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Maria setzte sich. Sie hatte zwar eine Eisenkette um den Hals, die mit einem Ring an der Wand verbunden war. Aber die Kette war so lang, dass Maria genügend Bewegungsfreiheit hatte. Sie hockte sich auf den Boden und ruhte sich ein wenig aus. In erreichbarer Nähe standen auch Flaschen mit Mineralwasser, so dass sie ihren Durst löschen konnte. Zu essen brauchte sie nichts, sie hatte sowieso keinen Appetit.
Sie konnte nichts anderes machen als geduldig die Vorbereitungen der Dorfbewohner auf ihr Wochenfest zu beobachten. Als Attraktion hatte man einige Spielchen mit ihr vor, und dann sollte sie an einen der Dorfbewohner verlost werden, der sie dann ein paar Tage als persönliche Dienerin benutzen durfte. Richard Steiner hatte ihr schon einige Alternativen genannt, die auf sie warten könnten. Alles schien irgendwie mit körperlichen Züchtigungen zu tun zu haben. Eine Ausnahme bildeten die beiden ältlichen Schwestern, wenn es denn Schwestern waren. Jedenfalls waren sie wohl Lesben und hofften auf eine junge Gespielin. Das schien Maria im Moment noch das geringste Übel. Sie stand zwar nicht auf Sex mit Frauen, aber sie würde sich doch lieber lecken lassen als wieder ausgespeitscht zu werden.
Quälend langsam verstricht die Zeit. Maria hatte einerseits Angst davor, welche Schmerzen und Demütigungen auf sie zukommen würden, andererseits wollte sie es so schnell wie möglich hinter sich bringen. Sie hatte sich so hingesetzt, dass ihr Sommerkleid nicht schmutzig werden konnte. Darunter zeichnete sich die dunkelblaue Unterwäsche ab, die Steiner ihr zugestanden hatte. In diesem Outfit hätte sie als Gast an jedem schönen Sommerfest teilnehmen können. Aber leider war sie hier nicht Gast, sondern Opfer.
An der Wand hing eine große Uhr. Als es auf 20 Uhr zu ging, füllte sich die Scheune langsam. Die Dorfbewohner hatten ihre Tagesarbeit erledigt und freuten sich jetzt auf die wöchentliche Unterhaltungsveranstaltung. Maria war gespannt, ob auch dieses rätselhafte Mädchen kommen würde. Sie hätte sie zu gerne wieder gesehen, und gerne einmal heimlich mit ihr gesprochen.
Jeder Neuankömmling betrachtete Maria neugierig, ab sie ansprechen oder mit ihr reden tat niemand. Aus einer Stereoanlage kam Musik, und während Maria alleine angekettet an der Wand saß, bildeten sich Grüppchen von Personen, die sich, mit Bier oder sonstigen Getränken versorgt, angeregt miteinander unterhielten. Immer mal wieder schaute jemand zu Maria hinüber und sie ahnte, dass sie das Hauptgesprächsthema war.
Als Letzter kreutzte Steiner auf, und damit konnte das Festchen auch offiziell beginnen. "Na Leute, habt Ihr Euch schon überlegt, was wir mit der Neuen spielen, bevor wir sie verlosen?"
Einer meldete sich zu Wort: "Also, ein paar von den Frauen wollen mal wieder Schinkenklopfen spielen. Die wollen unter sich eine Runde rausspielen. Ich hätte nichts dagegen, wäre mal ein lustiger Anfang."
"Gut", sagte Steiner, "da spricht ja nichts dagegen. Wo ist denn die Frauenrunde?"
Es meldeten sich 5 der Dorfbewohnerinnen, die sich für dieses Spiel zusamengetan hatten. Maria musste aufstehen, sie wurde von ihrer Eisenkette befreit und zu einem Holzbock geschoben, der in der Mitte der Scheune stand. Es war ein Gestell mit vier Beinen und einem Querbalken oben drüber. Während Maria unsicher um sich schaute, erklärte Steiner ihr die Regeln.
