Born with a broken heart

Schnelle Gitarrenriffs von aggressiven Schlagzeugbeats angetrieben erfüllten die erst spärlich gefüllte Halle, als Jonas diese voller Vorfreude betrat. Seit Wochen freute er sich auf dieses Konzert. Obwohl die Musik der Hauptband nur teilweise seinen Geschmack traf, schwärmte er schon lange für die Leadsängerin und gleichzeitig optisches Aushängeschild dieser Band. Die blonde und wunderschöne Norwegerin mit ihrer engelshaften Stimme war für ihn aber mittlerweile mehr als nur ein Schwarm. Er vergötterte sie regelrecht, Ihre Präsenz, gepaart mit ihren stets eleganten Bühnenoutfits hatte sein einsames Herz bereits vor Jahren im Sturm genommen.
So kam es, dass Jonas seitdem so gut wie jeden Auftritt ihrer Band im Umkreis besuchte, sofern es seine Zeit und Finanzen auch nur irgendwie zuließen.
Da die erste Vorband dieses Abends besser als erwartet war, hatten sich die wenigen der bereits eingetroffenen Besucher direkt vor der Bühne versammelt, so dass Jonas die Gelegenheit nutzte sich ohne Warteschlange ein neues Bier zu besorgen und danach die Merchandise Stände der Bands in Augenschein zu nehmen. Entspannt nippte er am Gerstensaft seiner Wahl, während er die die Motive der neuen Tourshirts inspizierte. Ein zufälliger Blick zur Seite ließ ihn plötzlich erstarren. Fast hätte sein Getränk fallen lassen. Das konnte doch nicht sein? War sie es wirklich?

Etwa zwei Meter neben ihm stand eine blonde Dame und unterhielt sich angeregt mit dem Verkäufer der Bandartikel. Obwohl sie einen Kapuzenpollover und Baseballkappe trug, war er sich vollkommen sicher. Sie war es. Es gab absolut keinen Zweifel.
Sein Herz schlug ihm vor Aufregung sogleich bis zum Hals und seine Hände begannen zu zittern. Wie gerne hätt er sie angesprochen und ihr seine Verehrung mitgeteilt, doch vor Nervosität war er wie gelähmt. Zum Glück war dieser Verkaufsstand etwas abgelegen, so nahm niemand Notiz davon, dass er sie nur wie versteinert anstarrte. Etwa zwei Minuten später beendete sie ihr Gespräch, aber anstatt den Stand zu verlassen, drehte sie sich tatsächlich Jonas zu und lächelte ihn an. Vor Überraschung regelrecht geschockt, wurde dieser sofort kreidebleich.
Als sie ihn darauf auch noch im perfekten deutsch ansprach, war er fast der Ohnmacht nahe. „Hi. Ich glaube, du hast mich auch trotz meines Freizeitoutfits erkannt. Ist doch so, oder?“
Jonas nickte nur. „Danke, dass du zu unserem Konzert gekommen bist. Du bist doch wegen uns hier?“ Jonas nickte abermals. „Schön. Ich bin Sara, aber das weißt du ja dann bestimmt schon.“ Er schluckte und nickte nochmals. Endlich ließ seine innere Blockade etwas nach und ein paar Worte verließen seine Lippen. „Hi. Ich bin Jonas und ein großer Fan.“ Sie lächelte ihn herzlich an. „Du kannst ja doch sprechen. Freut mich dich kennenzulernen. Ich nutze gerne die Zeit vor und nach den Shows, um mit unseren Freunden und Fans zu sprechen. Mir ist dies sehr wichtig. Leider sind diese Momente meistens sehr begrenzt.“
Nach und nach taute Jonas etwas auf und gestand ihr nach etwas Smalltalk über die Band und das neue Album, seine nahezu grenzenlose Verehrung für sie. Die schöne Norwegerin bedankte sich höflich und strahlte ihn darauf an. „Deine Worte bedeuten mir wirklich viel. Zu wissen, dass die eigene Arbeit geschätzt wird, tut sehr gut. Schließlich steckt all mein Herzblut in diesen Liedern und in meinen Shows. Was ist den dein Lieblingslied? Ich kann nichts versprechen, aber vielleicht bekomme ich es noch auf die Setlist.“
Ergriffen nannte ihr Jonas den Titel und stellte dabei klar, dass alleine die Unterhaltung mit ihr schon einer der schönsten Moment seines Lebens sei. Gedankenabwesend ließ er seiner Schwärmerei nun vollen Lauf und dabei sprudelte es nur so aus ihm heraus, dass es absolut das Größte für ihn wäre, seinen Lieblingssong heute noch live zu hören und er ihr dafür zum Dank sogar die Füße küssen würde.
Im nächsten Moment erstarrte er sogleich und wurde knallrot. Hatte er das gerade wirklich gesagt? Hatte er wirklich mal so nebenbei seinen geheimsten Wunsch vor seiner Traumfrau ausgeplaudert? Die äußerst attraktive Dame schmunzelte ihn sichtlich amüsiert an. Einen nahezu endlos erscheinenden Augenblick später strahlte sie ihn mit ihren tiefblauen Augen an.
„Du bist süß und danke für das Kompliment. Deinen Lieblingssong haben wir schon lange nicht mehr gespielt, aber ich schau mal was sich machen lässt. Jetzt muss ich mich aber langsam für den Auftritt fertig machen. Hat mich sehr gefreut dich kennen zu lernen Jonas. Viel Spaß noch heute Abend.“

