Das Gesetz gegen die guten Sitten II

Claudia wehrt sich nach Kräften gegen die Beamten, welche die Staatsgewalt repräsentieren, doch der Kampf ist aussichtlos. Je mehr sie strampelt und nach den Ordnungshütern schlägt, desto schlimmere Schläge mit dem Gummiknüppel und Elektroschocks hat ihr schutzloser nackter Körper zu ertragen. Und das noch vor der versammelten Öffentlichkeit. Die Minute in welcher sie in den Nebenraum gezerrt wird scheinen kaum vergehen zu wollen, ihre Blicke wandern immer wieder in die begeisterten Augen der Zuschauer, welche sichtlich das Spektakel erfreut. Die Tränen laufen in Strömen ihre Wangen hinab und sie möchte am liebsten vor Scham im Erdboden versinken. Im kleinen Raum angekommen wird sie von den Beamten hinüber zum Bücherregal gedrängt und ihre Hände mit Handschellen fixiert. Dabei leistet Claudia kaum noch Gegenwehr, ist sie sich doch der ausweglosen Situation und der mit Gegenwehr verbundenen Konsequenzen bewusst. Plötzlich hebt einer der Justizangestellten sie nach oben, wobei sich ihr der Sinn dahinter erstmal nicht erschließt. Einen kurzen Blick nach oben später wird ihr jedoch klar, wohin das führen mag. Am Bücherregel war auf der obersten Ebene ein massiver Haken eingearbeitet, welcher wohl das Ziel der Ausführungen ist. So kommt es schließlich auch, ein weiterer Kollege zwingt ihre Arme nach oben und legt die Verbindungskette in den Haken hinein. Claudia baumelt schließlich wehrlos am Regal und versucht den Druck auf ihren Armen und Schultern so gut wie möglich auszuhalten. Ihr Atem verflacht sich und sie beobachtet nur noch stumm wie es weitergeht. Die Plastiktüte mit der Wäsche wird hineingereicht und man macht sich direkt daran ihr das Höschen, bestehend aus einem schwarzen breiten Spitzenbund und einem roten String im Bereich vom Schritt überzuziehen. Claudia zuckt kurz zusammen als der Stoff ihre Scham berührt und wird sich dann wieder schlagartig bewusst, dass ihr Höschen so gemacht ist, dass es den Intimbereich offenherzig präsentiert. Verdammt und das vor allen offensichtlich Notgeilen da draußen. Die Justizwachen schauen sich die junge Frau noch etwas an und flachsen wie toll es doch wäre sie mal ordentlich ranzunehmen, als sie durch ihren Vorgesetzten wieder zur Vernunft gerufen werden. Und so setzen sie ihre Arbeit im Dienste des Rechts fort und heben Claudia wieder hinab, nur um sie dann gleich wieder, dieses Mal mit Fußfesseln dort oben wieder aufzuhängen. Die scheinen wohl zu wissen, was zu tun ist, denkt sich Claudia nur, als man ihr schließlich den passenden Spitzen-BH ebenfalls überzieht. Schnell noch ein Foto mit dem Handy gemacht, das würde bestimmt schnell in der Zeitung auftauchen und schon lassen die Wärter sie alleine am Regal baumeln.

 

 

Kammerbeschluss 03 JS 235/17

Die Verhandlung wird aufgrund des plötzlich auftretenden Zuschauerandrangs auf den nächsten Tag verlegt, um der Öffentlichkeit möglichst die Teilhabe zu ermöglichen. Es wird technisches Equipment aufgebaut um die Verhandlung live in einen Nachbarsaal zu übertragen und damit die Zuschauerkapazität zu erhöhen.

II. Kammer des Landgerichts der Hansestadt

 

Bestimmt eine Stunde hatte man sie am Regal ohne Information über den Beschluss hängen lassen, ehe man sie in einer kleinen Zelle im Keller des Landgerichts untergebracht hatte. Natürlich ohne ihre Wäsche, die Möglichkeit das sie diese zerstören würde wollte die Kammer wohl unterbinden. Nackt fröstelte sie die ganze Nacht vor sich hin, denn der karge Raum mit der dreckigen Matratze hatte selbstverständlich keine Heizung gehabt. Wäre das nicht schon schlimm genug gewesen hatte man sie natürlich noch in schwere Eisen gelegt und ihr Essen und Trinken verweigert. Es war die schlimmste Nacht seit langem, in der sie kein Auge zugetan hatte, und so war sie sehr froh gewesen, als man sie endlich aus der Zelle geleitete. Selbst das man ihr wieder die Reizwäsche aufzwang, um sie dann mit dieser wieder in den Gerichtssaal zu führen, störte sie nicht mehr so sehr, sie war im Moment nur froh aus diesem Loch raus zu sein.

