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Am nächsten Morgen erwachte ich sehr zeitig, draußen wurde es gerade langsam hell. Ein Blick auf meine Uhr sagte mir, dass es gerade mal erst zehn nach sechs war. Ich wollte mich eigentlich gleich wieder umdrehen und weiterschlafen.In meinem Beruf ist sechs Uhr morgens normalerweise eher eine Zeit zum schlafen oder manchmal um ins Bett zu gehen, aber ganz bestimmt nicht zum aufstehen.
Aber dann fiel mir ein, was unten in der Einliegerwohnung auf mich wartete. In dem Moment war ich hellwach. Wenn Vladimir mit seiner Voraussage recht gehabt hatte, dann war Bianca vielleicht jetzt gerade dabei aufzuwachen. Sie würde also jetzt zum ersten Mal ihr neues Zuhause erblicken. Was würde sie dabei denken? Sie würde vermutlich Angst haben und das wollte ich nicht. Sie war zwar nur eine Sklavin, meine Sklavin, aber gerade deswegen sollte sie sich ja hier bei mir wohl und geborgen fühlen.
Ich stand auf. Schlafen ging so wie so nicht mehr. In der Küche machte ich die Kaffeemaschine an und ging dann ins Bad zum duschen, rasieren und anziehen. Ich machte das alles zügig, nahm mir aber trotzdem bewusst Zeit alles ordentlich und gründlich zu machen. Irgendwie war es, als würde ich mich selber dazu zwingen so lange wie möglich zu warten, um damit die Spannung und Vorfreude noch mal zu steigern.
Normalerweise trinke ich morgens nur eine Tasse Kaffee. Das brauche ich um wach zu werden. Essen mache ich dann irgendwann später. Jetzt fiel mir aber ein, dass Bianca vermutlich sehr hungrig war. Sie hatte ja weder gestern noch vorgestern irgendetwas zum Essen bekommen.
Ja, klar! Ich musste Frühstück für uns machen. Ich war von meiner Idee richtig begeistert. Das war bestimmt ein guter Anfang und gleichzeitig gab es mir ja auch die Möglichkeit das ganze noch ein wenig zu verzögern. Zum Glück hatte ich eingefrorene Brötchen in der Tiefkühltruhe. Die habe ich schnell geholt und in den Ofen gelegt. Aber das war nicht genug. Zum richtigen Frühstück gehören auch Eier. Ich mag aber eigentlich keine gekochten Eier. Also habe ich angefangen Rührei zu machen und weil ich schon mal dabei war, habe ich schnell etwas Bacon gesucht und dazu gebraten. Ich war eine ganze Weile beschäftigt, aber dann hatte ich auch ein Tablett mit ein 1A-Frühstück geschaffen. Ich war richtig stolz auf mich.
Ich trug das Tablett die Treppe hinunter. Dort öffnete ich vorsichtig die Tür zur Einliegerwohnung. Langsam betrat ich das Wohnzimmer und stellte das Tablett auf dem Tisch ab. Dann ging ich zur Gittertür und schaute rein. Sie war schon wach. Sie saß auf dem Boden mit den Knien hochgezogen. Mit Beinen und Händen verdeckte sie so ihre Brüste. Als sie mich sah, zog sie sich so weit es ging von der Gittertür in die Dunkelheit des kleinen Zimmers zurück.
"Guten morgen, Bianca!"
Sie guckte mich ängstlich und verständnislos an.
"Ach ja, das kannst Du ja gar nicht wissen, " setzte ich fort "Du erinnerst Dich vielleicht, dass wir uns bei dieser Verkaufsveranstaltung gesehen haben? Ich habe Dich dort gekauft. Du bist ab jetzt meine Sklavin und ich habe mir überlegt, dass ich Dich Bianca nennen werde. Das ist also ab jetzt Dein Name."
"Nein!" schrie sie. Plötzlich sprang sie auf, sprang auf mich zu, aber wurde natürlich von der Gittertür aufgehalten. "Nein, nein, nein! Ich bin keine Sklavin, mein Name ist Jelisaweta, lass mich hier raus, ich will weg!"
Ich guckte sie an und tat so als wäre ich überrascht: "Oh, das tut mir aber leid. Dabei habe ich extra so ein schönes Frühstück für mich und meine Sklavin Bianca gemacht. Aber wenn Du das nicht bist, dann muss ich ja wohl alleine essen." Dann drehte ich mich um und ging zum Tisch. Ich stellte alles schön hin. Dann setzte ich mich zu Tisch. Ich hatte bewusst nur einen Stuhl in dem Zimmer gestellt und auf den setzte ich mich nun. Dann fing ich in aller Ruhe an, ein Brötchen auf zuschneiden, zu belegen und zu essen.
Am Anfang stand sie immer noch und rüttelte an das Gitter, während sie mich weiter anschrie. Ich ignorierte sie aber ganz einfach und konzentrierte mich auf mein Frühstück. Nach einigen Minuten wurde sie aber ruhiger. Sie glitt zur Boden, kauerte sich zusammen und schluchzte.
