Freitag

Hinweis: Es wird nicht gekuschelt!
 

Heute ist Freitag, ich sehe dir an, dass du auch daran denkst. Ich sehe dich generell sehr gern wie jetzt, jeden Tag wenn ich nach Hause komme, schon auf der Fahrt, sehne ich mich nach diesem Augenblick. Kaum die Tür geöffnet erblicke ich dich! Am Ende des Flurs, den Kopf auf den Boden, dich auf dem Boden, präsentierst du, was mir gehört. Schön wie du dich selbst offen halten kannst, Genuss pur!

Ich kann kaum meine Augen von dir abwenden, aber ich gehe, so wie jeden Tag, ins Bad, um mich zu waschen. Dass du dort bleibst wo und wie du bist habe ich dir schon vor langer Zeit beigebracht. So kann ich mich ausgiebig erfrischen. Eine Wohltat ohne Gleichen, das kalte Wasser in meinem Gesicht. Ein kurzer Blick in den Spiegel, ich sehe meine eigene Gier. Zeit sie zu stillen!

Ich nähere mich dir langsam, das mache ich nicht immer, aber mir ist danach. Zielgerichtet greife ich in deinen Schritt, wie erlernt nimmst du sofort deine Finger weg und lässt meine Hand dort allein. Nur bei dieser Präsentation darfst du dich dort anfassen, sonst nie. Ja du hast mich erwartet, das fühle ich deutlich. Wie schön, dass du so nicht lügen kannst. Dein Fehler war jetzt nur, dass du dich erschreckt hast. Du weißt, dass ich hier bin, du weißt, dass ich das mache und noch genauer weißt du, dass ich keine Regung sehen will. Mit der anderen Hand suche ich deinen Kitzler und ziehe ihn lang. Ich drücke fest zu, so sehr wie ich es kann und ziehe. Dein Körper reagiert deutlich, aber du zwingst dich zur Ruhe, so will ich das haben, aber noch musst du da durch, noch musst du deinen Fehler spüren. Ja atme tief, ganz tief mein Engel, du hast es noch nicht überstanden. Beiße dich ruhig in deinem Knebel fest, nur gib mir deinen Schmerz! Deine Muskeln spielen mit meiner Hand, ich taste mich weiter, dich noch immer im Griff. Ich bin zufrieden, jetzt, vorerst.

„Auf!“, sage ich zu dir, blitzschnell richtest du deinen Oberkörper nach oben, ohne die Hände zu nutzen. Sehr gut, wirklich gut. Ich kontrolliere die Gewichte an deiner Brust und bringe sie zum schwingen. Es wird Zeit, dass wir hier mehr verwenden, du blinzelst nicht mehr, wenn ich sie in Bewegung bringe. „Reichen 50 Gramm oder 100 mehr?“, frage ich mich selbst in Gedanken.
„Ab sofort 500 Gramm benutzen!“, teile ich dir mit. Wir befinden uns auf einem sehr guten Weg und ich liebe es einfach, wenn deine Warzen in die Länge gezogen werden. Und ich bin gespannt wie viel es mal sein wird. Zwei Kilo zusätzliches Gewicht an deinem Körper sind in Ordnung. Gedankenverloren leine ich dich an, streichle deine unversehrte Rückseite und bringe die Gewichte an deinen Schamlippen auch zum tanzen. Oh ja, das gefällt dir, du glitzerst schon wieder, wie das Meer, zwischen deinen Beinen.

Ich stehe auf und blicke auf dich nieder, du wartest brav, dass ich dich abführe. Wortlos gehe ich ins Wohnzimmer, du folgst auf allen Vieren. Ich liebe unser Sofa. Unseres? Meines! Dein Platz ist davor, dort wo dein Dildo steht. Ohne Aufforderung lehnst du dich nach hinten und lässt ihn in dich. Ich weiß, dass es dir weh tut, ich genieße es. Sei froh, noch bin ich mit den sechs Zentimetern zufrieden, noch!
Nachdem er endlich in dir ist, so tief es geht, schaue ich dich an. Dein Gesicht ist gerötet, aber deine Augen sind klar, und ruhig bist du. Ich lasse mich so gern von deiner Stille anstecken.
„Ein“, sage ich und du atmest tief ein. Schön durch die Nase fließt die Luft in deine Lugen, wie dein Brustkorb sich hebt, sehe ich deutlich. Du wartest bis du mein aus hörst, erst dann gehst du dem Drang nach. Dieses Vorspiel zeigt mir immer wieder aufs Neue, wie sehr du gehorchen willst. Ich genieße es und du atmest nach meinem Befehl.

