Der Kostümabend

 

Vorwort: Nach einer wahren Geschichte! 

 

Teil 1: Die Einladung

 

"Lucie, bist du bald mal fertig? Die Party hat um 10 Uhr angefangen. Wir müssen los!" Wie um die Worte zu unterstreichen klopfte Julia mit den Fingerknöcheln wiederholt gegen das Innere des Türrahmens.

"Jaja, gleich. Jetzt mach doch nicht so einen Stress. Es ist noch nicht mal 11 Uhr! Als ob es einen Unterschied macht, wenn wir ein paar Minuten später kommen", erwiderte Lucie und warf ihrer Freundin einen kurzen, leicht genervten Blick zu.

"Ich würde nur gerne ankommen, bevor alle anderen schon wieder gegangen sind", zeterte Julia und drehte sich um. Das laute Klackern ihrer Schritte entfernte sich in Richtung des Flurs, offenbar steuerte die junge Frau die Haustür der Wohnung an.

 

Die Augen verdrehend richtete Lucie ihren Blick erneut auf die große, verspiegelte Fläche des raumhohen Kleiderschranks. Das Bild, dass sich ihr dort bot, war das einer hübschen, hochgewachsenen und schlanken Frau mit langen dunklen Haaren und einem südländischen Flair, den sie ihrer italienischen Mutter verdankte. Getrübt wurde das Bild jedoch von der Kleidung, die an dem eigentlich sehr attraktiven Körper zu sehen war: Das recht schlichte, schwarze Kleid wäre für sich genommen durch den weiten Ausschnitt und den gerade einmal bis zur Hälfte der Oberschenkel reichenden Saum zwar gewagt, aber durchaus noch hübsch gewesen. Die billige Halskette aus übertrieben vielen, falschen Kristallen und die grobmaschigen halterlosen Strümpfe sorgten jedoch dafür, dass die Kleiderwahl insgesamt eher billig und anrüchig, als sexy und elegant wirkte.

 

Das Gesicht verziehend schüttelte Lucie den Kopf. "Das sieht einfach furchtbar aus! So kann ich da doch nicht hingehen!"

Schritte hallten über den Flur, als Julia zurückkehrte. Ihr Handy in der Hand haltend musterte sie Lucie mit einem prüfenden Blick. "Warum denn nicht? Du siehst absolut nuttig aus. Ist doch perfekt!"

Als Antwort erhielt sie nur ein genervtes Schnauben. "Wie kommt man nur auf die Idee, seine Geburtstagsfeier mit dem Thema Zuhälter und Nutten zu machen? Ich versteh einfach nicht, warum wir da überhaupt hin wollen."

"Zum einen, weil wir eingeladen worden sind, und zum Anderen, weil ich William total heiß finde. Und wo kann ich besser mit ihm flirten, als an so einem Abend? Außerdem ist Halloween, da interessiert sich eh niemand für so etwas", entgegnete Julia. Sie sah nicht weniger zwielichtig aus als ihre Freundin. Ein knappes Top im Wetlook sowie ein viel zu kurzer schwarzer Minirock verdeckten erstaunlich wenig von der jungen Blondine. Große goldene Kreolen und die gleichen Strümpfe, die auch Lucie trug, rundeten das Bild perfekt ab.

Ergeben schenkte Lucie ihrer Freundin ein Lächeln, schlüpfte in ihre High Heels und griff nach ihrer Handtasche, die unweit auf einem Stuhl lag. "Wehe, wenn du William nicht angräbst. Mehr als einmal gehe ich so nicht vor die Tür!"

Julia grinste frech. "Keine Sorge, ich werde mich ins Zeug legen!"

"Na ich will es hoffen. Viel weniger kannst du schließlich nicht anziehen, ohne verhaftet zu werden." Schmunzelnd hakte sie sich bei ihrer Freundin unter. "Also los, dann lass uns die Party mal aufmischen!"

 

Eine halbe Stunde später standen sie vor der Eingangstür eines größeren Einfamilienhauses. Den Geräuschen nach schien die Party bereits im vollen Gang zu sein. Selbst durch die geschlossene Haustür hindurch war laute Musik und ein buntes Gemisch von Stimmen zu hören.

Julia drückte auf die Klingel. "Ich hoffe das hören die da drinnen überhaupt", meinte sie, offenbar leicht besorgt. Bereits den ganzen Abend wirkte die Blondine nervös und aufgeregt. Lucie überlegte, dass der Abend für ihre Freundin offenbar wichtiger war, als sie gedacht hatte. Plötzlich tat ihr ihre Trödelei leid. Den Rest des Abends würde sie sich zusammenreißen.

Gerade, als Lucie etwas erwidern wollte, schwang die Tür auf. "Hey hey, wer taucht denn da doch noch auf?", schallte ihnen zur Begrüßung eine dunkle Stimme entgegen. Sie gehörte einem breitschultrigen, mindestens 190cm großen Mann. Seine braunen Haare waren kurz und mit etwas Haargel geschickt in Szene gesetzt. Passend zum Thema der Party trug er eine dunkelblaue Stoffhose mit einem gewaltigen Gürtel, ein Hemd ohne Krawatte und einen unglaublichen, edel wirkenden, offen getragenen Pelzmantel.

 

"William! Alles Gute zum Geburtstag!" Julia streckte sich, um dem Mann zur Begrüßung einen Kuss auf die Wange zu hauchen.

"Herzlichen Glückwunsch!", gratulierte auch Lucie, wenngleich sie den Kuss ausließ. "Du weißt doch, man darf nie zu früh zu einer Party kommen. Der Mantel sieht ja klasse aus, wo hast du den denn aufgetrieben?"

Der Mann lachte fröhlich. "Das ist mein kleines Geheimnis. Ihr beiden sehr aber auch echt klasse aus! Kann ich euch für den Abend kaufen?"

"Wenn der Preis stimmt?" entgegnete Lucie scherzhaft.

"Für dich gibt es auch Geburtstagsrabatt!", verkündete Julia, schmiegte sich kurz an den hochgewachsenen Mann und zwinkerte ihm zu.

Erneut lachte William laut und machte einen Schritt zur Seite, so dass er den Eingang frei gab. "Na, ihr seid mir ja welche. Kommt erst mal rein!"

 

Gemeinsam betraten Lucie und Julia das Haus. Die Party schien überraschend groß zu sein, denn überall standen Leute, unterhielten sich und tranken aus Bierflaschen oder Gläsern. Im Wohnzimmer gab es zusätzlich zu einer großen Ledercouch sogar eine kleine Bar, jedoch waren alle vier Hocker bereits besetzt.

"Siehst du, hier fällst du gar nicht weiter auf", stellte Julia fest.

Lucie ließ den Blick über die anderen Gäste gleiten. Tatsächlich schienen sich alle an das Thema des Abends gehalten zu haben. Die Frauen trugen kurze, aufreizende Kleider und Röcke, sogar einige Strapsen konnte Lucie entdecken. Und die Männer hatten sich ähnlich viel Mühe gegeben. Ihr fielen zwei dunkelhäutige Kerle auf, die in ihren edlen schwarzen Anzügen und dank ihrer Sonnenbrillen wirkten, als würden sie sich typischerweise in den Kreisen der High Society bewegen und das Luxussegment der Branche bedienen. Andere hatten ein Netzoberteil an oder einen Gehstock in der Hand und bedienten damit eher die gängigen Klischees. Allerdings kam keiner an Williams Pelzmantel heran.

 

Nachdem sie sich einen Cocktail geholt hatten, gesellten sie sich Julias Wunsch folgend zu William auf die Couch.

Lucie streckte die Beine aus und nippte an ihrem Drink. Der Mai Tai schmeckte gut, war aber auch ziemlich stark. "Dein Barkeeper meint es aber gut mit uns", meinte sie in Richtung des Gastgebers.

"Vermutlich hat euer Outfit ihn ein wenig abgelenkt", beschwichtigte William. Mit einem fröhlichen Lächeln auf dem Gesicht saß er zwischen den beiden Freundinnen. Auch vor ihm stand ein Drink auf dem Couchtisch, doch es machte nicht den Eindruck, als ob der Hausherr bereits viel davon getrunken hatte.

"Du meinst wohl eher, dass er versucht, uns abzufüllen", erwiderte Lucie mit einer leicht angehobenen Augenbraue.

William lachte und winkte ab.  "Ach was."

 

Lucie lehnte sich zurück und überließ es Julia, das Gespräch weiter zu führen. Schließlich war sie es, die einen Narren an William gefressen hatte. Tatsächlich dauerte es nicht lange, bis die beiden in ein halblautes Gespräch vertieft waren. Ohne wirklich zuzuhören bekam sie mit, dass man sich offenbar darauf geeinigt hatte, dass William für den Rest des Abends ihr Zuhälter war, und sie seine Nutten. Lucie kümmerte sich jedoch nicht weiter darum, und ließ ihre Freundin weiter flirten. Dem regelmäßigen Kichern der Blondine nach zu schließen lief es für Julia dabei gar nicht mal so schlecht.

