Als Masoschwein im Sklavenhimmel, Teil 35, Vorbereitungen

 

Als Masoschwein im Sklavenhimmel, Teil 35, Vorbereitungen

 

Während Daniel nach dem langen arbeitsreichen Meistertag in seinem wohlverdienten Schlaf lag und von Geld und Sklaven träumte, ließ es sich sein Schweinchen in Harrys Etablissement sehr gut gehen. Es hockte nicht etwa in seinem Verschlag und wartete darauf Schwänze zu lutschen, sondern lag entspannt und selig im Whirlpool der Buckingham-Suite. Es hatte eine Flasche afrikanisches Merida-Bier in der Hand, das überraschend gut schmeckte und eher gute Laune, als betrunken machte. Es kam natürlich darauf an, wieviel man davon trank.

Das Schweinchen war zurückhaltend, vertrug es doch keinen Alkohol, ganz im Gegensatz zu Louis, Edward, Kasim und Masani, die sich mit ihm im Pool räkelten und gut gelaunt ein Bierchen nach dem andern kippten. Sie plauderten angeregt in ihrer schönen, afrikanischen Sprache, lachten und kicherten, wie kleine Kinder und prosteten sich zu. Das Schweinchen lag da mit geschlossenen Augen, lauschte dem Blubbern der Blasen, die aus dem Whirlpool aufstiegen und an seiner Haut angenehm prickelten, und dem Gespräch seiner Mitbadenden. Sie hatten allesamt angenehme, sonore, tiefe Stimmen und es war ein Vergnügen ihnen zuzuhören, auch wenn man kein Wort verstand.

Das Schweinchen fühlte sich wie im Himmel. Im Sklavenhimmel. Es rutschte ein wenig hin und her, bis es eine Position fand, in der genau unter seiner Sklavenvotze eine von den Düsen war, die mit großem Druck die blubbernden Blasen produzierten. Es schnurrte vor Wohlbehagen, als die Luftperlen sich an seiner Rosette entfalteten und an seinem Sack und seinem Schwanz nach oben sprudelten. - Ach, das Leben konnte so schön sein. Unter Wasser fühlte es die Beine der anderen, die mit den seinen in der Mitte des Pools miteinander verschränkt waren. Plötzlich spürte es ein sanftes kraulen an seiner umperlten Votze. Es lächelte noch breiter als vorher. Ob das wohl Kasim war, der links neben ihm saß, oder Louis, der rechts von ihm war? Wollte da schon wieder einer von ihnen ficken?

Ihre sexuelle Energie war unglaublich, wie das Schweinchen in der letzten Nacht und seit dem heutigen Vormittag hatte erfahren dürfen. Seine Votze war so durchgeorgelt worden, wie noch nie. Es war über sich selbst verwundert, wie viele von diesen schönen, großen, schwarzen Schwänzen sie verkraften konnte. Zum Glück war Orkan bei ihm gewesen und hatte einen Teil der Hengstschwänze übernehmen können, was er auch mit großer Freude getan hatte.

Das Schweinchen öffnete verträumt die Augen. Es war Kasim der kraulte. Er grinste es breit, mit blitzenden Zähnen an.

„Do you want to drink?“, fragte er und deutete dabei vor sich ins Wasser, auf seinen Schwanz.

Es war fast ein wenig erleichtert, als es das hörte. Sein Votzenloch war nämlich noch ganz schön am Brummen. Außerdem war es gerade zu faul aufzustehen und die Position zu wechseln.

„Yes Sir Kasim, I would love to...!“, grunzte es zurück. Geile Meridapisse war ihm jetzt viel lieber als ein geiler Meridaschwanz im Loch.

Kasim stand leicht schwankend auf. Das Bier zeigte doch so langsam seine Wirkung, aber irgendwoher musste die Pisse ja schließlich kommen. Nun stand er breitbeinig vor dem Schweinchen. Das Wasser lief an seiner schwarzen Haut herunter und tropfte von den Eiern. Er nahm seinen nassen Pissschwanz in die Hand und zielte auf das Maul des Schweinchens, das es schon erwartungsvoll geöffnet hatte. Die Augen hatte es auch auf. Die Pisse würde zwar bestimmt darin brennen, aber es wollte sich keinesfalls den geilen Anblick des großen, gut gebauten, schwarzen Kämpfers entgehen lassen, wie er da über ihm stand, auf es herunter blickte und es gleich anpissen würde. Die innere Festplatte des Schweinchens lief auf Hochtouren. 'Klick, klick, klick’, speicherte es Bilder ab.

Einen Moment dauerte es. Dann seufzte Kasim leise und seine Pisse begann aus seinem Schwanz zu sprudeln. Ein harter, fester Strahl, warmer, dampfender, salziger Pisse. Er stöhnte wohlig auf und lenkte seinen warmen Regen direkt in das Maul, das das Schweinchen, ihm gierig offen hinhielt. Es plätscherte als sich die Mundhöhle füllte. Als der erste Saft über seine Lippen schwappte, stoppte Kasim kurz, und ließ ihm Zeit zu schlucken. - 'Glucks', die Pisse war unten, das Schweinchen öffnete das Maul zur Neubefüllung. Kasim ließ sich nicht lange bitten und erneut füllte er das gierige Votzenmaul mit seiner würzigen Pisse. Schlucken – befüllen. Schlucken – befüllen. Schlucken – befüllen. Im Sklavenmagen war es schon ganz schön am gluckern.

„Keep your mouth open, piglet, don't swallow any more!“, grunzte der aufgegeilte Pisser.

Das gute Meridabier drängte seine Blase, sich endlich ganz zu entleeren. Er konnte und wollte es nicht mehr halten. Mit einem Seufzer gab er die Pissröhre frei und lenkte seinen Regen nun quer über Kopf und Gesicht der geilen Sklavensau, da unter ihm. Auch das offene Maul war Ziel. Es war schon wieder vollgelaufen, Kasim pisste trotzdem weiter rein, bis sein Saft schubweise aus der geilen Sklavenfresse herausquoll und sich mit dem blubbernden Wasser des Whirlpools vermischte. Einen besseren Badezusatz hätte sich das Schweinchen nicht vorstellen können. Glücklich lag es da unter seiner Pissdusche. Schließlich war Kasims Pissevorrat erschöpft. Er zuckte mit den Schultern, deutete auf seinen Schwanz und meinte:

“It's empty. Come on, clean it!“

Eigentlich wäre das Schweinchen ja gerne im warmen, verpissten Wasser liegen geblieben, aber so ein fetter Meridaschwanz mit Pissresten in der Harnröhre, war natürlich ein gutes Argument um aus dem Phlegma herauszukommen, sich zu erheben und dem edlen Spender zu danken. Um auf die Knie zu gehen, war es zu eng in dem Pool, also ging es in die Hocke vor Kasim in Position, öffnete sein Maul und der geile Schwanz wurde hinein geschoben. Das war so ein geiles Gefühl dieses dicke Stück Fleisch, noch schlaff, aber schwer, in der Fresse zu spüren.

 Leidenschaftlich saugte es die letzten Geschmackströpfchen heraus, lutschte, saugte,  und leckte das so schön gewachsene Schwanzfleisch mit wachsender Begeisterung. Und das Stück Fleisch wuchs auch. Bald hatte es einen ausgewachsenen, steifen, harten Meridaschwanz in der Kehle, dessen Besitzer so geil geworden war, dass er jetzt den Kopf des Schweinchens festhielt und stöhnend brutal hinein fickte. Dem Schweinchen flogen fast die Ohren weg. Der dicke Schwanz landete immer weit jenseits des Zäpfchens, das Schweinchen musste würgen und beinahe wäre die gute Meridapisse wieder hoch gekommen. Doch zum Glück ging alles nochmal gut und statt dass die Meridapisse raus gekommen wäre, schoss bald eine satte Ladung Meridaspermas dazu. Das Schweinchen brauchte gar nicht zu schlucken. Der geile Krieger spritzte ihm mit afrikanischem Brunftschrei, seinen Saft direkt bis tief in den Hals.

Just in diesem Moment kam Orkan rein. Nackt, wie das Universum ihn schuf.

„Na, Schweinchen, spielst du schön mit deinen neuen Bekannten?“, fragte er zwinkernd. „Wenn du den Mund wieder frei hast, kannst du ein Häppchen essen. Ich hab' uns ein paar Schnittchen gemacht!“

Er hob demonstrativ das große Tablett mit allerlei Leckereien an, das er in der rechten Hand elegant wie ein Oberkellner balancierte.

„Und zu trinken hab' ich auch was mitgebracht!“

Links trug er eine volle Kiste Original afrikanisches Meridabier, die er auch mit Leichtigkeit hoch hob. Soviel Kraft hätte das Schweinchen ihm gar nicht zugetraut. Es saugte noch gründlich die Spermareste aus Kasims Harnröhre, lutschte dann noch einmal den ganzen Schwanz sauber, ließ ihn aus dem Maul flutschen, sanft in seine offene Hand hinein, die den schönen, fleischigen, dreiviertelsteifen Meridaschwanz vorsichtig absinken ließ und respektvoll freigab. Es sah Kasim an, der grinsend über ihm stand. „Thank you Sir Kasim ...“, sagte es und beugte demütig, wie es sich gehörte, sein Haupt vor seinem Spermaspender.

„Oh, you're welcome, you fucking bitch!“ Kasim schüttelte  noch einmal seinen Schwanz ab, bevor er sich wieder zu den anderen in den sprudelnden Pool setzte.

Orkan mit Essen und Trinken war sehr willkommen. Unter vielen Ahhs und Ohhs fanden die Leckerchen vom Tablett reichlich Anklang und das frische, kühle Bier hob die Stimmung noch zusätzlich. Als alle versorgt waren stellte Orkan das Tablett beiseite und stieg zu dem Rest der Mannschaft ins Wasser, wo er freudig begrüßt wurde. Er rutschte zwischen Lois und Mansani und kaum dass er in dem Blubberwasser saß, ließ er seine Hände unter Wasser die Schwänze der beiden suchen, die auch nicht schwer zu finden waren und in seinen Händen schnell anschwollen. Er sah die beiden grinsend an.

„Does anybody like to fuck?“, fragte er ganz unschuldig. …

Nun ja, so kam es wie es kommen musste, bald lagen Orkan und das Schweinchen über dem Rand des Whirlpools und wurden von Edward, Luis, Kasim und Mansani durchgefickt, dass das Wasser und das Sperma nur so spritzte. Ein Keuchen, Stöhnen und Plantschen erfüllte den Raum. Als sie so richtig schön mitten drin waren, kamen auch noch ihre Kollegen Orson und Noah dazu, die zwischendurch ein kleines Schläfchen gehalten hatten. Als sie das Treiben im Pool sahen, grinsten sie sich an, zogen ihre Uniformen aus und gesellten sich dazu. Frische Kräfte für die Sklaven.

Nun hatten das Schweinchen und Orkan die halbe Leibwache des Emirs von Bundai zu befriedigen. Obwohl es eher umgekehrt war. … Ja, manchmal weiß man nicht so genau, wer der Diener und wer der Dienstleitende ist. Aber wenn beide Parteien ihren Spaß dabei haben, dann ist es im Endeffekt auch egal. Der Nachmittags wurde sehr, sehr lang, dehnte sich in den Abend aus und es war schon weit nach Mitternacht als alle Stuten und Hengste über die ganze Buckingham Suite auf Sofas und Betten verteilt, zufrieden, befriedigt, abgefickt, ausgefickt, müde ihre Augen geschlossen hatten und selig schnarchten. Sie wussten alle, dass morgen früh der ganze Spuk wieder vorbei war, dass es dann wieder hieß in ordentlicher Uniform Dienst in der Leibwache zu tun, beziehungsweise für das Schweinchen, wieder in seinem Verschlag Schwänze zu lutschen.

Denn morgen würde die ganze Entourage aufbrechen und nach Davos in ein Spezialspital reisen, wo der Emir sich von seinem Infarkt erholen sollte. Nachdem das Schweinchen ihm so heldenhaft das Leben gerettet hatte, hatten ihm die Ärzte empfohlen noch zwei Nächte im Hospital zu verbringen, um bei einem zweiten Infarkt gerüstet zu sein. Der Emir hatte auf die Ärzte gehört und sich in einer exklusiven Privatklinik versorgen lassen. Dorthin konnte er allerdings nur die Hälfte seiner Leibwache mitnehmen, deshalb hatte er den restlichen sechs, zwei Nächte in der Suite, die ohnehin schon bezahlt waren, geschenkt. Und um dem Schweinchen noch eine Freude zu machen, hatte er Harry gebeten, es für diese Zeit freizustellen, und es zwei Nächte mit seinen Jungs verbringen zu lassen. Da konnte Harry natürlich nicht nein sagen, und weil gerade in Spendierlaune, da er so erleichtert über die Rettung des Emirs war, erlaubte er Orkan, dem Schweinchen Gesellschaft zu leisten. Schließlich wollte er seinem geliebten Sklaven ja auch mal eine Freude machen. So war es gekommen, dass die sechs Hengste und die zwei Stuten Nächte der Ausschweifung und des Luxus genießen konnten. Das Schweinchen war dem Emir sehr dankbar. Was würde sein Herr staunen, wenn es ihm von all dem berichten würde.

Nun ja, am Morgen war die Nacht vorbei. Den sechs Leibwächtern sah man die Strapazen der Nacht nicht mehr an. Als sie in ihren perfekten Uniformen die Suite verließen waren sie nicht mehr die Spur lustiger, lüsterner, geiler Gesellen, sondern ihr bloßer Anblick, ihre finsteren Minen, ihre militärische Autorität, konnten schon ordentlich Respekt und Angst auslösen. Sie hatten sich noch kurz vom Schweinchen und Orkan verabschiedet, dann waren sie weg, auf den Weg in die Privatklinik, um den Emir dann als Eskorte zum Flughafen zu seiner Maschine zu begleiten.

