bella figura

bella figura – eine fast wahre Geschichte. Die Charaktere hat es gegeben, wenn auch mit anderen Namen, sie haben sich getroffen und der machista hat seinen Albtraum erlebt. Bestimmt nicht genau so, aber auch nicht sehr viel anders.


 

Mit seinen kurzen, schwarzen Locken, den großen dunklen Augen und seinem braunen Teint war Luigi der Prototyp des schönen Südländers. Er war damit zwar in großer Gesellschaft, stach aber doch hervor durch eine ganz besondere, fast unwiderstehliche Art, Frauen zu beachten und eben doch wieder nicht.

Mit dieser scheinbaren Unentschlossenheit konnte er den italienischen Frauen nicht kommen, also hielt er sich an Touristinnen. Die waren ohnehin nur eine kurze Zeit da, was ernsthafte Konsequenzen unwahrscheinlich machte und das Spiel in seinem Sinne verkürzte und komprimierte.

Luigi quälte gern. Er beherrschte die Kunst des Gewährens und Verweigerns in Perfektion. Hatte er erst einmal eine Frau an der Angel, ließ er sie mit Genuss zappeln. Er machte das in durchaus netter Form. Auf seine charmante Art klang bei ihm selbst eine Ablehnung noch wie eine Einladung. Das änderte aber nichts daran, dass die Frauen litten. Er ging mit Ihnen zwei, drei Mal ins Bett und war dann tagelang nicht aufzufinden. Danach tauchte er als die Liebenswürdigkeit in Person wieder auf und das Spiel begann erneut.  

Luigi war 26. Er hatte sein Studium der schönen Künste nicht beendet und arbeitete nur dann in der trattoria seines Onkels, wenn er Geld brauchte. Das kam nicht allzu oft vor. Er wohnte wieder im Hotel Mama und ließ sich gern von Freunden oder Bekanntschaften einladen.

Der kleine Hafen mit seinen Cafes und Restaurants war allabendlich Treffpunkt der jungen Leute. Es wurde geflirtet, getratscht, gelacht und manchmal auch getanzt. Die lockere Atmosphäre und die lässige, manchmal auch aufdringliche, aber stets amüsante Anmache der italienischen Jungs brachte jeden Abend Gruppen weiblicher Ausländerinnen an den Kai. Es war der ideale Ort für Luigi, sein Opfer zu wählen.

Jeder Sonntag war Tag der Engländerinnen. Sie waren am Morgen eingeflogen, hatten Sonne und Strand genossen und schwärmten abends unternehmungslustig und erwartungsvoll aus. Die Neuankömmlinge waren unschwer an ihren roten Gesichtern, Armen und Beinen zu erkennen. Sie hatten die Sonne Süditaliens unterschätzt.

Luigi mochte Engländerinnen. Sie machten nicht viel Theater und kamen schnell von selbst auf die Idee, Luigi auch körperlich näher kennen zu lernen. Außerdem sprach er ganz passabel ihre Sprache.

Wie immer kam Luigi erst kurz vor Sonnenuntergang und stellte sich zu Freunden. Die hatten schon die Lage sondiert und diskutierten beabsichtigte Eroberungen. Luigi hielt sich da raus. Er hatte schon beim Eintreffen zwei Mädchen gesehen, die gerade aus einem Hotel-Shuttle gestiegen waren und nun Arm in Arm auf die gelateria zusteuerten. Luigi schlenderte in ihre Richtung und musterte sie.

Beide waren in seinem Alter, mittelgroß, die eine sehr schlank, mit schwarzem, zu einem Pagenkopf geschnittenem Haar, die andere etwas größer, mit langem, brünetten Haar, ein wenig füllig und mit großen Brüsten. Luigi konnte sie sich gut mit ihm vorstellen, auch zusammen.

Die Mädchen hatten sich auf die Terrasse gesetzt, Eisbecher bestellt und beobachteten das Treiben. Luigi begrüßte einen Bekannten gut sichtbar vor der gelateria, ging dann dicht an ihrem Tisch vorbei zum Tresen und holte sich ein Eis. Er konnte ihre Blicke körperlich spüren, erst auf seinem Gesicht, dann auf den schmalen Hüften und schließlich auf dem kleinen, festen Arsch, der sich so verlockend in seiner engen Hose bewegte. Er machte zweifellos eine bella figura.  

