Tausende kostenloser BDSM Geschichten
SM-Geschichten, Bondage-, Disziplin- und Fetisch-Stories.
Komplett kostenlos, ohne Anmeldung - nur auf Deutsch!
SM-Geschichten, Bondage-, Disziplin- und Fetisch-Stories.
Komplett kostenlos, ohne Anmeldung - nur auf Deutsch!
Diese Geschichte hat keinen direkten Zusammenhang mit dem Roman "Jahre in Chalkiev". Allerdings habe ich mir und den Lesern die erneute Konstruktion der Kulisse hier erspart. Wer also über einzelne Elemente der Chalkiev-Welt mehr wissen will, möchte vielleicht doch den Roman überfliegen.
Dieser Text ist © 2012 by Salomé M. und publiziert unter der Creative Commons License 3.0 CC BY-NC-SA (Details dazu finden Sie in creativecommons.org))
D94-112 wusste nicht, wer ihr Vater war. Mehr noch: Würde man sie nach ihrem Vater fragen, würde man nur einen verständnislosen Blick von ihr ernten. Nicht etwa, weil sie dumm gewesen wäre. Natürlich wusste sie, dass sie dadurch entstanden war, dass ein Herr ihre Mutter einmal, vielleicht nur ein einziges Mal, gefickt hatte. Aber der Gedanke, dass dieser Vorgang irgendein Verhältnis zwischen ihr und diesem Herrn begründet hätte, das es ihr erlauben würde, ihn anders als "Herr" zu nennen, wäre ihr nie gekommen.
Wer ihre Mutter war, wusste sie: 9375-23. Das stand in ihrer Akte, die sie im Chalkinet einsehen konnte. Allerdings hatte sie ihre Mutter soweit sie sich erinnern konnte, noch nie gesehen. Das interessierte sie auch nicht besonders. Sie wusste selbstverständlich, dass sie in ihrer Mutter herangewachsen und schliesslich von ihr geboren worden war. Die Vorstellung, dass dieser Vorgang irgendein darüber hinausgehendes Verhältnis zwischen ihr und ihrer Mutter begründet hätte, wäre ihr ebenfalls seltsam erschienen. Sie hatte auch keine Ahnung, wo diese Frau sich zur Zeit befand und ob sie überhaupt noch am Leben war. Sie hätte es im Chalkinet anhand der Kennummer leicht herausfinden können. Aber sie hatte sich das noch nie gefragt. Es interessierte sie schlicht nicht. Ihre Mutter war sowieso eine Sowjetgeborene, wie ihre Kennummer verriet. Frauen, die von ausserhalb von Chalkiev stammten, galten bei den Chalkiev-Nativen als wenig vertrauenswürdig. Sie erzählten oft Unsinn über die Aussenwelt, weil sie von den Sowjets falsch indoktriniert worden waren. Das hatte sie in der Schule gelernt.
Die Frage nach ihrer Familie hätte D94-112 somit erst recht nicht verstanden. Am ehesten würde sie wohl ihre Brut als ihre Familie bezeichnen. Sie war das 112. Mädchen, das 1994 im Sektor D geboren worden war. Das war ihre Bezeichnung und ihr Name, solange ihr niemand einen richtigen Namen gab. D94-112. Aber da in ihrer Brut alle mit D93 oder D94 anfingen, nannte man sie der Einfachheit halber hier nur 112. сто двенадцать. Das klang eigentlich gar nicht so schlecht. Sto dvenatsat, kurz auch Stodvena oder Stodvenadse gerufen. Fast wie ein richtiger Name. In der Brut hatte es früher noch eine gegeben, die so genannt wurde, D93-112. Deshalb ergänzte man manchmal auch: сто двенадцать блондинка. Blonde hundertzwölf. D93-112 war inzwischen aber nicht mehr hier. Die Brut bestand nur noch aus siebzehn Jungfrauen. Alle anderen der ursprünglich mehr als dreihundert Mädchen der Brut 93/94 waren inzwischen verheiratet und lebten nicht mehr im Jungfrauen-Schlafsaal.
Dass 112 noch nicht verheiratet war, hatte einen Grund: Ihren Mitschüler Sascha, oder genauer: Александр (Саша) Иванов, Alexander (Sascha) Ivanov. Knaben wurden jeweils zusammen mit der Brut derselben Jahrgänge unterrichtet. Aber Knaben gehörten selbstverständlich nicht zur Brut. Knaben lebten nach der ersten Säuglingszeit in Kleingruppen von sechs oder sieben und hatten je Gruppe eine männliche und zwei weibliche Betreuungspersonen. Ihren Vornamen bekamen sie im allgemeinen im Verlauf des ersten Lebensjahrs. Als Nachname wurde der des Gruppenleiters genommen. Die Gruppe war somit eine Art Familie und wurde auch so genannt. Allerdings hatte keine der Betreuerinnen die Rolle einer Mutter. Beide waren Dienerinnen des Leiters und der Kinder und wurden als Familiensklavinnen bezeichnet. Chalkiev stellte für die Knaben Geburtsurkunden aus, auf denen der Gruppenleiter als Vater und eine zufällig generierte Pseudoidentität als Mutter aufgeführt waren. Diese Geburtsurkunden wurden für den Fall benötigt, dass der Knabe später ausserhalb von Chalkiev eine höhere Schule besuchen, oder eine Stelle annehmen wollte. Knaben bezeichneten daher den Gruppenleiter als ihren Vater, obwohl sie mit ihm nicht (oder höchstens zufällig) biologisch verwandt waren. Der 93/94 Jahrgang des Sektors D hatte 131 Knaben, die bei Schuleintritt in zwölf Schulklassen mit entsprechend je rund 10-12 Knaben und 23-28 Mädchen organisiert waren. Inzwischen gab es nur noch eine einzige Klasse dieses Jahrgangs, mit siebzehn Frauen und acht Männern. Bei den Männern waren die übriggeblieben, die auf die Universität wollten, bei den Frauen diejenigen, die aus irgendeinem Grund noch unverheiratet waren.
112 wusste nicht mehr genau, wann ihre Gefühle für Sascha erwacht waren. Sie hatte ihn schon immer nett gefunden. Netter als die anderen Jungs. Aber irgendwann begann sie ein seltsames Ziehen und Flattern im Bauch zu verspüren, wenn er sie anblickte oder ansprach. Was ziemlich selten geschah. Denn das Interesse der Jungs an den Mädchen beschränkte sich zu diesem Zeitpunkt noch darauf, sich von ihnen bedienen zu lassen. Bring mir dies, hol mir jenes, bring das zu Paul, hol das von Lew, putz mir die Schuhe und ähnliches. 112 bemühte sich immer, Saschas Aufträge besonders schnell und perfekt auszuführen. Wenn er sie dann freundlich anlächelte, und ihr manchmal sogar dankte, errötete sie, schlug die Augen nieder und fühlte ihr Herz bis in den Hals schlagen.
Etwa in dieser Zeit hatte sie auch festgestellt, dass manche Regionen ihres Körpers auf Berührungen in spezieller und überaus angenehmer Weise reagierten. Natürlich war sie davon nicht überrascht. Niemand machte in Chalkiev irgendein Geheimnis aus sexuellen Empfindungen. Aber in der Schule theoretisch davon zu hören, oder es an sich selber zu erfahren, das war dann doch ein grosser Unterschied. Die Zeit vor dem Einschlafen war nun immer Experimenten mit ihren Händen gewidmet. Eine Steigerung erlebte sie, als sie eines Abends während dieser Beschäftigung die Hand ihrer Bettnachbarin D94-73, семьдесят три, Sjemdesyatri, Yatri, an ihrer Hüfte spürte. Als sie nicht abwehrte, wanderte diese Hand auf ihren Bauch und dann vorsichtig nach oben, an den Ansatz ihrer Titte, dann in enger werdenden Kreisen weiter bis an die zu diesem Zeitpunkt längst harte Brustwarze. Dort verweilte sie, weiter sanft kreisend, während 112's Hand sich nun ebenfalls auf den Weg zu Yatris Brust machte. Die beiden drehten sich dann zueinander. Ihre Lippen fanden sich und zu ihrer Überraschung merkte 112 plötzlich, dass ihre Zunge irgendwie in Yatris Mund geraten war, und dass dies ein warmes Gefühl in ihr auslöste, das vom Gesicht durch die Magengrube bis in die Möse strahlte. Dass dies auch bei 73 so war, merkte sie an der Feuchtigkeit, die sie beim Streicheln zwischen deren Beinen fühlte. Sie probierte bei 73 dieselben Berührungen und Bewegungen aus, die sie bei sich selber als erregend entdeckt hatte. 73 machte leicht andere, aber fast noch stärker erregende Dinge bei ihr. Am Ende schliefen sie eng umschlungen in 112's Bett ein.