Kaum war sie Backstage verschwunden, kniff er die Augen zusammen und schüttelte entgeistert den Kopf. Was war er doch für ein Idiot? Es grenzte fast an ein Wunder, dass ihn Sara nach seiner total überflüssigen Äußerung nicht einfach stehen gelassen hatte. Was hatte ihn da nur geritten? Auch wenn es natürlich der Wahrheit entsprach, so war die Bemerkung, ihr zum Dank die Füße zu küssen, doch vollkommen unangebracht, abgedreht und sicherlich total abschreckend. Bestimmt hielt sie ihn nun für einen totalen Spinner oder sogar für einen diesen Stalker, von welchen prominente Damen mittlerweile ja regelmäßig belästigt wurden. Am liebsten hätte er sich in diesem Moment selbst in den Hintern gebissen, zog es aber dann doch lieber vor den Gang zum Getränkeausschank anzutreten und diesen peinlichen Vorfall mit ein paar Bier hinunter zu spülen.
Etwa eineinhalb Stunden und zwei weitere Bands später, war es dann endlich soweit und der Headliner des Abends betrat die Bühne. Aufgeregt und voller Vorfreude hatte Jonas sich bereits einen Platz mit guter Sicht auf die Band gesichert, um keine Sekunde vom Auftritt der schönen Norwegerin zu verpassen. Wie erwartet, war die blonde Schönheit in ihrem Bühnenoutfit kaum wiederzuerkennen und strahlte, zusätzlich perfekt ausgeleuchtet, wie eine nordische Göttin von oben auf ihn herab.
In der nächsten Stunde war Jonas vollkommen in seinem Element und vergaß die Welt um sich herum komplett. Regelrecht berauscht von dieser engelshaften Stimme und den dazu perfekt arrangierten hymnenhaften Soundgewand der gut eingespielten Band, hatte er nur noch Augen für dieses anmutige und für ihn absolut perfekte weibliche Wesen, mit der er kurz vorher sogar persönlich gesprochen hatte. Glücklich lächelnd nahm er gerade einen Schluck von seinem Getränk, als eine unerwartete Ansage von Sara ihn plötzlich aufhorchen ließ.
„Ok. Der nächste Song ist schon etwas älter und für einen besonderen Fan, dessen Bekanntschaft ich heute machen durfte. Jonas, nur für dich! – Born With A Broken Heart - “
Fast hätte er sich verschluckt, als sie seinen Namen nannte. Träumte er oder hatte sie wirklich ihr Versprechen gehalten? Mehr noch, sie hatte sich nicht nur an seinen Namen erinnert, sondern ihn sogar vor allen Leuten genannt und ihm zusätzlich das Lied sogar gewidmet. Genau diesen Song, der ihm mehr als jeder andere bedeutete und ihm förmlich aus der Seele sprach. Vollkommen perplex und gerührt starrte er mit feuchten Augen auf schöne Sängerin, welche kurz vorher noch zum wiederholten Male ihr Outfit gewechselt hatte und nun für ihn dieses Lied sang.
War dies vielleicht der bisher schönste Moment in seinem Leben? Jonas wusste es nicht. Alles was er wusste war nur, dass er sich nichts sehnlicher wünschte, als dass dieser Song nie enden würde. Doch drei Minuten später war dieser magische Moment auch schon wieder vorbei und die Band beendete kurz darauf nach mehreren lautstark geforderten Zugaben dieses für Jonas absolut einmalige Konzert.
Die meisten Zuschauer strömten bereits zum Ausgang oder zu den Toiletten, als Jonas immer noch wie angewurzelt in Richtung der Bühne starrte. Plötzlich stand wie aus dem Nichts ein breiter, stark tätowierter Kerl vor ihm. Leicht erschrocken blickte sich Jonas um, als der offensichtlich zu einer Bands gehörende Typ ihm etwas in die Hand drückte.
„Von Sara.“