 

Hin und wieder an ihrem Mai Tai nippend lauschte Lucie der Musik. Hinter der Bar stand ein Laptop, mit dessen Hilfe der Barkeeper einen Mix aus RnB und Hip Hop spielte. Das entsprach zwar nicht ganz Lucies Musikgeschmack, doch es passte ganz gut zum Thema des Abends.

 

Ein paar der anderen Gäste gesellte sich zu ihnen auf die Couch und für einige Minuten klinkte sich Lucie wieder in das Gespräch ein. Die Atmosphäre der Party war entspannt, zugleich lag jedoch auch ein gewisses Knistern in der Luft, was zweifelsfrei an der Mischung aus den anrüchigen Kostümen und dem Alkohol lag.

Immer wieder glitt ihr Blick über die Männer und Frauen, die sich entsprechend des abendlichen Themas in Schale geworfen hatten. Nachdem anfangs noch teilweise eine gewisse Verlegenheit zu erkennen gewesen war, schienen sich inzwischen alle Gäste recht wohl zu fühlen und den Abend zu genießen.

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Teil 2: Ein stolzer Preis

 

"Ist hier noch frei?" Die Stimme gehörte zu einem der beiden dunkelhäutigen Männer, die Lucie bereits bei ihrer Ankunft bemerkt hatte.

William, der gerade in eine Unterhaltung mit Julia und einem anderen Mann vertieft gewesen war, hob kurz den Kopf. "Ja klar, setzt euch doch."

Beide nahmen Platz und hoben zum Gruß ihre Drinks, um der kleinen Runde zu zuprosten.

"Ich bin Oskar", stellte der Linke der beiden sich vor. Er war etwas größer als sein Kollege und maß vermutlich an die zwei Meter.

"Tyler", fügte sein Kumpel hinzu und hob erneut das Glas zum Gruß. Auch er war nicht gerade klein, jedoch nicht ganz so hoch wie sein Freund.

Auch Lucie griff nach ihrem Glas und erwiderte den Gruß. Es war inzwischen ihr dritter Drink, und auch von dem war nicht mehr viel in ihrem Glas. Daher war es auch kein Wunder, dass sie sich einigermaßen beschwipst fühlte. Allerdings war sie wohl noch nüchterner als Julia, die längst an ihrem vierten Cocktail arbeitete.

Suchend hob Lucie den Blick, auf der Suche nach einer Uhr. Als sie an der Wand hinter der Bar schließlich eine entdeckte, stellte sie leicht überrascht fest, dass es schon nach zwei Uhr war. Die Zeit war schneller vergangen, als sie gedacht hätte.

 

"Hübsches Outfit", lobte Tyler mit anerkennendem Blick und nickte Lucie zu.

Sie lächelte kurz, ehe sie erwiderte: "Danke gleichfalls! Ihr seht echt stark aus."

"Danke. Waren uns nicht ganz sicher, ob es nicht zu sehr nach Anwalt aussieht mit den Anzügen."

Lucie schmunzelte. "Naja, würde doch auch irgendwie passen, oder? Irgendwer muss unseren Oberzuhälter hier ja auch vor dem langen Arm des Gesetzes schützen."

"Oh Gott, ich krieg garantiert lebenslang!", rief William, der dem Gespräch offenbar gelauscht hatte.

"Mindestens", bestätigte Julia, woraufhin die Anwesenden in Gelächter ausbrachen.

 

Der Abend schritt weiter voran, und einen Cocktail später befanden sich nur noch Lucie, Julia, William und die beiden Anwaltsanwärter auf der Couch. Der Rest der Gäste hatte sich offenbar anderweitig im Haus verteilt.

Nachdem es zuletzt um verschiedene Themen gegangen war, kehrte das Gesprächsthema der kleinen Gruppe gerade wieder auf das spezielle Setting der Feier zurück.

"Also William, wie steht es eigentlich um die beiden hübschen Damen hier? Sind deine beiden Schätzchen auch käuflich?"

Lucie wollte gerade dazu ansetzen, die Frage mit einem schnippischen Kommentar zu verneinen, doch der Hausherr war schneller: "Vielleicht, aber nur, wenn der Preis stimmt." Überrumpelt drehte Lucie den Kopf zur Seite und starrte den Mann an. Sie wusste, dass er nur ihre eigenen Worte wiederholt hatte, doch die waren eigentlich nur zum Scherz gemeint gewesen.

Oskar lachte und gab sogleich ein Angebot ab: "Also ein Stündchen mit Lucie wäre mir doch glatt 100 Euro wert."

William hob abwinkend die Hand. "Pech gehabt, aber so eine edle Frau kostet mindestens das Doppelte", lachte er.

Erleichtert lehnte Lucie sich zurück. Kurz verharrte ihr Blick auf Oskar. Der kräftige Körper mit den breiten Schultern wirkte auf sie durchaus attraktiv. Zudem verspürte sie eine gewisse Neugierde. Mit einem dunkelhäutigen Mann war sie bisher noch nie intim geworden.

"Also zweihundert Euro? Das ist ein stolzer Preis", stellte Oskar fest. Sein Blick glitt noch einmal über die junge Frau, dann griff er nach seiner Gesäßtasche.

Regelrecht schockiert beobachtete Lucie, wie der Mann seine Brieftasche hervorholte, vier Fünfzig-Euro-Scheine abzählte und sie vor William auf den Tisch legte. Eine Mischung verschiedener Gefühle strömte gleichzeitig durch sie. Einerseits rebellierte ihr Verstand, ermahnte sie, dass sie sich nur verkleidet hatte und keine wirkliche Prostituierte war. Gleichzeitig vernahm sie das sanfte Kribbeln der Erregung, die diese Situation in ihr auslöste. Zuletzt verspürte sie eine Mischung aus Erstaunen und Geschmeicheltheit darüber, dass Oskar bereit war, so viel Geld dafür zu bezahlen, um mit ihr zu schlafen. Unsicher, wie sie reagieren sollte, drehte sie den Kopf zur Seite und schaute mit fragendem Blick zu William.

 

Offenbar selbst darüber überrascht, dass sein Gegenüber auf das Angebot eingegangen war, musterte William die junge Frau mit einem kurzen, prüfenden Blick. "Der Preis stimmt, und sie scheint nichts dagegen zu haben", überlegte er laut. "Und als ihr Zuhälter bin ich ebenfalls einverstanden."

Lucie wusste, dass sie an dieser Stelle die Gelegenheit dazu gehabt hätte, Einspruch zu erheben. Vielleicht lag es an der Atmosphäre des Abends, ihrer Neugierde auf Oskar oder den drei Cocktails, dass sie nichts dergleichen tat. Stattdessen lächelte sie dem dunkelhäutigen Mann nur leicht verlegen zu.

Tyler hatte in der Zwischenzeit ebenfalls vier Scheine abgezählt und sie zu den Anderen auf den Tisch gelegt. "Ich zahle das Gleiche für Julia", verkündete er sogleich.

"Na das nenne ich einen lukrativen Abend", lachte William und zog die Vierhundert Euro an sich heran. "Bist du auch einverstanden?"

Julia, die zuletzt ziemlich still geworden war, zögerte kurz, ehe sie schließlich nickte. Offenbar wollte sie nicht hinter ihrer Freundin zurück stehen oder vor ihrem Schwarm als Spaßbremse dastehen. Selbst wenn das bedeutete, dass sie dafür mit einem anderen Mann ins Bett steigen musste. Denn eigentlich hatte sie es ja auf William abgesehen.

"Also gut, dann ist ja alles klar. Ihr könnt das Schlafzimmer und das Gästezimmer oben benutzen. Die beiden Türen auf der linken Seite."

 

Oskar und Tyler erhoben sich und schauten die beiden jungen Frauen erwartungsvoll an.

"Dann wollen wir den Beiden mal etwas für ihr Geld bieten", versprach Lucie mit Worten, die viel selbstsicherer klangen, als sie sich gerade fühlte. Auch sie erhob sich und merkte an dem leichten Schwindelgefühl, dass sie offenbar mehr Alkohol zu sich genommen hatte, als ihr bewusst gewesen war. Aus den Augenwinkeln sah sie, dass auch Julia auf die Beine kam, wenngleich die Blondine noch stärker schwankte, als sie selbst.

 

William alleine auf der Couch zurück lassend, verließen sie zu viert das Wohnzimmer und folgten der Treppe hinauf ins Obergeschoss. Im Flur angekommen entdeckten sie die vom Hausherren erwähnten Zimmer.

"Also dann, viel Spaß", meinte Oskar zu seinem Kumpel. Sie klatschten sich kurz ab, ehe sie jeweils einen Schritt in Richtung der beiden Türen zugingen.

Lucie richtete ihre Aufmerksamkeit noch einmal auf Julia. Sie machte einen ziemlich betrunkenen Eindruck, die Augen ein wenig glasig, doch das Grinsen auf dem Gesicht beruhigte Lucie. "Lass es krachen", raunte sie ihr halblaut zu, ehe sie Oskar folgte.

