Eisenzehe

Gewinnen…

 

Eisenzehe beobachtete aufmerksam die römische Villa, die in der weiten Ebene des Rhenustales vor ihm im Mondschein lag. Der kantige, streng geometrische Bau mit den flachen Ziegeldächern war für ihn ein Fremdkörper in der heimischen Landschaft, obwohl die Römer hier schon seit Menschengedenken siedelten. Doch die Zeiten waren unruhig geworden. Weit im Osten drängten riesige Menschenmassen in ihre Richtung und veränderten die Welt. Eisenzehes stark gekrümmter Bogen zeugte von der Begegnung mit den wilden Horden. Dieser spezielle Hunne brauchte jedenfalls keinen Bogen mehr… Auch die Römer hatten sich angepasst. Zwar war die Villa keine Festung, aber das ganze Gut war von einer hohen Mauer umgeben, das nur von einem großen Tor und einer kleinen Pforte an der Hinterseite durchbrochen war. Es schien Eisenzehe auch so, als ob auf dem gedrungenen Turm, der das Haupttor überragte, ein Wächter postiert war. Ansonsten waren die Wirren der Zeit bisher spurlos an dem Anwesen vorbeigegangen, bis jetzt jedenfalls. Eisenzehe schätzte die Zahl der Bewohner auf zwischen zwanzig und dreißig Menschen, die Familie des Gutsherren, Bedienstete, Sklaven. Eisenzehe und seine Gefährten waren zu fünft, abgerissene, zerlumpte Gestalten, langhaarig und bärtig, entschlossen und gut bewaffnet. Außer ihm, dem Anführer, waren es Schielauge, der Kleine, Blauzahn und Gabelbart, die da auf der Lauer lagen. Eisenzehe zweifelte nicht daran, dass die Villa im Morgengrauen in Schutt und Asche liegen würde, die Bewohner erschlagen und ausgeplündert. Bisher konnte er keine Aktivitäten in der Villa ausmachen, außer dem gelegentlichen leisen Blöken des Viehs und den üblichen Geräuschen, die ein Bauernhof auch in der Nacht produziert.

Er fühlte wie seine Unruhe wuchs. Es wurde Zeit, loszuschlagen. Er erhob sich und schritt leise und jede Deckung ausnutzend auf den Gutshof zu, seine Gefährten folgten ebenso geräuschlos. An der Mauer angekommen, nickte Eisenzehe Schielauge kurz zu, dieser stieg auf die Schultern des hünenhaften Kleinen und schwang sich leichtfüßig über die Mauerkrone. Zähe Minuten vergingen. Eisenzehe hasste das Warten, viel lieber wäre er selbst gegangen. Aber obwohl er eher schlank und beweglich war, konnte er sich nicht mit der schlangenhaften Behändigkeit von Schielauge messen. Seine innere Unruhe wuchs. Eisenzehe zog seinen dicken Fellwams aus. Er kämpfte lieber mit nacktem Oberkörper. Nur seine Unterarme waren mit breiten, nietenbesetzten Ledermanschetten geschützt. Er wiegte den Oberkörper leicht hin und her. „Ich töte dich…ich töte dich…ich töte dich…“ murmelte er leise. Dann endlich gab es ein leises Geräusch oben im Turm und ein Körper klatschte dumpf vor das Tor.  Es war der unaufmerksame Wächter, der nun mit aufgeschlitzter Kehle langsam auslief. Augenblicke später öffnete Schielauge das Tor von innen und die Alemannen konnten in den Innenhof eindringen. Sie verteilten sich in bewährter Manier, der Kleine strebte auf die Quartiere der Sklaven zu, um zu verhindern, dass diese befreit wurden und in den Kampf eingriffen, die anderen verteilten sich gleichmäßig und begannen, nach den Bewohnern zu suchen. Eisenzehe legte einen Pfeil auf seinen Hunnenbogen und streifte durch die Stallungen. „Ich töte dich…ich töte dich…“ Dann hörte er ein entsetztes Brüllen, das abrupt mit einem Gurgeln abbrach. Der Gutshof erwachte. Eisenzehe sah einen Römer, der über den  freien Platz rannte. Er spannte den Bogen und schoss. „Ich töte dich…“ Befriedigt registrierte er, dass der Pfeil bis zu den Federn in den Körper eindrang. Der Getroffene brach zusammen. Eisenzehe hatte schon den nächsten Pfeil eingelegt und lief weiter. Eine ältere Stallmagd kam ihm entgegen, entdeckte ihn und lief schreiend davon. Eisenzehe hob den Bogen und ließ ihn wieder sinken. Von ihr ging keine Gefahr aus. Fast keine, denn kurz darauf kamen aus der Richtung, in die sie geflohen war, drei Römer auf ihn zugestürmt. Der erste hatte einen Pilum gegen ihn gefällt. Eisenzehe schoss ihn nieder, ließ den Bogen fallen und zog seinen Sahs. Die schwere, ein Fuß lange einschneidige Klinge mit dem anderthalbhändigen Griff lag wie ein alter Freund in seiner Hand. Eisenzehe sprang dem zweiten Gegner, der eine große Axt schwang, entgegen. „Ich töte dich…“ Die Axtschneide sauste herunter, verfehlte ihn. Im Vorbeirennen zog Eisenzehe den Sahs quer durch den Bauch des Angreifers, der mit herausquellenden Eingeweiden in sich zusammen sackte. Der dritte Römer wandte sich zur Flucht. Eisenzehe holte ihn ein und bohrte ihm seine Klinge bis zum Heft in den Rücken. „Ich töte dich…“ Er zog den Sahs aus dem fallenden Körper und lief weiter. Eisenzehe war nun über und über mit Blut bespritzt und bewegte sich mit tänzerischer Sicherheit. Seine Sinne waren bis zum Äußersten geschärft. Wie ein Raubtier bewegte er sich durch die engen Gänge der Stallungen. Ein junger Römer kam ihm entgegen, hastig bekleidet, einen funkelnden Bronzehelm auf dem Kopf, mit einem langen Kavallerieschwert bewaffnet. Er entdeckte Eisenzehe und setzte zum Angriff an. Eisenzehe knurrte und warf sich ihm entgegen. Das lange Schwert des Römers war in den engen Räumlichkeiten zu unhandlich zum Zuschlagen, deshalb versuchte der Römer Eisenzehe damit aufzuspießen. Eisenzehe drehte sich zur Seite, und die Schwertspitze verfehlte knapp seinen Bauch. Er wirbelte herum und das wuchtige Haumesser grub sich in den Oberkörper des jungen Römers. Dieser erstarrte ungläubig. Eisenzehe zog die Klinge heraus und bohrte sie dem Römer mit einem knirschenden Geräusch in die Brust. Langsam sank der Römer in die Knie. „Ich töte dich…“