Auf dem Weg zurück ließ Luigi sich Zeit. Er leckte sein Eis und passierte, offenbar in Gedanken versunken, langsam den Tisch der Mädchen. Natürlich hatte er ihr Tuscheln und Kichern bemerkt und es zu recht auf sich bezogen. Er blieb für einen kurzen Moment stehen, als wäre ihm etwas eingefallen und drehte sich um, als wolle er noch einmal zum Tresen gehen.

Erwartungsgemäß sprach ihn eines der Mädchen an; es war das schwarzhaarige, das ihn in unbeholfenem Italienisch fragte, ob ihm das Eis schmecke. Er lobte sie höflich für ihre Sprachkenntnis, musste das aber in Englisch wiederholen, weil sie ihn nicht verstanden hatte. Es entspann sich das übliche Geplänkel, sie gefielen sich auf Anhieb und Luigi setzte sich zwischen die Mädchen an den Tisch.

Sandra, die aparte Dunkle und Betty, die üppigere Brünette kamen aus Cardiff in Wales und waren beide Sekretärinnen bei einer großen Versicherung. Sandra arbeitete in der Direktion und war Bettys Vorgesetzte. Sie waren gerade angekommen und würden nur eine Woche bleiben. Sie wohnten in einem Appartement einer der besseren Hotelanlagen. Luigi kannte das Hotel, den Concierge und alle anderen Mitarbeiter, auf die es für ungehinderte nächtliche Besuche ankam.

Luigi sonnte sich in der Aufmerksamkeit der beiden Mädchen, die sich um ihn zu reißen schienen. Er fand jede auf ihre Art attraktiv und zeigte es. Bettys natürliche Wollust würde er speisen und Sandras strenge Schönheit in flammende Leidenschaft versetzen.

Bettys weiche Weiblichkeit reizte ihn ein wenig mehr. Er beugte sich immer wieder vor, um unverhohlen Blicke in ihr Dekollete zu werfen, über dem sie ein schmales, schwarzes Samtband mit einem winzigen Ring trug. Wenn Betty ihr Gefallen an seinen Blicken allzu deutlich zeigte, sah Sandra sie mit ruhiger Bestimmtheit an und Betty nahm sich sofort zurück.

Luigi fiel nichts auf. Er wäre nie auf die Idee gekommen, die Beute zu sein und nicht der Jäger.

Sie waren aufgestanden und flanierten mit den vielen anderen Paaren und noch Suchenden den Kai entlang. Luigi hatte einen Arm um Betty gelegt und wollte Sandra in seinen anderen Arm nehmen. Sandra zog es aber vor, an  Bettys Seite zu gehen und deren Hand zu halten. Das würde schon noch werden, war sich Luigi sicher. Erst Betty und dann Sandra, eine einfache Aufgabe.

Luigi bugsierte die Mädchen an die Theke der trattoria seines Onkels und bestellte sich einen caffè und den Mädchen prosecco. Es machte den beabsichtigten Eindruck auf Sandra und Betty, wie bekannt Luigi war. Es verging kaum eine Minute, ohne dass er von einem Mädchen mit Küsschen begrüßt oder von einem Mann freundschaftlich auf die Schulter geklopft wurde.

Sandra und Betty waren gemeinsam auf die Toilette gegangen und kamen bester Stimmung und mit glänzenden Augen zurück. Sie fragten Luigi rundheraus, ob er nicht Lust hätte, noch mit ihnen an die Bar ihres Hotels zu kommen. Sie wollten sich für die nette Unterhaltung und den prosecco revanchieren.

Luigi wollte, wenn es ihm auch ein bisschen zu schnell ging. Der Shuttle-Bus fuhr alle halbe Stunde zurück zum Hotel. Sie erreichten den nächsten ohne Eile. Betty bot ihm den Platz neben sich an, Sandra setzte sich hinter sie  Die Sitze waren so schmal, dass Bettys und Luigis Schenkel sich bei jeder Kurve und jeder Bodenwelle aneinander rieben. Angeregt wollte Luigi wieder seinen Arm um Bettys Schulter legen, aber da war schon Sandras Hand, die von hinten Bettys Nacken fest drückte.

Im Hotel wurde Luigi so diskret als guter Bekannter begrüßt, dass es den Mädchen nicht auffiel. Luigi bestellte sich einen ristretto, die Mädchen nahmen beide spritz. Der Barkeeper lächelte Luigi verschwörerisch an und gab eine besonders große Portion aperol in den prosecco.

