Die neue Nachbarin

Die Begegnung im Treppenhaus

Wie jeden Freitagnachmittag trat Robert in das schlecht beleuchtete Treppenhaus des jahrhundertewende Altbaus in dem er wohnte. Etwas gehetzt, da sich der Weg von der Uni in die Länge gezogen hatte. Heute schien sich alles gegen ihn verschworen zu haben. Ein Unfall hatte die Straßenbahn aufgehalten. Die Verzögerung war minimal und doch störte es ihn. An sich wartete nichts außer sein geliebtes Internet in seiner Dreizimmerwohnung auf ihn, doch diesem wollte er sich so schnell wie möglich widmen und die Vorfreude zwei Tage nicht auf die Uni zu müssen beflügelten ihn. Das Internet und hier besonders der Chatraum in der sklavenzentrale war zu einer Sucht geworden, die immer mehr sein Leben zu bestimmen schien.

Seitdem er studierte, hatte Robert sich etwas abgesondert und war in der Anonymität der Großstadt untergetaucht. Schon seit einiger Zeit zögerte er das Ende seines Jura Studiums hinaus und konnte sich nicht dazu bringen, die Masterarbeit fertig zu schreiben. Stattdessen verbrachte er viel Zeit damit mit, seinem neuen „Hobby“ nachzugehen und war ständig online. Die geerbte Altbauwohnung und der nicht unansehnliche Nachlass seiner Eltern machten es möglich, dass er sich so gehen ließ. In der letzten Zeit surfte er immer öfters auf einschlägigen BDSM-Seiten. Anfangs begnügte er sich damit, die Bilder strenger Herrinnen anzuschauen und sich dabei selbst zu befriedigen. Gerade diese Aufnahmen der strengen Lack und Leder Frauen hatte es ihm angetan und alles was in diese Richtung ging, fand sein Interesse. Bildern folgten Geschichten, später kamen auch Videos dazu und seit ungefähr einem Jahr war es der Chatraum der sklavenzentrale, der ihn Anzog wie ein großer Magnet.

Einige Male hatte er auch schon Kontakt zu Online-Dominas im Chatraum der sklavenzentrale gehabt. Jedoch verloren diese immer schnell das Interesse an ihm als Sklaven, als er nicht bereit war direkt Tribut zu zahlen. Von Anfang an war ihm der Unterschied zwischen dem bestellten Wunschzettel Sex mit einer Domina und dem für ihn „richtigen“ Erlebnis klar. Als zahlender Kunde, würde er im Grunde bestimmen, ob etwas passieren würde und auch wann, es hing dann nur vom Geld ab. Über das was passieren sollte war sich Robert noch unsicher, klar war für ihn, dass er zu einer Herrin aufblicken wollte. Ihm war klar, dass er sich in dem Sog des Internet verlieren würde und er sehnte sich nach Kontrolle. Gleichzeitig gierte er danach sich zu stimulieren und immer neue Reize auszuprobieren.

Neben seiner Fantasiewelt im Cyberspace malte sich Robert in vielen Tagträumen aus, wie ein reales Treffen mit einer Herrin wohl wäre. Wie es sein würde, sich einer strengen Frau zu unterwerfen und von ihr kontrolliert zu werden. Insgeheim sehnte er sich danach vor einer dieser erbarmungslose Frauen zu knien und von ihr Befehle zu empfangen. Nur war da noch das kleine, aber nicht unbedeutende Hindernis, dass er sich einfach nicht traute. Er war zu feige eine Frau überhaupt anzusprechen, egal ob im Internet oder in dem wirklichen Leben, da schon gar nicht.

Seitdem der Umbau des Dachbodens des Altbaus, in dem er wohnte, vor einem halben Jahr begonnen hatte, war es oft seine neue Nachbarin, die sich in diese Sexfantasien einschlich. Die Wirkung, die diese Frau auf ihn hatte, erstaunte ihn selber. Ihre Ausstrahlung war eine Mischung aus Strenge und purem Sex. Ihre langen pechschwarzen Haare hatte sie meist zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und das Make-Up unterstrich ihre großen dunkelbraunen Augen. Der Kontrast zwischen der enganliegenden Business Kombination, die sie meist trug, und den extravaganten High Heels unterstrichen diese Wirkung noch. Ihre distanzierte Art, die schlichte aber extrem sexy wirkende Kleidung machten Robert nervös.