Während der Muskelprotz sich bereits wieder von ihm entfernte, warf Jonas einen Blick auf das unerwartete Geschenk und bekam plötzlich große Augen. In seinen Fingern hielt er tatsächlich eine schwarze Plastikarte, auf welcher in weißer Schrift das Wort Backstage-Pass gedruckt war.
Vollkommen überrascht und geradezu überwältigt, sah er der junge Mann sich um. Sein Herz klopfte vor Aufregung erneut bis zum Hals. Was hatte dies nur zu bedeuten? Ohne überhaupt noch einen klaren Gedanken fassen zu können, marschierte Jonas nun wie automatisch auf den abgesperrten Bereich zu, welcher wie generell üblich nur für die Bands vorgesehen war.
Als der strenge Blick des Roadies an der Tür beim Vorzeigen des Ausweises sogleich einem Nicken wich, ging Jonas vor Glück das Herz auf. Nur Sekunden später stand er bereits vor einer massiven Holztür, auf welcher notdürftig ein Zettel mit Klebeband befestigt war. „Umkleide Sara.“ Seine Hände zitterten immer noch vor Aufregung, als er an die Tür klopfte und ihn eine weibliche Stimme sogleich zum Eintreten aufforderte.
Kaum hatte er die Türe hinter sich geschlossen, fiel sein Blick auf die schlanke Dame, welche sich doch tatsächlich mit einer Bierflasche in der Hand, mit übereinandergeschlagenen Beinen, lässig in einen bereits ziemlich durchgesessenen Ledersessel lümmelte. Vom Auftritt abgekämpft, trug sie immer noch ihr letztes Bühnenoutfit und die dazugehörigen hochhackigen Lederstiefel, welche bis über ihre Knie reichten. Freundlich lächelnd nahm sie einen großen Schluck aus der Flasche und musterte ihn dabei von oben bis unten.
„Hallo Jonas. Da bist du ja. Ich hoffe unser Auftritt hat dir gefallen?“ Etwas schüchtern begrüßte er sie ebenfalls, bejahte natürlich, und bedankte sich für die Widmung des Songs und den unerwarteten Backstagepass. Die blonde Sängerin lächelte. „Gern geschehen. Schön, wenn ich dir damit eine Freude machen konnte. Aber warum setzt du dich nicht erstmal? Möchtest du etwas trinken?“
Während er sich einen Stuhl heranzog, öffnete sie gut geübt eine Bierflasche mit ihrem Feuerzeug und reichte sie ihm.
Etwas überrascht über ihr sehr bodenständiges und eher weniger damenhaftes Verhalten, sah Jonas sie leicht irritiert an. Grinsend prostete sie ihm zu.
„Ist nicht immer einfach, wenn man das einzige Mädchen auf der Tour ist und zusätzlich immer auf seine Stimme achten muss. Trotzdem scheinen die Jungs im Lauf der Jahre etwas auf mich abgefärbt zu haben. Auch wenn ich meinen Stimmbändern zuliebe leider nicht nach jeden Auftritt mit ihnen Party machen kann. Naja, du fragst dich nun sicher, warum du hier bist? Damit hast du nicht gerecht, oder?“
Ohne nachzudenken nickte er gespannt. Die langbeinige Schönheit lächelte zuckersüß und hocherfreut, dass ihr diese Überraschung perfekt gelungen war.
„Es ist ganz einfach. Du scheinst mir ein netter Kerl zu sein und da wir erst morgen gegen Mittag abreisen, hätte ich gerne etwas Gesellschaft. Meine Jungs werden wohl die Nacht durchsaufen und die Zeit damit verbringen, irgendetwas Weibliches zum Flachlegen zu finden.“
