Black Mamba

 In dem ich der Kraft meiner innersten Wahrheit vertraue, sprenge ich die Fesseln meiner alten Ängste.

Eine kleine Kurzgeschichte die ein wenig Zeit gebraucht hat. Mit liebevoller, geduldiger Unterstützung von Kya. Wie immer freu ich mich über Kritik.

Ich stehe vor dem Badezimmerspiegel und schaue mich enttäuscht an. „Beatrice, du siehst beschissen aus“, erkläre ich meinem Ebenbild.
Nicht, dass es so schlimm aussieht von außen, ich habe „straßenköterblondes“ Haar und relativ wenig Falten. Aus meinen Augen ist der Glanz schon vor Jahren verschwunden. „Sternchen“ nannte mich mein Mann früher, wenn meine Augen leuchteten.

Es gibt nichts mehr, auf das ich mich freuen kann.

Die Kinder sind aus dem Haus und gestern jährte sich unser dreißigster Hochzeitstag.
Wie immer..... Freunde zum Essen eingeladen, über alte Kamellen gelacht und‎ getrunken. Mein Mann flirtete heftig mit der neuen Nachbarin, die vor kurzem im Nebenhaus mit ihren Kindern einzog. Na ja, die ist ja auch 25 Jahre jünger als mein Mann.
Dabei konnte er sehr gut sein kleines Bäuchlein einziehen. Soll er doch.... der Sex findet bei uns sowieso nur noch alle hundert Jahre statt. Wenn er die beglücken will, muss er erst hinter seinem Computer hervor kommen.

Was hatten wir für Träume für die Zeit, wenn die Kinder aus dem Haus sind...

Soll das alles sein? Verdammt! Ich bin 48 Jahre alt! Ich bin doch noch nicht tot!

Gut, ich bin nicht mehr so schlank wie früher, aber er auch nicht.
Als wir uns kennenlernten, waren wir noch halbe Kinder. Zarte 16 Jahre, Sex war etwas vollkommen Neues. Wir probierten jeden Ort aus, der zur Verfügung stand. Wir waren so dumm und ohne Aufsicht, sodass Ronja sich bald ankündigte. Ich wurde mit 17 schwanger und heiratete mit 18.

Unsere Eltern halfen uns, wo sie konnten. So schafften wir einen "ordentlichen" Start ins Leben. Alles andere hörte sich perfekt an.
Lehre, Arbeit, die erste eigene Wohnung, John unser erster Sohn‎, noch mehr Arbeit, Überstunden, Hausbau, nur noch Arbeit.

Es war ein Wunder das Christian, unser jüngster Sohn, überhaupt geboren wurde. Dann kam die klassische Einteilung, Skatabende für ihn, Krabbelkreis für mich.
Später Kegelabende mit Gleichgesinnten.
Einziger Lichtblick in dieser Zeit war die Theater-Gruppe, zumindest bis vor kurzem.
Wir hatten «Die unwürdig Greisin» gegeben und ich durfte sie spielen.

Toll, obwohl … deren Mut hätte ich gern.

Der Kommentar meines Mannes war auch klasse: „Die graue Perücke steht dir.“

Ob ich ihn zu einem Rotwein‎ überreden kann?

Ich schenke zwei Gläser ein.
Er sitzt wieder im ehemaligen Zimmer von John, World of Warcraft spielen.

Ich klopfe lieber an.

,,Willi, wollen wir es uns nicht gemütlich machen? Ich habe deinen Lieblingswein geöffnet.“
„Ja gern, schenk doch schon ein, ich bin gleich unten bei dir. Nur noch fünf Minuten.“

Also wieder nichts. Die „fünf Minuten“ kenne ich. Dann schalte ich eben den Fernseher an.

Es kommt überhaupt nichts, im Dschungel sucht Deutschland den Superstar. Auf den anderen Sender bringt ein Koch dem anderen das Kochen bei. Auf dem nächsten läuft die fünfhundertste Wiederholung von Kill Bill, natürlich geschnitten.
Ich schalte den Fernseher wieder aus. Auf dem Tisch liegt noch das Tablet von Ronja.

