Der Dolch 3

 

"Was für eine Nacht! Erst der wundersame Traum, dann die plötzliche Nachricht von Elias. Das Szenario in seiner Wohnung!
Wie schnell er mich mit seinem Blick gebannt und die Gelenke mit Handschellen gefesselt hat. Der Tritt gegen das Schienbein! Ob er ihn mit einer Strafe ahndet? Ich hätte mich dafür verfluchen können, vorher nicht aufs WC gegangen zu sein. Wahrscheinlich waren seine Augen auch geöffnet, um sich an meiner Muschi satt zu sehen. Die Ohrfeige beim Verhör hat mich echt überrascht! Was sollte das eigentlich? Könnte ich ihn jetzt wegen Körperverletzung anzeigen? Und das "Beste", nach all dem hat der "liebe Elias" nichts Besseres zu tun, als mich wieder nach Hause zu schicken!
Dieser eigenartige Zufall, dass er bei mir im Haus wohnt, macht mich auch stutzig! Ob das überhaupt einer ist? Was, wenn er davon wusste? Seine Reaktion wirkte nicht überrascht, als ich zehn Minuten später vor seiner Tür stand! Bin ich einem Stalker zum Opfer gefallen? Beobachtet er mich heimlich?
"

 

Eiskalte Schauer jagten auf einmal über meine Haut. Die Augen begannen nervös den Raum nach ungewöhnlichen Lichtreflektionen, versteckten Linsen, abzusuchen. Mein Gehör, plötzlich auf Alarmbereitschaft, wartete nur darauf, ein verdächtiges Summen zu vernehmen. Ich stand stocksteif im Wohnzimmer, das unheimliche Gefühl, von jeder Seite gefilmt zu werden, wurde immer intensiver!

 

"Rede ich mir das nur ein? Eigentlich kennen wir uns genau gar nicht und ich lass mich naiv auf seine Spielchen ein! Er könnte ein Psycho sein, gewisse Züge kamen bereits bei der Burg durch. Auf der anderen Seite hat er mich bis jetzt nicht ernsthaft verletzt. Es gefällt mir sogar, was er macht. Das Ausgeliefert sein, sich mal ohne Bedenken fallen lassen können. Abschalten und kurzzeitig einmal nicht die Oberhand haben müssen. Dennoch ist es gruselig, wie wir aufeinander reagieren. Als würde uns eine jahrelange, oder sogar lebenslange Freundschaft verbinden. Sobald ich ihn sehe, bin ich sein. Und dieser Traum, der Kerkermeister schlug den Körper der gefesselten Frau, meinen Körper, es tat sehr weh. Doch dann, einmal in sein Gesicht geschaut und der Schmerz war vergessen. Ich und sie auch, WIR verloren uns in SEINEM, Elias Blick! Es ist zuviel, mir brummt der Schädel, ich muss sofort raus hier, an die frische Luft, einen klaren Kopf bekommen!"

Die Wohnungstür hinter mir zuschlagend, trugen mich meine Beine in Richtung Lift. Am Weg dorthin besann ich mich eines Besseren.

 

"Mit IHM eingesperrt in der kleinen Kabine, keine gute Idee!"

 

Kehrt gemacht und zum Stiegenhaus unterwegs, kreuzte keine Menschenseele meinen Weg! Ich öffnete die Tür zu den Treppen, schaute beim Durchschreiten noch einmal hinter mich.

Plötzliche Schmerzen am rechten Schienbein ließen mich aufstöhnen. Das Standbein unter mir weggerissen, verlor ich den Halt und fiel. Eine Schmerzhafte Begegnung mit dem Boden vorausahnend, staunte ich nicht schlecht, als die Landung eher sanfter Natur war. Es folgte ein Keuchen, dass nicht aus meinem Mund stammte.

 

"Was habe ich denn jetzt verpasst?"

 

Die Augen wieder offen, griff ich Halt suchend nach dem Geländer. Muskeln spannten sich an, um den Körper hochzuziehen. Plötzlich drehte sich mein "Fallschutz" auf den Rücken und umschloss mit seinen Fingern blitzschnell meine Handgelenke. Wie erstarrt  saß ich da und blickte auf zwei starke, von einem Mann stammende, Hände. Die Nackenhärchen stellten sich auf und im Kopf begannen Alarmglocken zu läuten. Der Atem setzte aus, als hätte mein Körper diesen Vorgang nie gelernt. Schauer liefen wieder über meine Haut und ich konnte, ohne hinzusehen, mit einhundertprozentiger Sicherheit sagen, dass die mich fixierenden Augen stechend grün waren.

