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Es war spät geworden. An den meisten Ständen und Fahrbetrieben auf der Kirmes wurde schon mit Hochdruck gearbeitet, Scharniere wurden gelöst, Bretter auseinander geschlagen, Waren und Dekorationsmaterial verstaut, Planen entfernt. Es war der letzte Abend des Frühlingsfestes, schon in der Nacht würden die Wagen der Schausteller wieder auf den Landstraßen sein, unterwegs zu dem nächsten Schützenplatz, auf dem sich vielleicht ein wenig Geld verdienen ließ.
Jana stand mit ihrem Freund Christian vor der neuen Attraktion aller Rummelplätze in Deutschland und überlegte, ob sie mit ihm die Möglichkeit wahrnehmen sollte, die letzte Fahrt in der „Geisterbahn für Erwachsene“ hier in der Stadt zu erleben.
Es war in den Medien viel davon zu hören und zu sehen gewesen in der letzten Zeit, und auch die lokalen Zeitungen schütteten sich aus ob des Lobes über diese angeblich so bahnbrechende Innovation. Das ganze Ding war schlichtweg aufgebaut wie eine klassische Geisterbahn, mit dem Unterschied, dass es sich „Folter-Kabinett“ nannte und nur von Personen besucht werden durfte, die nachweislich mindestens 18 Jahre alt waren.
Der Grund dafür war, dass dem Schaulustigen auf der Fahrt durch die düsteren Kammern Szenen aus meist mittelalterlichen Folterkellern dargeboten wurden, untermalt mit schauerlichen Melodien und Gesängen, teils auch mit Erklärungen über den Grund oder den angeblichen Sinn gewisser Praktiken. Alles im Rahmen des Erlaubten zwar, aber eben nichts für Kinder oder Jugendliche.
„Stilvoll arrangiert, trotz all des dargestellten Schreckens“, so oder ähnlich klangen die Berichte in der Presse.
„Na komm, lass uns das wenigstens noch mitnehmen“, maulte Christian sie an, und Jana hörte an seiner Stimme, dass er viel Wert darauf legte. Sie mochte es ihm nicht verdenken. Sie hatten beide so viel um die Ohren, dass es an ein Wunder grenzte, was sie beide heute abend geschafft hatten. Mal endlich wieder ein ganz entspannter Abend, den sie gemütlich zu zweit und ohne irgendeine Verpflichtung miteinander verbringen konnten.
Sie hatten sich gut amüsiert und waren wie die Kinder herumgetollt hier auf dem Frühlingsfest, nun war der Abend gleich zu Ende, sie würden die Nacht dann womöglich noch in rauschartiger Liebesekstase verbringen, aber am morgigen Montag würde sie der Alltag wieder einfangen.
Ob ihr Verliese und Folterkeller nun gefielen oder nicht, Jana wollte ihrem Freund diese Freude gönnen. „Na los, du Quälgeist, auf ins schauerliche Vergnügen“, sagte sie und knuffte Christian dabei in die Rippen. Er freute sich trotz seiner 35 Jahre wie ein Kind und stürmte fast auf die Kasse zu. Jana war elf Jahre jünger als er, aber meist war sie doch eher die reifere Person in ihrer Beziehung. Aber Jana liebte ihren „alten Rabauken“ eben, wie sie ihn oft zu nennen pflegte.
An der Kasse des Kabinetts angekommen hörte Jana ihren Freund etwas stottern. „Äh, wieviel ? Ach ja, ach so, klar, Moment, hier habe ich...“ Jana sah schon, was ihn zum Stottern gebracht hatte. Die Dame in dem Kassenhäuschen konnte einen Mann schon unruhig machen. Sie trug zwar einen dicken Rollkragenpullover, der ihren vermutlich schönen Körper verhüllte, aber allein ihr hübsches Gesicht mit dem freundlichen Lächeln und ihre langen, glatten schwarzen Haare machten sofort Eindruck.
„Männer !“, knurrte Jana leise. Nach einem Seitenblick auf Christian verbesserte sie sich. „Äh, Jungs !“
Jana betrachtete lieber die Werbeplakate neben dem Eingang.
„Vergesst Madame Tussaud und ihr Wachsfigurenkabinett in London“ stand dort zu lesen. Natürlich. Der besondere Clou dieser „Geisterbahn“ war, dass die dargebotenen Figuren eine brandneue technische Finesse aus kanadischen High-Tech-Labors sein sollten, die angeblich so lebensecht wirkten, dass man es wirklich mit der Angst bekam.