"Du wirst jetzt gleich hier an dieses Ding gefesselt, mit verbundenen Augen. Unsere Spielteilnehmerinnen verpassen dir dann abwechselnd in unterschiedlicher Reihenfolge einen Schlag auf deinen Arsch. Du siehst ja, hier liegen ein paar Stöcke und ein paar Peitschen. Jede darf sich ihr Instrument selbst aussuchen. Deine Aufgabe ist lediglich, zu erraten, wer dir den Schlag versetzt hat. Wenn du richtig rätst, scheidet die Frau aus. Das geht so lange, bis nur noch eine Teilnehmerin übrig ist, und die hat dann das Spiel gewonnen. Ganz einfach, oder?"
Maria traute sich fast kaum, etwas zu sagen. "Ich kenne aber die Namen der Frauen noch nicht. Was soll ich denn da sagen?"
Steiner lachte. "Für Doofe wie dich machen wir es immer ganz einfach. Jede Teilnehmerin erhält eine Startnummer, und du rätst nachher einfach eine Zahl zwischen 1 und 5." Damit drückte er jeder der Frauen ein Nummernschild in die Hand und meinte zu Maria: "Präg dir die Nummern gut ein. Wenn du einen besonders festen Schlag erhälst, könnte der dann von der 3 stammen? Oder wenn eine nicht so fest zuschlägt, war es dann möglicherweise die 1? Du darfst dir noch kurz einen Eindruck verschaffen, und dann gehts los."
Maria fand den Vorschlag zwecklos. Sie würde einfach nur blind raten in der Hoffnung, möglichst oft richtig zu liegen. Man verband ihr die Augen, dann musste sie sich vornüber beugen und ihr wurden Hände und Füße an den Beinen des Holzbocks festgebunden. Steiner gab das Startkommando, und wenig später spürte Maria den ersten Schlag quer über ihre Pobacken. Sie war im ersten Moment ganz überrascht, dass er nicht sonderlich weh tat. Aber dann wurde ihr bewußt, dass sie ja noch ihren Slip, ihre Strumpfhose und sogar ihr Kleid noch an hatte. Die hatten die Kraft des Schlages abgemildert. Nach den bisherigen Erlebnissen hätte sie eher damit gerechnet, dass man sie nackt ausziehen würde.
Sie riet einfach irgendeine Zahl, aber die war verkehrt. Unter dem lautstarken Gejohle der übrigen Dorfbewohner kamen Schlag um Schlag, und der Jubel wurde noch größer, als Maria mit ihrem Tip immer wieder daneben lag. Endlich, nach dem siebten oder achten Hieb, hatte sie wohl tatsächlich richtig geraten.
"OK," war Steiners Stimme zu hören. "Die Nummer 4 ist draußen. Die kannst du aus deinem Gehirn streichen. Aber das heißt für dich leider auch, dass du dein Kleid als Schutz vergessen kannst." Maria spürte, wie der Rockteil ihres Kleides hochgeschoben und über ihren Po gezogen wurde. Der nächste Schlag, er fühlte sich an wie von einer Lederpeitsche, landete auf ihrer Strumpfhose. Die bildete zusammen mit ihrem Höschen noch einen gewissen Schutz, aber dieser Peitschenhieb fühlte sich schon bedeutend schmerzhafter an. Maria schrie auf. Der Schmerz wirkte nach und verging nur allmählich. Ihren Chancen auf einen richtigen Ratetreffen waren jetzt ein wenig höher, aber wieder lag sie einige Male falsch und mußte mehrere Schläge aushalten, bis sie wieder eine Teilnehmerin hinausbefördern konnte.