Ach, verkehrt, das ist ja jetzt meins.

Sie ist für ein Jahr in die USA gereist, um sich selbst zu finden. Ich hoffe, dass sie sich dort nicht verliert. Mein Mann hatte natürlich wieder einen tollen Kommentar.
„Damit eure Mama auch ins neue Jahrtausend kommt.“ sagte mein ach so PC-erfahrener Göttergatte ‎und klopfte sich dabei vor Lachen auf die Schenkel.

Blödmann!

Ich arbeite im Büro mit dem PC, immerhin erstelle ich die Angebote der Firma. Im Moment habe ich aber zwei Wochen Urlaub. Überstundenabbau.

Ob ich mir das ‎Tablet ansehe...?

Eine Stunde und drei Gläser Rotwein später:
Ich sitze hier mit dem Tablet und ‎einem wahrscheinlich hochrotem Kopf. Der kommt nicht vom Alkohol. Jedenfalls nicht nur. Ich muss unbedingt mit Ronja ein ernstes Wort reden, ich wüsste zu gern, was sie sich im Internet noch anschaut?

Die Geschichten hier.. einfach toll....unanständig... böse‎....anregend....lustig....es ist das erste Mal, dass ich feucht werde vom Lesen.

Was ist das? Da hat eine ein Lied umgedichtet.

Das Lied kenne ich.... so hat sie das aber nicht gesungen. Das wäre ein echter Skandal in meiner Jugend gewesen. Ich muss unbedingt einen Eintrag dazu machen. ‎Wie meldet man sich hier an? Aha ich brauche eine Email-Adresse. Am Besten eine, die keiner kennt.
Hm Black.M. ist gut. Also black.m.........@.......de, einmal anmelden und dann den Kommentar schreiben.

Hallo
Deine Geschichte ist echt toll. Ich habe sehr gelacht.
L.G.
Black M

‎Ich kann es nicht glauben, dass ich das getan habe und was ist das?
Ein zusätzliches kleines Fenster öffnet sich.

Bill: Hallo Black Mamba. Schön, dass du aus dem Koma erwacht bist. Solltest du mich allerdings nochmal betrügen, werde ich dich erschießen.

Koma? Betrügen? Erschießen?

Black M: Ich werde mich anstrengen, deinen Wünschen gerecht werden.
Bill: So will ich dich hören, meine kleine Wildkatze.

Wildkatze?! Ausgerechnet ich! Aber warum auch nicht? Schließlich würde ich diesen Bill ja niemals kennen lernen.

Bill: Ich hoffe für dich, dass du noch da bist.
Black M: Ja, ich bin noch da.
Bill: Lust auf ein wenig Kopfkino?
Black M: Ich weiß nicht so recht.
Bill: Es tut keinem weh, außerdem lass ich dich nicht wieder gehen. Was hast du an?

Meine Jogginghose und mein Schlabberpullover ‎wird ihn bestimmt nicht anmachen.

Black M: Ich sitze hier nackt, nur mit schwarzen Strapsen.
Bill: Das hört sich gut an. Was machst du gerade?
Black M: Ich streichle meine Muschi.
Bill: Habe ich dir das erlaubt?
Black M: Nein?
Bill: Dann lass das!

Verdammt ich streichle mich doch gar nicht. Warum macht mich dieses Verbot nun so hibbelig?

Bill: Ich warne dich, es wird harte Konsequenzen für dich haben, wenn du dich nicht zusammennimmst!

Der hatte sie nicht alle! Was bitte für Konsequenzen?

Black M: Welche?
Bill: Ich breche den Chat ab und werde dich ignorieren.

Wollte ich das? Ich könnte hier Schluss machen. Ich wollte nicht.

Black M: Bitte nicht.
Bill: Bitte nicht was?

Was wollte er? Hmmm es fehlte etwas ... was hatte ich noch gleich gelesen?... Ah ja...ich steige richtig ein.

Black M: Bitte nicht, Herr.
Bill: Du bist eine brave Sklavin, du darfst dich in deine Nippel kneifen. Wehe du machst es zu lasch. Halt dir den Mund zu, wenn du nicht schreien kannst. Mach schon!