Zuckende Muskelstränge, bis ins Detail ausgearbeitete Puppen, das sollten die Besucher angeblich zu sehen bekommen. Christians Freunde, die diese Attraktion schon besucht hatten, sprachen vor allem davon, dass die gefesselten und angeketteten Opfer alle nackt dargestellt waren. Auch das natürlich bis ins letzte Detail...
Jana zweifelte keinen Moment daran, dass Christian sich insbesondere auf die Kammern freute, die sich mit Hexenjagd und ähnlichem beschäftigten.
Endlich hatte er die Karten gelöst und sie konnten sich in die Warteschlange der Besucher einreihen. Vorn an den Schienen stand ein muskelbepackter Hüne, der den Fahrgästen beim Einsteigen in die kleinen Wagen half. Es dauerte Minuten, bis sie an der Reihe waren. Sie setzten sich in die kleinen Schienenfahrzeuge, dann legte der Muskelmann die Sicherheitsbügel um die Oberkörper von Jana und Christian. Christian schnaufte übertrieben, als der Mechanismus einrastete. „Muss das denn so fest sein ? So gefährlich wird der Parcours doch nicht sein, oder ?“, beschwerte er sich.
Der Schausteller lächelte nachsichtig, da er diese Frage wohl schon häufig gehört hatte.
„Es geht nicht allein um Ihre Sicherheit, auch um unsere. Unsere Ausstellungsstücke dürfen keinesfalls berührt werden, sie sind empfindlich und – sehr teuer, mein Herr.“ Er machte eine einladende Handbewegung, dann setzte sich das Wägelchen mit Christian und Jana auch schon in Bewegung.
Jana empfand die Fahrt von den ersten Metern an schon als wirklich beängstigend. Unter akkustischer Begleitung von schrillen Schreien, dem Knallen von Peitschen und dem monoton-brummigen Gesang von Mönchen fuhren sie an Gemälden, Fotos und sonstigen Darstellungen gruseliger Szenen vorbei, bis sie krachend eine Tür durchbrachen und die erste Kammer erreichten.
Ein nackter Mann stand vornübergebeugt mit dem Rücken zu den Schienen in einem Pranger, seine mächtigen, kräftigen Oberschenkel schienen zu zittern, eine Peitsche, die über den Pranger gelegt war, ließ auch ohne viel Phantasie erahnen, was mit ihm geschehen sollte.
Vergeblich versuchte Jana sich weiter vorzubeugen, um den herrlich gestalteten Hintern dieses Adonis genauer betrachten zu können, doch der Bügel hielt sie sicher fest.
Christian lachte übermütig. „Na siehst du, es gefällt dir auch, nicht wahr ?“ Jana erwiderte nichts, aber ihr Freund hatte recht. Faszinierend und auf gewisse Weise erregend war das schon.
So ging es weiter durch zahlreiche Kammern dieser Art, in manchen waren gar keine Puppen, nur Folterinstrumente und Fesselutensilien, aber alles hatte seine Wirkung. Die Tour näherte sich langsam ihrem Ende, da war Jana sich sicher.
Christian hatte seine Hexen gesehn, Jana die aufs Rad gebundenen Diebe, und beide waren sie so unruhig, dass sie es kaum erwarten konnten, ins heimische Schlafzimmer zu kommen. Jana sah schon das Licht am Ausgang der Bahn, als ihr Wagen plötzlich protestierend quietschend eine extreme Rechtskurve nahm, durch einen Vorhang rumpelte und in einem stockdunklen Raum zum Stehen kam.
„He, hier ist was schief gelaufen !“, schrie Christian durch die nachtschwarze Dunkelheit, bevor Jana sich auch nur im mindesten von dem Schock erholt hatte. Dann waren auch schon überall Hände in ihrem Gesicht, sie hörte ein verzweifeltes Schnauben von Christian, der Geruch von Chloroform überall, davon war Jana überzeugt, obwohl sie noch nie zuvor mit Chloroform in Berührung gekommen war, sie hörte noch ein zischendes Seufzen von Christian in ihren Ohren, dann ... Schwärze.
