Hausherrin wider Willen - Teil 2

 

Zwei Wochenenden später waren die Kinder Freitagsabends bei Freunden untergebracht, da wir auf einer Party eingeladen waren. Am Ende einer anstrengenden Woche auch noch eingeladen zu werden und den ganzen Abend auf Konversation zu machen war nun wirklich nicht mein Ding. Aber es musste wohl sein. Und am Ende trank man zu viel, rauchte vielleicht noch ein paar Zigaretten, die ich am nächsten Tag mit Sicherheit bereute, und kam auch noch zu spät ins Bett. Jedenfalls war ich froh, als wir uns loseisen konnten und auf dem Weg nach Hause waren. Ich merkte schon, dass es ein - zwei Sekt zu viel waren und war endlos fertig.

Wir kamen nach Hause und in der Diele passierte es dann. Wir haben drei Schuhregale: eins für die Kinder unter der Sitzbank, eins für ihn unter der Garderobe und ein doppelstöckiges für mich am Fenster. Bei seiner Schuhgröße nahmen die Schuhe natürlich viel Platz ein, obendrein waren dort sicherlich zehn Paar Schuhe geparkt, die zwangsläufig gestapelt wurden und dann immer kunterbunt durcheinander lagen und gerne auch noch rauspurzelten oder erst gar nicht mehr reinpassten  - und schließlich vor dem Regal in der Diele rumflogen. Gerade jetzt hatte er wieder seine Schuhe achtlos abgestreift und vor dem überfüllten Regal geparkt. Wie lange muss ich mir das noch anschauen und über seine Schuhe steigen? Oder muss ich das gar nicht? Das Blut schoss mir in den schwindelnden Kopf und diese Wut war plötzlich wieder da. Wortlos zog ich alle seine Schuhe aus dem Regal. „So. Jetzt reichts mir. Jetzt ist endgültig Schluss hier! Ich guck mir dieses Chaos nicht mehr an!“ Während er seine Jacke auszog und aufhängen wollte, warf ich ihm die Hälfte der Paare vor die Füße. Er guckte mich mit großen Augen an. „Ab jetzt stehen hier maximal fünf Paar Schuhe von dir, verstanden? Schön nebeneinander, mit dem Rücken nach außen! So, so und so!“ Ich ordnete eine Auswahl ordentlich an. Er guckte mich wortlos an. „Den Rest bringst du sofort in den Keller, verdammt noch mal und zwar plötzlich! Ist das jetzt klar?“ Ich war voll auf einen ordentlichen Streit eingestellt, , den ich jetzt wirklich gebraucht hätte, und hatte ganz diese devote Nummer von ihm vergessen. Aber nichts, da war wieder seine sklavenhaftige Unterwürfigkeit! „Ja Schatz, gerne, wenn es dir wichtig ist!“ Er sammelte die ersten Paar Schuhe ein und verschwand damit im Keller. Ich dachte nur: ‚Nein, nicht schon wieder, der wird doch jetzt nicht auf jeden kleinen Ausraster von mir gleich den Sklaven spielen wollen!‘, merkte dabei aber, wie schon mich der Gedanke daran total wild machte. Als er wieder hoch kam, zog ich mir gerade die Jacke aus. Ich bellte ihn nur an, wobei ich geradezu die Nerven verlor. „Sag mal, wird das jetzt schon wieder deine Masonummer, he? Was soll das eigentlich immer?“ Er schaute mich wieder unterwürfig an. „Hast du jetzt etwa schon wieder einen Steifen, du Ferkel?“ Ich ging auf ihn zu und fasste in seinen Schritt, in dem ich sofort einen harten Prügel spürte. Das wiederum setzte bei mir den Verstand völlig außer Kraft. Ich öffnete seinen Gürtel und glaubte selbst nicht, was ich gerade tat. „Los Hose runter, das gibt’s ja wohl nicht!“ Er öffnete die Hose und schob sie runter auf die Kniekehlen, wodurch mir sein Ding entgegensprang. Mir stieg sofort mein Saft in die Spalte. „Runter mit dir!“ befehligte ich ihn, unterstützt durch meine Hand auf seiner Schulter, wobei er vor mir auf die Knie fiel. Erst wollte ich ihn meine Muschi im Knien lecken lassen, dann schubst ich ihn um, so dass er mit entblößtem Teil vor der Garderobe lag. Kurz entschlossen stieg ich über ihn und guckte von oben auf ihn herab. Er schaute mich erwartungsvoll an. Ich überlegte, ob ich ihm meine nasse Muschi in sein freches Gesicht drücken sollte, dann entschied ich mich spontan, sein Teil sofort in mir spüren zu wollen. Ich schob meinen Slip unter dem kurzen Rock zur Seite, so dass meine Spalte frei war, und ließ mich auf ihn nieder und versenkte seinen Schwanz in mir. Sein blöder Blick nervte mich, also stütze ich mich mit der rechten Hand und mit voller Wucht auf seiner Wange ab, so dass sein Kopf nach links auf den Boden gedrückt wurde und er zwangsweise in sein jetzt aufgeräumtes Schuhregal glotzen musste. Mit der Linken hielt ich seinen Hals, nicht zu fest aber schon immerhin so, dass er leicht röchelte. Nach einigen vorsichtigen Bewegungen hatte ich ihn richtig in mir und begann ihn feste und schnell zu reiten. Ich wusste, dass ich sehr schnell kommen würde, und setzte Alles daran, es möglichst schnell hinter mich zu bringen. Kaum hatte ich gerade meinen Höhepunkt erreicht, kam auch er stöhnend und röchelnd und spritzte seinen Saft in mich hinein. Augenblicklich kam ein unendlicher Ekel in mir hoch. Ich ekelte mich vor mir selbst und spürte einen Hass auf ihn, dass er es schaffte solche Seiten in mir zu wecken.

