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Der Kreis / Die alte Fabrik und der Schweizer-1

Zum ersten Teil : 
Der Kreis. Teil 1
  Vorheriger Teil: 
Der Kreis. Teil 3

 

Eine weitere Episode aus dem Wirken einer Gesellschaft, die sich „der Kreis“ nannte.

 

„Es ist die Lust, die uns antreibt, Dinge zu tun, die lustlose Menschen niemals tun würden. Es ist die Lust, die Kunst, Genuss und Erleben schafft.“

der Consigliere“, im November 2001

 

Teil 1

 

Ich erinnere mich noch daran, daß ich ein Motorola-Handy hatte, damals. Ein kleines, silbernes, aufklappbares, top-modern. Meine Handys hielten meistens nicht lange, ich bin keine, die sehr pfleglich mit solchen Dingen umgeht. Handys stürzen ab, werden überfahren, vergessen, verkohlt oder ertrinken in Weingläsern und Badewannen.

Bleiben sie höflich, lieber Leser, geschätzte Leserin, und fragen sie lieber nicht nach den Details der Hergänge.

 

Mein Motorola läutete und es kam mir ungelegen. Ich genoss gerade die um diese Zeit fahrzeuglose Bundesstraße über den Obertauern, eine Pass-Straße, die von Radstadt im Bundesland Salzburg ins obere Murtal führt. Der Audi TT war in einigen Kurven ziemlich an der Haftgrenze, die Hinterachse, unter bestimmten Umständen ohnehin nervös, hatte in einigen der schnellen Bergab-Kurven hinunter ins Murtal schon beim einlenken weggeschmiert. Aber ich hatte ihn immer wieder schon im Ansatz abgefangen, alles ging rund und geschmeidig, die Linien passten genau. Gelernt ist gelernt. Ein rennfahrender und komplett gaskranker Bruder, viele Kart-Rennen und Rennstrecken-Runden im Auto und auch auf Motorrädern haben mein Auge und meine Reflexe geschult. Hinterm Lenkrad weiß ich was ich tue, bis heute.

 

Ich fuhr barfuß an diesem Morgen, habe ich erwähnt dass es Sonntag war, Ende Oktober und etwa 05:30? Es begann gerade hell zu werden.

In Wahrheit war ich barfuß bis zur Nase. Ich liebte das Gefühl des abgewetzten Leders des Recaro-Rennsitzes den ich von Auto zu Auto mitnehme auf meiner Haut.

Das Mode-Shooting in München und das Meeting danach waren lähmend gewesen, aber gut bezahlt. Der Samstag Abend hatte geil begonnen, sieben Mann hoch hatten mich angebaggert, zwei davon hätten mir sogar gefallen. Aber irgendwie konnten sich die Idioten nicht einigen und so standen wir um zwei Uhr früh noch immer an irgendeiner Bar anstatt längst in irgendeinem Hotelzimmer zu vögeln.

Wie auch immer, ich brach die Sache ab und beschloss, noch in der Nacht nach Hause zu fahren, wegen der paar Gläser Champagner machte ich mir wenig Gedanken.

Ich trug noch das bordeauxrote Kostüm und die creme-farbene Bluse aus dem Meeting mit den gleichfarbigen, halterlosen Seidenstrümpfen und den Pumps die zu dem Kostüm so gut passten. Mit den Pumps zu fahren hasse ich, also zog ich sie aus, um die Strümpfe nicht zu ruinieren, auch diese und stellte die Heizung auf den Fußraum um. Es war ein kühler Oktober-Morgen, ich war kein bisschen müde und kam auf der Autobahn München-Salzburg nur ganz selten unter 200.

 

Der Kaffee auf der Autobahn in Eben i. Pongau brachte mich auf die Idee, den angebrochenen Sonntag mit einer Sonderprüfung zu beginnen. Gleich nach Radstadt hielt ich bei einer Bushaltestelle und zog mich auf der menschenleeren Bundesstraße splitternackt aus.

Die kalte Morgenluft ließ meine Brustwarzen sofort steinhart werden, ich streckte und reckte mich und genoss das Gefühl der Nacktheit und die Vorfreude auf das Adrenalin, das sich beim wirklich schnellen Autofahren gleich freisetzen würde.