Mein Verdacht, dass sie Hunger hatte, bestätigte sich aber dann. Nach einer Weile fragte sie ganz kleinlaut:
"Kann ich bitte etwas zu essen haben?"
"Das wird kaum gehen. Ich habe nur das, was hier auf dem Tisch steht und wie ich schon gesagt habe, ist dies das Frühstück für mich und meine Sklavin Bianca. Du hast aber gesagt, dass Du das nicht bist. Daher kann ich Dir nichts geben."
"Aber ich habe so einen Hunger, es tut richtig weh. Bitte!"
"Das tut mir Leid, aber wie gesagt ist dies das Frühstück für mich und meine Sklavin Bianca. Du kannst also nur etwas davon haben, wenn Du doch Bianca bist."
Nach noch einer Weile kam es ganz leise von ihr: "Ja, ich bin Bianca."
"Das kann nicht sein. Eine richtige Sklavin würde wissen, dass sie mich mit Herr anreden muss. Sie würde auch so laut und deutlich reden, dass ich sie ohne Probleme hören kann." Ich blieb weiter sitzen.
"Herr! Hören Sie bitte, " kam es dann lauter "ich bin wirklich Ihre Sklavin Bianca. Lassen Sie mich bitte etwas zum essen haben."
"Ja, wenn das so ist", sagte ich erfreut. Ich stand auf, machte die Gittertür auf und lies sie ins Wohnzimmer kommen. "Dann setzt Dich hin und lass uns gemeinsam dieses Frühstück genießen."
Sie schaute sich vergeblich nach einem Stuhl um. "Setzt Dich doch hin", sagte ich und zeigte auf den Fußboden neben dem Tisch. "Als gute Sklavin wirst Du wohl wissen, dass Du beim Essen vor Deinem Herrn knien solltest."
Sie guckte mich entsetzt an, aber der Hunger hatte wieder gesiegt und als ich wieder auf dem Stuhl Platz nahm, setzte sie sich langsam auf den Fussboden.
"Oh, das tut mir Leid", sagte ich dann "ich habe ja etwas vergessen." Dann stand ich auf, ging zur Wandschrank und holte zwei lederne Manschetten. "Hier bitte, für deine Hände."
Sie guckte mich ungläubig an.
"Deine Hände! Her damit!" Sie reichte mir langsam beide Hände entgegen. Ich schnallte ihr die Manschetten um die Handgelenke. Dann nahm ich ihre Hände und mit einer schnellen Bewegung drehte ich sie um, ich zog ihre Hände zusammen hinter ihren Rücken und klickte den Karabinerhaken der einen Manschette in den O-Ring der anderen.
Sie wollte aufstehen, aber ich stoppte sie: "Sitzen bleiben!" Dann fing ich an ein Brötchen für sie zu schmieren. Ich hielt es ihr hin und lies sie abbeißen. Dabei legte ich meine linke Hand um ihren Nacken und zog sie etwas näher an mich ran. Ich gab ihr auch zu trinken, Orangensaft und Kaffee und dann wieder etwas vom übrigen Frühstück. Ich habe sie dabei natürlich nicht nach ihren Wünschen gefragt sondern ich gab ihr das, was ich für richtig hielt.
Als ich mit dem Füttern fertig war, lies ich sie aufstehen. Sie hätte wohl noch etwas mehr essen können, aber für jetzt musste das reichen. Dann habe ich sie durch die Wohnung geführt und erklärt, wozu alles gedacht war: "Das hier ist jetzt Deine Welt. Das kleine Zimmer dort hinter der Gittertür ist Dein Schlafgemach. Dort wirst Du Dich ausruhen, wenn ich Dich nicht benötige. Daneben ist die Küche. Die wirst Du aber nicht brauchen. Ich werde Dir schon sagen, wann Du zu essen hast und wenn das so ist, dann werde ich Dir auch das bringen, was Du essen musst. Dann kommt das Badezimmer. Dort wirst Du Dich waschen und für mich schön machen. Wie Du sehen kannst, habe ich die Tür rausgenommen. Eine richtige Sklavin hat nichts, wofür sie sich schämen müsste. Das wichtigste von allem ist aber das große Bett hier mitten im Wohnzimmer. Dort wirst Du mir jede Menge Freude bereiten."
Das letzte war wohl zu viel. Plötzlich fing sie wieder an zu schreien. Sie drehte sich um, sprang über das Bett und versuchte zur Flur zu kommen. Es war mein Vorteil, dass ich ihre Hände hinter ihrem Rücken gefesselt hatte. An der Tür zum Flur konnte ich sie abfangen. Ich schleppte sie zurück und warf sie auf das Bett. Dann fing ich an sie an das Bett zu fesseln. Sie kämpfte wie wild und schrie laut, aber mit gefesselten Händen hatte sie keine Chance gegen mich. Nach 10 Minuten lag sie ausgestreckt mit Händen und Füßen an den Ecken des Bettes festgebunden. Ich stand auf und betrachtete mein Werk.
