Zwischen den Stühlen der sexuellen Orientierung und tiefen Abgründen

 

Direkt zum Inhalt

Toolbar items

Verwalten

Administrationsmenü

Vertikale Ausrichtung

Bearbeiten

Megs ·Administrator·

Öffnen Konfigurationseinstellungen

Image removed.BDSM GeschichtenDie größte deutschsprachige Bibliothek für "böse" Geschichten

Öffnen Konfigurationseinstellungen

Über 5.700 kostenlose BDSM Geschichten

SM-Geschichten, Bondage-, Disziplin- und Fetisch-Stories.
Komplett kostenlos - nur auf Deutsch!

 Main menu

Öffnen Konfigurationseinstellungen

 

Öffnen Haupt-Reiter Konfigurationseinstellungen

Haupt-Reiter

Zwischen den Stühlen der sexuellen Orientierung und tiefen Abgründen

Öffnen Neuen Kommentar schreiben Konfigurationseinstellungen

Image removed.

BondageLuk28. Oktober 2017 - 17:52

·Maledom

·Malesub

·Sklave

·Bondage

·Fetisch

·Anal

·Bisexuell

·Schwul

·Kurzgeschichte

·BDSM

·Züchtigung/Spanking

·Natursekt

Ansich habe ich mich immer als ganz normaler heterosexueller Junge gesehen, aber dem war wohl doch nicht ganz so. Aber naja von Anfang an. Ich bin Felix und mittlerweile 20 Jahre alt. Seit 3 Jahren bin ich mit meiner Freundin zusammen, genauer gesagt bis vor 3 Wochen, und konnte da auch eigentlich nicht Schlechtes drüber sagen. Sie sah echt gut aus und der Sex war eben Standard, abundan auch etwas härter aber nichts besonderes. Ich selber kannte auch nichts anderes und habe mir da nie Gedanken gemacht.

 

Da war aber noch der eine Junge, mein allerbester Freund. Kennengelernt in der Fußballmanschaft haben wir ziemlich viel zusammen gemacht und uns super verstanden. Ihn kannte ich sogar länger als meine Freundin. Er selber war auch Hetero, naja zumindest dachten das alle. Ich auch. Im Fußball ist schwul sein eh ein Makel und so eine Sache.

 

Und es war auch so, dass wir mal kuschelten oder ich einen Steifen bekommen habe wenn er auf meinem Schoß saß. Habe mir aber nie was bei gedacht und wirklich scharf war ich ja dann auch nicht drauf. Unsere Unternehmungen wurden teilweise so viel, dass mir meine Freundin aufs Dach gestiegen ist.

 

Zu meinem 18. Geburtstag schenkte er mir einen Dildo, aber nicht irgendeinen. Ein 1:1 Abbild seines besten Stücks wie er mir grinsend erzählte. Als lustiger Scherz getarnt sollte am Ende doch mehr dahinter stecken, doch ich habe nichtmal in Ansätzen daran gedacht.

 

Die ganze Sache dümpelte weiter vor sich hin. Ich unternahm Sachen mit ihm, gingen zusammen ins Training, ins Fitnesstudio, Filmabende etc. Und natürlich auch um meine Freundin musste ich mich kümmern, wobei es da dann eben auch entsprechend intimer wurde.

 

Bis zu dem einen Abend etwa 3 Monate nach meinem 18. Ich war bei ihm daheim. Er hatte mit 19 bereits eine eigene Wohnung. Irgendwie Eigentum der Eltern oder sowas, aber war mir auch egal. Wir schauten einen Film, er kuschelte sich etwas an mich. Soweit nichts ungewöhnliches, aber dann fing es langsam an.

"Felix, kann ich mit dir reden?" fragte er und ich bejate es erstaunt.

"Bist du glücklich?" fragte er weiter und ich war schon erstaunt. "Ja schon, warum sollte ich unglücklich sein?" fragte ich zurück. "Weiß ja nicht" meinte er nur und schaute an die Decke. "Ja und du?" hakte ich nach was er dann zu meiner Überraschung verneinte. "Was ist denn Max?" wollte ich dann wissen. "Ich bin seit Ewigkeiten verliebt, in eine Person die mir sehr nahe steht, aber doch unerreichbar zu sein scheint" sagt er. Dass ich gemeint war kam mir gar nicht in den Sinn. Ich sprach mit ihm etwas darüber was in der Aussage von mir mündete, dass er es der Person einfach sagen sollte. Als er sich nach einen Sekunden des Schweigens aufrichtete, mich ansah und "Felix, ich liebe dich" mit zittriger Stimme sagte, schaute ich ihn an wie ein Auto. Er hatte schon Tränen in den Augen und in meinem Kopf begann es zu rattern. So fügte sich doch alles zusammen, und ich war erstmal sprachlos. "Bitte sei mir nicht böse und erzähl es nicht weiter" fügte er hinzu und schaute mich traurig an. Sein Geständnis hatte in mir aber auch was ins Rollen gebracht.