Von da an verbrachten 73 und 112 ihre Freizeit häufig miteinander. Fast täglich hatten sie Sex. Aber immer öfter stellte sich 112 vor, dass es nicht Yatris, sondern Saschas Hände wären, die ihren Körper erkundeten und erregten. Sie wollte keinem anderen Mann gehören. Und folgerichtig lehnte sie alle Heiratsanträge ab und ertrug die dafür fälligen Peitschenhiebe mit stoischer Gelassenheit und Träumen von Sascha.
Doch es sollte noch fast ein Jahr dauern, bis sie Saschas Blicke interessiert über ihre Titten und ihre Hüften streifen fühlte. Bis sie spürte, dass seine Berührungen nicht mehr so zufällig, sondern gezielt waren. Und bis sie meinte, in seiner Hose die Entsprechung ihrer eigenen Erregung zu sehen. Was sich da in der Hose abspielte, war übrigens keineswegs ein Geheimnis für sie. Im Lebenskunde-Unterricht hatten sie den Penis sehr ausführlich behandelt. Und zumindest in der Theorie wusste 112 sehr genau, wie sie ihn vergrössern konnte, und was passieren würde, wenn sie ihn lang genug stimulierte.
Aus einsichtigen Gründen konnten die beiden aber erst im Alter von 18 Jahren zusammenkommen. Und auch dann nicht so, wie sie es eigentlich gewünscht hätte, da sie als unverheiratete Jungfrau ja immer einen Keuschheitsgürtel tragen musste, wenn sie mit männlichen Personen zusammen war. Zunächst hatte sie bemerkt, dass er ihr Interesse zu erwidern begann. Immer öfter, wenn sie scheu zu ihm blickte, begegnete sie seinem Blick, der gerade auf ihr ruhte. Sie streckte sich dann, richtete sich so auf, dass ihre jugendlich-straffen Titten voll zur Geltung kamen und korrigierte ihre Frisur, die keine Korrektur nötig hatte. Sie war durchaus stolz auf ihren Körper. Dank täglicher Sport- und Gymnastikstunden war sie topfit und hatte Muskeln und Rundungen an den richtigen Stellen. Trotzdem war sie manchmal ein wenig neidisch auf 75. Diese hatte grössere Titten, einen dunkleren Teint und glänzendes glattes schwarzes Haar bis zum Po. Sie war ausserdem sehr intelligent. Viel schöner und intelligenter, als sie, fand Stodvena. 73 war nicht unverheiratet, weil sie unglücklich verliebt war, sondern weil sie studierte. Architektur. Sie wollte erst zum letztmöglichen Zeitpunkt heiraten, um vorher noch möglichst viel lernen zu können. Sie wusste ja nicht, ob ihr Mann ihr das Weiterstudieren erlauben würde.
Schliesslich war Sascha soweit, 112 in einer Pause zwischen Mathematik und Lebenskunde zu sich zu rufen. Diesmal nicht, um ihr einen Auftrag zu geben, sondern um sie zu küssen. Als seine Zunge die Ihre berührte, verging sie fast vor Lust. Er streichelte ihre Haare, ihren Hals, ihre Titten, ihre Taille, ihre Hüfte, und blieb dann mit den Händen am Keuschheitsgürtel stecken, den sie nun einmal mehr verfluchte. Er versuchte es noch in der anderen Richtung, von der Innenseite ihrer Oberschenkel her und er schaffte es knapp, einen Finger unter die Lustbremse zu schieben, hatte dann aber kaum Bewegungsfreiheit. Zu stramm sass das Ding. Übrigens war es auch für die jungen Männer kein Geheimnis, wie die Mädchen unter dem Keuschheitsgürtel gebaut waren. Einerseits war auch Aufbau und Funktion der Möse Teil des Lebenskunde-Unterrichts, andererseits konnten sie auch jederzeit bei den Familiensklavinnen, den Lehrerinnen oder den Frauen der Gynäkothek nachsehen, wie es zwischen den Beinen aussah und sich anfühlte. Trotz dieses umfassenden Wissens, das Sascha und 112 theoretisch über das hatten, was sich nun abspielte, waren beide nervös. Zögernd, unsicher berührte 112 vorne Saschas Hose, die wie ein Zelt aufgespannt war. Sie wollte ihn wenigstens blasen, wenn er sie schon nicht ficken konnte. Aber sie trug noch den rosa Halsreif, der sie quasi für unberührbar erklärte. Ein Zungenkuss war da schon das Alleräusserste, und wäre sie nicht so offensichtlich erwachsen und eindeutig rollig gewesen, wäre die Pausenaufsicht wohl schon vorher eingeschritten. Pausenaufsicht hatte immer einer der wenigen männlichen Lehrer der Schule, weil nur diese die Autorität hatten, die Jungs bei Übergriffen zu stoppen.
Sascha andererseits hatte zwar schon viele Frauen betastet, aber gefickt hatte er noch nie, obwohl er beim Onanieren schon darüber nachgedacht hatte. Er hatte einfach nie konkret das Bedürfnis gehabt, zu ficken und fand die Vorstellung auch ein wenig eklig. Sein Interesse an der weiblichen Anatomie war eher klinisch-theoretisch gewesen, und oft hatte er Frauen auch nur deswegen betatscht, um sich als Herr und Meister aufzuspielen.
Aber zu dieser Mitschülerin fühlte er sich nun seltsam hingezogen. Er mochte ihren Duft, und er war fasziniert von ihren hell leuchtenden Augen. Ihr Kuss und die Art, wie sie sich an ihn schmiegte, wie sie sich anfühlte, weich und doch straff, sanft und doch muskulös, unterwürfig feminin und doch irgendwie verlangend, weckte bisher unbekannte Gefühle in ihm. Als sie ihn mit ihrer Hand auch noch zart durch die Hose an seiner Penisspitze berührte, schien die ganze Welt sich auf diesen einen Punkt zu fokussieren. Er wollte 112 nicht mehr loslassen, wollte eins mit ihr werden, fühlte den Drang, seinen Penis tief in ihrer Möse zu versenken. Aber das ging ja nicht. Vielleicht könnte er ihn ihr wenigstens in den Mund schieben? An diesem Punkt seiner Überlegungen war die Pause zu Ende, und sie mussten wieder an ihre Plätze. Saschas Banknachbar Pjotr deutete scherzhaft einen Fausthieb auf die deutlich sichtbare Beule in der Hose an, und Sascha schlug errötend die Beine übereinander und legte die Hände über den Schoss.
Der Lebenskunde-Unterricht war eine Art Sammelbecken für alle Themen, die sonst nirgends hinpassten. Man lernte dort zum Beispiel auch den Unterschied zwischen Männern und Frauen und den Umgang der Geschlechter miteinander. Heute war mal wieder das Thema Strafe und Schmerz dran. Die Lehrerin sprach darüber, welche Teile des Frauenkörpers sich zum Zufügen von Schmerzen mit verschiedenen Methoden eigneten, und wie man es vermied, bleibende Spuren zu hinterlassen. Die Unterschiede zwischen Gerte, Paddel, Peitsche und der blossen Hand wurden erklärt, Instrumente wie Nippelklemmen und Elektrodildos vorgestellt. Die Verbote, die während der Schwangerschaft einzuhalten waren, wurden den Männern eingeschärft. Die Lehrerin ging auch ausführlich darauf ein, wie eine Frau sich zu verhalten hat, wenn sie bestraft oder auch zum männlichen Lustgewinn gequält wird. Selbstverständlich durfte sie, auch wenn sie nicht gefesselt war, keinesfalls Geräte oder Hände abwehren. Wenn immer möglich hatte sie still dieselbe Position beizubehalten, in die ihr Herr sie befohlen hatte. Schrille Schreie waren zu unterlassen. Schmerzliches Stöhnen war erlaubt.
Nach all der Theorie kam auch ein praktischer Teil, in dem jeder der Männer jeder der Frauen einen kräftigen Gertenhieb versetzen durfte. Danach mussten die jungen Männer einen kurzen Aufsatz über die Gefühle schreiben, die sie beim Schlagen hatten, und die sie ihrer Meinung nach bei den Objekten ausgelöst hatten. Bei den Frauen wurden diejenigen, die nicht ruhig geblieben waren, von der Lehrerin noch einmal auf dieselbe Stelle geschlagen.