Das hatte für Maria zur Folge, dass man ihr die Strumpfhose bis zu den Knien herunterzog. So langsam verstand sie das Spiel: je weniger Mitspielerinnen desto weniger Kleidungsstücke verblieben ihr. Einige Peitschenhiebe später zog man ihr auch den Slip aus, und sie stand mit blanken Pobacken vor der versammelten Menge. Es waren nur noch zwei Teilnehmerinnen übrig geblieben, und Maria hatte eine fifty-fifty-Chance. Der erste Schlag auf ihren jetzt nackten Hintern brannte wie Feuer, sie zuckte zusammen und zerrte verzweifelt an ihren Fesseln. Aber die gaben keinen Zentimeter nach. Sie riet eine der verbleibenen Zahlen, und tatsächlich hatte sie Recht. Unter lautem Gegröhle war die Gewinnerin gefunden.
Maria wurde losgebunden. Sie konnte ihren Peinigerinnen nicht mehr in die Gesichter schauen, denn die waren schon gemeinsam auf dem Weg zur Bar, um auf ihren Triumpf anzustoßen. Insgesamt schien die Stimmung nach diesem ersten Spielchen schon sehr aufgelockert. Maria hätte auch gerne ihren Anteil an dieser Unbeschwertheit gehabt, aber sie wußte, dass schon bald neue Unbequemlichkeiten auf sie zukommen würden. Sie schaute sich um und erkannt jetzt tatsächlich das Paar, das unten am Bach in dem abgelegenen Haus wohnte. Aber ihre Tochter schien nicht dabei zu sein. So sehr Maria auch jede einzelne Person fixierte. Nein, das Mädchen fehlte. 'Ob sie wohl freiwillig zu Hause geblieben ist?', dachte sich Maria.
Zunächst kümmerte sich niemand mehr um Maria. Sie stand da in ihrem Sommerkleid, Slip und Strumpfhose hingen ihr auf den Knien. Aber die Zeit des Ausruhens dauerte nicht lange, denn das nächste Spiel stand auf dem Plan: Blasrohrpfeile!
Dieses Mal wurde ein Teilnehmerfeld von sechs Männern gebildet, drei in jeder Mannschaft. Alle Anwesenden kannten die Spielregeln, aber Steiner erklärte sie für Maria noch einmal extra. "Wir haben Blasrohre, mit denen man Pfeile auf ein Ziel abschießen kann. Es gibt Punkte je nachdem wie dicht man am Zentrum des Ziels getroffen hat. Die Punkte gibts allerdings nur, wenn der Pfeil auch stecken bleibt. Wie du siehst haben wir 2 Mannschaften, und jede Mannschaft hat ihr eigenes Ziel. Und diese Ziele sind .. na kannst du raten? Es sind deine Titten!"
Bei dem letzten Satz schoss Maria das Blut in den Kopf. Ihr Herz klopfte. Sie versuchte, sich klar zu werden, was jetzt auf sie zukommen würde. Steiner befahl ihr ungerührt, ihr Kleid und ihren Büstenhalter auszuziehen und ihr zu folgen. Mechanisch tat sie, was er sagte. Um besser gehen zu können, und um nicht ganz nackt dazustehen, zog sie ihren Slip und ihre Strumpfhose wieder hoch. Offensichtlich ging es jetzt nur darum, dass ihr Busen frei lag.
Sie wurde an eine bewegliche Holzwand geführt, die ihr oben etwa bis Halshöhe reichte. Ein wenig unterhalb waren zwei runde Löcher ausgeschnitten, und Maria musste sich jetzt so dicht an diese Wand stellen, dass ihre beiden Brüste durch diese Löcher nach vorne hinausragten. Mit zwei Gurten, die um ihren Rücken geführt wurden, einer in Brusthöhe, der andere im Bereich ihrer Taille, wurde sie an der Wand festgeschnallt. Sie konnte jetzt nicht mehr zurückweichen. Schließlich band man ihr die Handgelenke auf dem Rücken zusammen, damit sie ihren Busen nicht irgendwie beschützen konnte. Aber auch das schien noch nicht zu reichen. Jemand drückte Marias Ellenbogen dicht aneinander, und ein anderer band sie mit einem Seil zusammen. Durch diese schmerzhafte unnatürliche Haltung war Maria gezwungen, ihren Brustkorb noch weiter nach vorne zu strecken. Dieser Effekt war beabsichtigt, den damit kamen die 'Ziele', wie Steiner es genannt hatte, noch besser zur Geltung.