Die Unbekannte war dann vor etwas über einem Monat in die neu renovierte Dachgeschosswohnung eingezogen, genau einen Stock über ihm. Seitdem waren es immer nur zufällige kurze Momente, in denen er sie im Gang sah, diese beflügelten jedoch seine Fantasie. Immer senkte er schnell den Kopf, wenn er der eleganten Nachbarin im Gang begegnete, jedoch nicht ohne vorher das ganze Bild in sich aufzusagen, einmal hatte sie sogar ein schwarzes Lackleder Kostüm an. Diesen Anblick, wie sich das Material an Ihren imposanten Körper anschmiegte, würde er nie vergessen.

Dazu kam, dass Robert mit seinen 24 Jahren wenig reale Erfahrung mit dem weiblichen Geschlecht hatte. Bereits in der Schule stupsten ihn die Mädchen im Wesentlichen nur herum, wenn sie ihn überhaupt beachteten. Die neue Nachbarin wirkte auf Robert durch ihre selbstsichere Art auf jeden Fall anziehend, doch wusste er nicht wie er auf sie reagieren sollte. Ihm fehlte einfach die Erfahrung. Auch bemerkte er, dass ihr oft ein belustigtes Lächeln über das Gesicht huschte, wenn er sie begrüßte, welches seine Unsicherheit noch vergrößerte. Machte sie sich über ihn lustig oder warum schmunzelte diese Frau jedes Mal? Robert hatte keine Ahnung. Wie auch immer, er beschäftigte sich immer mehr mit dieser unnahbareren und doch so sexy Frau.

Vor zwei Wochen war der Student, einen für ihn tollkühnen Schritt weitergegangen und hatte ein sehr persönliches Profil in der sklavenzentrale erstellt. Etwas in Robert drängte ihn einfach dazu sich auszuliefern und so kreierte er dieses personalisierte Profil, das neben BSDM Praktiken, von den er gelesen hatte und immer träumte, auch ein Foto von sich zeigte. Aus purer Verzweiflung hatte er sogar seiner Postleitzahl angegeben. Vielleicht würde sich doch jemand einmal bei ihm melden.

Tamara war vor genau vier Wochen in das frisch renovierte Dachgeschoß eingezogen. Der Umbau hatte sich hingezogen, da sie viele Sonderwünsche bei der Gestaltung des Dachausbaus hatte. Im Rahmen des Umbaus wurde auch der gesetzlich vorgeschriebene Lift in das alte Haus eingebaut. An sich nichts Besonderes, nur das jetzt dieser Lift das Dachgeschoß mit dem alten Kellergewölbe verband, welches sie ebenfalls erstanden hatte. So konnte Sie ungesehen von ihrer Wohnung nach Unten gelangen. Zusätzlich hatte der Keller noch einen weiteren Ausgang, der direkt auf die Straße führte. Schon lange hatte die erfolgreiche Geschäftsfrau eine Möglichkeit gesucht sich ein privates Domizil zu schaffen in denen sie ihre sadistische Neigung ganz ausleben konnte. Mit Wertpapierhandel hatte sie ein kleines Vermögen verdient und war in den letzten Jahren nicht wirklich dazu gekommen ihre Stille Leidenschaft auszuleben. Sie führte quasi ein Doppelleben, die einen kannten sie als taffe Geschäftsfrau, die anderen fürchteten sie als strenge Herrin. Seit einigen Jahren war lange sie als Top in der sklavenzentrale registriert. Es war Tamara aber in der Vergangenheit nicht gegönnt, ihre Bedürfnisse so richtig auszuleben. Diese wollte sie nun ändern und die Wohnung sollte ihr dabei eine neue Welt öffnen. Die einzige Ausnahme dieser genauen Trennung zwischen Privat und Geschäft, war Susanne ihre Sekretärin.