112 hatte genau beobachtet, wie unterschiedlich die Jungs schlugen. Es gab solche wie Pjotr, die mit sichtlichem Vergnügen Display befahlen, um dann gezielt und kräftig auf die Klitoris oder die Brustwarzen zu schlagen. Andere schlugen auf den Bauch oder auf den Hintern. Manche wie Jason und Paul schlugen nur relativ schwach. Sascha, den sie sehr genau registrierte, schlug ihr zwar nur auf den Hintern, aber ziemlich kräftig. Sie hatte nicht den Eindruck, dass er sie mehr schonte, als die anderen Mädchen. Nachdem sie ihre acht Schläge kassiert hatte, standen 112 die Tränen in den Augen, aber sie hatte nicht geschrien und war nicht weggezuckt. Sie war ja Schlimmeres gewöhnt. Für jeden Heiratsantrag, den sie ablehnte, bekam sie fünf Peitschenhiebe. Und da sie mit ihren 18 Jahren, ihren 51 Kilogramm verteilt auf 163 Zentimeter, ihren lockigen goldblonden Haaren, ihren strahlenden babyblauen Augen, ihren festen B- Titten und ihrer schmalen Taille zum Anbeissen aussah, bekam sie relativ viele Anträge. Im neunzehnten Altersjahr würde sie jede Ablehnung mit zehn Peitschenhieben bezahlen müssen, im zwanzigsten mit fünfzehn. Mit 21 würde sie Chalkiev verlassen müssen, wenn sie dann noch immer nicht verheiratet war. Davor hatte sie Angst. Sie hoffte, dass Sascha sie doch noch heiraten würde, obwohl er bisher kaum Anstalten dazu gemacht hatte.
Am Ende der Stunde durften die Mädchen einander die Striemen mit Salbe pflegen und den Jungs wurde eingeschärft, eine solche Pflege immer zuzulassen, weil sonst die Striemen schlechter abheilten.
Am Nachmittag war Berufsschule. 112 machte eine Ausbildung als Textildesignerin. Das war in Chalkiev einer der spannendsten Berufe, fand sie. Viele Männer, vor allem die wohlhabenderen, wollten ihre Frauen in Unikate kleiden. Oft hatten sie ungefähre Vorstellungen, wie ein Kleidungsstück aussehen sollte. Aufgabe der Textildesignerin war es dann, daraus einen herstell- und tragbaren Entwurf zu machen und schliesslich auch, das Kleidungsstück der Trägerin auf den Leib zu schneidern. Besonders gelungene Entwürfe wurden auch in mehreren Grössen für die Stange hergestellt und in den Kaufhäusern feilgeboten.
Besonders spannend fand 112 aber die Einmal-Kleider. Diese wurden den Kundinnen für einen speziellen Anlass tatsächlich auf und an den Leib geschneidert. Man konnte sie nur ausziehen, indem man sie zerriss oder zerschnitt. Trotzdem wurden gerade für diese Kleider oft besonders wertvolle Stoffe verwendet. Jeder Schnitt, jede Naht musste deswegen auf Anhieb sitzen und kein Stoff durfte verschwendet werden. Die Schnittmuster wurden mit Computerhilfe genau auf die Formen der Kundin entwickelt und mussten dann exakt auf die Stoffbahnen übertragen werden. Wenn ein Stück Stoff durch einen Fehler zerstört wurde, wurde die schuldige Lehrtochter ausgepeitscht und musste den missglückten Schnitt an billigen Stoffetzen mehrmals korrekt wiederholen.
112 hatte inzwischen eine fast traumwandlerische Sicherheit entwickelt. Sie konnte mit Augenmass freihändig eine Bluse entwickeln, die exakt den Titten und der Taille der Kundin angepasst war. Sie konnte wenn nötig einen push-up Effekt oder eine Stütze oder Richtungskorrektur integrieren und eine perfekte Passform schulterfrei oder mit Schulterteilen erzielen. Ihre Designideen wurden schon mehrmals von der Chefin fast unverändert übernommen und von Kunden in den höchsten Tönen gelobt. Die Abschlussprüfung stand für übernächsten Monat an, und es war klar, dass sie glanzvoll bestehen konnte. Sie war bei weitem die talentierteste Lehrtochter seit langem. Der Besitzer des Lehrbetriebs würde sie mit Handkuss als feste Mitarbeiterin übernehmen. Er hatte sie sogar heiraten wollen, weil er genau wusste, dass sie eine gute Investition wäre. Aber auch diesen Antrag hatte sie abgelehnt und die dafür fälligen Schläge stumm ertragen. Er hatte ihr die Ablehnung übrigens nicht krumm genommen, hatte er doch schon fünf Ehefrauen und war immerhin dreiundvierzig Jahre älter als sie.
Aus einem ganz anderen Grund fürchtete sie sich aber vor der Prüfung. Würde sie ein Glanzresultat erzielen, dann würde das ihren Wert ganz erheblich steigern. Vielleicht könnte Sascha sie sich dann nicht mehr leisten. Sollte sie also die Prüfung absichtlich verhauen? Aber würde er sie dann heiraten? Wenn er sich doch nur endlich für sie entscheiden würde!
Sascha kam nach einer fast schlaflos verbrachten Nacht, in der seine Gedanken nur darum kreisten, wie es sich angefühlt hatte, Stodvenadsje in den Armen zu halten und zu küssen, immerhin zum Schluss, dass er diese junge Frau genauer erkunden wollte. Schon im Jahr zuvor hatte er als letzter seines Jahrgangs die Familie verlassen und sich ein eigenes Zimmer im Jugendlichen-Trakt der Gynäkothek genommen. Die Familie war damit frei und nahm eine neue Knabengruppe des Jahrgangs 2010/2011 auf. Sascha durfte sich bei Problemen und Sorgen durchaus noch an seinen Vater wenden, aber im Prinzip war das Familienleben mit dem Auszug in ein eigenes Zimmer beendet, und die wichtigsten sozialen Kontakte fanden in der Peergroup, der Gruppe der ungefähr Gleichaltrigen, statt.
Am nächsten Tag knutschte er also in der grossen Pause wieder mit Stodvena. Danach forderte er sie leise auf, sich die isd-Freigabe zu holen. Sie nickte errötend, und nach der Schule ging sie zur Leiterin des Jungfrauen-Schlafsaals und bat um die Freigabe. Dazu genügte es, ihre sexuellen Empfindungen und Erfahrungen zu schildern. Da sie ja schon 18 war, war es nicht besonders schwierig, die Leiterin von ihrer sexuellen Reife zu überzeugen. Als äusseres Zeichen ihrer neuen Nutzbarkeit wurde ihr rosa Halsreif gegen einen roten ausgetauscht. Damit war sie für indirekte sexuelle Dienste, also alles ausser vaginalem und analem Ficken, zugelassen. Natürlich hatte sie es für Sascha getan und freute sich auch darauf, ihm ihre Fähigkeiten zu demonstrieren. Aber es war ihr klar, dass die isd-Freigabe für alle Interessenten galt. Isd-freigegebene Jungfrauen durften von Schülern ausgeliehen werden, mussten aber spätestens morgens wieder im Schlafsaal sein. Sie durften auch von Männern ausserhalb der Gynäkothek gemietet werden, aber dann nur bis spätestens 23 Uhr und gegen einen recht hohen Betrag von pauschal 200 Charki. Da D94-112 im Chalkinet als heiratsfähig gelistet war, würde sie nun wohl öfters abends zum Begutachten und Testen gemietet werden, und es würde wohl auch der eine oder andere Heiratsantrag nach solchen Abenden folgen, da machte sie sich keine Illusionen.
Daher hatte sie durchaus gemischte Gefühle, als die Aufsicht ihr schon am selben Abend mitteilte, dass sie gebucht sei. Sie teilte ihr natürlich nicht mit, von wem und für wie lange. Wenn es ein Heiratswilliger war, würde der Abend schmerzhaft enden, denn nach wie vor war sie nicht bereit, einen Antrag anzunehmen. Als sie dann sah, dass es Sascha war, der sie abholte, fiel ihr ein Stein vom Herzen und sie ging selig zu seinen Füssen in Submission.
Sascha befahl sie aber in Display. Ihm war etwas anderes aufgefallen: Endlich, endlich konnte er sie völlig nackt sehen. Er streichelte und betastete ihre Möse gründlich, bis die Aufsicht den Keuschheitsgürtel brachte und ihr anlegte. Ohne diesen durfte sie den Jungfrauentrakt nicht verlassen. Eng umschlungen gingen sie zu Saschas Zimmer. Dort ordnete er Submission an. Sorgfältig hob sie ihr Haar vom Rücken weg nach vorne und legte sich tief auf den Boden. Lange geschah nichts. Sie konnte in dieser Position nichts sehen. Auch hören konnte sie nichts. Er schien sie nur stumm anzuschauen.
Sie wartete.
