die Kontounterlagen drin sein. Aber ich weiß nicht mehr, wo sie ist. Außerdem ist da noch etwas, was mit Geld zu tun hat, aber ich komme nicht mehr darauf!“ „Egal, die Aktentasche habe ich in meinen Schrank geräumt.“ Kurz darauf kam Anna triumphierend mit der Tasche zurück an den PC. Schnell fand sie die Kontounterlagen sowie das Passwort und die Zugangsnummer für Alex` Konto. Sie loggte sich ein und überprüfte Alex` Kontostand: „Ja, super! Da sind ja fast 30 000 Euro drauf! Ist ja Hammer! Wieso habe ich nicht schon längst daran gedacht, dein Konto zu plündern! Aber eigentlich ganz gut. Wer weiß, ob sonst noch was von der Kohle da wäre. Ich buche sofort – und zwar den Bungalow. Wenn schon, denn schon!“ „Aber meine Gebieterin? Bekommst du denn so schnell Urlaub?“ „Ich denke schon. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das das geringste Problem sein dürfte.“

Und wie Recht sie damit hatte. Ihr Chef konnte sein Glück gar nicht fassen, diese arrogante Ziege endlich mal für wenigstens zwei Wochen nicht mehr sehen zu müssen. Die  Praxismitarbeiterinnen jubelten tatsächlich laut los, als Anna gegangen war und ihr Chef zur Freude aller verkündet hatte, dass sie zwei Wochen Anna-frei hatten. Und nach den zwei Wochen, so überlegte ihr Chef, würde er einen Grund finden, sie zu entlassen und ihr für immer frei zu geben.

Anna stürmte zur Tür herein und bekam Alex` übliche Begrüßungszeremonie kaum mit, so aufgeregt war sie. „Übermorgen geht es los! Hurra!“

Das Kofferpacken am nächsten Tag war schnell erledigt: Anna nahm alles an aufreizenden und nuttigen Klamotten mit, die sie finden konnte. Slips nahm sie keine mit und Alex brauchte gar keinen Platz in den beiden Koffern, da er sowieso ständig nackt sein würde.

Als Alex am nächsten Tag zum ersten Mal seit einem Jahr wieder Hose und Shirt anziehen und dauerhaft auf zwei Beinen gehen musste, empfand er das als äußerst unangenehm und nicht mehr seinem Ich entsprechend. Aber es half nichts. Beide stiegen in das vor dem Haus wartende Taxi und ließen sich zum Flughafen bringen.

Als die Maschine abhob, wusste Alex noch nicht, dass er Deutschland für immer verlassen hatte.

 

8. Kapitel: La Colonia Animalidad

Er hing an ihrem Rockzipfel. Alex war so unselbständig geworden, dass er sich nicht mehr zutraute, irgendetwas allein zu entscheiden, geschweige denn den Ausgang des Terminals zu finden. Anna gefiel das. Sie fand es gut, dass Alex so auf sie angewiesen zu sein schien. Auch das war in gewissem Sinne Macht. Sie konnte es kaum erwarten, endlich in ihrem Urlaubsdomizil anzukommen und mehr über die Colonia zu erfahren. Auch nach der Reisebestätigung waren viele Fragen offen geblieben und sie war sich nicht sicher, was sie beide erwarten würde. Das Warten am Gepäckband würde sich laut Info-Tafel noch 15 Minuten hinziehen. Sie hielt es nicht mehr aus und marschierte zielstrebig Richtung Toiletten, Alex im Schlepptau. Es schien niemand in der separat gelegenen Behindertentoilette zu sein. Sie öffnete die Tür und zog Alex an den Haaren hinein. „Endlich! Ich halte es nicht mehr aus. Küss mir die Füße! Sofort!“ Und schon war Alex mit dankbarem Blick auf die Knie gesunken und küsste Annas Füße, bevor er gleich im Anschluss begann, ihre Zehen zu lecken. Anna befriedigte sich. Doch bevor sie zum Höhepunkt kommen konnte, versuchte jemand, die Toilette aufzusuchen. „Verdammt! Los, hoch mit dir. Jetzt muss ich doch noch warten!“ Als sie mit hochrotem Kopf mit Alex das Klo verließ, erntete sie einen erstaunten Blick eines Mannes im Rollstuhl.

