Auf dem Kieselweg

Ich höre den Kiesel unter meinen Stöckelschuhen. Um zur Villa zu gelangen muss ich durch den kleinen dunklen Garten, der in solchen Winter nächten fast völlig dunkel ist, doch ich sehe bereits die Umrisse der Villa. Entlang des Weges stehen ein paar Figuren, die im Dunkeln noch seltsamer wirken: eine Kröte, ein Herz und eine Rose allesamt aus Stein. Eine zittrige Anspanung durchläuft mich. Ich habe fast Lust umzudrehen, doch mein Verlangen ist viel größer als mein Zweifel. Mein Hand zittert, als ich die Klingel betätige. Ich höre nichts, aber ich sehe ein Fenster durch das Licht fällt. 

Eröffnet die Tür, schaut lächelnd auf seine Uhr, hilft mir aus den Mantel. Er betrachtet mich lange, während ich stumm dort stehe, immer noch voller zittriger Erwartung. Ich schaue auf den Boden, sein Blick hat eine wohltuende Authorität. Das alles, wie immer wortlos. Schließlich sagt er in seinem ruhigen Ton. "Na, schön. Mach dich jetzt fertig"

Ich gehe in das kleine Zimmer, das er als Sklavinnengemach bezeichnet. Es ist ein winziger schmuckloser Raum. Nur ein alter Schrank und ein metallende Pritsche stehen hier. Ich hole meine Sachen aus dem Schrank und bemerke, dass sich auch neue Sachen in dem Fach befinden, das letztes mal noch leer war. Er hat vermutlich eine neue Sklavin. Das ist berits die Vierte. Ich finde es zwar schön mit anderen dienen zu dürfen, aber ein bisschen Eifersucht muss ich mir wohl eingestehen.

Ich lege meine Sklavinnenkleidung an, der nur aus einem Lederkorsett besteht. Unten trage ich seinem wunschgemäß nichts, ausser rote Stöckelschuhe. Mein Halsband trug ich schon beim kommen, doch mein Herr wird mir gleich noch eine Leine anlegen, dann wenn er nach mir läutet und ich hinübergehe in sein Wohnzimmer. Wenn ich dann vor ihm knie. Die Beine gespreizt, die Hände auf den Rücken, den Blick zum Boden gesenkt.

"Eure Sklavin ist bereit euch zu Diensten zu sein, Herr"

Es gibt verschiedene Arten meiner Pflichterinnerung, die immer am Anfang stehen. Er wählt sie aus, je nach seiner Lust. Diesmal ist es der Bock, über den ich mich zu beugen habe und 4 Schläge mit der Gerte bekomme.

Ich spüre den Schlag und ein wunderbares Gefühl durchströmt mich. Ein Gefühl, dass nur Sklavinnen und Sklaven kennen. Es ist das Gefühl es jetzt zu sein: Seine Sklavin

"Danke Herr, ich bin eure demütige Sklavin"

Die Gerte meines Herrn

"Danke Herr, ich diene euch als einfache Magd"

Die Gerte meines Herrn

"Danke Herr, ich diene euch als eure Hure"

Die Gerte meines Herrn

"Danke Herr, ich bin bereit"

Ich küße die Gerte und darf mich erheben. Ich spüre die Strieme und mein Herz pocht voller Wollust.

 

"Geh zur Toilette und leck jetzt den Rand ab"

"Sehr wohl mein Herr"

Ich bin ein wenig überrascht, dass er mich gleich mit einem Auftrag versieht. Er ist sehr einfallsreich in den Belangen meiner Erziehung. Wenn ich ihm zu fordernd erscheine, lässt er mich unter einfach Stundenlang stehen und schickt mich nachhause ohne mich anzurühren. Aber diesmal will er mich fordern, will mir zeigen, dass ich nicht das Recht habe eine genüßliche Vorspielzeit zu bekommen. Als seine Sklavin diene ich nunmal seiner Lust und nicht meiner Geilheit, die ich mit der Hilfe meines Herrn zu verbergen gelernt habe.

