Bondage – Phantasie oder Real?!  (08/2015)

 

Ich stehe nackt, mit geschlossenen Augen und erwartungsvoll mit dem Rücken zur Tür, die Beine so wie befohlen hüftbreit auseinander. Minuten, die wie Stunden wirken, vergehen. Nichts passiert. 
Ich rege mich nicht, ich spüre mit geschlossenen Augen tief in mich hinein.
Mein Herz schlägt vor Aufregung und Spannung schneller, dementsprechend auch meinen Atmung. Ich spüre wie selbst das Warten mich immer feuchter werden lässt vor Anspannung und Neugier. Kurz kommt der Impuls mit den Fingern durch meine immer feuchter werdende Spalte zu gleiten und dieses Gefühl zu genießen. Meine Erregung wächst – aber ich tue es nicht, weil ER es nicht erlaubt hat.

Dann geht die Tür (endlich) auf, mein Atem wird schneller. Die Tür schließt sich.
Ich spüre seine Nähe, ich rieche ihn nah bei mir und entspanne mich schlagartig. 
Mit geschlossenen Augen spüre ich ihn und erwarte voller Spannung was passieren wird.
Ich spüre wie ER langsam um mich herum geht und mich vermutlich wohlwollend betrachtet. Hin und wieder streicht er sanft über meinen Hals, über mein Gesicht und über meinen Rücken. Gänsehaut!!
Dann tritt er ganz nah hinter mich, so das ich seinen Körper an meinem spüren kann.
Wortlos verbindet er mir die Augen, streicht zärtlich meinen Rücken runter und zieht sich dann wieder von mir zurück. Erwartungsvoll und mit zittrigen Knien stehe ich da. 
Wo ist er?
Was macht er?
Was soll ich machen? Ich mache das was er von mir verlangt. Ich bleibe so stehen.
Plötzlich ist er wieder ganz nah, streicht zärtlich von hinten von den Schultern bis zu den Händen runter. Geht um mich herum und steht nun vor mir. Nimmt meine Hände und ich spüre wie meine Handgelenke umwickelt werden. Fordernd fest, aber nicht zu fest. Als er sein Werk vollendet hat, zieht er mich sanft hinter sich her – und ich folge blind und voller Vertrauen.
Wo führt er mich hin?
Was passiert nun? 
Er hat mich zu einem Tisch geführt und es kommt der der kurze und knappe Befehl, das ich mich drüber beugen soll. Ich gehorche. Nun wickelt er die Schnur an den Handgelenken nicht zu locker und nicht zu fest um die Tischbeine. Mein Hintern streckt sich ihm entgegen und er streichelt sanft drüber. Ich spüre, wie er mit seinem Fuß meine Füße in den für ihn richtigen Abstand bringt.
Vor lauter Neugier habe ich den Hintern nicht mehr genug gestreckt. Und so befiehlt er erneut: "Streck den Hintern raus!" Die Art wie er es sagt, duldet keinerlei Widerrede oder ähnliches. 
Im nächsten Moment spüre ich wie eine Schnur um meinen Knöchel geschlungen wird und diese dann auch am Tisch fest gemacht werden. Ich stöhne lustvoll auf. "Still!" kommt der Befehl.
Ich beiße mir auf die Unterlippe. Und bleibe in der Position. Abwarten. Ein Stuhl wird rangezogen. Regunslos verharre ich in dieser Position, in der ich nicht weiß oder ahnen kann, was als nächstes kommt. Vermutlich hat er es sich wieder bequem gemacht und genießt nun diesen Anblick für sich ganz alleine. Nach einiger Zeit steht er auf und ich höre, wie er den Raum verlässt. 
Wie gerne würde ich mich jetzt anfassen, um zu spüren was es mit mir gemacht hat. 
Bevor ich diesen Gedanken richtig zu Ende denken kann, geht die Tür wieder auf und ich höre, wie er auf mich zukommt und neben mich tritt. Dann spüre ich, wie Tropfen für Tropfen einer angenehmen Flüssigkeit auf meinen Körper tropfen und sie zärtlich über meinen Rücken und meinen Hintern verrieben werden. Ich stöhne vor Lust auf und er entfernt sich wieder.