Die Vorsitzende räuspert sich deutlich und fordert die Zuschauer eindringlich und mehrmals hintereinander zur Ruhe auf. Alle tuscheln sie über die Angeklagte, welche von zwei Justizwachen in den Saal geführt wurde, und welche nur hauchzarten Stoff an sich hat, welcher nicht zu verdecken vermag, was für einen Gerichtssaal angemessen wäre. Als das Auditorium endlich zur Ruhe kommt und die Angeklagte auf ihrem Stuhl Platz genommen hat, führt die Vorsitzende die Verhandlung fort.

„Aufgrund eines psychischen Zusammenbruch des Zeugen Hannes Ostrich ist dieser von seinem betreuenden Arzt krankgeschrieben worden, ich verweise auf Blatt 125 der Akte. Der Psychiater sieht keine Möglichkeit, dass der Zeuge ohne bleibende Schäden in der Lage ist, seine Aussage fortzusetzen. Insofern wurde von der Kammer beschlossen, das polizeiliche Protokoll von der Zeugenvernehmung zu verlesen. Folgendes wurde von Kriminalbeamten Tratz festgehalten.“

 

Zeugenvernehmung des Herrn Hannes Ostrich

(…) Die Beschuldigte, welche sich dem Zeugen in lasziver Pose und leicht bekleidet auf der Couch zeigte, forderte ihn nach Genuss des Getränkes auf, sexuelle Handlungen an ihr vorzunehmen. Auf Frage dieses Verlangen zu konzentrieren, brauchte der Zeuge erstmal eine Pause. Danach führte er unter Tränen aus: Die Beschuldigte hätte verschiedene Spielzeuge bereitgelegt und wollte gerne mal etwas „ausprobieren“. (…) Sie wollte endlich mal was anderes erleben und er sollte sie mal so richtig rannehmen. (…) Die Beschuldigte nahm einen Stöpsel aus Metall und führte sich diesen anal vor seinen Augen ein. Dabei soll sie ihm mitgeteilt haben, dass sie „doch viel lieber seinen harten Schwanz in ihrem verhurten Arschloch spüren würde“. Zudem drückte sie dem Zeugen einen Gummiball in die Hand, welcher mit Riemen verbunden war. Diesen sollte er zur Knebelung der Beschuldigten nutzen. (…) Schlussendlich, für den Zeugen unerklärbar, fand er sich, nur halb bei Bewusstsein, mit seinem Glied in ihrem Anus wieder und schlug sie mit einer Peitsche, während sie laut in den Knebel stöhnte. (…) Als der Zeuge realisierte, wozu er von der Beschuldigten, vermutlich unter Einsatz von Drogen, genötigt wurde, brach er das ganze sofort ab und meldete den Vorgang am nächsten Tag hier bei der Sittenpolizei. (…)

 

Claudia beobachtet bei jedem Wort, welches aus dem Protokoll verlesen wurde, das Publikum und muss enttäuscht feststellen, dass niemand irgendwelche Zweifel an der Schilderung aufbringt. Vielmehr schauen sich die Leute schockiert an und schütteln entsetzt den Kopf. Sie selbst kann auch nicht glauben, welch Perversitäten sie dort zu hören bekommt. So war sie niemals erzogen worden und so etwas hat sie niemals getan. Aber nachdem ihr letzter Einspruch die Kammer nicht gerade auf ihre Seite gezogen hatte würde sie einen Teufel tun und sich erneut zu äußern. Zudem ist sie vielmehr damit beschäftigt nebenher noch mit ihren Händen verzweifelt ihren Körper zu verdecken, vor allem die immer wiederkehrenden Blicke der Männer auf ihre kaum verhüllten Brüste sind die reinste Qual. Doch es sollte natürlich noch schlimmer kommen. Es ist wieder der Ersatzschöffe, welcher sich zur Vorsitzenden hinüberbeugt und wieder mal einen Vorschlag unterbreitet. So beginnt das Spiel vom Vortag erneut, die Kammer berät sich etwas länger, als die Vorsitzende den folgenden Beschluss verkündet.