Warum ich nackt fuhr? Der Kostümrock ist beengend, die Bluse auch, stört nicht auf der Autobahn, sehr wohl aber auf Pass-Straßen, wenn man es ernst meint.

Unterwäsche trug ich keine.

 

Ich ließ das Motorola läuten bis ich den Pass hinter mir hatte, rollte dann entspannt durch die Dörfer des oberen Murtales und genoß den heraufdämmernden Morgen und die herbstliche Stimmung in dieser wunderschönen Berglandschaft.

Andre` hatte angerufen, ergab ein Check. Was wollte der Kerl um diese Zeit am Sonntag-Morgen.

„Consigliere, come stai? Was willst du denn von mir um diese nachtschlafene Zeit?“

Ich hörte ihn leise lachen.

„Meine Spione sagen, dass du mitten in der Nacht aus München geflüchtet bist und da dachte ich, ruf doch mal an.“

„Blödsinn. Wieso bist du noch auf?“

„Mmmhh, sagen wir mal: Geschäfte. Wo bist du denn?“

„Irgendwo im oberen Murtal. Ich habe mir gerade den Obertauern gegeben, volles Rohr.“

Andre` lachte wieder leise.

„Genuss-süchtiges Luder. Ich soll dir Grüße von Carlos bestellen, er ist in Genf und er würde dich brauchen, wenn du Zeit hast.“

„Aha. Wo würde er mich brauchen und wofür?“

„In deiner Funktion als Sklavin, mein Schatz und in Genf. Noch heute Abend. Du kannst mit einer Privat-Maschine direkt von Graz nach Zürich mitfliegen und dann Linie weiter nach Genf. Der Flieger startet um 13 Uhr in Graz, also noch Zeit genug. Ein Zimmer wäre im Hotel Bernina an der Place Cornavin gebucht, kennst du schon.“

„Und was soll ich tun in Genf?“

„Nun, es geht um einen unserer Geschäftspartner, Yves Bernier (Name, wie alle Namen in der Geschichte, geändert). Er war schon ein paarmal bei uns im Kreis aber er kennt dich noch nicht. Er braucht dich als Begleitung morgen Abend. Näheres findest du in deinem Mail wenn du heimkommst.“

„Ist Carlos dabei?“

„Heute Abend schon. Morgen hast du frei und am Abend begleitest du den Herrn Bernier und drei seiner Partner. Näheres von Carlos.“

Ich spürte wie mir die Hitze in die Lenden schoß. Das roch nach einer heftigen Session mit vielen unbekannten Gefahren. Typisch Carlos, mich so auf die Folter zu spannen.

„Ich muß am Mittwoch in Wien sein. Fototermin. Schaffe ich das, ohne voller Striemen oder so zu sein?“

„Müßte gehen. Zeitlich sicher, Dienstag fliegst du zu Mittag ab Genf retour.“

„Sag Carlos, es ist ok. Ich komme.“

„Muchas grazias, Senora. Fahr vorsichtig.“

„Du mich auch.“

 

Ich dachte gerade daran, dass es eigentlich an der Zeit wäre mich wieder anzuziehen, als ich die zwei Burschen am Straßenrand sah, den Daumen in die Höhe gereckt. Die Gedanken an das was Carlos für mich in Genf wohl geplant hatte hatten mich geil gemacht. Ich fuhr an den Straßenrand und hielt an, ließ das Beifahrer-Fenster runter.

Die zwei trugen Tracht und sahen aus als hätten sie einiges intus, außerdem waren sie max. zwanzig. Sie beugten sich runter, sahen herein und wollten wahrscheinlich gerade ihr Sprüchlein aufsagen als ihnen die Münder offenblieben.

„Was ist? Habt ihr noch nie eine nackte Frau gesehen? Wo soll`s denn hingehen?“

Der eine sagte irgendwas wie „oh Scheisse“ und lehnte sich an das Auto, der andere starrte mich weiter mit aus den Höhlen quellenden Augen an.

„Hallo? Guten Morgen, Männer! Wohin? Wenn ihr mitfahren wollt, müßt ihr zusammenrücken, das ist ein Zweisitzer, wie ihr seht.“

Der, der sich an das Auto gelehnt hatte, packte seinen Freund und zog ihn hoch.

„Hauen wir ab. Da stimmt was nicht. Komm.“

Ich wartete noch ein paar Sekunden dann öffnete ich die Tür und stieg aus. Mit den Ellbogen am Dach lehnend genoss ich wieder das Gefühl der kalten Morgenluft auf meiner Haut.