 

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Teil 3: Voller Einsatz

 

Sie hatten offenbar das Schlafzimmer erwischt, denn der Raum hinter der Tür wurde von einem riesigen Kingsize Bett beherrscht. Zudem gab es einen großen Kleiderschrank aus dunklem Holz und mit großen Spiegeln sowie eine etwas kleinere Kommode.

Ein wenig unsicher, was nun von ihr erwartet wurde, ging Lucie zum Bett herüber und setzte sich erst einmal auf die Kante. Eine schwarz-silberne Tagesdecke war über die gesamte Fläche gespannt und ließ das riesige Möbelstück vergleichsweise edel erscheinen.

Oskar hatte die Tür hinter sich geschlossen und näherte sich nun der jungen Frau. Er blieb erst stehen, als er unmittelbar vor ihr stand. Sanft legte er seine großen Hände an Lucies Seiten.

 

Obwohl sie auf dem recht hohen Bett saß, musste Lucie den Kopf in den Nacken legen, um dem großen Mann ins Gesicht zu sehen. Er stand so nah vor ihr, dass sie die Wärme spüren konnte, die von seinem muskulösen Körper ausging. Zudem roch sie ein schweres Parfüm, das sie jedoch als sehr angenehm empfand. Behutsam hob sie einen Arm und ließ ihre Finger über Oskars Bauch streicheln.

Ohne etwas zu sagen, legte der Mann die ausgestreckten Zeige- und Mittelfinger seiner rechten Hand unter Lucies Kinn und drückten es sachte noch ein wenig weiter nach oben. Im nächsten Moment spürte sie seine weichen Lippen, die sich fordernd an ihre schmiegten. Zuerst zögerlich, doch bald darauf impulsiver, erwiderte sie den Kuss. Es war kein zärtlicher Kuss zweier Liebender, sondern der Austausch leidenschaftlichen Verlangens.

 

Oskar löste die Finger von ihrem Kinn, strich an ihrer Flanke herunter und griff nach dem Saum ihres Kleids. Bereitwillig hob Lucie ihren Hintern etwas an, so dass er ihr den Stoff mühelos über den Oberkörper und die eilig nach oben gestreckten Arme streifen konnte.

"Jetzt sehe ich, warum ich den doppelten Preis zahlen musste", sagte Oskar, nachdem er das Kleid achtlos neben das Bett hatte fallen lassen. Sein Blick wanderte zwischen dem schwarzen Spitzen BH und dem gleichfarbigen Stringtanga hin und her, die sich unter dem Kleid verborgen hatten.

Geschmeichelt drückte Lucie den Rücken ein wenig durch, um Oskar ihre Brüste zu präsentieren. Es gefiel ihr, derart bewundert zu werden. Als sie ihre Finger erneut über den Bauch des Mannes streichen ließ, wanderte sie dabei langsam an ihm hinauf und ließ dabei einen Knopf nach dem nächsten aufspringen. Als sie schließlich oben angekommen war. Strich sie den Stoff auf beiden Seiten auseinander. Oskars Oberkörper war nicht nur kräftig, sondern auch gut trainiert. Die Brustmuskeln zeichneten sich deutlich ab, und auch der Ansatz eines Sixpacks war zu erkennen.

"Mhm... vielleicht sollte man eher dich vermieten", schlug sie vor und strich nun mit ihren Fingerkuppen über die nackte dunkle Haut.

Oskar schmunzelte. "Du kannst ja deinen Zuhälter fragen, ob er mir mein Geld wieder gibt."

"Erstattung ausgeschlossen", entgegnete Lucie grinsend und ließ ihre Hand tiefer sinken,  so dass ihre Finger über Oskars Schritt glitten.

"Auch gut", entgegnete er, zog das Hemd ganz aus und trat noch einen halben Schritt näher an das Bett heran.

 

Lucie fühlte das Glied des Mannes durch den weichen Stoff der Hose. Zärtlich strich sie ein paar Mal darüber, ehe sie die zweite Hand zur Hilfe nahm und die Gürtelschnalle löste. Geschickt ließ sie den Knopf der Hose aufspringen, hakte ihre Finger direkt unter die Boxershorts und zog beide Hosen bis zur Hälfte des Oberschenkels herunter.

Zum Vorschein kam Oskars bereits fast vollständig erigiertes Glied. Zärtlich legte Lucie ihre Hände um den dunklen Schaft und begann damit, es ganz sanft zwischen ihren Fingern zu reiben.

Oskar gab ein leises Seufzen von sich, als die junge Frau ihn auf diese Art und Weise berührte. Es dauerte nicht lange, bis sein Penis sich unter der sanften Massage vollständig aufgerichtet hatte. Ohne die Bewegungen ihrer Finger zu unterbrechen, musterte Lucie das Glied. Während der Schaft etwa genau so dunkel war wie der restliche Körper des Mannes, war die Eichel heller. Ihre linke Hand glitt den gesamten Schaft hinunter, bis ihre Finger über die unglaublich weichen Hoden strichen. Die andere Hand schloss sie fester um das Glied und begann nun deutlich fordernder, an ihm zu reiben. "Also mein Großer", raunte sie und legte den Kopf erneut in den Nacken, um zu Oskar hinauf zu sehen, "du hast mich für eine ganze Stunde gekauft. Was sollen wir denn schönes mit unserer gemeinsamen Zeit anfangen?"

 

Oskar benötigte ein paar Sekunden, um ihre Frage richtig zu verarbeiten. Zu sehr hatte ihn das Spiel ihrer Finger in den Bann gezogen. "Zuerst einmal sollte ich dich wohl richtig auspacken", entschied er.

"Das ist eine tolle Idee", stimmte Lucie zu. Das harte Glied in ihrer Hand hatte ihre eigene Erregung noch einmal zusätzlich angefacht. Sie konnte es kaum erwarten, Oskar in ihrem Schoß zu spüren.

Ihr Freier griff um ihren Oberkörper herum und ließ mit geübten Fingern den Verschluss ihres BHs aufspringen. Schon im nächsten Moment zog er ihr den Stoff über die Arme und legte ihre Brüste frei. Kaum, dass er sich des Kleidungsstück entledigt hatte, legten sich seine Hände bereits auf Lucies Brustkorb.

Nun war es an ihr, ein genießendes Seufzen von sich zu geben, als die kräftigen Finger sanft ihre Brüste erkundeten. Zärtlich massierten sie die weiche Körperregion, ehe Oskar leicht in ihre Brustwarzen kniff.

"Du bist wirklich außerordentlich hübsch", urteilte er und löste die Hände offenbar nur mit Widerwillen von ihrem Körper.

 

"Ich hoffe, ich bin das Geld wert", entgegnete Lucie grinsend. Inzwischen hatte sie dann doch Gefallen an ihrer Rolle gefunden. Langsam ließ sie sich nach hinten fallen und räkelte sich einladend auf dem riesigen Bett.

 

Oskar stieg aus seiner bereits halb heruntergezogenen Hose und folgte Lucie auf die weiche Tagesdecke. Ehe sie sich versehen konnte, befand er sich bereits über ihr. Einladend spreizte sie ihre Schenkel und bot ihm dadurch an, ihr noch näher zu kommen. Einmal mehr fiel ihr der kräftig gebaute Körper auf. Jetzt, wo er sich mit den Armen abstützte, wirkten besonders seine Oberarme besonders muskulös.

Unter ihm liegend hob sie ihre Hände und strich mit den Fingern über seine Arme. Gleichzeitig schlang sie ihre Beine um seine Hüfte. Sanft zog sie ihn ein wenig zu sich herunter und lächelte ihn verführerisch an. Nur allzu deutlich konnte sie spüren, wie sich sein hartes Glied an den feinen Stoff ihres Tangas schmiegte. So eng wie er auf ihr lag, drückte sich der lange Schaft regelrecht gegen den Stoff und ihre darunter liegenden Schamlippen. Im gleichen Maß wie seine Lust stieg auch ihr Verlangen danach, endlich gevögelt zu werden.

 

Leicht den Hals reckend hauchte sie ihm einen Kuss auf die Lippen, ehe sie den Kopf etwas zur Seite drehte. Die Lippen nahe an seinem Ohr raunte sie: "Komm schon, fick mich endlich. Ich gehöre doch dir, also komm her und nimm mich!"

Oskar betrachtete sie mit einem Blick voller animalischem Verlangen. Er zögerte nur eine einzelne Sekunde, dann richtete er den Oberkörper kurz auf, griff nach dem Bund des Tangas und zog ihn von der Hüfte der jungen Frau. Kaum, dass dieses Hindernis aus dem Weg war, drückte er ihre Beine mit einer kraftvollen, fordernden Bewegung auseinander und ließ sich erneut über sie sinken.

 

Lucie streckte die Arme nach ihm aus, legte die Hände auf die muskulösen Schultern und zog Oskar zu sich herunter. Ein leichtes Zittern ging durch ihren erregten Körper, als sie spürte, wie sich der harte Schaft des Gliedes an ihre Schamlippen schmiegte.