Die halbe Stunde sollte reichen, du bist hoch konzentriert, Zeit weiter zu gehen. Wie jeden Freitag liegt deine Maske auf dem Tisch, ich nehme sie und halte sie in meinen Händen, du senkst sofort den Kopf. Deinen Knebel ersetze ich mit der Maske, die eng um deinen Kopf anliegt. Nach der Einschnürung schaust du mich an, deine wunderschönen Augen leuchten wie Aquamarine. Dein Blick krallt sich in meinem fest und ich koste es aus. Nur jetzt darfst du es und du labst dich deswegen ausgiebig. Nachdem du mir ein Gedicht der Liebe per Gedanken gesandt hast, ich dir mein Herz zu Füßen legte, halte ich dein Atemschlauch zu. Durch deine Konzentration nimmst du es sofort wahr und wartest. Die ersten fünf Sekunden hast du überstanden, die nächsten zehn kommen gleich. Ich lasse dir genug Zeit, nehme meine Augen nicht von deinen und registriere jede Regung die du machst.
Erst ab 40 Sekunden wirst du unruhig, aber wir gehen weiter. Heute musst du 60 Sekunden auskosten und du weißt es.
Seit über einer Stunde bist du meiner Willkür ausgeliefert, nur die Vögel draußen begleiten musikalisch mein Handeln. Du hörst meinen Magen knurren, das Essen hast du bereits vorbereitet. Ich lasse von dir ab und wiederhole meine Befehle zum atmen. Zu oft hast du an der Stelle zu hastig geatmet, weitere zehn Minuten Hunger plage ich mich und kontrolliere dich.

„Auftischen!“, kaum spreche ich zu Ende, stehst du schon vor mir. So wie du bist, mit Maske und Gewichten, bist du aufgerichtet vor mir und ich greife wieder zwischen deine Beine. Noch immer bist du feucht, so ist es mir recht. Du bist froh, dass Freitag ist. Alle anderen Tage musst du deinen Dildo komplett in den Mund nehmen und zehn Minuten reinigen. Du hasst es, ich genieße es, ja morgen, morgen wird der heutige Ausfall ausgeglichen. Ich sehe dich schon wieder vor mir, wie du wirklich kämpfst. Du kniest vor mir und tief in deinem Mund dein bester Freund. Mehrere Stunden lasse ich dich so, meine Vorfreude ist so groß, dass ich kaum merke wie du wieder kommst und dich auf deinem Platz nieder lässt. Nur das Geräusch deiner Gewichte reißt mich aus dem Tagtraum.

Du hast mir Brote gemacht, verschiedene Käsesorten auf dunklem Brot. Die liebevoll geschnittenen Gurkenscheiben nasche ich immer zu erst. Sie sind eiskalt und erfrischen meinen Mund von innen. Ich weiß, es ist gemein, dass du Freitags, ab meinem Erscheinen, nichts mehr essen darfst, aber so war nun mal meine Entscheidung. Erst, nachdem du deine orale Fixierung überstanden hast, gestatte ich dir wieder die Nahrungsaufnahme. Meistens ist es dann bereits Mittag, aber an diese Fastenzeit hast du dich gut gewöhnt. Weißt du eigentlich wie stolz ich auf dich bin? Lobend streichle ich deinen maskierten Schädel, ich weiß, dass du es nicht fühlen kannst, jedoch hast du Kenntnis von dem Lob.

Nachdem das kalte Bier, ich liebe es zu Schwarzbrot, meine Kehle passierte, widme ich mich wieder dir. Es ist ein Standard, dass ich die Prozedur mindestens zwei mal mit dir mache. Jeden Befehl folgst du wieder ohne zu zögern, durch deine Maske höre ich es genauer, sehe es, du atmest tiefer als zuvor. Schon bald bist du wieder konzentriert und ich nehme dein Leben erneut in meine Hand. Diese Macht lässt mich, sogar noch heute, immer wieder erschauern. Meine Haare an den Armen stellen sich auf, ich gebe dir wieder Luft, du saugst sie ein. In meiner Hose wird es enger und enger.
Ja, auf deine Benutzung freue ich mich, besonders weil ich dir dann das Atmen schwer mache. Es steigert meine Lust unendlich, wenn ich dein Keuchen höre und tief ich dich stoße. Ich bin aufgewühlt, ich will es jetzt, doch sind wir noch nicht fertig. Du hast erst 50 Sekunden geschafft, noch zwei Mal, dann Atemübungen und dann, ja dann, dann spieße ich dich auf.