Maria konnte über die Holzwand hinwegsehen. In ein paar Metern Entfernung stellten sich links und rechts je ein Mannschaftsmitglied mit einem Blasrohr auf. Steiner ermahnte sie noch einmal: "Gezählt werden nur Pfeile, die in den Titten stecken bleiben. Nippel 10 Punkte, Vorhof 9 Punkte. Ihr habt Glück, die Vorhöfe sind bei ihr ja ein bisschen größer als üblich. Alles andere wird je nach Abstand von den Nippeln gemessen."
Der erste füllte einen Pfeil in sein Blasrohr. Es sah ähnlich aus wie ein Dartpfeil, nur um einiges kleiner. Maria bekam Angst, als er auf sie zielte. Schließlich schaute ihr Kopf ja ungeschützt über die Holzwand und sie wußte nicht, wie treffsicher diese Leute waren. Der Mann pustete kurz und kräftig in sein Blasrohr, Maria versuchte unwillkürlich trotz ihrer Fesselung auszuweichen, aber dann spürte sie das Stechen in ihrer Brust. Der Pfeil hatte sich oberhalb der Brustwarze in ihre linke Brust gebohrt und blieb dort stecken. Von den Zuschauern gab es begeisterten Beifall.
Dann war die andere Mannschaft dran, und Maria konnte sich ausmalen, dass ihr rechter Busen jetzt malträtiert werden würde. Angstvoll sah sie die Vorbereitungen, sah das Blasrohr auf ihren Körper gerichtet, und zuckte zusammen, noch bevor der Pfeil sie traf. Die Spitze blieb stecken, und auch dieser Versuch war sehr zielsicher. Zumindest schwand bei Maria die Angst, dass ihr Gesicht getroffen werden könnte. Was blieb war die Panik vor jedem neuen Pfeil und die Gewissheit, dass er wieder einen neuen Stich verursachen würde. Eine Spritze beim Arzt hatte sie immer als unangenehm empfunden, aber das hier war so wie viele Spritzen auf einmal.
Jeder Teilnehmer hatte 5 Pfeile. Von Runde zu Runde wurde die Zielsicherheit anscheinend größer. Es dauerte nicht lange, bis Maria den ersten Treffer fast genau im Zentrum ihrer Brustwarze verspürte. Sie stöhne laut auf. Steiner gab für diesen Treffer 10 Punkte und zog ruckartig und ohne Rücksicht den Pfeil wieder heraus. "Damit auch der nächste noch treffen kann," tönte er. Maria zählte die Punkte nicht. Sie wünschte sich nur ein Ende herbei.
Aber es kam ihr wie eine halbe Ewigkeit vor, bis das Spiel endlich beendet war. Der größte Teil der Pfeile steckte noch in ihren Brüsten, als man sie losband und eine Mannschaft zum Sieger erklärte. Unschlüssig, wie sie sich verhalten sollte, begann sie selbst die Pfeile vorsichtig aus ihrem zarten Fleisch zu ziehen. Manchmal kam ein wenig Blut nach. Zum Glück waren die Spitzen nicht so weit eingedrungen, dass sie ernsthafte Verletzungen hervorgerufen hätten. Schmerzhaft war es allemal.
'Brot und Spiele', kam es Maria in den Sinn. Das Volk muss unterhalten werden, und dieser Richard Steiner hat hier offensichtlich eine für sich perfekte Lösung gefunden. Dieses ganze abgelegene Dorf folgt ihm blindlings. Er versorgt sie mit Geld, er versorgt sie mit Unterhaltung. Und im Gegenzug geben ihm die Dorfbewohner Schutz für seine Machenschaften. Und sie liefern ihm Stoff für seine perversen Filmaufnahmen, die er dann weiterverkauft. 'Ich muss im Moment mitschwimmen, weil ich nicht anders kann. Aber ich werde sie alle auffliegen lassen', das schwor sich Maria in diesem Augenblick.