Da, eine kaum merkliche Berührung wie ein Schmetterling an ihrem Nacken. Ein federleichter Finger strich langsam ihrer Wirbelsäule entlang nach unten, bis er von diesem vermaledeiten Keuschheitsgürtel aufgehalten wurde. Dann wanderte er in S-förmigen Kurven über den Rücken wieder nach oben. Auf Brusthöhe wurden die Kurven weiter und reichten bis seitlich an ihre Titten. Schliesslich war er wieder am Nacken angekommen, streichelte eine Weile ihren Kopf, dann wieder mit zwei oder drei Fingern seitlich neben der Wirbelsäule nach unten und auf der anderen Seite zurück.
Es fiel ihr immer schwerer, still in Submission liegen zu bleiben. Sie keuchte leise. Hoffentlich würde nicht ein nasser Fleck auf dem Linoleumboden ihre Erregung verraten! "Sula", befahl er schliesslich. Sofort drehte sie sich auf den Rücken, die Beine gespreizt, das Becken leicht angehoben, die Hände parallel zum Körper auf dem Boden. Sie sah, dass er ebenfalls erregt war. Sein Gesicht war gerötet, er atmete schnell und seine Hose war vorgewölbt. "Augen zu", befahl er. Sie schloss die Augen und wieder glaubte sie, seine Blicke über sich streichen zu fühlen. Endlich fühlte sie wieder seine Hand. An ihrer Wange begann sie mit sanftem Streicheln. Bewegte sich dann zu ihren Haaren, dann zur anderen Wange, zum Hals. dann wanderte sie nach unten zu den Brüsten. Ein Finger kreiste zunächst über die rechte, dann über die linke Areole und berührte zart den harten Nippel. Dann ging sie tiefer, zum Bauch, und begann sie dort leicht zu kitzeln. Sie konnte nicht mehr völlig bewegungslos liegen, sondern spannte die Muskeln ihrer Arme und Beine an und verzog leicht das Gesicht.
Dann ein plötzlicher Schmerz, der sie aufschreien liess. Er hatte sie kräftig drehend in die linke Brustwarze gekniffen. Doch bevor der Schmerz ihre Erregung auslöschen konnte, küsste er sie sanft auf den schmerzenden Nippel, während seine Hand den Bauch streichelte, den Keuschheitsgürtel übersprang und zu den Oberschenkeln überging. Warum durfte sie sich nicht bewegen, und ihm zeigen, wie sehr es ihr gefiel! Aber er hatte Sula befohlen. Sie musste bewegungslos liegen bleiben.
Endlich flüsterte er heiser "frei" und zog sie sanft hoch. Nebeneinander setzten sie sich aufs Bett und küssten sich zärtlich. Seine Hand erforschte wieder die Form ihrer Brüste, und nun wagte sie es auch, ihre Hand auf Wanderschaft gehen zu lassen. Schon nach kurzer Zeit tippte er ihr aber auf den Hinterkopf. Folgsam ging sie sofort zwischen seinen Beinen in die Knie, öffnete seine Hose und nahm seinen herausspringenden Penis in den Mund. Sie hatte kaum zu lutschen begonnen, da explodierte er schon. Sie mochte den Geschmack des Spermas nicht unbedingt, aber natürlich gab es nichts anderes, als zu schlucken.
Danach durfte sie ihren Mund spülen und die Zähne putzen und sich neben ihn aufs Bett legen. Er wurde immer wieder magisch von ihren Augen angezogen. Wann immer sie scheu den Blick senken wollte, forderte er sie auf, ihn wieder anzuschauen. Schliesslich versanken ihre Blicke ineinander, für eine Zeit, die ihnen endlos und doch kurz erschien. Dann begann er sie wieder zu streicheln und zu küssen. Sie spielte mit der freien Hand an seinem Penis. Sie war fasziniert, wie weich er nun war und wieviel kleiner als vorhin, als sie ihn im Mund hatte. Mit dem Zeigefinger strich sie über die runzlige Vorhaut, den Schaft, den Hodensack, der nun ebenfalls viel weniger straff war, als vorhin. Dann schob sie vorsichtig die Vorhaut zurück und betrachtete die Eichel. Sie rutschte hinunter und stupste zart mit der Zungenspitze daran. Die Öffnung der Harnröhre schmeckte immer noch nach seinem Sperma. Sie fand es jetzt schon nicht mehr so übel. Sie zog die Vorhaut weiter nach hinten, bis die Eichel ganz frei lag, erkundete mit ihrer Zunge die Furche zwischen Eichel und Schaft und leckte dann sanft die Eichel ab. Zu ihrem Entzücken schwoll das Objekt ihrer Studien prompt wieder an.
Sascha entzog es ihr aber und drehte sie auf den Rücken. Er berührte sie an der Innenseite der Oberschenkel, damit sie ihre Beine möglichst weit spreizte, und erforschte ihren Keuschheitsgürtel. Dies war das Standardmodell der Gynäkothek: Ein in der Taille sitzender, Lederummantelter Metallgurt mit zwei davon V-Förmig zur Möse ziehenden, etwa drei Zentimeter breiten Streifen aus dem selben Material, die sich über dem Venushügel vereinigten und als einzelner, von dünnen, länglichen Öffnungen durchbrochenes Band zwischen den Beinen durchgingen. Zum Po hin verschmälerte sich der Streifen und zog als fester Draht durch die Spalte nach oben zum Taillengurt. Das Schloss befand sich auf der Bauchseite. Die Öffnungen über der Möse waren zu klein, um mit dem Finger durchzukommen und auch von oben konnte er mit der Hand nicht bis zur Klitoris gelangen. schliesslich drückte er den ganzen Gürtel von unten her mit der flachen Hand mit einer kreisenden Bewegung nach oben und tatsächlich, dieser wiegende Druck stimulierte ihre Genitalien. Als er sah, wie ihre Erregung stieg, stieg allerdings auch die Seine und bald stimulierte er sie nicht weiter, sondern schickte sie wieder zum Blasen. So blieb 112 in dieser Nacht ohne Orgasmus, was sie aber nicht einmal vermisste, denn diesen ersten Sex mit ihrem Geliebten empfand sie auch so als tief befriedigend.
Gegen Morgen, sie schlief vor Aufregung sehr schlecht und blickte immer wieder verliebt zu Sascha, machte 112 Bekanntschaft mit einem weiteren Phänomen, das sie bisher nur in der Theorie kannte: Mit der Morgenlatte. Tatsächlich schien Saschas Penis ganz ohne Stimulation wieder steif zu werden. Ob er von ihr träumte? Nein, schalt sie sich selber. Sie wusste ja aus der Schule, dass die Morgenlatte nichts mit Träumen zu tun hatte. Niemand wusste so genau, warum sie auftrat. Es war jedenfalls faszinierend, den ruhig schlafenden Sascha mit einem Ständer zu sehen. Sollte sie ihn schonmal anfangen zu blasen, oder sollte sie warten, bis er sie dazu aufforderte? Sie entschied sich für letzteres, weil sie nicht riskieren wollte, dass er sauer wurde, wenn sie ihn weckte. Aber später, als es fünf vor sechs war, und der Wecker sowieso gleich läuten würde, hielt sie es nicht mehr aus und begann, den immer noch steifen Schwanz zu lutschen. Sascha erwachte allmählich, blickte auf den Wecker, stöhnte und packte Stodvenas Kopf, um sich mit ihrem Mund schneller zu wichsen. Das fand sie nicht so angenehm, zumal es diesmal relativ lang dauerte, bis er abspritzte.
Dann verabschiedete sie sich von ihm und eilte zum Jungfrauenbereich, wo die Aufsicht ihr den Keuschheitsgürtel abnahm, und sie als erstes aufs WC musste. Am Tag, in der Schule, blickte sie oft verstohlen zu Sascha, und fast jedesmal begegnete sie seinem Blick. Auch diese und die nächste Nacht lieh er sie aus, aber es wurde doch deutlich, dass er endlich ficken wollte. Schliesslich, in ihrer vierten gemeinsamen Nacht überraschte er sie mit einer anderen Frau, C92-17, die er von der Gynäkothek mitgebracht hatte. Diese befahl er auf dem Bett in Sula und legte 112 ebenfalls in Sula auf ihren Bauch. Dann knutschte er mit 112 und schob seinen Penis in die Möse der darunterliegenden C92-17. Das ganze wirkte auf alle Beteiligten etwas seltsam und war auch nicht sonderlich bequem, aber Sascha kam zu seinem ersten richtigen Ficken und konnte sich einbilden, es sei D94-112 gewesen, in der er sich "entjungferte". 112 durfte danach auch seinen Schwanz sauberlecken und C92 wurde neben das Bett auf den Boden geschickt und musste dort den Rest der Nacht bleiben. Stodvena durfte bei Sascha auf dem Bett schlafen und am Morgen wieder seine Latte abblasen.