Irgendwann erwachte Jana mit bohrenden Kopfschmerzen. Ihre Augenlider öffneten sich flatternd und widerwillig. Im schummrigen Dämmerlicht einer schwachen Lichtquelle konnte sie zuerst gar nichts erkennen und so versuchte sie, sich aufzurichten. Der Versuch scheiterte kläglich, da sie ihre Arme nicht benutzen konnte.
Irgendjemand hatte ihr die Hände hinter dem Rücken zusammengebunden. Der Boden unter Jana vibrierte, sie befand sich offenbar in einem fahrenden Auto. Ihre Kopfschmerzen ließen so nicht unbedingt nach. Sie war also offenkundig nicht nur überfallen und betäubt worden, man hatte sie auch noch entführt.
Janas Fähigkeit zu empfinden kehrte immer mehr zurück. Nach kurzen Bewegungsversuchen merkte sie, dass auch ihre Füße mit einem derben Strick gefesselt waren. Und sie merkte, dass sie keinerlei Kleidung mehr trug. Jemand hatte sie völlig nackt ausgezogen. In ihrem sowieso schon trockenen Mund befand sich eine Art Ball, der so fixiert war, dass sie keinen Ton von sich geben konnte. Jana bekam Angst und konzentrierte sich nun trotz Kopfschmerzen darauf, ihre Umgebung zu erforschen.
Ihre Blicke wurden von Metallstäben behindert, sie drehte den Kopf und stellte fest, dass sie nicht nur an Händen und Füßen gefesselt war, zur Sicherheit hatte man sie auch in einen ziemlich kleinen Käfig gesperrt, aus dem es kein Entrinnen gab.
Das Gefährt, in dem sie sich befand, musste der Größe nach ein ganz gewöhnlicher Transporter sein, der ein wenig seinem Zweck nach umgebaut worden war. Ihr Käfig war fest im Boden verankert. Gegenüber an der Wand entdeckte Jana nun ihren Freund. Christian hing mit Ledermanschetten in x-Form an die Wand gekettet dort. Er war ebenso nackt wie sie selbst und hatte das Bewusstsein offensichtlich noch nicht wiedererlangt. Auch er war geknebelt. Jana spürte Panik in sich aufsteigen.
Christian war auch entführt worden ! Das hier war alles kein Spaß mehr.
Jana schaute in Richtung Heck des Transporter-Innenraumes, der noch mäßiger beleuchtet war, und bekam den nächsten Schock. Dort befand sich genau der gleiche Aufbau wie weiter vorn, auch dort ein kleiner Käfig, in dem eine nackte, rothaarige, gefesselte Frau kauerte. Ihr gegenüber stand ein angeketteter Mann, der neugierig zu ihr herüber sah.
Die Erkenntnis traf Jana wie eine Eisdusche. Die Oberschenkel-Muskeln dieses Mannes waren die, die sie vor ein paar Stunden im Folter-Kabinett so bewundert hatte.
Jetzt erst fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Das lukrative Erfolgsrezept der Schausteller waren nicht raffinierte Latex-Puppen, die so wirkten, als wären es Menschen, es war schlichtweg andersherum. Die Betreiber der Erwachsenen-Geisterbahn verwendeten Menschen, die sie auf ihren Folter-Instrumenten so fixierten, dass sie wie schwach bewegliche Puppen wirkten !
Und nun – nun sollten Christian und sie als Nachwuchs für den „Puppen-Zoo“ dienen. Jana keuchte in den lästigen Ball-Knebel und riss an ihren Fesseln. Vergeblich. Natürlich. Wenn diese Idioten von irgendetwas was verstanden, dann gewiss vom Fesseln.
Auch Christian war mittlerweile erwacht und betrachtete mit erschrocken blitzenden Augen seine Umgebung. Er hatte wohl ebenfalls begriffen, was hier vor sich ging.
Der Transporter bog nun scharf ab, die Insassen wurden kräftig durchgeschüttelt. Auf unebenem Boden rumpelte er noch eine Weile weiter, dann stoppte er. Die sowieso schon schwache Innenraumbeleuchtung erlosch und kurzfristig kehrte trügerische Stille ein. In völliger Dunkelheit warteten die vier Gefangenen darauf, was nun weiter passieren würde.
Bald begann es laut zu werden, draußen vor dem Gefährt. Kommandos wurden gerufen, Metallstangen klapperten, schwere Schritte waren sogar durch die Wand des Transporters zu vernehmen. Jana war sofort klar, was das bedeutete.