Betty fiel ein, dass sie ganz neue und sehr schicke Sommerkleider mitgebracht hatte, die sie gerade Luigi ganz besonders gern und auch unbedingt jetzt gleich in ihrem Appartement zeigen wollte, um sein Urteil zu hören. Luigi hatte seine eigenen Vorstellungen davon, was das Mädchen ihm zeigen wollte und ging mit. Sandra hatte sich noch einen spritz bestellt und wollte etwas später nachkommen.

Im Appartement ließ Betty Luigi im Wohnzimmer zurück und ging ins Schlafzimmer. Als Luigi auf ihren Ruf hin folgte, fand er sie nackt bis auf das Halsband; sie hatte Anderes im Sinn, als Sommerkleider. Luigi gefiel, was er sah und er machte sich sogleich an sein lustvolles Werk.

Luigi verstand sich als Künstler, der die Befriedigung seiner Partnerin als ganzheitliche Aufgabe sah. Jetzt war der Moment des Körperlichen, das Seelische würde folgen. Luigi war ein guter Liebhaber. Er kannte alle Tricks und Kniffe, einer Frau ein Höchstmaß an Vergnügen zu bereiten und er war selbst beherrscht. Es passierte nur selten, dass er kam, bevor er seine Partnerin zufrieden gestellt hatte.   

Er fickte Betty von vorn, von hinten, von oben und von unten. Er leckte sie und ließ sich von ihr blasen. Betty quietschte vor Vergnügen und hatte etliche Höhepunkte. Auch Luigi war einmal gekommen.

Während ihres heftigen Ringens hatte Luigi bemerkt, dass Sandra leise ins Zimmer gekommen war. Sie hatte einen kleinen Koffer geöffnet und Dinge heraus genommen, die er nicht sehen konnte, da sie mit dem Rücken zu ihm stand. Etwas hatte sie unter das zweite Kopfkissen des Doppelbettes geschoben.

Luigi fand seine Vermutung bestätigt, dass Sandra für ihre kleinen, festen Brüste keinen BH trug. Während Betty sich mit dem Gesicht zu ihm auf ihn setzte, um ihn zu ficken, war Sandra neben das Bett getreten und zog sich aus. Luigi war durch Bettys wilden Ritt abgelenkt und wunderte sich nicht, als Sandra zum Kleiderschrank ging und sich wieder anzog.

Das eng anliegende Top, der kurze Lederrock, unter dem sie nackt blieb, die Halterlosen und die Pumps waren alle schwarz und sahen zu Sandras pechschwarzem Pagenkopf umwerfend sexy aus. Sandra setzte sich hinter Betty auf Luigis Schenkel. Sie küsste Bettys Nacken und umfasste und knetete deren Titten.

Es war nicht Luigis erster flotter Dreier. Er hatte Zärtlichkeiten zwischen seinen Geliebten immer als außerordentlich anregend empfunden und als Ansporn, die männliche Überlegenheit bei der Erzeugung von Lust zu beweisen.

Sandra wechselte die Position. Sie setzte sich auf Luigis Gesicht und beugte sich vor, um Betty zu umarmen, dabei ihre Fotze genau vor seinem Mund platzierend. Luigi leckte gern, aber nicht in dieser Position. Dennoch begann er und versuchte, mit seinen Händen Sandras kleine Titten zu greifen. Sandra schob seine Hände weg, aber Luigi versuchte es immer wieder.

Sandra kniete sich schließlich neben Luigi, beugte sich über ihn und hob verschmitzt den drohenden Zeigefinger. Luigi lachte und griff in ihren Nacken, um sie zu sich herunter zu ziehen und zu küssen. Sandra wich aus und griff unter das Kopfkissen. Die Handschellen klirrten leise, als Sandra sie mit einem Lächeln vor Luigis Augen pendeln ließ.

Luigi hatte damit keine Berührungsängste, er kannte und schätzte Fesselspiele, allerdings war fast immer er derjenige gewesen, der fesselte. Er erinnerte sich gern an eine hoch gewachsene Schwedin, die nur gefesselt kommen konnte. Er hatte extra für sie Lederbänder besorgt, da ihm das mühsame Lösen der Knoten lästig war.