Eisenzehe stürmte weiter und erreichte das Wohngebäude der Gutsherrenfamilie. Die Tür war verriegelt. Eisenzehe warf sich dagegen und nach mehreren Versuchen gab die Tür nach. Eisenzehe drang in den luxuriösen Wohnraum ein. Ein dicker Negersklave warf sich ihm entgegen, eine eisenbeschlagene Keule schwingend. Die Römer waren selbst hier im gefährlichen Grenzland nicht bereit, ihren Sklaven ordentlich zu bewaffnen, dachte Eisenzehe und schlug dem Neger die Hand mitsamt der Keule ab. Mit einem Rückhandschlag durchtrennte er halb den feisten Hals seines Gegners, der in einem Schwall von Blut in sich zusammensank. Eisenzehe schaute sich schnell um, nahm blitzartig die edle Einrichtung wahr, versuchte potentielle Angreifer zu erahnen. In der Ecke stand eine dicke, wohlgekleidete Römerin mit sorgfältig frisiertem schwarzem Haar, die Frau des Gutsherren. In der Hand hielt sie drohend einen zierlichen Dolch. Von ihrem massigen Körper halb verdeckt kauerten zwei junge Mädchen verschüchtert an der Wand. Eisenzehe fegte den Dolch mit seinem lederbewehrten Unterarm zur Seite und ließ der den schweren Knauf seines Sahs auf die Stirn der Frau krachen. Sie ging zu Boden und riss im Fallen ein bronzenes Tischchen mit phallischen Ornamenten zu Boden. Die verschüchterten Mädchen machten keine Anstalten, sich zur Wehr zu setzen.

Eisenzehes Blutrausch und Machtgefühl manifestierten sich in einer prallen Erektion.

Er beugte sich über sie und zerfetzte die Kleider der Frau. Sie war eine typische Römerin mittleren Alters, weißhäutig und gepflegt, die Brustwarzen der großen, hängenden Brüste rot geschminkt, die gewölbte Scham sorgfältig enthaart, sodass die prallen Schamlippen gut zu sehen waren. Sie versuchte verzweifelt, von ihm weg zu kriechen, doch er packte sie an den Fußknöcheln und zog ihre Beine auseinander. Eisenzehe öffnete seine Hose, und sein hartes Glied schnellte heraus. Er kniete sich zwischen ihre Schenkel, griff unter ihre Kniekehlen und zog ihren Unterleib zu sich heran. Die Römerin wehrte sich nur schwach, und als Eisenzehe das Sahs an ihre große Brust hielt, lag sie ganz still. Eisenzehe setzte seine Eichel an ihre Pforte und drang tief in ihren prallen, warmen Schoß. Er legte sich auf sie. Ihr Leib war kühl, weich und parfümiert. Eisenzehe nahm sie mit einem heiseren Knurren. Mit harten, schnellen Stößen trieb er seinen großen Phallus tief in ihre enthaarte, fleischige Pforte. Die Matrone starrte ihn mit weitaufgerissenen Augen an, sie keuchte gepresst unter der Last seines stoßenden Körpers. Eisenzehe griff nach ihren großen Hängebrüsten und knetete sie hart. Die Römerin heulte auf, als er ihre große Warze zwischen die Finger nahm und fest zudrückte. Er schlug ihr kräftig ins Gesicht. Die Matrone verlor die Beherrschung und begann hysterisch zu kreischen. Sie versuchte, ihn mit ihren feisten Armen von sich herunter zu stoßen. Eisenzehe packte ihre Handgelenke und hielt sie mit einer Hand auf ihrem Bauch fest, ohne den schnellen Rhythmus seiner Stöße zu unterbrechen. Mit der freien Hand packte er ihren Hals und drückte zu. Das Gesicht der Frau lief zuerst rot und dann blau an. Ihre Augen quollen aus den Höhlen, aus ihrem weit aufgerissenen Mund drang ein krächzendes Geräusch. Ihr Körper begann zu zucken, was Eisenzehes grausame Lust noch steigerte. Seine Gedanken begannen zu verschwimmen. „Ich töte dich…“ In mörderischer Ekstase rammte er sein hartes Glied in den sich windenden Leib der Römerin. Er schaute in das verzerrte Gesicht mit den verdrehten Augen und seine Gier erreichte den Höhepunkt. Unwillkürlich bog er den Rücken durch und spritzte seinen Samen brüllend in den Schoß seines Opfers. Während er sich schubweise entlud, lockerte er den Griff um ihren Hals etwas, denn er brauchte sie noch lebend.