Endlich geschafft, du bist vor mir, ich eng hinter dir, deine Geräusche bringen mich zum kochen. Erbarmungslos stoße ich zu, ziehe deine Gewichte an den Brustwarzen und verliere fast meinen Verstand. Meine Selbstdisziplin ist verschwunden, ich nehme mir einfach was ich brauche. Dich, deinen Schmerz und dein Wimmern.
Umso näher ich meinem Orgasmus komme, umso mehr Schmerz bereite ich dir. Dein hastiges Stöhnen treibt mich immer mehr an. Wie ein Schlag trifft es mich und ich entlade mich in dir, du schreist. Nicht weil ich dir ein Stück der Erlösung schenkte, nein, deine Brustwarzen sind bis aufs äußerte gedehnt. Auch nachdem der letzte Samen in dir ist, lasse ich nicht los. Mein Kopf liegt auf deinem Rücken, du zitterst, du weinst, du gehst in der Welle des Schmerzes unter. Ich lasse dich treiben, lasse die Gischt über dich einbrechen, lasse dich dort wo du bist. Du nimmst nicht mal wahr, wie meine Hand deinen Schritt streift, meine Finger in dich tauchen und ich deine Nässe ablecke. Dein herber Geschmack vermischt sich mit meinem saurem Sperma, der perfekte Nachtisch. Ich lasse von dir ab und drehe dich zu mir, nehme dich fest in den Arm und lecke deine Tränen.
„Ich bin stolz auf dich! So unglaublich stolz. Du darfst dich ein paar Minuten sammeln“, gewähre ich dir eine der wenigen Pausen.

Unser Abend ist noch nicht vorbei, wir beide wissen es. Deinen Kopf hast du seitlich auf den Boden gelegt und die Atmung ist wieder ruhiger. Ich sehe wie du langsam wieder runter kommt, die Anspannung fällt von dir ab. Selbstbewusst richtest du dich auf und wartest. Ich lasse dich noch einige Momente weiter warten, erst dann führe ich dich ab. Im Schlafzimmer angekommen krabbelst du auf deinen Platz und ordnest deine Haltung. Mit meinem Rohrstock komme ich auf dich zu, nehme dir die Gewichte ab und fahre mit dem Stock die Stellen entlang, welche mein heutiges Ziel sein werden und kreise dort.

Mein erstes Ziel ist dein rechter Fuß, du streckst ihn mir entgegen. Hilfe kannst du keine erwarten, es ist deine Aufgabe den Fuß so zu halten, bis ich dir alle Schläge gesetzt habe.
„Vierzig“, gebe ich dir bekannt und setze den ersten Hieb. Die weiteren folgen und immer mehr ist dir die Anstrengung anzumerken. Als der 17. Schlag dich trifft, verlierst du kurz die Fassung. Jedoch lang genug um von vorn zu beginnen. Du weißt es, du erwartet es und ich schlage erneut zu. Demonstrativ sagte ich:„Eins.“
Bei dem anderen Fuß versagt du zwei mal. Dementsprechend viel Zeit verfliegt und meine Müdigkeit meldet sich. Nach dem letzten Schlag, du musst gedanklich  zählen, ziehst du dein Bein zu dir und drehst dich auf den Rücken. Weit öffnest du deine Beine und hebst das Becken an. Meinen Stock tausche ich gegen eine Peitsche. Sagen muss ich nichts zu dir, die Anzahl bleibt gleich. Bereitwillig empfängst du jeden Schlag, erstaunlich ist, dass du dich vollständig unter Kontrolle hast und keinen Fehler begehst. Meine Hand sucht deine Öffnung und wieder ist sie nass. Erst dann drehst du dich wieder um und wartest. Weitere Stellen habe ich nicht gewählt, so verbinde ich dir die Augen und lasse dich allein. In der Zwischenzeit stehe ich unter der Dusche und spüle den Tag von mir.