Endlich war Alex mit den Koffern beladen. Als sie aus dem Terminal traten, wartete wie angekündigt jemand auf sie, der ein Schild mit ihrem Namen hochhielt. Doch da war ja noch ein Name zu lesen. Unglaublich! Es gab also tatsächlich noch mehr Menschen mit ungewöhnlichen Urlaubswünschen. „Frau Berger, Frau Zettlin, herzlich willkommen in Argentinien!“ Anna drehte sich zur Seite und erblickte eine großgewachsene Blondine, deren Blick sofort klarmachte, wer hier das Frauchen war. Einen Schritt hinter ihr stand wohl ihr Haustier. Anna sah es sich genau an. Nein, Alex war viel hübscher. Diese Häufchen Elend war keine Konkurrenz für ihn, die blonde Schönheit allerdings brauchte sich nicht hinter Anna zu verstecken. „Bitte folgen Sie mir in die Tiefgarage des Terminals!“

Als das Grüppchen am VW-Bus der Colonia angekommen war, öffnete der Chauffeur die Tür, um sie einsteigen zu lassen. Alex hatte Anna natürlich den Vortritt überlassen, doch als er einsteigen wollte, lachte der Fahrer laut auf: „Bei Fuß, Hund! Tiere werden selbstverständlich artgemäß transportiert. Was glaubst du, wofür die Scheiben getönt sind!“ Er zog Alex am Ohr zum Kofferraum, in dem drei Haustierkäfige aufgestellt waren. Alex wurde in die linke und Bruno, der andere „Hund“, in die rechte Box gesperrt. „Sofort ausziehen und die Klamotten durch die Gitterstäbe reichen. Die nächsten zwei Wochen verbringt ihr nackt!“ Alex empfand es sehr komisch, sich vor diesem Typen auszuziehen. Andererseits empfand er es auch sehr aufgeilend, nackt in einem Käfig durch Argentinien kutschiert zu werden, auch wenn ihn außer dem Fahrer, Anna und dem anderen Frauchen, Helene hieß sie, niemand sehen konnte. Die beiden Damen unterhielten sich bereits aufgeregt, als der Bus den Terminal verließ. Mit Bruno schien wenig anzufangen zu sein. Er rollte sich in seinem Käfig zusammen und schlief ein.

Nach etwa vier Stunden Fahrt, die für Alex alles andere als bequem gewesen war, hielt der Bus vor einem großen Tor, das anscheinend den einzigen Einlass in ein riesiges, von einer hohen Mauer umgebenes Areal gewährte. Die Mauer erinnerte die Feriengäste etwas an die Berliner Mauer, allerdings war sie fast doppelt so hoch. Überall waren auf der Krone der Mauer Kameras angebracht. Links und rechts des Tores befanden sich zwei Wachtürme. Helene sagte zu Anna: „Das erinnert ja mehr an ein Gefängnis als eine Ferienanlage.“ „Allerdings. Jetzt wird mir doch etwas unheimlich.“ „Keine Angst, meine Damen, sie werden bald erfahren, warum diese Abschottungsmaßnahmen dringend nötig sind. Die Mauer ist kein antifaschistischer Schutzwall, eher ein Antispanner- und behördlicher Spielverderber-Schutzwall.“ Die Neugier der Businsassen – außer der Brunos, der alles verpennte – stieg nun gewaltig. Was verbarg nur diese Ferienanlage, dass sie so geschützt werden musste? Das Tor wurde geöffnet und der Bus fuhr ein Stück weiter, um nach fünf Metern vor dem nächsten Tor und einer gleich hohen Mauer wieder zu halten. „Wahnsinn, was für Sicherheitsmaßnahmen“, dachte sich Alex. „Und was ist mit Drohnenspionage?“, fragte Helene. „In der Mauerkrone der ersten Mauer sind Funksignalstörgeräte eingelassen. Alles, was die Colonia in zu geringer Höhe überfliegt und per Funk gesteuert wird, stürzt spätestens hinter der ersten Mauer ab. Keine Sorge! Hier sind sie vor jedwedem neugierigen Blick sicher.“ Und schon öffnete sich das zweite Tor.