Ich gehe den Gang herunter in Richtung Bad. Ich spüre noch die Striemen meiner heutigen Pflichterinnerung und das läss mich stolz gehen, um die erste meiner heutigen Aufgaben zu erfüllen. Aber er begleitet mich nichtmal, Hoffentlich hat er heute nicht einen seiner lustlosen Tagen,einen, an den ich einfach nur Aufträge bekomme, während er ein Buch liest und er nicht mal nachschaut, ob ich überhaupt alles nach seinem Wunsch verrichtet habe.

Ich gehe zur Toilette, knie mich davor. Klappe den Deckel auf, klappe die Brille hoch. Doch dann halte ich inne. In einer kleinen gelben Lache spiegelt sich mein Gesicht. Es riecht schon etwas, wie im Bahnhofsklo "Ob das seine ist, oder von einer anderen Sklavin ?" frag ich mich, mit einem Anflug von Widerwillen. Eine kleine Blockade stellt sich ein. Mir verschafft "Toilette" nämlich nicht übermässig Lust, aber es hat sich irgendwann mal als Element der Erniedrigung und Erziehung eingebürgert. Allerdings verlangt er selten, dass ich "die Toilette mache".Ich glaube eine der anderen Sklavinnen ist gewöhnlich seine Toilettensklavin, aber so wie das Klo gerade aussieht ... scheint es niemand zu machen.

Ich knie vor dem Klo, ich sehe die Tröpfchen, auf dem vollgepissten Rand. Ich weiß, dass ich solangsam anfangen sollte, um meinem Befehl zu gehorchen.

Ich kann meinen Kopf nicht herunterbekommen, obgleich ich den Befehl ausführen möchte, aber es fehlt mir doch noch etwas ...

Ich greife mir in den Schritt, um mich ein "wenig zu motivieren". Es ist mir natürlich verboten dies zutun, aber ich fühle mich unbeobachtet. Ich möchte gerne geil genug werden, damit ich es tun kann und ich spüre, wie die Wogen durch meinen Körper laufen und mir sagen, "tu es, ich bin seine Sklavin, seine Nutte". Doch die Blockade lösst sich nicht - ich finde diesen verdammten Toilettenrand einfach eklig und frag mich, ob ich aufstehen soll und beichten, beichten, dass ich es nicht kann.

Ich sehe auf den vollgepissten Toilettenrand. Ich finger an mir herum, ich merke, dass ich mich trotzdem nicht zwingen kann es zu tun.

"Na,na, na, was sehe ich denn da?"

Ich zucke zusammen. Ich lasse sofort meine Hände von mir, fühle mich ertappt - wie lange beobachtet er mich wohl schon?

"Darüber sprechen wir später. Jetzt aber..."

Er macht eine genüßliche Pause, er hat so ein unglaubliches Gespür für diese Situationen

"Beugst du dich ganz langsam herunter"

Als ob mich sein Stimme sanft führt, beuge ich meinen Kopf. Es fühlt sich wundervoll an, als die Blockade sich lösst. 

Ich sehe den vollgepissten Toilettenrand, den meine Zunge gleich berühren wird.

"und fang an zu lecken"

Meine Zungenspitze berührt den Toilettenrand, aber ich habe eine Stelle gewählt, die nicht feucht ist. Mein Zunge setzt auf das kalte Emailie und ich finde es, ja ich empfinde es als angenehm, es ist schön seinem Befehl nun gehorchen zu können. Ich spüre, dass ich es tun will, dass ich jetzt dienen will und das bewirkt vielmehr, als wenn ich an mir rumfingere

"Ja so ist es gut, leck meine Pisse auf"

Meine Zunge gleitet, willig von seinen Worten geleitet, über den Rand und erreicht das erste Tröpfchen seines Urins. Ich lecke ihn auf, wie eine junge Katze. Lecke weiter, lecke mehr auf.