 

Eisenzehe zeriss das Seidenkleid der geschändeten Matrone in Streifen und band ihr die Handgelenke zusammen. Er warf einen langen Streifen über  den Deckenbalken und zog die Frau an den Armen in die Höhe, bis sie frei an den Handgelenken hing. Dann ließ er von ihr ab und lauschte. Der Kampfeslärm draußen  war abgeflaut, er zweifelte nicht daran, dass die Römer erschlagen waren. Eisenzehe wandte sich den beiden Mädchen zu. Er sprach sie auf lateinisch an und befahl ihnen aufzustehen. Zitternd gehorchten sie und standen verschüchtert nebeneinander. Eisenzehe riss ihnen die Kleider vom Leib und betrachtete eingehend ihre nackten Leiber. Es handelte sich ohne Zweifel um die Tochter der Dicken und ihrer Dienerin. Die Tochter war zierlich, mit spitzen Brüsten und einer zarten, fast knabenhaften Figur. Ihre enthaarte Scham ließ sie kindlicher erscheinen, als sie wohl war. Ihre sanften, großen Augen und die zarten Gesichtszüge ließen darauf schließen, dass sie von jeglicher Weltlichkeit bisher noch unberührt aufgewachsen war. Ihre Haut war fast durchscheinend weiß und kontrastierte zu ihrem schwarzen, lockigen Haar. Die Dienerin schien aus der Gegend zu sein, größer und kräftiger als ihre Herrin, mit braunem Haar, dessen Farbe sich in dem kleinen, unrasierten Busch zwischen ihren Beinen wiederfand. Sie hatte ein offenes, waches Gesicht, in dem sich jetzt allerdings Furcht und Besorgnis spiegelten. Eisenzehe befahl den beiden, auf die Knie zu fallen und beobachtete zufrieden, dass sie seinem Befehl folge leisteten. Dann zog er seine Stiefel und seine Hose aus und schlenderte nackt, das todbringende Sahs locker in der Hand zu dem obligatorischen Zimmerbrunnen des Hauses. Er ließ sich hineinfallen und wusch sich das Blut vom Körper. Dann ging er nackt und tropfnass zu den beiden knienden Mädchen, die seinen behaarten, mit einigen Narben gezeichneten Körper heimlich mit Entsetzten musterten. Durch die nackten Körper der Mädchen erregt und von dem Bad erfrischt, hatte Eisenzehe eine dicke, wippende Erektion. Eisenzehe zeigte auf die Haustochter: „Komm her“ befahl er barsch. Das Mädchen erhob sich schnell und stand zitternd vor ihm. „Wie ist dein Name?“ „Cornelia“ hauchte sie eingeschüchtert. „Also gut, Cornelia. Du wirst dich jetzt vor mich knien und meinen Schwanz in deinen Mund nehmen“ befahl Eisenzehe. Cornelia wurde dunkelrot und begann zu zittern. „Los!“ Eisenzehes kurzes Kommando schien die Luft zu zerschneiden. Cornelia sank auf die Knie, zauderte einen Augenblick, dann beugte sie sich vor und schloss ihre Lippen um Eisenzehes pralle Eichel. „Eine mutige und tugendhafte junge Römerin hätte das nicht getan“ bemerkte Eisenzehe. „Sie hätte mir den Schwanz abgebissen.“ Eisenzehe konstatierte mit Genugtuung, dass Cornelias Mutter das Geschehen mit weitaufgerissenen Augen verfolgte. Es war offensichtlich, dass Cornelia noch nie ein männliches Glied im Mund gehabt hatte. „Schließ deine Lippen um den Schaft und saug, du kleine Hure“ herrschte Eisenzehe sie an. Sie gehorchte etwas unbeholfen und Eisenzehe nahm ihren Kopf in die Hände, um ihre Bewegungen zu dirigieren. Er bewegte ihren Kopf vor und zurück und stieß ihr seinen Phallus tief in den Rachen, was sie zum würgen brachte. Dann stieß er sie zurück. „Die Stirn auf den Boden, du ungeschickte kleine Schlampe“ herrschte er sie an. Cornelia gehorchte verschüchtert und kauerte sich zu seinen Füßen zusammen. Eisenzehe schaute die junge Dienerin an. „Dein Name?“ „Agrippa…Herbstblume“ verbesserte sie sich schnell. „Also gut, Herbstblume“ entgegnete Eisenzehe. „Ich werde Cornelia am Leben lassen, weil ich sie verkaufen kann. Gib mir einen Grund, warum ich dich nicht töten soll.“ Herbstblume sah ihm einen Augenblick in die Augen. Dann kniete sie sich vor ihn und nahm sein hartes Glied in ihren warmen Mund auf. So unerfahren wie Cornelia war sie jedenfalls nicht, ihre Zunge tanzte spielerisch auf seiner prallen Eichel. Eisenzehe seufzte genießerisch. Er legte seine Hand auf ihr Haar. „Leg dich auf den Rücken“ Sie gehorchte und öffnete ihre Schenkel ein wenig, nicht offensichtlich einladend, aber eine Spur auffordernd. Eisenzehe zwängte Herbstblumes Beine mit seinen Knien weiter auseinander und legte sich auf den schlanken Mädchenkörper. Herbstblume schob ihre Hand zwischen ihre Bäuche und führte die Spitze seiner Eichel zu ihrer Pforte. „Komm“ flüsterte sie leise. Eisenzehe drang mit einem langsamen Stoß tief in sie ein. Ihr Becken drängte sich ihm entgegen. Er nahm sie mit langsamen, genießerischen Stößen. Sie gab sich ihm hin und wand sich leise stöhnend in seinen Armen. Eisenzehe schaute zu der hängende Römerin und ihre zusammengekauerte Tochter, und ein berauschendes Machtgefühl durchfloss seinen Körper. Diese Nacht würde noch interessant werden. 