Der Bus steuerte gleich auf ein großes Gebäude auf der rechten Seite zu, auf dem „Rezeption“ und zum Erstaunen beider Damen auch „Rathaus“ stand. Das passte ja wohl nur bedingt zu einer Feriensiedlung. Anna und Helene stiegen aus und der Chauffeur öffnete den Kofferraum und die Boxen. Beide Damen hatten die Leine schon zur Hand, um ihre beiden Haustiere anzuleinen und aus den Boxen springen zu lassen. Sofort küsste Alex zu Annas Freude ihre Füße. „Meine Damen, bitte begleiten sie mich zur Bürgermeisterin und Managerin der Anlage. Sie werden bereits erwartet.“ Sie wurden in eine Lobby geführt und schon kurz darauf erschien eine hübsche Frau mittleren Alters in ein High Heels und kurzem Rock.

„Herzlich willkommen in der Colonia Animalidad! Mein Name ist Juanita da Silva und ich bin gleichzeitig die Managerin der Ferienanlage sowie die Bürgermeisterin des Ortes. Sie werden sich sicher über unsere Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen gewundert haben. Aber bevor ich Sie in ihre Domizile bringen lassen kann, müssen Sie erst über einige wichtige Verhaltensregeln in unserer Anlage aufgeklärt werden, schon allein um sie vor möglichen Schockreaktionen zu bewahren. Auch für Ihre Haustiere ist die Aufklärung wichtig!“

„Nun wird es ja richtig spannend“, dachte sich Anna, während Alex brav neben dem Sessel, der ihr zugewiesen worden war, Platz gemacht hatte. Während Juanita mit ihren Ausführungen begann, streichelte sie ihrem Hündchen gedankenverloren den Kopf.

„Sie werden sich sicher gewundert haben, warum ich nicht nur die Managerin der Anlage, sondern auch die Bürgermeisterin der Colonia bin. Dazu müssen Sie wissen, dass innerhalb der Mauern nicht nur Feriengäste, sondern auch sogenannte „permanent residents“ wohnen und leben. Sie haben irgendwann in der Vergangenheit hier mit ihrem Haustier Urlaub gemacht und sich entschieden, für immer bei uns zu bleiben. Vielleicht ist das ja auch eine Option für Sie – vielleicht gleich im Anschluss an Ihren Urlaub oder später.

Wer sich entscheidet, für immer hier zu bleiben, hat die Möglichkeit, in unserer hervorragenden und top modernen Tierklinik sein Haustier anatomisch entsprechend, sagen wir `anpassen` zu lassen. Das ist auch der Hauptgrund, warum wir Sie zuerst hierher haben bringen lassen. Sie können in der Colonia immer Menschen begegnen, die ihr `angepasstes` Haustier spazieren führen und auf diesen Anblick wollten wir sie vorbereiten. Ich zeige Ihnen einmal ein Bild, wie so etwas aussehen kann.“ Ein Beamer warf ein Foto eines operierten Rüden an die Wand: Seine Hinterläufe waren an Ober- und Unterschenkeln so gekürzt worden, dass sie, wenn er auf allen Vieren stand, die gleiche Länge wie die Oberarme hatten. Ansonsten aber sah er wie ein Mensch aus. „Wie Sie sehen, wurden bei diesem Rüden die Gliedmaßen angepasst. Zusätzlich wurde sein Rückgrat versteift, sodass nur noch eine Fortbewegung auf vier Pfoten möglich und ein Aufrichten des Körpers unmöglich ist. Zudem hat ihn seine Besitzerin kastrieren lassen, wie sie am fehlenden Hodensack erkennen können. Auf diesem Bild hier“, Juanita wechselte das Bild, „sehen Sie eine Milchkuh. Ihre Haut wurde vollständig mit einem schwarz-weißen Muster tätowiert. Auch bei ihr wurden die Gliedmaßen angepasst und das Rückgrat versteift. Zusätzlich sehen Sie die vergrößerten Euter und die vergrößerten langen Brustwarzen. Mithilfe hormoneller Behandlungen gelingt es uns auch meist, dass die Kühe Milch geben können. Die beiden Hörner am Kopf wurden ebenfalls implantiert. Während Ihres Aufenthalts werden Sie noch weitere Modifikationen sehen können.