Die Schausteller hatten einen neuen Schützenplatz – oder was auch immer – erreicht, und jetzt bauten sie einen neuen Rummelplatz auf.
Stunden vergingen, in denen nichts geschah, bis urplötzlich die Tür des Transporters aufgerissen wurde. Vom Tageslicht geblendet schloss Jana die Augen und konnte nur erahnen, dass der Käfig der rothaarigen Frau geöffnet wurde, und sie einfach davongetragen wurde.
Rasch konnte Jana wieder besser sehen und beobachtete, wie zwei unglaublich kräftige Kerle den angeketteten Mann von der Wand los machten, um ihm dann andere Ketten anzulegen. Wehren konnte er sich dabei gegen die beiden nicht.
Jana hatte zwar wahrlich andere Sorgen, aber sie verkniff es sich trotzdem nicht, dem süßen Knackarsch des Gefangenen hinterherzublicken, als er von den beiden Kerlen weggeführt wurde.
Jetzt waren nur noch Christian und sie im Transporter, bis eine Frau den Wagen betrat. Es war die schöne Kassiererin. Jana hob die Augenbrauen. Außerhalb ihres Häuschens sah sie noch atemberaubender aus.
Ihre schwarzen, seidig glänzenden Haare reichten fast bis zu ihrem wundervoll geformten Po, ihr Oberkörper war in eine rote Seidenbluse gehüllt, die ein so tiefes Dekollete hatte, dass man die Rundungen ihrer Brüste gut erkennen konnte. Weiterhin trug sie einen knöchellangen, engen schwarzen Lederrock, der bei jedem ihrer grazilen Schritte leise knarrte. Ihre Füße waren bekleidet mit extrem hochhackigen Lederstiefeln. Ihre Hände steckten in ebenfalls schwarzen Seidenhandschuhen, die bis zu ihren Ellbogen reichten. Solche Handschuhe kannte Jana eigentlich nur an betagten Damen in der Oper.
Jedenfalls musste Jana neidlos anerkennen, dass die Frau über unglaubliche Schönheit verfügte, die noch gepaart war mit einer anmutigen Eleganz ihrer Bewegungen.
Mit einem kurzen Seitenblick stellte Jana fest, dass auch ihr Freund mit weit aufgerissenen Augen die grazile Lady bestaunte.
Sie blieb neben Janas Käfig stehen und lächelte sowohl Christian als auch Jana leicht überheblich an.
„Okay, meine Küken“, begann sie mit rauchiger Stimme, „ich bin mir sicher, ihr seid clever genug, um längst verstanden zu haben, warum ihr hier seid und was mit euch passieren soll. Ihr werdet zwei weitere Attraktionen in unserem Folter-Kabinett sein. Was solltet ihr wissen ?
An sich ist das schon alles. Ich hoffe, ihr habt mich verstanden.“
Jana schwirrte der Kopf. Ein Traum. Ein schrecklicher Traum. Das musste es eigentlich sein. Aber er fühlte sich so scheußlich real an.
Die schöne Frau sagte nichts mehr und begnügte sich damit, hintergründig zu lächeln.
Ihr Blick streifte Janas Augen, dann wandte sie sich Christian zu.
„Ein hübsches neues Püppchen“, murmelte sie und ließ ihren Finger sanft über Christians Oberkörper gleiten. Halb verärgert, halb mitleidig musste Jana mitansehen, wie das Glied ihres Freundes sich langsam versteifte.
Natürlich wollte Christian das nicht, das war Jana schon klar, aber er konnte auch nichts dagegen tun. Die Schwarzhaarige war die Sünde pur.
Nun fuhr sie mit ihrem seidenbehandschuhten Finger am Penisschaft von Christian entlang, was sein bestes Stück endgültig zu voller Größe anwachsen ließ. Sie umfasste das steife Glied mit ihrer ganzen Hand und rieb es ganz langsam. Protestierend stöhnte Christian in seinen Knebel, schloss die Augen und drehte den Kopf zur Seite. Das nützte ihm jedoch nichts.
Jana kannte ihren Freund gut genug, um zu sehen, dass er kurz vor einem Orgasmus stand. Als es fast soweit war, ließ die schwarzhaarige Schönheit abrupt von ihm ab und wandte sich in Richtung Ausgang.
Christians Penis zuckte und pochte, aber es hatte nicht ganz zum Samenerguss gereicht.