Susanne hatte Tamara vor einem Jahr in der sklavenzentrale angeschrieben und ihr Profil bewundert. Es hatte einige Zeit gedauert bis es zum ersten realen Treffen zwischen den beiden kam, da Susi erst Vertrauen gewinnen musste.  Gleich zu Beginn war sich Tamara darüber im Klaren, dass die junge Studentin genau das verkörperte, wonach sie lange gesucht hatte. Ein einsames Mädchen, dass sich nach Zuneigung sehnte und doch den inneren Drang hatte sich auszuliefern. Und genau aus diesem Grund hatte sie Susi vor kurzer Zeit als ihre persönliche Assistentin angestellt. Es machte der Geschäftsfrau einfach diebische Freude zu sehen, wie ihre Einfälle die junge unerfahrene Studentin aus dem Gleichgewicht brachten, ihr peinlich waren, sie aber auch gleichzeitig erregten. Die sexuelle Spannung schürte Tamara unaufhörlich und sorgte dafür, dass Susi ständig unruhig war und sich am liebsten zwischen die Beine gefasst hätte, wenn es ihr nicht gleichzeitig peinlich gewesen wäre.

Schon in der Bauphase war Tamara der Student, der im Stockwerk unter ihrer neuen Wohnung lebte, aufgefallen. Es amüsierte sie, wie er immer verlegen reagierte, wenn er sie sah, sie aber gleichzeitig mit seinen Blicken verschlang. Innerlich musste Tamara schmunzeln, wenn sie daran dachte, was sie alles mit ihm anstellen könnte. Wie gut er doch in ihre Pläne passen würde und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben könnten, diesen Studenten zu versklaven. Dann hätte sie neben ihrer Assistentin Susanne auch noch ein männliches Gegenstück. Während der letzten Wochen hatte sie ihn genau beobachtet und seine Aufmerksamkeit bei den zufälligen Treffen im Gang auf sich gelenkt. Es war ein erregendes Spiel für Tamara den jungen Nachbarn zu manipulieren. Sie war sich sicher, dass sie dem jungen Nachbarn nicht aus dem Kopf ging. Als Tamara dann vor ein paar Tagen durch Matcher Funktion in der sklavenzentrale auf das Profil des Studenten aufmerksam gemacht wurde, vielen alle Puzzlesteine zusammen und all ihre Vermutungen wurden bestätigt. Jetzt galt es nur noch zu Handeln. Langsam formte sich ein Plan in ihren Gedanken und diesen Freitag wollte sie den Studenten testen.

Draußen dämmerte es bereits. In dieser Jahreszeit wurde es schon früh dunkel, sodass Robert seine Nachbarin, die vor den Briefkästen im engen Gang stand zuerst gar nicht auffiel. Gehetzt schloss er die Haustür hinter sich zu und wollte gerade zu dem neuen Lift hetzen, als sein Blick auf die schwarzen Lackpumps viel, die vor sich direkt vor ihm im Gang befanden. Dann wurde ihm heiß, sein Atem stockte, beinahe hätte er die neue Nachbarin umgerannt.  Wie immer fühlte Robert sich unbeholfen in ihrer Gegenwart. Auf der anderen Seite, zog ihn seine Fantasieherrin magisch an, gleichzeitig wollte er sich aber auch unsichtbar machen. Dieses Hin und Her war typisch für den Studenten. Elektrisiert betrachtet Robert das elegante schwarze Lederkleid, ihr langes Haar, dass zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden war. Dieses Bild ließ ihn erstarrt im Treppenhaus verharren, wie jedes Mal senkte er auch jetzt den Kopf und murmelte einen verlegenen Gruß.

Tamara steckte gerade ihre Post in die Handtasche und zog dabei ein leuchtend weißes Taschentuch heraus um sich damit einen Augenblick später ihre tiefroten Lippen abzutupfen. Genau in diesem Moment vielen ihr dunklen Augen auf Robert. Ihr Blick schien den Studenten zu durchbohren, gleichzeitig breite sich wieder dieses amüsierte Lächeln auf ihrem Gesicht aus. Ihr Plan ihn heute bevor er in seine Wohnung verschwand abzupassen, war aufgegangen. Sie hatte geduldig mit dem Rücken zur Eingangstür an diesem Freitagabend im Gang auf den Studenten gewartet. Das Ganglicht hatte sie absichtlich ausgehen lassen um den Studenten in die Falle laufen zu lassen. Ihr lief ein Schauder den Rücken hinunter und ein warmes Gefühl machte sich breit, wenn sie an die Wirkung denken musste, die diese Szene für den Studenten haben musste. In den letzten zwei Wochen hatte sie beobachtet, wie er immer etwa zur gleichen Zeit sich am Freitagnachmittag in die sklavenzentrale einloggte. Damit ihr Plan aufging musste sie nur noch warten und ihm Gelegenheit geben das Taschentuch aufzuheben, dabei fixierte sie ihn mit einem wissenden Blick. Wieder fühlte Tamara dieses besondere Gefühl der Erregung, diesen ersten Moment, an dem sie ihren Willen jemanden anderen aufzwang. Sie kostet es aus zu warten bis sich der Student entscheiden würde das Taschentuch aufzuheben, dabei war sich zu 100% sicher, dass er in den nächsten Sekunden vor ihr auf den Boden gehen würde.
Die Zeit blieb für Robert stehen und er betrachtet verzaubert den kurzen Flug des Taschentuchs, das vor den Füssen seiner heimlich angebeteten Nachbarin auf dem Gangboden landete. Erst war Robert gelähmt, konnte sich nicht vor der Stelle rühren. Er rang mit sich, doch dann machte er zwei Schritte auf die neue Nachbarin zu und kniete sich vor ihr unbeholfen hin um das Taschentuch aufzuheben. Ihm kam dieses Handeln tollkühn vor, wie er da vor dieser Frau aus seinen Träumen kniete um ein weißes Spitzentaschentuch aufzuheben. Doch bevor Robert sich wiederaufrichten konnte, hörte er die Nachbarin sagen:

„Das gefällt mir aber sehr! Das ist ja einmal ein junger Mann der Manieren hat! Bleib nur auf den Knien, diese Position steht dir“

Robert spürte ihre Hand auf seinem Kopf und brachte kein Wort über die Lippen. Ihre Hand fühlte sich heiß an, der Druck, den sie ausübte war nicht kräftig, gleichwohl sehr bestimmend und lies keinen Widerspruch gelten. Seine Starre und Sprachlosigkeit schien sie überhaupt nicht zu stören. Er war aufgeregt, sein Herz schlug bis zum Anschlag, Adrenalin pumpte durch seinen Körper. Langsam betrachtet sie Robert von oben herab und meinte dann lächelnd

„Wer oder besser was bist den du da unten vor meinen Füssen?“

Mühsam brachte und Robert heraus, dass ich der Bewohner der Wohnung im 2. Stock wäre, Tür Nummer 11, und stammelte dann etwas verlegen  

„wir haben uns noch nicht vorgestellt, Sie sind doch die neue Nachbarin, die ins Dachgeschoß eingezogen ist?“.

Das war natürlich eine richtig dumme Aussage, da sie ja genau mitbekommen haben musste, wie er sie in den letzten Wochen und während des Umbaus mit den Augen verschlugen hatte. Nun schmunzelte die neue Nachbarin wirklich über das ganze Gesicht, instinktiv hatte sie der Student gesiezt.

Nach wie vor drückte die Tamara ihn auf dem Boden. Ohne auf seine Frage einzugehen beschwerte sie sich über das hässliche Wetter und dass man gar nicht auf die Straße gehen konnte ohne sich die Schuhe dreckig zu machen. Kurz hielt sie inne, überlegte, als würde sie etwas abwägen, um ihn dann bestimmt aufzufordern

„Sieh dir die Schuhe an, sind die Spritzer auf dem schwarzen Lack nicht hässlich? Ich glaube, du solltest die Schuhe putzen!“

Ihre Stimme hatte sie dabei gesenkt und ihr einen rauchigen Klang geben. Roberts Blick fiel auf die vielen kleinen Spritzer, die auf den eleganten Lackpumps zu sehen waren. Die Situation, die leise bestimmende Stimme wirkte auf Robert hypnotisierend. Zuerst konnte er seinen Ohren gar nicht trauen. Da kniete er vor einer eleganten Frau mittleren Alters und sie forderte ihn auf ihre hochhackigen schwarzen Lackpumps im Hausgang zu putzten. Überrumpelt führte er langsam das Taschentuch zu ihren Schuhen. Da hörte er

„Nicht so du Dummerchen“.

Die Luft schien zu knistern als die neue Nachbarin nach einer Kunstpause meinte

„so geht der Dreck nicht weg, du musst schon mit der Zunge den Schuh erst sauber lecken und dann mit dem Taschentuch polieren.“

Warum Robert nicht einfach aufstand und weg ging bleibt bis heute offen. Die Wahrheit ist wahrscheinlich, dass er auf jemanden wie diese Frau im Gang gewartet hatte. Jetzt leckte er brav unter ihrer Anleitung zuerst den linken, dann rechten Schuh sauber, um danach beide hochhackigen Pumps danach gewissenhaft zu polieren. Dabei schwoll sein Schwanz in der Hose zu seiner vollen Größe an. Seine Fantasieherrin musste gespürt haben, wie ihn dies zu erregen schien. Denn sie drückte die Spitze des Schuhs gegen die Beule in seiner Hose und er hörte sie ganz leise flüstern

„so einer bist du also, das habe ich mir doch sofort gedacht, gib mir das Taschentuch und mach den Mund auf“.