Erst einmal musste ich mich ausziehen.
Bill: Ich will, dass dir die Tränen kommen.

Dazu gehört nicht viel, ich bin absolut nicht dazu geeignet, Schmerzen ‎zu ertragen.
Ich zog mich aus. Es war ein komisches Gefühl, nackt in der Stube zu sitzen. Ich nahm Platz auf dem Sofa und hielt meinen Mund zu. Dann ‎kniff ich zu.
Bill: Das ist alles? Du bist zu nichts fähig! Gut, Du willst es so. Nimm deinen rechten Busen und beiße in deinen Nippel.
Black M: Bitte nicht Herr.
Bill: Du wagst es, mir zu widersprechen? Nun wirst du in deine ‎beiden Nippel beißen. Verstanden?
Black M: Ja.

Hatte ich gerade zugestimmt? Ich bin verrückt.
Ich nahm meinen Busen in die Hand und meinen Nippel in den Mund, ohne den Bildschirm aus den Augen zu lassen. Ich biss zu.

Bill: Fester!

Ich biss tatsächlich fester, mir traten die Tränen in die Augen.

Bill: Jetzt die andere.

„Bitte“, flehte ich stumm, „bitte nicht“.
Nichts geschah.
Ich biss in die andere.....aua!

Bill: Nicht aufhören, nimm deine andere Hand und mach es dir! Ich will jetzt auch kommen, du versautes Ding.

Ich fing an mich zu streicheln, während ich in meinen Nippel biss. Konnte nicht laut schreien. Tränen liefen mir über die Wangen und ich bekam einen gewaltigen Orgasmus.
Ich atmete schwer.

Black M: Danke Herr.
Bill: Gern meine kleine Sklavin. Morgen um dieselbe Uhrzeit will ich dich hier wieder sehen, wage es nicht zu spät zu kommen. Und du darfst dich auf keinen Fall selber befriedigen! Wenn du verheiratet bist, wirst du dich nehmen lassen, wenn er es will, aber wehe du kommst!

Ich war schon lange nicht mehr bei meinen Mann gekommen und ich hatte es mir vorher selten selber gemacht, warum zum Teufel störte es mich nun?

Ich ging ins Bett. Mein Mann war noch am PC..... wahrscheinlich. Wie gern hätte ich es mir jetzt nochmal selbst gemacht. ‎Aber was würde er dann morgen von mir verlangen?

Es dauerte lange bis ich einschlief, doch als mein Mann ins Bett kam, stellte ich mich schlafend. Endlich konnte ich im Schlummerland versinken.
Ich träumte. ‎Ich war in der letzten Szene von Kill Bill, aber dieser wollte mich nicht töten. Er wollte mich ficken und tat es lang und hart.

Am nächsten Morgen war ich wie gerädert und trotzdem wie aufgeputscht. Alles war zu viel und zu wenig. Ich bräuchte diese Seite nie wieder aufzumachen, aber dann würde ich auch die Geschichten nicht mehr lesen können. Morgens wäre es noch eine Möglichkeit. Da ist dieser Bill bestimmt nicht Online.
Ich weckte meinen Mann. Sonst war das Frühstück immer ein Genuss für mich. Er sprach zwar nicht viel, doch hatten wir dann noch eine Gemeinschaft. Heute wollte ich ihn nur noch loswerden.

Er war kaum aus dem Haus, als ich das Tablet in die Hand nahm. Ich konnte es nicht erwarten, neue und alte Geschichten zu lesen.

Was war das nun wieder? Da stand: Sie haben eine persönliche Nachricht.
Sie war von ihm.