Auch zur Party zu Pjotrs 18. Geburtstag verlangte Sascha 112's Begleitung. Zu diesem Fest hatte Jason eine grotesk aufgedonnerte sicher zehn Jahre ältere Frau mitgebracht, die sofort im Zentrum des Interesses der Jungs gestanden war. Pjotr, verkleidet als König, hatte darum gewürfelt, wer sie ausziehen und ficken durfte. Sascha würfelte mit, hielt aber 112 dabei im Arm, während er zusah, wie der Schlampe entweder Kleidung entfernt oder die Gerte über den Hintern gezogen wurde. Dies erregte ihn sichtlich, er knetete 112's Titten und liess sie am Oberschenkel seine Erektion spüren. Schliesslich fickte der König Salo, die Schlampe dann aber doch selber, was man ihm durchgehen liess, weil er ja eben Geburtstag hatte. Allerdings gewann Sascha die nächste Würfelrunde und durfte darum Cara, die Frau des "Königs" ficken. Das gab 112 einen Stich, aber immerhin durfte sie ihn nachher sauberlecken, weil Cara sofort vom nächsten Jungen in Beschlag genommen wurde.
Etwas später waren sie am Fernsehen. Fussball. Das interessierte 112 überhaupt nicht. Aber sie kuschelte sich selig an Sascha, der sie gedankenverloren an der Innenseite der Oberschenkel und an den Titten streichelte. Würde er sie bald auffordern, ihn zu blasen? Doch plötzlich sprang er so rasch auf, dass sie beinahe umgefallen wäre. Die vier fickbaren Frauen der Party hatten sich auf Stühlen zu einem Lesbenring-Vierer hingesetzt und er drängte sich zusammen mit Mik dazwischen, um sich blasen zu lassen. Verdammt. 112 nahm ihren ganzen Mut zusammen. Sie drängte sich dazwischen und sagte: "Sascha, das kannst Du auch von mir haben!" und leckte seinen Penis. Er wurde nicht böse, er lachte sogar und schob ihr seinen Schwanz bis zum Anschlag in den Hals. Sie würgte nicht. Sie hatte gut am Trainingspenis geübt. Und dann sagte er es: "Schon recht, Täubchen, Du weisst ja, dass ich nur Dich liebe. Aber Du hast halt nunmal noch keine verwendbare Möse." Er liebte sie! Dass er ihr nun seinen Schwanz wieder entzog und ihn in A94-128's Möse steckte, merkte sie gar nicht mehr. A94-128 war ein paar Wochen jünger als sie, hatte aber schon vor einem Jahr geheiratet. Offenbar hatte ihr Mann sie gleich zum ersten Kind wieder in die Gynäkothek abgeschoben. Egal. Soll er sie doch ficken. Sie jubelte innerlich. "Er liebt mich". Und nicht nur das, Sascha entzog A94-128 seinen Penis vor dem Abspritzen wieder und entlud sich in 112's Mund. Sie durfte ihn sauberlecken und er nahm sie in den Arm und ging mit ihr zurück zur Couch vor dem Fernseher. Den Rest des Abends war sie wie auf Wolken.
Sascha schien ihre Anwesenheit tatsächlich zu geniessen, denn er lieh sie nun recht häufig aus und nahm sie in sein Zimmer. Sie unterhielten sich über dies und jenes, sie knutschten miteinander und manchmal fesselte er sie auch an sein Bett und je nach Laune bereitete er ihr dann Schmerzen oder Lust. Oder beides. Ja, Sascha experimentierte durchaus auch mit Qual. Es kam vor, dass er ihr die Nippel so stark quetschte und drehte, dass sie Sternchen sah. Einmal hatte er sogar ein Paddel dabei und prügelte damit ihren Bauch und ihre Hinterbacken leuchtend rot. Danach entlud er sich mit einem heftigen Tittenfick an ihr Kinn und ihren Hals. Bei derartigen Gelegenheiten verband er ihr auch immer die Augen. Er sagte, er könne ihr keine Schmerzen zufügen, wenn er in ihre unschuldig blickenden blauen Augen sah. An anderen Tagen aber konnte er auch wunderbar zärtlich sein, so dass sie meinte, zu schweben. Manchmal erreichte sie so auch ganz ohne klitorale Stimulation einen Orgasmus.
Aber er sprach nie über eine gemeinsame Zukunft. 112 konnte dieses Thema nicht von sich aus aufs Tapet bringen. Das wäre eine Unverschämtheit gewesen. Bis der nächste Debütantinnenball vor der Tür stand.
Der Debütantinnenball, девушка танцует (eigentlich "Mädchentanz"), war die Veranstaltung, bei der die heiratsfähigen Jungfrauen öffentlich ausgestellt wurden. Die Tradition entstammte noch der Zeit vor dem Chalkinet und man diskutierte nun schon die Abschaffung, weil viele Männer ihre Favoritinnen heute nicht mehr am Ball, sondern im Chalkinet ausguckten. Trotzdem, zur Zeit wurden die Bälle noch durchgeführt. Jeden Monat veranstaltete ein anderer Sektor der Gynäkothek den Ball, so dass jeder Sektor zweimal im Jahr an der Reihe war. Die Veranstaltung fand in mehreren Räumen statt, es gab einen Tanzsaal, eine Bar und einen Knutschraum. Die Mädchen durften Kleidung ihrer Wahl tragen, die aber meistens nach spätestens zwei oder drei Stunden zerfetzt war, so dass sie nur noch den unvermeidlichen Keuschheitsgürtel an hatten. Meist tanzte man ein wenig, unterhielt sich an der Bar und ging vielleicht noch ein wenig in den Knutschraum. Wenn der Mann Interesse hatte, konnte er dann einen Heiratsantrag deponieren. Das Mädchen konnte diesen Antrag annehmen oder ablehnen. Wenn sie ihn annahm, war dies die letzte freie Entscheidung ihres Lebens. Wenn sie einen oder mehrere Anträge erhalten hatte, aber alle ablehnte, dann wurde sie mit einer nach Alter abgestuften Zahl von Peitschenhieben für jeden abgelehnten Antrag bestraft.
"Morgen kann ich nicht zu dir kommen, unser Sektor hat Debütantinnenball", sagte sie zu Sascha, als sie nach seinem Abspritzen nebeneinander auf dem Bett lagen. "Wirst du heiraten?", fragte er alarmiert zurück. "Ich möchte nicht, weil ich dann nicht mehr mit dir zusammen sein könnte", flüsterte sie. "Aber ich gehöre zu den Attraktivsten meiner Brut, und ich habe Potential für einen guten Berufsabschluss. Ich werde wahrscheinlich schon Anträge bekommen." Würde er die Botschaft verstehen? "Du hast früher auch schon Anträge bekommen, oder?" - "Ja..." - "Warum weinst du?" - "Bitte entschuldige. Es ist schmerzhaft, Anträge abzulehnen, Herr." - "War bisher nie der Richtige dabei?" - "Nein Herr." - "Dann hoffe ich, dass auch morgen nicht der Richtige dabei sein wird." - "Vermutlich nicht, Herr."
In dieser Nacht machte sie kein Auge zu. Er hatte keine Anstalten gemacht... Hatte es überhaupt noch einen Sinn, auf ihn zu warten? Nach der Lehrabschlussprüfung würde sie viel teurer sein, dann würde ihre Auswahl an potentiellen Ehemännern deutlich kleiner. Diejenigen, die sich teure Frauen leisten konnten, wählten eher Jüngere. Dies war möglicherweise der letzte Debütantinnenball, an dem sie überhaupt noch wirklich eine Wahl hatte. Und sie würde nicht die Prüfung abichtlich schlecht machen, das hatte sie schon entschieden. Am Morgen um 5 Uhr ging sie ins Badezimmer, um ihr verweintes Gesicht zu reinigen. Sascha sollte nichts merken. Doch sie war zu einem Entschluss gekommen.
Für den Ball kleidete sie sich in ein selbstentworfenes Ensemble. Eine Bluse im selben strahlenden Blau wie ihre Augen, die rechte Schulter bedeckend, die linke frei. Als Kontrast einen knallroten Lippenstift. Über der rechten Titte eine spitzenumrandete Öffnung, die Brustwarze und Areole mit derselben Farbe wie die Lippen geschminkt, an der Brustwarze einen Clip mit einem Diamantimitat und um die Areole ein mit schwarzen Stift gemaltes Ornament. Die Beine umschmeichelte ein weisser kurzer, weitgeschnittener Faltenrock. An den Füssen trug sie Pumps in derselben Farbe wie die Bluse, mit etwa fünf Zentimeter hohen Absätzen.