Gehorsam öffnete Robert den Mund, nur um gleich das dreckige Taschentuch hinein gestopft zu bekommen. Es schien der neuen Nachbarin teuflischen Spaß zu machen, ihn mit dieser kleinen Geste zu demütigen. Langsam aber sicher verfing Robert sich in ihrem Spinnennetz. Bevor sie sich ohne ein weiteres Wort zu sagen umdrehte, tätschelte sie noch seine heißen Wangen und ging die Treppen hinauf. Verdutzt noch immer kniend sah Robert, wie die neue Nachbarin die beiden Einkaufstaschen vor den Briefkästen stehen ließ. Schnell sprang er auf um ihr die beiden Taschen nachzutragen, dabei hatte immer noch das parfümierte Taschentuch im Mund. Überrascht durch das Gewicht wurden seine Schritte etwas verlangsamt als er die Treppen nach oben stieg.

Die ganze Begegnung mit dem Studenten lief genau nach Tamaras präzisen Drehbuch. Er hatte genauso reagiert wie sie es sich vorgestellt hatte. Diebisch freute sie sich, dass er keinen Widerstand geleistet hatte. Das wohlige Gefühl, das sie zu Anfang gespürt hatte, vertiefte sich. Sie spürte wie sie zwischen den Beinen feucht wurde. Als Draufgabe hatte er sogar mit einem Steifen reagiert, dies war mehr, als sie zu hoffen gewagt hatte. Auch hatte sie absichtlich zwei Tragetaschen mit sehr dünnen einschneidenden Haltegriffen gewählt und diese jeweils mit 15kg gefüllt um die nächste Aufgabe für Robert richtig mühsam werden zu lassen. Es war doch etwas Anderes in der sklavenzentrale zu surfen und real jemanden zu treffen. Tamara war sich ihrer Ausstrahlung bewusst und schritt mit langsamen und graziösen Bewegungen die Treppe hinauf. Natürlich hätte sie auch den Lift nehmen können, doch das wäre nur der halbe Spaß gewesen.

Robert konnte war gefangen von der Ausstrahlung. Der Duft des Parfüms drang ihm in die Nase, durch die schwere Last kam er schon nach der zweiten Etage außer Atmen. Speichel bildet sich in seinem Mund, so gerne hätte er durch den Mund geamtet. Er konnte gar nicht anders als die frisch geputzten Pumps vor ihm zu bewundern, die schlanken Beine und den wohlgeformten Po in dem strafen schwarzen Lederkleid. Es kam ihm vor als würde Tamara bewusst langsam gehen, jede Treppenstufe mit besonderer Sorgfalt nehmen. Innerlich war Robert bereit alles auszuhalten nur um in der Nähe der neuen Nachbarin zu sein. Oben angekommen, waren seine Arme aus Blei und seine Hände schmerzten von den Griffen, doch die Spannung lies in alles vergessen. Robert wagte auch nicht die Taschen abzusetzen, sondern wartetet bis sich die neue Nachbarin umdrehte. Ganz langsam kam sie auf ihn zu

„Hast du dir auf dem Weg nach oben überlegt, ob wir dieses Spiel gemeinsam weiterspielen sollen? Und wenn, ja sei dir darüber bewusst, dass es nicht einfach sein wird. Genau dies sollten dir die Taschen vermitteln. Also wenn ja, dann nicke einmal, wenn nein, dann spuck das Taschentuch aus und geh“

Robert konnte es nicht begreifen, die neue Nachbarin wollte sich wirklich mit ihm beschäftigen, den ganzen Weg hinauf hatte er gefürchtet, dass es so schnell vorbei wäre, wie es angefangen hatte. Mechanisch machte er eine Nickbewegung und hielt dabei den Atem an. Die neue Nachbarin trat noch näher an ihn heran. Jetzt umhüllte ihn ihr Duft und er spürte ihren warmen Atem, der gegen seine vollen Wangen blies. Langsam hob die neue Nachbarin die Hand und streichelte über die vollen Backen, entlang am Oberkörper und verharrte in seinem Schritt. Amüsiert flüsterte sie