Hallo Black Mamba,
unser Spiel hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich würde gern weiter spielen. Wenn du auch möchtest, wirst du in mir einen sehr strengen und sadistischen Herrn haben.
Von persönlichen Treffen wird abgesehen.
Wenn nicht, dann würde es mich freuen, wenn wir freundschaftlich miteinander chatten.
L.G.
Bill

Wollte ich das? Ich würde meinen Mann betrügen. Nicht im richtigen Leben. Aber Gestern hatte ich ihn schon virtuell betrogen. Hatte ich mir nicht gewünscht, dass sich etwas ändert?
Ich legte das Tablet auf den Tisch und hörte unterschwellig die Nachrichten. Wie immer waren es nur schlechte. Einige arme Personen würden nie wieder etwas ändern können. Ich schenkte mir noch einen Kaffee ein und spielte mit den Fingern an den Seiten des Tablet. Udo Jürgens fand gerade eine Annonce in der gefragt wurde, ob er gern mal nach Paris möchte, einfach so nur zum Spaß. Etwas anderes würde dies auch nicht sein. Die unwürdige Greisin bricht aus. ‎Warum nicht? Ich war seit meinem 18ten Lebensjahr vernünftig.
Abbrechen konnte ich es immer noch, wenn es mir nicht gefiel. Ich nahm mir das Tablet und antwortete.

Lieber Bill,
Bevor wir richtig beginnen, möchte ich dir sagen, dass ich verheiratet bin. Ich liebe meinen Mann und werde niemals eine andere Beziehung eingehen. Ich komme deinen Befehlen nach, so lange es nicht meine Ehe gefährdet. Wenn du damit einverstanden bist, werde ich deine Online-Sklavin sein.
L.G.
Black M

Ich schickte es ab. Oh mein Gott, was hatte ich getan?

Die Antwort bekam ich mittags.
Sklavin,
Du bist ab heute Mein. Wage es nicht dich selbst zu befriedigen. Deinem Mann wirst du in Sachen Sex ab heute auch bedingungslos gehorchen, ohne ihm zu erzählen warum. Ich will einiges von dir wissen.
Beantworte mir folgende Fragen.
Dein Herr und Meister.

Er fragte mich nach Größe, Alter, Haarfarbe, Vorlieben und Abneigungen. Meine bevorzugte Sexkleidung und so weiter.
Ich war nicht ganz ehrlich. Ich machte mich ein wenig jünger, schlanker, attraktiver und hatte schon wunder was an Erfahrung. Wozu gibt es einschlägige Pornos? Nur die «Fachausdrücke» musste ich googeln, was ja nicht schwer war.

Lautes Kindergeschrei ließ mich aus dem Fenster sehen. Unsere Nachbarin kam mit ihren Kindern wieder. Wie schaffte sie es, den drei Kids hinterher zu rennen und das in den hohen Schuhen? Sie sah zu allem Überfluss auch noch sexy aus, so mit ihrem knappen Minirock.

Wenn ich da an meine Kleidung dachte.

Ich ging ins Schlafzimmer und schaute in den Schrank. Alles sehr praktische Kleidung, aber nichts, was einem Mann gefallen würde. Zum ersten Mal nach Jahren betrachtete ich meine Garderobe nicht mit den Augen einer dreifachen Mutter. Auch meine Schuhe sahen sehr bequem aus.

Toll, wirklich Klasse!

Ich würde einkaufen gehen. Willi hatte öfter gesagt, ich sollte mir was Schönes kaufen. Also nahm ich die Autoschlüssel und fuhr los.
Ich kam mit zwei Röcken, Strapsen und verruchten Strümpfen wieder. Die Absätze der Schuhe hatten 5cm, was für mich schon ein Gebirge war. Die Blusen und T-Shirts waren sehr weit ausgeschnitten. Außerdem hatte ich mir ein fast durchsichtiges Nachthemd geholt.
Was mein Mann wohl sagen würde? Ich hatte mir auch ein schönes Kleid gekauft, es war nur etwas zu eng. Die Gartenparty, zu der ich es tragen wollte, war erst in drei Wochen. Bis dahin sollten die geschwindelten‎ Maße wieder etwas näher an die Realität kommen.