Lüstern räkelte sie sich unter dem dunklen Körper. Die Beine einladend gespreizt wartete sie darauf, dass er endlich den Weg in sie hinein finden würde. Doch für den Augenblick schmiegte Oskar seinen Penis nur der Länge nach zwischen ihre Schamlippen und verteilte ihre Feuchtigkeit auf seinem Schaft.

 

"Na komm schon, nimm mich endlich!" forderte sie aufgebracht. Mühevoll rückte sie ein wenig weiter in Richtung des Kopfendes des Bettes.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Kaum, dass sie ein wenig nach oben gerückt war, spürte sie, wie sich die Spitze des Gliedes zwischen ihre Schamlippen schmiegte. Lucie gab ein leises, wohliges Stöhnen von sich und spreizte die Beine noch ein wenig weiter.

 

Eine weitere Einladung benötigte Oskar nicht. Mit halb geschlossenen Augen hielt Lucie für einen Moment den Atem an, als der Mann langsam seine Hüfte nach vorne schob. Die Eichel trennte ihre Schamlippen, schob sich zwischen ihre Feuchten Muskeln und drang tief in ihren Schoß.

Die junge Frau realisierte schnell, dass der Penis des Mannes in jeder Hinsicht größer war, als sie zuvor geschätzt hatte. Schon der Umfang des Schaftes raubte ihr fast den Atem. Ihre Scheide wurde regelrecht gedehnt, klammerte sich eng und fest um Oskars Geschlecht. Doch während sie dieses Gefühl als überaus erregend und stimulierend empfand, machte ihr die schiere Länge des Gliedes zu schaffen. Unwillkürlich zuckte sie leicht zusammen, als die Eichel sanft gegen ihren Muttermund stieß.

Lucie schmiegte ihre Schenkel etwas fester an die Flanken des Mannes und signalisierte ihm damit, nicht noch tiefer in sie einzudringen. "Vorsicht", raunte sie leicht hechelnd, "du bist etwas zu groß für mich. Mach sachte, ja?"

Oskar nickte leicht mit dem Kopf, zog sich wieder ein paar Zentimeter zurück und begann damit, die junge Frau mit recht vorsichtigen, kurzen Stößen zu nehmen.

 

Lucie war im siebten Himmel. Selbst kleine Bewegungen des Mannes reichten bereits aus, um die empfindlichen Nervenbahnen in ihrem Schoß regelrecht entflammen zu lassen. Ganz deutlich spürte sie jede noch so kleine Regung des Gliedes, das sich immer wieder tief in ihren Körper schob.

"Oh Gott, fühlt sich das gut an", stöhnte sie und verdrehte genüsslich die Augen. Lüstern krallte sie ihre Fingernägel in die Schultern des dunkelhäutigen Mannes und biss sich auf die Unterlippe.

Auch Oskar schien es zu genießen. Ein wohliges Brummen von sich gebend bewegte er seine Hüfte in einem langsamen, rhythmischen Takt. Seine Arme ruhten zu beiden Seiten von Lucies Kopf, hielten sie fest und ließen keinen Zweifel daran, dass er sie in diesem Moment nicht mehr entkommen lassen würde.

 

Die junge Frau wand sich unter dem kräftigen Mann. Mit jedem seiner Stöße nahm ihre Lust zu, erhöhte sich die Lautstärke ihres Stöhnens. Hatte sie ihre Beine anfangs noch um Oskars Hüfte geschlungen, waren sie nun weit gespreizt, um ihm möglichst viel Spielraum zu geben. Dafür schmiegte sich ihre Scheinmuskulatur um so fester um den harten Schaft in ihrer Mitte. Jedes Mal, wenn er aus ihr herausglitt, fühlte es sich so an, als ob sie ihn festhalten wollte.

 

Allmählich wurden Oskars Bewegungen kräftiger und sein Takt schneller. Offenbar spürte er, dass Lucies Körper sich langsam auf ihn eingestellt hatte, dass sein Glied zunehmend leichter zwischen ihren immer feuchter werdenden Muskeln entlang glitt.

"Oh ja, fick mich!", feuerte Lucie ihn an. Die Lust hatte längst die Steuerung über ihren Körper übernommen, dominierte ihre Gedanken und steuerte ihre Zunge. "Fick deine kleine Nutte!"

 

Das ließ Oskar sich nicht zwei Mal sagen. Kurz brachte er seine Knie in eine bessere Position, ehe er gleich darauf eine ganze Serie von schnellen, harten Stößen gegen Lucies Becken prallen ließ.

Der jungen Frau blieb fast der Atem weg. Ekstatisch stöhnend klammerte sie sich an den mächtigen Körper, kratzte mit ihren Fingernägeln über seinen Rücken und ließ sich regelrecht in die weichen Decken stoßen.

"Du bist so eng!", raunte Oskar, als er seine Hüfte besonders fest gegen Lucies Becken prallen ließ.

Sie wollte gerade etwas erwidern, doch das große Glied in ihrer Scheide ließ sie nach Luft schnappen. Deutlich hatte sie gespürt, wie die Eichel erneut gegen ihren Muttermund gestoßen war. Gleichzeitig hatte sie jedoch auch gefühlt, wie die weichen Hoden sanft gegen ihren Damm geprallt waren. So tief war Oskar bisher nicht in sie eingedrungen. "Hah... hah... ", brachte sie stöhnend hervor und hob erneut die Schenkel, um den Mann ein wenig zu bremsen.

 

Doch dieses Mal ließ Oskar sich nicht mehr aufhalten. Scheinbar mühelos durchbrach er den Widerstand von Lucies Schenkeln und begann damit, sie mit einem sehr schnellen, fordernden Rhythmus zu vögeln. Dabei blieb sein Glied jederzeit tief in ihr, bewegte sich höchstens halb aus ihr heraus, ehe es erneut tief in sie eindrang und sie bis auf den kleinsten Kubikmillimeter ausfüllte.

Lucies lüsternes Stöhnen wurde zunehmend lauter und schien den Mann nur noch mehr anzustacheln. Mit kräftigen Bewegungen seiner Hüfte trieb er sein Glied immer wieder tief zwischen ihre Muskeln. "Gib's mir, na los, komm, fick mich!", rief sie aufgebracht. Immer mehr Lust staute sich in ihr auf, ließ ihr Becken erzittern und sei nach Erlösung flehen.

 

Doch es war Oskar, der zuerst seinen Höhepunkt erreichte. Noch ein paar Mal bewegte er sich schnell vor und zurück, ehe er mit einem lauten Stöhnen besonders tief in Lucie eindrang. Sich mit fast schon brutaler Kraft an den Körper der jungen Frau schmiegend presste er sein Glied so weit es ihm möglich war zwischen ihre feuchten Muskeln.

Lucie hielt den Atem an, als sie nur allzu deutlich spürte, wie der gewaltige Penis in ihrem Schoß zu pulsieren begann. Auch ihr eigener Leib verkrampfte sich, verharrte voller Erregung, angespannt auf die Erlösung wartend.

Die Erlösung kam! Als Oskars Glied mit einem kräftigen Zucken einen Strahl warmer Samen tief zwischen ihre Schenkel spritzte, wurde Lucie endgültig von ihrer Lust übermannt. Eine Welle der Erregung schoss durch ihren Körper und entlockte ihr einen heiseren Schrei. Ihre angespannten Muskeln begannen unkontrolliert zu zucken und sie verdrehte die Augen so sehr, dass für einen kurzen Moment fast nur noch Weiß darin zu sehen war.

Bebend schmiegten sich die beiden Körper aneinander. Eng umschlungen durchlebten sie den gemeinsamen Orgasmus. Jedes Zucken des jeweils anderen ließ sie sachte zusammenzucken und entlockte ihnen genüssliche Seufzer.

 

Beide kosteten ihren Höhepunkt ausführlich aus, so dass es ein wenig dauerte, bis sie sich schließlich langsam wieder voneinander lösten. Behutsam richtete Oskar seinen Oberkörper auf und löste seine Hüfte von Lucies. Mit einem leisen, schmatzenden Geräusch glitt sein Glied aus ihrer Scheide. Ein kleines Rinnsal weißer Samen folgte ihm und lief an dem Damm der jungen Frau herunter, ehe es von dort aus auf die Tagesdecke tropfte.

Lucie benötigte ein paar Sekunden, um sich einigermaßen aufzurichten. Rasch griff sie mit der linken Hand in ihren Schritt und versuchte, den Großteil der Samen aufzufangen, bevor sie das Bett erreichten.

 

Für einen Moment herrschte peinliches Schweigen in dem Raum. Doch als die Blicke der Beiden sich begegneten, mussten sie wie auf ein unsichtbares Kommando hin beide lachen.

"Whuo... das war wirklich klasse", urteilte Oskar schließlich. Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht beobachtete er Lucie, die nur noch mit den halterlosen Strümpfen bekleidet, verzottelter Frisur und samenverschmiertem Schritt vor ihm auf dem Bett saß.

Lucie atmete noch immer schwer, als sie sein Grinsen erwiderte. Sie verspürte das plötzliche Gefühl, dass in ihrem Schoß etwas fehlte, ein regelrechtes Vakuum zurückgeblieben war. "Es freut mich... dass du... zufrieden bist", brachte sie recht atemlos hervor und streckte Oskar die Zunge heraus.