 „der harte Schwanz gefällt mir, gewöhne dich an den Zustand. Ich werde dafür sorgen, dass er ab sofort immer steif sein wird. Für dich werde ich ab sofort Herrin Tamara sein. Bevor du die Taschen absetzt, werde ich den Reisverschluss deiner Jeans noch mit einem Kabelbinder mit dem Gürtel verbinden. Warte!“

 Immer noch wichste Tamara ihn durch die Hose und erst als sein Atmen schneller ging ließ sie kurz von ihm ab um den Kabelbinder anzubringen, den sie aus ihrer Handtasche nahm. Schmunzelnd bemerkte Tamara, dass Robert die Taschen noch immer in den Händen hielt und gebannt auf ihre Stimme horchte.
 

„Der Lift ist ab jetzt für dich Tabu und ich hoffe du wirst dich jetzt jedes Mal wenn du die Treppen benutzt an unseren ersten gemeinsamen Aufstieg erinnern. Nachdem du die Taschen in das Vorzimmer getragen hast, wirst du in deine Wohnung gehen und das Taschentuch mit der Handwaschen, Bügeln und dann wieder herkommen und mir übergeben. Mehr als eine Stunde solltest du dafür nicht benötigen. Du kommst dann wieder hier her und kniest dich vor der Tür hin und wartest bis ich dir öffne.“

Wenn ich Dich nicht dort knien sehen, dann weiß ich, dass du kein Interesse hast und wir werden uns danach nur noch im Gang grüßen. Das ist deine Chance und zwar deine einmalige Chance.
Auf einmal ging alles schnell und Robert stand alleine am Gang, die Tür zu der Wohnung von Herrin Tamara hatte sich vor ihm geschlossen. Noch immer hatte er das Taschentuch im Mund und jetzt war auch noch seine Hose versiegelt, so gerne hätte er jetzt gewichst und abgespritzt.

 

 

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Kommentare

Wär schön wenn die Geschichte weitergehen würde Ascalon. Wie wird sich das Leben von Robert und Tamara Verändern wenn er wirklich den Schritt wagt von der Internet Fantasie zum Realen Sklaven von Tamara. Wie weit wird Tamara mit ihm gehen um ihn zu ihren Sklaven zu formen? Wie wird Susanne auf den Mitsklaven Reagieren?

...sowohl was die Geschichte selber angeht als auch dessen, was sich wohl jeder Sub irgendwie wünschen würde. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Nebensache: Was die Rechtschreibung angeht (ich kann nicht anders) geht es eigentlich sehr angenehm los, während es zum Ende hin öfter mal Aussetzer gibt.
Bitte die Geschichte vor dem Posten noch mal gegenlesen - und: die rot unterkringelten Wörter in Word sind meistens wirklich fehlerhaft. 

Hallo Wuffff,

vielen Dank für Dein inhaltliches Kommentar. Zu der Nebensache: ich habe es mit der Word Rechtschreibkorretur bearbeitet, leider scheint Bill Gates da einiges entgangen zu sein. ich selber bin ein Rechtschreibkünstler und möchte Dich bitten mir hier zu helfen, da ich es wirklich nicht sehe, möchte auf keinen Fall die Geschichte durch Formfehler schmälern. Vielleicht kannst Du mir helfen?

Lg ascalon

So schlimm ist es nun auch wieder nicht Wulffff. Da hab ich schon wesentlich schlimmeres gelesen und die paar Fehler die noch drin sind, sind Hauptsächlich Großschreibfehler und einige Worttrennfehler. Aber das Schmälert nicht die Geschichte. Hab mal den Text in Open Office gecheckt.

Ein Anfang, noch nicht mehr. Aber das sollte es wohl auch sein. Beide bisherigen Kommentatoren haben auf ihre spezielle Weise den Nagel auf den Kopf ...

Gegenlesen wäre bei vielen Episoden auf dieser wieder auferstandenen Seite in der Tat ratsam, weil der Lesefluss darunter leidet oder die Idee letztlich nur durch die Form verliert. Was mitunter schade ist.

Schau mer ma ... frei nach Kaiser Franz.