Hämisch lächelte die Frau im Vorbeigehen Jana an, natürlich wusste sie, wie quälend es für Jana gewesen sein musste, zu sehen, wie ihr Freund von einer fremden Frau fast bis zum Höhepunkt gebracht worden war.
„Carlos ! Matip !“, rief sie an der Tür nach draußen, „bereitet den Neuen vor, ich hole ihn gleich ab. Er kommt in Raum drei. Und macht danach auch seine reizende Gefährtin bereit. Sie kommt auf die Strafbank in Raum fünf.“
Sie verließ den umgebauten Transporter und statt ihrer kletterten zwei muskelbepackte Kerle in den Transporter. Einen kannte Jana schon, er hatte ihr und Christian in den Wagen geholfen, als sie ihre unheilvolle Fahrt angetreten hatten.
Sie blieben vor dem Käfig stehen und starrten Jana mit einem lüsternen Grinsen im Gesicht an. Jana musste würgen, als sie den Körpergeruch der beiden völlig verschwitzten Männer wahrnahm.
„Das ist die Hübscheste seit langem“, sagte einer der beiden. „Meinst du, wir könnten sie vielleicht...?“ „Du kennst doch Marinas Regeln, Carlos. Die Mädchen dürfen nicht benutzt werden während der Saison. Sie müssen unversehrt präsentiert werden. Vielleicht geht ja was im Winterquartier.“
Jana bekam eine Gänsehaut. Winterquartier ? Es war gerade mal Mai. Sollte das etwa bedeuten, dass Christian und sie ewig Gefangene der Schausteller bleiben sollten ?
Die beiden Männer wandten sich nun Christian zu und lachten laut, als sie seinen immer noch angeschwollenen Penis bemerkten. Matip schlug mit der flachen Hand kräftig gegen das abstehende Glied, was Christian heftig zusammenzucken ließ.
„Na, hat Marina dich scharf gemacht ?“, fragte Carlos spöttisch, „kein Wunder, sie ist schon eine außergewöhnliche Frau.“
Die beiden bulligen Männer lösten Christians Hände und Füße von der Wand des Transporters, hielten ihn dabei aber so sicher fest, dass er nicht die geringste Chance gehabt hätte, einen Fluchtversuch zu unternehmen.
Um seine Handgelenke legten sie dicke Eisenschellen und ketteten seine Hände auf dem Rücken zusammen. Sein Hals wurde mit einem schweren Sklavenring versehen, an dem die Schausteller eine Kette befestigten. Diese Kette wurde so an seinem Knöchel angeschlossen, dass Christian gebückt stehen musste.
Matip beugte sich aus der Tür. „Marina ! Der Neue ist so weit !“ Wortlos betrat die schöne Chefin der Bande den Transporter, ergriff die Kette an Christians Hals und zog ihn mit sich aus dem Wagen.
Kaum waren sie verschwunden, wandten sich die beiden Kerle Jana zu. Sie öffneten die Tür des Käfigs und zerrten sie heraus wie ein Kätzchen aus dem Körbchen. Jana grummelte hilflos in den Knebel. Ihre Fußfesseln wurden gelöst und Carlos drückte ihre Beine auseinander. „Das geht wohl in Ordnung so, oder ?“, fragte er und deutete dabei auf Janas Scham, die bis auf den schmalen Streifen oberhalb ihrer Klitoris gründlich rasiert war wie immer.
„Mehr als nur in Ordnung“, erwiderte Matip heiser und starrte fasziniert auf Janas Intimbereich. „Dann bringen wir sie mal in Position.“
Sie zogen Jana auf die Füße und führten sie aus dem Transporter wie eine Gefangene. Janas Kreislauf war nach der langen, bewegungslosen Zeit nicht gerade optimal in Form, und auf den den ersten Metern stolperte sie mehr schlecht als recht zwischen den beiden Schaustellern her.
Sie begegneten auf ihrem Weg zu Janas Erleichterung nur einem Mechaniker, der dabei war, an den Gleisen herumzuschrauben. Er betrachtete die neue „Puppe“ und ließ einen anerkennenden Pfiff ertönen. „Unser Laden wird immer besser. Respekt, Jungs !“ Dann widmete er sich wieder seiner Arbeit.
Jana wäre am liebsten vor Scham im Boden versunken, doch diese Gnade wurde ihr nicht zuteil.