Ganz allmählich beruhigte sie sich wieder. Während in den letzten Minuten ihre Instinkte die Kontrolle über ihren Körper übernommen hatten, schein ihr Hirn sich nun wieder einschalten zu wollen. Für einen kurzen Moment äußerte es einen leisen Zweifel daran, ob das gerade Geschehene wirklich gut gewesen war. Doch Lucie schon den Gedanken rasch wieder beiseite. Es war nichts passiert, und sie war absolut auf ihre Kosten gekommen.

Sich wieder an ihre Rolle erinnernd meinte sie: "Du kannst schon einmal runter gehen. Ich mache hier noch etwas Ordnung und komme dann nach. Ich bin mal gespannt, wie groß mein Anteil ausfällt."

Oskar lachte, während er in seine Boxershorts stieg. "Na, so wie ich William kenne, solltest du dir keine allzu großen Hoffnungen machen. Aber wenn ich ihn sehe, werde ich auf jeden Fall ein gutes Wort für dich einlegen."

Lucie nickte grinsend. "Na das will ich doch hoffen!"

 

Zwei Minuten später hatte Oskar sich von ihr verabschiedet und wr durch die Tür zurück in den Flur verschwunden. Lucie saß noch immer auf dem Bett. Sie benötigte einfach noch ein paar Augenblicke, um sich zu sammeln.

Schließlich kletterte sie vorsichtig vom Bett und betrachtete selbiges mit einem abschätzenden Blick. Die Decken waren kräftig zerwühlt, und auf der Tagesdecke war an der Stelle, an der sie gerade gesessen hatte, ein feuchter Fleck zu sehen. Ansonsten schienen sie jedoch keine Spuren hinterlassen zu haben.

Breitbeinig ging Lucie zu dem kleinen, unmittelbar an das Schlafzimmer angrenzenden Badezimmer, um sich erst einmal selbst frisch zu machen.

 

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Teil 4: Doppelschicht

 

Eine Viertelstunde später war Lucie wieder auf dem Weg nach unten. Jetzt, nachdem sie sich wieder frisch gemacht hatte, fühlte sie sich fit für den Rest der Nacht. Sie hatte sich gründlich gewaschen und sogar ihre Haare wieder einigermaßen in Form gebracht, so dass es nicht ganz  so offensichtlich war, was sie gerade getrieben hatte.

Von der letzten Treppenstufe aus ließ sie kurz den Blick schweifen, um nach Julia zu suchen. Sie war gespannt darauf, was ihre Freundin zu berichten hatte.

Doch von der Blondine war nichts so sehen, so dass Lucie erst einmal einen Abstecher ins Wohnzimmer machte. Sie überlegte gerade, ob sie sich an der Bar noch einen Cocktail holen sollte, als sie Tyler bemerkte, der mit recht griesgrämiger Miene auf einem der Sessel saß.

 

"Hey, wo hast du denn Julia gelassen?", erkundigte sie sich, nachdem sie neben dem Sessel angekommen war und der Mann sie bemerkt hatte.

Tyler hob den Kopf, musterte sie für einen kurzen Moment und deutete dann mit einem Finger nach oben.

Ein verschmitztes Grinsen huschte über Lucies Lippen. "Soso, hast du sie ein wenig überanstrengt?"

"Schön wär's", murrte Tyler. "Ich glaube die Kleine hatte einen Drink zu viel. Kaum, dass sie auf dem Bett lag, war sie auch schon eingepennt."

Lucie konnte nicht anders, sie musste einfach lachen. "Oh man... ja sie war tatsächlich ziemlich betrunken."

Tyler verzog das Gesicht. "Ja, offensichtlich. Nur blöd, dass ich jetzt der Leidtragende bin. Hoffentlich finde ich wenigstens William noch mal, damit ich meine Kohle wieder bekomme."

 

Später konnte Lucie nicht genau sagen, warum sie diese Entscheidung getroffen hatte, doch in diesem Moment tat ihr Tyler irgendwie leid. "Weißt du was? Ich hab eine bessere Idee!", meinte sie kurzentschlossen. Sie streckte eine Hand nach dem Mann aus und zog ihn auf die Beine.

"Was hast du vor?", erkundigte er sich mit einem skeptischen Stirnrunzeln.

Lucie hielt weiter seine Hand fest und führte ihn durch das Wohnzimmer und zurück in den Flur. "Für Julia einspringen", erklärte sie, ohne über die Schulter zu schauen.

Tyler zögerte kurz und schien etwas erwidern zu wollen, doch offensichtlich überlegte er es sich anders. Ohne ein weiteres Wort folgte er ihr die Treppe hinauf.

 

Zurück im Schlafzimmer ließ Lucie den Mann an sich vorbeigehen und schloss anschließend die Tür. Für einen kurzen Moment spürte sie eine gewisse Unsicherheit, doch bevor sie von ihr Besitz ergreifen konnte, hatte sie bereits zu Tyler aufgeschlossen und stand nun unmittelbar vor ihm.

"Also mein Hübscher", begann sie und gewann rasch ihre Selbstsicherheit zurück, "da meine Freundin von der Party ein wenig erschöpft ist, werde ich mich heute Nacht um dich kümmern." Sanft legte sie eine Hand auf Tylers Schulter und ließ ihre Fingerspitzen von dort aus langsam seine Brust hinunter wandern.

"Hmm....na gut, einverstanden", erwiderte er, während seine Blick prüfend über ihren Körper glitt. "Aber ich fürchte du musst mich erst einmal wieder ein wenig in Stimmung bringen. Dass deine Freundin einfach eingepennt ist, war ein ziemlicher Abturner."

"Das werde ich schon schaffen", versprach Lucie und ließ ihre Hand kurz über den Schritt des Mannes gleiten. "Denk nicht mehr an Julia, jetzt hast du doch mich." Mit diesen Worten griff sie nach ihrem Kleid und zog es sich mit einer schwungvollen Bewegung über den Kopf.

 

Tyler stieß einen leisen Pfiff aus, als er den nur noch durch Netzstrümpfe, Tanga und BH verhüllten Körper vor sich sah.

Lucie lächelte bei der Reaktion. Erneut fühlte sie sich geschmeichelt. Die schwarze Unterwäsche in Kombination mit den Netzstrümpfen schien eine tolle Wirkung auf Männer zu haben.

Für einen Moment überlegte sie, wie sie Tyler in Stimmung bringen sollte. Kurzentschlossen trat sie etwas näher an ihn heran, so dass sie unmittelbar vor ihm stand, und ließ sich langsam auf die Knie sinken. Sie kannte eine Methode, die unter Garantie funktionieren würde!

 

Mit beiden Händen griff Lucie nach dem Knopf von Tylers Hose und ließ ihn aufspringen. Ohne langes Drumherum öffnete sie seinen Reißverschluss und zog die Hose herunter. Zum Vorschein kam eine dunkelblaue Boxershorts. Spielerisch ließ Lucie ihre Finger darüber wandern, erkundete die Konturen des darunter verborgenen Geschlechts und beugte sich vor, um einen Kuss darauf zu hauchen.

Tyler hob einen Arm, legte die Hand sanft auf Lucies Haare und streichelte sie ein wenig. Den Kopf für einen Moment in den Nacken legend lächelte sie ihm zu, leckte sich aufreizend über die Lippen und richtete ihre Aufmerksamkeit anschließend wieder auf seine Körpermitte.

Noch einmal strichen ihre Finger sanft über den Stoff, ehe sie fester in die Boxershorts griff und sie mit einem leichten Ruck von Tylers Hüfte zog.

 

Lächelnd musterte die junge Frau das Glied, das sich nun unmittelbar vor ihr befand. Ein wenig Erfolg schien sich bereits einzustellen, denn es war zumindest zur Hälfte aufgerichtet. Erfreut stellte sie fest, dass Tyler sich offenbar frisch rasiert hatte.

Lucie legte zwei Finger ihrer rechten Hand um den Schaft und hob ihn ein wenig an. Das Glied mochte noch nicht richtig hart sein, hatte jedoch schon eine stattliche Größe angenommen. Einige Sekunden musterte sie es aufmerksam, ehe sie den Kopf etwas weiter vorbeugte.

Die Lippen öffnend setzte Lucie ihre Zungenspitze knapp unterhalb der Eichel auf die Haut und schleckte zärtlich in Richtung ihrer Finger über den Schaft. Dort angekommen kehrte sie um, hauchte eine Reihe sanfter Küsse auf die Haut und umschloss die Spitze schließlich mit ihren Lippen.

 

Tyler quittierte ihre Liebkosungen mit einem leisen Seufzen. Unruhig streichelte seine Hand über ihren Kopf, während er das Gewicht von einem Bein auf das andere verlagerte.