 

Die fünf Alemannen hatten sich im Atrium der Villa zusammengefunden. Alle waren mehr oder weniger unverletzt. Um die Villa effektiv plündern zu können, brauchten sie das Tageslicht, das noch mehrere Stunden auf sich warten lassen würde. Zwar erhöhte sich das Risiko, auf dem Rückzug von einer römischen Reiter - Patrouille entdeckt zu werden, aber das nahmen sie in Kauf, auch aus anderen Motiven. Eisenzehe, dem die charakteristischen feinen Narben auf Herbstblumes Rücken nicht entgangen waren, schickte sie los, das Flagrum zu holen. Der Kleine, der zuverlässig die Freilassung der Sklaven verhindert hatte, wählte zwei ansehnliche Sklavinnen für ihre Siegesfeier aus, eine schlanke und auffallend große junge Frau und eine etwas ältere, muskulöse Sklavin. Die Sieger machten es sich auf herbeigeschleppten Kissen bequem, der Raum wurde durch viele angezündete Fackeln hell erleuchtet. Weinschläuche machten die Runde, aber Eisenzehe war sich sicher, dass sich keiner betrinken würde, ihre Lage war zu unsicher. Herbstblume kehrte mit der vielschnürigen Peitsche zurück. Eisenzehe nahm sie entgegen. „Wo ist eigentlich der Hausherr?“ fragte er in die Runde. „Fast hätte es der fette Sack über die Mauer geschafft…“ entgegnete Schielauge achselzuckend. Eisenzehe nickte befriedigt und baute sich neben der immer noch hängenden Matrone auf. „Nun, meine Liebe, damit hast du die Geschäfte übernommen.“ Die Römerin schaute ihn etwas teilnahmslos an. „Wie ist dein Name, liebreizende Gastgeberin?“ fragte Eisenzehe mit sanfter Stimme. Die Matrone schluckte. „Aurelia“ krächzte sie. Eisenzehe ließ die Peitsche mit einem kurzen, harten Schlag auf Aurelias dicken weißen Hinterbacken klatschen. Die dicke Römerin schrie auf. „Nun Aurelia, um unsere Suche abzukürzen… würdest du uns bitte verraten, wo Ihr das Gold versteckt habt?“ Bevor Aurelia antworten konnte, schlug Eisenzehe erneut zu, was sie mit lautem Aufheulen quittierte. Sie setzte zum Sprechen an, aber schon klatschte der dritte Schlag auf ihr Hinterteil, das schon mit kreuz und querlaufenden roten Striemen bedeckt war. „ Im Cubiculum, in der breiten Truhe“ schrie sie mit überschlagender Stimme. Die Alemannen hatten Aurelias Befragung mit Interesse und Vergnügen beobachtet. Schielauge erhob sich nun und huschte aus dem Raum. Eisenzehe strich mit dem Flagrum über Aurelias große Brüste. „Wen erwartet ihr morgen?“ fragte er. Aurelia fiel es offensichtlich schwer, sich zu konzentrieren, sie zögerte einen Augenblick zu lange. Die Peitsche klatschte auf ihre weiße Haut, die Brüste schaukelten. „Ich…niemanden…wir erwarten niemanden morgen“ stammelte sie schnell. „Wir leben hier ziemlich abgeschieden“ fügte sie nach einem angstvollen Blick auf die Peitsche hinzu. Eisenzehe schlug ihr quer über den Unterleib. Aurelia jaulte auf. „ Die Reiter - Patrouille?“ fragte er. „Kommt nur etwa einmal die Woche vorbei“ stöhnte Aurelia. Eisenzehe nickte befriedigt. Schielauge kehrte zurück, eine längliche kleine Truhe hinter sich herziehend. „Die alte Schlampe hat nicht gelogen“ bemerkte er befriedigt. Eisenzehe nahm sein Sahs und schob die Klinge zwischen Aurelias dicke Schenkel. Er zog sie nach oben, bis die Schneide zwischen Aurelias fleischige Schamlippen drang. Aurelia schrie angstvoll auf. „Aurelia, du lebst nur noch, weil es uns Vergnügen bereitet, dich zu quälen.“ Eisenzehe winkte Herbstblume zu sich. Er gab ihr das Flagrum in die Hand. „Peitsch sie aus“ befahl er. Mit ausdrucksloser Mine stellte sich Herbstblume neben Aurelia, holte aus und schlug ihr quer über den breiten Rücken. Wieder schrie Aurelia. „Gut“ lobte Eisenzehe. „Mach weiter so“.  Herbstblume schlug langsam, methodisch und mit unbewegter Miene.  Die verräterische Rötung ihrer Wangen konnte sie jedoch nicht verhindern… Eisenzehe lehnte sich gegen eine Säule und betrachtete zufrieden das Geschehen um ihn herum. Schielauge und Blauzahn vergnügten sich mit der jungen, großen Sklavin, die sich heftig wehrte. Blauzahn zwang ihre langen Beine auseinander und nahm sie mit kräftigen Stößen, während Schielauge ihr die Arme festhielt. Ihr Widerstand erlahmte bald, und auch ihre Schreie verstummten, letzteres hauptsächlich dadurch bedingt, dass ihr Schielauge sein Glied in den Mund schob. Die ältere Sklavin war vernünftiger und ritt freiwillig auf Gabelbart, der sich genüsslich zurückgelehnt hatte und ihre schaukelnden Brüste knetete. Der Kleine hatte die Tochter des Gutsherren gepackt und wollte gerade über sie herfallen, als Eisenzehe ihn scharf zurückrief: „Sie ist noch unberührt und wir werden sie als Jungfrau verkaufen, also Finger weg!“ Der Kleine nickte ergeben und drückte Cornelia auf die Knie, um ihr seinen riesigen Schwanz in den Mund zu rammen. Herbstblume peitschte immer noch ihre schreiende Herrin, sie keuchte inzwischen bei jedem Schlag vor Lust. Eisenzehe gebot ihr Einhalt und schnitt Aurelia los, die kraftlos in sich zusammensank. Eisenzehe trat ihr in die Seite. „Los, auf den Rücken und die Beine auseinander“ herrschte er Aurelia an, die mit aufgerissenen Augen und schweratmend gehorchte. Eisenzehe winkte Herbstblume heran. „Knie dich zwischen ihre Schenkel und stoße ihr deine Hand in die Pforte“ forderte er sie auf. Herbstblume gehorchte, und Aurelia stieß ein gepresstes Stöhnen aus, als sich Herbstblumes Hand in ihre Scheide zwängte. Als sie bis zum Handgelenk eingedrungen war, hielt Herbstblume ein, doch Eisenzehe ermunterte sie, weiter zu machen und war erst zufrieden, als Herbstblumes Unterarm zur Hälfte in Aurelias fleischiger Pforte steckte. Eisenzehe gab Herbstblume einen spielerischen Klaps auf den wohlgerundeten Hintern. „Jetzt fick sie ordentlich“, befahl er. Herbstblume zog die Hand etwas zurück und stieß sie dann kräftig wieder hinein. Aurelia stieß ein tierisches Brüllen aus und versuchte, der stoßenden Hand zu entgehen, doch Eisenzehe ging neben ihrem Kopf auf die Knie und hielt ihr den Sahs mit einer schnellen Bewegung an den Hals. „Eine Bewegung und du bist tot“ zischte er.  Aurelia versuchte still zu liegen, was ihr unter den kräftigen Stößen von Herbstblumes Arm nur unvollkommen gelang. Die rasiermesserscharfe Schneide ritzte ihren Hals und ein dünnes rotes Rinnsal sickerte über ihre weiße Schulter. Sie schrie ohne Unterlass. „Gnade…liebe Agrippa…wir haben für dich gesorgt, wie für eine Tochter…“ „Und du hast zugesehen, wie mich dein fetter Mann missbraucht hat, als ich zwölf war“ zischte Herbstblume böse. Eisenzehe grinste und meinte: „Zum Ausgleich wird sie nun der Ziege den Huf lecken“. Er dirigierte Herbstblume auf den Rücken und drückte Aurelias Gesicht an Herbstblumes heiße Scham. Herbstblume griff mit beiden Händen in Aurelias nun nicht mehr so wohlfrisierte Haare und steuerte deren Bewegungen. Eisenzehe schaute nachdenklich auf die auf allen Vieren kniende fette Römerin, dann auf den Kleinen, der sich immer noch mit Cornelia abmühte. Er rief ihn zu sich und deutete auf das pralle Hinterteil. Der Kleine ließ sich nicht lange bitten und versenkte sein Riesenglied in Aurelias Pforte. Sie stöhnte dumpf in Herbstblumes Schamlippen. Herbstblume rieb Aurelias Mund immer heftiger an ihrem Geschlecht und keuchte vor Lust. Eisenzehe griff nach ihren hochstehenden Brustwarzen und rollte sie zwischen seinen Fingern hin und her. Herbstblume stieß kleine spitze Schreie aus, wölbte ihr Becken nach oben und kam in orgiastischen Verrenkungen. Eisenzehe lächelte zufrieden und wartete, bis ihr Orgasmus abgeklungen war. Dann sagte er zu dem Kleinen: „Nun pack die Alte in den Arsch!“ Der Kleine grinste zustimmend, zog sein Glied aus Aurelias Pforte und versenkte es in ihrem Anus. Aurelias Gesicht lief dunkelrot an, sie versuchte zu schreien, aber kein Laut kam aus ihrem aufgerissenen Mund. Eisenzehe brachte sein Gesicht nahe an das der geschändeten Römerin. Er schaute ihr in die weit aufgerissenen irren Augen. „Eure Zeit am Rhenus ist abgelaufen“ sagte er fast freundlich. „warum gehst du nicht dahin zurück, wo du hergekommen bist?“