Wie Sie sich vorstellen können, ist diese Art der Mensch- bzw. Tierhaltung bei Behörden eines Staates nicht gerade oder sagen wir nur bedingt akzeptabel, d.h. wir müssen viele unserer Einnahmen für Bestechungsgelder verwenden. Zudem müssen wir verhindern, dass Bilder unserer operierten Haustiere nach außen dringen, sonst werden wir morgen von Armee, Polizei und ca. 1000 Journalisten belagert. Das wiederum heißt, dass ich Sie bitten muss, Fotoapparate abzugeben und die Fotofunktion ihres Handys bzw. Smartphones von uns für die Dauer ihres Aufenthalts deaktivieren zu lassen.“ Anna und Helene murmelten protestierend. Doch Juanita blieb unnachgiebig: „Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, muss ich Sie bitten, Ihren Urlaub bereits jetzt abzubrechen. Wir fahren Sie gerne zum Flughafen zurück. Auf Urlaubsfotos müssen Sie aber nicht – falls das der Grund Ihres Unmuts ist – verzichten. Wir haben professionelle Fotografen vor Ort, die den ganzen Tag damit beschäftigt sind, Ihre schönsten Momente abzulichten, ohne dass auf den Bildern Verfängliches zu sehen ist.“

Den Urlaub jetzt schon wieder zu beenden, kam weder für Anna noch für Helene in Frage. Beide gaben ihre Smartphones zu Deaktivierung ab und lauschten dann weiter Juanitas Ausführungen, die das nächste Bild an den Wand warf: „Hier sehen Sie eine Zeichnung der Colonia von oben. Jede von Ihnen bekommt einen Stadtplan für die Dauer des Aufenthalts, dass Sie sich besser zurechtfinden. Wie Sie sehen, ist die Colonia wie ein Dorf oder eine kleine Stadt aufgebaut. Im Ortszentrum finden Sie alle Geschäfte und Dienstleister, die Sie sich wünschen, so zum Beispiel einen Supermarkt, einen Metzger, Bäcker, Friseur oder auch einen Hundesalon zur Verschönerung Ihres Lieblings.“

„Und die Leute, die hier arbeiten? Wer ist das?“ „Zum Teil Menschen, die selbst ein spezielles Haustier haben, es sich aber nicht leisten können, nichts zu tun, zum Teil aber auch Angestellte, auf deren Verschwiegenheit wir uns verlassen können. Übrigens sind alle, die Sie in der Colonia treffen, sexuellen Abenteuern nicht abgeneigt. Wir verstehen uns als sexuell freizügige Gemeinschaft.“ „Gut zu wissen“, grinste Helene, „mit meinem Hund ist sexuell nicht viel anzufangen, vor allem, seit ich ihm einen Dauer-KG anlegt habe, haha.“ „Für uns wäre ein KG nichts. Ich finde es gerade geil, wenn Alex` Schwanz hart ist. Das zeigt mir, wie er mich begehrt und außerdem garantiert mir das seine weitere Hörigkeit“, entgegnete Anna.

