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Der Kreis / Die alte Fabrik und der Schweizer-5

 

Eine weitere Episode aus dem Leben von „Sabslut“ und dem Wirken einer Gesellschaft, die sich „der Kreis“ nannte.

Die erzählte Geschichte ist wahr und hat sich so zugetragen, Namen und manchmal Orte und Zeitpunkte wurden z.T. verändert um niemanden zu brüskieren.

„Es ist die Lust, die uns antreibt, Dinge zu tun, die lustlose Menschen niemals tun würden. Es ist die Lust, die Kunst, Genuss und Erleben schafft.“

„Carlos“, im November 2001

Teil 5

Als ich mit dem Consigliere an diesem sonnigen Tag auf der Terrasse dieses Cafe`s am Stadtrand von Graz sitze wird mir wahrscheinlich zum ersten Mal bewußt wie sehr er mich begehrte.

Bis zu meinem Ausscheiden aus dem Kreis war unsere Beziehung von Freundlichkeit und gegenseitigem Respekt geprägt, sexuell und wohl auch emotional gesehen war ich total auf Carlos und meine Erfahrungen im Kreis fixiert.

Ich machte mir keine großen Gedanken um Andre`, er war nett, sympathisch und vertrauenerweckend, er war Carlos` bester Freund und Partner, wohl der einzige Mensch auf der Welt auf den Carlos hörte und der zu ihm durchdringen konnte.

Der Consigliere genoss auch Respekt im Kreis, den Respekt von Sir Ralph und all den anderen Hochwohlgeborenen und Wichtigen, die sich von Limousinen mit Chauffeur bringen ließen und rund um deren Engagement und Aktivität im Kreis alles so schrecklich geheim und diskret war.

Aber ich machte mir keine Sekunde Gedanken um ihn als Mann. So wie ich auch keine Sekunde der Aufmerksamkeit an alle anderen Männer verschwendete zu jener Zeit.

Wenn Carlos mich im Zuge einer Session des Kreises vorführte oder benutzen ließ, dann spürte ich zwar die Männer körperlich, roch und schmeckte sie, aber emotional gesehen blieb ich davon unberührt. Schon dreißig Sekunden nachdem sich irgendeiner in mich ergossen hatte, seinen Schwanz herauszog und verschnaufte, konnte ich mich nicht mehr an sein Gesicht oder sonstwas an ihm erinnern. Wollte das auch gar nicht.

 

Immer wieder wurde und werde ich hinsichtlich meiner Berichte gefragt, wie das mit dem Safer-Sex gehandhabt wurde. Diesbezüglich war es auch und vor allem Andre` der die anderen führenden Mitglieder des Kreises zu strengeren Regeln und Maßnahmen dazu bewegen wollte. Der Schutz der sogenannten „Sklavinnen“ war in keiner Weise geregelt.

Verlangte ein Mann, der seine Freundin oder Ehefrau (in einem Falle, den ich irgendwann später einmal erzählen werde sogar die Schwester) in den Kreis einbrachte und sie einem Mentor zur Einführung übergab, den Schutz der Männer die sie benutzen sollten, so hatte der Mentor dafür Sorge zu tragen, dass diese Männer Kondome benutzten.

Wurde diesbezüglich nichts vereinbart, so achteten zwar der Mentor und die anderen Verantwortlichen grundsätzlich sehr darauf, WER in den Genuss einer Session mit einer oder mehreren Sklavinnen kam, aber Atteste oder ähnliches wurden meines Wissens nach nie verlangt.

 

Bei einer sog. „freien“ Session, also einer wie die mit Manuela und später mir in der alten Fabrik, lud der Organisator auch Männer ein, die mit der Philosophie des Kreises überhaupt nicht vertraut waren, ja nicht einmal von dessen Existenz wussten. Diese Männer wurden kurz und einfach instruiert, ob sie gesund und gepflegt waren oder nicht, interessierte keinen.