Ich sprang von ihm auf und rannte ins Bad und verschloss die Tür. Ich riss mir die Kleider vom Leib und stieg unter die warme Dusche. Meine Haut war wie elektrisiert und das Wasser auf meiner Scham macht mich wieder wild. Ich spürte, wie sein Saft aus mir heraus an den Schenkeln herunterlief und meine Finger in meiner Spalte wieder zielgerichtet den nächsten Orgasmus herbeikitzelten. Kurz darauf durchfuhr es meinen Körper erneut, es wollte gar nicht aufhören, so sehr machte mich die Situation verrückt. Langsam glitt ich in ein leichtes Delirium. Ich dachte nichts mehr und ich spürte nichts mehr, kein Groll, keine Wut - nur Müdigkeit. Irgendwie schaffte ich es ins Bett. Da lag er schon neben mir und schlief. Wie immer. Ich war zu keinem Gefühl oder Gedanken mehr fähig, auch der Schwindel war verflogen und ich glitt in einen langen tiefen Schlaf.

Am nächsten Morgen suchten sich die Erinnerungen an den gestrigen Abend nur mühsam einen Weg durch meinen komatösen Schlaf. Zuerst erinnerte ich mich an ein unglaubliches Gefühl der Macht. Dass ich kleine Dinge, die wie ein Malefizstein mein Leben blockierten, plötzlich zur Seite schieben konnte und den Weg frei gaben. Dass dadurch eine Kraft in mir freigesetzt wurde, die ich nicht kannte. Dass ich mir Dinge einfach nahm, anstatt darüber zu hadern, dass ich sie nicht bekam. So dämmerte ich dahin, bis mich dieses Gefühl fürchterlich erschreckte. Das war in mir? Das hatte ich getan? Die, die zwar gerne gereizt und streitsüchtig war aber niemals handgreiflich? Ich betrachtete mich von außen und fand es absolut widerlich, wie ich ihn auf dem Dielenboden genommen hatte. Das war doch nicht ich und so wollte ich nicht sein! Warum geilte mich denn Gewalt plötzlich so auf? Warum hielt er mich nicht auf? Warum machte er das plötzlich? Ich musste mit ihm sprechen und das klar stellen.

