Der Wichssklave - Teil 1

 

Vorab gesagt: meine Geschichte wird vielleicht (wahrscheinlich?) Sprachästheten

abschrecken. Dies betrifft meinen Verstoß gegen die Grammatiklehre („Ihn sein

Schwanz“) als auch oft gegen das „gute Sprachniveau“ („das Gewichse“) im

Allgemeinen., wie es so oft von den Lesern gelobt oder auch vermißt wird. Ihr

Zuspruch oder Wehe ist ja an den Sternchen abzulesen und entscheidet damit über die

„Aufnahme“ einer Geschichte. Es ist mir u.a. darum zu tun, deutlich werden zu

lassen, dass mein Boy , der Wichser LUKO, meine Hauptfigur, nur „seine“ Sprache

kennt, wie sie in „seinem sozialen Milieu“ gebraucht wird. Ich will dies nach meiner

„Annahme“ davon, mit einfangen. Ich versuche also in meiner Geschichte seinem

grobschlechtigen Sprachvermögen nahe zu bleiben, es also s o auch zum „Zweck“ der

story hoffentlich „besser in privaten Gebrauch“ nehmen zu lassen. Wozu schreiben wir

schließlich hier sonst ?

 

I.

TRIEBZWANG

LUKO ist mit seinen 28 Jahren immer noch „die arme Sau“. Der Bursche ist früh

verkommen, versaut und in seiner Schwanzeuphorie „versackt“! So wird es wohl

bleiben mit ihm. Es hat hier bei BDSM-Geschichten-Lesern (s.o.) keinen Sinn darum

herum zu reden, wie es um Luko bestellt ist! - Es auszusprechen, geschieht hier mit

Notwendigkeit, so, wie es nun einmal unabänderlich ist! Die bessere Seite des Lebens,

mit beständiger Maloche und Kohle jeden Monat, also das „frühe aus dem Bett

kommen“, ist an ihm vorbei gezogen. Auch wenn ER nicht den Absturz eines Drogies

ins Nichts gemacht hat, ER hat sein mieses Leben nicht in den Griff bekommen. Es

mangelt ihm an Einsicht und Energie, wie das zu ändern wäre. Stattdessen wendet ER

sich mit zupackender Entschlossenheit täglich und stündlich seinem Gehänge zu. Ein

Kraftpaket, ein kleines Kraftwerk das ihm von Natur aus mitgegeben ist. Um ein

Beispiel zu geben, wie es verläßlich „anspringt“: ER braucht sich nur in „Erinnerung“

zu rufen, wie er seiner geilen Mama gerade erst gestern wieder als „Rohrleger“

behilflich sein durfte: sie hatte wieder Besuch gehabt von einem ihrer Stammkunden.

Der Stecher hatte sich von Luko erst wieder die Anlutsche besorgen lassen, um den

Riemen des Kerls mit seinen Wichsgriffeln dann punktgenau anzusetzen. Ein

eingespieltes Team, sozusagen! Das Übrige war dann wieder „automatisch“ passiert!

Nicht nur der rüde Fick des Kerls, wie Mama es braucht, sondern auch Luko sein Teil

hatte hart und federnd im Zimmer daneben gestanden. Mama wird durchgezogen, sie

juchzt – und ER wichst, läßt von der Latte ab. … wichst ....läßt ab ..wichst bis zum

tief gefühlen Abgang!

Auch jetzt ist es wieder so: Sein Erinnern, sein „Eintauchen“ in diese reichlich

bizarre, gänzlich vom gewöhnlichen Sexverkehr abweichende Szenerie reicht – und

auf der Stelle kriegt ER wieder seinen Steifen! Das Teil klemmt und drückt ihm

prompt in der engen Jeans so hart und beständig, daß ER es einfach wieder ins Freie

springen lassen muß! Wer so verkommen gestrickt ist, wie Luko, der muß dann

einfach eine solch` abartiges Erinnern als Vorlage nutzen! -

Nun muß man allgemein und MANN im Besonderen wohl hier wissen: es ist nicht

der Blick auf Mamas Möse, auch wenn sie stets blank rasiert ist, die seine Erregung

auslöst - jedenfalls ungleich weniger trägt ihr Organ dazu bei. Der klarere

unmißverständliche Auslöser für Luko ist der wirklich harte, ungemein gewachsene

Ständer des Stechers. Luko spricht von einem „Rohr“, im Zusammenhang mit dem

„Druck auf die Eier“ und der „fetten Nille“. ER spricht vom „pralligen Sack“, vom

„Sahnestau“. Alles gebe dem „Stecher sein Sack“ erst „die richtige volle Schwere“.