 

Inzwischen war es hell geworden. Die Alemannen hatten die Villa ausgeplündert, die leicht transportablen Lebensmittel wie Mehl und Schinken, sowie den Wein und allerlei Waffen und eiserne Gerätschaften auf die erbeuteten Pferde geladen. Eisenzehe verstaute die Truhe mit dem Gold der Römerfamilie auf einem der Packpferde, dann packte er Cornelia, warf sie bäuchlings über den Pferderücken und band ihr Hand und Fußgelenke unter dem Pferdebauch zusammen. Die Alemannen machten sich zum Aufbruch bereit. In ein bis zwei Stunden würden sie den Rand der dichtbewaldeten Berge erreicht haben, wohin ihnen kein Römer zu folgen wagte. Mit den erbeuteten Lebensmitteln und Tauschwaren konnten sie einige Monate überleben. Dann würden sie die Pferde schlachten und wenn diese gegessen wären, schließlich wieder einen Angriff unternehmen…

Eisenzehes Blick ruhte einen Augenblick auf der in einer Ecke zusammengekauerten Matrone. Er überlegte, ob er ihre Brustwarzen als Andenken mitnehmen sollte. Doch dann verwarf er den Gedanken wieder, er war schließlich kein Barbar. Als er das Tor hinausritt, begegnete sein Blick dem von Herbstblume, die ihn bittend ansah. Ihre Zukunft in der Römervilla war nach dem Geschehen der letzten Nacht sicherlich eher ungewiss. Aber Eisenzehe wollte keine Frau in ihrem Berglager haben, es würde Streit, Eifersucht und schnelleren Verbrauch ihrer Vorräte bedeuten. Er wäre gezwungen, für die anderen Gesellen ebenfalls Frauen zu dulden und am Ende wären sie ein Dorf und nicht mehr eine Räuberbande. Eisenzehe winkte Herbstblume zu sich. „Steig auf“ sagte er. Sie konnten es ja zumindest versuchen…

 

 

 

…und verlieren

 