"Das ist ja eine Überraschung", nahm ich seine tiefe, sonore Stimme wahr. Sie klang irgendwie erfreut, konnte aber einen gefährlichen Unterton nicht verstecken.

 

"So ein Mist, wie kommts, dass er ausgerechnet jetzt Stiegen steigen muss!

Egal bloß keine Panik, einfach einen kühlen Kopf bewahren!" 

 

Mit möglichst ruhigem Ton, seinen Blick meidend, befahl ich fast: "Lass mich bitte los."

 

"Wow, das klang erstaunlich gut. Dem ist jetzt sicher auch die Spucke weggeblieben."

 

Innerlich freute ich mich diebisch, nach außen hin zeigte ich keine Regung. Die Stille, die jetzt herrschte, führte ich auf einen überrumpelten Elias zurück, der diese Coolness nicht erwartet hatte. Meine Theorie zu bestätigen und in sein Gesicht zu schauen, erlaubte ich mir jedoch nicht, so ruhte mein Blick weiter auf seinen starken, mich immer noch haltenden, Händen.

"Nein!"

Dieses einzige kleine Wort ließ mich die Selbstbeherrschung vergessen. Er sagte es mit einer Selbstverständlichkeit, die mit einer frechen und aufmüpfigen Tonlage untermalt wurde. Es erinnerte an ein Kind, das genau wusste, dass man gegen seinen Starrsinn eh nichts machen konnte. Diese Hilflosigkeit brachte mich noch mehr in Rage.

"Warum nicht?",

begehrte ich auf, wand mich in seinem Griff und drehte meinen Kopf, den guten Vorsatz vergessend, in seine Richtung. Kurz nahm ich noch sein kindliches Grinsen, die kleinen Lachfältchen um seinen Mund und das schelmische Funkeln in seinen Augen wahr.

 

"Diese Augen, ...
diese Tiefe, ...
dieses Grün, ...

stechend und wiederum sanft,

aufwühlend und doch beruhigend,

geheimnisvoll und trotzdem ein offenes Buch."

 

Wieder in seinem Blick gefangen, schien ich zu fallen. Seine Hände schlossen sich fester um meine. In einem unendlichen Strudel versinkend, wurde mir schwarz vor Augen, dann sah ich ein Licht, ähnlich einer kleinen Kerze, die in der Ferne leuchtete. Es schien näher zu kommen, bis ich wie durch Schleier, einen Raum erkennen konnte. Unheimliches Flackern und tanzende Schattenspiele eroberten mein Sichtfeld, als ich versuchte mich umzusehen. "Irgendwie kommt mir das bekannt vor." Der Versuch, den Nebel weg zu blinzeln, funktionierte nach einiger Zeit. Mein Blick klärte sich, doch ich spürte kurz darauf feine Nässe. Sie zog sanft eine dünne Spur über meine Wange. Es folgten noch etliche solcher feuchten Bahnen.

 

"Tränen!"
"Aber warum?"

 

Ich blickte an mir herunter und erschrak. Das war nicht mein Körper, den ich sah, zum Glück. In seiner nackten Pracht und mit feinen Striemen bedeckt, zeigte er sich weiblich und kraftlos kniend. Sofort, als hätte ich das rote Muster sehen müssen, um es wahrzunehmen, zog sich plötzlich ein brennender Schmerz über die Haut. Wieder liefen Tränen aus den Augen, bei denen ich nicht sicher war, ob das nicht auch zum Teil meine waren. Ein leises Schluchzen kam über UNSERE Lippen und wurde von den dicken Steinmauern verschluckt. Plötzlich ein quietschendes Geräusch. WIR schauten auf und UNSER Blick fiel auf eine dunkle Gestalt, die gerade eine schwere Eisentür geöffnet und den Raum betreten hatte. Kaum, dass der Kopf gehoben war, sahen WIR wieder diese stechend grünen Augen.

 

"Ich bin in meinem Traum von gestern, aber wie ist das möglich?"

 

Die Gestalt kam auf UNS zu, ich wollte etwas sagen, aber wie am Vortag, konnte ich nicht ins Geschehen  eingreifen. Der Mann, mit Elias Augen, kam vor UNS zum Stehen. Das Mädchen senkte sofort das Haupt, ein Schwall roter Haare fiel über die Schultern. Die Augen gen Boden, konnte ich IHREN Körper im peripheren Blickfeld ein wenig begutachten.