Das Schweinchen und Orkan lagen noch völlig fertig und wundgefickt auf dem großen Himmelbett in der Suite, als die Garde um sechs Uhr früh aufgebrochen war. Orkan sah sich mit verschlafenen Augen um.

„Großer Gott, was sieht es hier aus!“, stöhnte er, als er das Chaos um sie herum sah.

Und er wusste, im Bad und den anderen Räumen sah es auch nicht viel besser aus. Aber wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und in der letzten Nacht war hier ausführlichst gehobelt worden. Außerdem war für das saubermachen der Putzsklaventrupp zuständig. Die waren gut abgerichtet, sorgten überall im Haus für Sauberkeit, hatten Routine und Erfahrung und würden nicht lange brauchen um aus dem Saustall wieder die Buckinghamsuite zu machen. Es grunzte müde, drehte sich um, kuschelte sich ans Schweinchen ran, das auch auf dem Bauch lag und fing bald an selig zu schnarchen. Nackt lag er auf der Decke, ein Bein angewinkelt, das andere über das Schweinchen gelegt, seinen schönen Arsch aufreizend präsentiert, als hätte ein Fotograf das Bild inszeniert.

Dem Reiz dieses Anblicks konnte sich auch Harry nicht entziehen. Er wollte es sich nicht nehmen lassen, seinen Orkan persönlich zu wecken und wieder an den Alltag anzunähern. Einen Moment lang besah er sich mit zärtlichen Blicken seinen schönen Sklaven, der da vor sich hin schnarchte.

Dann gab er seiner Begleitung ein Zeichen … und Zack, Zack, knallten zwei feste Schläge mit der Reitgerte zuerst auf Orkans, dann auf des Schweinchens Arsch nieder. Mit verschlafen-empörten Schreien wurden die beiden wach, drehten sich blitzartig um und schossen in die Höhe. Orkan erschrak als er den strengen Blick seines Herrn sah. Das hatte nichts Gutes zu bedeuten. Das Schweinchen wiederum erschrak, als es die Begleitung von Sir Harry erkannte. Kevin stand böse grinsend neben ihm und spielte mit der Reitgerte rum. Ein unübersehbares Veilchen zierte sein linkes Auge.

„Was ist das denn für eine Begrüßung?“, raunzte Sir Harry. „Los ihr Sklavenpack, auf die Knie!“

Dabei nickte er wieder Kevin zu und der ließ freudig die Gerte wieder auf die beiden herniedersausen, gerade da, wo er sie erwischte. Schnell, sehr schnell waren die beiden aus dem Bett heraus und knieten gesenkten Hauptes vor Sir Harry.

„Guten Morgen, Sir Harry, ich bin dein Sklave, ich höre und gehorche! Womit kann ich dienen?“, sagte Orkan. Dabei stieß er dem Schweinchen auffordernd mit dem Ellbogen in die Seite.

Das Schweinchen verstand. „Guten Morgen Sir Harry, ich bin ihr Sklave, 16/13, kurz Dreizehn, ich höre und gehorche. Womit kann ich dienen?“

„Das hört sich schon viel besser an! Also ihr beiden hattet jetzt euer Vergnügen. Jetzt heißt es wieder Pflichten erfüllen. Ich denke, als erstes solltet ihr beiden für Ordnung und Sauberkeit hier in der Suite sorgen. Der Putzwagen steht vor der Tür und als Motivationshilfe, lass' ich euch unseren Kevin als Aufsicht hier. Mit seinem Veilchen kann er sich ja draußen nicht sehen lassen. Um 18:00 Uhr komme ich wieder und kontrolliere die Arbeit. Wenn ich etwas zu bemängeln finde, dann fällt das auf dich zurück, Kevin. Also sorge dafür, dass alles in Ordnung geht. Du hast freie Hand. … Orkan, steh' auf!“, befahl er nun. Er gab ihm etwas in die Hand. „Los, leg' das an!“

Seufzend betrachtete Orkan das Instrument. Es war eine Schwanzschelle, so ähnlich wie die, die das Schweinchen trug, aber aus Plexiglas und mit nur einer kleinen Öffnung vorne, damit die Pisse ablaufen konnte.

„Etwas mehr Begeisterung bitte!“, verlangte Harry, nickte Kevin zu, der die Gerte wieder mit Kraft auf Orkans Arsch zucken ließ.

„Danke, Herr, Danke!“, beeilte sich Orkan zu sagen und fummelte die Keuschheitsschelle über sein Gemächt.

Es war nicht einfach, seinen Schwanz in das viel zu kleine Plexiglasrohr zu zwängen, aber nach viel fummeln und quetschen gelang es ihm doch und er konnte die Schelle schließen. Harry gab ihm ein kleines Vorhängeschloss samt Schlüssel und Orkan verschloss sein Schwanzrohr selber. Der Schlüssel ging zurück an Harry, der ihn an seinem Bund befestigte.

„Danke, Herr, danke für die schöne Schwanzschelle!“, war von Orkan zu hören.

„Keine Ursache, steht dir gut! Ich dachte, warum sollte es dir besser gehen als Dreizehn. Geteiltes Leid, halbes Leid. … Du siehst, ich meine es nur gut mit dir.“

„Danke Herr, für Deine Güte!“ Orkan wusste, was in solchen Augenblicken für ein Ton von ihm erwartet wurde.

„Sehr schön!“, lobte Harry. „Ich habe dann noch etwas für euch. … Dreizehn! Hoch!“ …

Das Schweinchen gehorchte … Harry griff sich in die Tasche und holte zwei Paar Nippelklemmen heraus. Keine mit ganz bösen Zähnen, aber schon nicht die ganz zahmen. Er wusste, dass Orkan kein Fan davon war. Also genau richtig. Und Daniels Sklaven würde das auch nicht schaden.

„Kevin, komm' mal her, sieh' mir zu und pass auf!“

Kevin kam wissbegierig zu ihnen rüber, patschte ungeduldig mit der Gerte an sein Bein und sah zu wie Harry seine Sklaven mit Nippelklemmen verzierte.

„Also Kevin, man zieht die Nippel ein wenig vor … so ...“, demonstrierte er an Orkan. „Dann die Klemme hier zuschnappen lassen!“

„Aaauuaahh … !“, schrie Orkan, war aber nach einem strengen Blick von Harry schnell wieder ruhig.

Bei der zweiten Klemme war nur noch ein leises „Pfffffff...“ zu hören. Harry zog ein wenig an der Kette zwischen den Klemmen, erst leicht, dann fester, und dann richtig fest, so dass Orkans Nippel weit nach vorn gezogen wurden und er Harry in seiner Bewegung folgen musste.

„Sieh her Kevin. Hier an dieser Schraube kannst du den Druck einstellen. Je weiter sie raus geschraubt wird, desto mehr spürt das Sklavenschwein. Das hier hält schon ganz gut, aber da ist immer noch Spiel drin. … So und jetzt zeig' was du gelernt hast und versorge Dreizehn!“

Er gab ihm das andere Paar Nippelklemmen und er fing an, sie ungeschickt an den Titten des Schweinchens zu befestigen. Dabei rutschte ihm mehr als einmal die Klemme aus der Hand und quetschte die Schweinchennippel damit schmerzhaft. Zwei oder drei Mal glitschte das Ganze ab, was das Schweinchen erneut zum quieken brachte. Verhalten, denn es wollte ja Harry nicht verärgern. Schließlich baumelte die Kette auch zwischen seinen Nippeln und Kevin zog ziemlich fest daran, um zu probieren ob es hielt. Es hielt zwar, aber er drehte mit seinen dicken Fingern trotzdem die Schraube noch etwas heraus. Es gefiel ihm gut, diesem eingebildeten Sklaven zu zeigen, wer der Boss war.

Harry zerrte etwas zweifelnd an den Nippelklemmen des Schweinchens, aber auch diesen Test bestanden sie.

„Gut so, Kevin, noch nicht perfekt, aber bis heute Abend hast du noch viel Gelegenheit zum üben. Du wirst zu jeder vollen Stunde, den Schweinen die Klemmen abmachen, ihre Nippel durchkneten und sie dann wieder befestigen. Kriegst du das hin?“

„Klar Chef“, nickte Kevin eifrig. „Kein Problem, könn' sich drauf verlassen!“

„Da bin ich ja beruhigt. Also dann bis um sechs.“ Er sah auf seine Uhr. „Jetzt ist es acht. Ihr habt also zehn Stunden. Ihr solltet euch beeilen. Hier gibt es viel zu tun. Also bis später dann. Viel Vergnügen allerseits.“

Dann war er weg und Kevin alleine mit den Sklaven. Sofort begann er sie anzutreiben, das Schweinchen holte den Reinigungswagen, der vor der Tür wartete und die beiden legten los. Nackt, mit Schwanzschellen, Nippelklemmen und einem Aufseher, der gnadenlos die Reitgerte einsetzte, egal ob ein Grund da war oder nicht.

Den stündlichen Klemmenwechsel betrieb er mit brutaler Freude und Elan. Er wollte die Sklaven zum Schreien bringen, was ihm von Wechsel zu Wechsel immer besser gelang, weil die Sklavennippel immer empfindlicher wurden. Er musste sich eingestehen, dass ihm der Job Spaß machte und er geil davon wurde, die beiden nackten Sklaven vor ihm auf dem Boden rumrutschen zu sehen, wie sie den Marmor polierten. Ihre geilen Ärsche machten ihn sehr an und er hatte fast die ganze Zeit einen Ständer in der Hose. Am liebsten hätte er sie durchgefickt, oder sich wenigstens einen blasen lassen, aber er schämte sich so wegen seines kleinen Schwanzes und so setzte er seine sexuelle Unausgelastetheit in gemeine Schläge mit der Gerte um. Auch das Spiel mit den Nippelklemmen gefiel ihm immer mehr und er freute sich auf jede volle Stunde, wenn er die beiden mit brutalem Nippelquetschen so richtig schön zum Schreien bringen konnte. … Die beiden hatten in diesen Stunden nicht viel zu lachen. Wie es sich für Sklaven eben gehört.

Aber es funktionierte. Als Harry um Punkt 18:00 Uhr zum Kontrollgang vorbei kam, konnte er tatsächlich keinen Mangel finden. Die Sklaven knieten mit gesenkten Köpfen neben den Klos, alles war aufs gründlichste geputzt, gewienert und poliert. Harry klopfte Kevin anerkennend auf die Schulter.

„Das hast du gut gemacht, da gibt es nichts zu beanstanden. Vielleicht sollte ich dich irgendwann einmal zum Hygienebeauftragten machen. Aber für heute ist es genug. Du kannst Feierabend machen!“

Kevin war hoch erfreut über das Lob, bekam er sowas schließlich nicht alle Tage. Er bedankte und verabschiedete sich von seinen Chef, warf den Sklaven noch einen zufriedenen Blick zu, und ging mit stolzgeschwellter Brust und geilheitsgeschwollenem Zwergpenis in den Umkleideraum fürs Personal, zog sich um und machte sich auf den Weg nach Hause zu seiner Mandy. Die hatte zum Glück heute weder ihre Tage, noch Migräne und so konnte Kevin seine aufgestauten Triebe bei seiner besseren Hälfte befriedigen.

Mandy war richtig begeistert. „Klar, meen Kleena, klar kannste mir och nochma von hintn. Du bist ja heute so uffjeladen, so kenn' ick dir ja jaar nich!“

Und so hatte Kevin einen wirklich perfekten Tag. Das einzige, was ihn irritierte, war, dass er beim ficken des Arsches seiner Angetrauten, an den Arsch von diesem kleinen geilen Orkan denken musste, wie der vor ihm auf dem Boden rumgekrochen war, geputzt hatte und ihm dabei seinen Knackarsch aufreizend entgegen gereckt hatte. Aber das war nur ein kleiner Schönheitsfehler. Kevin war glücklich und zufrieden. Der neue Job war doch nicht so schlecht wie er gedacht hatte. Er freute sich schon jetzt auf den Dienstantritt morgen.

Harry blieb noch einen Moment bei den Sklaven.

„Los, Sklavenpack, bei Fuß!“

Er ließ die beiden auf Knien hinter ihm her kriechen. Vom Bad in den Salon. Dort setzte er sich auf einen der Paschasessel, schnipste mit den Fingern und deutete auf den Boden vor sich. Orkan wusste was zu tun war, legte sich flach auf dem Bauch auf das Parkett und Dreizehn war so klug es ihm nachzutun. Das schmerzte zwar an den Nippeln, weil die Klemmen auf den Boden gedrückt wurden, aber sie waren eben Sklaven.

Orkan begann nun devot den linken Schuh seines Herrn zu lecken, das Schweinchen tat ihm mit dem rechten gleich. Harry sah wohlgefällig auf die nackten Sklavenkörper herunter, die sich vor ihm 'im Staube wälzten'. So sollte das sein, so gefiel ihm das. Er schnippte noch einmal mit den Fingern und hob den Fuß, den Orkan leckte ein klein wenig an. Als gut abgerichteter Sklave verstand Orkan sofort. Liebevoll und vorsichtig zog er ihn seinem Herrn aus, versenkte seine Nase darin und nahm einen tiefen Atemzug. Dann stellte er ihn beiseite, nahm sich der verschwitzten Socke an, durch die er auch tief inhalierte bevor er sie in den Schuh legte. Nun begann er gekonnt den nackten Fuß mit seiner Zunge und seinem Mund zu verwöhnen.