„Was ist jetzt, Jungs? So eine Gelegenheit kommt nicht so bald wieder, meint ihr nicht?“

Der größere der zwei schaute mich nun an.

„Nein, nein. Danke. Wir gehen. Vielen Dank.“

Und sie gingen, allerdings in die Gegenrichtung.

 

-----

 

Genf war trüb und regnerisch, der Flug war langweilig gewesen. Freunde von Andre` hatten mich in einer Citation mitgenommen, zwei ältere Herren, erz-schwul, und hatten mich kaum beachtet.

Ich trug schwarze, enge Rauleder-Stiefel mit hohen Absätzen, schwarze, halterlose Strümpfe und ein schwarzes Schlauchkleid, schulterfrei, darunter natürlich nackt. Dazu eine spektakuläre, schwarz-weiss karierte Bolerojacke aus weichem Leder,  ein sündteures Stück aus Barcelona.

Am Flughafen stand Carlos himself und telefonierte mit dem Handy bis ich direkt vor seiner Nase stand.

Als er mich leicht auf die Wange küsste, roch ich seinen Duft den ich so liebte. Eine Mischung aus Mann und Dolce&Gabbana.

Ich war in der Sekunde geil, wie fast immer in seiner Nähe. Ich habe Carlos schon in anderen Stories beschrieben, aber ich erinnere mich genau an diese Minuten im Taxi als ich ihn vom Profil her betrachtete während er telefonierte.

Seine dunklen Haare hatten einen hohen Ansatz an der Stirn, waren zurückgekämmt, er hatte dunkelbraune, fast schwarze Augen, die lachen konnten oder sehr, sehr stechend blicken.

Sein eher breites Gesicht war nicht wirklich hübsch zu nennen, aber er war männlich und hatte eine enorme Ausstrahlung. Carlos war auch nicht besonders groß, max. 1,75, und eher kräftig gebaut, aber sehr sportlich. Hervorstechend an ihm war seine Art sich zu bewegen, irgendwie geschmeidig und doch kraftvoll, sehr sicher in allem was er tat, obwohl er im Gespräch manchmal den Blick abwenden konnte und wenn ich ihn dann wieder hatte, hatte er einen ganz besonders süßen Ausdruck um die Augen.

Der Kerl war im Bett etwas wirklich Besonderes und wenn ich jemals einen Schwanz geliebt habe, dann wohl seinen.

Damals, in Genf, war Carlos knapp 40 Jahre alt, also fast siebzehn Jahre älter als ich.

 

„Hast du noch Hunger? Ist schon spät aber ich weiß ja nicht ob du gegessen hast.“

Erst als er es erwähnte, fiel mir auf das ich seit dem morgendlichen Frühstück (fettige Ham-and-eggs in einem Cafe` in Graz) nichts mehr gegessen hatte.

„Ja, hab ich. Sehr sogar. Lädst du mich ein?“

„Natürlich, Mäuschen. Lust auf ein feines Steak?“

Carlos wusste was ich mochte und so saßen wir bald in einem ehrwürdigen Lokal in der Nähe des Sees und ich hatte ein perfektes 250-Gramm Filet-Steak mit Folienkartoffel und Salat vor mir. Dazu ein Glas eines herrlichen Chateauneuf-du-Pape.

 

Während ich hungrig mein totes Rind verschlang erklärte mir Carlos worum es ging.

Yves Bernier war ein schweizer Banker, für Carlos und seine Partner in mehrfacher Weise sehr wichtig und man schuldete ihm neben der  üblichen Honorare für eine ganz besondere Leistung einen ganz besonderen Gefallen.

Bernier kannte den Kreis, aber er und ich hatten uns noch nie getroffen. Wohl aber hatte er von mir gehört und bei Carlos angefragt, ob seine Sklavin „auszuleihen“ wäre.

Nun bin ich keine Hure, obwohl ich es – auf Carlos` „Ersuchen“ hin allerdings – schon für Geld gemacht habe. Und irgendwie auch genossen hatte, um ehrlich zu sein.