„Du kannst das Fühlen, wie es darin heiß ist“, schwärmt ER.

Mit solch´ ausdrucksstarken Bezeichnungen aus dem reichen Wortschatz der

Pornografie weiß ER seine Bewunderung für die Bestückung von „Mama ihr

Stammkunde“ zum Ausdruck zu bringen. Klar, dass ER allgemein gültig von jedem

Mannsteil solcher Art schwärmt.

Über reichliche Stunden des Tages gilt seine ganze Aufmerksamkeit seinem Mannsteil.

Dann ist ER „ganz bei sich“. Nicht, daß er nicht gerne auch mal fremdgefickt werden

will. Aber wichsen bedeutet ihm doch ein viel tieferes Erleben – zumal ER auf sein voll

„ausgefahrenes“ 12x5x6-Paket überaus zufrieden herabblicken kann.

LUKO ist Wichser, ein Dauerwichser, ein Genußwichser. Ein Naturwichser kann man

auch sagen. Wichskrank ….? Der Gedanke würde ihm nie kommen. ER hat sich

autodidaktisch fortgebildet. So beherrscht ER lustvoll jede Handhabung seines

gesamten Gehänges. Damit verdient ER sich täglich ein Paar „schrottige Euro“, wie

ER das nennt. Er kann sich damit gerade mal über Wasser halten – die Miete für sein

Zimmer unter dem Dach und für den täglichen Döner, das kriegt er zusammen. Mehr

Ansprüche hat ER sowieso nie kennengelernt. Hätte Mann ihn noch vor zwei Monaten

gefragt, was ein „Wichssklave“ ist – ER hätte es nicht gewußt. Er i s t es einfach. ER

ist früh sein eigener SKLAVE geworden. Sein Wichszwang beherrscht seine Denke

und Seele - eine dreckige Wichserseele. Wo kann ich meinen Schwanz raushängen

lassen? Wo sind die Kerle die auf so was stehen ? Tagsüber im Viertel „muß“ ER

bestimmt alle halbe Stunde zum Rubbeln irgend wohin. Da kommt was zusammen.

Auch für Weiber macht ER ES. ER streunt ständig in seinem Viertel „Am Alten

Hafen“. Das „Nuttenviertel“ ist sein Revier. Es ist verrucht. Es ist heruntergekommen.

In den engen kaputten Straßen bricht der Stuck von den Fassaden, Müll frißt sich in

jeden Winkel hinein. Weiber bieten die Reste ihrer Reize aufdringlich an.“ Na Süßer,

wie ist es gerade mit dir? Ich machs dir billig“, kreischen sie quer über die Straße.

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Kommentare

Wenn es dir darum geht, die Sprache deiner Hauptfigur zu verdeutlichen, dann solltest du sie auch zu Wort kommen lassen.

Die Geschichte ist aber ausschließlich aus der Sicht des Autors geschrieben. Es ist also ausnahmslos dein Sprachstil, der hier zum Ausdruck kommt.

In reply to by Frederico Verde

Guten Tag Frederico,

Kaum ist meine Geschichte veröffentlicht,, hattest Du sie auch schon gelesen. Hab besten Dank.

Du vermißt, dass ich meine Hauptfigur mit seiner Sprache nicht selbst zu Wort kommen lasse. 

Richtig. Ich habe im zweiten Teil, den ich bei  hinreichend günstiger Aufnahme des 1.Teils folgen lassen werde,, diesem "Mangel" Rechnung getragen. Er ist fast fertig, halte ihn aber noch abwartend zurück.. der 2. Teil ist dann anders  angelegt. Wollte erst einmal das Situative allgemein herausstellen.

Vielen Dank also für Deine offenbar  im Ganzen wohlmeinende Zuschrift

NAPOLEON

 

In reply to by Napoleon

ob ich es vermisse? Naja, du hast zumindest in deinem Vorwort die raue Sprache der Hauptfigur angekündigt. Bisher habe ich sie aber noch nicht vernommen. Deshalb meine Bemerkung, die sich ausschließlich auf das beziehen kann was zum Lesen zur Verfügung steht.

Sei’s drum.

Die Praxis, Pilotfilme zu senden, um zu sehen ob sich die Produktion einer ganzen Serie lohnt, ist gängig. Doch um zu überprüfen, wie der angebotene Teil beim Publikum ankommt, reicht es nicht, lediglich den Anfang der Erzählung zu präsentieren. Erwarte also nicht zu viel in dieser frühen Phase, sondern schreibe dein Manuskript vollständig zu Ende. Ob etwas Qualität besitzt, wird doch erst am Schluss deutlich.