Durch Steiners Stimme wurde sie aus ihren Gedanken aufgeschreckt. "Leute, ich habe euch ja versprochen, dass die Neue auch Eier legen kann. Wie ein Huhn kann sie das. Aber wir müssen sie vorher entsprechend füttern." Maria erinnerte sich wieder in die Begegnung mit dieser einen Frau vorhin, die schon etwas von gekochten Eiern gefaselt hatte. Und jetzt, nachdem sie sich endlich von allen Pfeilspitzen befreit hatte, wurde sie auf die Bühne gezogen, wo sie von möglichst vielen Leuten gut beobachtet werden konnte.
Sie musste ihre Strumpfhose und ihr Höschen ausziehen, ihre letzten verbliebenen Kleidungsstücke. Dann zwang man sie, sich mit gespreitzten Beinen hinzuknieen und sich nach vorne zu beugen, so dass Kopf und Oberarme auf dem Boden lagen. In dieser Position ragte ihr Hintern steil nach oben in die Luft, und alle Anwesenden hatten einen ungehinderten Blick auf ihre Pospalte und auf ihre Schamlippen. Maria konnte nach hinten nichts sehen, hörte aber wieder Steiners penetrante Stimme: "Beim Füttern muss man den Mund möglichst weit aufmachen. Ich glaube, hier in dem speziellen Fall müssen wir ein wenig nachhelfen.
Maria spürte etwas an ihren Poloch. Etwas wurde hineingeschoben. Sie versuchte, hinter sich zu schauen. Links und rechts war da jeweils eine Person, aber sie konnte nicht erkennen, was die machten. Etwas wurde durch ihren Schließmuskel gedrückt, das merkte sie jetzt deutlich. Und dann begann ein Ziehen nach links und rechts. Ihre Pobacken bewegten sich auseinander. Je heftiger sie es spürte, um so sicherer war sie. Sie hatten ihr zwei flache Haken in ihr Arschloch gesteckt und zogen es jetzt so weit es ging auseinander. Mehr und mehr wuchs der Druck, und mehr und mehr lag ihr Hintereingang frei. Und dann, als sie sicher war dass es nicht mehr weiter ging, spürte sie einen anderen Druck an ihrer Rosette. Ein Gegenstand wurde in ihren Körper hineingedrückt. Ohne wirklich zu sehen, was passierte, konnte sie es sich zusammenreimen: in ihr weit gespreitztes Poloch versuchte Steiner, ein gekochtes Ei hineinzudrücken. Und es gelangt. Ihr Schließmuskel versuchte sich reflexartig zusammenzuziehen, aber ohne Erfolg. Schon kam der nächste Gegenstand, das nächste Ei. Steiner schob es mit einem mit einem Finger nach, drückte es tiefer in ihrem Darm. Und dann verabreichte er ihr noch ein drittes Hühnerei, bevor er endlich mit dem Ergebnis zufrieden war.
Die Haken wurden aus Marias After herausgezogen, und sie spürte deutlich, dass da etwas in ihrem Körper war, was da nicht hineingehörte. Die schlimme Aussicht aber war, dass diese Fremdkörper ja wieder ausgeschieden werden mussten, und dafür gab es leider nur einen Ausgang.
Die Zeit war schneller vergangen als gedacht. Durch die Spiele war der Abend wie im Flug vergangen. Man kam überein, dass jetzt zuerst die Verlosung stattfinden sollte, um Marias Dienstherren für die nächsten Tage zu finden. Hierzu fanden sich wieder alle Dorfbewohner ein, auch die Spielteilnehmer, die an der Bar schon fast versackt waren. Jeder hoffte, dass ihm 'diese Neue' einmal zugeteilt würde. Jeder hatte so seine Pläne, was er mit ihr anstellen würde.
