Grenzen / Geborgenheit 

 

Seit es uns gibt, entdecke ich mich jedes Mal neu.
Das fühlt sich gut an, es befreit mich und ich fühle mich wohl. 
Besonders, weil es auf einmal so einfach für mich ist, ich selbst zu sein.
Voller Gefühle – die ich so nie kennengelernt habe.
Voller Hingabe – weil es sich gut und genau richtig anfühlt.
Und mit einem sehr sicheren Gefühl in den Händen und der Obhut meines Herrn zu sein.
Ich liebe das Gefühl, das er bisher all seine Versprechen und Abmachungen mir gegenüber eingehalten, hat. Das gibt mir ein Gefühl der Sicherheit, ein Gefühl an das ich schon fast nicht mehr glauben konnte.
Das gebannte Warten auf die erlösende Nachricht, das er endlich da ist – das es gleich losgeht.
Und immer wieder, mit der allerersten Berührung von ihm, breitet sich in mir dieses erlösende Wohlgefühl im gesamten Körper und in meiner Seele aus. 
Die Sicherheit, das ich nun in Sicherheit bin und mich ab jetzt komplett fallen lassen darf und seine volle Aufmerksamkeit, sowie Nähe in vollen Zügen genießen darf.

Gestern Abend:
Ich hatte es schon lange nicht mehr sooooooo eilig nach Hause zu kommen.
Und zum Glück daran gedacht, meinen Parkplatz frei zu halten.
Fast alles geschafft, als die erlösende Nachricht kam.
Als ich den Summer drückte, die Tür einen Spält öffnete und hoffte das keine der Katzen sich auf den Weg ins Treppenhaus macht.
Dann der Moment!
Die erste Berührung nach langem – Gänsehaut!!
Die Nähe.
Sein Geruch.
Der Verstand verabschiedet sich.
Als sich die Tür meines Sohnes öffnet, ist er schlagartig wieder da, der Verstand und wir stehen in der tatsächlichen Gegenwart und schauen uns grinsend an.
Innerlich bleibt da die Vorfreude auf seine Ankündigungen, das ich Gelegenheit bekommen werde einige Strafpunkte von meiner Liste zu tilgen und das ich in den Genuss der mittleren Peitsche kommen werde.
Ich stand innerlich lichterloh in Flammen vor Lust und Neugier auf diese Erfahrung, die er mir schenken wollte.
Ich liebe es, wie Ansagen geschrieben oder gesagt werden, so das keinerlei Zweifel aufkommt, das es nicht umgesetzt wird. Ich bin in solchen Momenten komplett darauf fokussiert und blende alles andere komplett aus. 
Als wir anfingen, fiel mir in gebeugter Haltung ein, das ich vergessen hatte mein Halsband anzulegen. Das hat mir die ganze Session über total gefehlt, so das der feste Plan steht, es ganz sicher, bevor er eintrifft, anzulegen. 
Als wir am folgenden Morgen darüber sprechen, manifestiert sich dieser Plan!
Ich fühle in mich hinein ..... und stelle dabei fest, das ich es sehr genieße in seinen Armen einschlafen zu dürfen und ich mich, selbst nach viel zu wenig Schlaf, total entspannt und erholt fühle. 
Fast hätte ich nun die Kerzen vergessen!
Ich liebe dieses Spiel mit dem Feuer ebenso, wie seine hartzarte Hand auf meiner Haut und den lustvollen Schmerz, den er mir jedes Mal schenkt. Den Schmerz,den ich geschenkt bekomme, den ich will und der mich tief und nachhalti entspannt, bis ich ihn wieder geschenkt bekomme.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, das es in den letzten Monaten so gut wie gar nicht mehr vorgekommen ist, das ich mich, ausgenommen von der Körperpflege, selber zu berühren – obwohl es durchaus hin und wieder noch Momente gibt, in denen ich es gerne tun würde.
Aber so hoch wie durch seine Hände und Taten, habe ich es selber nie 
können und will es auch definitiv nur noch durch meinen Herrn erreichen.

Wenn ich zurückschaue – für einen kurzen Moment – dann hätte ich es nie daran zu glauben gewagt, das es genau das ist, wonach ich scheinbar all die ganzen Jahre gesucht habe.
Und selbst bei meinen ersten Schritten hätte ich nicht zu glauben vermocht, wie dehnbar Grenzen sind und wie ich mich gekonnt in Situationen brinen lasse, die ich vor Jahren nicht gekonnt oder gewollt hätte.

Fazit:
Ich liebe es dienen zu dürfen und ich wünsche mir noch sehr viele intensive Momente in denen Lust und Phantasiein vollen Zügen genießen und ausleben werde.

 

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