„Auf Antrag des Ersatzschöffen hin, hat die Kammer beschlossen, dass die Angeklagte sich lasziv präsentieren sollte, wie es in besagter Nacht geschehen ist. Zudem werden die Beweisstücke 2 – 4 aus der Asservatenkammer zur Betrachtung angefordert. Dem Gericht geht es darum, ein genaueres Bild von betreffenden Abend zu ermitteln, wozu eine genaue Veranschaulichung der Vorgänge nötig ist. Da die Beweisstücke Teil des Geschehen sind, sollen diese zuerst geholt werden, bevor die Angeklagte sich präsentiert. Nebenher soll überprüft werden, ob nicht alleine aufgrund des Auftretens der Angeklagten der Zeuge Ostrich zu den Handlungen sich angestachelt gefühlt hat oder ob es wirklich einer Drogenintoxikation bedurfte.“

Die Vorsitzende unterbricht die Verhandlung bis die Beweisstücke vorliegen und Claudia wird für diese Zeit zurück ins Nebenzimmer geführt. Unter der Aufsicht von zwei Justizbeamten überlegt sie, wie sie vorgehen sollte. Auch wenn sie sich noch nie so lasziv angebiedert hatte, wäre es vielleicht nicht schlecht, es jetzt mal zu probieren. Zwar wurde sie so nicht erzogen, aber wenn man ihr schon versuchte etwas Perverses wie das alles anzuhängen, dann würde sie jetzt Hannes, der vermutlich dahintersteckt, mitreinziehen. Das geht am besten, wenn sie das Gericht überzeugt, dass keine Drogen im Spiel waren, sondern sie alleine Hannes zu den beschriebenen Abnormitäten bewegen konnte und dieser damit ebenso unsittlich ist wie sie. Mit dieser Idee im Kopf steht sie langsam auf und versucht sich an einen der Beamten ranzumachen. Es fällt ihr sichtlich schwer, ist sie doch solch ein Verhalten nicht gewohnt. Dafür bekommt sie auch direkt die Quittung, der Beamte drängt sie zurück auf den Stuhl im Nebenzimmer. Doch nach mehreren Versuchen scheint sie langsam den Dreh heraus zu haben, schafft sie es die Wache viel besser um ihren Finger zu wickeln. Mit einem in der Gesellschaft verpönten Verhalten würde sie Hannes da nun mit reinziehen, denkt sie sich zufrieden und übt noch ein wenig weiter die Verführung mit den beiden Justizwachen.

Hier ist Leon Polter mit ein paar neuen Informationen zum Verfahren gegen Claudia W. Das Gericht hatte die Verhandlung unterbrochen um ein paar Beweisstücke aus der Asservatenkammer herbeiholen zu lassen. Diese wurden soeben gerade dem Gericht vorgelegt. Ich werde versuchen, sie Ihnen so gut wie möglich zu beschreiben, muss aber zugeben, dass ich so etwas noch nicht gesehen habe als sittlicher Mensch. Beweisstück 2 ist aus Metall geformt, an einem Ende abgerundet und einer Birne ähnlich geformt, während es sich danach sehr verdünnt. Dann folgt noch ein breites abschließendes Ende. Der Sachverständige beschreibt die Nutzung in perversen Kreisen folgendermaßen. Dieser Gegenstand wird sich anal eingeführt und die Form dient dazu, dass der Plug, so nennt man das wohl, von selbst wie ein Stöpsel im Anus verbleibt. Das Beweisstück 3 ist ein Gummiball durch den in der Mitte ein Loch gebohrt wurde. Dadurch verläuft ein Riemen, den man verschließen kann. Nach Aussage des Sachverständigen wird der Ball hinter die Zähne in den Mund geschoben und dann mit den Riemen fixiert. Es dient wie ein Knebel, das sollte ihnen ja sicher allen ein Begriff sein. Zum Schluss Beweisstück 4, welches der Experte als neunschwänzige Katze bezeichnete. Es handelt sich um eine Art Peitsche, so wie wir sie auch in der Landwirtschaft nutzen. Nur das dieses Exemplar neun geflochtene Tauenden besitzt, in welche kleine Knoten eingearbeitet sind. Ich frage mich wirklich wo man solch Teufelszeug herbekommt. Auf jeden Fall wurden diese Sachen bei der Angeklagten in der Wohnung sichergestellt und es deckt sich mit dem beschriebenen Geschehen des Zeugen. Nun warten wir gespannt darauf, dass sich die Angeklagte aufgrund des Beschlusses der Kammer in ihrer Reizwäsche lasziv präsentiert. Es scheinen wohl Zweifel zu bestehen, ob der Ex-Freund wirklich unter Drogen gesetzt wurde. Damit wird es nochmal spannend. Soweit vom Landgericht, wir hören uns später wieder.