Maria hatte auch Hoffnung. Die beiden älteren Lesben wären nicht schlecht. Aber am meisten hoffte sie auf das Ehepaar unten vom Bach mit ihrer Tochter. Dann hätte sie endlich eine Möglichkeit, mit dem Mädchen zu sprechen.
Die Verlosung wurde mit dem Glücksrad durchgeführt, das Maria schon bei ihrer Ankunft gesehen hatte. Sie hatte Zahlen und Symbole von Peitschen und Folterinstrumenten darauf gesehen und schon befürchtet, dass man damit irgendwelche Strafen für sie ausloste. Nun, das konnte sicher auch noch kommen. Denn schon am nächsten Samstag war ja das nächste Dorffest. Für heute diente dieses Rad offensichtlich nur zur Hauptverlosung. Es war in 32 Segmente aufgeteilt, die alle durchnummeriert waren. Zuvor hatte jeder Anwesende aus einem Kübel ein Los gezogen und hoffte, dass seine Zahl jetzt durch das Glücksrad ermittelt würde.
Marias Mut sankt. Denn nicht jeder hatte ein Los gezogen. Ausgerechnet ihre Favoriten aus dem abgelegenen Haus am Bach nahmen nicht teil. Entweder wollten sie nicht oder durften nicht, jedenfalls blieben sie von der Verlosung ausgeschlossen. Und dann fiel das Los .. auf einen Pferdebauern. Einen Landwirt, der seinen Hof noch zu einem Teil mit der Muskelkraft seiner Pferde beackern ließ, weil sich ein neuer Traktor nicht rechnete. Als Maria seine Freudentänze sah, fand sie im ersten Moment garnicht, dass er alt oder rückständig wirkte, auch wenn das über ihn erzählt wurde. Er kam sogar zu ihr und umarmte sie. Aber das machte ihn für sie letztendlich nicht sympatischer. Sie war deprimiert. Sie hatte sich wirklich etwas angenehmeres erhofft.
Sie spürte, dass sich in ihrem Bauch etwas regte. Die Eier wollten hinaus. Zum ersten Mal in ihrem Leben dachte sie, dass eine Analdehnung auch etwas Gutes haben könnte. Aber dazu war es jetzt eindeutig zu spät. Sie schaute zu Steiner und zeigte auf ihren Bauch, und er wußte sofort was sie meinte. "So Leute", rief er. "Wir haben unser Vögelchen ja jetzt verlost. Aber sie will uns unbedingt noch zeigen, wie toll sie Eier legen kann. Hier hast du ein Nestchen." Er schob ihr einen kleinen Flechtkorb zu, sie hockte sich darüber und versuchte, sich möglichst nicht an den Gaffern zu stören. Und dann begann sie zu pressen wie auf der Toilette. Sie wußte, dass außer den Eier kaum etwas herauskommen konnte. Und sie kamen sehr schnell, eins nach dem anderen. Sie hatte sich unnötig Sorgen gemacht. Vielleicht war sie körperlich doch schon etwas weiter als sie selbst vermutet hatte.
Und dann war das Fest vorbei. Die meisten Leute gingen nach Hause, ein paar blieben noch zum Aufräumen. Maria durfte sich wieder komplett anziehen, und Steiner fuhr sie zu seinem Haus. Während der Fahrt redeten sie kein Wort. Maria ahnte, was auf sie zukam. Steiner begleitete sie höflich auf ihr Zimmer im Dachgeschoss. Er machte ihr sogar Komplimente, wie toll sie sich benommen hatte, und dass alle Dorfbewohner so zufrieden mit ihr waren. In dem Zimmer war jetzt ihre ganze persönliche Habe, die Steiner offensichtlich während des Tages hier hochgeschafft hatte. Es gab Getränkekisten, ein paar belegte Brote, Schokolade und Süssigkeiten. Für ihr Wohlergehen war gesorgt.
Und dann, als Steiner sich verabschiedet und ihr eine gute Nacht gewünscht hatte, schloß er die Zimmertür und Maria hörte, wie sich der Schlüssel im Schloß drehte. Sie war eingesperrt! Sie war gefangen!!