Aus heutiger Sicht bin ich mir bewusst, dass ich wohl einfach unglaubliches Glück hatte, denn von den wahrscheinlich mehr als hundert Männern, die mit mir im Laufe der dreieinhalb Jahre meiner Mitgliedschaft im Kreis Sex hatten, schienen alle gesund oder ich vollkommen immun gewesen zu sein.

Andre` wetterte oft gegen diese seiner Ansicht nach unverantwortliche Praxis aber er redete wie gegen Wände. Sir Ralph hörte ihm interessiert zu und versprach, darüber nachzudenken, Carlos zuckte maximal die Schultern und sagte den Spruch dazu auf, den er immer in solchen Fällen zu sagen pflegte:

„No risk no fun, Baby.“

 

Allerdings wurden die Frauen und Mädchen schon im Vorfeld von den Mentoren in langen und intensiven Gesprächen über die diversen Risiken informiert und darauf vorbereitet. Erst nach der ausdrücklichen Zustimmung einer Frau zu den Aktivitäten im Kreis wurde sie zu einer ersten Session zugelassen und ab dann war es ein Weg der kleinen Schritte, könnte man sagen.

Ausnahmen bestätigen die Regel, bei mir war alles ein bisschen anders. Carlos erklärte es damit, dass er in mir das Feuer lodern sähe, was wohl irgendwie stimmte.

Wie auch immer, ich hatte Glück bis zuletzt, nur meine letzte Session im Kreis lief aus dem Ruder und eskalierte, ich gebrauchte mein Safeword und es half nichts, weil die „freie“ Session zu frei war. Es war schlichtweg niemand da, in diesem Moment, der mein Safeword gekannt hätte oder der überhaupt gewusst hätte, dass es sowas gibt.

Ich werde davon irgendwann einmal gesondert erzählen, obwohl ich mir noch nicht sicher bin wie es mir damit ergehen wird.

 

Der Consigliere wurde erst nach meinem Ausscheiden so richtig mein Freund. Nicht im körperlichen Sinne, unsere Beziehung außerhalb des Kreises war wirklich rein platonisch, nichts desto trotz geprägt von langen und schönen Gesprächen über Gott und die Welt und gegenseitigem Vertrauen. Unsere Freundschaft hat sich seit dem Unfalltot von Carlos noch verstärkt, ich lernte seine Familie kennen und schätzen.

Die wenigen Abende im Kreise seiner Familie habe ich extrem genossen, welch krasser Gegensatz zu meinem eigenen Leben.

Und nun fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Der ultracoole, seriöse, immer ein wenig distanzierte und doch so nette Consigliere begehrte mich. Er begehrte mich körperlich und ich vermute er tut es so intensiv dass es ihm fast Schmerzen bereiten musste.

 

Mir war der ältere, distinguierte Herr aufgefallen, am Nebentisch, der sich eine Zeitung geholt und sich umgesetzt hatte, so, dass er mich durch seine getönte Brille über das Magazin hinweg anstarren konnte.

Der Verdacht lag nahe, dass er unser Gespräch und meine Ausführungen mitangehört hatte und nun sehen wollte, welche Frau das wohl ist, die sich die Möse peitschen lässt.

Ich klappe meinen Laptop ein, irgendwie sticht mich der Hafer, die Situation macht mich an. Mir gegenüber der coole Consigliere, der seine brennenden, dunklen Augen wie immer hinter der RayBan versteckt und von dem ich in Wahrheit erst seit dreißig Sekunden weiß, dass er mich begehrt, schräg dahinter ein unbekannter, älterer Herr, der ein paar Wortfetzen aufgeschnappt hatte und bald ein Wettex brauchen wird, wenn ich meine Show durchziehe.

Ich rücke also mit dem Sessel zurück und sage zum Consigliere:

„Bin gleich wieder da, lauf nicht weg.“

Dann gehe ich auf meinen hohen Absätzen geradeaus auf den älteren Herrn zu, schiebe dabei meine Sonnenbrille ins Haar hinauf und schaue ihm direkt in die Augen. Als ich an ihm vorbeigehe, lasse ich mit einer leichten Hüftbewegung den leichten Stoff meines Rockes über seinen Oberarm fließen und kann fast sehen wie sich seine Nasenflügel blähen um meinen Duft aufzunehmen.

