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Der erste Abend - Teil 3

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Während ich so in die Tasche blickte, wanderte mein Blick dann doch wieder zurück, zu ihr, und ich zog die Hand, mit der ich gerade etwas herausholen wollte, wieder zurück, drehte mich um und machte einen langsamen, bedächtigen Schritt auf sie zu. Neben ihr in die Knie gehend, griff ich mit einer Hand in ihre Haare, sie festhaltend aber nicht anreißend, während ich mir der anderen Hand leicht von unten gegen die Schulter drückte, um sie so mit sanftem Druck wieder von allen vieren aufzurichten. Schnell kniete sie nun wieder vor mir, den Kopf, da meine Hand immer noch ihre Haare hielten, in den Nacken gelegt, so dass ich wieder hinter sie schlüpfen und ihre Arme langsam aber bestimmt an den Fesseln auf ihren Rücken ziehen konnte. An eine der beiden Fesseln hatte ich bereits zuhause einen Haken angebracht, einen von der Sorte, die selbst bei Belastung noch schnell zu öffnen sind, mit dem ich nun ihre beiden Hände aneinander binden konnte. Leider hatte ich nicht damit gerechnet, dass meine Hände in der Situation nicht völlig sicher sein würden, so dass ich ein gutes Stück länger an dem Verschluss herumfummeln musste, bis die Fesseln endlich sicher aneinander hingen - eine leichte Sorge beschlich mich, hoffentlich würde ich mich im Notfall weniger ungeschickt anstellen...

Ich verscheuchte meine grüblerischen Gedanken mit einem kurzen Kopfschütteln und schob mich eilig auf den Knien Richtung Couch, wo ich ein dunkles Seidentuch, das irgendeine Bekannte schon vor Jahren bei mir vergessen hatte, aus der Tasche zog, welches ich ihr dann um den Kopf band, ihre Augen bedeckend. Aufstehend, die Hand wieder in ihr Haar fahrend, stand ich schließlich neben ihr, beugte mich herab und meinte: "Und hoch..." Mit leichtem Zug meiner Hand an ihren Haaren unterstützte ich diesen Befehl, während ich gleichzeitig mit der anderen Hand leicht ihre Schulter stützte, leicht besorgt, sie könnte Schwierigkeiten haben oder gar umkippen. Sie schaffte das Aufstehen allerdings ganz problemlos - und mit einer gewissen Grazie, wie ich zu meinem Vergnügen beobachten durfte.

Als sie dann schließlich stand, führte ich sie sachte mit einer Hand in ihrem Rücken zu dem Sessel, auf dem sie schon vorher Platz genommen hatte, ein breiter, gemütlich wirkender Ledersessel mit flachen, gepolsterten Armlehnen. Eine Hand an ihre Schulter legend, übte ich leichten Druck aus und sie verstand, drehte sich langsam, bis sie mir schließlich ins Gesicht gesehen hätte, wären ihre Augen nicht verbunden gewesen. Ich genoss den Anblick eine kurze Zeit - mir kam es wie ein Sekundenbruchteil vor, gerne hätte ich das noch länger gemacht, aber in Wahrheit war sicher schon eine Minute vergangen - bevor ich, leicht in die Knie gehend, begann mit der Zungenspitze ihre Brust zu erforschen, an einer Brustwarze beginnend, sie einige Mal umfahrend, kurz daran saugend, weiter über den Hof, auch die Unterseite der Brust nicht vergessend, um dann zur anderen Brust zu fahren um dort an, ganz symmetrisch, an der Brustwarze zu enden, welche ich dann kurz zärtlich anknabberte, bevor ich meinen Mund wieder wegzog. Ich war überrascht zu sehen, dass sie einen Ausdruck von Erregung auf dem - sichtbaren Teil ihres - Gesichts hatte, die Zungenspitze leicht zwischen den Lippen hervorgestreckt, denn, um ehrlich zu sein hatte ich währenddessen die Welt um mich herum vergessen und war völlig in das Gefühl ihrer Haut unter meiner Zunge versunken gewesen.

Ich lächelte, legte eine Hand zwischen ihre Brüste und schubste sie sanft, so dass sie einen unwillkürlichen Schritt zurück machte, dabei mit den Unterschenkeln an den Sessel stieß und so mit dem Hintern auf diesem plumpste, eine deutlich weniger graziöse Bewegung als ihr vorheriges Aufstehen, was mich zu einem kurzen Grinsen veranlasste. Eigentlich hatte ich ja etwas anderes geplant, wollte weniger schnell vorgehen, alles noch eine gute Weile hinauszögern, aber die Hormone hatten wohl, für den Moment, einen Sieg davon getragen, die guten Vorsätze vergessen lassen. Irgendeinen Vorteil musste es ja haben, der dominante Part zu sein, redete ich mir also ein, und beschloss, einfach meinem Instinkt zu folgen.