Beide grinsten. Mit ihren tiefblauen Augen fixierte sie ihn nun. „Also, ich würde mich jedenfalls freuen, wenn du mit mir etwas Zeit verbringen möchtest. Vielleicht kommen wir sogar auf dein Angebot von vor der Show zurück. Wer weiß. Schließlich schuldest du mir ja noch etwas für den Song. Oder?“
Jonas schluckte. Geschah dies hier gerade wirklich? Hatte ihm diese blonde Göttin gerade durch die Blume vermittelt, dass sie zumindest kein Problem damit hatte, sich zum Zeitvertreib die Füße küssen zu lassen? Unsicher bejahte er sogleich, dass es ihm eine Ehre sei ihr Gesellschaft zu leisten. Amüsiert bemerkte Sara seine zunehmende Gesichtsfarbe.
„Hey, das muss dir doch nicht peinlich sein. Ist doch schön und ein unglaubliches Kompliment für mich. Wenn ich ehrlich bin, liebe ich es sehr, wenn man mich hofiert und mich aufrichtig und aus tiefsten Herzen verehrt. Das ist jetzt nichts, was ich in Interviews sagen würde, aber im Mittelpunkt zu stehen und regelrecht angebetet zu werden ist sicherlich ein Hauptaspekt, warum ich Sängerin geworden bin.“
Mit großen Augen starrte er sie an, als die attraktive Dame nachlegte.
„Nur damit hier keine Missverständnisse entstehen, ich suche weder einen Liebhaber, noch einen Saufkumpanen für die Nacht. Mir ist da eher nach etwas zuvorkommender Gesellschaft der Sinn, wenn du mich verstehst Jonas.“
Als er sofort zustimmend nickte, lächelte sie zufrieden. „Schön. Na dann.“
Süffisant grinsend lehnte sie sich erwartungsvoll zurück, während sie ihn immer noch mit den Augen fixierte. Zögernd fasste sich der immer noch etwas verwirrte Jonas nach einigen Sekunden ein Herz und ging tatsächlich mit gesengtem Kopf vor seiner Traumfrau auf die Knie. Laut lachend warf sie darauf ihren Kopf in den Nacken.
„Wenn du möchtest, darfst du gerne auch meine Stiefel ablecken, bevor du mir wie versprochen die Füße küsst.“
Zu ihrer Überraschung glitt bereits nur wenige Augenblicke seine Zunge eifrig über das nur leicht verstaubte Leder ihrer edlen und sehr eleganten Lederstiefel. Wie in Trance erniedrigte er sich vor seiner Angebeteten und bedankte sich dabei noch zusätzlich für die Ehre ihr die Schuhe ablecken zu dürfen. Amüsiert grinste die blonde Schönheit, während sie ihre lange Mähne zu einem Zopf zusammen band.
„Keine Ursache. Für meine Fans tue ich alles. Wenn dir das solchen Spaß macht, kannst du später gerne noch meine restlichen Schuhe sauberlecken. Jetzt bist du mir aber erst einmal beim Ausziehen meiner Stiefel behilflich, denn irgendwie habe ich da so eine Vorahnung, dass mir hier jemand gleich sehr ausgiebig die Füße küssen wird. Glaubst du nicht auch?“
Es war offensichtlich wie sehr sie es genoss mit ihm zu spielen und dabei alle Fäden in der Hand zu halten. Kaum hatte er ihr wie ferngesteuert aus den Stiefeln und Netzstümpfen geholfen, übersäte er die wohlgeformten Füße dieser Frau mit leidenschaftlichen und liebevollen Küssen. Tausende Male berührten dabei seine Lippen ihre noch vom Auftritt verschwitzten und leicht duftenden Treterchen, während er unterwürfig seinen Kopf dazu bis auf den Boden hinab beugte und die schöne Dame mit Komplimenten geradezu überhäufte.