Das Appartement war mit ländlichen italienischen Möbeln eingerichtet. Der eiserne Rahmen des Doppelbettes war bestens für Fesselungen geeignet. Sandra legte die lange Verbindungskette um ein stabiles, schmiedeeisernes Ornament am Kopfende und schloss die Handschellen um die Handgelenke des immer noch lachenden Luigi.  

Während Betty fasziniert zusah, hatte sie Luigi nur noch verhalten geritten. Erst als sich Sandra wieder auf Luigis Gesicht setzte, wurde sie schneller. Sandra ging mit Luigi nicht mehr sanft um. Sie drückte ihre Fotze mit Nachdruck auf sein Gesicht, so dass er immer öfter keine Luft bekam und zunehmend die Lust daran verlor, sie zu lecken.

Sandra hatte unter dem Kissen mehr als nur die Handschellen deponiert. Sie holte einen großen Ballknebel mit einem breiten Lederriemen hervor und legte ihn Luigi trotz dessen lautem Protest und heftiger Ausweichversuche schnell und routiniert an.

Als Luigi vergeblich versuchte, seine Reiterin abzuschütteln, sahen sich die Mädchen lächelnd an. Sie sprachen inzwischen Walisisch miteinander und Luigi verstand kein Wort. Sandra ging ins Bad und kam mit den Gürteln der Bademäntel zurück. Sie fesselte Luigis Beine an die unteren Bettpfosten.

Betty stieg von Luigi herunter und die Mädchen setzten sich rechts und links von ihm auf das Bett. Während Sandra Latex-Handschuhe überstreifte, hatte Betty begonnen, Luigis Schwanz zu reiben und rhythmisch seine Eier zu drücken. Luigi stöhnte und begann, zu schwitzen. Die ganze Situation kam ihm wie ein Albtraum vor. Er wollte unter keinen Umständen kommen.

Sandra verteilte Gleitgel auf einem der Handschuhe und auf Luigis Arschloch, bevor sie ihm den Mittelfinger tief hinein steckte. Sie fand schnell seine Prostata und begann, sie zu drücken und zu massieren. Luigi hatte so etwas noch nie gefühlt. Er verlor jede Beherrschung und entlud sich mit einer Heftigkeit, wie er sie allenfalls als Junge bei seinen ersten sexuellen Erfahrungen mit einer Frau erlebt hatte.

Die Mädchen gingen eng umschlungen ins Bad und ließen Luigi einfach liegen, der nicht begriff, wie er in diese Lage hatte kommen können. Er war zutiefst verunsichert. Was er erlebt hatte, widersprach eklatant seinem Selbstverständnis. Es konnte und durfte nicht sein, dass er unter diesen Umständen nicht nur überhaupt Lust empfunden hatte, sondern auch noch in dieser Dimension.

Die Mädchen kamen frisch geduscht zurück und Sandra erlaubte Luigi einen kurzen Blick auf ihren umgeschnallten schwarzen Dildo, bevor sie ihm mit Bettys Hilfe die Augen verband. Ohne Erfolg stemmte sich Luigi verzweifelt gegen seine Fesseln.

Betty begann erneut, Luigi zu masturbieren. Als der Erfolg auf sich warten ließ, nahm Sandra einen kräftigen Faden und zog ihn stramm um Luigis Peniswurzel und seinen Sack, so dass seine Eier fest abgeschnürt wurden. Luigi stöhnte vor Schmerz, aber sein Schwanz wurde wieder so steif, dass sich Betty erneut auf ihn setzte. Bei jedem Auf und Ab sahen die Mädchen die Mischung aus Schmerz und Lust in Luigis hin und her geworfenem Gesicht.

Als Betty spürte, dass Luigis Schwanz immer härter wurde, erhob sie sich und setzte sich auf seinen rechten Oberschenkel. Sandra löste den Gürtel vom rechten Fuß, band ihn um das Knie und befestigte, nachdem Betty auf das linke Bein hinüber gestiegen war, das andere Ende am Gitter des Kopfendes. Das linke Bein folgte dem rechten und Luigi lag mit leicht gekrümmten Rücken und erhobenem Arsch vor Sandra, sein Arschloch einladend und gut zugänglich präsentierend.