Eine sehr blasse Haut zeigte stellenweise ein paar Muttermale. Die Striemen schienen auf diesem Untergrund förmlich zu leuchten. Etwas schwer und verhältnismäßig groß zum Rest des Körpers, kamen mir ihre Brüste vor. Auch der Bauch zeigte eine anormale Wölbung auf!

 

"Ist sie schwanger?
Und warum ist sie so sauber?
"

 

Es schien, als hätte sie einen gewissen Rang unter den Gefangenen und Verurteilten.

Auf einmal hob ein Finger ihr Kinn an und grollend befahl seine Stimme:" Schau mich an!" Dieser Ton ließ keine Widerworte zu, deshalb wanderte der Blick sofort nach oben. So wurde MIR eine kurze Musterung UNSERES Gegenübers gestattet.

Schwarze Schuhe aus Leder konnte ich schon vorher sehen, eine schwarze Lederhose ließ seine muskulösen Beine nur erahnen. Im Gegensatz zu unserer letzten "Begegnung" trug er jetzt ein schwarzes Leinenhemd, das seinen Oberkörper bedeckte. Er beugte sich zu UNS hinunter, und seine zu einem Pferdeschwanz gebundenen Haare fielen über seine breiten Schultern.

Mit einer unheimlichen Ruhe hielt er IHREN Blick gefangen. Die Stille lies eine gefährliche Spannung  zwischen den zwei Körpern entstehen. Er schien UNS zu durchleuchten, WIR nahmen nur noch das Grün wahr.

 

"Was verbirgt sich hinter diesen leuchtenden Smaragden bloß? Dieses Grün ist wirklich einzigartig! Ob er merkt, dass ich, als Zuschauerin, auch da bin? Wieso zieht er SIE, wie auch Elias mich, so in den Bann?“

 

Plötzlich stellten sich die Nackenhärchen auf und ehe ich den Grund erkannte, breitete sich ein leichtes Vibrieren im Körper des Mädchens aus, das von ganz tief unten zu kommen schien. Mit ein wenig  Konzentration darauf nahm ich erst Sekunden später, aktiv die drohende Stimme wahr, die den gesamten Körper des Mädchens in Besitz nahm.

"Du hast von mir eine bessere Behandlung genießen dürfen als alle anderen bisher Gefangenen und so dankst du es mir?!" Eine Hand glitt auf die Seite, an den Bund seiner Hose und verschwand kurz unter dem Leinenhemd. Als WIR sie wieder zu Gesicht bekamen, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Sie war nicht mehr leer, in ihr lag ein Dolch. Jedoch nicht irgendeiner, genau jener, den ich am Mittelalterfest gesehen hatte. Der, den jetzt Elias besaß, geziert mit dem keltischen Knoten.

 

"Wie kommt der hierher?"

 

Gebannt schauten ich und die junge Frau auf die Waffe, als wieder seine tiefe Stimme erklang: "Den wolltest du mir stehlen. So finde ich es auch nur fair, ihn entscheiden zu lassen, wie das Ende deiner Strafe aussehen soll."

Den Dolch fest in der Hand, begann diese ihn zu führen. Die Klinge an den Hals gelegt, verstärkte er den Druck darauf. Ich spürte, wie IHR Körper das Atmen einstellte um keine unbedachte Bewegung zu machen. Wir brauchten nicht in sein Gesicht zu sehen, um zu wissen, dass der Foltermeister diese Angst genoss und auskostete.

"Was mich aber interessieren würde, warum hast du ihn entwendet? Das du damit nicht weit kommst, muss dir ja klar gewesen sein!

Stille!

Hoffte er jetzt auf eine Antwort ihrerseits, konnte er lange warten. Das Mädchen schwieg, es würde ihm nie den Grund des Diebstahls preisgeben, das fühlte ich. Auch schien es, als würde sie etwas anderes, größeres vor ihm geheim halten.

Nach einer gefühlten Ewigkeit lies er die Klinge langsam vom Hals abwärts wandern. Am Schlüsselbein fuhr er dann Richtung rechter Brustwarze. Immer noch wagten weder das Mädchen noch ich den Atemvorgang fortzuführen.

"Was für schmackhafte Zitzen, aber schöner wären sie noch mit ein wenig roter Färbung", schürte er das Feuer unsere Angst und begann die Spitze in das zarte Fleisch zu bohren.  Panisch starrten WIR auf die feine, aber scharfe Waffe in seiner Hand. Der Druck entwickelte sich zu einem stechenden Schmerz.