Sie kamen nun durch einen der „Ausstellungsräume“, und Jana erstarrte für einen Moment. Sie erkannte den Körper sofort, den sie dort sah. Die Ledermaske über dem Kopf des Unglücklichen konnte sie nicht täuschen.
Es war Christian, der dort stand, seine auf den Rücken geketteten Hände so weit nach oben gezogen, dass er weit vornübergebeugt stehen musste, die Beine weit gespreizt fixiert und zu Janas besonderem Erschrecken Klemmen an seinen Hoden, die diverse Gewichte tragen mussten.
Aufgrund der Maske konnte er nicht einmal schmerzerfüllt stöhnen, was für eine fiese Schweinerei !
Carlos und Matip zogen Jana einfach weiter.
„Ja, das ist dein Freund“, erklärte Matip fröhlich, der Janas angstvollen Blick richtig gedeutet hatte, „diese Ledermasken tragt ihr alle hier. Eure festgemachten Körper halten die Besucher alle für geil gemachtes Hightech-Spielzeug, aber könnten sie eure Gesichter sehen, wäre unsere Show wohl vorbei.“ Ein albernes Gelächter entrang sich seiner Kehle.
Wut und Verzweiflung bildeten gleichstarke Pole in Janas Herz.
Durch eine Nebentür gelangten sie offenkundig direkt in Raum fünf, denn Carlos verkündete stolz : „Dies ist ab jetzt dein Reich, Prinzessin ! Erfülle ihn mit Leben.“ Ein tierisch anmutendes Grunzen erklang aus seinem Mund, das wohl eine Art von Gelächter sein sollte.
Die kleine Kammer wurde von zuckendem Licht erhellt, das von künstlichen Fackeln an den Wänden stammte. Einzige Attraktion des sehr kleinen Raumes war der Strafbock, der in der Mitte stand und von verborgenen Punktstrahlern an der Decke gesondert erhellt wurde.
Er war so breit, dass eine schmale Person wie Jana gerade so darauf liegen konnte. Eine Besonderheit des Instruments war, dass sich vorn ein kleiner Zapfen befand, der senkrecht in die Luft ragte. Genau über diesem Zapfen wurde Jana von den beiden Männern breitbeinig positioniert.
Carlos fummelte aus irgendeiner Tasche seines schmutzigen Arbeitsanzuges eine Tube Gleitcreme hervor und behandelte damit fachmännisch Janas Rosette. Jana weinte lautlos und versuchte nur noch, nicht verrückt zu werden.
Christian stand jetzt in Raum drei mit Gewichten an den Hoden, sie selbst würde gleich ...
Es war alles so absurd.
Carlos war fertig und postierte Jana so, dass sich ihr Poeingang direkt auf dem Holzzapfen befand. „Der ist eigentlich nur dafür da, dass du in den nächsten Stunden auch ein bisschen Spaß hast“, erläuterte Matip höhnisch. „Solch ein Prachtarsch muss doch schließlich verwöhnt werden“, fügte er an und knetete dabei genussvoll Janas feste Pobacken.
Jana stöhnte gequält in den Knebel, als sie nun von Carlos auf den Bock gedrückt wurde und der Zapfen immer tiefer in ihren Hintern eindrang. Endlich saß sie auf dem Bock. Ihr Po war völlig ausgefüllt.
Matip zerschnitt den Strick, mit dem seit Stunden ihre Hände gefesselt waren. Janas Freiheit währte allerdings nicht lange, die kräftigen Männer drückten sie auf das Holz, auf dem sie rücklings zu liegen kam. So war der Stab in ihrem Anus noch unangenehmer zu spüren, Jana drückte ihr Becken ein klein wenig nach vorn, um sich so Erleichterung zu verschaffen.
Mit schweren Ketten fesselte Carlos ihr dann die Hände unter dem Bock zusammen, Matip verfuhr genauso mit ihren Füßen.
Janas links und rechts neben dem Bock herabhängenden Beine wurden dann nach hinten gezogen und ihre Füße wurden mit den Händen zusammengekettet. Um ihren Hals wurde ebenfalls ein eiserner Ring geschlossen und an dem Bock fixiert. Jana war nun völlig wehrlos und konnte sich nicht mehr bewegen.