„Im Ortszentrum“, fuhr Juanita fort, „finden Sie auch das Tierheim für verwaiste Haustiere, wenn zum Beispiel der Besitzer verstorben ist oder sich entschieden hat, die Colonia zu verlassen.“„Und die Haustiere bleiben dann hier?“, fragte Helene verwundert. „Ja, natürlich. Sobald sie einmal `angepasst` wurden, gibt es für sie keine Möglichkeit mehr, jemals wieder die Colonia zu verlassen. Das wissen sowohl Besitzer als auch Haustier. Sobald ein Tier zum ersten Mal auf dem OP-Tisch der Tierklinik liegt, wird ihm ein Chip in den Kopf gepflanzt, der recht schnell mit dem Hirngewebe verwächst und deshalb auch nicht zu entfernen ist. Überschreitet ein Haustier die Grenze der Anlage, explodiert der Chip im Kopf, was unweigerlich zum Tod führt. Wie gesagt, Publicity können wir uns nicht leisten.“ Anna und Helene atmeten tief durch. Das war ja krass! „Und die armen Tiere müssen dann den Rest ihres Lebens im Tierheim fristen?“ „Meistens nicht. Oft kaufen sich Tierbesitzer noch einen zweiten Liebling hinzu, den sie sich dann im Tierheim aussuchen oder wir erfahren von Kunden, dass es Menschen gibt, die sich ein Tier wünschen würden, aber keines finden. Zu denen nehmen wir dann – sehr vorsichtig und diskret – Kontakt auf. Wenn es sich um Nutztiere handelt, können wir sie auch in unseren eigenen Stallungen aufnehmen. Ebenso können sich Tierhalter ohne Tier, aber mit besonderen Urlaubswünschen ein Haustier aus dem Tierheim für die Dauer ihres Aufenthalts mieten.“

Als es keine weiteren Fragen gab, fuhr Juanita fort: „Um das Zentrum finden Sie einige Freizeitanlagen, wie den zentralen Poolbereich, Restaurants, Tennisplätze und so weiter. Der Rest der Colonia ist in Stadtviertel aufgeteilt. Hier im Westen zum Beispiel ist das „Farmer-Viertel“. Hier leben Menschen mit Nutztieren wie Kühen, Schafen und Ziegen, die sie entweder im eigenen Gebäude oder den zentralen Stallungen unterbringen können. Das Viertel ist daher auch von großen Weideflächen und Äckern umgeben. Vor allem die Stiere und Ochsen kommen hier im Ackerbau zum Einsatz. Die Produkte werden alle im Regionalmarkt verkauft, so zum Beispiel auch die Milch unserer Kühe, Schafe und Ziegen. Das Viertel im Osten ist unser „Rancher-Viertel“. Hier leben die Besitzer und Besitzerinnen von Pferden, Eseln und Mulis. Auch sie können die Tiere selbst halten, wobei die Gärten der Häuser etwas größer gehalten sind, oder sie bringen sie in zentralen Stallungen unter. Wie Sie an der Zeichnung sehen, liegen in diesem Viertel die Pferderennbahn und große Weide-flächen. Manche vermieten ihre Pferde auch; unser Organisationsbüro vermittelt Ihnen gerne ein Tier, wenn Sie das mal ausprobieren wollen. Im Süden und Norden befinden sich die beiden Viertel, die den Haustierhaltern vorbehalten sind.“„Welche Tiere gibt es denn da?“, wollte Anna nun wissen. „Nun, etwa zwei Drittel der Tierhalter haben einen Hund oder eine Hündin, vielleicht 5 Prozent eine Katze und nur ganz wenige haben ein Kaninchen oder einen Hamster. Die restlichen 25 % der hier lebenden Tiere verteilen sich auf das Rancher- und Farmer-Viertel.“ Annas Spannung stieg nun ganz gewaltig: Wie diese operierten Tiere wohl aussehen würden? Sie war sich sicher, so schnell wie möglich ausgedehnte Spaziergänge über die Anlage zu machen.

„Und wie sind wir untergebracht?“, fragte nun Helene. „Sie haben beide einen Bungalow gebucht, der über ein Schlaf- und Wohnzimmer, eine Küche und ein Bad verfügt. Jeder Bungalow ist topmodern ausgestattet. Jedes Haus hat einen Whirlpool im Garten. Zusätzlich parkt vor jedem Haus ein Golfkart sowie eine Hundekutsche, falls Sie sich lieber von Ihrem Haustier befördern lassen wollen oder es dringend sportliche Betätigung nötig hat.“ „Armer Alex“, dachte Anna, „der Urlaub wird wohl nur für mich entspannend werden. Das Golfkart werde ich wohl kaum benützen, hihi.“ „Und wie sieht es mit den Mahlzeiten aus, die wir gebucht haben?“, fragte Helene. „Die können sie morgens, mittags und abends in einem Restaurant ihrer Wahl einnehmen. Dafür bekommen Sie ein blaues Band mit einem Strichcode.“