Tritt an meinen Kopf und ich ahne, das ich nun zum Schweigen gebracht werde. Als der Ball sich meinen Lipen nähert, öffne ich bereitwillig den Mund und er befestigt ihn. Sanft streichen seinen Hände wieder über meinen Rücken, ein wohliges Kribbeln in meinem Körper. Ich genieße es diese Welle in meinem Körper zu spüren. Ich lasse mich in den Moment fallen und bewege mich leicht, so weit es mir möglich ist in dieser Position, ziehe leicht an den Fesseln. In genau diesem Moment klatscht er mir mit der flache Hand nicht sanft auf den Hintern.
Ich schrecke auf! Und nehme mir vor mir noch mehr Mühe zu geben still zu stehen.
Wieder zieht er sich den Stuhl ran und ich spüre wie er nun direkt in unmittelbarer Nähe hinter mir sitzt. Spüre wie er mit seinen Fingern über meinen Hintern streichelt und seine Finger dann sanft durch meinen Spalte gleiten und dort massieren. Er gleitet in mich. Erst ein Finger, dann der Zweite und der Dritte. Die andere Hand wandert zu meiner Rosette. Dort steckt er erst einen und dann den zweiten Finger tief in meinen Anus. Ich laufe aus und mein Saft fließt ihm vermutlich über seine unglaublich zärtlich harten Hände, was er zunehmend genießt, das kann ich spüren.
Ich genieße diese Art der Zuwendung. Dann hört er apprubt auf und ich spüre den Anflug von Enttäuschung in mir.
Langsam wird nun ein Massagestab mit sanften Druck eingeschoben, rein und wieder raus. Ich stöhne und er schiebt so tief wie es geht rein. Dann höre ich wie er leise rasselnde Ketten holt. Die Klammern! Ich spüre wie er meine Schamlippen anfängt zu massieren und dann eine Klammer nach der nächsten dort setzt. Ein angenehmer Schmerz zieht durch meinen Körper. Dann lässt er die Klammern los und ich spüre leichte Gewichte daran, was den Reiz noch größer werden lässt. 
Kurz betrachtet er mich, wie ich mit meiner Erregung und den zitternden Knien so da stehe, wie er mich haben will. 
Dann zieht er den Massagestab raus und setzt dort stattdessen einen Plug rein, löst die Fesseln und mich vom Tisch. Zieht mich fast zärtlich hoch und nimmt mich in seine Arme. Er umschließt mich und es breitet sich ein Gefühl von tiefem Vertrauen und von beschützter Geborgenheit in mir aus. Glück auf einer besonderen Stufe!
Als er sich sicher ist, das meine Schritte wieder sicher sein werden, führt er mich zum Bett. 
Dort angekommen, drückt er mich sanft auf die Matratze, zieht meine Hände über den Kopf und befestigt sie am Kopfende. Nimmt dann meine Füße und befestigt sie am Fußende des Bettes. Die Fesseln an den Füßen sind noch so locker, das ich die Beine mühelos anwinkeln könnte. Ich spüre, wie er meinen Hinter anhebt und ein Kissen drunter schiebt. Bevor ich irgendwas denken kann, spüre ich schon wie er meine Beine anwinkelt und mich in genau dieser Position mit einer Schnur fixiert.
Wehrlos auf dem Bett gefesselt, mit verbundenen Augen, einem Plug im Anus und zwei Klammern mit leichten Gewichten an den Schamlippen spüre ich nun wie er anfängt meine Nippel zu lecken und hartzart zu saugen. Sie strecken sich ihm entgegen, verlangen nach mehr. Er nimmt sie in die Finger und zwirbelt sie ein wenig über die Schmerzgrenze heraus bis sie hart sind. Dann zieht er die rechte hoch und setzt dort die erste Klammer. Dann folgt die linke Seite. 
Wieder zieht er sich zurück und lässt mich minutenlang so liegen. Ich spüre seine Anwesenheit.
Kann aber nicht sehen oder ahnen was er als nächstes vor hat. Höre wie er langsam auf mich zukommt, ein Schauer durchläuft meinen Körper. Nun setzt er sich auf meine Hüfte, greift nach meinen Brüsten, drückt sie zusammen und fängt an sie zu massieren. Eine Lustwelle durchströmt meinen ganzen Körper. Ich bäume mich leicht auf, so weit wie es mir möglich ist. 
Sofort stoppt er und setzt sich zwischen meine gespreizten Beine. 