Seinen Gedanken nachhängend, ritt Eisenzehe langsam seiner Heimat zu. Lange Jahre waren verstrichen, seit er und seine Gefährten die Raubzüge im Rheintal unternommen hatten. Eisenzehe erinnerte sich noch genau an jenen Überfall auf die Römervilla, der den Anfang vom Ende ihres Räuberlebens eingeläutet hatte. Wie er Herbstblume und die junge Römerin mitgenommen hatte. Mit der Beute und dem Verkaufspreis für die Römersklavin (er hatte sie teuer an einen nicht einmal unsympathischen Alanenfürsten verkauft) konnten sie eine Weile ohne Sorgen in den Bergen leben, jedoch trat das ein, was Eisenzehe erwartet hatte, seine Gefährten drängten danach, ebenfalls Frauen zu besitzen. So wurde aus der Männergruppe eine kleine Sippe, die sich mühsam in den engen Bergtälern ernährte. Lediglich Schielauge konnte sich nicht in diese veränderte Gemeinschaft einfügen. Eisenzehe hatte ihm diskret nahegelegt, die Gruppe zu verlassen, doch Schielauge war dazu nicht bereit gewesen. Als Eisenzehe bemerkte, dass Schielauge intrigierte, löste er das Problem, indem er Schielauge in einem günstigen Augenblick die Kehle durchschnitt. Danach kehrte wieder Frieden in die Gemeinschaft ein. Nach einigen Jahren des Vegetierens in den Bergwäldern wagten sie den Umzug in die fruchtbare, bequemere Rheinebene. Hier war das Leben leichter, aber auch unsicherer. Eisenzehe versuchte, ähnliche Geborgenheit zu schaffen, indem er seine Gemeinschaft direkt an den Ufern des mäandernden Rheines ansiedelte, dessen sich ständig ändernder Verlauf und die entstehenden Sümpfe einen gewissen Schutz vor Angriffen boten. Sie lernten bald, dieses Umfeld zu beherrschen und der Fischfang, sowie der Wildreichtum der Rheinauen schienen die Gruppe für das Wagnis der Umsiedelung reich zu belohnen. Dann allerdings wurde einen Teil der Gemeinschaft durch eine rätselhafte Krankheit dahingerafft und nur zwei Familien blieben übrig: Eisenzehe und Herbstblume, sowie der Kleine und seine resolute Gattin Hilde, die mit Herbstblume durch eine enge Freundschaft verbunden war. In Wahrheit hatte jene die Frau für den Kleinen ausgesucht. Hilde war körperlich belastbar, eigenständig, aber klug genug, sich nicht direkt gegen den Kleinen aufzulehnen.

Um der allgegenwärtigen Knappheit an Tauschwaren zu entgehen, hatte sich Eisenzehe als Führer für die von Nord nach Süd ziehenden Kauffahrer – Züge verdingt und kehrte nun mit ansehnlichen Geldmitteln zurück. Er spürte eine leise Unruhe, je näher er sich seiner Behausung näherte. Doch dann ritt er den schmalen gewundenen Pfad entlang, der zu der Landzunge führte, auf der sie lebten, und es war wie immer. Bald hatte er ihren hölzernen Wohnturm erreicht, der an der schmalsten Stelle den Zugang zu den Stallungen blockierte. Seine Kinder, zwei Mädchen und ein Junge, entdeckten ihn und stürmten zu ihm, um ihn zu begrüßen. Er umarmte sie herzlich, ließ sie auf dem Pferd reiten, warf sie in sie Luft … Dann betrat er den Turm. Herbstblume, die gerade am Herd stand, schaute auf und erstarrte. Ihr Gesicht rötete sich vor Freude, doch Eisenzehe setzte sich mit ausdrucksloser Miene an den Tisch und beobachtete Herbstblume bei der Zubereitung des Essens. Sie war nicht mehr das junge Fohlen, das er aus der Villa entführt hatte. Die drei Kinder, die sie ihm geschenkt hatte, waren nicht spurlos an ihr vorüber gegangen, ihr Körper war etwas fülliger und  weiblicher geworden. Das entbehrungsreiche Leben hatte Linien der Reife in ihr Gesicht gegraben. Eisenzehe fand sie schöner denn je. Ohne ihn anzusprechen, oder auch nur anzuschauen, stellte sie seine Mahlzeit vor ihn. Eisenzehe aß mit Appetit. Als er gesättigt war, stand er auf, nahm Herbstblume an der Hand und führte sie ins Schlafzimmer. Dort ließ er sie mitten im Raum stehen und setzte sich aufs Bett. „Zieh dich aus!“ befahl er mit rauer Stimme. Herbstblume gehorchte langsam. Mit bedächtigen Bewegungen schälte sie sich aus ihren groben Kleidern, weder aufreizend zögernd, noch übertrieben schamhaft. Als sie nackt war, verharrte sie schweigend, einen Fuß leicht nach vorne gestellt, die Arme locker herunterhängen, den Blick gesenkt. Eisenzehe betrachtete sie mit heimlichem Stolz und ließ seinen Blick über ihren vertrauten Körper streifen, den leicht gerundeten Bauch über dem dichten Vlies ihrer Scham, den weichen Brüsten mit den aufgerichteten Brustwarzen, den vollen, glatten Schenkeln, den runden Schultern. Er liebte die Ausgewogenheit ihrer Proportionen, ihr langes braunes Haar mit den ersten grauen Strähnen darin, die warmen, braunen Augen, ihre feingeschwungenen Brauen ... „Knie nieder!“ befahl er scharf. Herbstblume sank langsam auf die Knie. „Heb deine Haare hoch, die Handflächen auf den Kopf!“ Als sie seinen Befehl ausgeführt hatte, stand Eisenzehe auf und nahm die Peitsche von der Wand. Es war kein dornenbesetztes Flagrum, sondern eine vielschnürige Peitsche aus weichem Leder. Eisenzehe ging langsam um die reglos Kniende herum, betrachtete sie von allen Seiten. Dann ließ er die Peitsche unvermittelt auf Herbstblumes breite, weißen Hinterbacken  klatschen. Ein weicher Schmerzenslaut kam aus Herbstblumes leicht  geöffnetem Mund. Die weiße Haut rötete sich leicht. Eisenzehe schlug erneut zu. Er genoss Herbstblumes wollüstiges Stöhnen und fühlte, wie seine Lenden erwachten. Er peitschte ihr Gesäß, ihren Rücken und die Hinterseite ihrer Schenkel, dann ihre Brüste, den Bauch, den Unterleib. Herbstblume schrie, ihre weiße Haut  war von roten Striemen übersät, aber sie behielt die befohle Stellung bei. Tränen liefen ihre Wangen herunter, doch Eisenzehe erkannte den lustvollen Unterton ihrer Schreie. Sein hartes Glied pochte und drängte gegen den Stoff seines Gewandes. Er zog sich aus und stellte sich vor die Kniende. Seine harte Rute wippte vor dem tränennassen Gesicht der gepeitschten Frau. Sie öffnete die Lippen und Eisenzehe versenkte genießerisch seine pralle Eichel in ihrem warmen, feuchten Mund. Herbstblume ließ die Arme sinken, und Eisenzehe packte ihren Kopf mit beiden Händen, um ihre Bewegungen zu dirigieren. Das sanfte Saugen ihres Mundes erregte ihn, aber er wollte ihren Körper ganz besitzen. Er packte sie am Oberarm, zog sie hoch und warf sie aufs Bett. Herbstblumes Schenkel öffneten sich bereitwillig und Eisenzehe schob sich auf sie, presste sie mit seinem Gewicht gegen das strohgefüllte Lager und drang tief in ihre feuchte, warme Pforte. Herbstblume stieß einen erstickten Schrei aus und schloss die Augen. Eisenzehe presste ihr die Arme gegen den Oberkörper, griff in ihr Haar und bog ihr den Kopf zurück. Er nahm sie mit schnellen, harten Stößen. Seine Zunge drang tief in ihren offenen Mund. Herbstblume gab sich keuchend seinen leidenschaftlichen Stößen hin. „Schau mich an“ befahl Eisenzehe. Herbstblume öffnete gehorsam die braunen Augen, hielt seinem Blick jedoch nur kurz stand, dann verschleierten sich ihre Pupillen und ihre Scheidenmuskeln verkrampften sich rhythmisch um sein stoßendes Glied, als sie kam. Eisenzehe ließ ihr keine Verschnaufpause, sondern nahm sie mit immer schnelleren, immer tieferen Stößen. Herbstblumes Körper erschlaffte, sie gab jede Kontrolle über sich auf. Nur ihre weit geöffneten Augen verrieten, dass sie nicht bewusstlos war. Sie stöhnte kaum hörbar, ihr schlaffer Körper wurde von Eisenzehes harten Stößen durchgeschüttelt. Eisenzehe genoss ihre totale Hingabe, seine Erregung wuchs. Er fühlte die Hitze und überfließende Feuchte in Herbstblumes Scham, die ihre scheinbare Teilnahmslosigkeit Lügen strafte. Das lustvolle Zucken in seinem Unterleib kündigte den herannahenden Orgasmus an. Eisenzehe steigerte seinen Rhythmus zur Raserei. Seine harten Stöße trieben Herbstblume die Luft aus den Lungen. Sie keuchte und stöhnte, aber ihr Körper blieb schlaff und entspannt und ihr Blick ruhte unverwandt in seinem. Eisenzehe kam mit durchgebogenem Rücken. Während er sich entlud fühlte er erneut Herbstblumes Kontraktionen, die mit ihm zum Höhepunkt kam. Er schaute liebevoll auf sie herab. In einer Mischung aus Scheu, Befriedigung und Stolz erwiderte sie seinen Blick. Dann ließ er sich erschöpft auf ihren Körper sinken. „Du warst lange weg“ sagte Herbstblume leise.