Nach einigen Minuten rufe ich dich zu mir, damit du dich für die Nacht bereit machen kannst. Als du deine Maske abnimmst sehe ich wieder dein wunderschönes Gesicht. Die Augen so rot wie deine Wangen, die Haare zerzaust. Du stehst am Waschbecken und putzt dir die Zähne. Ich trockne mich ab und schaue dir weiter zu. Wenn du so fertig bist, finde ich dich schöner, als wenn du dich zurecht machst und schminkst. Du kannst kaum stehen, deine Fußsohlen behandle ich nie sanft. Mehrfach tauchst du dein Gesicht in kaltes Wasser, die Wärme unter der Maske bereitet dir schon immer Probleme. Dein Haar versuchst du nur kurz zu richten, zu feucht sind sie von deinem eigenen Schweiß. Ich sitze stumm auf dem Rand unserer Badewanne und verfolge dein Tun. Warum du dir zu erst die Zähne putzt und dann aufs Klo gehst, verstehe ich nicht, aber es entlockt mir immer wieder ein Schmunzeln.
Dass du fertig bist zeigst du an, indem du wieder auf alle Viere gehst. In dem stark beleuchteten Raum sehe ich deine stark geschwollenen, roten Schamlippen. Ich kann keine Rücksicht darauf nehmen und nehme den Analdildo von der Waschmaschine. Mehrfach penetriere ich dich vaginal um ihn dann am Bestimmungsort zu versenken. Die vaginale Füllung ist auch nachts sechs Zentimeter, deutlich schwerer fällt es dir, still zu bleiben. Damit beide an ihrer Stelle bleiben, lege ich dir einen Gürtel um, der sich stramm um dich legt.
„Sitzt er korrekt?“, frage ich dich. Schweigend nickst du und atmest tief ein. Deine Klitoris wird durch eine deutliche Erhebung punktiert. Auch wenn du diesen Gürtel jede Nacht trägst, du kommst zwischen deinen Beinen noch immer nicht zur Ruhe. Der permanente Schmerzimpuls lässt sich nicht verdrängen.

Müde gehen wir zu Bett, ich kette dich am Bettgestell an und drehe mich um. Der Traum erfasst mich, obwohl ich den Wahren neben mir habe.

 

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Kommentare

Hat mir sehr gefallen. Der Text hat zwar ein paar sehr wenige kleinere Ecken und Kannten die man Abschleifen könnte, aber nicht muss.

Ich lasse 6 Sterne da und freue mich mehr von dir zu lesen.

Du holst mich ab und nimmst mich mit. Die Stimmung ist grandios und wenn in dem Text Ecken sind, hab ich sie einfach nicht gesehen. Gerne mehr davon!

Danke, du hast mir diese Atemreduktionsspiele echt nähergebracht; das exzessive Herumgedehne ist mir hingegen immer noch ein Rätsel.

Feel free to fuck with my verbs!

Das ist wirklich intensiv ge- und beschrieben. Da kommen hoffentlich noch mehr Geschichten. Immerhin sind noch eine Menge Wochentage übrig ;-)

stark geschrieben! 

die handlung ist nachvollziehbar ... es empfindet aber jeder sicher in nuancen anders 

du schreibst, was er sieht und das sehr konkret. dazu muss man genau hinschauen, oder es selbst erfahren haben und wenn nur in der fantasie 

also ich finde mich darin in vielem wieder 

er freut sich über die ausdehnung der grenzen, die geilheit ... mit welcher er und seine handlungen erwartet werden. und er freut sich am bestehenden ritual, der ordnung. es ist nichts dem zufall überlassen. es ist nicht nur ein körperliches spiel, der kopf arbeitet intensiv mit, die neugier, der reiz, weiterzugehen. und er selbst ist nicht kopflos, die macht gefällt ihm, aber er ist nicht gedankenlos berauscht ... alles kontrolliert und systematisch 

es ist real vorstellbar 

zwar ein wenig ideal, aber durchaus im bereich des möglichen 

es kommt der wirklichkeit in so einer konstellation sicher sehr nahe. ideal im sinne von perfekt. denn es läuft ja faktisch in handlung und gedanken reibungslos ab. alles greift mühelos ineinander. es gibt keine fehler, die gemacht werden - weder bei ihm, noch bei ihr. insofern eine ideale symbiose 

ist ja das, was man sich für einen selbst auch wünscht 

das leben lehrt einen, dass selten etwas 100%ig funktioniert ... und wenn nur ein einziges % fehlt 

auf jeden fall ist es eine sehr inhaltsschwere und nahegehende geschichte 

nicht schwer. sie hat inhalt. eben keine wichsvorlage. wenn sie auch durchaus geil machen kann.
aber das eher, weil man so in die situation eintaucht 

sie geht nahe, weil sie ein thema berührt, dessen ich mich ja schon selbst einmal annahm und durchaus auch als eigenes betrachte

also mir gefällt sie und ich würde sie immer weiterempfehlen