"Langsam meine Kleine, ganz langsam"

Ich kann meine Erregung fast nicht beherrschen, denn sein Worte klingen warm und erregend für mich. Ich fange an zu träumen, dass ich seine Hände auf mir spüre und er mich von hinten nimmt, während ich seine Toilette sauber lecke. Meine Zunge gleitet über den Rand, an einer Stelle schmeckt es plötzlich etwas salzig, ich lecke sich behutsam sauber. Ich lecke den Rand der Toilette, als könnte ich sie zum Orgasmus bringen.

"Schau mal, her"

Ich wende, den Kopf. Er hat einen kleinen Spiegel dabei, darin kann ich mich, seine Sklavin sehen, wie sie vor seiner Toilette kniet und sie ableckt. Ich emfinde es wie ein schönes Geschenk von ihm, fühle wie es meine Lust steigert, dass er mich so sieht. Bemühe mich meiner Erziehung zu folgen, aber es fällt mir schwer meine Lust zu verbergen.

Ich lasse meine Zunge gleiten, schlie0e die Augen, setze meine Zunge soweit es geht auf, damit ich seinem Wunsch möglichst gerecht werde. Ich schiele, sobald es geht, zu ihn herüber. Seh mich im Spiegel, sehe ihn. "Mein Herr" hauche ich, ein kleiner Orgasmus hat mich durchlaufen, obwohl er mich nicht mal berührt hat, aber so vor ihm zu knien, seinem Befehl zu gehorchen und sein Urin schmecken zu dürfen ist so überwältigend und erregend. Ich lecke die Stellen sauber, wo die Brille befestigt ist. Ich sehe die kleinen gelben Reste, betaste sie mit meiner Zungenspitze, schmecke das Salz, spüre den Dreck auf meiner Zunge. Lecke es sauber. Ich lecke, reibe den Geschmack in meinen Gaumen.

Meine Zunge gleitet auf dem Rand, ich wünschte ich würde noch etwas von seinem Urin finden. Wünschte ich könnte nochmal den Moment spüren, als er mir befahl den Kopf zu senken und seine Pisse zu lecken.

Ich will noch nicht fertig sein aber ich habe alles sauber geleckt. Ich lecke einfach weiter, so sehr ist mein vorheriger Widerwillen dem Wunsch gewichen zu dienen.

"So ist gut, du hast den Rand sauber geleckt. Jetzt schau dir die kleine Lache in der Toilette an. Willst du sie ...?"

"Ja, Herr ich will sie" Diesmal sag ich es mit einem anderen Ton, als das "Sehr wohl mein Herr" noch vor ein paar Minuten, als ich seinen Befehl empfing. Ich spüre, wie ich mich gerne weitervorbeugen würde. Aber ich warte vergebens auf den notwendigen Befehl.

"Du willst die ganze alte Pisse ?"

"Ja, Herr, bitte lasst mich für euch die ganze Toilette säubern"

Er schweigt

"Bitte Herr, befehlt es mir doch"

Er geht zur Tür

"Bitte, lasst es mich nur tun."

 

"Steh jetzt auf. Kleide dich an und geh nach hause"

Ich kann es kaum fassen, er gibt mir eine richtige Abfuhr. Ich schau ihn irritiert an.

"Steh auf und geh jetzt. Ich hab heute keine Lust auf Sklavinnen, die es sich selbst machen wollen."

"Ach ja" sagt er noch "Ich habe den Dienstplan etwas verändert. Du machst ab  jetzt die Toilette"

 

Ich höre den Kiesel unter meinen Stöckelschuhen, als ich zurück durch den dunklen Garten laufe. Ich wünschte es wäre schon Freitag, unsere nächste Verabredung, doch ich hoffef nicht, dass er das ernst meinte mit dem neuen Plan. Aber jetzt lasse ich die alte Villa hinter mir, gehe durch den kleinen Garten. Ich presse meine Lippen zusammen, die Erinnerung an gerade erregt mich. Ich spüre noch seinen Salz auf meinen Lippen

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