Maria hatte den ganzen Tag tapfer durchgestanden, aber jetzt kämpfte sie mit ihren Tränen. Nicht die körperlichen Schmerzen machten ihr zu schaffen, sondern alles drumherum. Sie hätte garnicht beschreiben können, was für sie das Schlimmste war. Und während sich ihre Augen mit Wasser füllten, schaute sie durch das Fenster hinunter zu dem einsamen Haus am Bach. Das Licht dort im Fenster brannte wie gestern. Aber gestern hatte das Mädchen am Fenster gesessen, und heute konnte Maria niemanden erkennen. Und dann ging das Licht aus und wieder an, aus und wieder an, aus und wieder an. Maria schaute gespannt. Irgendwie schien das kein Zufall zu sein. Nach einer Minute wiederholte es sich: das Licht wurde dreimal kurzzeitig aus und eingeschaltet.
'Was ist das?', dachte sich Maria. 'Will sie mir eine Nachricht senden?' Sie wartete.
Sie wartete gespannt. Nach einer Minute wieder: dreimal an, dreimal aus.
'Ich muss ihr antworten.' Marias Herz pochte. Sie suchte den Lichtschalter in ihrem neuen Zimmer. Sie schaltete das Licht aus, an, aus, an, aus, an. Dreimal. Dann wartete sie und schaute nach unten. Zunächst passierte nichts, aber dann begann der Ein-Aus-Rhythmus wieder. Maria zählte fünfmal. Sie wiederholte es auch bei sich. Fünfmal schaltete sie das Licht ein und wieder aus.
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In dem Haus unten wurde das Licht nur zweimal ein- und ausgeschaltet. Maria bestätigte auch diese Zahl mit ihrem Lichtschalter. Es gab keinen Zweifel mehr. Da unten war das Mädchen, das mit ihr kommunizieren wollte.
Und auch das Mädchen hatte offensichtlich Marias Signale richtig gedeutet, denn jetzt kam ein wildes Ein- und Ausschalten des Lichts wie ein Freudenfeuer. Maria tat an ihrem Schalter das Gleiche. Ohne Zweifel, hier waren zwei Gleichgesinnte, die Kontakt zueinander suchten. Im Haus unten ging das Licht aus, und es blieb auch dunkel. Maria zog sich aus, betastete die Striemen auf ihrem Hintern, betrachtete die kleinen Wunden auf ihrem Busen und konnte lange nicht einschlafen.
(Ende Teil 3)
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Kommentare
Schön, dass Du ...
... zwischen Teil 2 und Teil 3 nicht soviel Zeit vergehen hast lassen, wie zwischen 1 und 2. Ich mag diese Geschichte, sie ist schön, atmosphärisch geschrieben - und spannend!
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Der Osterhase
... hat mir eine gewisse Schreibwut ins Nest gelegt. Deswegen konnte ich 2 Teile kurz hintereinander schreiben, was mir allerdings eine sehr kurze Nacht beschert hatte. (Teil 2 nachts um 3 Uhr fertig, Teil 3 am gleichen Morgen um 9 Uhr angefangen).
Mittlerweile bin ich selbst so gespannt, wie die Geschichte weiter geht, dass ich die verbleibenden Teile wohl recht schnell zu Papier (äh, zu Computer) bringen werde.
Gruß
Isidora
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Ich mag den Mix...
Aus Erotik und Spannung...
Ich will wissen wer das mysteriöse Mädchen ist und ob es Maria schafft aus dem Dorf zu fliehen.
6/6
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Habe mir jetzt mal alle
Habe mir jetzt mal alle Durchgelesen, ich finde dieese geschichten spannend!!
Ich Freue mich schon auf Teil 4 !
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Ja, ja-die Dorfgeschichten...
sind doch immer wieder spannend und durch Deinen schönen Schreibstil auch gut zu lesen. Habe mich über die Fortsetzungen gefreut und vergebe für beide Teile (Teil 2+3) fünf Punkte. LG champ
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