 

Bernier hatte seinerseits morgen ein Meeting mit für ihn wichtigen Leuten und wollte mich am Abend als besondere Überraschung „einbringen“. Carlos meinte, ich solle mich kleiden wie immer und einfach sein wie immer, ansonsten Bernier begleiten und im Grunde tun was er von mir wollte.

„Du meinst, ich soll sie alle ficken, wenn Bernier das will. Ist es das was du meinst?“

Carlos sah mich an mit diesen unergründlich tiefen Augen und ich schmolz schon wieder dahin.

„Wenn Bernier es will, ja, wird er aber kaum. Er wird dich eher selbst vernaschen wollen, nachher, und vor seinen Jungs ein bisschen mit dir angeben, glaub ich.“

„Wird er mich nur vögeln wollen oder auch peitschen oder sonstwas? Ich habe nämlich am Mittwoch einen Fototermin in Wien und kann keine groben Striemen gebrauchen, weißt du?“

„Um ehrlich zu sein, ich habe keine Ahnung, mein Schatz. Ich werde ihn aber ersuchen, auf zu harte Schläge gegebenenfalls zu verzichten, werde auf dein Shooting hinweisen und darauf das du deine Brötchen ja überwiegend als Model verdienst.“

„Zu großzügig, vielen Dank.“

 

Der Abend endete damit, daß ich hundemüde auf meinem Bett lag und Carlos mir die Stiefel auszog. Danach meine Strümpfe und dabei küsste er meine Füße und knabberte ein wenig an meinen Zehen. Wer mich kennt, weiß, was das auslöst und so vögelten wir noch hemmungslos bis in den frühen Morgen hinein.

Als ich erwachte, war ich verwirrt, wo ich war, die Vorhänge waren ganz zugezogen und im Zimmer war es zappenduster.

Das Klopfen von der Türe her machte mir klar was mich geweckt hatte. Ich machte Licht, schlüpfte ins Bad und hielt mir ein Handtuch vor die Vorderseite meines nackten Körpers dann öffnete ich die Türe einen Spalt.

Draußen standen zwei Herren, in Hoteluniform, einer schwarz der andere mit Glatze, beide jung und dazwischen eine Art Servierwagen.

Der mit der Glatze brabbelte „Bon sour, Madame…..“ – und sofort weiter auf französisch und deutete auf den Servierwagen. Ich trat zurück und öffnete den beiden die Türe.

Der eine chauffierte den Wagen mitten ins Zimmer der andere öffnete die Vorhänge und ließ Licht herein, in das ich gereizt blinzelte. Der mit der Glatze brabbelte immer noch auf französisch und ich verstand kein Wort. Ich ging zum Fenster, präsentierte ihnen damit meine nackte Rückenansicht und die Glatze verstummte.

Ich sah ihn an und sagte leise:

„English or german, my friend. Französisch verstehe ich keins, weil ich die Franzosen nicht mag. Capito?“

Der Schwarze hob den Deckel von einem Tablett am Servierwagen und zum Vorschein kamen Eier mit Speck, Schinken, Käse, frisches Gebäck und eine Kanne Kaffee.

Er sagte stolz:

„Breakfast, Madame. With regards from Mr. Lavado (Carlos). It is twelve o`clock and I have this envelope for you.“

Damit zog er ein Kuvert des Hotels aus seinem Gelee und hielt es mir hin.

Ich nahm das Kuvert, dann suchten meine Augen ein Messer um es zu öffnen.

Glatze trat vom Fenster her näher.

„Do you want me to open the window, madame?“

„No. Thank you.“

Ich hatte in einer Hand mein Kuvert und hielt mit der anderen mein Handtuch und der Kerl stand hinter mir, starrte auf meinen nackten Arsch und fragte ob er das Fenster öffnen sollte. Im Oktober. Was war mit dem los?

Das Handtuch flog aufs Bett und ich nahm das Messer, schlitzte damit das Kuvert auf und ignorierte den offenen Mund des Schwarzen, der meine nackt-rasierte Möse anstarrte.

„Do you have to do anything else here with me or has this been everything for now, gentlemen?“

„Sorry, Ma´am. Everything finished. Please call the receiption if you need ANYTHING.“

Er betonte das ANYTHING irgendwie.

Als sie das Zimmer verließen gingen draußen zwei ältere Damen vorbei von denen eine mit großen Augen ins Zimmer starrte. Wieder jemand der noch nie eine nackte Frau gesehen hatte.