Voller Genuss lauschte Sara seinen Lobpreisungen und ließ sich minutenlag von ihrem devoten Verehrer die Füße küssen. Als sie darauf ihre Füße überkreuzte und ihm somit ihre verschwitzen Fußsohlen präsentierte, blickte der junge Mann etwas verunsichert zu ihr hoch. Doch nur einen Blick von ihr später, wusste er, dass die stolze Dame ihre Füße nun ebenfalls saubergeleckt haben wollte. Gehorsam glitt sogleich seine Zunge über ihre verschwitzen Fußsohlen, was der blonden Schönheit ein genusserfülltes Stöhnen entlockte.
„Oh, das ist angenehm. Mach weiter. Leck mir schön die Füße.“
Ein paar Minuten später, als er gerade die Zwischenräume ihre Zehen mit seiner Zunge säuberte, klopfte es plötzlich an der Tür. Doch anstatt auf eine Antwort zu warten, wurde diese nahezu bereits im selben Moment einen Spalt aufgerissen und ein langhaariger Kerl mit Vollbart steckte seinen Kopf hindurch.
„Sara kommst du mit? Wir wollen noch in einen Club.“ Erbost schrie diese ihn aber nur an. „Wie oft soll ich dir noch sagen, dass man auf eine Erlaubnis wartet bevor man ein Zimmer betritt! Und nein, du siehst ja das ich beschäftigt bin.“
Als der ebenfalls blonde Mann, bei dem es sich um ein Mitglied ihrer Band handelte, Jonas zu ihren Füßen knien sah, begann er grinsend den Kopf zu schütteln. Sara warf darauf ihr Feuerzeug nach ihm.
„Und jetzt raus hier! Ich werde mich noch etwas um diesen Fan kümmern.“
Immer noch grinsend hob er das Feuerzeug auf, steckte es ein und schloss grinsend vor sich hin murmelnd die Tür. „Ja schon klar. Das nenne ich mal Fanarbeit.“
Einen Moment später lächelte sie bereits wieder auf Jonas herab, der sie vom unerwarteten Besuch aufgeschreckt entgeistert anstarrte.
„Mach dir keinen Kopf. Er wird es für sich behalten. Alles was auf Tour geschieht bleibt auch auf der Tour. Musikerehrenwort. So und jetzt mach weiter. Mir gefällt es nämlich irgendwie, wenn du mich Göttin nennst und mir dabei die Füße verwöhnst. Oder warte. Was hältst du davon, wenn du mich auf mein Hotelzimmer begleitest? Es ist nur zwei Straßen weiter um die Ecke. Ich könnte sowieso jemanden brauchen, der mir beim Tragen meines Gepäcks behilflich ist.“
Vom Schreck des unerwarteten Besuches etwas eingeschüchtert, zögerte der junge Mann zu ihren Füßen. Zärtlich streichelte die attraktive Blondine nun über sein Haar.
„Ich bin nur bis morgen Vormittag in der Stadt und würde mich freuen, wenn wir dies hier noch etwas fortsetzen könnten. Vielleicht singe ich auch den Song nochmal für dich. Leise und ganz ohne Begleitung. Du könntest dabei vor mir knien und mich anhimmeln. Würde dir das gefallen?“
Ihren verführerischen Worten widerstand er natürlich nicht. Nach zustimmenden Nicken küsste er ihr dankbar die Füße. Wohlwollend lächelte sie ihn an.
„So ist es brav. Wir werden diese Nacht bestimmt noch viel Spaß miteinander haben.“
 