Mein Mann schaute nicht schlecht, als er nach Hause kam. Ich hatte einen von den Röcken an, die Strapse konnte er gar nicht sehen. Wohl aber den tiefen Einblick in mein Dekolleté.
Als es dann auch noch etwas Leichtes zum Abendbrot gab, bekam er große Augen.
,,Heute mal kein Vier-Gänge-Menü, wir bessern uns. Wie ich sehe, hast du endlich mal den Tag nicht hinterm Kochtopf verbracht.“ Sein leichter Sarkasmus verletzte mich.
„Morgen auch nicht, ich werde zum Friseur gehen“
„Ach, willst du dir die Haare doch grau färben?“ Warum war er so ekelhaft?
„Nein, ich weiß es noch nicht, wie wäre es mit Lila“, gab ich böse zurück.
„Wäre eine Verbesserung. Ich bin oben, wenn du mich suchst.“
Er schnappte sich den Teller und verschwand. Ich hatte Tränen in den Augen. Warum war er mit einem Mal so gemein?
Ich räumte den Rest ab und ging in die Stube.

Ich nahm das Tablet und legte es auf die Seite. Es war ein wenig zu früh und somit las ich noch ein wenig, bis das Fenster wieder erschien.
Bill: Wie ich sehe, bist du pünktlich. Knie dich hin.
Ich tat es tatsächlich und nahm mein Tablet mit.
Black M: Ich knie, mein Herr.
Bill: Ich hoffe, du warst brav und hast dich nicht selbst befriedigt.
Black M: Obwohl ich den ganzen Tag daran gedacht habe.
Das war wieder gelogen, ich hatte den Tag damit verbracht, mein Leben zu ändern.
Bill: Sehr gut. Hast du Liebeskugeln?
Black M: Ja.

Ich musste wohl wieder einkaufen gehen.

Bill: Du wirst sie morgen den ganzen Tag tragen. Verstanden?
Black M: Ja Herr.
Bill: Sehr schön und nun zu deiner Strafe.
Black M: Ich war doch pünktlich.
Bill: Das stimmt, aber du hast gelogen. Gestehe schon. Dann wird die Strafe nicht so schlimm.
Was wollte er? Bill konnte doch unmöglich wissen, dass ich älter und dicker war.
Black M: Ich wiege ein wenig mehr.
Bill: Wie viel mehr?
Black M:10 Kg.
Bill: Was noch? Sprich endlich oder muss ich dir alles aus der Nase ziehen‎?
Black M:‎ Ich bin 5 Jahre älter.
Bill: War‎ das alles?
Es reichte! Ja, das war alles, was du wissen musst.
Black M: Ja Herr.
Bill: Gut so‎, du wirst jetzt den größten Analplug holen, den du hast.

Analplug?

Black M: Ja Herr.
Bill: Du hast ‎10 Min und bring Gleitcreme mit und einen kleinen Vibrator.
Verdammt noch mal. Ich ging nach oben. Den Vibrator hatte ich......aber was sollte ich.....Moment. Mir fiel ein alter Porno ein, in dem der Chef seiner Sekretärin den Griff eines großen Stempels in den Po steckte. Dabei vögelte er sie auf dem Schreibtisch.
Stempel hatten wir noch. Sie waren in einem Schrank in Willis Computer Zimmer. Sie lagen in einem Karton mit anderen Büro-Artikeln. Ich klopfte laut bei ihm an.

„Was ist?“, rief er barsch durch die Tür.

«Ich betrüge dich gerade mit einem anderen Mann und möchte den Stempel, um ihn mir in den Po zu schieben», dachte ich, während mein Mund sagte: „Es ist nichts weiter, ich möchte nur den Karton mit dem Tacker, ich bastele.“

,,Komm rein.“ Ich ging hinter ihm lang und sah, wie er ein Monster besiegte, hören konnte ich es nicht, da er Kopfhörer auf hatte.
Ich fand den Karton schnell und beeilte mich weg zu kommen.
So nun noch Gleitcreme.
Meine Nachtcreme war fettig genug.
Ich sah auf die Uhr. Verdammt, die 10 Minuten waren vorbei.
Black M: Ich bin bereit.
Bill: Du bist zu spät. Die fünf Minuten kommen auf deine Strafe oben drauf.
Black M: Ja Herr.
Bill: Ich will dich nur in Strapsen sehen, zieh dich aus.
Ich beeilte mich.
Bill: Dein Slip auch.
,,Ja doch‎.“ Hatte ich ihm jetzt laut geantwortet?
Black M:Ich bin fertig Herr.
Bill: Das glaube ich weniger, *g* aber wenn ich mit dir fertig bin, wirst du es sein. Setze dich auf deinen Stuhl vor dem PC und lege die Füße links und rechts von der Tastatur. Folge nur meinen Anweisungen und schweig.