"Vielleicht willst du mir doch sagen, wie du auf so eine tölpelhafte Idee gekommen bist?", versuchte er sie noch einmal zu überreden.
Doch trotz ihrer Angst schwieg die junge Frau weiterhin. Ich kam nicht umhin, sie zu bewundern.

 

"Ihre Stärke ist beneidenswert!"

 

Das eine Ende der Waffe, stach tiefer in das weiche Fleisch, doch bevor auch nur der geringste Laut einen Weg über IHRE ausgetrockneten Lippen fand, wurde die Qual beendet und der Dolch wanderte runter über den Bauch, zwischen ihre Beine. Dort teilte er die  Schamlippen, streifte den Kitzler und wanderte weiter herab, bis er dann am Boden zum Liegen kam.

Erst jetzt wagten WIR wieder aufzuatmen. Zu dem Peiniger aufschauend war jedoch sofort klar, dass es noch nicht vorbei war. Mit einem sadistischen Lächeln meinte er: " Jetzt zum Strafende!" Eine schnelle Bewegung mit der Hand, und die Waffe begann sich im Uhrzeigersinn zu drehen. Währenddessen folgte die Erklärung:" Zeigt der Dolch auf dich, ist die Strafe ohne Zusatz beendet, zeigt er woanders hin, kassierst du fünfzig Schläge ins Gesicht. Zeigt er auf mich, so werde ich deine süßen Spitzen, er streichelte über die Nippel, mit vielen Nadeln zieren und mir dabei viel Zeit lassen.“

Angstvoll beobachteten WIR die Spitze, in der Hoffnung, sie möge überall hinzeigen, bloß nicht auf den Sadisten, der uns gegenüber stand. Die Waffe verlor an Tempo und zog immer langsamer an UNS vorbei. Bis sie zum letzten Mal unsere Front abwanderte, weiterging und zu unserem Glück, ein paar Millimeter vor unserem Peiniger stehen blieb. Leicht enttäuscht meinte dieser:

"Der Dolch hat gesprochen!"

Und so schnell konnten WIR gar nicht schauen, hatte er bereits mit der Hand ausgeholt und platzierte sie an der rechten Wange. Ohne Pause folgte der nächste Schlag. Immer wieder wechselte er die Seite. Der Kopf wurde hin und her geschleudert und WIR kniffen die Augen zusammen.

Auf einmal hörte ich meinen Namen. Es schien Meilen weit weg zu sein, wurde  langsam lauter. Mein Kopf wurde weiterhin von einer zur anderen Seite geworfen und ich erkannte jetzt ganz deutlich Elias Stimme. Plötzlich schien mir der Körper zu gehorchen. Mühsam die Augen nach jedem Schlag leicht öffnend, stöhnte ich wie von selbst seinen Namen. Die dunkle Gestalt beendete die Folter plötzlich und blitzte mich mit ihren stechenden Augen an. Es schien als würde der Mann in Schwarz merken, dass er eine Fremde vor sich hatte. Ich flüsterte noch einmal Elias Namen und alles verschwamm vor meinen Augen. Mir wurde schwindelig und ich schien wieder zu fallen.

Als das Übelkeitsgefühl wieder halbwegs unter Kontrolle war, hoben sich meine Lider. Wieder sah ich dieses Grün. Erschrocken machte mein Herz einen Satz.

 

"Ist es noch nicht vorbei?"

 

Doch dann merkte ich den Unterschied. So intensiv diese Farbe und der Blick auch waren, so konnte ich bei näherem Hinsehen auch im selben Maße,  Besorgnis und Mitgefühl erkennen. Erleichtert ließ meine Lunge die gehaltene Luft wieder aus und der Körper erlaubte sich zu entspannen.

Ohne viel Anstrengung zog Elias mich in seine Arme. Auf seiner Brust kam ich zum Liegen und er strich mit einer Hand über meinen Rücken. Wieder stellten sich alle Härchen auf und Schauer liefen mir über die Haut.

 

"Wie macht er das nur?"

 

"Hast du dir eh nicht weh getan?", riss mich seine Stimme aus den Gedanken. Ich musste überlegen.

 

"Hab ich Schmerzen?"

 

Plötzlich spürte ich ein starkes Pochen am rechten Schienbein. Da Elias anscheinend nicht schnell genug eine Antwort von mir bekam, hatte er begonnen meine Beine zu untersuchen. Das Gesicht verziehend zog ich hörbar Luft zwischen den Zähnen ein.