Natürlich war mein Bett neben mir schon leer. Tatsächlich stand ein fast noch warmer Milchkaffee neben meinem Bett. Ich brauchte Ewigkeiten, um wach zu werden. Ich schleppte mich ins Bad, um mich erst einmal zu sortieren. Mein Spiegelbild traute ich kaum anzusehen, aber dort sah ich mich selbst, der ich das, was ich gestern getan hatte, durchaus zutraute. Stark, selbstbewusst und dadurch schön. Entscheidungsfreudig und tatkräftig. Etwas, was ich sonst selten in mir sah! Ich schloss die Augen und verschwand unter der Dusche. Ich wollte das nicht. Ich würde ihm sagen, dass ich nicht seine Domina spielen würde. Und das er verdammt noch mal diese devote Nummer sein lassen sollte. Aber würde es überhaupt ein Zurück geben können? Wie ging ich mit dem, was in mir offensichtlich geweckt war und was ich immer noch spürte, um? Ich würde mich zusammennehmen müssen und er würde mir dabei helfen müssen. Denn dieses Gefühl war ja etwas, was er selbst in mir auszulösen schien, also musste er sich ändern.  

Schließlich traute ich mich nach unten, den Bademantel eng um meinen frisch geduschten Körper geschlungen. Er saß am gedeckten Frühstückstisch mit dem Rücken zu mir und las Zeitung. Ich ging mit leichtem Herzrasen zu ihm und legte meinen Arm um seine Schulter. Er blickte zu mir halb neugierig halb freundlich auf und ich gab ihm wortlos einen fast schüchternen Kuss. Ich setzte mich ihm gegenüber während er mir einen Kaffee einschenkte. Ich schaute ihn ernst an. „Du, ich muss mit dir reden.“ Er schaute mich neugierig an. „Aber gern mein Schatz!“ sagte er fast zaghaft. „Das gestern Abend. Ich will so etwas nicht. Ich will diese Sado-Maso-Spielchen nicht.“ „Das ist ja das Gute an der dominanten Rolle, dass man sich das aussuchen kann!“ erwiderte er verschmitzt lächelnd. Mir schoss das Blut in den Kopf und ich fand die Antwort mehr als frech, versuchte mich aber zu beherrschen. „Wenn das so einfach wäre. Du provozierst das ja absichtlich!“ gab ich mit aller meiner Beherrschung zurück. „Anstatt mir zu widersprechen, machst du einfach unterwürfig, was ich dir sage! Was soll das eigentlich?“

Er setzte sich etwas zurück und schaute mich an. „Nun gut, das kann ich dir gern sagen!“ Er machte eine kleine Pause und holte etwas Luft „Du weißt ja, dass es mich in meinen sexuellen Phantasien antörnt, wenn jemand über mich bestimmen würde und mich ein wenig quälen würde und so. Du hast da ja nichts für übrig, wie du immer beteuerst. Auf der anderen Seite bist du ja häufig genug herrisch, übellaunig, ungerecht, bestimmend… da könnte man ja noch einige Attribute zufügen!“ Mir verschlug es die Sprache, was war denn das für eine Frechheit! „Und vor einiger Zeit, da habe ich mir gedacht, eigentlich gibst du in unserer Beziehung schon lange die Domina, nur dass ich halt nicht mitspiele. Ich dachte mir, wie es wohl wäre, wenn ich mir einfach vorstelle, das wäre ein Rollenspiel und ich begäbe mich in die Sklavenrolle?“ Ich krampfte meine Hände zusammen, ich war fast am Platzen vor Wut. „Ich dachte: vielleicht merkst du es ja gar nicht und ich kann mal ausprobieren, wie sich das so anfühlt, wenn ich meine Sklavenrolle spiele und einfach mal brav mache was du sagst. Aber, dass du da so drauf abgehst, hätte ich mir in den kühnsten Träumen nicht ausmalen können!“ sagte er, während er mich verschmitzt lächelnd anschaute.