Ich nickte gedankenverloren. Es war, als wenn er hier in diesem Raum war. Ich stellte das Tablet vor eine Vase und setzte mich aufs Sofa. Die Sachen legte ich neben mir ab. Weit schob ich meinen Po nach vorn und legte die Füße links und rechts davon.
Er wartete‎, als wenn er wusste, dass ich Zeit brauche.

Bill: Streichle deine Perle, bis ich unterbreche, aber du wirst nicht kommen. Mach schon und nicht den Vibrator nehmen.
Ich fing an mich zu streicheln. Es war so schön, warum hatte ich das solange nicht mehr gemacht? Der Befehl von einem Fremden machte mich total an, ich war kurz davor.

Bill: Halt, hör sofort auf.
Enttäuscht nahm ich meine Hand weg.
Bill: Streichle deine Brüste. Während du damit beschäftigt bist, wirst du immer wieder deine Möse berühren. Nicht streicheln, du wirst deine Finger mit deinen Saft benetzen und sie ablecken. Immer und immer wieder, bis ich „Halt“ sage.

Ich sollte........also nein, das nun doch nicht.
Oder? Langsam glitten meine Hände nach unten und ich befeuchtete meine Finger, vorsichtig nahm ich sie in meinen Mund. Ungewöhnlich..... ich wiederholte es und liebkoste meine Brüste immer und immer wieder, ohne das Tablet aus den Augen zu lassen.

Bill: Halt! Du denkst, es war schwer nicht zu kommen? Gleich wirst du mich anbetteln, aber ich werde es nicht hören. Das ist besser als ein Knebel.‎ Nimm den Vibrator und immer schön in deine Schmuckschatulle, rein und raus. Mach schon.

Ich atmete jetzt schon schwer, ich wollte weiter machen. Ich nahm den Vibrator und tat wie geheißen. Bis von ihm der Befehl kam, dass ich schneller machen sollte. Dann musste ich den Vibrator einschalten. Laut stöhnend und wimmernd hatte ich nur noch einen Wunsch.
,,Bitte lass mich kommen!“
Doch der Bildschirm blieb stumm.
Bill: Halt

Du Schuft, du verdammter Schuft!

Bill: Ich hör dich durch den Knebel fluchen. Noch 5 Strafpunkte. *g* Du nimmst jetzt die Gleitcreme und wirst erst dein Loch gut schmieren. Immer schön rein und raus mit zwei Fingern. Übrigens, ich habe schon zweimal abgespritzt. Was das gleich für dich heißt, wirst du mitbekommen. Mach schon!

Ich cremte meine Finger ein und ging in meinen Po. Langsam und vorsichtig, weil dort noch niemand war. Willi hatte es nie versucht. Ob er schon im Bett liegt? Wir gehen selten zusammen ins Bett und runter würde er auf keinen Fall kommen.
Ich bearbeitete mich und stellte mir vor, dass mein Mann es täte.
Bill: Nimm deinen Vibrator und schön die Gleitcreme benutzen.

Ich gehorchte und führte ihn immer und immer wieder rein und raus. Mir wurde heiß und kalt.
Bill: Jetzt nimm den Analplug. Eincremen und rein damit ohne zu zögern.
Ich gehorchte und stöhnte laut auf. Es zerriss mich. Das würde ich ohne Knebel nicht aushalten, ich nahm mein Deckchen vom Beistelltisch ‎und stopfte es in meinen Mund. Ich schrie hinein, das half.
Bill: So kleine Sklavin setzt dich so hin, dass er nicht rausgleiten kann. Du wirst nicht eher kommen, bis ich es erlaube und du wirst deinen Vibrator an deine Perle halten. Wirds bald?

Das konnte er doch nicht verlangen. Wie sollte ich das aushalten ? Es waren quälende Minuten, die sich wie Stunden zogen, bis er mich mit einem einzigen «Jetzt» erlöste.
Ich weinte, schrie‎ und kam so laut wie noch nie in meinem Leben. Danach brach ich zusammen. Ich saß weinend vor dem Tablet. Ein Fremder hatte mich zu Höhen gebracht, die ich von meinem Mann nicht kannte.