Fünf Minuten später hatte sie ihre restlichen Sachen zusammen gepackt und weitere fünfzehn Minuten darauf betraten sie bereits gemeinsam ihr Hotelzimmer in einem benachbarten Motel. Kaum hatte die blonde Schönheit die Tür abgeschlossen, grinste sie ihren mitgebrachten Verehrer lüstern an.
„So, Jonas. Ich werde jetzt kurz meine Nachrichten lesen und ein paar Bilder vom Auftritt posten. In der Zwischenzeit darfst du dich um meine Schuhe kümmern. Das möchtest du doch, oder? Mir dienen und nützlich für mich sein. Warum sagst du mir nicht noch einmal, welche Ehre es für dich ist, den Schmutz von meinen Schuhen zu lecken? Ich höre das so gern.“
Als er sogleich vor ihr auf die Knie fiel, ergeben die Spitzen ihrer Stiefel küsste und sich dabei zusätzlich bedankte, begann sie erneut geradezu herzlich zu lachen.
„Ach, du bist so süß, wenn du so unterwürfig bist. Erinnerst mich irgendwie an ein kleines Hündchen. Ich glaube, ich könnte mich wirklich daran gewöhnen, dass man mir die Füße küsst und mich mit Göttin anspricht. Aber welcher Frau würde das nicht gefallen, aus tiefsten Herzen verehrt und begehrt zu werden.“
Relativ nüchtern durchsuchte sie nun ihre Koffer und hielt Jonas kurz darauf ein abgetragenes Paar Chucks unter die Nase. Sein überraschter Blick entlockte ihr ein breites Grinsen.
„Du dachtest wohl, dass ich nur hohe Hacken trage? Das sind übrigens meine absoluten Lieblingsschuhe. Zwar nicht für die Bühne geeignet, aber dafür unglaublich bequem. Ich habe diese alten Treter vermutlich mehr getragen, als alle restlichen meiner Schuhe zusammen. Na, was sagst du? Bist du ein Schatz und machst sie für mich sauber?“
Sie hatte diese Worte kaum ausgesprochen, da säuberte seine Zunge bereits das abgetragene und leicht schmutzige Leder ihrer Freizeitschuhe. Fasziniert beobachtete die schöne Sängerin ihn kurz, bis sie im nächsten Augenblick grinsend und kopfschüttelt im Schlafzimmer des Hotelzimmers verschwand. Als die selbstbewusste Norwegerin etwa eine halbe Stunde später auf eleganten und unglaublich hohen Riemchensandaletten wieder in seine Richtung stöckelte, blieb sie vor Überraschung im Türrahmen stehen und hielt sich mädchenhaft grinsend die Hand vor den Mund. Jonas hatte sich in der Zwischenzeit seiner extrem devoten Neigung ergeben und kauerte tatsächlich mittlerweile vollkommen unbekleidet am Boden dieses Hotelzimmers und leckte voller Innbrunst die Sohlen ihrer alten Straßenschuhe.
Da dieser Anblick einer gewissen Komik nicht entbehrte, war es kein Wunder, dass sich die schöne Blondine bereits einen Moment das Lachen nicht mehr verkneifen konnte. Begeistert griff sie zu ihrem Smartphone und hielt dieses Spektakel auf Video fest.
„Keine Angst! Das Video ist nur ein Andenken für mich selbst. Schließlich kommt es nicht jeden Tag vor, dass jemand nackt und auf Knien die Sohlen meiner Schuhe sauberleckt. Ich hatte ja schon den einen oder anderen besonderen Verehrer, aber sowas hat bisher noch niemand für mich gemacht. Wow!“
Beschämt blickte Jonas zu Boden. Was machte er hier nur? Im Rausch seiner Neigung waren anscheinend die Pferde komplett mit ihm durchgegangen. Zum Glück reagierte Sara eher geschmeichelt als geschockt über seine absolut hirnlose und spontane Aktion, sich beim Lecken ihrer Schuhe nackt auszuziehen.
Immer noch kichernd, begannen ihre Augen nun zu funkeln. „Jetzt hast du mich aber neugierig gemacht. Na los. Kriech schon her und zeig ihn mir! Danach darfst du mir auch die Füße küssen.“
In Bruchteilen von Sekunden erstarrte Jonas. Seine Angebetete war anscheinend selbstverliebter und sensationslüsterner als er gedacht hatte. Langsam wuchs im diese Sache etwas über den Kopf. Sie wollte doch tatsächlich seine Genitalien betrachten und ihn anscheinend sogar noch dabei filmen, wie er ihr nackt und auf allen Vieren die Füße küsste. Wo sollte das nur hinführen?
Dennoch konnte er in diesem Moment gar nicht anders, als ihrem Wunsch Folge zu leisten. Sein innerer Zwang dieser Frau gefallen zu wollen, war einfach zu groß. Mit gesengtem Kopf kroch er mit mittlerweile erigierten Penis zu ihr und präsentierte mit gespreizten Beinen sogleich beschämt und bloßgestellt sein Geschlecht.