Bewusst unterdrückt hatte ich es nicht aber da wurde mir klar, dass ich des öfteren ihn gemustert hatte, vor allem beim Duschen oder in geilen Outfits. Auch auf seine Sneaker schaute ich ungewöhnlich oft, gut ok bei meiner Freundin auch. Ja war ich Hetero, oder nicht. Schwul? Naja aber meine Freundin. Bi vielleicht. Die Situation überforderte mich und ich musste erstmal aufstehen und eine Runde an der frischen Luft laufen. Als ich wiederkam lag Max wie ein Häufchen Elend auf der Couch. Ich kuschelte mich an ihn und streichelte ihn. "Du bist etwas ganz Tolles Max" sagte ich und wusste auch nicht so ganz wo der Kopf stand. Wir legten uns ins Bett, erzählten noch lange, kuschelten und da nahm alles seinen Gang. Auch wenn der Anfang generell recht schnulzig und zart war, wusste ich nicht wohin das führen würde. Jedenfalls küsste ich ihn, sehr innig. Und so ging es weiter, dass wir immer weniger an hatten, bis am Schluss nur noch die Sneakersocken über waren. Doch viel Fetisch war in der Nacht nicht. Was sich aber ergab war intensives Blasen, Rimmen und am Ende zog sich Max ein Gummi über seinen geilen Schwanz und fickte mich, aber noch etwas zurückhaltend. Geil war es dennoch und ich wurde nur noch mehr verunsichert. Er spritze nach einem guten Fick ins Gummi und wichste mich bis ich auf meinen Oberkörper spritzte. Er leckte alles ab und eng aneindandergekuschelt schliefen wir ein. Am nächsten Morgen besprachen wir was da alles passiert war und einigten uns im Guten darauf jedem erstmal eine Woche Zeit zu geben um das alles zu verarbeiten und einzuordnen. Dass mich etwas beschäftigte viel natürlich auch meiner Freundin auf, aber sagen konnte ich es ihr natürlich nicht. Irgendwo liebte ich beide, aber das unter einen Hut zu bekommen beschäftigte mich. Und in der Woche lag mein Fokus auch mehr auf geilen Typen. Verwirrend.

 

Ich sprach mit Max nach einer Woche und wir stellten fest, dass wir beide es wollen, ich aber meine Freundin nicht verlassen will. Der unmoralische Spagat war dann, dass Max meine schwule Affäre war. Für ihn natürlich nicht das Nonplus ultra aber er wusste selber, dass er damit schon den Jackpot hatte. Und so lief das dann erstmal recht normal weiter, nur dass wir eben auch öfter mal Spaß hatten und auch den Fetisch Sneaks, Socks und Soccergear einbauten. Und so kam es, dass ich auf Knien seine Sneaks leckte, selber Sneaker, Socks und einen Jockstrap trug und er mich fragte "Lust mein Sklave zu werden?" Ich schaute ihn an, und ehe ich etwas sagen konnte drückte er mir einen Sneak ins Gesicht und ich sniffte daran und nickte. Die bisherigen Fetische waren schon neu, aufregend und echt geil und war gespannt was es noch so gab. Der Sex mit meiner Freundin sah immer mehr extrem langweilig aus.