Das wollen wir doch noch ein wenig steigern, mein Freund, nicht wahr?

 

Am Damen-WC setze ich mich in eine Kabine und lüfte meinen Rock, wie fast immer trage ich unter Top und Rock nur Haut. Ich lehne mich zurück, lasse einige Bilder aus der eben in den Laptop getippten Geschichte aus der alten Fabrik Revue passieren, massiere mit der einen Hand leicht meine Brüste und Brustwarzen, mit der anderen teile ich meine Schamlippen, streiche leicht über meine Labien und beginne, mit dem Mittelfinger meinen Kitzler zu massieren.

Es braucht nur zwei Minuten und ich bin klitschnass, meine Flüssigkeit glitzert an den Fingern meiner rechten Hand, ich schnuppere daran, perfekt.

Als ich an den Tisch zurückkehre, dreht der Herr am Nebentisch den Kopf, sieht mir entgegen. Meine Brustwarzen stechen nun herausfordernd durch den dünnen Stoff des Tops und ich schwinge die Hüften, das kann ich ja als Model bestens.

Wieder fixiere ich die Augen des Herrn, der aber meinem Blick standhält.

Einen Meter vor ihm lächle ich ihn strahlend an, bleibe dann stehen, beuge mich leicht zu ihm hinunter und sage leise:

„Bitte um Entschuldigung, sie haben da was.“

Und damit wische ich ihm zu seiner grenzenlosen Verblüffung mit meinem vom Mösensaft noch immer feuchten und duftenden Finger über die Oberlippe.

„Besser? Entschuldigen Sie bitte vielmals.“

Er kommt nicht zu einer Antwort denn ich gehe nun die restlichen 10 Schritte zu meinem Stuhl und setze mich.

Dabei lächle ich Andre` strahlend an und gebe den Klassiker:

„Puh, ganz schön heiß heute.“ – und bei diesen Worten lüfte ich mit beiden Händen leicht meinen Rock und fächle meinen Schenkeln ein wenig Luft zu.

Mit ein bisschen Glück hat der starr dasitzende Herr am Nebentisch gerade einen Blick auf mein rasiertes und feuchtglänzendes Möschen erhascht.

 

Der Consigliere dreht leicht den Kopf zur Seite.

„Wir sind heute wieder gut drauf, was?“

Seine Stimme klingt ein wenig rauchiger als zuvor, dunkler. Es bestätigt meine Vermutung was ihn und seine Empfindungen für mich betrifft.

Es hilft mir aber noch nicht dabei, wie ich nun damit umgehen soll. Einerseits würde ich ihn am liebsten hier und jetzt vernaschen, denn das will ich schon lange, habe es aber im Hinblick auf unsere Freundschaft, seine immerwährende leichte Distanz und auch darauf dass Andre` verheiratet ist, verdrängt.

Ich sehe wie der Herr am Nebentisch schnuppert, dann mit seinem Finger über seine Oberlippe fährt, daran riecht. Sein Blick trifft meinen, ich sehe ihn gerade an, dann schlage ich ein Bein über das andere, mein Rock rutscht hoch bis zum halben Schenkel.

Die Augen des Herrn glitzern durch seine getönte Brille, sein Blick hängt an meinem Bein, wandert dann weiter zu meinen Füßen in den High-Heels, wieder zurück. Ich öffne wieder den Laptop, mit der linken Hand streiche aber wie zufällig über meine linke Brust, über meine steifen Warzen.

Der Herr am Nebentisch rutscht auf seinem Stuhl hin und her, der Consigliere sitzt regungslos.

Ich sehe Andre` an.

„Schreibst du mir nun deinen Teil der Story?“

Andre` lächelt irgendwie gequält.

„Schaun wir mal, Prinzessin. Ich überlege es mir.“

Ein Ausspruch, der von Carlos hätte sein können. Wie ähnlich die beiden sich doch sind und doch so verschieden.