Das Schweinchen, das bisher gut damit gefahren war, Orkan einfach alles nachzumachen, blieb auch jetzt bei dieser Strategie und hatte bald den rechten Fuß Harrys zur Verwöhnung in der Hand und ließ sein Maul und seine feuchte Zunge daran spielen.

Sir Harry seufzte entspannt, lehnte sich im Sessel zurück, streckte die Beine weit aus, spreizte die Zehen und ließ sich die Zwischenräume von den beiden Säuen penibel auslecken. Die beiden machten ihre Sache wirklich gut. Harrys Füße wurden geleckt, gelutscht, geküsst, gestreichelt, gekonnt massiert und soweit es ging in die aufgerissenen Sklavenfressen geschoben. Eine bessere Art der Fußreflexzonenmassage war kaum vorzustellen. Er schloss die Augen und gab sich vertrauensvoll den Künsten seiner Sklaven hin. Eine Viertelstunde lang hörte man nichts als leise Schmatz- und Leckgeräusche, ergänzt durch gelegentliches leises Stöhnen von Sir Harry.

Ja, ein bisschen Wellness konnte er gut gebrauchen. Im Gegensatz zu dem Sklavenpack hatte er zwei sehr anstrengende Tage hinter sich. Er hatte nicht im Luxus schwelgen und sich von der Garde des Emirs verwöhnen lassen, was - nebenbei bemerkt – ohnehin nicht sein Ding gewesen wäre. Nein, er hatte weiter an den Verhandlungen mit den Russen gearbeitet. Und die waren alles andere als gut gelaufen.

Die Forderungen, die sie erhoben, wurden immer unverschämter, und ihre Drohungen immer offener. Den Club hinter der Grenze konnte er vergessen, den würde er abtreten müssen. Das verletzte zwar seinen Stolz, aber Harry war Geschäftsmann genug, dass er wusste, wann er sich Stolz leisten konnte, und wann nicht. Nein, der Grenzpuff war ok. Aber nun wollten sie auch noch den Rest.

Eine lächerliche Summe hatten sie ihm für seine zwei Saunen und den Club geboten. Und die 'Vorfälle' häuften sich. Gestern war die Internetverbindung des Clubs gehackt worden und es hatte Stunden gedauert, bis sein Experte sie wieder zum Laufen gebracht hatte. Vor dem Laden war ein Besucher, der gerade auf dem Heimweg war, überfallen und brutal zusammen geschlagen worden. Die Russen bauten eine gefährliche Drohkulisse auf.

Scheinbar hatten sie sich mit einer örtlichen Motoradgang zusammen getan, die wohl die Drecksarbeit verrichten sollte. Auf alle Fälle hatte man in den letzten Tagen ständig irgendwelche hochgetunten, lauten Motorräder vor dem Club auf und ab fahren sehen. Die Gestalten, die darauf saßen, wirkten nicht so, als hätten sie irgendwelche Hemmungen. Gefährliche Rocker in Lederkutten, wie aus dem Bilderbuch.

Das sah alles nicht gut aus. Er hatte zwar auch sehr gute Verbindungen zur Halbwelt, aber auf einen Bandenkrieg konnte und wollte er sich nicht einlassen. Zu allem Übel war Bruno nun auch noch ganz ausgefallen. Die Schusswunde an seinem Bein hatte sich entzündet. Nun konnte er nicht einmal mehr auf Krücken gehen, sondern saß für eine Weile im Rollstuhl. So war er natürlich keine beeindruckende Begleitung, bei schwierigen Verhandlungen.

Manchmal spielte er ernsthaft mit dem Gedanke, das Angebot der Russen anzunehmen und sich einen angenehmen Lebensabend mit Orkan in seinem Haus in der Toskana zu machen. Aber sein Imperium war sein Lebenswerk, das er liebte und das er seinem Orkan hinterlassen wollte. Und er war Gastronom mit Leib und Seele.

Von all dem wusste Orkan nichts. Das Schweinchen sowieso nicht. Er wollte sie nicht aus ihrer heilen Sklavenwelt heraus reißen, zumal es ohnehin nichts geändert hätte. So genoss er denn die kleine Pause vom anstrengenden Leben eines leidenschaftlichen Bordellbesitzers und versuchte mal, einfach nur zu entspannen.

Aber es war eben schwierig, die Geschäfte aus dem Kopf zu kriegen. Außerdem war er in einer Stunde mit dem Innensenator zum Golfen verabredet. Vielleicht würde er ihn dazu bringen können, die Polizeipräsenz etwas zu erhöhen und sich mal genauer mit dieser Rockergang zu beschäftigen. Der Senator war ihm noch einen Gefallen schuldig. Oder eher viele. Denn seit Harry über die sehr privaten Aufnahmen von dessen derben Liebesleben verfügte und sie nicht veröffentlichte, waren die beiden 'sehr gute Freunde‘ geworden. Er würde sich beeilen müssen, um nicht zu spät zu kommen.

„So Sklavenpack, ihr habt genug genascht. Los! Füße trocknen, Socken und Schuhe anziehen. Ich muss weg!“

Die beiden waren etwas enttäuscht. Jeder von ihnen war von Füßen begeistert und zu zweit an denen von Harry, die gepflegt, samtig und ohne jede Hornhaut waren, herumzulecken, sie zu streicheln und verwöhnen, war eine schöne Abwechslung nach der ganzen Putzerei und den ständigen Schlägen von Kevin. Aber Harry war der Herr.  Also hörten sie auf.

Orkan sah sich um, ob etwas da wäre, mit dem man die Sklavenspucke auf der Haut wegwischen könnte, aber außer den Putzlappen war nichts vorhanden. Und mit so etwas hätte er niemals seinen Herrn berührt. Er sah das Schweinchen etwas ratlos an. Es hatte das Problem auch schon erkannt, und hatte eine Lösung gefunden. Sachte nahm es 'seinen' Fuß noch einmal in die Hand, hob ihn ein wenig an und begann ihn trocken zu pusten. Mal was anderes - Pusten statt Blasen. Da die Füße eher feucht als nass waren, funktionierte das sogar ganz gut. Orkan grinste ob des Einfallsreichtums von Dreizehn und verfuhr mit Harrys anderem Fuß genauso.

Harry lächelte und genoss. Bei der Hitze heute war es wahrhaft erfrischend die Füße trocken gepustet zu bekommen. Angenehm kühl streifte der Sklavenatem über seine Haut, zwischen seine Zehen und auf die Sohlen. Es war doch immer wieder schön, wozu Sklaven alles nützlich sein können. Sie als Föhn zu benutzen, darauf war er in seiner langen Laufbahn noch nie gekommen. Innerlich vergab er ein paar Pluspunkte für das Schweinchen. Nach wenigen Minuten war alle Feuchtigkeit wie weg geblasen. Alles fühlte sich angenehm frisch und kühl an.

„Sehr schön, ihr Schweine, gut gemacht. Und jetzt den Rest!“

Schnell und geschickt zogen die Sklaven ihm Socken und Schuhe an, Orkan wollte sie noch eben blank lecken, aber aus Zeitgründen lehnte Harry das ab. Seine Schuhe glänzten auch so genug. Er setzte sich aufrecht hin und gab Orkan das Zeichen aufzustehen. Der gehorchte sofort und mit ihm das Schweinchen. Nun standen sie vor ihm, die Hände hinter den Rücken, die Ärsche noch verstriemt von Kevins Gerte, Nippelklemmen an den Brustwarzen und die Schwänze in Keuschheitsschellen gezwängt. Harry hielt eine kurze Ansprache.

„Hört ihr Sklaven! Ich bin zufrieden mit euch. Ich verteile selten Lob, aber in diesem Fall ist das nur richtig. Dreizehn, dein Einsatz bei dem Emir war vorbildlich. Aber das ist nun Vergangenheit und du bist nicht hier, um dich als Held feiern zu lassen, sondern damit du lernst, wie du mit deiner dreckigen Maulvotze Schwänze ordentlich lutschen und zum Spritzen bringen kannst, ohne dass sie dabei deine Zähne spüren. Eine dreckige Maulvotze als Praktikant für eine Krankheitsvertretung als Schwanzlutscher. Mehr bist du nicht. Ist das klar?“

„Ja, Sir Harry, das ist klar. Ich bin eine dreckige Maulvotze, die Schwänze lutschen lernen soll. Mehr nicht. Ich freue mich, ihnen dienen zu können.“

„Gut, Orkan wird dich gleich in deinen Verschlag bringen. Gib' dir Mühe eine gute dreckige Maulvotze zu sein. Wenn ich Klagen höre, gibt es Ärger!“

„Es wird keine Klagen geben, Sir Harry!“

„Na hoffentlich! … Und nun zu dir Orkan. Für dich heißt es ab jetzt wieder normales Programm. Du weißt, heute Morgen hättest du eigentlich deinen Russischkurs gehabt. Da das ausgefallen ist, wirst du die Vokabeln lernen, die heute dran gewesen wären und die für die nächste Unterrichtsstunden ebenfalls. Dein Lehrer, Herr Popoff hat mir eine Liste geschrieben. Fünfzig Wörter für dich. Gegen halb zehn heute Abend, werde ich zurück sein und dich heute mal persönlich abhören. Die Regeln kennst du ja. Also gib' dir Mühe.“

Ja, Orkan kannte sie. Sie besagten, dass bei falscher Aussprache oder zögerlichem Herumgestotterte fünf Schläge mit Sir Harrys Rohrstock fällig waren. Bei Totalversagen, waren es zehn. Der Rohrstock war ein Klassiker aus der englischen Internatstradition. Elastisch, die Luft pfeifend durchschneidend, mit praktischem Spazierstockgriff und sehr, sehr schmerzhaft. Die Striemen, die der hinterließ, würden nicht so schnell verblassen wie die von Kevins Gerte, die zwar heftig aussahen, aber doch nur oberflächlich waren.

„Danke Herr, dass Du dir Zeit für mich nehmen willst. Ich werde dich nicht enttäuschen und die Strafe, falls sie nötig ist, mit Dankbarkeit entgegen nehmen.“

Ja, Orkan wusste, was Harry hören wollte. Innerlich war er ganz schön am Schlucken. Oft kam es nicht vor, dass Harry seine Fortschritte höchstselbst kontrollierte. Und bisher war das immer so ausgegangen, dass Orkan mindestens zwei Nächte auf dem Bauch hatte schlafen müssen. Fünfzig Vokabeln in drei Stunden. Das war kaum zu schaffen. Er würde sich ran halten müssen.

„Gut, aber mach' nicht zu viele Fehler. Du weißt wie sehr mich das Schlagen anstrengt. Und du willst doch nicht, dass ich auch noch einen Infarkt bekomme. Dreizehn ist ja nicht immer da zur Wiederbelebung. … So, ich glaube das war's dann. Obwohl …, “ er griff nach den Eiern der Sklaven, die unter den Keuschheitschellen gequetscht heraus hingen und knetete sie brutal durch, „ich liebe eure Schwanzschellen, die sehen wirklich geil aus! Besonders dein Plexiglasexemplar, lieber Orkan. Man sieht richtig, wie sich dein Schwanz quält. Das gefällt mir sehr gut. Ich glaube, du wirst in Zukunft öfter so was tragen. Und damit du dich schon mal dran gewöhnen kannst, behältst du die Schelle vorerst dran. Du kannst das ja als solidarischen Akt für deinen neuen Sklavenfreund sehen. Ich denke, du wirst sie jetzt so lange tragen, wie Dreizehn das muss. Ihr könnt euch ja dann gegenseitig die Eier kraulen und über eure Schwänze jammern. … So, das war's dann aber jetzt. Also, Hopp, hopp, an die Arbeit.“ Er war schon am Aufstehen, da bemerkte er, das er doch noch was vergessen hatte. „Oh Mann, wo hab' ich nur meinen Kopf. Eure Nippelklemmen hab' ich ja ganz vergessen. Soll ich sie ab machen oder wollt ihr sie dran behalten?“

Die beiden Sklaven schüttelten schnell mit dem Kopf, erleichtert darüber, dass die Klemmen noch zur Sprache gekommen waren.

„Bitte Herr, mach' sie uns ab. Sie tun mir nach all den Stunden so weh … und ich denke, Dreizehn geht es auch nicht anders!“, bat Orkan seinen Herrn und Meister.

„Gut, gut. Aber ganz so einfach machen wir das nicht für euch. Ein kleines Spielchen. Ich nehm' sie runter, knete noch ein bisschen Durchblutung rein und wer von euch auch nur das kleinste Jammergeräusch macht, der kriegt sie bis auf weiteres wieder dran. … Deal oder Deal?“, fragte er hämisch.

Eine Antwort erwartete er nicht. Als erstes war das Schweinchen dran. Er zog es an seiner Nippelkette mit einem Finger zu sich herunter.

„Bereit, Dreizehn?“, fragte er, und ohne eine Antwort abzuwarten öffnete er mit einer schnellen Bewegung beide Klemmen auf einmal.

Das Schweinchen zuckte zusammen, konnte einen Schrei aber unterdrücken. Beim durchkneten, das Harry mit sadistischer Gründlichkeit betrieb, war es schon viel schwieriger Ruhe zu bewahren. Die Schweinchennippel fühlten sich an, als würden sie mit einer Bohrmaschinen bearbeitet. Aber es schaffte es auch hier, nicht zu schreien. Sein Atem brach gequält aus ihm hervor, aber es gab keinen artikulierten Laut von sich. Harry war's zufrieden und wendete sich nun seinem eigenen Sklaven zu. Orkan hatte weniger Glück. Das Abnehmen ging auch noch ganz gut, aber als Harry anfing seine Nippel zwischen den Fingerkuppen zu quetschen und hin und her zu zwirbeln erwischte er eine Stelle, die so wehtat, dass Orkan einen kurzen Schrei nicht unterdrücken konnte. Aber das war schon zu viel.