 

„Carlos, was soll ich anziehen?“

„Was hast du denn anzubieten?“

„Das Schlauchkleid von gestern oder eine schwarze Kombination mit roter Bluse und 12-cm Heels. Aber die sind offen und es ist kalt und regnet.“

„Schlauchkleid.“

 

Ich traf den schweizer Banker und seine Mannen an der Hotelbar und Bernier war mir von Beginn an wenig sympathisch. Er war irgendwie feist, weißhäutig und hatte kalte, glotzende Fischaugen. Aber er verfügte zu meiner Überraschung über einen festen Händedruck und hatte eine äußerst angenehme, melodische Stimme. Sein Deutsch war stark schwyzerdütsch eingefärbt.

„Madame Sabrina, es ischt mir eine echte Freude.“ – und beugte sich galant über meine Hand, gerade richtig, ohne sie zu berühren. Die höhere Schule, offenbar.

Die drei anderen Herren waren farblose, graugesichtige Typen mit Schmerbäuchen und schlecht sitzenden Anzügen. Sie waren teuer gekleidet, aber dennoch schlecht. Auch eine Kunst. Sie waren alle drei Engländer, zwei davon sprachen aber ausgezeichnet, fast akzentfrei deutsch, die Konversation heute würde also auf deutsch verlaufen.

 

Wir tranken zuerst an der Hotelbar – Carlos war bereits am Vormittag nach Hause geflogen – dann gingen wir zu einem teuren Japaner. Aber das Essen war bestenfalls mittelmäßig, ebenso die Konversation.

Die Jungs gingen mir irgendwie auf die Nerven an diesem Abend, ich langweilte mich und so nahm diese Geschichte ihren Lauf.

Irgendwann kam das Thema auf den Kreis und die Frauen und auf Sex. Bernier stellte mir ein paar anzügliche Fragen zum Kreis aber ich wich ihm aus. Außerdem hatte ich schon zuviel getrunken, ich bestellte gerade den fünften Gin-Tonic, in etwa.

Ich erinnere mich das in diesem Gespräch das Thema Unterwäsche und Dessous irgendwie aufkam und ich erklärte natürlich rundheraus das ich keine Unterwäsche mochte, nur in Ausnahmefällen, wie z.b. beim Sport. Ansonsten sei ich eben fast immer nackt unter meinem Kleid.

Einer der Engländer hieß Morgan oder so und der starrte mich mit seinen wässrig-blauen Augen gierig an.

„Ah, also was genau tragen sie jetzt, Sabrina?“

„Meine Stiefel, Strümpfe und das Kleid. Und draußen die Jacke.“

Ich sah wie seine Augen sich an meinen Brüsten festsaugten, das enganliegende Kleid betonte meine nicht großen, aber sehr festen Brüste und die Brustwarzen stachen frech durch den dünnen Stoff. Wenn der Stoff gedehnt wird, wird er ziemlich durchsichtig und das Kleid wirkt fast wie eine zweite, schwarze Haut an mir, kontrastierte immer gut mit meinen blonden Haaren. Damals trug ich sie noch lang, bis knapp über die Schulter, blond gefärbt, denn meine Naturhaarfarbe ist eher brünett.

 

Bernier verlangte die Rechnung und wir wechselten in eine Bar, elendslange Theke, schummrige Beleuchtung, Pianist. Ein Lokal wie ich es mag, eigentlich, gut besucht. Wir hatten einen Platz ganz hinten im Lokal in der Ecke wo nur wir waren und die Theke eine Kurve machte und in der Wand endete.

Wieder wollte ich Gin-Tonic trinken aber Bernier hatte schon eine Magnum-Flasche Champagner bestellt und fünf Gläser dazu. Ich mag Champagner nicht so wirklich.

Das Gespräch kam bald wieder auf mich und Frauen im allgemeinen und Bernier erklärte den anderen unumwunden dass Frauen wie ich Dinge machen würden, die sie sich nicht träumen lassen würden usw. usw.
Sie gingen mir immer mehr auf die Nerven und so war ich ein wenig bockig bei den Antworten. Bernier schien das aber kaum zu stören, zumindest zeigte er es nicht. Ich hätte es besser wissen müssen.
 