Bill: Black Mamba, hörst du mich?
Black M: Ja Herr.
Bill: Wie geht es dir?
Black M: Gut.
Bill: Wirklich?
Black M: Ich habe ein bisschen Schuldgefühle.
Bill: Das kann ich verstehen, ich auch. Ich bin genauso wie du verheiratet und ich liebe meine Frau. Leider ist unsere Liebe mit der Zeit versandet‎.
Black M: Ja das kenne ich. Danke für diesen schönen Abend. Ich melde mich morgen über PN.
Bill: Bis Morgen.

Ich packte alles zusammen und ging nach oben, dabei vergaß ich die Strapse auszuziehen, so dass mein Mann beinahe vom Glauben ab fiel.
„Wow, Bea du siehst umwerfen aus.“
„Danke.“ Ich freute mich über das Kompliment.
„Was hältst du davon, wenn du schon mal ins Bett gehst und ich hole uns ein Glas Sekt? Wir haben uns noch gar keinen auf unseren Hochzeitstag genehmigt. Allein meine ich, so wie früher.“
,,Gern.“
Ich ging zu meinem Kleiderschrank und holte dieses Nichts raus und platzierte mich auf unserem Bett.
‎,,Bea, oh man, du siehst, du bist … Hast du das für mich gekauft?“
Hatte ich das? Oder hatte ich es für Bill gekauft. Weder noch. Ich hatte es für mich gemacht, ich wollte mich ändern.
‎,,Ich habe es für mich gekauft. Willi, es wird Zeit das sich etwas ändert, dass wir uns wieder an die alten Zeiten erinnern. Ich möchte mit dir zusammen alt werden. Ich stelle es mir nur anders vor als jetzt. Was haben wir denn davon, wenn du oben und ich unten am PC sitze.“
Mir kamen schon wieder die Tränen. Er setzte sich aufs Bett und stellte den Sekt und die Gläser auf den Nachtschrank.
,,Du hast das Tablet benutzt?“ Er schaute mich interessiert an.
,,Du sagtest, dass es mir gehört“, erwiderte ich ein bisschen zickig und rollte mich ein wenig zusammen.
,,Ja, das sagte ich. Was hast du damit gemacht?“, fragte er in einem etwas strengeren Ton. Das kannte ich nicht von ihm.
,,Gelesen“, erwiderte ich bockig und konnte ihm nicht mehr in die Augen sehen.
,,Gelesen? Was? Schau mich an Bea.“ Er legte den Finger unter mein Kinn.
,,Geschichten.“, flüsterte ich.
,,Geschichten?“ Er lächelte, wurde aber gleich darauf ernst.
,,Bea? Du hast nicht zufällig gechattet?“
,,Habe ich, woher weißt du das?“
,,Ich habe auch gechattet. Das habe ich schon öfter gemacht. Es macht mir Spaß mit unbekannten Frauen zu chatten. Eigentlich macht es mir aber nicht mehr so viel Spaß.“ Er schaute mich genüsslich an.
,,Mir auch nicht. Willi, ich habe heute Abend Sachen gemacht, die ich noch nie gemacht habe.“ Ich war hochrot‎ im Gesicht.
,,Haben sie dir gefallen?“, fragte er ernst.
,,Doch, aber ich werde niemals wieder chatten.
Ich sah ihn nicht an.