Erst jetzt merkte ich, dass wir nicht mehr im Stiegenhaus waren. Ich lag auf einem weichen Untergrund, mein Schienbein schmerzte und mein Gesicht brannte wie Feuer.

 

"Hatte ich die Ohrfeigen wirklich abbekommen?"

 

Ich legte meine Hand auf eine der Wangen, während Elias mich beobachtete, sie war heiß! Fragend erwiderte ich seinen Blick, doch er machte keine Anstalten, eine Antwort zu liefern. Stattdessen legte er mich sanft auf seinem Bett ab und verschwand.

Kurz hatte ich Zeit mich in seinem Zimmer umzusehen. Es war schlicht, aber mit Stil möbliert. Bilder, sonstige persönliche Gegenstände waren nicht zu sehen. Doch das machte der riesige Spiegel an der Decke, direkt über dem Bett, ohne weiteres wett. Jetzt erst merkte ich, wie groß meine Liegeunterlage war, ich wirkte verhältnismäßig wie ein Kind darauf.

Plötzlich war Elias wieder da und legte mir ohne Vorwarnung einen Kühlbeutel auf mein Schienbein. "Das ist kalt!", beschwerte ich mich, doch er machte seelenruhig weiter und ich war mir sicher, ein schelmisches Grinsen aufblitzen zu sehen. Angriffslustig meinte ich:" Du genießt es förmlich mich zu quälen, oder?" Elias blickte auf, seine grünen Augen blitzten gefährlich:" Du etwa nicht?" Seine offene Frage machte mich stutzig, damit habe ich nicht gerechnet. Ich fühlte, wie ich rot anlief, wollte den Blick senken, doch wieder schaffte ich es nicht.

"Ich", wollte ich ansetzen, doch weiter kam ich nicht, als der Eisbeutel plötzlich auf meiner Scham zu liegen kam. "Nur zum Abkühlen", meinte mein Gegenüber frech, "du kannst ja vor lauter Geilheit nicht einmal reden!"

Ich quietschte auf,  rutschte ein Stück hinauf und wand mich hin und her. Erst jetzt wurde mir klar, dass ich so unvorsichtig war und einen Rock anhatte, der ziemlich kurz war. Er schob sich durch das Gezappel noch weiter rauf. Elias Blick wurde lüstern, er ließ das Eis wieder zu meinem Schienbein wandern, nicht ohne dabei die Innenseiten meiner Schenkel damit entlang zu fahren. Ich wand mich und versuchte zu entkommen, doch seine Hand hielt meinen Knöchel eisern fest.

Erleichtert, dass der Beutel wieder am Schienbein war, blickte ich auf und sah mein Spiegelbild. Es war nicht verwunderlich, dass Elias mich so ansah!

Ein Bein war gestreckt, das andere angewinkelt. Der Rock verdeckte nun gar nichts mehr, und mein durchsichtiger String auch kaum etwas. Ebenfalls hochgerutscht von der vielen Bewegung war das Shirt, dass bereits eine von meinen Brüsten freigab, die heute mal ausnahmsweise nicht in einem BH steckten. Auch meine Haare waren sehr zerzaust, was mir einen "gerade aus dem Bett"-Look verlieh.

Schnell zog ich mein Shirt hinunter und setzte mich auf. Das Bein, das nicht festgehalten wurde, zog ich an den Körper und richtete meinen Rock, sodass nichts mehr zu sehen war. Dann schaute ich zu Elias, der alles mit einem Schmunzeln beobachtete.

"Du glaubst doch nicht, dass mich das abhält, dich ein wenig zu genießen, oder?", meinte er nur, schnappte mein zweites Bein und zog es zu sich, sodass ich mein Gleichgewicht verlor und wieder auf dem Bett zum Liegen kam. Der Rock rutschte dabei wieder ein Stück hoch und mein Shirt zeigte wieder mehr Haut als es sollte.

 

 "Das gibt es ja nicht, so ein Lüstling", dachte ich bei mir und spürte wie er sich neben mich legte.

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Kommentare

Ich möchte mich bei allen für die Kritik bedanken und freue mich sehr, das die Story bei vielen so gut ankommt!

Außerdem möchte ich mich auch bei allen bedanken, die mir geholfen haben, mit neuen Ideen, Verbesserungsvorschlägen und Fehlerlesen!

Ich freu mich schon auf eure Bewertungen und bin für weitere Ideen und Vorschläge offen!

lg Eure DC

neugierig, was dabei raus kommt. Schöne Geschichte ;-)