Irgendwann sagte der eine, der Morgan hieß, halb im Spaß aber doch ziemlich herausfordernd dass es nur sehr wenige Frauen gäbe die den Oralverkehr - er sagte wirklich so - gut ausführen würden. Im Stillen fragte ich mich woher einer wie er das wohl wissen könne, laut aber fragte ich ihn prompt, wann denn der Oralverkehr für ihn gut sei und er sagte, wenn die Frau das Sperma des Mannes vollkommen aufnehmen, also schlucken würde, wie er sich ausdrückte.
Ich nahm noch einen Schluck Champagner und es kam wie es kommen musste:

"Schlucken sie denn auch?"

Erst Gelächter und dann sagte er, süffisant lächelnd:

"Klar, natürlich würde ich das, bei einer Frau wie ihnen" - oder sowas.

Vielleicht war es sein blödes Gegrinse oder überhaupt der Abend oder der Gin, jedenfalls sagte ich irgendwas wie "das werden wir gleich sehen", stellte meine Tasche ab und ging vor ihm in die Knie.
Wir waren verdeckt durch die Bar und es war relativ dunkel daher kriegte es außer uns wohl keiner mit, in der Schweiz muss man da vorsichtig sein. Die anderen staunten und es blieb ihnen der Mund offen, als ich die Hose des Mannes öffnete und seinen Schwanz herauszog. Ich begann, ihn mit Händen und Mund zu bearbeiten, leckte und saugte an seinem Schwanz, seiner Eichel, streichelte intensiv seine Hoden und spürte wie er immer erregter wurde.

Wenn ich etwas kann, dann ist es ausgezeichnet blasen.
Die anderen sagten gar nicht viel, sie schauten offenbar nur, soweit ich das mitbekam.

Und dann spritzte er plötzlich ab und ich nahm auf soviel ich konnte. Mit dem Mund vollkommen voller Sperma stand ich langsam auf, stand mit ihm Gesicht an Gesicht, er war nicht groß. Und dann küsste ich ihn, spürte wie er sich versteifte und drückte die gesamte Ladung seines Samens aus meinem Mund in den seinigen. Er zuckte zurück als er merkte was da vorging aber es war zu spät. Sein Sperma troff aus seinem Mund auf seinen Anzug, rann aus seinem Mundwinkel, ich sah in seine geweiteten Augen und sagte, wobei auch mir sein Saft aus dem Mund tropfte:

"Na los, schlucken sie!"
Die Aufregung war ordentlich, wirklich ordentlich.

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Sabslut
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Kommentare

Bild von salomé

Ist es eine Königin...

...die Sklavin spielt, oder ist es eine Sklavin, die das Zepter in der Hand behalten will? Oder einfach eine Spielerin? Ist das Spiel nicht gefährlich? Wir werden es hoffentlich noch gezeigt bekommen, ja?

Wie immer mitreissend geschrieben, aber ein wenig zu kurz, finde ich. Und ich hätte wirklich gern gewusst, ob er geschluckt oder gespuckt hat, oder beides.

 

Bild von Sabslut

...die Sklavin....

...ist immer Königin, immer die Herrscherin über die Lüste der Männer, auch wenn die sie quälen und erniedrigen. Aber nur dann wenn sie stolz bleibt, stark und aufrecht. Wie eine Königin eben......lol.....

DIESE Sklavin wollte immer das Zepter in der Hand behalten, hat IMMER gespielt, provoziert und gepokert.....und ja, in DIESER Geschichte werdet ihr es noch genau so gezeigt bekommen....

...ach ja, der Engländer hat geschluckt, gespuckt und dann gehustet.......and he was NOT amused....

Sabrina

Bild von luganda

Queen

Natürlich ist Sabrina eine Königin, eine ganz besondere. Perfekt im formulieren und darstellen der gesamten Situation - das ist wirklich große Literatur. Aber auch perfekt um Situationen absolut geil auszuloten. Die Szene an der Bar ist doch ein absolut geiler Vorgeschmack. Super Story und natürlich volle Punktzahl. LG

Bild von Meister R.

Schlucken

In so einer Situation muß Frau erstmal auf die Idee kommen einen der Männer zum Schlucken aufzufordern. Gefährliches Spiel, aber offensichtlich liebt Sabrina ein solches Spiel, was ja auch die schnelle Autofahrt anzeigte. Bin gespannt, was wir noch von der Sklavin Sabrina oder tatsächlich Königin zu lesen bekommen.



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