 

Ich spreche nicht sehr laut, aber doch laut genug, dass es der Herr am Nebentisch hören kann, zumindest hoffe ich das.

„Weißt du, während mich Bernier gepeitscht hat, bin ich irgendwie in eine andere Welt entrückt. Das war öfters so bei mir, bei besonders harten Sessions. Es ist eine interessante Erfahrung, der Körper und der Geist scheinen irgendwie getrennt zu existieren, man hat das Gefühl als wäre man selbst Beobachter, obwohl es der eigene Körper ist, der dies alles erleidet. Verstehst du?“

„Nein. Aber ich glaube dir dass es so ist. Was weißt du denn noch genau?“

Der Herr am Nebentisch beugt sich nun weiter vornüber, er gibt nicht einmal mehr vor, sein Magazin zu lesen, starrt mich an, lässt seine Augen über meinen Körper wandern.

„Die Schmerzen, als Gabriele meine Füße gepeitscht hat. Als Bernier dann begonnen hat, bin ich wohl irgendwie abgeglitten, wie gesagt. Ab da ist alles in einem Nebel. Erst irgendwann in der Nacht, als ich in diesem kleinen Hotelzimmer aufgewacht bin und mir kalt war und alles weh tat, da war ich wieder klar.“

„Ja, ich weiß, du hast gezittert.“

„Ja, aber du warst ja da.“

Andre` lächelt leicht.

„Carlos auch.“

„Ja, aber du hast mich dann gebadet und mit einer Salbe meine Striemen versorgt.“

„Das hätte Carlos auch getan.“

„Hat er aber nicht. Er hat telefoniert.“

„Du hattest aber immer wieder alle Möglichkeiten das Ganze früher zu beenden. Warum hast du es nicht getan? Ach, was frag` ich, ich kenne die Antwort ohnehin.“

„Andrè, darf ich dich was fragen?“

„Natürlich. Alles. Was denn?“

„Warum hast du nie mit mir geschlafen?“

Er bleibt sicher eine Minute lang regungslos sitzen, ohne Reaktion, dann nimmt er für einen Moment seine Brille ab und sieht mich mit seinen dunklen Augen an. Sie wirken fast traurig in diesem Moment.

Dann lächelt er.

„Hab ich doch. Ich hab dich vier Mal gefickt, weißt du noch? Und zwar in….“

Ich falle ihm ins Wort.

„Das war bei Sessions im Kreis und das war nicht meine Frage. Du hättest mich haben können, das weißt du. Als Frau, nicht als O. Also warum? Wegen Carlos?“

Er sieht mich weiter unverwandt an.

„Nein, nicht wegen Carlos.“

Er macht eine Pause.

„Ich glaube, ich hatte Angst, mich zu verlieben.“

Das beginnende Grinsen schwächt diese Aussage ab, aber ich bin mir sicher, dass jedes Wort davon wahr ist.

 

Ich beginne mich zu fragen, wie lange es noch dauern würde, bis der Herr am Nebentisch von seiner Stuhlkante rutschen und auf dem Tisch aufschlagen würde.

„Ich wollte es damals zum ersten Mal so richtig wissen. Wollte wissen, wie weit ich gehen würde. Bernier war mir gar nicht so wichtig, ich hab` ihn immer verachtet.“

Andre` nickt, schaut auf die Tischplatte.

„Mmmmhh, ich weiß. Ich meine, ich weiß, dass du es immer wissen wolltest. Bis heute, wie es aussieht.“

Höre ich da verborgene Eifersucht, mein lieber Consigliere?

Ich schüttle den Kopf, werfe mit einer Hand das Haar zurück, stelle die Beine wieder auseinander, zupfe meinen Rock so zurecht, dass er deutlich über dem Knie liegt, irgendwo am halben Schenkel. Den Herrn am Nebentisch ignoriere ich vorerst.