Claudia staunt nicht schlecht, als sie die Beweisstücke erblickt, welche angeblich ihr gehören. Sie hatte keines von diesen jemals gesehen und lauscht dem Sachverständigen, wozu die überhaupt dienen. Erst jetzt wird ihr das wirkliche Ausmaß der Anklage klar, denn von alleine wäre sie nie darauf gekommen, was sie mit den Gegenständen angestellt hätte. Hannes musste sie heimlich bei ihr versteckt haben, es schien ein perfider und gut durchdachter Plan zu sein. Aber den würde sie sicher durchkreuzen, dank ihrem Einfall und dem wohl notgeilen Ersatzschöffen, welcher ihr die Möglichkeit bietet, Hannes ebenfalls als unsittlich darzustellen. Claudia schaut nochmal auf die Beweisstücke 2-4, welche man vor ihr auf den Tisch gelegt hatte. Jeder sollte wohl wissen, wem das Schandzeug gehört, ihre Chancen auf Freispruch scheinen wirklich gering. Gerade als sie tief in Gedanken versunken überlegt, was zur Hölle sie Hannes angetan hatte, dass dieser so eine Show abziehen würde, wurde sie von der Vorsitzenden unterbrochen.

„Frau Angeklagte, da Ihnen ja bekannt ist, dass die Ordnungsmaßnahmen hier konsequent durchgesetzt werden, darf ich doch sicher davon ausgehen, dass sie nun kooperieren. Ich fordere sie hiermit auf, gemäß dem Beschluss der Kammer, sich von ihrem Platz zu erheben und sich lasziv zu präsentieren, wie es am vermeintlichen Tatabend der Fall gewesen ist.“ Sofort blicken alle im Raum auf sie und erwarten gespannt was nun kommen würde. Insgeheim hoffen sogar bestimmt einige darauf, dass ich mich verweigere und wieder ordentlich von den Justizbeamten bestraft werde, schließlich hatte es denen schon gestern gefallen. Aber heute leider keine Vorstellung der nackten Frau, welche mit Gummiknüppel und Elektroschockern traktiert wird. Claudia erhebt sich von ihrem Stuhl und geht langsam in die Mitte des Saals. Ihr Herz schlägt ihr bis zum Hals und die Aufregung nimmt zu. Es ist ihr schon schwer genug gefallen die zwei Beamten anzumachen und nun diese große Anzahl an Leuten. Sie atmet mehrmals durch und überlegt kurz es doch sein zu lassen. Doch da erwacht der Kampfgeist in ihr, sie möchte diesen Arsch von Ex mitnehmen, also würde sie nun verdammt nochmal die beste Show ihres Lebens abliefern. Und so beginnt Claudia tatsächlich ihren Körper zu bewegen, erst wirkt es etwas ungelenk wie bei ihren ersten Versuchen im Nebenraum, aber zum Glück schafft sie es schneller als gedacht die Umgebung auszublenden und räkelt sich überaus lasziv in der Mitte des Sitzungssaals.

Die Herren im Zuschauerraum und hinter der Richterbank können kaum die Augen von ihr lassen, während sich die Damen im Saal beschämt und entsetzt abwenden. Manche flüstern sich Wörter wie Schlampe, Hure oder Nutte zu, während die Vorsitzende genau die Reaktionen in ihrem Gerichtssaal beobachtet. Besonders die Reaktion des Ersatzschöffen neben ihr fällt ihr besonders ins Auge, es scheint fast so als wollte dieser direkt aufspringen und sich auf die Angeklagte stürzen. Bevor es wirklich zu solch einem Zwischenfall kommen kann, fordert sie die Angeklagte auf, sofort aufzuhören und wieder Platz zu nehmen. Claudia kommt dem unverzüglich nach und lässt ihren Blick durch den Raum schweifen. Scheint ganz so, als wäre sie überzeugend gewesen, denkt sie sich glücklich, als sie in die Augen der Anwesenden sieht. Mit einem Lächeln auf den Lippen nimmt sie schließlich auf ihrem Stuhl Platz und folgt dem Rest der Verhandlung nur noch teilweise, ihr erklärtes Ziel sollte erreicht sein.