Begeistert, erheitert und immer noch bis über beide Ohren grinsend, betrachtete, fotografierte und filmte die blonde Schönheit ihn nun nahezu in jedem möglichen Blickwinkel und scherzte dabei zusätzlich noch über ihn.
„Na, dein kleiner Freund mag es wohl sehr, wenn du vor mir auf den Knien liegst? Denkst du nicht auch Jonas?“
Als er nur gedemütigt zu Boden blickte, begann sie erneut laut und herzlich zu lachen.
„Ach, es macht so einen Spaß mit dir. So und weil du so ein braver Junge warst, darfst du mir jetzt die Füße küssen. Das möchtest du doch, oder? Wie hast du mich vorhin gleich wieder genannt, als du meine Schuhe saubergeleckt hast? Komm schon! Sag es noch einmal.“
Weggetreten und vollkommen ergeben beugte er seinen Kopf bis auf den Boden hinunter und küsste innig und liebevoll ihre Zehen, während die attraktive Sängerin immer noch jede Sekunde auf ihrem Smartphone festhielt.
„Danke. Danke, dass ich ihnen die Füße darf. Danke, erhabene Göttin Sara. Danke für die Ehre, dass ich ihre Schuhe sauberlecken durfte. Danke. Vielen, vielen Dank, erhabene Göttin Sara.“
Gebannt lauschte sie grinsend seinen Worten. Irgendwie schien es fast so, als würde sie von Minute zu Minute mehr Gefallen daran finden, sich von Jonas anbeten zu lassen. Jedenfalls ging sie mittlerweile sehr angetan in ihrer neuen Rolle bereits nahezu auf.
„Ja, küss mir die Füße du kleiner Kriecher. Küss deiner Göttin die Füße und bedank dich dafür, dass ich dir erlaube den Dreck von meinen Schuhen zu lecken.“
Aufgedreht legte sie kurz darauf das Telefon zur Seite, warf ihre langen Haare über die Schultern und sah mit ihren großen Augen auf Jonas herab.
„Wow! Ich hätte es nicht gedacht, aber irgendwie turnt mich das gerade echt an. Was hältst du davon, wenn du dir jetzt schnell den Mund und deine Zunge im Badezimmer säuberst und danach zur mir ins Schlafzimmer kommst? Deine Göttin hat jetzt gerade nämlich große Lust etwas intimer verwöhnt zu werden. Die Füße kannst du mir auch später weiter küssen.“
Irritiert, gehorchte Jonas und fand sich fünf Minuten später aufgeregt und mit bis zum Hals pochendem Herzen auf dem großen Bett mit dem Kopf zwischen ihren Schenkeln wieder. Die blonde Schönheit war inzwischen ebenfalls vollkommen entkleidet und drückte sein Gesicht ungeduldig ins Zentrum ihrer Weiblichkeit, während sie seinen Kopf gleichzeitig mit ihren Schenkeln fest fixierte. Gehorsam und über die Maßen bemüht, liebkoste und stimulierte er die angebetete Dame mit Lippen und Zunge, bis diese wenige Minuten später keuchend und ihren Oberkörper bis ins Hohlkreuz durchbeugend zu einem unglaublichen und sehr feuchten Höhepunkt kam. Kaum war sie wieder bei Atem, streichelte sie befriedigt lächelnd seinen Kopf.
„Das war wunderschön. So unglaublich bin ich schon lange nicht mehr gekommen. Danke. Du bist ein Schatz. Diese Göttinnen-Sache und deine Verehrung mir gegenüber haben mich wirklich total angeturnt. Du bist übrigens sehr geschickt mit deiner Zunge.“
Geschmeichelt bedankte er sich für die freundlichen Worte, während sie ihn immer noch mit ihren großen Augen fixierte und dabei sein Kinn wie bei einem Haustier kraulte. Plötzlich begannen ihre Augen wieder zu funkeln.
„Da fällt mir ein, es gäbe da noch etwas, was für mich tun könntest. Dir könnte es vielleicht sogar gefallen.“
Als er sie mit großen Augen anstarrte, begann sie zu lachen. „Mir den Hintern zu küssen. Ich habe nämlich schon öfters daran gedacht, wie es wohl wäre, wenn einem jemand den Hintern lecken würde. Habe mich aber nie getraut meine Liebespartner darum zu bitten, da es wohl sehr erniedrigend ist, den Schließmuskel mit der Zunge zu verwöhnen. Seltsamerweise denke ich mir da bei dir überhaupt nichts. Für jemanden wie dich müsste es ja eigentlich eine Ehre sein, mir auf diese Weise dienen zu dürfen. Nicht wahr?“
Überrumpelt nickte Jonas. Obwohl er mit einigem gerechnet hatte, wäre er wohl nie im Leben darauf gekommen, dass die blonde Schönheit doch tatsächlich ihren Arsch von ihm geleckt haben wollte. Doch ohne auf seine Zustimmung zu warten, legte sie sich bereits auf den Bauch und wackelte in freudiger Erwartung mit dem Hintern.