 

 

Eisenzehe und der Kleine durchstreiften die Wälder um ihre Behausung. Der Abend nahte, sie würden bald zurückkehren müssen. Die Jagd war nicht erfolgreich gewesen, seltsamerweise schien der Wald wie leergefegt. Doch dann stutzten sie. Sie hatten Hufspuren entdeckt. Spuren von vielen Pferden. Von sehr vielen Pferden. Eisenzehe fluchte leise. „Hunnen“ flüsterte der Kleine. Eisenzehe nickte. „Rasch zurück!“ In leisem Laufschritt machten sie sich auf den Heimweg. Doch kurz vor ihrem Hof blieben sie wie angewurzelt stehen. Vor ihnen hatten sie eine Bewegung ausgemacht. Eisenzehe identifizierte einen Spähertrupp von vier Reitern, die vorsichtig dem Weg folgten, der zu ihrem Gehöft führte. Die beiden Alemannen näherten sich dem Trupp mit geräuschlosen Sätzen. Ohne dass sie sich verständigen mussten, war klar, was sie zu tun hatten. Eisenzehe stürmte an dem hintersten Reiter vorbei und hieb dem Pferd im vorbeirennen den Vorderlauf ab. Das stürzende Pferd begrub seinen Reiter unter sich. Mit einem tierischen Schrei bohrte Eisenzehe den Sahs in den Rücken des nächsten Hunnen. Neben ihm tauchte der Kleine auf und riss ein Pferd mitsamt Reiter um. Bevor der vierte Reiter sein scheuendes Pferd unter Kontrolle hatte, durchtrennte Eisenzehes Klinge seinen Oberschenkel und er stürzte in einem Schwall von Blut zu Boden. Eisenzehe schlug den gefallenen Gegnern die Köpfe ab. „Schnell zurück“ keuchte er. Sie rannten los, Eisenzehe trug die Köpfe mit sich. „Schaff die Frauen und Kinder zur Rheininsel“ rief er im Laufen. „Sie werden ihre Kundschafter suchen und unseren Hof entdecken“. „Ohne Vorräte sind wir verloren“ sagte der Kleine. Sie hatten inzwischen den Hof erreicht. Die abgetrennten Köpfe genügten, um den Bewohnern jede Frage zu ersticken. Die Frauen rafften ihre Habseligkeiten zusammen und rannten mit ihren Kindern zu den Booten am Ende der Landzunge. Eisenzehe befestigte die Köpfe der Hunnen inzwischen an Stangen, die er vor dem Turm in die Erde rammte. Sein Plan stand fest. Er wollte die Hunnen, so sie kämen, vom Turm aus beschäftigen, während der Kleine so viele Vorräte als möglich auf die Rheininsel schaffen sollte. Das nackte Leben zu retten, genügte nicht. Den bevorstehenden Winter würden sie nicht überleben, wenn sie nicht ein Mindestmass an Nahrungsmittel retten konnten. „Hilf mir, das Strohdach nieder zu reißen“  Gemeinsam deckten sie das Dach des Turmes ab und warfen es auf einen Haufen in der Nähe des Turmes. „ Ich bringe die Frauen und Kinder auf die Insel, dann kehre ich zurück und hole die Vorräte“ sagte der Kleine mit etwas belegter Stimme. Dann stürmte er davon. Eisenzehe holte seinen Hunnenbogen, einen vollen Köcher, sein Schild und einen zweiten Sahs, dann bezog er seinen Posten auf der nun freigelegten Plattform des Turmes. Rund um den Turm war der Wald gerodet, sodass Eisenzehe ein gutes Schussfeld hatte. Normalerweise ließen sie ihre Tiere hier weiden. Eisenzehe beobachtete, wie das Boot mit seiner und der Familie des Kleinen ablegte und schwerfällig die tückische Strömung durchquerte. Herbstblume schaute unverwandt zu ihm, und sein Herz wurde schwer. Er winkte ihr zu und wandte sich dann ab.