 

So wurde Max zu Master Max und seine dominante Ader kam heraus. Extrem. Das fing an, dass das Sneakslecken deutlich rauer und härter zur Sache ging. Der Tonfall wurde deutlich strenger und aus "Willst du lecken?" wurde "Leck du Fotze!" und die Sneaks wurden mir nicht mehr ins Gesicht sondern die Fresse gedrückt. Und mein Schwanz? Der war steif wie noch nie, obwohl ich so extrem behandelt wurde und auch Schmerzen erfahren durfte. Eiertritte, Trampling, Spanking. Aus dem harmlosen zarten Max wurde ein strenger, versauter und sehr ernst zu nehmender Master. Ich konnte mich so richtig fallen lassen und es wurde versauter und versauter. Er zeigte mir seinen ganzen Toys, fesselte mich auf dem Bett, auf dem Tisch, überall wo er mich irgendwie fixieren konnte. Fickte mich durch, nun auch ohne Gummi, demütigte mich und kuschelte sich am Ende an mich. Er hatte in mir etwas losgelöst und war in der Lage mich zu fast allem zu überreden und zu überzeugen. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal von einem Typen anpissen lasse bzw es sogar trinke. Es war die schönste und geilste Zeit meines Lebens. Wir konnten rumsauen, verstanden uns entsprechend extrem gut, liebten uns.

 

Und meine Freundin im Unklaren zu lassen viel mir mehr und mehr schwerer. Der Sex mit ihr war kein Spaß mehr. Wie soll man einen hoch bekommen, wenn der Sex zum Einschlafen ist, man genau weiß wie man es mag, und dann nur dieses pure "Rein, Raus" bei raus kommt. Ich bekam echte Probleme, aber das ganze hielt doch weiter und ich bekam es ganz gut hin. Zumindest noch eine Zeit lang bis alles zusammenbrach.

 

Es war 1 1/2 Jahre nach meinem 18.

Ich hatte immer mehr Streit mit meiner Freundin und es sah nicht gut aus. Und dann kam der Paukenschlag von Max. Ich war wie sooft bei ihm, wir trieben es wild und dann kam wieder der unsichere Max raus. "Ich zieh weg" sagte er nur und schaute mich an. Das traf mich, obwohl wir ja nichtmal zusammen waren, aber eigentlich waren wir es ja irgendwo doch. Aber warum er, warum nicht meine Freundin? Ich würde lieber ihn behalten doch das war nicht zu machen. Sein Vater wohnte in der USA und hatte dort eine Firma. Da er seinen Sohn dazu holen wollte und er in den USA studieren sollte, war der Wegzug einfach unvermeidbar. Er konnte sich auch nicht gegen seinen Vater stellen. Ich konnte ihn verstehen, wäre am liebsten mit ihm gegangen, aber wir wussten beide, dass es zumindest momentan und auch in absehbarer Zeit nicht funktionieren würde.

Nun waren es wir beide die weinten und bereits eine Woche später war er weg. Mein ein und alles, mein erster schwuler Freund, mein Master, meine erste Liebe die mich gefesselt hat wie niemand zuvor. Bevor er ging tauschten wir noch ein paar Sneaker und ich sniffte die Tage danach viel daran. Der Dildo den er mir zum 18. schenkte war ja sozusagen ein Teil von ihm und ich blies ihn öfer und fickte mich damit. Das half aber alles nur bedingt.

Und nur 2 Wochen später machte meine Freundin schluss, was ich dann nutzte um ihr wenigstens alles zu erzählen. Auf Aufmunterung konnte ich eh nicht zählen und so gab es zum Abschied noch einige Ohrfeigen, und stand am Ende ganz alleine da. Alleine mit mir, meinen Fetischen und Sexualität. Nichts passte so recht zusammen. Und was war ich nun? Hetero? Bi? Gay?

 

 

Bewertung

1 Votes with an average with 2

Kommentare

Lieber BondageLuk,

was du da in ein wenig mehr als zwei Handvoll Zeilen präsentierst, könnte ebenso viele Kapitel und mehr füllen. Aber in diese stakkatohafte Berichtform gepresst, taugt es vielleicht als Zusammenfassung, nicht aber als Geschichte. So wie du da durch die Erlebnisse sprintest, das bringt dem Leser nichts. Verwende es als Rohplot und baue es zu einer richtigen Story raus. Das Handwerkszeug dazu hast du, verfeinert kann etwas Tolles daraus werden. Nimm zum Beispiel die einzelnen Absätze her und breite jeden zu einem Kapitel deiner Geschichte aus, beschreibe im Detail, was du erlebst, fühlst und tust, was mit dir getan wird.

So wie es ist, wirkt es wie ein hastig hingekritzelter Tagebucheintrag, ein Prolog zu deinem sexuellen Erwachen. War es so gedacht, wäre es gerade so okay. Aber für eine Kurzgeschichte ist es selbst noch zu wenig. Daher leider nur zwei Sterne.

Loreley