Der Besucherandrang war längst nicht mehr so gross, wie zu Zeiten vor dem Chalkinet. Viele Männer zogen es heute vor, ihre Frau bequem vom Wohnzimmersessel aus auszusuchen. Dennoch, zwischen zwanzig und dreissig Männer waren da, manche länger, manche kürzer und gingen unter den 103 Jungfrauen auf Beutesuche.
112 erntete bewundernde Blicke. Die einzige ihrer Brut, die sich mit ihrer Attraktivität hätte messen können war D94-73. Aber die wollte noch nicht heiraten und hatte ein simples schwarzes Kleid angezogen, das ihre Titten eher verbarg als betonte und zu ihren schwarzen Haaren ziemlich langweilig aussah. Ausserdem hatte sie eine Art Gothic-Makeup aufgetragen (obwohl sie diesen Begriff selbstverständlich nicht kennen konnte), von dem sie hoffte, dass es die Männer eher abschreckte als anzog. Allzu auffällig durfte sie ihre Schönheit natürlich nicht verbergen, sonst wäre sie wegen Obstruktion verprügelt worden.
Der erste, der sich konkret für 112 interessierte, war ein mittelgrosser, hagerer Mann, der von einer sehr dicken Frau begleitet wurde. Dicke Frauen waren in Chalkiev eine Rarität, da die meisten Männer auf die Figur ihrer Frauen achteten und ihnen weniger oder nichts mehr zu Essen gaben, wenn sie übergewichtig zu werden drohten. Diese Frau aber hatte Formen wie die Venus von Willendorf, was durch ihre hautenge Kleidung noch betont wurde, und watschelte unbeholfen hinter ihrem Meister her. Sie war offensichtlich im Dressurmodus. Durch die dünne, straff gespannte Bluse konnte man erkennen, dass sie grosse Barbell-Piercings an beiden Brustwarzen hatte. Als der Herr vor Stodvena stehenblieb, liess sie sich schwerfällig in Semil nieder, und er nahm auf ihr Platz.
"Hey, eine schicke Bluse hast du", sprach er 112 an und schnippte mit dem Zeigefinger an dem Schmuckstück, das sie an ihrem frei liegenden rechten Nippel befestigt hatte. "Wo hast du die her?" - "Die habe ich selber genäht, Herr." Der Herr zeigte sich beeindruckt. "Du könntest eigentlich auch ein paar Kleider für meine Dicke hier machen." - "Das wäre interessant, Herr." Er erklärte, dass er auf der Suche nach einer Zweitfrau war. Er betonte, dass bei ihm keine Frau hungern müsse, weil er gern volle Formen habe. 112 sei ihm jetzt eher zu mager, da müsse man schon noch was machen. Sie gab zu verstehen, dass sie eher nicht interessiert sei, und dass sie eigentlich sowieso nie zunehme, sie könne essen was sie wolle. Er verzichtete darauf, einen offiziellen Heiratsantrag einzureichen, was sie dankbar aufnahm, denn dies ersparte ihr die sonst fälligen Peitschenhiebe. Mit einem leisen Keuchen stand die dicke Frau wieder auf, und die beiden zuckelten weiter durch die Ausstellung.
Allerdings kamen durchaus auch ernsthafte Interessenten. Zwei reichten Anträge ein. Der eine war ein junger Mann, der seine erste Frau suchte. Er war Elektriker und hatte gerade seine Berufslehre abgeschlossen. Er wohnte in einer 3-Zimmer-Wohnung im Stadtzentrum. Er machte eigentlich einen recht sympathischen Eindruck. Nach einem kurzen Tanz nahm er sie mit zum Knutschen und sie durfte ihn blasen. "Würden Sie mich als Textildesignerin arbeiten lassen, Herr?", fragte sie ihn nachher noch schüchtern. "Nein. Eine Frau hat zuhause zu sein.", meinte er bestimmt. Der Andere war etwa Mitte 30 und hatte schon eine Frau, die aber Krankenschwester von Beruf und nachts oft abwesend war. Er wollte darum eine Zweitfrau. Er wohnte in einem Bungalow im Westen des Orts und war Besitzer einer Bäckerei. Er kniff 112 ziemlich grob in die freiliegende Titte. und riss ihr beim Knutschen die Bluse kaputt. 112 stellte beide Anträge erst mal zurück und beschloss, noch bis zum Ende der Veranstaltung zu warten. Ihr war Übel und ihr Magen brannte wie Feuer. Verdammt. Noch zwei Stunden Zeit, um die Entscheidung zu treffen, die ihr Leben für immer festlegen würde. Es hatte schon Anträge von Männern gegeben, die ihr mehr zugesagt hätten, als diese beiden. Sascha...
Sascha sass unterdessen in seinem Zimmer und spielte lustlos ein Computerspiel. Er würde Stodvena, oder Rianna, wie er sie im Stillen für sich nannte, weil ihm dieser Name besser gefiel, nie mehr in seinen Armen halten können. Nie würde er wissen, wie es wäre, sie zu ficken. Verdammt. Er startete das Chalkinet und rief D94-112 auf. Ihre verblüffend blauen Augen strahlten ihn aus dem Monitor an, und sein Puls beschleunigte sich augenblicklich. Er wechselte zu den Ganzkörperfotos und nahm seinen Penis aus der Hose. Aber das war nicht dasselbe. 4700 Charki sollte sie kosten. Viel Geld für einen Schüler. Schliesslich schaltete er den Computer aus, ging in den Familienbereich und suchte seinen Vater auf.
Stodvena hatte noch einen dritten Antrag bekommen. Ein freundlicher, mittelgrosser, leicht übergewichtiger etwa 50-jähriger Mann mit beginnender Glatze. Er fragte sogar, wie es ihr ging und berührte sie recht zurückhaltend und zart. Seine Frau, mit der er ein Vierteljahrhundert zusammengelebt habe, sei voriges Jahr an Krebs gestorben. Zuerst habe er nie mehr heiraten wollen, aber er fühle sich nun doch sehr einsam. Und immer andere Frauen nur zum Ficken mieten sei nicht so sein Ding. Er hatte nichts dagegen, wenn 112 nach der Heirat in ihrem Beruf weiterarbeite. Er sei tagsüber schliesslich ja auch am Arbeiten. Eigentlich war alles passend, bis auf das Alter. Sie erbat sich noch eine halbe Stunde Bedenkzeit, aber eigentlich wusste sie, dass dies nun wohl ihr Ehemann würde.
Da sah sie Sascha, der mit suchendem Blick in den Saal eintrat. Schnell zupfte sie ihre malträtierte Bluse und Rock zurecht und richtete sich die Haare, da erblickte er sie schon und kam mit langen Schritten auf sie zu. Atemlos fragte er: "Bist du schon vergeben?" - "Nein, Herr." Ihr Herz hämmerte, als ob es ihr aus der Brust springen wollte. "D94-112, Stodvenadse, Rianna", stammelte er, "würdest du mich heiraten?" - "Ja Herr!", schrie sie fast, fiel auf die Knie und küsste seine Füsse.
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Sexgeschichten für jeden Geschmack
Die BDSM-Stories sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren, alles andere BDSM-Geschichten.net
Kommentare
Ein Experiment...
Selbe Kulisse, andere Perspektive, anderer Erzählstil. Hier aufhören, solange Rianna noch glücklich ist, oder weiterschreiben, das ist die Frage.
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Rianna
Auf jeden Fall weiterschreiben, die Beziehung zwischen den beiden muss ja nicht unweigerlich so verlaufen wie die anderen " Ehen" in Chalkiev.Es ist doch viel Freiraum da um die Geschichte so oder so weitergehen zu lassen.Ich auf jeden Fall bin sehr neugierig wie es weitergeht.
Lg mysty
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Freu
Ich habe nicht schlecht geschaut Salome als ich einen neuen Storytitel von dir sah. Und musste ihn natürlich sofort verschlingen und ich muss sagen sie gefällt mir genauso wie deine bisherrigen Teile.
In meinen Augen solltest du weiter schreiben! Ich finde es vorallem gut wie du alte und neue geschichte verknüpft hast mit der Geburstagsparty.
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Wundervoll!
Absolut inspirierend. Mach bitte unbedingt weiter mit der Geschichte!
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Weiterschreiben
Hallo,
freut mich, das Du Chalkif fortführst. Ich finde das zwar etwas .... hart (z.B. die Gynäkothek) .... habe es aber sehr gern gelesen.
Vielleicht kannst Du die Geschichte ja in die umgekehrte Richtung, raus aus Charkif an eine UNI an der beide studieren fortsetzen.
MfG
Fischer
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Weiter....
...das Thema hat noch viel zu bieten. Und die Liebe ist bisher ohnehin zu kurz gekommen in Chalkiev.