Sie tobte und schrie weiterhin – obwohl es keinerlei Sinn machte. Ich holte einen Knebel aus dem Wandschrank und schob ihn ihr den Mund. Damit wurde sie endlich einigermaßen still. Danach verband ich ihr ihre Augen. Ich setzte mich auf die Bettkante und guckte sie an. Ich hatte sie jetzt, wo ich sie haben wollte - oder hatte ich? Plötzlich kam mir Zweifel. Sollte ich mich jetzt ausziehen und über sie herfallen? Sie war schön und ich wollte sie ficken. Sie sollte mir Freude bereiten. Dazu war sie doch da. Wie sie jetzt da lag, leise jammerte und zitterte, ging das aber nicht. Ich könnte sie zwar nehmen, aber das wäre ja dann eine Vergewaltigung und das war ja nicht das, was ich wollte.
Irgendwie war das doch alles verrückt. Nein, so durfte es nicht sein. Ich machte sie schnell los, nahm ihr den Knebel ab - wobei sie plötzlich still wurde. Dann brachte ich sie ganz schnell zurück ins Schlafzimmer. Ich gab ihr den Rest des Frühstücks mit rein. Ich knallte ganz schnell die Gittertür zu und rannte nach oben. Ich warf mich auf den Couch und schaltete den Fernseher ein. Ich weis gar nicht was lief, ich brauchte nur irgendwie eine Ablenkung. Dabei bin ich dann irgendwann eingeschlafen. 6 Uhr ist wirklich zu früh.
Gegen 12 bin ich aufgewacht, weil das Telefon geklingelt hat. Es war Vladimir:
"Ich habe hier etwas, was Dir gehört. Könntest Du kurz rüberkommen?"
Ich bin sofort zu Vladimirs Haus gelaufen. Er hat mich in sein Wohnzimmer geführt. Auf der Couch lag Bianca. Sie schlief.
"Vor einer halben Stunde hat sie an meine Tür gehämmert und um Hilfe geschrien. Ich habe sie natürlich rein gelassen. Sie war sehr aufgeregt und darum bat ich ihr auf einen Beruhigungstee an. Ich bin aber nicht so richtig von diesem Kräuterkram überzeugt und daher habe ich sicherheitshalber ein paar KO-Tropfen im Tee verloren."
"Und was machen wir jetzt?"
"Tja, ich habe Dir ja gesagt, dass es schwierig werden könnte, sie zu erziehen. Aber jetzt musst Du Dein Eigentum erst einmal nach Hause tragen. Hier kann sie nicht liegen bleiben. Dann musst Du besser auf sie aufpassen. Ich kann Dir nicht versprechen, dass ich immer als Fundbüro dienen kann."
"Nein, ist klar. Das tut mir auch Leid."
"Alles klar, kein Problem. Aber in Zukunft musst Du aufpassen. Heute Abend, wenn sie wieder wach wird, musst Du ihr verständlich machen, dass sie ein Fehler gemacht hat. Das heißt, Du musst sie unbedingt auspeitschen! Morgen bringe ich Dir dann Tina vorbei. Du kannst sie für ein paar Tage haben. Sie ist für solche Sachen genau die Richtige."
Ich hob Bianca hoch, legte sie über meine Schulter und trug sie nach Hause. Zum zweiten Mal legte ich sie schlafender Weise auf der Matte ab. Diesmal verband ich aber ihren Halsring mit einer langen Kette und diese wiederummit einem der Ringe an der Wand. Diesmal überprüfte ich auch die Verriegelung der Gittertür drei Mal, bevor ich wieder nach oben ging.
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Kommentare
Gut aufgebaute Spannung...
...und sauber geschrieben. Nur wenig auszusetzen. Ich hätte z.B. für ein Frühstück nicht nachgegeben, das fand ich hier zu "leicht". Ein paar Tage Hungern ist kein Problem, das einen dazu bringen würde, zu Kreuze zu kriechen.
Und, ich würde mir die einzelnen Teile etwas länger wünschen. Vielleicht jeweils zwei zusammenhängen? Ich finde, man ist grad erst in die Story eingestiegen, dann wird man schon wieder rausgeworfen.
Zur Sprache: Wegen der relativ typischen Fallfehler frage ich mich, ob deine Muttersprache vielleicht nederlands ist?
Ich finde es aber trotzdem sehr gut lesbar. Gute fünf Sterne.
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Wieder danke.
Ich denke sie gibt nach, weil sie noch nicht weis, dass es wichtig ist.
Nederlands ist nicht ganz richtig, aber auch nicht weit gefehlt . gut erkannt ;-)
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Meine Kritik...
... vom fünften Teil, trifft auch für diesen voll zu!
Darum spare ich mir jetzt, alles noch einmal zu sagen.
Weiter so!
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