„Na los! Als Vorspiel kannst du mir meinen Hintern ja erst kurz küssen. Danach will ich aber deine Zunge so tief wie nur möglich spüren. Verstanden?“
Gehorsam antwortete er, seine Lippen ihren kleinen Po bereits liebkosend. „Ja, meine Göttin.“
Kurz darauf durchpflügte seine Zunge rhythmisch wie gewünscht ihren Hintern, während die schöne Dame doch tatsächlich die kurz von ihr vorher erstellten Videos betrachtete, auf welchen ihr Jonas nackt und auf Knien die Füße küsste und sie dabei als erhabene Göttin pries.
Etwa eine halbe Stunde später, rollte sich sie blonde Dame befriedigt zur Bettkante, verschwand im Badezimmer und ließ ihren gehorsamen Liebesdiener, der ihr gerade bis zu einem weiteren Höhepunkt den Arsch geleckt hatte, wortlos zurück. Als sie frisch geduscht und noch mit nassen Haaren, nur mit einem nicht zugeknöpften Morgenmantel, zurückkehrte, küsste sie Jonas auf die Stirn und bat ihn sich wieder anzuziehen.
Kaum war dieser hastig in seine Klamotten geschlüpft, drückte sie ihm verschmitzt lächelnd ihr Smartphone in die Hand.
„Ich habe alles Videos und Bilder von dir gelöscht. Überzeuge dich selbst. Wie gesagt, was auf Tour passiert, bleibt auch auf der Tour. Du kannst aber deine Nummer noch für mich speichern. Also natürlich nur, wenn du das möchtest. Vielleicht melde ich mich ja mal, wenn wir wieder in der Nähe sind. Wer weiß.“
Irritiert tippte er seine Rufnummer mit seinem Namen in ihr Telefon, was sie mit einem süßen Lächeln quittierte.
„Ich habe deine besondere Gesellschaft und deine Dienste wirklich ausgesprochen genossen, aber jetzt musst du mich entschuldigen. Ich bin todmüde und meine Stimme braucht sowieso unbedingt regelmäßigen Schlaf zur Erholung.“
Jonas gab ihr das Telefon zurück und bedankte sich ebenfalls bei ihr. Etwas erstaunt grinste sie ihn erneut mit einem Funkeln in den Augen an.
„Ich dachte eigentlich, du würdest dich für diesen Abend etwas angemessener bei mir bedanken. Also, wenn du mir zum Dank und zum Abschied nochmal die Füße küssen möchtest, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt dafür.“
Ohne nachzudenken fiel er sofort abermals vor ihr auf die Knie und überhäufte ihre Füße mit innigen Küssen.
„Danke. Danke erhabene Göttin Sara. Danke, dass ich ihnen dienen durfte. Auf Wiedersehen, verehrte Göttin. Ich werde auf ihre Nachricht warten.“
Zufrieden grinsend, legte die schöne Norwegerin selbstverliebt den Kopf in den Nacken und schloss für einen Augenblick voller Genugtuung die Augen, während ihr von Jonas weiterhin absolut ergeben die Füße geküsst wurden.
„Mach das, mein kleiner Kriecher und jetzt ab mit dir. Selbst eine Göttin braucht hin und wieder ihren Schönheitsschlaf.“
Nachdem sie sich mit einem Kuss auf die Stirn von ihm verabschiedet und ihm gleichzeitig eine CD in die Hand gedrückt hatte, befand sich Jonas bereits Augenblicke später auf dem Nachhauseweg.
Als er um die erste Ecke bog, las er im Licht der Straßenbeleuchtung überrascht die Widmung, welche die angebetete Dame doch tatsächlich auf der limitierten Premiumauflage des Debütalbums ihrer Band für ihn hinterlassen hatte.
„Still Born With A Broken Heart – for my devoted friend Jonas – kisses and hugs - Sara“

ENDE

Bewertung

Votes with an average with

Kommentare

vielen Dank für diese - wie immer (!) - sehr gute Geschichte, die - ebenfalls wie immer - voll meinen Geschmack trifft. Schade, dass du sie als Kurzgeschichte ausweist. Da wären doch noch einige Fortsetzungskapitel denkbar, oder? Ich würde mich jedenfalls freuen!!!

VG

Leonidas

Richtig tolle Geschichte. Sara ist eine dominante Frau, wie ich sie liebe. Leise und dennoch durchsetzungsfähig. Das ist wahre Dominanz.

Ich wäre gerne Jonas gewesen in dieser Geschichte!

wenn das Spiel / Verwöhnen von Füßen nicht meines ist, habe ich diese Geschichte mit Genuss gelesen. Die Charactere sind schön gezeichnet, das Zusammenspiel der Beiden harmonisch.

Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen :-)

LG Kya

Also so ganz viele norwegische Blondchen sind bei Primal Fear ja nicht unterwegs. Tatsächlich machen die Wikingerinnen auch ganz andere Mucke, nämlich Jazz, ich schmeiß da mal Beady Belle rein. Aber Füsse küssen geht freilich immer i.O. Recht geradlinig, aber hübsch.