„Ah, ja, schön Orkan, dass du die Klemmen noch ein bisschen dran behalten willst. Sie sind bestimmt auch eine gute Motivationshilfe beim Vokabeln lernen. Sehr lobenswert, dass du mir die Freude machst!“, sagte er in einem so freundlichen Ton, dass es fast echt klang.

Orkan war alles andere als erfreut, hütete sich aber sich zu beschweren. Und so konnte er nichts anderes tun, als sich bei seinem Herrn zu bedanken. Der war auch überaus gnädig und hing die Klemmen nicht ganz vorne an die Brustwarzen, sondern fixierte sie etwas weiter hinten. „Gut so?“, fragte er ironisch.

„Ja, Herr, danke Herr, sie sitzen perfekt!“, presste Orkan zwischen den Lippen hervor.

„Gut, dann war's das erst mal. Bring' die dreckige Maulvotze noch an ihr Blasloch und dann solltest du dich um Kapitel 18 und 19 kümmern. … So, und jetzt verschwindet!“

Er gab seinem Lieblingssklaven noch einen aufmunternden Klaps auf den Arsch, dann gingen die beiden wieder auf alle Viere und krochen zur Tür.

Viel Zeit sich zu unterhalten hatten sie nicht. Orkan brachte das Schweinchen schnell in seinen stickigen, nach Pisse stinkenden Verschlag zurück, wo sich, kaum dass es drin war, schon der erste Schwanz durch das nun wieder geöffnete Loch schob um geblasen zu werden. Orkan sagte noch kurz Tschüss und machte sich dann auf zu seinem Russischlehrbuch. Er wollte den Schaden so gering wie möglich halten.

Das Schweinchen war nun wieder alleine mit den Schwänzen, die es, so gut es konnte, und das war inzwischen ziemlich gut, versorgte. Für die nächsten drei Tage kam es aus seinem Schwanzlutschkabuff auch nicht mehr heraus. Keine Sonne, kein Licht, keine frische Luft, kein Hauch des Sommers, der draußen seinen Höhepunkt erreicht hatte. Nur Halbdunkel, muffiger, pissiger Geruch, der es umgab, der Sauerstoffgehalt mangels ordentlicher Lüftung auch eher bescheiden und Schwänze, Schwänze, Schwänze.

Große, kleine, dicke, dünne, lange, kurze, beschnittene, unbeschnittene, krumme, fleischige, harte, schlaffe, halbsteife, schwarze, weiße, braune, phimosige, stinkende, seifige, nillenkäsige, votzenschleimverschmierte und frisch gewaschene … die ganze Vielfalt die die Evolution bei den männlichen Begattungsorganen hervor gebracht hatte.

Und es behandelte alle mit der gleichen liebevollen, leidenschaftlichen Gründlichkeit, ohne Ansehen von Größe, Farbe oder Geruch. Es war eben eine stinkende Maulvotze. Mehr nicht. Die meisten brachte es zum abspritzen, füllte ihre Spermaladungen in die bereitliegenden Gummis, damit Sir Harry damit auch noch ein Geschäft machen konnte. Einige benutzten es auch einfach als Pissbecken, was naheliegend war, war doch sein Blasloch zwischen den Pissoirs im Männerklo angelegt. Der überwiegende Teil, war angenehm leichte Bierpisse, aber einige seiner Klienten hatten auch sehr strenge, bittere, ekelhafte Pisse zu bieten. Aber auch die schluckte es klaglos. Stinkende Maulvotze eben. Und je länger es in seinem düsteren Verschlag war, desto mehr verinnerlichte es diese Rolle.

Niemand besuchte es. Kein Bruno, kein Orkan. Niemand mit dem es mal ein paar Worte wechseln konnte. Nur der fiese Kevin kam zweimal am Tag und brachte ihm sein Sklavenfutter. Nahrhaften Proteinbrei auf Haferschleimbasis. In dem schleimigen Zeug war alles drin, was ein Sklave zum fit bleiben braucht. Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Eiweiß und Kalorien. Es hatte eine Konsistenz, in der ein Löffel gerade so stecken geblieben wäre, wenn das Schweinchen einen solchen gehabt hätte. Aber Kevin, der, solange Bruno ausgefallen war, die Oberhoheit über die Versorgung der dreckigen Maulvotze hatte, geilte sich daran auf, das Schweinchen auch beim fressen zu erniedrigen und zu piesacken.

Er hatte einen Hundenapf aus dem Fundus aufgetrieben. In dem servierte er der Sklavensau ihr Futter, das er eigenhändig anrührte. Kochen konnte er zwar nicht und zuhause war ihm selbst die Kaffeemaschine zu kompliziert, aber den Instantbrei für den ungehörigen Sklaven bekam er hin. Um dem ganzen noch die richtige Note zu geben, pisste er, bevor er dem Schweinchen den Napf hinstellte noch einmal hinein. Die Pisse schwamm nun oben auf der glibbrige Pampe, die er es unter seiner Aufsicht fressen ließ. Natürlich ohne Besteck oder die Zuhilfenahme der Hände.

„Guten Appetit“, wünschte er ihm scheinheilig, zündete sich eine Zigarette an und sah zu, wie es sich durch die Pisseschicht zu dem Proteinbrei vorarbeitete.

Zufrieden saß er da und genoss seine Macht. Nie hätte er gedacht, dass ihm der Job hier bei den Schwuchteln so viel Spaß machen würde. Sein ‚Mündel‘ schmatzte wie ein Schwein und sein Gesicht war völlig verschmiert. Aber es hatte Hunger. Es half alles nichts. Niemand war da, bei dem es sich hätte Beschweren können, und ob Beschwerden hier von Nutzen gewesen wären, war mehr als fraglich.

„Los, beeil' dich. Ich hab' noch wichtigeres zu tun!“, grunzte Kevin und kickte den Fressnapf ein Stückchen vom Schweinchen weg.

Es kroch schnell hinterher und fraß mit doppelter Geschwindigkeit. Schnell hatte es den Napf auf Hochglanz geleckt.

„Gut so, du dreckige Maulvotze“, lobt Kevin, „und jetzt gib mir noch die Gummiausbeute der letzten Schicht.

Das Schweinchen nickte hastig, griff sich die Plastikdose, die neben seinem Arbeitsplatz stand und übergab sie. Etwa 25 sauber geknotete und befüllte Gummis waren die Ernte der letzten Stunden gewesen.

Kevin runzelte die Stirn. „Das ist aber nicht sehr viel. Du wirst doch nicht heimlich naschen? Denk' dran. Das Sperma gehört Sir Harry, nicht dir! … Los und jetzt geh wieder Schwänze lutschen, damit du endlich mal zu was nützlich bist!“

Mit diesen Worten verließ er das Kabuff. Das Schweinchen hörte wie die Tür abgeschlossen wurde. Ihm schauderte. Feuerschutztechnisch war das auch nicht gerade die Lösung. Schon sah es Schlagzeilen der Boulevardpresse vor seinem inneren Auge. 'Verkohlte Leiche hinterm Klo' … Es hatte einfach zu viel Phantasie.

Seufzend ging es zum Waschbecken und machte sich einigermaßen sauber. Was hätte es für eine Dusche gegeben. Aber scheinbar war es genug, wenn das Maul, mit dem die Gäste bedient wurden, sauber war. Der Rest war egal und konnte ruhig stinken. Gerade wollte es sich durch den Schritt wischen, als die rote Lampe wieder verkündete, dass potentielle Kundschaft nebenan zugange war. Schnell war es an seinem Gloryhole und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis ihm der erste Schwanz der neuen Schicht in den Hals geschoben wurde.

Es dachte an seinen Herren, während es den fordernden fetten Kolben bediente, der ihm da gereicht wurde. Was er wohl machen würde? Ob er wohl an es denken würde? Ob er wohl mit dieser Musterung von der er geredet hatte beschäftigt war und sich vielleicht gerade jetzt einen neuen Lieblingssklaven aussuchte? Ob er ihn wohl bald abholen kommen würde? Ob es sich freuen würde, über die vielen Goldmünzen, die ihm sein Schweinchen eingebracht hatte? Fragen über Fragen gingen durch seinen Kopf. Es würde sich wohl noch gedulden müssen.

 

Als Daniel aufwachte, war er ziemlich verkatert. Der gestrige Tag hatte seine Spuren hinterlassen. Müde drehte er sich im Bett hin und her bis er sich endlich entscheiden konnte aufzustehen. Keiner, der ihm Kaffee ans Bett gebracht und sich seiner Morgenlatte gewidmet hätte, keiner der 'guten Morgen Herr!' sagte. Sein Rücken tat ihm weh und ihm war übel. Er hatte eindeutig zu wenig gegessen und der Kühlschrank war ja auch leer. Zu allererst musste er natürlich pissen, denn es war ja auch niemand da, bei dem er sich seiner Last in ein dankbar geöffnetes Maul entledigen könnte. Alles musste er selber machen. Er schleppte sich ins Bad, stellte sich direkt unter die Dusche und ließ seiner Pisse freien Lauf, während von oben das warme Wasser auf ihn plätscherte. Wehmütig sah er den gelben Strom im Abfluss versickern. Seinem Schweinchen hätte er damit eine Freude machen können.

Etwas erfrischt trocknete er sich ab und ging nackt in die Küche. Während er darauf wartete, dass die Mikrowelle die zusammen gegossenen Reste kalten Kaffees von gestern erhitzen würde, sah er an seinem Körper runter. 'Naja', dachte er, 'ist ja noch ganz gut in Schuss für die Jahre, die ich auf dem Buckel habe. Das Bäuchlein und die Speckschicht, die die Hüften zierte, fand er nicht so schlimm. Auch sein Schwanz funktionierte meist ganz gut. Aber das Alter hinterließ seine Spuren. Längst hatte er nicht mehr die Energie und Kraft von früher, alles war anstrengend geworden. Er sehnte sich nach etwas Kontinuität, das Gefühl zu haben, endlich mal wo angekommen zu sein.

Das 'Pling' der Mikrowelle riss ihn aus seinen Gedanken. Nachdem er sich die Zunge an dem viel zu heißen Kaffee verbrannt hatte, war er endgültig wach. Er überlegte, was er mit dem neuen Tag und dem neuen Reichtum anfangen sollte. Die 25.000 Euro, die so unverhofft in seinen Besitz gekommen waren, ließen seine Stimmung doch etwas steigen. Er könnte sich jetzt ins Auto setzen und irgendetwas kaufen, das er sich schon lange gewünscht hatte. Aber es fiel ihm nichts rechtes ein. Natürlich hätte er sich hinsetzen und ein paar Rechnungen bezahlen können, aber auch das versprach wenig Lustgewinn. Da fiel ihm ein, dass er sich ja auch langsam mal Gedanken, über den genauen Ablauf der Musterung, die anstand, machen sollte. Da kam eine ganze Menge Organisation auf ihn zu. Aber das konnte ja auch Spaß bringen.

Die ganze Idee zu der Musterung war ihm auch gar nicht selber gekommen, sondern auf Ricks Mist gewachsen. Seit Rex nicht mehr da war, waren Daniels Finanzen steil in den Keller gegangen. Er hatte eben keine anderen Einnahmequellen als das Vermieten von Sklaven. Aber die Bemühungen freiwillige Exemplare zu bekommen waren bisher alle gescheitert. Zwölf Fehlversuche alleine in diesem Jahr. Deshalb hatte Rick vorgeschlagen, sich nicht mit einem, der sich bewarb zu befassen, sondern einfach eine Ausschreibung auf zwei Ausbildungsstellen als Leib- und Leihsklave zu machen. Nur die besten Bewerber sollten eine Chance auf die Musterung erhalten. Allen sollte klar sein, dass es ein Privileg wäre, diese Stelle zu ergattern, der Traum jedes echten Masosklaven. So posteten sie auf mehreren einschlägigen Seiten ihr Inserat:

Gelegenheit!

Zwei Ausbildungsstellen zum Leib-und Leihsklaven bei erfahrenem Meister zu vergeben.

Hingabe, Leidenschaft, Gehorsam und Schmerzgeilheit dringend erforderlich.

Bei bestandener Musterung wird ein Abrichtungsvertrag mit einem Jahr Laufzeit (7/24/365) in Aussicht gestellt. Verlängerung möglich.

Einsendeschluss für Bewerbungsunterlagen 30.07. 00:00Uhr

Mehr nicht. Zwei Wochen Frist hatten die Bewerber nun. Rick hatte gemeint, man solle den Text so unspezifisch wie möglich halten, um die ganze Bandbreite schwulen Sklavenpacks abdecken zu können. Beide wussten, dass jung und schön sein alleine, bei weitem nicht reichte. Unter den etwas in die Jahre gekommenen Exemplaren gab es einige wahre Perlen zu entdecken. Rick hatte ein eigenes Account für die Bewerbungen angelegt. Nach den 14 Tagen würde es gelöscht werden.

Es dauerte auch nicht lange und die Masomails fingen an einzutrudeln. Insgesamt mehr als 120 Bewerber. In den letzten zwei Stunden der Frist waren noch 15 auf den letzten Drücker eingetroffen. Daniel hatte sich diese genauer betrachtet, weil er dachte, dass es diejenigen seinen, die am meisten Kämpfe mit sich selber ausgefochten hatten. Die, die sich vorher schon quälten, 14 schlaflose, unentschlossene Nächte hinter sich habend. Die würde er im Auge behalten.