Lucie schmiegte ihre Lippen eng um die Eichel. Mit der Zunge strich sie ein paar Mal über die empfindliche Spitze, während ihre Finger sanft über den zunehmend härter werdenden Schaft streichelten. Als sie mit ihrer freien Hand nach den weichen Hoden griff und sie einen Augenblick lang massierte, erkannte sie, dass Tylers Glied nun gänzlich erigiert war.

 

Mit einem leisen Schmatzen löste sie ihre Lippen von ihm und nutzte den folgenden Moment, um ihn aus nächster Nähe zu mustern. Die Vorhaut hatte sich hinter die Eichel zurückgezogen, die von ihrem Speichel feucht glänzte. Ein kleiner Tropfen thronte auf der Spitze und verdeutlichte die Lust des Mannes.

Lucie ließ den Blick über den Schaft gleiten. Er beschrieb eine sanfte Kurve, und ein paar Adern zeichneten sich unter der dunklen Haut ab. Insgesamt erschien er ihr nicht ganz so groß wie der Penis von Oskar, jedoch noch immer äußerst stattlich. Dass er zumindest eine halbe Nummer kleiner war, nahm sie mit einer gewissen Erleichterung wahr. Zwar hatte sich Oskar wirklich toll angefühlt, ihre Muskeln jedoch auch vor eine echte Herausforderung gestellt. Sie war froh, dass es dieses Mal etwas entspannter sein würde.

 

Lucie kehrte zur Spitze des Gliedes zurück und legte ihre Lippen erneut um die Eichel. Sanft saugte sie etwa daran, entlockte Tyler ein weiteres Seufzen und rückte die Knie etwas weiter zusammen, so dass sie ein paar Zentimeter an Höhe gewann.

Äußerst behutsam bewegte sie ihren Kopf ein wenig nach vorne. Ihre Lippen glitten von der kleinen Vertiefung hinter der Spitze aus langsam über den Schaft. Kurz innehaltend bewegte sie den Kopf ein wenig zurück, schmiegte ihre Lippen dabei eng und fest um das harte Glied. Erneut Anlauf nehmend beugte sie sich erneut vor. Sie schaffte es, etwa die Hälfte von Tylers Penis in ihren Mund zu nehmen, ehe sie erneut stoppte. Schwer schmiegte sich die Unterseite der Eichel und des Schafts an ihre Zunge. Jedes noch so kleine Zittern oder pulsieren war für sie deutlich zu spüren.

 

Den Penis mit der rechten Hand festhaltend, begann Lucie damit, ihren Kopf zuerst langsam, nach einigen Wiederholungen jedoch zunehmend schneller vor und zurück zu bewegen. Schmatzend glitten ihre Lippen über den Schaft, der schon nach kurzer Zeit feucht glänzte.

Tyler stieß hin und wieder ein genüssliches Seufzen aus. Mit seiner Hand auf ihrem Kopf dirigierte er ihre Bewegungen, führte ihren Kopf an seine Hüfte und hielt sie hin und wieder einige Sekunden lang fest, wenn sein Glied besonders tief zwischen ihren Lippen ruhte.

 

Mit einem lauten Schmatzen löste Lucie sich von dem Penis und schnappte nach Luft. Zuletzt war es ihr Gelungen, Tylers Geschlecht fast vollständig in sich aufzunehmen. Um ein Haar hätte ihre Nase seinen Bauch berührt, doch ganz war es ihr dann doch nicht gelungen.

Ein paar Mal tief durchatmend wischte sie sich etwas Speichel vom Kinn. "Siehst du, ich habe doch gesagt, dass ich dich wieder in Stimmung bringe!", meinte sie und grinste zu Tyler hinauf.

"Ja das hast du", bestätigte er, ebenfalls lächelnd. Seine Stimmung hatte sich ganz offensichtlich deutlich gebessert.

 

Lucie kam mit einem leisen Ächzen wieder auf die Beine und lehnte sich an den großen Mann. Die Hose hatte sie ihm zwar ausgezogen, doch er trug noch immer sein dunkles Hemd. Eilig ließ sie ihre Finger die Knopfleiste entlang flitzen und schob Tyler anschließend ein paar Schritte zurück, so dass er rücklings aufs Bett fiel.

Lüstern betrachtete sie den dunkelhäutigen Mann. Vor ihm zu knien und ihn mit ihrem Mund zu verwöhnen, hatte auch ihre Lust erneut angefeuert. Jetzt brannte ihr ihr das Verlangen, sein Glied an einer anderen Stelle zu spüren.

 

Mit einer möglichst eleganten Bewegung drehte Lucie sich um, griff nach ihrem Tanga und zog ihn  sich langsam von der Hüfte. Dabei beugte sie sich weit vor, so dass sie Tyler ihren festen Hintern präsentierte.

"Das nenne ich mal einen vielversprechenden Ausblick", urteilte er, jede ihrer Bewegungen aufmerksam verfolgend.

Lucie drehte sich wieder zu ihm und schenkte ihm ein Lächeln. Mit kleinen Schritten begab sie sich zur Bettkante, kletterte hinauf und näherte sich dem Mann langsam auf allen Vieren. Grazil begab sie sich über ihn, beugte sich etwas hinab und hielt ihm einladend ihre Brüste vor das Gesicht. Genau wie sie es beabsichtigt hatte, küsste Tyler sie auf beiden Seiten unmittelbar über dem Stoff des BHs.

 

Lucie richtete den Oberkörper auf und schmiegte sich mit ihrem Becken an die Hüfte des Mannes. Nur zu deutlich konnte sie sein hartes Glied spüren, das nun zwischen ihren Oberschenkeln lag. Verlockend spannte es sich einmal an, als würde es nach ihr rufen.

"Na komm her...", raunte sie halblaut. Mit einer Hand griff sie nach dem harten Penis, hielt seine Spitze nach oben und senkte im gleichen Moment ihre Hüfte. Für einen Augenblick glitt die Eichel zwischen ihren feuchten Schamlippen entlang, nur um in der nächsten Sekunde in den nassen Eingang ihrer Scheide zu versinken.

 

Ihnen entfuhr zeitgleich ein lautes Stöhnen, als Lucie ihre Hüfte senkte und Tylers Glied mit einer nachdrücklichen Bewegung tief in ihren Schoß eindrang. Die Hände auf den Brustkorb des Mannes unter ihr abgestützt, verharrte die junge Frau einige Sekunden lang regungslos und genoss das ausfüllende Gefühl in ihrem Becken. "Mmmhh", seufzte sie und warf Tyler eine lüsternen Blick zu.

Die Knie enger um die Schenkel des Mannes schließend begann Lucie damit, Tyler mit langsamen, genussvollen Bewegungen zu reiten. Sie hob ihre Hüfte gerade weit genug, dass nur noch die Eichel zwischen ihren heißen Muskeln ruhte, ehe sie selbige wieder senkte, bis er wieder vollständig in sie eingedrungen war und ihre Schamlippen seine weichen Hoden berührten.

Mit einem Klapps auf ihren Hintern spornte Tyler die junge Frau zu einem etwas höheren Tempo an. Sie forderte einen weiteren Schlag der flachen Hand heraus, ehe sie seinem Wunsch entsprach und ihr Becken nun deutlich schneller bewegte.

So dauerte es nicht lange, bis der Raum von leisem Stöhnen erfüllt war. Kräftig und fordernd ritt Lucie den sportlichen Mann unter ihr, der ihr mittlerweile den BH geöffnet und über den Kopf gezogen hatte. Während nun eine Hand abgewechselt ihre Brüste knetete, ruhte die andere auf ihrer Flanke.

 

Lucie spürte, wie ihre Stöße Tyler näher und näher an einen Orgasmus trieben. Noch einmal senkte sie ihren Schritt, nahm sein Glied tief in sich auf und hielt einen Moment lang inne. Ihr Partner quittierte ihre Pause mit einem protestierenden Brummen, doch die junge Frau störte sich nicht daran. Sie streckte ihren Rücken durch, legte den Kopf in den Nacken und gewährte Tyler ein wenig Ruhe, während sie ihm ihre Frontseite präsentierte.

Das Gefühl des harten Gliedes tief zwischen ihren Muskeln raubte ihr selbst beinahe den Verstand. Ablenkung boten nur die Finger des Mannes, die zärtlich mit den kleinen Knospen ihrer Brüste spielten.

 

Sanft und mit ruhigen, gleichmäßigen Bewegungen begann Lucie, ihr Becken kreisen zu lassen. Behutsam, um Tyler nicht zu stark zu reizen, bewegte sie ihre Hüfte auf ihm vor und zurück. Sein Glied befand sich dabei ununterbrochen tief zwischen ihren Schenkeln und massierte über die empfindlichsten Punkte ihres Körpers.

Ihr Stöhnen wurde rasch lauter und das zunehmende Kribbeln irgendwo hinter ihrem Bauchnabel verriet ihr, dass auch sie sich ihrem Höhepunkt allmählich annäherte. Doch an diesem Abend ging es in erster Linie nicht um sie. Stattdessen würde sie Tyler die Initiative überlassen. Mit leicht geöffneten Lippen beugte sie sich zu ihm herunter und raunte: "Na komm, gib's mir! Zeig mir, wie stark du bist!"