Danke, Salome
Sabrina
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Zwiespalt
Ich war positiv überrascht noch eine Geschichte über Chalkiev lesen zu können ;)) Sie hat mir supergut gefallen, 6 Sterne von mir, und ich kann mich nicht wirklich entscheiden ob sie an dieser Stelle zu Ende sein soll - oder eine Fortsetzung haben kann. LG Satin
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Klasse!
Erneut ein Beitrag von besonderer sprachlicher und inhaltlicher Qualität; ein reines Vergnügen. Zu Deiner Frage: Ja, mach weiter. Lass Rianna am Ende glücklich sein, wenn Dir danach ist. Und vorher ordentlich viel Lust und Leid!
Leider nur sechs Sterne von mir, weil mehr nicht geht!
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Aufhören
Hallo Salome :)
Ich fass hier einfach mal meine Gedanken zu beidem zusammen, also beiden Geschichten. "Jahre in Chalkiev" war für mich eine Herausforderung im positiven Sinne betrachtet. Inhalte der Geschichte ließen mich oft vor dem Monitor sitzen und mich fragen "Wie kann man sowas..." *g*. Aber dennoch las ich weiter, wartete auf eine Fortsetzung. Und auch wenn ich hier und da gedanklich schimpfte oder aufstöhnte, ich mußte und wollte es weiterlesen. Es hatte zudem eine logische und nachvollziehbare Handlung, dieder Geschichte einen schönen passenden Rahmen gab. Und dann das Ende. Ich mag solche Enden, es ist im Grunde offen und bleibt einem darum noch länger im Kopf. Einerseits gibt es einen das Gefühl, ja mehr sollte nicht kommen. Anderer Seits treibt es alles, was einen zum Weiterlesen animierte, von neuen an. Und man sitzt somit auch da und denkt sich: Ja wie nun, fangen sie sie wieder ein, geht sie zurück oder wie nun? Und darum großes Lob von mir.
Die Geschichte hier ist auch schön. Gleicher Hintergrund aber doch verschieden. Gibt dem Teil in mir, der zuvor wie oben erwähnt dachte "Wie kann man sowas.." die "Beruhigung", hey - geht auch anders da zu. Darum auch dabei großes Lob.
Nun zu Deiner Frage, weiter oder nicht. Ich muß gestehen, mich verwirren solch Fragen immer ein wenig. Noch mehr, wenn sie von einer Geschichtenschreiberin kommen, die zuvor einen solchen Mehrteiler niederschrieb. Du mußt doch selbst wissen, ob Du dabei eine neue Geschichte aufleben lassen möchtest oder nicht :). Was bringt es denn z.B., wenn hier die Mehrheit nun ruft: "Ja, bitte mehr davon", Du von Deinem eigenen Gefühl aber eher nichts weiter dazu schreiben möchstest, dennoch schreibst und es "gezwungen" und darum nicht mehr so tiefgreifend wird? Für meine Sichtweise also kannst nur Du entscheiden, ob es weiter gehen soll oder nicht. Kritiken sind gut und schön, mag jeder gern lesen. Aber ich find, man sollte sich davon nicht beeinflussen lassen, noch weniger daran geschichtliche Handlungen oder den Werdegang einer Geschichte binden. Schreibe weiter, wenn Du da noch viel Potenzial zu dieser Geschichte in Deinem Kopf herum schwirren hast. Hör auf, wenn Du es so beendet sehen willst. Niemand bestellt sich ein Buch und schreibt vorher dem Autor, er habe bitte vorher 3 Kapitel zu streichen oder hinzu zufügen. Entweder man will es lesen oder kauft es nicht. So sehe ich das auch hier :).
Solltest Du dennoch weiterhin es wissen wollen, Aufhören. Diese "Kurzgeschichte" hat ein Ende. Chalkiev war, auch den Mehrteiler bedacht, ein Wundervoller Auslug in eine "andere Welt". Alles andere könnte zu einem immer wiederkehrendem und erzwungenen "Aufwärmen" werden. Ich kenne einige Buchreihen, Filme, Mehrteiler, wo unbedingt am Anfangserfolg angeknüpft werden wollte, aber alles Nachfolgende genau das zum Teil zerstören konnte.
Doch letztendlich bleib ich bei meiner Meinung, daß nur Du das entscheiden solltest, nicht wir Leser Deiner Geschichten.
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Ich kann deinem Kommentar nur
Ich kann deinem Kommentar nur zustimmen! Aber wie Salome sich auch entscheidet, eins ist sicher zumindest ich werde weiter alle Folgen lesen falls sie erscheinen und hoffen das es jetzt ein gutes Ende nimmt.
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Tja, wie soll ich sagen...
Vielen Dank für die ausführliche Antwort auf meine kurze Frage ;-)
Natürlich hast du absolut recht: Ich muss selber wissen, was ich schreiben will. Natürlich muss es am Schluss auch so sein, wie ich es will (Diese MACHT ist mit mir, zumindest solange niemand meinen Account knackt und der Admin mich nicht rauswirft.)
Andererseits ist das ja kein Buch, das in tausend Exemplaren in den Regalen liegt und sich nun nicht mehr eben schnell ändern lässt, sondern es ist eine Online-Geschichte mit, wenn man der Zahl der Bewertungen folgt, rund 20 Followern, vielleicht auch 30. Jedenfalls keine unübersehbare Menge. Was spricht also dagegen, diese einzubeziehen? Die Interaktion mit den Lesern ist für mich ein ganz wichtiges Element und irgendwie Teil der Geschichte.
Eine Geschichte beginnt ihren Weg nicht im Computer, sondern im Kopf. Und zwar bei mir mit dem Anfang und dem Ende. Was dazwischen liegt, kommt später dazu. Ja, und diese Geschichte mit D94-112, die hat kein Happy-End. Allerdings habe ich jetzt festgestellt, naja, da an dieser Stelle könnte doch ein Happy-End stehen bleiben. Lass sie doch glücklich sein! Was muss ich mich weiter in ihr Leben einmischen?
Andererseits: Ist das nicht zu platt? Wie soll das weitergehen? Dieses bedauernswerte Mädchen! Ich habe viel zuviel Wut in mir für ein Happy-End.
Aber ich schreibe ja nicht nur für mich (sonst würde ich es nicht publizieren), also wieso nicht die Meinung der Leser einholen? Natürlich gibt es keine "Abstimmung", sondern ich nehme die Meinungen, die mir am ehesten einleuchten. Oder mir am sympathischsten sind.
Pretty Woman, und ich schweife jetzt ganz weit ab, Pretty Woman hatte im ursprünglichen Drehbuch folgenden Schluss: Julia Roberts bittet Richard Gere, sie mitzunehmen. Er lässt sich in seiner Limo noch mal von ihr blasen und schmeisst sie dann raus. Ganz so, wie es wohl auch in der Realität gelaufen wäre. Dieses Ende fiel beim Testpublikum durch, und so drehte man es eben neu. Jetzt kommt Richard Gere als weisser Ritter und rettet Julia Roberts zu Opernklängen aus der Prostitution.
Worauf ich hinaus will? Naja, ich glaube zwar nicht wirklich, dass meine Geschichte mit Julia Roberts und Richard Gere verfilmt wird, aber die etlichen Kommentare, die auf ein gutes Ende hoffen, haben mich schon beinah weichgekocht, ein Hollywood-Ende zu machen ;-)
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
salome - 15.07.2012 -
...Worauf ich hinaus will? Naja, ich glaube zwar nicht wirklich, dass meine Geschichte mit Julia Roberts und Richard Gere verfilmt wird, aber die etlichen Kommentare, die auf ein gutes Ende hoffen, haben mich schon beinah weichgekocht, ein Hollywood-Ende zu machen ;-)
Mach es nicht, Dich ausgerechnet am Hollywood-Genre zu orientieren. Eine Begründung dafür liefert treffend dominus00:dominus00 - 16.07.2012 - 04:45
...Was nützt es uns Lesern, wenn wir dich als Autorin dazu nötigen, du dich im Endeffekt gezwungen siehst, und somit womöglich ein Machwerk entsteht, in dem vielleicht noch nicht einmal ansatzweise deine Integrität als Autorin dahintersteht? Das will ich nicht!
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Fantastisch!
Sogar in den absoluten Nebenschauplätzen deiner Geschichte in und um Chalkiev schaffst du es noch, eine Spannung zu erzeugen die ihresgleichen sucht...
Mich hat die Geschichte um D94-112 in jedem Fall bewegt. Da ist so viel Leid, Trauer, Schmerz, aber auch Freude und Hoffnung enthalten, wie ich es nur ganz selten in dieser Ballung zu lesen bekomme. Vielen Dank dafür.