Nachdem das Account abgeschaltet war, traf er sich mit Rick um die Bewerbungen auszumisten. Sie hatten einen netten Nachmittag bei Kaffee, Kuchen, Bier und Schnittchen, serviert von Ricks momentanen Leibsklaven, während sich zwei Gäste seiner Hundesklavenpension unter dem Tisch darum balgten, Stiefel oder Schwänze lecken zu dürfen. Anfangs war Daniel davon etwas abgelenkt, aber als sich die gut abgerichteten Hunde schließlich auf eine meditative, langsame, ruhige Blasverrichtung eingestellt hatten, ihre feuchten, warmen Mäuler die Schwänze der beiden Meister sanft verwöhnten, fand er es eher konzentrationsfördernd als hinderlich. Bis in den frühen Abend hinein saßen sie vor dem PC und rasterten gnadenlos die Zuschriften durch. Dabei wurden sie naturgemäß auch ziemlich geil, denn das Ganze war ja nicht nur Geschäft, sondern auch Spaß. Zweimal spritzte Rick zwischendurch in sein Blasloch unter dem Tisch rein, Daniel einmal. Schon praktisch so zwei Samensammler.

Am Ende des Tages waren von den 120 Angeboten noch 40 übrig. An diese verschickten sie eine Mail mit weiteren Anweisungen. Rick war der Meinung gewesen, dass man es den Anwärtern so schwierig wie möglich machen sollte. Deshalb bekamen sie die Aufforderung, eine neue Bewerbung, samt Lebenslauf, sexuellem Entwicklungsprotokoll, standardisierter Fotoansichten, vollständiger Personalien, sämtlicher Körpermaße, Kopien von Führerschein, Ausweis und Geburtsurkunde, einzureichen. In zweifacher Ausfertigung. Einmal von Hand geschrieben, problemlos lesbar, ansonsten würde die Bewerbung sofort in den Müll wandern, und noch einmal in gedruckter Form, zur Bequemlichkeit des Meisters. Diese Unterlagen mussten sie an eine Postlageradresse am Hauptbahnhof senden. Weiteren elektronischen Kontakt würde es nicht geben, sondern ab sofort hieße es wieder, mit Herzklopfen zum Briefkasten gehen, hoffend eine Nachricht des Meisters zu erhalten.

Als Erstmaßnahme wurde allen Anwärtern ab Erhalt der Nachricht sexuelle Enthaltsamkeit und Spritzverbot erteilt. Das war zwar nicht überprüfbar, aber die echten Sklaven würden sich daran halten, Lügner würde man früher oder später erkennen und egal ob sie sich daran hielten oder nicht, es erhöhte den Druck.

Diese Art der Bewerbung war schon etwas anderes, als mal eben eine Mail mit Anhang zu schicken. Schon das handschriftliche Verfassen würde für die meisten schwierig werden, war doch heute Handschrift nicht mehr so oft geübt und genutzt. Auch voller Name und Adresse waren etwas anders als ein anonymer Nickname im Netz. 

Sie gaben den Glücklichen die sie anschrieben eine Woche Frist für die Antwort. In dieser Zeit trafen sich Rick und Daniel häufig um Pläne für die einzelnen Prüfungen zu schmieden, mit denen sie die angehenden Sklaven quälen, einordnen und ausmustern würden. Die beiden waren recht kreativ. Daniels Location, gepaart mit Ricks Fundus und seinen bösen, gemeinen Ideen, würden den Aspiranten ein gerüttelt Maß an Stehvermögen und Schmerzbewältigung abverlangen.

Als Daniel nach der Woche das Postfach leeren ging, hatten gerade mal 15 Säue geantwortet. Aber das war ja auch Sinn der Sache. Die willigen von den Möchtegernen trennen. Mit der Ausbeute fuhr er zu Rick und sie verbrachten wieder einen Nachmittag mit prüfen und sortieren. Die Meisten hatten sich mit der Bewerbung große Mühe gegeben. Die Fotos waren wie gefordert, die handschriftlichen Lebensläufe, bis auf drei Ausnahmen, gut leserlich geschrieben. Diese drei wurden sofort aussortiert, obwohl zwei davon recht passabel aussahen. Aber Daniel war streng. Wer sich nicht einmal die Mühe machen konnte ein paar Seiten mit Umsicht schön zu schreiben, dem fehlte einfach der Wille. Abgelehnt! Blieben zwölf.

Einer von ihnen stach heraus. Er hatte die Bewerbung zwar mit der Hand geschrieben, dabei aber eine Normschriftschablone benutzt. Jeden einzelnen Buchstaben umsichtig neben den nächsten gesetzt. Er erklärte, er sei Legastheniker und wolle auf diese Weise wenigstens seine mangelhafte Orthographie ausgleichen. Das gefiel Daniel und Rick sehr gut, dass einer Schwächen bei sich feststellte, aber auch einen Weg fand, sie wettzumachen. Das was er schrieb klang ganz gut. Er sei bei der Armee gewesen. Offizier. Marine. Bis zum Korvettenkapitän habe er es gebracht. Dann habe er den Fehler begangen, mit einem seiner Matrosen eine sexuelle Beziehung einzugehen. Er sei ihm völlig verfallen gewesen, blind verliebt wie ein siebzehnjähriger. Dieser Matrose, gerade mal zweiundzwanzig Jahre alt, hatte ihn in die Welt des SM eingeführt. Leichte Masophantasien, so schrieb er, hätte er schon immer gehabt, sie aber verdrängt, und wenn sie ihn des Nachts doch überfallen hätten, dann hätte er am nächsten Tag einfach noch etwas strenger kommandiert als sonst. Danach sei es ihm dann wieder besser gegangen. Nun aber, da er mit seinem Geliebten die verborgenen, dunklen Seiten in sich entdeckt hatte, konnte er seinen Kommandoton endlich vergessen und alle Verantwortung von sich geben, um als Sklave seinem Herren zu dienen. Natürlich nur bei Landgang und außerhalb der Dienstzeit.

Das ging eine ganze Zeit lang gut. Nach drei Monaten war er ihm völlig hörig. Dummerweise stellte sich heraus, dass sein Geliebter und Meister nebenher für den russischen Geheimdienst arbeitete. Geschickt zog er ihm in den Kuschelphasen nach den heftigen Sessions militärische Geheimnisse aus der Nase. Dann bekam der MAD Wind davon, es tauchten auch noch kompromittierende Fotos und Filme auf, er wurde wegen Geheimnisverrates sofort vom Dienst suspendiert und nach einem diskreten internen Verfahren unehrenhaft, unter Aberkennung aller Pensionsansprüche, aus dem Marine entlassen. Sein Meister war inzwischen in Moskau.

So stand er da. Niemanden mehr zum Kommandieren und keiner, der ihm Kommandos erteilte. Er hatte von seinen Ersparnissen gelebt, war in die SM-Szene eingetaucht, hatte verzweifelt einen neuen Herrn gesucht, aber keinen gefunden. Dann hatte er das Inserat gelesen. Und sich beworben. Er war eine stattliche Erscheinung. 1,98 m groß, 130 kg, ein Kreuz wie ein Stier, muskulöse Arme, stark behaart, großer Schwanz und dicke Eier. Nur sein Arsch war schon etwas erschlafft, aber die Votzenbilder, die beilagen, sahen vielversprechend aus.

Mit seinen 52 Jahren war er einer der ältesten Bewerber, aber das Alter war für Daniel und Rick nicht ausschlaggebend. ‚Altes Fleisch gibt gute Suppe‘, pflegte Daniel manchmal zu sagen. Und es wäre bestimmt eine interessante Aufgabe einen solchen Hünen zum Sklaven abzurichten. Für so ein Exemplar würde es viel Kundschaft geben. Daniel hoffte, dass er auch die nächste Bewerbungsrunde bestehen würde. Rick war eher skeptisch. Er meinte, mit so einer Vergangenheit, würde er bestimmt Probleme machen. Und er fand ihn zu groß für einen Sklaven. Zu bedrohlich. … Nun ja, man würde sehen.

Die anderen Bewerber hatten sich auch allesamt offensichtlich sehr viel Mühe mit der Schrift gegeben. Alles war sehr ordentlich und lesbar. Quer durch alle Altersklassen und Schichten gingen die Angebote. Der jüngste 22, der älteste 56. Es gab einen Punker aus der Hausbesetzerszene, mit Erfahrungen auf dem Straßenstrich, einen Ex-Banker, der mehrere Millionen versenkt hatte, ein Profifußballer im Ruhestand, einen Koch, mehrere Computerexperten, einen Gärtner, einen frisch geschiedenen Hausmann, einen Physiotherapeuten und einige andere, mehr oder weniger nützliche Exemplare. Einige hatten viel Erfahrung, für andere war der SM-Bereich eher neu. Aber alle suchten verzweifelt einen Herrn, der ihnen Zucht und Ordnung beibrachte, sie benutzte, beschmutzte, quälte und besaß. Williges Nutzfleisch. Zumindest auf dem Papier.

Nun ging es an den letzten Punkt der Vorauswahl. Den potentiellen Sklaven wurden Verträge für das Musterungswochenende zugeschickt. Sie mussten eine Verzichtserklärung auf alle Ansprüche die aus Schäden dieses Wochenendes resultieren könnten, unterzeichnen. Des Weiteren, eine Erklärung, dass alle Bild- und Tonaufnahmen die gegebenenfalls gemacht würden, in den vollen Besitz des Ausbilders gingen. Sie mussten unterschreiben, dass ihnen klar sei, dass die Musterung mit erheblicher Schmerzzufügung verbunden wäre. Striemen, blaue Flecken, Blutergüsse oder kleine Platzwunden seinen in Kauf zu nehmen.

Außerdem mussten sie zustimmen, dass der Ausbilder für die Zeit der Musterung das unumschränkte Recht an ihrem Körper habe, sie jederzeit benutzen, verleihen, und vermieten könne.

Die Teilnahme an dem Qualifikations-Workshop, zu dem sich die Teilnehmer zu verpflichten hatten, sei kostenlos. Die Dauer war angesetzt auf Freitag 10:00 Uhr, bis Sonntag, 22:00 Uhr. Zu Anfahrt und Rücktransport würde es weitere Informationen geben. Sollte jedoch einer der Kandidaten den Test vorzeitig abbrechen, würde eine Konventionalstrafe fällig, die sich an den finanziellen Möglichkeiten der Teilnehmer orientiere und nach der endgültigen Bestätigung für die Teilnahme festgesetzt werden würde. Zu diesem Zwecke sei auch eine Auskunft über den Finanzstatus erforderlich. Kopien der letzten Kontoauszüge, Einkommensnachweis, bzw. der Steuererklärung sollten der Bewerbung beigelegt werden. Schließlich habe der Ausbilder ja Kosten und jeder Ausfall bringe Verluste mit sich.

Über diese finanzielle Auskunft waren sich Daniel und Rick schnell einig gewesen. Sie würde ganz sicher die weniger willigen Exemplare verschrecken, denn in Deutschland gibt man eher seine Penisgröße und seine sexuellen Vorlieben Fremden preis, als sein Einkommen. In Schweden hätten sie nur im Internet nachsehen müssen um die Steuererklärung jedes einzelnen zu bekommen. Ob das nun von Vorteil ist, bleibe dahin gestellt. Denn dann hätten sie ja auch ihre eigenen Angelegenheiten offenlegen müssen, und wie veranlagt man einen günstig erworbenen Sklaven, den man zu Höchstpreisen weiter verkauft hat? Sie waren gespannt, was dabei heraus kommen würde. Ob die Angaben denn richtig seien, oder ob es noch irgendwelche Depots, Immobilien, Konten oder Goldbarren gäbe, das würden sie auf die Schnelle nicht nachprüfen können. Aber es war auf alle Fälle ein Raster, durch das viel Spreu hindurch fallen würde.

Zu guter Letzt hatten die Kandidaten auch noch eine Verschwiegenheitserklärung über den Workshop zu unterzeichnen, die ebenfalls mit finanziellen Strafen bewehrt war.

Rick hatte alle diese Verträge und Erklärungen von einem seiner Wochenendsklaven erstellen lassen, der im normalen Leben Notar war. Alles sah sehr amtlich aus und war im feinsten Juristenjargon verfasst. Natürlich hatten all diese Vereinbarungen keinerlei rechtliche Grundlagen, denn sie verstießen eindeutig gegen die guten Sitten, aber diese ‚Anwaltsschreiben‘ wirkten auf den ersten Blick schon sehr beeindruckend. Sie würden den Bewerbern in zweifacher Ausführung zugeschickt werden, sie hätten  ihre Unterschriften zu geben, die Unterlagen an die bekannte Postfachadresse zu senden und auf weitere Anweisungen zu warten.

Nach einer Woche waren sieben Antworten da. Sieben von Hundertzwanzig. Das rastern hatte sich gelohnt. Eigentlich wollten sie ja nur sechs Teilnehmer zulassen, aber es wäre ihnen schwer gefallen einen von den Verbliebenen auszusortieren, denn alle versprachen auf ihre jeweilige Art und Weise interessante Ergebnisse.

Daniel war zwar eher dafür gewesen, bei dem ursprünglichen Plan zu bleiben, aber Rick hatte gemeint, er fände einen zusätzlichen Anwärter, als Puffer, ganz gut, denn die Erfahrung zeige, dass so mancher im letzten Moment noch kneifen würde. Falls nicht, sei das auch nicht schlimm, denn wo man sechs Sklaven prüfen könne, da ginge das auch mit sieben. In die Auswahl geschafft hatten es der Profifußballer, der Ex-Kapitän, der Ex-Banker, der Punker, der frisch getrennte Hausmann, der Koch und einer von den Computernerds.