 

Tyler reagierte, indem er sie mit einer kraftvollen Bewegung zur Seite und von seinem Körper schob. Für einen Augenblick glitt sein Glied aus ihr heraus, und Lucie erhaschte einen kurzen Blick darauf. Der dunkle Schaft war mit einer milchig weiße Flüssigkeit verschmiert, die bis zu den glänzenden Hoden reichte. Sofort wünschte sie sich, es wieder in ihrer Körpermitte zu spüren.

 

Lange musste sie darauf glücklicherweise nicht warten. Mit seinen kräftigen Händen dirigierte Tyler sie in eine kniende Position. Ihren Rücken durchdrückend, reckte die junge Frau ihren Hintern in die Höhe und ließ sich vorne auf die Ellenbogen nieder.

"Noch so ein geiler Anblick", stellte Tyler zufrieden fest. Ebenfalls auf seinen Knien brachte er sich hinter Lucie in Position.

Eine leichte Gänsehaut jagte über ihren Rücken, als er nach ihren Fußgelenken griff und sie mit unnachgiebiger Kraft auseinander zog. Bereits in der nächsten Sekunde spürte sie, wie seine Finger kräftig in ihre Hüfte griffen.

 

Lucie stöhnte laut auf, als Tyler mit einem kraftvollen Ruck tief in sie eindrang. Schwungvoll prallte seine Hüfte gegen ihren Hintern, während sein Glied erneut vollständig von ihren empfindsamen Muskeln umgeben wurde.

"Oh Gott, ja!", rief sie laut und krallte die Finger in die Decke.

Tyler seufzte ebenfalls genüsslich. Mit einer Hand kraftvoll auf ihren entblößten Hintern schlagend fügte er hinzu:" So, du willst also wissen, wie stark ich bin? Na warte..."

 

Kaum einen Atemzug später ließ er seinen Worten bereits Taten folgen. Mit kraftvollen Stößen begann er, Lucie zu vögeln. Dabei drang sein Glied in einem wilden, schnellen Takt immer wieder tief in sie ein, drängte ihre Muskeln auseinander und glitt im nächsten Moment wieder fast gänzlich heraus.

Zum zweiten Mal an diesem Abend spürte Lucie das überwältigende, animalische Verlangen eines Mannes. Stöhnend kniete sie vor Tyler, wurde von seinen heftigen Stößen regelrecht durchgeschüttelt und ihr geneigter Oberkörper in die weichen Decken getrieben. Deutlich spürte sie, wie die kraftvollen Hände ihre Hüfte festhielten und nach jedem Stoß wieder nach hinten zogen, ehe sie vom nächsten Stoß erneut nach vorne getrieben wurde.

 

Tyler löste eine Hand von ihrer Hüfte, griff nach ihrem Oberarm und zog ihn nach hinten und auf ihren Rücken. Fest umschlossen die Finger ihren Unterarm und zogen ihren Oberkörper leicht nach oben. Die zweite Hand des Mannes griff nach ihrem anderen Arm und brachte ihn in die gleiche Position.

Jetzt konnte Lucie tatsächlich spüren, wie stark der Mann hinter ihr war. Scheinbar mühelos hielt er ihre Arme fest, so dass ihr Rücken eine waagerechte Linie bildete. Mit unverändertem Tempo stieß er sie dabei weiter, ließ seine Hüfte schwungvoll gegen ihren Hintern prallen und drang dabei tief in ihren Schoß ein.

 

Dieses Mal hätte sie sich selbst dann nicht bremsen können, wenn sie überhaupt die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Das Kribbeln in ihrem Becken wurde mit jeder weiteren von Tylers Bewegungen stärker, wuchs mit jedem Reiben des Gliedes weiter an, breitete sich mit jedem Stöhnen weiter aus.

Sie genoss es, die körperliche Überlegenheit des Mannes zu spüren, sein wildes verlangen nach ihrem Körper. "Oohh jaa!"

Lucie stieß einen langgezogenen Schrei aus. Ihre Muskeln spannten sich an, schienen für einen Augenblick regelrecht zu verkrampfen. Doch Tyler ließ sich davon nicht beeindrucken. Sie unverändert festhaltend trieb er sein Glied mit einem besonders kräftigen Stoß zwischen ihre Muskeln.

Der Orgasmus brach mit brutaler Gewalt über Lucie zusammen. Am ganzen Körper ein unkontrolliertes Zucken auslösend, löste sich die sexuelle Anspannung in ihrer Hüfte und breitete sich wie ein Erdbeben bis zu ihren Fingerspitzen aus. Glücksgefühle durchschwemmten ihren Körper und raubten ihr regelrecht den Verstand.

Voller Ekstase immer wieder schreiend und stöhnend ließ sie sich von Tyler durch ihren Orgasmus führen. Noch immer nahm er sie mit unveränderter Härte, hielt ihren Oberkörper an ihren ausgestreckten Armen und dachte offenbar nicht daran, ihr eine Pause zu gönnen.

 

Mit jedem weiteren Eindringen des harten Gliedes entlud sich ein weiteres Nachbeben in Lucies Körper. Sie wusste längst nicht mehr, ob es noch ein und derselbe Höhepunkt war, oder ob sich an den ersten Orgasmus noch weitere, etwas schwächere angeschlossen hatten. Was sie jedoch wusste war, dass sie gerade von diesem starken Mann um den Verstand gevögelt wurde. Willenlos ließ sie sich immer weiter von ihm treiben, genoss jeden Stoß und stieß dabei eine dichte Folge wimmernder Stöhngeräusche aus.

 

Endlich schien auch Tyler Erlösung zu finden. Ein lüsternes Brummen von sich gebend drang er noch einmal tief in Lucies Scheide ein, schmiegte seine Hüfte fest an ihren Hintern und entlud sich mit einem genussvollen Stöhnen. Dabei ließ er sein Glied noch zwei, drei Mal halb aus ihr herausgleiten, ehe er sich erneut fest an sie schmiegte.

Atemlos spürte Lucie, wie sich eine angenehme Wärme tief in ihrem Becken ausbreitete. Tyler hielt ihre Arme in diesem Moment besonders fest, zog sie zu sich nach hinten und zog Lucies Oberkörper damit in die Höhe.

 

Als der Orgasmus langsam abklang, lockerte Tyler seinen Griff und gab Lucies Arme wieder frei. Etwas ungelenk landete sie mit dem Gesicht voraus auf der weichen Decke. Ein Zittern ging durch ihren Körper, als Tylers Penis langsam aus ihr herausglitt. Dieses Mal war sie nicht dazu in der Lage, rechtzeitig zwischen ihre Schenkel zu greifen. Doch im Grunde war es ihr in diesem Augenblick auch egal. Schwer atmend lag sie auf der silbernen Tagesdecke und genoss einfach nur das Gefühl der langsam abklingenden Erregung.

 

Tyler saß neben ihr auf dem Bett und tätschelte nach einigen Augenblicken ihren nackten Hintern. "Danke", meinte er, ebenfalls ziemlich außer Atem. "Das war wirklich klasse. Viel besser, als mein Geld wieder zu bekommen."

Lucie drehte den Kopf in seine Richtung und grinste ihn erschöpft an. "Sag ja, dass es die bessere Idee ist."

Er lachte leise und ließ den Blick noch einmal ausgiebig über ihren Körper schweifen. "Ja... gut, dass ich auf dich gehört habe."

 

So saßen sie noch einige Minuten lang auf dem Bett, während sie sich langsam wieder beruhigten. Schließlich stand Tyler auf, zog sich wieder an und machte sich auf den Rückweg nach unten.

 

Lucie hatte sich inzwischen ebenfalls aufgerichtet. Verschwitzt saß sie auf dem Bett und dachte darüber nach, was an diesem Abend passiert war. "Und ich wollte zu Hause bleiben...", murmelte sie leise und lachte über ihre eigenen Worte.

Mit recht zittrigen Beinen kletterte sie vom Bett und fuhr sich durch die Haare. Einmal tief durchatmend machte sie sich erst einmal auf den Weg ins Bad.

 

Ein paar Minuten später sammelte Lucie ihre im Raum verteilte Wäsche zusammen. BH und Tanga waren rasch wieder übergestreift, dafür hatte sie die Strümpfe ausgezogen. An beiden waren recht deutlich die Spuren ihrer zwei Freier zu sehen, die sich nur schwer kaschieren ließen.

Als sie ihren Blick über das Bett schweifen ließ, stellte sie fest, dass auch die Tagesdecke dringend in Wäsche musste. Unweit des ersten, kleineren Flecks, der von ihrem Treffen mit Oskar herrührte, war ein deutlich größerer, nasser Fleck zu erkennen, den sie zusammen mit Tyler hinterlassen hatte. Es war ein merkwürdiges, anrüchiges Gefühl, die Spuren der Nacht zu betrachten. Eine Mischung aus Scham und Zufriedenheit ergriff von ihr Besitz. Nicht nur auf der Decke waren die Samen der beiden Männer zurück geblieben. Beide hatten sich tief in ihrem Schoß ergossen, und ganz ohne Zweifel würde ihr Sperma noch einige Zeit zwischen ihren Muskeln zu finden sein.