Das war zu viel für mich. Ich konnte mich nicht zurückhalten, es platzte einfach aus mir raus. Über den Frühstückstisch hinweg schlug ich ihm mit der rechten Hand mit voller Wucht ins Gesicht. Mein Kaffee kippte um, sein Teller mit seinem Brötchen fiel auf den Boden. Er zuckte kurz, schaute mich dann aber wieder wie ein Lamm an. Ich musste noch einmal zuschlagen. Und noch einmal und noch einmal. Ich holte mit der Linken auch noch aus und verpasste ihm Schläge auf der anderen Seite. Aber er blieb ganz cool und ließ es über sich ergehen! Seine Wange war an den Schlagstellen schon knallrot. Das machte mich noch wilder. „Los zieh dich aus, du geilst dich ja schon wieder daran auf, du Schwein!“ schrie ich ihn an. Er rappelte sich von dem Stuhl auf und zog sich aus, ohne den Blick von mir zu wenden. Ein unglaubliches Gefühl der Stärke kroch durch meinen Körper, ich genoss es wie er sich langsam entkleidete. Als der Slip fiel, hatte ich den Beweis. „Da, hab ich es mir doch gedacht, du bist schon wieder steif!“ Auch bei mir flossen die Säfte, aber ich blieb sitzen. „Jetzt mach sofort die Sauerei hier weg, aber dalli!“ Er ging in die Küche und kam mit Zewa und Schwammtuch zurück. Er stellte sich neben mich und begann das Geschirr wegzuräumen, um die Kaffeelache zu beseitigen. Ich fasste seinen harten Schwanz und wichste ihn wie in Trance. Er machte brav und langsam weiter ohne eine Regung. Als das Chaos beseitig war, sagte ich schon ruhiger. „So jetzt räum bei dir auch noch auf!“ Er ging auf alle Viere und kroch unter den Tisch, sammelte das Geschirr ein und das Brötchen. Ich sah sein Hinterteil unter dem Tisch hervorschauen und konnte sein Eier greifen. „Die Krümmel machst du mit der Zunge weg, los!“ Er rutschte über den Boden und sammelte fleißig mit der Zungenspitze Alles auf, langsam, fast genussvoll und ordentlich. „Komm her!“ befahl ich ihn unter dem Tisch zu mir. Ich öffnete meine Schenkel und zeigte ihm meine heiße Spalte, die dringend gekühlt werden musste. Ich reichte ihm seine noch halb volle Kaffetasse unter den Tisch. „Da, spül erst mal dein schmutziges Maul sauber!“ Ich setzte ihm die Tasse an den Mund und flößte ihm den braunen Saft ein. Dann wusste er, was er zu tun hatte. Sein Schopf verschwand unter dem Saum meines Negligees und ich fasste seinen Kopf und drückte ihn fest zwischen meine Schenkel. Ich ließ ihn ausgiebig arbeiten, bis es mir endlich kam. Erst als mein Orgasmus nachließ, setzte mein Verstand langsam wieder ein. Was hatte ich da getan? Das war ja noch schlimmer als gestern! Ich wollte doch, dass diese Sado-Maso-Nummer aufhört, und nicht, dass es noch schlimmer weitergeht! Anstatt damit Schluss zu machen, saß er nackt unter dem Tisch und leckte meine Muschi! Schon wieder war ich völlig durcheinander.

Ich stieß seinen Kopf weg und herrschte ihn an. „Bleib da wo du bist! Keine falsche Bewegung!“ Fast rennend floh wieder nach oben, in mein Bett, rollte mich zusammen und vergrub mich in die Kissen. Der Schock setzte wieder ein. Wie fürchterlich! Ich! Er! Was machten wir da bloß? Ich war vollkommen verzweifelt. Wie komme ich da wieder raus? So kann ich doch nicht leben!

 

Bewertung

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Kommentare

Sehr gut ausgedacht und geschrieben. Die langsame Entwicklung sorgt für Glaubwürdigkeit und die Perspektive ist interessant gewählt. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzungen und die weitere Entwicklung der Beziehung.

Ich gratuliere!

 

Die Geschichte ist sehr gut geschrieben, das Konzept stimmt und die Darstellung, wie die Ehefrau vor sich selbst und den in ihr schlummernden Potentialen zur Herrin selbst erschrickt, wirkt auf mich sehr glaubwürdig. Ich habe selten auf dem Weg zur Entdeckung der eigenen dominanten Potentiale und der Selbtszweifel dabei etwas so klares gelesen. Bitte unbedingt weiter schreiben und nicht eilen. So etwas darf ruhig Zeit brauchen. Auf Qualität warte ich gerne,