Nun, da die Teilnehmer festgelegt waren, konnte man nach einem passenden Termin suchen und die letzten Anweisungen für die Sklaven losschicken. Lange hatten sie darüber diskutiert, wie man die Sklaven anreisen lassen sollte. Daniel hatte für eine einfache Lösung plädiert: Alle in einem Zug und sie am Bahnhof mit einem Transporter abholen. Ohne Fenster natürlich, damit sie nicht erfahren würden, wohin man sie brachte.

Doch das war Rick viel zu simpel. Er hatte einen ausgesprochenen Spieltrieb, was sich auch bei der Organisation von Sklavenmusterungen manifestierte. Er wollte sie einzeln anreisen lassen. Die S-Bahn fuhr alle 20 Minuten. Vom Bahnhof Hegebusch sollten sie ein Stück durch den Wald gelotst werden um dann an einem Parkplatz in den wartenden Wagen zu steigen. Die Details würden den Sklaven erst nach und nach bekannt gegeben werden. Sie würden so eine Art Schnitzeljagd absolvieren müssen um in den Genuss der Musterung zu kommen. Rick freute sich schon sehr darauf.

Auch eine Kleiderordnung war vorgesehen. Die Kandidaten durften lediglich kurze Sporthöschen ohne Innenslip, einen kratzigen, langärmligen Wollpullover und Turnschuhe tragen. Besonders an dem Pullover würden sie, bei der Hitze die herrschte, ihre helle Freude haben. Jeder musste einen Brustbeutel bei sich führen, in dem sich die Wohnungsschlüssel, der Personalausweis und die Krankenversicherungskarte befinden mussten. Kein Geld, kein Handy, keine Uhr. Die Sklaven sollten von Anfang an ganz von ihren Prüfern abhängig sein.

Als zusätzliche kleine Bosheit hatte Rick angeregt, die Kandidaten schon auf dem Hinweg eine Potenzpille einnehmen zu lassen. Mutmaßlich waren sie, wenn sie sich an das Wichs- und Spritzverbot gehalten hatten, geil bis obenhin. Dazu dann eine schöne Schwanzpille und sie würden ihren geilen Sklavenschwänzen in ihrer Erektion keinen Einhalt gebieten können. Das wäre dann in den öffentlichen Verkehrsmitteln, die sie nutzen würden, bestimmt ein schöner Anblick, wenn die Kronjuwelen aus den Sporthöschen drängten. Höchstmögliche Peinlichkeit für die Sklaven. Daniel war zuerst dagegen, weil er meinte, dann könne man ja gar nicht mehr sehen, wer von selbst so geil war, dass er einen Ständer hatte. Rick jedoch fand, dass die Erniedrigung für unterwegs schon Grund genug sei, und außerdem die Sklaven beim Schwanzvergleich, der unweigerlich stattfinden würde, auf alle Fälle einen Harten hatten, was sonst, durch Aufregung und Nervosität nicht unbedingt der Fall sein würde. Außerdem sei in den folgenden Tagen noch genug Zeit um herauszufinden, wer naturgeil sei und wer nicht. Daniel gab nach und so packten sie in jeden Umschlag noch eine kleine Pille hinein. Die Bescheide wurden abgeschickt und somit stand das Datum fest. Es würde sich um das letzte Augustwochenende handeln. Also in fünf Tagen.

Das würde zu schaffen sein. So eine große Angelegenheit war diese Musterung ja nun auch nicht. Außer Rick und seinem Leibsklaven, würden nur er und sein Schweinchen dabei sein. Ach ja, und natürlich K3, der geile SEK-Beamte, den er beim Sturm auf Jörgs Praxis kennen gelernt hatte. Und sein Kollege, Polizeihauptmeister Michael Stecher. Sechs Sklaven, vielleicht sieben, gegen zwei Meister, zwei Tops und ein Schweinchen. Das müsste doch ganz leicht zu stemmen sein. Das Wetter war wunderbar, man würde grillen können. Fleisch für die Meister, vielleicht ein paar Knochen zum abnagen für die Sklaven. Um Getränke und Lebensmittel wollte Rick sich kümmern, beziehungsweise seinen Sklaven sich kümmern lassen. Auch den Transporter hatte er schon organisiert. Für die Gäste war mehr als genug Platz in den Appartements neben Daniels Wohnung. Die Sklaven kamen in Käfige, oder in eines der Verließe.

Die hatte er sich damals mit Rex eingerichtet. Damals, als sie den Zugang zu den alten Kellergewölben der Ruine der Likörfabrik, die neben Daniels Plattenbau auf dem Grundstück stand, gefunden hatten. Bis zur Wende waren hier allerlei Schnapsspezialitäten zusammen gebraut worden. Leider wurde der ‘VEB Geistige Getränke Ernst Thälmann‘ kurz darauf abgewickelt. Das Gebäude aus der Kaiserzeit war teilweise einsturzgefährdet und nachdem es eine Explosion in der Destillation gegeben hatte, der weite Teile des Gebäudes zum Opfer gefallen waren, beschloss die Treuhand, dass sich ein Wideraufbau nicht lohne und hatte kurzerhand den Laden dicht gemacht. Das Gelände und die Gebäude waren dann zwei Jahre vor sich hin gerottet, bis Daniel von seinen Grundstückrückübertragungsansprüchen in Kenntnis gesetzt wurde und er das ganze Ensemble schließlich zugesprochen bekam.

Rex hatte damals so einen Mittelalterfaible gehabt und die alten Keller hatten sich hervorragend dazu geeignet, eine gruselige Folterkelleratmosphäre zu schaffen.  Es sah aus, wie in einem Filmset zu einem Hexenverfolgungsfilm. Daniel hatte die Räume lange nicht betreten und mutmaßlich war alles klamm, muffig und schimmelig. Er würde das noch überprüfen müssen. Aber es könnte sich lohnen. Dieser Keller war dazu gemacht Angst einzuflößen. Vielleicht gab es ja sogar ein paar Ratten.

Gut gelaunt pfiff er ein Liedchen vor sich hin. Die Sonne schien durch die schmutzigen Fenster, er kippte den letzten Schluck des kalten Mikrowellenkaffees in sich hinein, griff nach dem Telefon und rief Rick an. Sein Mitteilungsbedürfnis quälte ihn, er brauchte dringend jemanden, mit dem er seine Freude über das gute Geschäft mit dem zugelaufenen Sklaven, teilen konnte. Alleine machte das keinen großen Spaß. Er hatte Glück. Rick war zuhause. Zehn Minuten später saß Daniel im Auto. Ungefähr eine halbe Stunde würde er brauchen um zu ihm zu kommen. Quer über die ausgestorben wirkenden Dörfer, durch dunkle Alleen, an blühenden Sonnenblumenfeldern vorbei, gelegentlich eine Feldsteinkirche passierend und Störche auf feuchten Uferwiesen erspähend, erreichte er schließlich Ricks Domizil.

Das war schon eine andere Nummer als Daniels Fabrikruine. Rick hatte das Anwesen vor fast zehn Jahren für einen symbolischen Preis von einem Euro gekauft. Das Gutshaus war damals völlig verfallen gewesen. Keine Fenster, kaputtes Dach, Schwamm in den Balken, bröckelnder Putz, marode Elektroanlage, kein Anschluss ans öffentliche Abwassernetz und das Ganze dann auch noch unter Denkmalschutz stehend. Aber dafür weit weg von allen Nachbarn, fünf Hektar Land unmittelbar um die Anlage herum, Stallungen, Nebengebäude und sogar ein eigener See waren dabei. Daniel konnte sich noch erinnern, als sie das Gutshaus das erste Mal besichtigt hatten. Er hatte Rick damals geraten, sich nicht einen solchen Stein ans Bein zu binden, damit würde er sich ruinieren. Rex dagegen, der auch bei der Besichtigung dabei war, hatte sich sofort in das Haus verliebt. Ricks Begeisterung war sofort auf ihn übergesprungen und nicht lange, und die beiden streiften Pläne schmiedend über das Gelände. Damals, als er Rex‘ leuchtenden Augen gesehen hatte, war Daniel richtig Eifersüchtig auf Rick gewesen.

Er seufzte tief, schob die Erinnerung ganz nach hinten, in die abgelegenen, finsteren Winkel seines Hirns und bog in die Auffahrt ein. Alte Kastanien säumten den Weg und sorgten für schattige Kühle. Symmetrisch perfekt führte er direkt auf den Haupteingang des Hauses zu, das in klassizistischem Weiß in der Sonne strahlte.

Sehr groß war es nicht, preußisch bescheiden, aber es bot mit seinen Wirtschaftsgebäuden und dem riesigen Gelände Platz für alle Träume, die Rick hatte.

Dank Mitteln von Land, Bund, EU, der Stiftung Denkmalschutz, dank vieler tausend Stunden Sklavenarbeit und den Erträgen aus seinen Obst-Aktien, die er in den Neunzigern in großer Zahl für einen Apfel und ein Ei gekauft hatte, war aus der Ruine ein kleines Schmuckstück geworden, auf das er sehr stolz war.

Daniels alte skandinavische Familienkutsche kam im knirschenden Kies der Vorfahrt zum Stehen, tuckerte noch einen Moment mit traktorähnlichen Geräuschen vor sich hin, bevor der Motor, eine schwarze Dieselrußwolke ausstoßend, endgültig erstarb.

Rick stand schon wartend in der Tür. Diesmal nicht in Vollleder, wie sonst meistens, sondern ganz leger in einen orangefarbenen Bademantel gehüllt, statt Stiefeln trug er Badelatschen. Trotzdem sah man sofort, dass er eine geile Sau war. Natürliche Dominanz. Da kuschten die Sklaven auch mit Bademantel.

Daniel stieg aus, Rick kam ihm entgegen, sie grinsten, nahmen sich in die Arme, klopften sich gegenseitig ganz männlich auf die Schulterblätter, und dann, weil niemand sie sah, Küsschen links, Küsschen rechts.

„Mensch, Daniel, schön, dass du da bist. Was treibt dich denn um diese Zeit aus dem Bett. Es ist noch nicht mal Mittag!“

„Ach, ich hatte einfach Lust dich zu sehen. Wir müssen ja auch noch die Pläne für die Musterung machen. … Außerdem muss ich dir was erzählen, was mir passiert ist. Du wirst es nicht glauben.“

„Na, da bin ich ja gespannt. Aber komm‘ erstmal rein. Du hast doch bestimmt Hunger. Ich hab‘ auf der Terrasse ein spätes Frühstück anrichten lassen.“

„Sehr gute Idee!“, freute sich Daniel. „Mein Kaffee heute Morgen war eher suboptimal und mir ist schon ganz flau im Magen, weil ich noch nichts gegessen habe!“

Die beiden gingen ins Haus, Rick führte Daniel durch die ‚Halle‘, den ‚Salon‘ und das ‚Herrenzimmer‘ raus auf die Terrasse, die in den Garten hinein gebaut war. Unter einer schattigen Markise warteten bequeme Gartenstühle, ein opulent gedeckter Tisch und Ricks Leibsklave auf sie. Der Sklave war nackt, wie alle seine Sklaven. ‚Schweine müssen nackt sein!‘, war seine Devise. Zumindest im Sommer. Er rückte die Stühle für Daniel und seinen Herrn zurecht, fragte ob sie Tee, Kaffee, oder irgendetwas spezielles wünschten, goss ihnen ein und zog sich diskret hinter Rick zurück, die Hände hinter dem Rücken haltend, auf Wünsche seines Herrn wartend.

Die Brötchen waren frisch und kross, Daniel langte kräftig zu und sah sich in der Idylle, die um ihn herum herrschte, um. Links der Terrasse war eine große Obstbaumwiese, rechts der Gemüsegarten. Rick legte großen Wert darauf, sich so weit wie möglich selbst zu versorgen. Er hatte auch Hühner und zwei Kühe. Das machte natürlich viel Arbeit, aber er hatte ja seine Sklaven und die Gäste der Hundepension, die beschäftigt werden mussten. Zwei von ihnen sah Daniel nackt, mit Hundeschwänzchen und Masken zwischen den Salatköpfen herum kriechen. Sie hatten kleine Eimer um den Hals hängen und legten ab und zu etwas hinein. Er deutete in ihre Richtung und fragte kauend:

„Rupfen die Unkraut?“

„Nein, die sammeln Schnecken. Wir haben gerade ein Problem mit diesen ekligen, braunen Nacktschnecken. Die fressen alles, von Salat bis Rosen. Ich schick‘ die Hunde einmal am Tag zum Schnecken fangen raus. Das ist das einzige was hilft.“

„Das ist eine gute Idee. Nutztiere gegen Schädlinge einzusetzen. Das ist der richtige Weg. … Und was machst du dann mit den ganzen schleimigen Viechern? Auf den Kompost darf man die ja nicht schmeißen.“

Rick grinste. „Das ist der zweite Nutzen. Die kommen in den Mixer, werden dann einmal aufgekocht und unter das Hundefutter gemischt. Eine prima Proteinquelle. Ganz bio.“

Daniel ließ seine Tasse sinken. „Im Ernst? Du lässt deine Hunde Schleimschnecken fressen? Das ist ja ekelhaft!“ Angewidert griff er nach einer Zigarette.