,,Dann wird Bill aber traurig sein.“ Ich hörte sein Grinsen eher, als dass ich es sah. Anschauen konnte ich ihn nicht das schlechte Gewissen pochte in meinem Kopf. Seine Anspielung hatte ich überhört.
,,Damit muss er leben“, antwortete ich.
,,Das kann ich nicht. Ich will meine Black Mamba hier haben. Hier in meinem Bett. Außerdem hast du noch 20 Strafpunkte.“
Erschrocken schaute ich auf.
,,Bill?“
,,Wie heißt das?“
,,Ja Herr.“

Ich stehe vor meinem Spiegel und mein Gesicht strahlt mich an.
,,Beatrice du siehst gut aus“, erkläre ich mir lachend .
Es ist noch besser, als es aussieht von außen, ich habe kirschrote Haare und immer noch relativ wenig Falten. Meine braunen Augen strahlen wieder. Sternchen hat mein Mann mich früher genannt, wenn meine Augen geleuchtet haben.‎ Das ist vorbei, er nennt mich Black Mamba oder Sklavin, wenn wir allein sind und wir lernen jeden Tag dazu, was wir gern zusammen machen.
Unseren ersten richtigen Abend als Bill und Black Mamba haben wir schon oft nachgestellt.

Und sollte es noch jemanden interessieren.... das Kleid passt.

Bewertung

1 Votes with an average with 5

Kommentare

...make my Day!

Jetzt muss ich bloss wieder schauen, wie ich das Grinsen aus dem Gesicht bekomme bevor Frauchen kommt...  :))

V.G.

Daydreamer

 In dem ich der Kraft meiner innersten Wahrheit vertraue, sprenge ich die Fesseln meiner alten Ängste.

In reply to by Daydreamer

für deinen lieben Kommentar. Ich hab mich sehr gefreut und hoffe das es geklappt hat mit den Grinsen.
L.G.
Yellow

Myka Night

... die gibts ja gar nicht! :-)

So ein bisschen erinnert mich die Geschichte an die Film-Romanze 'E-Mail für Dich' - nur das der Bill noch näher und vertrauter ist als der Tom. ;-)

Eine süsse Geschichte aus dem Alltag. Ich mag besonders die Tatsache, dass die Protagonisten schon mitten im Leben stehen und in ihren Alltag eingeschliffen sind. Dann ist es oft gar nicht so einfach, Gewohnheiten und Marotten hinter sich zu lassen, und mal etwas Neues zu wagen. Mut ist, wenn man es dann trotzdem macht!

Ein bisschen zu glatt und schnell ist meines Erachtens dann der Schluss gelaufen, der ging ja noch reibungsloser als in oben benanntem Film! Da hätte noch ein bisschen mehr Drama hineingepasst, aber ich weiss, dass Kurzgeschichten so ihre Tücken haben. Wenn man dann nicht aufpasst, hat man plötzlich eine Familiensaga am Hals ...

Nur eines irritiert mich immer noch: der Tag 'SciFi/Fantasy'. Irgendwie hatte ich bei der Black Mamba eine Superheldin in Vollkostümierung vor Augen, oder wenigstens eine berüchtigte Profikillerin, die aussieht wie Uma Thurman. ;-) Aber ich kann in der Geschichte nichts finden, was diesen Tag erfüllt!? Hab ich da was überlesen?

Ansonsten vielen Dank für eine schnuckelige Geschichte aus dem Hier und Jetzt, ich lasse 5 Sternchen als Dankeschön hier.

LG, nachthimmel

 In dem ich der Kraft meiner innersten Wahrheit vertraue, sprenge ich die Fesseln meiner alten Ängste.

In reply to by MykaNight

an den Film hatte ich gar nicht gedacht :-) aber auch nicht schlecht. Für mich war es eher das Lied von Udo Jürgens. Einfach mal zusammen ausbrechen... warum nicht?
Der Tag ... naja es ist eben eine Fantasie und deswegen geht es hier ja auch so schnell.
Danke für deinen lieben Kommentar.
L.G.
Yellow

einfach nur "wow"!

Tolle Geschichte.....nein, keine Geschichte....aus dem Leben gegriffen.

 In dem ich der Kraft meiner innersten Wahrheit vertraue, sprenge ich die Fesseln meiner alten Ängste.

In reply to by Hathor

...ein nettes Kompliment.
Danke und L.G.

aber nun muss ich wohl doch. Ich fasse mich ausnahmsweise kurz: Ich freue mich für dich über das positive Echo, welches deine Geschichte findet.

Eine richtig gute Geschichte, die einen überraschenden inneren Spannungsbogen hat, viel Kopfkino spielt und eben nicht nur aus noch härter, noch entwürdigender, noch geiler besteht.

janus