„Nein, nein, jetzt lebe ich ruhig und brav. Kaum Männer, Andre`, eher Frauen. Die sind zart und duftig und die Liebe mit ihnen ist herrlich. Und ich kann manchmal sogar ein wenig dominant sein und sie führen, weißt du?“

„Ja, weiß ich.“

 

Eine Kellnerin kommt an den Tisch des Herrn, fragt ihn nach weiteren Wünschen. Sie muss ihn dreimal fragen, bis er reagiert, dann bestellt er sich ein Mineralwasser.

Sie kommt auch zu uns.

Andre` verlangt die Rechnung, redet irgendetwas von einem Termin, ich bestelle ein Glas Prosecco mit einer Erdbeere darin und verkünde, ich würde noch ein wenig bleiben und meinen Teil der Geschichte weiter schreiben.

Dabei sehe ich dem Herrn am Nebentisch plötzlich wieder tief in die Augen.

 

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Wie schon beschrieben, habe ich keine detaillierte Erinnerung mehr an die folgenden Abläufe.

Andre` wird das vielleicht noch genauer schildern oder auch nicht. Ich selbst habe eine Art von Flashlights von den Geschehnissen in meinem Geist.

Aber ich erinnere mich, dass Bernier und Sir Ralph mich dort am Tisch liegend quasi freigaben und dass die Beobachter einer nach dem anderen über mich herfielen.

Es tat zuerst sehr weh, meine Möse schmerzte von Bernier`s Peitsche doch sehr, aber irgendwann driftete ich wieder ab und es wurde erträglicher. Der Schmerz war irgendwie weiter weg.

Aber mein von der Peitsche gezeichneter Rücken begann dadurch, dass ich ziemlich durchgeschüttelt wurde, höllisch zu brennen.

.

Dann kam auch der Punkt, wo sie mich umdrehten und begannen, mich in den Arsch zu ficken. Erstens bin ich nicht so die Frau, die das anale Spiel mag, zweitens musste ich dabei die Füße auf den Boden stellen und das tat nun richtig weh.

Jemand brachte Gleitcreme und ich erzitterte ziemlich heftig, als dieses so verhasste Gel eiskalt auf meinen Hintereingang geschmiert wurde und jemand langsam, aber druckvoll seinen Schwanz dort hinein zwängte. Keine Ahnung was Männer daran so erregt, ich fand und finde es immer noch in keiner Weise erregend.

Ich kann nicht sagen wie lange es dauerte oder wie oft ich gefickt wurde. Es war mir – zu diesem Zeitpunkt – auch einfach egal.

Meine Brüste rieben auf der Platte des Tisches, der Schmerz an meinen Fußsohlen, in meiner Möse und bald auch meinem Anus wurde zu einem roten, wabbernden Meer des Wahnsinns.

 

Und dann waren da noch diese beiden arabisch aussehenden Typen. sie rochen eklig und als ich meinen Kopf wegdrehte, weil einer der beiden in meinen Mund wollte, schritt der Consigliere ein.

Ich weiß nicht mehr was er dem Typen gesagt hat, aber ich weiß, dass der immer höfliche Consigliere auch darum diesen Nickname trägt weil er sehr bestimmend und sehr nachdrücklich sein kann.

Nachdem mich der andere der beiden derweilen in den Arsch gefickt hatte, zogen sie sich offenbar ein wenig zurück, worüber ich ehrlich dankbar war.

 

Später fühlte ich, wie ich hochgehoben wurde, wie mich jemand trug. Ich ließ mich hängen, öffnete gar nicht die Augen. Ich hatte dazu wahrscheinlich auch zuviel Sperma im Gesicht kleben.

Man brachte mich in einen anderen Raum, durch Gänge und über Stufen und um Ecken herum. Mir wurde wieder kalt. Bitter kalt.

Hände an meinen Armen und Beinen, ich wurde festgehalten, wieder an irgend Etwas festgeschnallt. Kaltes Metall an meinem geschundenen Rücken und meinem Po.

Bernier`s Stimme plötzlich, in seinem schwyzerdütschen Akzent, ganz klar.

„Spannt sie härter auseinander, sie soll sich nicht zuviel bewegen können.“

Meine Arme und Beine werden weit auseinander gespreizt, ich spüre den Zug in den Handgelenken und den Knöcheln, wo ich immer noch in den Ledermanschetten stecke.