„Ich weiß gar nicht was du hast. In China zum Beispiel, gelten die als große Delikatesse. Besonders wenn man, wie wir, auch noch die Raupen von den Kohlköpfen und ein paar Kartoffelkäfer dazu gibt.“

Daniel sah ihn bleich an. „Du bist wirklich pervers und verdorben. Kein Wunder, dass dich alle den fiesen Rick nennen!“

Rick lachte laut. Seinen Spitznamen trug er mit Stolz. „Nee … Spaaaß!“ Er lachte wieder. „Dir kann man aber auch alles erzählen, wenn man es mit genügendem Ernst vorträgt. Schleimschnecken fressen. Das wäre wirklich pervers.“ Er dachte einen kleinen Moment nach. „Obwohl … vielleicht doch eine ganz gute Idee. Ich muss meinem Namen ja schließlich Ehre machen.“ Er winkte den Leibsklaven zu sich. „Sorg dafür, dass die Schnecken heute nicht in den Schweinestall, sondern in die Sklavenküche gebracht werden. Du hast ja gehört, was damit gemacht werden soll.“

Der Sklave verbeugte sich. „Ja, Herr, wird erledigt!“

„Dann muss ich mich beim Füttern nur darum kümmern, dass die Hunde auch wissen was sie fressen. Sonst macht es nur halb so viel Spaß. … Du kannst einen ja echt auf Ideen bringen, Daniel. Du hast es einfach raus, wie man Sklaven quält.“

Daniel hatte sich wieder gefangen. Damals in Afrika hatte er noch ganz andere Sachen gegessen. Vielleicht schmeckten sie ja sogar gut. Trotzdem sah er mitleidig zu den Hunden rüber, die da ihr Abendessen einsammelten. Dann drückte er die Zigarette aus und nahm sich noch ein Brötchen.

Rick rührte in seinem Kaffee. „Du wolltest mir doch etwas Aufregendes erzählen. Mach’s doch nicht so spannend.“

Daniel nickte, kaute gelassen zu Ende, nahm noch einen Schluck Kaffee, wischte sich den Mund an einer Serviette ab und zündete sich eine neue Zigarette an. „Du wirst es nicht glauben …“, fing er an. Dann erzählte er ihm die ganze Geschichte von dem kleinen Eric, von Lech, seinen Metzgergesellen und den 25.000 Euro.

Rick hörte zwanzig Minuten lang gebannt zu. Der Leibsklave hatte eine Erektion bekommen.

„Mann Daniel!“, sagte er erregt, „Das ist ja toll!“ Er war begeistert. „Das ist ja wie in den alten Zeiten. Und ich dachte, du seiest alt und zahnlos geworden. Hut ab, mein Lieber. Das hast du gut gemacht. 25000 sind nicht schlecht für eine Nacht Arbeit. Und dass Lech noch im Geschäft ist, freut mich auch. Den hab‘ ich seit damals nicht mehr gesehen. … Ich bin stolz auf dich. Ich glaube, du bist wieder zurück im Geschäft. Dein neues Schweinchen und das, was bei der Musterung abfallen wird, … ich sage dir, es geht aufwärts. Du kommst nochmal ganz groß raus. Ich finde das muss gefeiert werden.“

Er winkte dem Sklaven und kurz darauf stand eine Flasche Champagner auf dem Tisch. Die beiden lachten und scherzten, erzählten sich Anekdoten aus ihrem Leben, plauderten über alte Zeiten, schwelgten in Erinnerungen, ließen sich eine zweite Flasche kommen, zogen über gemeinsame Bekannte her und tauschten Tipps zum Sklaven quälen aus.

Zwischendurch wurden die Schleimschneckensammler aus dem Salatbeet an den Tisch kommandiert. Die Meister mussten pissen. Die Hunde knieten sich nebeneinander hin, Daniel und Rick standen, schon leicht schwankend, auf, öffneten die Reißverschlüsse über den Hundeschnauzen, schoben ihre Schwänze tief hinein und ließen ihren Säften freien Lauf.

„Das ist Champagnerpisse, ihr Schweine. Das habt ihr gar nicht verdient. Der Liter fünfzig Euro. Das muss ich wohl euren Besitzern in Rechnung stellen“, bemerkte Rick mit schwerer Zunge.

Die Hunde waren gut trainiert. Nicht ein Tropfen des kostbaren Saftes ging verloren. Die beiden waren selber überrascht davon, wie gut diese Pisse schmeckte. Ganz anders als das bittere Zeug, das sie sonst bekamen. Und schon gab es zwei Champagnerpissefans mehr auf dem Planeten.

Als die Pisse alle war, ließen sich Daniel und Rick wieder in die Polster fallen und stießen erneut an.

„Auf die Champagnerpisse!“, sagte Rick und erhob sein Glas.

„Auf die Champagnerpisse!“, wiederholte Daniel kichernd.

Die beiden tranken.

„Und ihr Hunde zurück in den Garten! Los, sammelt euer Abendessen!“, befahl Rick leicht lallend.

Die Köter bellten dankbar, wedelten mit den Gummischwänzchen und trollten sich zurück aufs Salatbeet. Beide hofften, dass die Meister noch ein wenig weiter saufen würden und noch was von der köstlichen Pisse für sie abfallen würde. Und beide dachten darüber nach, was ihr Herr über das Abendessen gesagt hatte. Sie sahen in ihre Eimer in denen sich die glitschigen Leiber der Schnecken wanden und ein schlimmer Verdacht wuchs in ihnen. Mit sehr gemischten Gefühlen sammelten sie weiter.

Daniel und Rick unterhielten sich nun über die anstehende Musterung.

„Weissuwas?“, lallte Rick, riss sich dann aber zusammen. „Weißt du was? Wir sollten deinen Erfolg rischtsch … richtig feiern. … Mal wieder ein rischtsch … richtig schönes Fest. Grillen, saufen, Sklaven ficken … D-Das wär‘ auch ‘ne tolle Werbung für dich. … Wasmeinsu?“

„Ein Fest?“, fragte Daniel mit glasigen Augen. „Ein Fest so wie früher? Weissunoch damals …“ Entschlossen sah er Rick an und hob sein Glas. „Aufasfest! Wohlsein!“

„Auf das Fest!“ Sie stießen an und tranken.

„Dann … lassuns … lass uns doch gleich mal ‘ne Gästeliste machen. Und ich glaube, wir sollten mal wieder auf Kaffee umsteigen. Ich bin ganz schön hacke.“

„Naja, vielleischhassurescht… Noch mehr Schampus wärsuviel …“, antwortete Rick. Doch nach einem Moment des langsamen Überlegens meinte er: „Obwohl … esiss grade so gemütlich, weissu was? Wir trinknnocheine. Wir könn‘n die Hunde ficken, unschön blasn lassen, die freunsisch. Wasmeinsu?“

Daniel sah ihn nachdenklich an. „Weisuwas …so machen wir das. Hoch die Tassen! So jungkomnwer nich mehr zusammn …!“

Und so kam es, dass noch zwei weitere Flaschen geleert wurden, den glücklichen Hundsklaven nochmal die Freude der Champagnerpisse gegönnt wurde und sie auch noch zwei Ladungen Sperma in ihre Mäuler gespritzt bekamen. Das mit dem ficken wurde nichts mehr. Dazu waren die Meister zu besoffen. Der Leibsklave hatte Mühe sie in ihre Betten zu bekommen, wo sie dann bis zum Abend ihren Rausch ausschliefen.

Ziemlich verkatert, aber geduscht, rasiert und mit einer Kopfschmerztablette behandelt, saßen sie dann Stunden später beim Abendbrot. Es gab Matjes. Sie aßen wieder draußen, denn es war noch sehr warm. Der Mond schien, Grillen zirpten und die Hunde heulten. Wahrscheinlich bekamen sie gerade ihren Schneckenbrei serviert.    

Als nur noch die Gräten auf den Tellern lagen, ließ Rick sich etwas zu schreiben bringen und sie fingen an die Liste zu erstellen.

„Also Julio ist wieder in der Stadt. Der kommt bestimmt gerne. Du weißt ja, er ist Frischfleischfahnder. Vielleicht ist ja sogar etwas dabei für ihn. Edgar hätt‘ ich auch gerne da. Schon alleine wegen seines Schwanzes. Und vielleicht … Harry und seinen Sklaven … wie heißt der noch? … Taifun, oder so …“

„Orkan, er heißt Orkan. Harrys Gorilla, Bruno, der hätte auch Spaß bei sowas. Und … kennst du Niels?“

„Niels Nielsen mit der besten Schweinezucht Mecklenburgs? Aber klar. Hoffentlich hat der so kurzfristig Zeit. Ich ruf‘ ihn nachher gleich mal an.“ Rick notierte die Namen.

„Und Jörg mit seinem Wauzi lad‘ ich auch ein. Der war so gastfreundlich zu uns. Und er hat eine geile Votze. … Aber er kann auch Hengst!“

„Aber der hat am Wochenende Besuch. Ich hab‘ ihn beim Hundetraining getroffen, da hat er mir erzählt, dass Preppy aus Linz mit seinem neuen Herrn zu Besuch kommt“, warf Rick ein.

„Das ist doch der Hund mit der Pilzvergiftung, wenn ich mich recht entsinne. Ist der denn nicht mehr im Besitz von diesem geilen Arnold?“, fragte Daniel.

„Nein, die haben sich getrennt. Arnold war Preppy nicht streng genug. Aber jetzt hat er einen Neuen. Wie der heißt, weiß ich nicht. Ich hab‘ aber Bilder gesehen. Ein knackegeiler Skin. Nicht älter als 25. Der nimmt Preppy ordentlich ran. Er hat bestimmt schon 15 Kilo abgenommen.“

„Ein Skin? Doch kein Nazi?“

„Nee, zum Glück nicht. Eher so Prollschwul ist mein Eindruck. Genaues weiß ich nicht. Aber mit einem Nazi würde Preppy sich nicht einlassen. Da könnte der noch so geil aussehen.“

„Dann soll Jörg die beiden doch mitbringen. Ich meine, so eine Sklavenmusterung werden die da in Linz ja nicht alle Tage haben. Die haben bestimmt Spaß daran“, sagte Daniel. „Und da fällt mir ein, dass ich ja noch zwei Einladungen vergeben habe. Zwei Polizisten. Einer vom SEK, einer von der Streife. Geile Säue. Die waren ganz scharf auf eine Einladung.“

„Echt? Meinst du das ist so eine gute Idee? Bullen auf dem Fest?“

„Wieso? Ich seh‘ da keine Schwierigkeiten. Wir machen ja nichts Verbotenes und Niels‘ Selbstgedrehte werden wohl kein Problem sein. Nee, die Jungs sind OK.“

„Na, wenn du meinst“, zweifelte Rick. „Auf deine Verantwortung. Wenn’s Ärger gibt bist du dran schuld.“

„Mach dich nicht verrückt, Rick. Alles wird gut. … Aber weiter. Wen können wir noch einladen? … Wie wär’s mit Lukas und Lars. Du kennst die beiden doch, oder?“

„Klar kenne ich die. Du weißt ja: Die Stadt ist ein Dorf. Aber die werden nicht kommen. Jedenfalls nicht beide. Die haben sich getrennt!“

„Quatsch! Die hab‘ ich vor zwei Tagen noch bei Jörg gesehen. Die waren das perfekte Glück. Nie im Leben haben die sich getrennt. Lukas doch nicht. Obwohl … er ist ja verdammt eifersüchtig. Da hat dieser Lars, das kleine Flittchen, wahrscheinlich einen anderen Kerl. Und das nach 18 Jahren. So ein Miststück!“ Daniel hatte Lars noch nie wirklich leiden können, obwohl er ihn eigentlich nett und attraktiv fand. Aber er hatte es ihm nicht verziehen, dass er so viel Zeit von Lukas brauchte, dass für Daniel nichts mehr übrig war. Fast war er ein bisschen Schadenfroh.

„Nee, genau andersrum war’s. Lukas hat sich verliebt und ist mit seiner neuen Flamme ans Meer verschwunden. Tja, wen Amors Giftpfeil erwischt, für den gibt es kein Entkommen mehr. Da ist niemand gegen gefeit. Freut mich für Lukas, dass er nochmal einen vierten Frühling erlebt, tut mir leid für Lars, der nach so langer Zeit jetzt dumm da steht. … Ja, ja, …l’amour, l’amour …“, entgegnete Rick.

„Kaum zu glauben. Vorgestern noch das Vorzeigepaar … ging das schon lange?“

„Genaues weiß ich nicht. Da musst du Jörg fragen. Der ist immer gut informiert. Aber lass uns jetzt aufhören mit dem Tuntentratsch, wir haben eine Liste zu erstellen!“

„Ja, ja, schon gut. Weiß du was? Dann lass uns Lars alleine einladen. Der kann etwas Abwechslung jetzt bestimmt gebrauchen. Der ist zwar eher eine Stute, aber mal sehen, was wir für ihn finden“, schlug Daniel vor.

„OK“, entgegnete Rick. „Ich wollte ihn sowieso schon lange mal ficken. Vielleicht ergibt sich ja was.“

„Gut, dann also Lars noch. Fällt dir sonst noch wer ein?“, fragte Daniel.

Rick überlegte einen Moment. „Wie wär’s wenn wir Lech und seine Jungs dazu bitten. Denen ist doch bestimmt langweilig auf ihrem Dorf, die können doch bestimmt ein bisschen Abwechslung vertragen.“

„Auch eine gute Idee. Ich ruf‘ ihn nachher gleich mal an. Bis zum Wochenende haben die den neuen Sklaven bestimmst schon so weit eingeritten, dass sie ihn mal drei Tage alleine lassen können. Oder einer bleibt da zum Aufpassen. Ist wahrscheinlich in so einer frühen Phase vernünftiger. Aber ich werde mal hören.“

„Gut“, meinte Rick. „Wen haben wir den jetzt alles? Also: Harry, den Bordellkönig, Orkan, seinen Sklaven, Bruno den Gorilla, Julio, den Frischfleischfahnder, Edgar, den Großschwänzigen, Jörg, das Multitalent, Wauzi, seinen Gummihund, den Skin aus Linz, mit Preppy, seinem Hundesklaven, deine beiden Polizisten …“ Rick sah Daniel noch einmal stirnrunzelnd an.

„Polizeihauptmeister Micha Stecher und SEK Beamter K3 …“, ergänzte Daniel.