Es folgte nicht mehr viel und so schließt die Vorsitzende schon am späten Nachmittag die Beweisaufnahme ab. Nach kurzer Rücksprache, ob die Beteiligten noch Zeit für ihre Plädoyers brauchen, wurde sich darauf geeinigt, dass man das Verfahren noch heute zu Ende bringen möchte. Und so beginnt die junge Staatsanwältin mit ihrem Plädoyer.

„Hohes Gericht, Frau Angeklagte, ich denke die Beweisaufnahme hat uns eindeutig vorgeführt, wie unerträglich unsittlich die Angeklagte am besagten Abend gewesen sein muss. Ihr gesamtes Verhalten vor Gericht, insbesondere dieses unmenschliche Anbiedern, unterstreichen diesen Umstand nur. Zwar bestehen berechtigte Zweifel, ob sie alleine für die Vorkommnisse verantwortlich ist oder ob nicht ihr Ex-Freund ebenso Mittäter war und eben nicht durch Drogen zur Teilnahme bestimmt war. Dies kann aber dahinstehen, da das die Angeklagte nicht entlastet. Zudem haben wir diese perversen Gegenstände bei ihr gefunden. Daher beantrage ich, die Angeklagte aufgrund eines besonders schweren Verstoßes gegen das Gesetz über die guten Sitten zu verurteilen. Die mögliche Anklage wegen Drogenmissbrauch wird fallengelassen.“

Die Vorsitzende dankt der Staatsanwältin für ihre Ausführungen und vollendet noch schnell ein paar Notizen. Dann wendet sie sich der Angeklagten zu und bittet sie ebenfalls um ihr Plädoyer.

„Hohes Gericht, Frau Staatsanwältin, ich werde keine Gründe vortragen können, welche mich vollkommen entlasten. Insofern möchte ich nur darauf hinweisen, dass bereits an den Ausführungen des Zeugen Hannes Ostrich Zweifel bestehen aufgrund des Einsatzes von Drogen. Daher denke ich, dass auch Zweifel an der gesamten Aussage angebracht sind. Sollte die Kammer trotz alle dem zu einem Schuldspruch kommen, bitte ich um eine milde Strafe. Daneben beantrage ich noch hilfsweise, sollte man mich für schuldig befinden, den Zeugen Hannes Ostrich wegen Mittäterschaft ebenfalls zu beurteilen, denn mit Drogen hatte ich nie etwas zu tun. Danke sehr.“

Claudia atmet tief durch, wohlwissend, dass es wahrscheinlich zum Schuldspruch kommen wird. Währenddessen dankt die Vorsitzende auch ihr für die Ausführungen und schließt die Akte auf dem Tisch. Schließlich zieht sich die Kammer zur Urteilsfindung zurück, welche gespannt von Claudia wie auch der Gesellschaft erwartet wird.

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Kommentare

Zunächst einmal möchte ich mich herzlich für die drei Fünf-Sterne Wertungen bedanken, welche mir zu Teil wurden für diesen Teil. Es freut mich sehr, dass er teilweise zu gefallen scheint.

Dann jedoch eine Bitte. Die Personen, die meinen, die Geschichte mit jeweils einem und zwei Sternen bedenken zu müssen, es würde mich sehr freuen, wenn ihr doch bitte schreiben könntet, was euch stört, damit man als Autor daran arbeiten kann. Der Stern alleine hilft mir nicht wirklich mich zu verbessern.

Natürlich dürfen auch die Leute die mehr Sterne geben gerne einen Kommentar hier lassen, positives Feedback ist ebenso erwünscht. Es ist nur teilweise etwas demotivierend wenn man zwei wirklich schlechte Bewertungen erhält und keine Ahnung hat aus welchen Gründen.