Plötzlich wischt mir jemand mit einem kalten, nassen Tuch das Gesicht ab.

Ich höre Carlos` Stimme an meinem Ohr:

„Öffne die Augen, bitte.“

Ich schüttle leicht den Kopf, will nicht weg aus den Tiefen meines Unterbewusstsein, will nicht vollständig aufwachen und „da“ sein, will nicht sehen was noch kommt, ich will bei mir bleiben, irgendwo in den Untiefen meines Geistes. Was geht mich das an, was die mit meinem Körper machen? Wir sind im Kreis, Carlos wird schon aufpassen…

„Komm, Sabrina, öffne die Augen.“

Ich blinzle ein wenig, dann erkenne ich mein Umfeld.

Rund um mich stehen mehr als ein Dutzend Gestalten. Carlos neben mir, der Consigliere lehnt an einer Säule, während Sir Ralph auf ihn einredet, Bernier steht direkt vor mir, hält Elektroklammern in seinen Händen und seine Fischaugen stieren.

Ich hätte mir denken können, was jetzt kommt.

Manuela ist daheim und ich bin jetzt auf diesem Griller hier festgeschnallt. Sie werden Strom durch meinen Körper jagen. Ein wenig weiß ich schon wie sich das anfühlt, vor allem wenn die Klammern an den Schamlippen und den Brustwarzen befestigt sind.

Aber nur ein wenig. Weit weg von dem was jetzt kommt, wahrscheinlich.

Ob sie jetzt oben noch den Bildschirm laufen haben? Steht schon die nächste Wahnsinnige mit über dem Kopf gefesselten Händen in der kalten Halle und friert auf nackten Füssen?

Schichtbetrieb?

 

„Hör mir zu, Sabrina. Es ist genug, hm? Entschuldige dich und ich bring dich ins Hotel. Ok?“

Carlos. Der harte Mann. Mein Mentor. Ich schaue ihn an. Kann nicht sprechen, meine Stimme versagt. Er gibt mir aus einer Mineralwasser-Flasche zu trinken.

„Ok. Genug. Entschuldige dich einfach. Sag sorry zu Bernier und es ist vorbei. Ja?“

Er winkt Bernier näher, der bewegt sich auf mich zu. Hält die Klammern an den Kabeln unschlüssig in Händen.

„Sie möchte Ihnen etwas mitteilen, Monsieur Bernier.“

Der sieht mich an.

„Ich höre!“

Ich versuche zu lächeln.

Meine Stimme ist leise, kratzig.

„Das sind nur zwei Klammern, Süßer. Beginnst du an meinen Titten oder hängst du sie gleich an meine Fotze?“

 

Fortsetzung folgt.

© Sabrina Kowan

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Sabslut
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Kommentare

Bild von Cayt

Auch wenn ich weiterhin gut

Auch wenn ich weiterhin gut nachvollziehen kann, warum Bernier dieser "Sieg" nicht vergönnt sein soll, beschleicht mich diesmal doch die Frage, ob er das wirklich wert ist...

 

Gruß, Cayt

Bild von sibyl666

Ich verstehs. Sie hätte

Ich verstehs. Sie hätte vermutlich lieber ihr Leben gegeben, als ihm den Sieg zu überlassen. Irgendwann ist die Schranke überschritten. Ich verstehe vor allem nicht, dass sich viele Mädchen durch Gewalt zwingen lassen.

In dieser Geschichte siegt der Stolz. Ich würde sagen, dass sich Ihr Mentor falsch verhalten hat. Er hätte sie nie an dieses Fischgesicht vermieten sollen. Sie war die denkbar schlechtest geeignete Frau.

Lg, sybil666

Bild von Sabslut

die denkbar schlecht geeignetste Frau....

...für diese Session ist eine absolut richtige Einschätzung, die Carlos mit dir teilen würde. Und wohl damals auch hat.....

Und genau deshalb haben sie mich ausgewählt....

glg

S.



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