Grinsend dachte Lucie daran, dass es das erste Mal in ihrem Leben gewesen war, dass sie an einem Tag mit gleich zwei Männern im Bett gewesen war. Sie war sich selbst nicht ganz sicher, ob sie nun stolz darauf sein, oder sich doch lieber schämen sollte.

 

Mit einem leisen Seufzen zog die junge Frau die Tagesdecke vom Bett und knüllte sie zusammen. Ein wenig ratlos warf sie das große Bündel Stoff vor die Badezimmertür. Sollte William sich darum kümmern. Wenn er schon daran verdiente, dass sie mit seinen Gästen ins Bett stieg, konnte er auch die Reinigung übernehmen.

Zu guter Letzt schlüpfte sie wieder in ihr Kleid, vergewisserte sich noch einmal, dass sie den Raum halbwegs ordentlich zurückließ, und kehrte ihm - zumindest für diese Nacht - endgültig den Rücken. Egal was William anstellte, noch einmal würde sie an diesem Abend nicht mehr hierher zurückkehren. Selbst wenn sie gewollt hätte, wäre sie dafür vermutlich zu erschöpft gewesen.

 

Wieder zurück im Flur stellte Lucie fest, dass die Musik inzwischen deutlich leiser geworden war. Offenbar klang die Party langsam aus, es ging allerdings auch allmählich auf den nächsten Morgen zu.

Mit den Fingerknöcheln klopfte Lucie leise gegen die Tür zum Gästezimmer, ehe sie die Klinke herunter drückte und einen Blick hinein warf. Der Raum war fast völlig dunkel, nur eine kleine Nachttischlampe spendete ein wenig Licht. Auf dem im Vergleich deutlich kleineren Bett lag Julia, noch völlig bekleidet, und gab bei jedem Atemzug ein leises Schnarchen von sich.

Nach kurzem Zögern zog Lucie die Tür wieder zu. "Du schuldest mir was...", murmelte sie grinsend. Doch dafür war am nächsten Tag noch genug Zeit. Jetzt würde sie sich erst einmal auf die Suche nach William machen.

 

 

#

Bed and Breakfast

 

"Du hast WAS?" Das letzte Wort war so laut, dass es regelrecht durch die kleine Küche hallte.

"Hey... nicht so laut!", murrte William, hob eine Hand an die Stirn und massierte sich mit dem Daumen die Schläfe. Die Nachwirkungen der letzten Nacht hatten bei ihm dumpfe, jedoch äußerst unangenehme Kopfschmerzen hervorgerufen.

"Ich hab deine Schicht übernommen", wiederholte Lucie und biss herzhaft in ihr gebuttertes Toast.

Julia starrte sie einige Sekunden lang ungläubig über den Küchentisch hinweg an. "Du... ja aber..."

Lucie konnte nicht anders, bei dem entgeisterten Gesichtsausdruck ihrer Freundin musste sie einfach lachen. Nachdem Julia an diesem Morgen aufgewacht war, hatte sich herausgestellt, dass sie einen völligen Blackout hatte. An das, was am letzten Abend passiert war, konnte sie sich kaum noch erinnern. Insbesondere den Teil mit Oskar und Tyler hatte sie offenbar vollständig ausgeblendet. In den letzten Minuten hatte Lucie  zusammengefasst, was am Vorabend passiert war.

"Was denn, du bist ja schließlich eingepennt, und nicht ich", entgegnete sie neckend und biss erneut in ihr Toast.

 

Julia fehlten offensichtlich die Worte, um etwas zu erwidern. Ungläubig schaute sie ihre Freundin an. Als diese sich jedoch in aller Seelenruhe ihrem Frühstück widmete, drehte sie den Kopf und wandte sich nun an William, der mit ihnen zusammen am Tisch saß und abgewechselt an seinem Kaffee und einem Wasserglas mit Aspirin nippte. "Stimmt das?"

Sachte nickte der Hausherr mit dem Kopf. "Jap. Hast geschlafen wie ein Baby."

"Das meine ich nicht!, rief Julia und warf ihm einen wütenden Blick zu.

"Das andere stimmt auch", bestätigte William kurz angebunden und trank dieses Mal einen deutlich größeren Schluck aus dem Wasserglas. Die Lautstärke der Diskussion schien seinen Kopfschmerzen nicht unbedingt zu bekommen.

 

Julia richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf Lucie. Einige Sekunden lang musterte sie ihre Freundin stumm, offenbar auf der Suche nach den richtigen Worten. "Aber... das hättest du doch nicht machen müssen", brachte sie schließlich mit ziemlich reumütiger Stimme hervor.

Lucie schluckte den Bissen Toast herunter und machte eine wegwerfende Handbewegung. "Das weiß ich. Aber ich wollte es so, und ganz davon abgesehen müsste ich lügen wenn ich sagen würde, dass es mir keinen Spaß gemacht hätte. Außerdem... hatte er schließlich schon bezahlt." Die Worte kamen ihr recht leicht über die Lippen, auch wenn an diesem Morgen dann doch leichte Zweifel an ihr genagt hatten, ob sie sich in der letzten Nacht richtig verhalten hatte. Normalerweise legte sie kein derart flittchenhaftes Verhalten an den Tag. Immerhin hatte sie es in der vergangenen Nacht gleich mit zwei ihr völlig Fremden getrieben, und darüber hinaus hatte sie sich dafür auch noch bezahlen lassen. Aber am Ende hatte sie sich gedacht, dass sie es nun auch nicht mehr ändern konnte, und da sie mit William und seinen Freunden keinen besonders engen Kontakt pflegte, würde es ihr hoffentlich auch nicht großartig anhängen.

 

Für einen Moment herrschte Schweigen, ehe Julia den Blick erneut zwischen Lucie und William hin und her wandern ließ. Offenbar fiel es ihr schwer, die Geschichte tatsächlich zu glauben. "Und... was ist dann aus dem vielen Geld geworden?", hakte sie nach.

Lucie verzog das Gesicht und nickte in Williams Richtung. "Da frag mal besser unseren Oberzuhälter hier."

Julia folgte ihrem Blick und starrte den Hausherren herausfordernd an. "Also?"

"Alles noch da", verkündete er mit einem schelmischen Grinsen, wich dabei aber vorsichtshalber Lucies Blick aus.

"Wenn du es mir zeigst, glaube ich euch die Geschichte vielleicht", erklärte Julia mit zusammengekniffenen Augen. "Ansonsten würde ich glatt behaupten, dass ihr euch das ausgedacht habt, um mich auf den Arm zu nehmen!"

 

William seufzte leise, murmelte irgendwas Unverständliches und erhob sich. Als er wenige Augenblicke später mit seiner Brieftasche in der Hand wieder zurück in die Küche kam, warf er die nächtlich eingenommenen Scheine lässig vor Julia auf den Tisch.

Mit ungläubiger Miene starrte die Blondine die vierhundert Euro an. "Das gibt's ja nicht...", murmelte sie verdattert. Den Blick wieder hebend, starrte sie Lucie an. "Kriegst du wenigstens einen Anteil?"

Lucie seufzte innerlich, als sie erklärte: "Ja und nein. William hat meinen Anteil einbehalten, dafür durften wir im Gästezimmer übernachten."

"Vergiss das Frühstück nicht", fügte er hinzu, lachte fröhlich und sammelte sein Geld wieder ein.

"Hey, das ist ungerecht!", befand Julia. Ihre laute Stimme ließ den Hausherren unwillkürlich die Augen zukneifen.

William hob zum Einspruch die Hand. "Hey, finde mal um halb fünf in der Nacht ein freies Hotel in der Nähe. Das nennt sich Marktwirtschaft!"

Julia wollte erneut protestieren, doch Lucie hob beschwichtigend die Hand. "Schon gut", befand sie und lächelte ihre Freundin an. "Jetzt iss erstmal was, sonst müssen wir am Ende noch draufzahlen, weil wir zu spät auschecken."

Leises Gelächter erfüllte die Küche, doch Julia gab sich geschlagen und machte sich daran, es ihrer Freundin gleich zu tun. Lucie wusste jedoch, dass sie einen regelrechten Sturm aus Fragen über sich ergehen würde lassen müssen, sobald sie unter vier Augen waren. Mit einem leichten Grinsen auf den Lippen überlegte sie sich, wie viel von der Wahrheit sie mit ihrer Freundin teilen sollte. Doch bis es so weit war, würde sie das restliche Frühstück genießen. Den linken Arm ausstreckend angelte sie sich noch eine weitere Scheibe Toast, schmierte etwas Butter darauf und biss herzhaft hinein.

 

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Kommentare

vielen Dank für die Geschichte, ich habe sie sehr gerne gelesen. Es ist toll erzählt und man kann sich sehr gut in die Story rein versetzen. Und da es sich um eine wahre Geschichte handelt, hattest du wohl beim erleben noch viel mehr Spaß als ich beim lesen :-)  Von mir jedenfalls volle Punktzahl.

LG Ornella