Rick räusperte sich. „Also Polizeihauptmeister Micha Stecher und SEK-Beamter K3, Lars, den Verlassenen, Lech, den Viehhändler aus Polen, und Tomek und Bomek, seine gehörlosen Metzgergesellen. … Also mit mir, dir und deinem Schweinchen sind wir 18. Davon zwei Hundesklaven, zwei normale Sklaven, eine Halbdose und 13 Tops. Und dazu die sieben Kandidaten. Na, das klingt doch nach einer spaßigen Musterung.“

„Und das klingt nach viel Wodka und viel Bier. Außerdem nach zwei Dutzend Dosen Fickfett, zwanzig Packungen Haushaltsrolle … wie sollten noch ‘ne Liste machen und morgen in den Großmarkt fahren“, schlug Daniel vor.

„Genau, das machen wir. Wir suchen aus und die Sklaven packen. Die Hunde werden froh sein, mal wieder auf zwei Beinen stehen zu dürfen.“

Es war zwar noch nicht so spät am Abend, aber Daniel war schon wieder müde und wollte schon zu Bett gehen. Rick hatte noch zu tun.

„Also ich geh‘ jetzt mal die Hunde füttern. Hast du nicht Lust mitzukommen? Es ist bestimmt unterhaltsam ihnen dabei zuzusehen, wie sie ihr Trockenfutter an Schneckenbrei genießen. Und hinterher kannst du auch gerne noch ein paar davon durchficken oder so. Es stehen zur Zeit fünf ganz nette Exemplare bei mir. Zwei hast du ja schon kennen gelernt. Wie wär’s? Kommst du noch mit?“

Mit offenkundigem Ekel im Gesicht fragte Daniel: „Du willst denen doch nicht ernsthaft das Zeug zum fressen geben? Du bist wirklich pervers, Alter!“

Rick lachte. „Wieso? War doch deine Idee. Ich würde auf sowas gar nicht kommen. Also wie ist es, kommst du mit oder nicht? Wir können ihnen ja noch ein bisschen in die Näpfe pissen. Dann ist das Futter wenigstes gut gewürzt.“

„Na gut. Du lässt ja doch keine Ruhe. Dann geh‘ ich halt mit zur Fütterung“, kapitulierte Daniel.

„Das ist eine gute Entscheidung“, meinte Rick, tupfte sich mit der Serviette den Mund ab und betätigte eine helltönende Klingel, die auf dem Tisch stand. Ein bisschen wie zu Weihnachten. Wie aus dem Nichts heraus tauchte sein Leibsklave neben ihm auf.

„Hudson?“ – Er nannte alle seine Leibsklaven ‚Hudson‘. In seiner Jugend hatte er sehr gerne eine Serie über ein feudales Haus in England gesehen. Der Butler hieß Hudson. Seit damals hatte er sich immer einen Hudson gewünscht. Seit Jahren hatte er immer einen. – „Hudson, wir wollen den Tieren was zu fressen bringen. Ist das Futter nach Sir Daniels Ideen zubereitet worden?“

„Ja, Herr. Natürlich. Ich habe die Schnecken eigenhändig püriert und aufgekocht. Sie müssen nur noch mit dem eingeweichten Trockenfutter gemischt werden.“

„Dann bring‘ das Zeug zum Hundezwinger, aber misch‘ es noch nicht!“

Hudson verbeugte sich knapp. „Sehr wohl, Herr!“ Und schon war er verschwunden.

Die beiden tranken noch in aller Ruhe ihre Gläser aus und schlenderten dann durch den mit kitschigen LED-Figuren beleuchteten Garten, hinüber zu den Wirtschaftsgebäuden, wo der Zwinger war.

Nun gut. Zwinger traf das Ganze nicht so gut. Es war eher so gestaltet, wie die Rezeption eines modernen Tierheims, mit Wohlfühloase für die Besitzer, wenn sie ihre kleinen Lieblinge für 3, 4 oder noch mehr Wochen in die Obhut von Rick gaben. Ganz billig war das nicht und so forderten sie Höchstes Niveau. Bis zu fünfzehn ‚Gäste‘ konnte er aufnehmen. Für jeden stand ein Einzelzwinger zur Verfügung, mit gepolstertem Hundekorb, einer Hundedecke, Spielzeug und einem Abfluss im Boden, falls die Tierchen ihren Drängen nicht Einhalt gebieten konnten. Zum Hof hin gab es einige klassische offene Zwinger, mit Maschendraht und Hundehütte. Je nach Belieben konnte man die Tiere umquartieren. Neben der Rezeption war das sogenannte Gemeinschaftsgatter. Ein großer Raum, der Boden mit weichem Gummi gepolstert, wie es in modernen Kuhställen auch zum Einsatz kommt. Dort durften die Hunde, nach Training und Arbeit, eine Zeitlang ungestört Sozialkontakte pflegen. Sogar sprechen war in dieser Zeit erlaubt, denn Rick wollte nicht riskieren, dass seine Schützlinge mit psychischen Störungen an ihre Besitzer zurückgehen würden. Den Rest des Tages musste sich die Kommunikation auf hundetypische Laute wie bellen, knurren und winseln beschränken, was aber ganz gut funktionierte, denn die Hierarchie im Zwinger war klar.

Als die beiden ankamen, herrschte Ruhe. Hudson war mit dem Fressen schon da. Auf einem Servierwagen aus Edelstahl standen zwei Töpfe, aus denen Kellen ragten. Die Hunde waren schon in Fütterungsstellung gegangen. Hudson hatte dafür gesorgt, dass sie brav in einer Reihe nebeneinander hockten, in perfekter Hundehaltung, die Ärsche mit den Gummischwänzchen schon hoch gereckt, die Wirbelsäule durchgedrückt. Sie hatten ihre Masken noch auf, die Hände noch in den Pfotenhandschuhen und natürlich trugen sie auch noch ihre Halsbänder. Sie boten ein schönes Bild. Vor jedem stand ein leerer Napf.

„Na, meine süßen Hundchen, habt ihr einen schönen Tag gehabt?“, begrüßte Rick sie freundlich.

Ein lautes, fröhliches Gebell schallte ihm entgegen und fünf Gummihundeschwänzchen waren glücklich am Wedeln. Dann war wieder Ruhe.

„Ich habe heute ganz was Leckeres für euch. Wir haben eine neue, gesunde Proteinquelle aufgetan, mal was anderes als immer nur das eingeweichte Trockenfutter. Von heute an, gibt es obendrauf noch ein köstliches Schneckenragout. Ihr habt ja fleißig gesammelt heute Vormittag. Also lasst es Euch gleich schmecken. … Hudson, nimm ihnen die Masken ab.“

Schnell hatte er sie davon befreit und die Hunde standen nun ‚nackt‘ vor ihren Näpfen und blinzelten zu dem Wagen hoch, auf dem die Töpfe drohten. Rick ließ es sich nicht nehmen, höchstselbst den Pott mit dem Schneckenragout vom Wagen zu heben, sich zu den Hunden runter zu bücken und sie an der braunen Pampe riechen zu lassen.

 „Mmmmh … das ist lecker …“ Er tauchte einen Finger hinein, roch daran, verzog das Gesicht und hielt ihn dem ersten Hund, der neben ihm hockte vors Maul. “Hier Waldo, probier‘ mal. Gaanz lecker!“ Dabei tätschelte er ihm zärtlich den Kopf.

Tapfer schleckte Waldo den Finger ab, verzog nicht einmal das Gesicht, sondern bellte freudig und begann mit dem Schwänzchen zu wedeln. So hatten sie das beigebracht bekommen. Beinahe wäre Rick versucht gewesen selber mal zu probieren, aber das überließ er dann doch lieber den Hunden. Dann wurden die Näpfe mit dem Trockenfutter gefüllt, jeweils eine Kelle Proteinmousse drauf gepackt und vor die hungrigen Hunde hingestellt. Seit dem Morgen hatten sie nichts bekommen und waren dabei den ganzen Tag aktiv gewesen.

„Sehr schön“, kommentierte Rick das Bild. „Und jetzt noch die Würze!“ Er nickte Daniel zu, der die ganze Zeit daneben gestanden und zugesehen hatte.

Die beiden stellten sich vor die Hundereihe hin, öffneten die Hosen, holten ihre Schwänze raus und begannen zielgerichtet in die Näpfe zu pissen. Ein Teil ging vorbei, aber das war egal, weil die Hunde ohnehin ihr Gatter sauber machen würden, bevor es in die Zwinger zum Schlafen ging. Beider Blasen waren ziemlich voll gewesen und so war am Ende jeder der Näpfe fast randvoll gefüllt. Unten Trockenfutter, oben Meisterpisse und dazwischen Schneckenbrei.

Waldo und Harras, die beiden Alpharüden des Rudels, durften die letzten Tropfen von den Eicheln lecken und sogar ein bisschen blasen, was sie mit großer Leidenschaft taten, und was von den anderen Hunden mit offensichtlichem Neid beobachtet wurde. Sie machten dazu ‚Männchen‘, das hieß, sie knieten vor den beiden in klassischer Blasposition. Dabei fiel Daniels Blick erstmals zwischen die Beine der Tiere. Statt ihrer Gemächte hingen dort Schwanzschellen. Er sah auch bei den anderen genauer hin und auch dort war Metall, wo eigentlich Fleisch sein sollte.

„Du hältst die armen Schweine auch noch keusch!“, keuchte Daniel, denn Harras machte seine Sache gerade sehr gut.

„Aber klar, was denkst du denn?“, stöhnte Rick zurück, denn auch Waldo war sehr geschickt. „Das wäre hier sonst Sodom und Gomorrah. Die würden sich den ganzen Tag nur decken.“ Er seufzte wollüstig auf, denn Waldo legte einen Zahn zu. „Nee, nee, die bleiben keusch, bis sie wieder abgeholt werden. Außer Waldo und Harras. Die sind ganze drei Monate hier und die bekommen einmal in der Woche die Schellen ab. Sonderkonditionen. Hat ihr Herr drauf bestanden.“ Ricks Stöhnen wurde heftiger.

Auch Daniels Atem war schneller geworden. Harras machte seine Sache wirklich gut!

„Wollen wir’s ihnen geben?“, keuchte Rick.

„Ohjasusaudu …!“, stöhnte Daniel zurück.

Beide griffen sich die Schädel ihrer Bläser, hielten sie fest und fingen an brutal hinein zu ficken. Der Anblick der nackten, vor ihren Fressnäpfen wartenden Hundesklaven machte Daniel noch zusätzlich geil und nicht lange und er entleerte seine Eier direkt in Harras‘ Maul hinein. Sein Brunftschrei gellte durch den Zwinger. Und keine zehn Sekunden später, tat Rick es ihm nach. Mit einem dumpfen Grollen spritzte er sein Sperma tief in Waldos Fresse hinein. Welche Freude für die Hunde.

Die genüsslich schmatzenden Bläser wurden zurück geschickt, die ausgepissten Schwänze verstaut und die Hosen geschlossen.

Dann gab Rick das Kommando: „Und jetzt Fresst!“

Die fünf beugten sich über ihre Näpfe, schlabberten zuerst die Pisseschicht herunter um sich dann mit großem Appetit und ohne Zögern dem Trockenfutter mit der Proteinzugabe zu widmen. Konzentriertes schmatzen war zu hören. Nicht lange, und alle Näpfe waren blitzblank. Rick hatte seine Hunde wirklich sehr gut erzogen. Manchmal musste er dazu die Hundepeitsche bemühen, die immer drohend an der Wand hing, aber der Hund, der sie einmal gespürt hatte, war danach ganz sicher gehorsam.

Rick sah wohlgefällig auf sie herab. „So, ihr Hundchen. Ihr geht jetzt schlafen. Bis morgen früh. Dann geht’s wieder an den See!“

Lautes, freudiges Bellen schallte aus fünf Hundesklavenkehlen. Ein Handzeichen von Rick und es war wieder Ruhe. Die beiden gingen hinaus und schlenderten Richtung Haus zurück.

„Jetzt kannst du bestimmt viel besser schlafen. Mit vollen Eiern hat man doch immer Albträume“, meinte Rick.

„Ja, du hast Recht. Das war eine gute Idee vor dem Schlafen gehen die Hunde zu füttern. … Nehmen wir noch ‘nen Absacker auf der Terrasse?“

Freudig stimmte Rick zu. Für ein Gläschen war er immer zu haben. Es wurde dann doch mehr als eins und es war schon spät in der Nacht, als sie endlich in ihre Betten fielen.

 Die nächsten Tage gab es viel zu tun, doch zum Glück hatte man Ricks Sklaven, und das Schweinchen war auch früher zurückgekommen als erwartet. Es hatte noch Orkan und Bruno mitgebracht. Gemeinsam stemmten sie alle Aufgaben für die Musterung ohne Probleme. Die Vorfreude stieg von Tag zu Tag. Die Gäste hatten außer Lech, der bei seinem neuen Sklaven bleiben wollte, und Harry, der wichtige geschäftliche Treffen mit der Mafia hatte, alle zugesagt. Der große Tag konnte kommen.

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Kommentare

So ist das Sklavenleben. Erst noch im Luxus geschwelgt und dann gehts wieder mit dem Sklavendasein los und Kleinschwanz Kevin durfte mal seine Machtfantasien Ausleben und Orkan und 13 beim Putzen beaufsichtigen.

Derweil freut sich Daniel über das gelungene Geschäft und besucht Rick und dessen Hundesklaven. Dabei werden Pläne für eine Sklavenaktion gemacht.

Freu mich schon hier die Musterung zu lesen. Also lass dir nicht zuviel Zeit mit der Veröffentlichung Ikarus.