Luigi wusste, was kommen würde. Er stöhnte vor Angst und Scham vor dieser äußersten Demütigung. Sandra kniete sich zwischen Luigis Beine und versah ihren Dildo mit reichlich Gleitgel. Als Sandra ihr Becken nach vorne schob und der Dildo Luigis Arschloch berührte, bäumte er sich in einem letzten verzweifelten Versuch auf. Sandra befahl Betty, Luigis Eier kräftig zu drücken und schob im gleichen Moment den Dildo in seinen Arsch. Trotz des Knebels war ein entsetzter, dumpfer Schrei von Luigi zu hören.  

Sandra fickte Luigi langsam und gleichmäßig, dabei allmählich tiefer eindringend und mit jedem Stoss seine schmerzenden Eier berührend und weiter reizend. Betty rieb seinen beinharten Schwanz. Sie hielt die Enden des Bandes, das Luigis Schwanz und Eier abband, in der anderen Hand. Sandra hatte ihr befohlen, die Schlinge in dem Augenblick zu lösen, in dem er kam.

Luigi hatte kein Zeitgefühl mehr, die Qual kam ihm endlos vor. Er hatte jede Kontrolle verloren in diesen Wellen aus Schmerz und Lust, die ihn überrollten. Als sich Luigis Schwanz noch dunkler färbte und er begann, Sandras Bewegungen zu folgen, war es soweit. Betty löste die Schlinge und Luigi kam zum dritten Mal. Der Orgasmus war fast trocken, aber so intensiv, das Luigi für einige Sekunden das Bewusstsein verlor. Während sein Schwanz noch eine ganze Weile pumpte in dem Bemühen, die letzten Reste Saft heraus zu pressen, rieb Betty weiter.

Schließlich war es vorbei. Sandra hatte den Dildo abgelegt und stand mit Betty im Arm neben dem Bett, ihr Werk betrachtend. Sie hatten Luigis Beine los gebunden und er hatte sie ächzend ausgestreckt, aber wegen der Schmerzen leicht gespreizt gelassen. Luigis Schwanz stand immer noch und die Eier hingen prall geschwollen darunter.  

Sandra löste Luigis Knebel und nahm ihm die Augenbinde ab. Auf alles gefasst löste sie dann zusammen mit Betty auch die Handschellen. Aber Luigi war nicht nach Kampf. Er hatte sich zwar vor allem für Sandra allerlei sehr unangenehme Dinge vorgenommen, aber jetzt wollte er einfach nur weg.

Er vermied jeden Blickkontakt, zog sich mühsam an und verließ vorsichtig und breitbeinig gehend das Appartement. Er würde eine lange Zeit brauchen, um sich von dem Geschehenen zu erholen, es aber nie vergessen. Er war in seinen Grundfesten erschüttert und konnte sich nicht vorstellen, je wieder die Kraft und Souveränität zu haben, eine Frau von sich abhängig zu machen und sie damit zu quälen.  

Aber Luigi war zu schön, um auf Dauer von den Mädchen in Ruhe gelassen zu werden. Nach fast einem Jahr und mehreren Affären war er über das Erlebte halbwegs hinweg. Hin und wieder war bei ihm die Erinnerung an die ungeheure Lust aufgeblitzt, die er erfahren hatte. Die damit verbundene Demütigung war aber zu tief eingebrannt, um auch nur den Gedanken an eine Wiederholung zuzulassen.

Luigi hatte sich verändert. Er beschränkte sich nicht mehr darauf, die Mädchen nur seelisch zu quälen. Von Mal zu Mal war er mit ihnen auch körperlich gröber umgegangen und schlug sie schließlich sogar zu seinem Vergnügen. Er suchte sich keine schwachen Weibchen mehr aus, sondern starke, selbstbewusste Frauen, die er bezwang und erniedrigte.

Ohne sich dessen bewusst zu sein, suchte er Sandra, um ihr dass wiederzugeben, was er erlitten hatte.

Er wollte sich selbst zurück.

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Kommentare

Eine feine kleine Geschichte aus kluger Distanz perfekt erzählt. Hier sitzt jedes Wort, schnörkellos und auf den Punkt. Ein geschriebenes Kammerspiel, psychologisch schlüssig, der Charakter des Protagonisten kommt ebenso klar heraus wie die Atmosphäre. 

Kompliment!

... .wie Du das Empfinden eines Machos beschreibst, der von einer Herrin und ihrer Sub gegen seinen Willen benutzt wird. Dass er danach zum sadistischen Herrn wird, kann ich gut verstehen.