Ich war erst skeptisch und habe wirklich gedacht, dass wohl jemand, der dein Hauptwerk nicht gelesen hat, diese Geschichte nicht verstehen könnte, bin sie aber noch einmal Satz für Satz durchgegangen und zu der Überzeugung gelangt, dass sie in der Tat vollkomen eigenständig ist.
Ich will und ich kann gar nicht anders, als dir auch für diese tolle Nebengeschichte die volle Punktzahl zu geben!
Zu deiner Frage:
Ich werde einen Teufel tun und dich darum bitten, diese Geschichte mit D94-112 zum Ende zu führen. Was nützt es uns Lesern, wenn wir dich als Autorin dazu nötigen, du dich im Endeffekt gezwungen siehst, und somit womöglich ein Machwerk entsteht, in dem vielleicht noch nicht einmal ansatzweise deine Integrität als Autorin dahintersteht? Das will ich nicht!
Nichtsdestoweniger hoffe ich, dass du selbst zu dem Entschluss kommst, uns mit der Fortsetzung dieser Geschichte zu erfreuen, einfach, weil es unglaublichen Spaß macht, deine Geschichten zu lesen!
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Gedanken lesen
Schon bei dem Roman Jahre in Chalkiev war ich kurz davor mich anzumelden, jetzt kann ich nicht mehr anders.
Ich habe Deine Geschichten verschlungen, teils fasziniert, teils schockiert und mir nebenher mein "persönliches" Chalkiev im Kopf weitergesponnen. Wäre es als Serie verfilmt worden, hätte mich eine Fortsetzung nicht überrascht, zumal der Roman viele Anknüpfmöglichkeiten bietet. Und nun gibt es sie tatsächlich! Meiner Meinung nach bietet das "Chalkiev-Universum" noch viel Raum für spannende erregende Geschichten. Solange Dir die Ideen und der Spaß nicht ausgehen mach bitte einfach genauso weiter wie bisher.
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Ganz herzlichen Dank
Wie schon mehrmals gesagt, liebe ich die Kommentare heiss. Es macht einfach Freude, Rückmeldungen zu bekommen. Aber ganz besonders schön und auch schmeichelhaft ist es, wenn jemand sich speziell hierfür anmeldet.
Ich darf dir hier unter dem Siegel der Verschwiegenheit anvertrauen, dass tatsächlich noch nicht alles geschrieben ist, was mir zu diesem Thema auf dem Herzen liegt. Nur in welcher Form ich es schreiben möchte, bin ich noch am ausbrüten. Ich hoffe sehr, dass es dir auch weiterhin gefällt.
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Respekt
Liebe Salome,
ich habe mich mit Deinem Chalkiev ein bisschen schwer getan, weil es mir in weiten Teilen zu theoretisch, bzw. einfach nicht mein Ding war. Wahrscheinlich liegt das daran, dass es meine feste Überzeugung ist, dass ein Herr seine Sklavin als wertvollsten Besitz betrachten und dementsprechend behandeln sollte.
So kommt es, dass ich die "Jahre in Chalkiev" nicht komplett, sondern nur in Teilen gelesen habe. Die Geschichte um 112 und Sascha erschien mir als guter Mittelweg, Dein Talent genauer unter die Lupe nehmen zu können, ohne mich in die komplette Story rein hängen zu müssen. Und es hat sich gelohnt.
Was mir an Deinem Stil auffällt, ist das Prinzip der Wiederholung. Ähnlich wie bei diversen TV-Serien. Die Folgen haben jeweils eine eigene Handlung, dem Zuschauer wird aber nebenbei immer wieder das notwendige Wissen vermittelt, um die Grundlagen zu verstehen, ohne alles Vorherige gesehen zu haben. Bei dieser Geschichte hier bezieht sich das auf die Heirats-Regeln und Chalkiev-Grundregeln im Allgemeinen. Es gelingt Dir sehr gut, dem weniger "chalkikundigen" Leser nebenbei die Informationen zukommen zu lassen, die er für das Verständnis braucht, ohne dass es langweilig wird oder nervt. Dafür hast Du meinen größten Respekt!
Leider bin ich nicht in der Lage Dir zu sagen, was mir fehlt. Ich mag die Story, sie ist super aufgebaut, sehr gut geschrieben und kreativ. Dennoch hinterlässt sie bei mir nicht das Bedürfnis, mich mit jemandem darüber auszutauschen. Um das an einem Beispiel fest zu machen: Hast Du Chris Dell's "Wolfsbraut" schon gelesen? Obwohl ein nicht unerheblicher Teil der dargestellten Praktiken so gar nicht mein Fall sind, hat mich dieser Roman tief beeindruckt. Ich habe das Buch verschlungen und meinem Herrn davon erzählt. Wir haben stundenlang darüber diskutiert. Es tut mir für Dich leid und ärgert mich auch ein bisschen, dass ich Dir nicht genau sagen kann, woran es liegt, dass Chalkiev nicht diese Wirkung auf mich hat.
Fest steht: Die Story hat auf jeden Fall noch Potenzial für viel, viel mehr. Du hast da einen spitzenmäßigen Background geschaffen. Wenn Du mich fragst, solltest Du die Geschichte um 112 so lassen, wie sie ist. Ob sie mit Sascha glücklich wird oder nicht ist die Frage, die man nach dem Lesen mit ins Bett nimmt. Und das ist genau richtig so. Aber bitte schreib weiter! Nutze das, was Du erschaffen hast und lass uns in andere Schicksale hineinblicken.
Ich freue mich auf mehr von Dir,
Senara
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Schwer zu sagen...
...woran es liegt, wenn einen eine Geschichte nicht packt. Die von dir angesprochene "Wolfsbraut" kenne ich nicht. Ich hatte in ein paar andere Geschichten des Autors reingeschnuppert, aber dann wegen der vielen Verstümmelungen, die nicht mein Ding sind, damit aufgehört und ihn "ausgeblendet". Es gibt auf dieser Site ja auch so Stoff für monatelanges Herumstöbern... Ich nehme mir Deine Empfehlung jetzt aber auf die Liste, bin gespannt.
Jedenfalls danke ich dir für deine differenzierte, nachdenkliche Wortmeldung. Du hast absolut recht, was den technischen Stil betrifft. Und auch was die oft bedrückend geringschätzige Behandlung der Sklavinnen betrifft. Das ist zweifellos anders. Diese Grundstimmung will ich aber nicht anders beschreiben, es hat ja seinen Grund.
Ich möchte es mir nicht so einfach machen und sagen, "man kann eben nicht jeden Geschmack treffen". Mit den "Jahren in Chalkiev" musste ich sogar nur meinen eigenen Geschmack treffen, denn ich hatte es ursprünglich gar nicht mit der Idee der Veröffentlichung geschrieben (Trotzdem bin ich jetzt froh, dass ich mich getraut habe, es doch zu tun. Das war eine überaus wertvolle Erfahrung).
Jetzt, mit anderen Protagonisten, habe ich mehr Freiheiten, mit denen ich auch experimentieren möchte, solange ich Lust und Zeit dazu habe. Und vielleicht gelingt es mir damit auch besser, die Leser zu packen. Aber man soll sich natürlich nicht "gezwungen" fühlen, etwas zu lesen. Ich finde, wenn du nach 10 Zeilen noch nicht das Gefühl hast "Ich will wissen, wie es weitergeht", dann kannst du eigentlich mit dem Lesen aufhören. Oder, analog dem "page-99-test" bei Büchern: Man scrollt irgendwo nach dem Anfang aber vor der Mitte hin, liest 10-20 Zeilen und entscheidet dann aufgrund dieser Zeilen, ob einen die Geschichte interessiert.
Herzliche Grüsse und nochmals vielen Dank
Salomé
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.
Genial
Ich finde, du hast eine geniale Mischung hinbekommen. Da sind zwei junge Leute, die alles Theoretische über Sex wissen, was es nur gibt, aber dann zum ersten Mal verliebt sind und plötzlich nicht mehr so richtig was mit sich selbst anfangen können. Von Verliebtheit wird wohl nichts gelehrt, denn das spielt ja keine Rolle. Beide kennen alle Zeichen, Sascha kann sie lenken und sie weiß, was er ihr befiehlt und dennoch fehlt ihnen etwas Entscheidendes.
Pjotrs Party hast du auch geschickt noch einmal eingeflochten, aus einer ganz anderen Perspektive. Das gefällt mir auch sehr gut.
Obwohl ich es hasse zu nähen und wenig Interesse an Mode habe, habe ich mir plötzlich gewünscht, die Kleiderherstellung mal selbst zu sehen. Plötzlich wirkt sie ganz interessant :-)
Jetzt hat Rianna (auch ein schöner Name) doch den Mann ihrer Träume bekommen. Hoffentlich wird aus dem Traum nicht auch ein Alb.
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben oder die Geschichte zu bewerten.