„Bevor Sie nun zu Ihrer Unterkunft gebracht werden, noch ein Wort an Ihre Haustiere: Wir legen sehr streng Wert darauf, dass sich zum Beispiel ein Hund auch wie ein Hund verhält, d.h. Hunde sprechen nicht, sie beschnüffeln einander, sie kacken und pissen, wenn man mit ihnen Gassi geht und wenn sie ein großzügiges Frauchen oder Herrchen haben, dürfen sie einander auch bespringen.“ „Sprechen darf mein Bruno schon lange nicht mehr und das mit dem Bespringen wird ein Problem. Ich denke, dass er nach so langer Zeit mit KG kaum mehr einen hochbekommt.“ Anna dagegen dachte sich, dass es schon geil sein könnte, ihrem Alex dabei zuzusehen, wie er eine Hundedame besprang. „Haben Sie noch Fragen? Ansonsten wartet ihr Fahrer, Pedro, draußen bereits auf sie.“ „Ja,“ wollte Anna wissen, „soll mein Hund eigentlich wirklich überall hinkacken dürfen?“ „Oh, Entschuldigung, das habe ich ganz vergessen zu erwähnen: An einigen Stellen, vor allem in der Nähe von Bäumen, sind Bodenurinale und –toiletten installiert. Selbstverständlich sollte sich ihr Hund nur dort erleichtern. Die Spülung erfolgt automatisch!“ „Gott sei Dank“, entgegnete Anna.

Juanita ging voraus auf den Innenhof des Rathauses, wo schon Pedro mit einem größeren Golfkart und ihrem Gepäck erwartete. Er selbst hatte sich seiner Kleidung entledigt und wartete nackt. Die beiden Damen setzten sich neben ihn und die Hunde sprangen auf die Gepäckablage des Karts. Und schon ging es los. Helene schien einer näheren Bekanntschaft mit Pedro nicht abgeneigt, denn kaum waren sie vom Hof, begann sie seinen Schwanz in die Hand zu nehmen und anzuwichsen, während sie Anna anlächelte: „Du hast doch sicher nichts dagegen, wenn wir dein Domizil zuerst ansteuern, oder?“ Anna musste lachen: „Nein, natürlich nicht. Ich freue mich jetzt erstmal auf meinen Whirlpool!“