So kniete ich nun heute doch vor ihr, schob ihre Beine mit bestimmtem Druck auseinander, beugte mich vor, schob meinen Kopf zwischen ihre Schenkel und begann, mit der Zunge über ihre Haut zu fahren, erst die Innenseite der Schenkel, dann hoch zum Bauch und spielerisch im Bauchnabel bis ich - zugegebenermaßen etwas spät - bemerkte, dass sie mir richtiggehend ihre Scham entgegen streckte, schwer atmend. Willens, die Sache zu genießen, strich ich erst mit dem Finger durch den leichten Streifen Haare den sie sich unten, kurz geschnitten, hatte stehen lassen, bevor ich schließlich nicht mehr an mich halten konnte und meine Zunge in ihrer Spalte vergrub. Zunächst verschiedene Stellen erforschend, konzentrierte ich mich schnell auf die Klitoris, auch, da ihr Stöhnen hier am lautesten wurde. Mit einer gewissen Selbstüberwindung zwang ich mich aber, meine Zunge wieder sanft über die weiche Haut ihres Schenkels und Bauches zu führen, in der Hoffnung, ihr die Erlösung noch etwas zu verwehren, auch, da ich natürlich ihre Reaktion noch nicht wirklich einschätzen konnte. Ihr Stöhnen drang nun gut hörbar durch das ganze Wohnzimmer, aber das geseufzte "Bitte...", als ich meine Zunge von ihrem Kitzler wieder entfernte, schien mir Anzeichen genug, dass ich den richtigen Zeitpunkt erwischt hatte, so dass ich meine Zunge noch einen Augenblick, genauer, eine gute halbe Ewigkeit, von ihrer Scham fern hielt, bis sie ihr Becken schließlich so deutlich nach vorne stieß, dass sie Gefahr lief, vom Sessel zu rutschen. Grinsend zog ich meinen Kopf ganz zurück, ihr enttäuschtes Stöhnen genießend, bevor ich meinen Mund wieder in Stellung brachte und, die Zunge spitz machend, schließlich mit ihr in sie eindrang.

Ich hätte mir keine Sorgen machen müssen, dass ich ihre Reaktionen nur schlecht einschätzen könnte, denn ihr lautes Stöhnen, die Bewegung ihres Unterleibs und das immer wieder wiederholte "Ja", bis sie schließlich nach einigeer Zeit zurücksackte, sagten mir alles, was ich wissen musste. Ich pausierte etwas, ersetzte die Zunge durch meine Lippen und gab sanfte Küsse auf ihre Haut, genoss ihr schweres Atmen für einen Moment, bevor ich meine Zunge wieder an die Arbeit schickte, was sie mit einem deutlich "Ohhh..." quittierte.

Ich weiß nicht, wie viel Zeit verging - seit Acht hatte ich nicht mehr auf die Uhr gesehen - aber es dauerte ein wenig länger, bis sie ihren zweiten Orgasmus hatte - und dann noch etwas länger, bis zum dritten, bei dem sie mich dann mit etwas heiserer Stimme anflehte, nicht mehr weiter zu machen. Ganz ehrlich würde ich gerne behaupten, dass es kühle Berechnung oder die bestimmte Dominanz eines erfahrenen Profis war, die mich weitermachen ließ, aber ich hatte einfach viel zu viel Gefallen daran und so leckte ich sie zu einem vierten Orgasmus, bevor ich von ihr endlich von ihr abließ. War ihr Atmen vorher nur deutlich schnell und schwer gegangen, so war er nun heftig, als wäre sie gerade einen Marathon gelaufen, aber auch ich war nicht gerade taufrisch und ausgeruht - und, ganz offen, sicher mit deutlichen Spuren von Lusttropfen in meiner Unterhose.

Nachdem ich eine Weile vor ihr kniend verblieben war, sanft mit den Händen ihre Schenkel streichelnd, stand ich auf, ging zum Tisch und griff nach dem halbvollen Glas Wasser, das dort noch stand, um mir einen langen Schluck zu gönnen, bevor ich es wieder füllte und zu ihr brachte. Mit der einen Hand in ihrem Nacken bugsierte ich ihren Rücken in eine aufrechte Position und setzte das Glas an ihre Lippen, ihr vorsichtig einige Schlucke einflößend, bevor ich es wieder auf den Tisch plazierte und mich vor sie hinstellte, für einen Moment den Anblick genießend und bereits grübelnd, wie ich weitermachen wollte, denn eines war klar, ich wollte mehr... Viel mehr!


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Kleanthes
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Kommentare

Bild von latexmaske

Super

Bitte weiter so.

Bild von RM3691

Klasse

Hallo,

ich finde die Story und die Art wie Du schreibst klasse. Weiter so. Ich freu mich auf die Fortsetzung.



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