Eine Mischung aus Erregung und Frust breitet sich in mir aus, bevor es zu einem innerlichen Flächenbrand kommt, spüre ich, wie er überprüft, ob der Plug noch tief genug in mir ist.
Im nächsten Moment spüre ich, wie seine Zunge in meiner Spalte rauf und runter fährt und wie seine Finger sich in mich reinschieben, bis es drei sind. Er saugt an meiner Perle und fickt mich mit seinen Fingern und ich kann nicht anders als lustvollzu stöhnen, kurz bevor ich explodiere hört er auf. Ich spüre wie er meine Schamlippen weit auseinander zieht und im nächsten Moment ist er genau über mir und schiebt mir seinen Schwanz tief rein.
"Du wirst erst kommen, wenn ich es Dir erlaube!", sagt wieder in diesem Ton der keinen Widerspruch duldet. Dann beginnt er mich zu ficken und ich könnte jetzt sofort explodieren. Beherrsche mich mit aller Macht, was echt nicht einfach ist. Aber ich weiß auch, das er es ganz genau spüren und sehen würde, solange er in mir ist und mich ganz genau beobachten kann.
Dann zieht er sich wieder zurück, diesmal um sich auf meinem Bauch und meiner Brust zu ergießen. Er verreibt mir seine Sahne auf dem Körper und es fühlt sich gut an. Ich lasse mich wieder in dieses Gefühl fallen. Spüre seine Hände überall und seine Zunge in meiner Spalte. 
Er leckt mich in den Wahnsinn und trinkt meinen Saft. Dann massiert er meinen empfindlichsten Punkt und der Wunsch Erlösung zu finden wächst unaufhaltsam in mir an. Dann hört er auf zu lecken und fängt an mich fest mit seinen Fingern zu ficken. Er massiert und fickt immer härter und meinen Lustwelle baut sich in wahnsinnige unbeschreibliche Dimensionen auf, ich spüre wie ich mich verliere und habe das Gefühl nur noch aus Gefühl und Lust zu bestehen.
Dann die erlösenden Worte von ihm: "Ich erlaube Dir JETZT zu kommen!" und er erhöht den Druck und das Tempo und massiert mich nun zu dem lang und heiß herbei gesehnten Höhepunkt. Meine Hände zerren an der Schnur und ich schreie, durch den Ball gedämpft, meine aufgestaute Lust raus. Winde mich in den Seilen und komme zu einem unbeschreiblich noch nie dagewesenen Höhepunkt – ein Höhenflug – freier Fall in meine rettende Erlösung. 
Es ist wie schweben und fallen gleichermaßen – eine Achterbahnfahrt der Emotionen – ein Feuerwerk!
Wohlwollend betrachtet er sein Werk, das Schauspiel was ich ihm biete, denn mein Körper zuckt nachhaltig und wir genießen es beide vollkommen und in der ganzen Tiefe der Leidenschaft.
Als ich ein wenig ruhiger werde, löst er sanft Klammer für Klammer von meinem Körper und pustet leicht die Stellen an denen sie saßen. Wieder laufen Schauer über meinen Rücken und ich habe keinerlei Kontrolle über mich oder meinen Körper. Mit beruhigender Hand löst er nun als erstes den Ball mit dem er mich zu Schweigen gebracht hatte, dann die Fesseln von den Beinen und Füßen, ich zucke erregt, als er mit seinen Händen hochwandert um auch die Fesseln an den Handgelenken zu lösen. Lächeld zieht er mich in seine Arme, um mich in den Armen zu halten und zu sanft zu wiegen und ich genieße es erschöpft und überglücklich mit jeder Faser meines Körpers. Er lehnt sich langsam zurück, lässt mich dabei aber nicht los, er hält mich fest und mein Kopf ruht an seiner Schulter, während er mich zärtlich streichelt und küsst. Ich bin tiefenentspannt.
Wir brauchen keine Worte die ausgesprochen werden müssen.
ER kennt mich – ER sieht mich in meiner ganzen Tiefe und ich vertraue ihm jedes Mal und immer wieder.

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Kommentare

egal ob real oder fantasiert, die Geschichte ist sehr ansprechend geschrieben!

Als Leser hätte ich mir den einen oder anderen Absatz gewünscht, aber ich will hier nicht den Deutschlehrer geben. Das können andere auch viel besser. ;-)