Ihre gespreizten Schenkel wiesen genau in Richtung der Schienen, die Fahrgäste, die hier bald vorbeirollen würden, würden es gar nicht vermeiden können, direkt auf Janas geöffnete Schamlippen zu blicken. Hilflos brummte Jana leise in den Knebel.
Sie war gerade eben so weit von den Schienen entfernt, dass die Besucher sie aus den Wagen heraus nicht berühren konnten.
„So, gleich geht es los, Süße“, sagte Carlos und drehte dabei Janas Brustwarzen zwischen seinen kräftigen Fingern, „mach uns keine Schande. Du bist eine echte Attraktion.“ Dann wurde auch Jana die schwarze Ledermaske über den Kopf gezogen, die nicht nur ihr Gesicht verdeckte, sondern auch noch die Knebelung perfektionierte. Jetzt konnte sie kein Geräusch mehr von sich geben, dass irgendjemand hören würde.
Flach atmete Jana durch die kleinen Öffnungen der Maske an ihrer Nase. Sie hörte noch die Schritte der beiden Männer, dann war sie allein.
Die Geräusche in dem Kabinett waren schon ohne jegliche elektronische Untermalung furchteinflößend. Überall knirschte, knisterte und knarrte etwas. Jana wusste längst nicht mehr, was sie eigentlich denken sollte. Es gab wohl keine Chance, aus diesem Albtraum aufzuwachen.
Ihre Position auf dem Bock war gar nicht so unbequem, wie es wohl aussehen musste. Sie musste nur ihre zusammengeketteten Hände und Füße ganz entspannt halten, damit sie keinen Krampf in Armen oder Beinen bekam.
An den Pflock in ihrem Hintern hatte sie sich schnell gewöhnt. Zumindest schmerzte er nicht mehr. Im Gegenteil, er war gar nicht unangenehm. Fast wie ein letzter Freund, den sie in dieser düsteren Kammer noch hatte. Es verging noch mindestens eine Stunde, dann war es so weit.
Jana spürte eine Vibration, die den ganzen Raum erzittern ließ, dann ertönte ein gedämpftes Rumpeln. Ihr war klar, was das bedeutete. Der Fahrbetrieb hatte begonnen. Ein weiteres Mal zog sie völlig sinnloserweise an ihren Ketten, aber sie war zu völliger Bewegungslosigkeit verdammt.
Mit einem lauten Krachen und Scheppern öffnete sich eine der hölzernen Schwingtüren und der erste Wagen rollte rumpelnd auf den Schienen in den Raum. Aus den Lautsprechern irgendwo über ihr ertönte ein markerschütternder Schrei einer Frau, dann der Knall einer Peitsche Jana hörte ein heiseres Lachen und dann eine leise männliche Stimme ganz in ihrer Nähe. „Sieh dir das doch mal an, das ist ja wirklich unglaublich ! Wie haben sie das so naturgetreu hinbekommen ?“
Jana konnte durch die Ledermaske zwar absolut nichts sehen, aber sie war sich fast sicher, dass der Mann bei diesen Worten auf ihre rasierte Scham zwischen ihren gespreizten Schenkeln gezeigt hatte. Ein leichtes Zittern ging durch ihren Körper.
„Und ihre Brüste heben und senken sich als würde sie atmen. Wahnsinn !“ Erneut quietschte und donnerte es, der Wagen war durch die nächste Tür gefahren. Verblüfft registrierte Jana ein seltsames Kribbeln zwischen ihren Beinen. Wieder dieses Krachen und Scheppern. Kaum war der erste Wagen vorbei, näherte sich auch schon der nächste.
ENDE
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Sexgeschichten für jeden Geschmack
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Kommentare
wow
richtig richtig tolle geschichte. hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung
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Eine gute Geschichte
locker und schön geschrieben - wirklich gute, kurzweilige Unterhaltung.
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guter Anfang
Der Anfang ist sehr gut geschrieben, viele detailierte Beschreibungen, aber gut gemacht. Auf eine Fortsetzung bin ich gespannt.
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Wunderbar
lebendig beschrieben. Das war eine tolle Idee, flüssig zu lesen und ich finde es schade, dass es nicht weitergeht. Ich weiß schon, warum ich die Kirmes nicht mag ;-)
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eine super idee
und ganz toll umgesetzt. ich habe diese geschichte in vollen zügen genossen und würde mich über eine fortsetzung freuen :-)
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Geile Fantasie
Im echten Sinn des Wortes eine fantastische Story ! :-)
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