Etwa eine Stunde verstrich  (nicht, dass Eisenzehe etwas mit dem Begriff „Stunde“ hätte anfangen können) dann bemerkte Eisenzehe eine Bewegung am Waldrand. Immer mehr der fellbekleideten Reiter auf den struppigen Pferden quollen aus dem dämmrigen Wald. Eisenzehe stellte seinen vollen Köcher vor sich und wartete, bis sie nahe genug waren. Als die Hunnen die abgeschlagenen Köpfe ihrer Kundschafter entdecken, gab es einen Aufschrei und die Horde preschte im Galopp heran. Eisenzehe hob den Bogen und schoss schnell und präzise. Die Horde verwirrte sich, reiterlose Pferde liefen durcheinander. Die hunnischen Pfeile zischten an Eisenzehe vorbei, von unten nach oben geschossen, konnten sie jedoch gegen den von der soliden Holzbrüstung geschützten Gegner wenig ausrichten. Der Angriff kam ins stocken, die Hunnen zogen sich zurück. . Eisenzehe wartete. Die Sonne war bereits untergegangen, Eisenzehe hatte leise Geräusche hinter sich wahrgenommen, die ihm verrieten, dass der Kleine dabei war, die Vorräte in Sicherheit zu bringen. Es wurde zusehend dunkler. Eisenzehe zündete eine Fackel an und warf sie auf die Reste des Turmdaches, die im Schussfeld lagen. Das Stroh fing Feuer und beleuchtete den Platz. Plötzlich hörte Eisenzehe ein vielfaches Zischen. Er riss sein Schild hoch und ein Pfeilregen prasselte auf ihn herunter. Eisenzehe fühlte einen durchdringenden Schmerz in seinem Bauch. Ein Pfeil steckte etwas oberhalb seines Gürtels in seinen Eingeweiden. Traurig erkannte Eisenzehe, dass er sterben musste. Er brach den Schaft vorsichtig etwas oberhalb der Wunde ab und fluchte. In seinem Kulturkreis war der Bogen eine eher selten benutzte Waffe, die er selbst für gezielte Schüsse perfektioniert hatte. Das indirekte Schießen, beruhend auf der Masse der Schützen war ihm fremd und hatte ihn kalt überrascht. Er seufzte und warf das bereitliegende Seil die Rückwand des Turmes hinunter. Während er sich abseilte, dachte er wehmütig daran, dass er jetzt eigentlich hätte fliehen können … wenn er nicht schon den Tod in seinen Eingeweiden tragen würde. Unten angekommen, zog er beide Sahs, lehnte sich  gegen die dicke Holzwand und wartete. „Kommt, meine Freunde … kommt alle her. Es schießt niemand mehr… Vielleicht habt ihr ihn erwischt? Bestimmt habt ihr ihn erwischt. Kommt, kommt und schaut nach.“ murmelte er beschwörend. Und wirklich, nach kurzer Zeit hörte er Hufgetrappel, Stimmengemurmel und dann wuchtige Schläge gegen das Tor an der Vorderseite des Turmes. Eisenzehe pumpte seine Lungen voll Luft, spannte alle Muskeln an, dann raste er um die Ecke. Die Hunnen, die darauf konzentriert waren, das Tor einzuschlagen, registrierten zunächst nicht, was sich in ihrem Rücken abspielte. Eisenzehe pflügte, nach beiden Seiten wuchtige Schläge austeilend, durch ihre Mitte. Er schlug, stach, wehrte halbherzig Schläge ab. Um ihn herum schreiende, blutende und sterbende Feinde, abgetrennte Gliedmassen, spritzendes Blut. Tod, zeig mir dein Gesicht und finde mich lachend! Etwas traf ihn von vorne gegen den Kopf und er konnte nur noch zweidimensional sehen. Distanziert nahm Eisenzehe wahr, dass er aus vollem Hals brüllte. Dann plötzlich merkte er, dass sich die Hunnen vor ihm zurückzogen. Er las Verwirrung, ja eine seltsame Scheu in ihren Gesichtern. Irritiert sah er an sich herunter, registrierte seine herausquellenden Eingeweide, die Ströme von Blut … und verstand. Müde wandte er sich ab und schleppte sich zu dem Dolmen, der in der Nähe des Turmes stand. Er drückte seine blutige Hand gegen den rauen Stein. Langsam sackte er in sich zusammen.

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