Kaum auf der Straße, kam ihnen eine Kutsche entgegen, die von einem Hengst gezogen zu werden zu schien. In der Kutsche saß eine schon ältere Dame mit Reiterklamotten an und einer Peitsche in der Hand, mit der sie ihr Pferd antrieb. Das Tier bewegte sich auf zwei Beinen. Die Ohrmuscheln des Hengstes waren spitz zulaufend und seine Arme waren amputiert worden. Sein Glied stand steif von seinem muskulösen Körper ab, während er das Gefährt mit einem Geschirr, eine Trense im Maul, zog. Die Dame winkte ihnen zu. „Hast du das gesehen, Helene?“ „Ja, ganz schön geil, oder? Ich glaube, ich werde hier das eine oder andere Haustier mal ausprobieren.“ „Ja, das denke ich auch! Was für ein Schwanz!“ Gleich darauf sahen sie zwei Hundebesitzer, die gemeinsam zwei Hündinnen Gassi führten. Eine von beiden war operiert und sie bewegte sich sehr elegant auf ihren verkürzten Beinen. Das andere Tier schien einem Urlauber zu gehören: Sie sah einen Analplug, der in einem Schweif endete. So was wollte sie für Alex auch haben. Sie sah dem Quartett gerade nach, als Pedro, obwohl er gerade durch Helenes Massage etwas abgelenkt war, eine Vollbremsung hinlegte. Ein elegantes Wesen mit spitzen Ohren, asiatisch anmutenden Augen und Schnurrhaaren kreuzte gerade erhobenen Hauptes und gemächlich die Straße. „Was zum Teufel war das?“, fragte Helene. „Das ist eine Katze. Die einzigen Haustiere, die sich in der Colonia frei bewegen dürfen. Sie streichen den ganzen Tag durch alle Gärten, so wie es Katzen eben tun. Das sind auch die einzigen Tiere, die ohne Herrchen oder Frauchen bei uns einziehen können, sofern sie sich die Operation leisten können. Danach suchen sie sich selbst ihren Halter.“ „Und wenn sie keinen finden?“ „Dann werden sie von Restaurantabfällen durchgefüttert.“ „Und wenn sie krank werden?“ „Wenn sie hier allein angekommen und sich zu einem Leben als Pet entschieden haben, mussten sie vorher für solche Fälle eine Sicherheitsleistung hinterlegen.“ „Und wenn die aufgebraucht ist?“ „Dann haben sie Pech gehabt. Aber darüber werden sie aufgeklärt, bevor sie sich zum Bleiben entscheiden.“ „Kann also jede Katze dann auch den Besitzer wechseln?“ „Klar, so wie Hauskatzen das überall auf der Welt tun. Diejenigen, die sich für ein Leben als Katze entscheiden, sind einerseits sehr freiheitsliebend, wollen aber andererseits als Pet leben. Als Katze können sie beide Persönlichkeiten ausleben. Das einzige, was sie allerdings hinnehmen müssen, ist, dass auch für sie die sexuelle Freizügigkeit der Colonia gilt. Wenn sie sich von jemandem z.B. mit Futter anlocken lassen und derjenige packt und vergewaltigt sie, gibt es keine Instanz, bei der sie sich beschweren könnten. Deswegen sind sie oft sehr scheu und extrem vorsichtig bei der Wahl ihrer Halter oder Wahl derer, von denen sie sich füttern oder streicheln lassen.“ „Krass“, kam es synchron aus Annas und Helenes Mund. „Kann uns auch jederzeit jemand vergewaltigen, ohne bestraft zu werden?“ „Nein, natürlich nicht. Tierhalter können sich ihre Sexualpartner selbst aussuchen und Haustiere sind, wenn sie begleitet werden, nur mit Einverständnis des Besitzers freigegeben.“

Das Kart hielt vor einem schicken Bungalow, vor dessen Einfahrt ein eigener Wagen und auch die Hundekutsche warteten. Nachdem Pedro Anna kurz in den Gebrauch beider Gefährte eingewiesen hatte, verabschiedete er sich: „Im Haus ist ein Willkommens-Obstkorb, eine Flasche Champagner und eine Dose Hundefutter. Ich wünsche euch viel Spaß in der Colonia.“ Und schon verschwand er mit der grinsenden Helene, die sich wieder an Pedros Schwanz festhielt.

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Kommentare

und so'n Zeugs bis hin zur Verstümmelung ist ja überhaupt nicht mein Ding.

Aber dickes KOMPLIMENT für die schöne Geschichte, auf deren Fortsetzung ich hechelnd warte. Und by the way, ich bin kein Hund...

Ich liebe Geschichten die mit Pet-Play und/oder echten Tieren zu tun haben (am liebsten mit wenig bis gar keiner Freiwiligkeit).

Ich habe aufmerksam gelesen >>>Haben Sie auch ein „spezielles“ Haustür, das sie gar nicht ...<<< und würde vorschlagen, die Haustüre einach blau anstreichen Image removed..

Welcher Gattung von Allesfressern gehörst denn Du an, dass Du mit unglaublicher Eleganz eine Neigung nach der anderen abzugrasen im Stande bist?

Auch Petplay ist ganz und gar nicht mein bevorzugtes Fantasieterrain. Trotzdem hat es mir größtes Vergnügen bereitet, diese Fortsetzung zu lesen.

Jedenfalls bin ich sehr gespannt, ob und wie Dein Masomärchen sich weiter entwickelt.

Mit freundlichen Grüßen von Sado zu Maso,

Gerd.