Sklavin Sophie von Freirein

 

Herren dachten sich ja eigentlich demütigende Namen aus, bei Sophie von Freirein war das aber nicht so. Es gefiel ihm, sie vor seinen Freunden und bekannten Frau von Freirein zu nennen, denn der Name war in Deutschland nicht unbekannt. Vornehmer reicher Adel, von dem ausgerecht ihm eine verfallen war, und ihm hörig wurde.
Sie hatte für sich und ihn ein schickes Haus in einem Hamburger Elbvorort gekauft, denn sie versprach sich davon, alles so gut wie möglich geheim zu halten.
Sogar den Kontakt zu ihrer Familie und Freundinnen hatte sie für ihn so gut wie abgebrochen, weswegen sie doch etwas schon störte. Er siezte sie noch immer, was er umgedreht auch von ihr verlangte. Herr musste sie ihn nennen, und je mehr sie sich daran gewöhnt hatte, umso mehr sah sie ihn auch als solchen.
Nur das Rollenspiel, mit dem alles begann, war es jedenfalls schon lange nicht mehr.

Sie stand vor dem großen Spiegel im Bad, und kämmte ihre aschblonden Haare, die noch sehr voll waren. Sie konnte noch ohne Probleme eine Hochfönfrisur tragen, und überhaupt hatte sie sich gut gehalten.
Das ihr Herr zehn Jahre jünger war, merkte ihr keiner an, wenn es nicht gerade um Bildung, Benehmen, oder Stil ging.

Sie benutzte den wischfesten roten Lippenstift erst für ihren Mund, und weil ihr Herr es so wollte, dann auch für die Spitzen ihrer Brüste.
Ihr Herr bestimmte eigentlich allein, wie sie was zu benutzen zu hatte, was selbst ihre Kleidung betraf. Selbst den vielen wertvollen Schmuck von ihr, hatte er längst verscheuert, denn für ihn sollte sie keinen mehr tragen. Nur die massiven aber glänzend polierten Stahlringe, in ihre Brustwarzen und Schamlippen, fand er gut. Die sah er aber auch nicht als Schmuck, sondern als reine Gebrauchsgegenstände. Er selbst hatte sie ihr gesetzt, und gegen immer größere ersetzt, bis sie jetzt so groß waren, das seine Zeigefinger hindurch passten.
Durch Schnappverschlüsse im inneren, ließen sich diese Ringe nicht mehr abnehmen, was ihr damals so manche Tränen kostete. Es war damals schon schwer für sie, wenn sie mal zum Arzt musste.

Aber ihr geliebtes Chanel Nº 5 durfte sie noch wie eh und je auftragen, und das war aus heutiger Sicht ja auch schon was.
Zwar nur noch auf ihrem glatt epilierten Venushügel, aber selbst mit Rock darüber, roch es noch gut. Der einzige Vorteil den sie sah, dass sie keine Höschen, oder besser gesagt, überhaupt keine Hosen tragen durfte.
Gewöhnt hatte sie sich aber noch immer nicht daran, genauso wie der Verzicht auf Büstenhalter.
Man sah den, aber ihrem Herrn gefiel nicht nur das besonders vor anderen. Ihr Körper sollte auch so einfach wie möglich für ihn zugänglich sein, und noch wichtiger, sie sollte spüren dass es so war.

Sie fand es aber inzwischen ganz okay, solange sie außerhalb des Hauses ihre intimen Bereiche nicht ganz entblößt präsentieren musste.
So wie jetzt, nachdem sie im Bad fertig war, und auch angezogen hatte, was er ihr zu recht gelegt hatte.

Nur mit ihrem schwarzen Lederhalsband, dem schwarz transparenten Kleid, Strapsen, Strümpfen und Heels, stand Frau von Frau von Freirein direkt vor ihrem Herrn. Die Hände auf dem Rücken und die Beine gespreizt, stöhnte sie etwas schwankend, aber leise vor sich hin.
Er saß in seinem Sessel direkt vor ihr, etwas vorgebeugt, mit seiner Hand zwischen ihren Schenkeln.
Ihr Kleid war transparent genug für ihn, um zu sehen was sein Mittelfinger tat, ohne es heben zu müssen.

Es würde nicht mehr lange dauern, bis es ihr kam, wäre die Aktion nicht durch ein Klingeln an der Haustür unterbrochen worden.
Sie war ganz froh deswegen, denn sie mochte es nicht, wenn ihr Herr sie mal so ganz nebenbei und stehend bespielte, und sie dann trotzdem kam.
Sie war allerdings nur kurz froh, ihm dieses Mal das Erfolgserlebnis zu nehmen.

„Mache die Tür auf“, verlangte er, sich gemütlich in seinen Sessel zurück lehnend.
„So wie ich aussehe?“, wollte sie sofort mit aufgerissenen Augen, und empört wissen.
„Geh. Oder möchtest du lieber auf allen Vieren zur Tür kriechen und sie öffnen?“

Es war der Paketdienst, wie sie mit rotem Kopf feststellte, obwohl sie ihre Brüste und ihren Schoß mit Händen und Armen bedeckte.
Einen wirklichen Grund rot zu werden, hatte sie aber eigentlich erst, als sie den Erhalt des Paketes unterschreiben musste. Sie brauchte beide Hände, um auf dem Scanner zu unterschreiben, und so konnte der Bote jetzt sogar die massiven Eisenringe an ihren Brüsten und den Schamlippen erkennen.
Der Bote war nicht mal verlegen bei ihrem Anblick, sondern fragte Sophie von Freirein doch tatsächlich dreist, ob sie allein zu Hause wäre.

Nachdem sie ihrem Herrn das Paket übergeben hatte, sollte sie sich vor ihm auf den Boden legen, und nach oben angewinkelt, die Beine weit spreizen.
Sie musste sich jetzt selbst streicheln, während er sie dabei beobachtend, nebenbei das Paket öffnete.
Er zog einen Teil aus schwarzem Stoff heraus, stopfte es aber gleich wieder zurück, mehr an dem Brief in dem Paket interessiert.

Sie wusste, das Paket hatte was mit ihr zu tun, und so machte es sie das krank, dass er sich nach dem lesen wieder wortlos zurück lehnte.
Mit den Händen hinter dem Kopf, grinste er zufrieden vor sich hin, während er wieder den Mittelfinger beobachtete, mit dem sie es sich selbst machte.

Obwohl sie davon ausging, dass sein Grinsen nichts Gutes bedeutete, starb sie fast vor Neugier, und das sah er ihr auch an.
Er griff nach der Gerte neben dem Sessel, und begann damit die Hand zu tätscheln, dessen drei mittlere Finger jetzt in Sophie von Freirein steckten.
„Ab morgen machst du regelmäßig professionelles Sklaventraining“, sagte er noch mehr grinsend.

Sie fragte sich trotz dessen Grinsens, wie er das wohl anstellen wolle, und nahm ihn weiter nicht sehr ernst. Was sollte da schon in dem blöden Paket sein, womit er sie noch demütigender erziehen konnte, als er es ohnehin schon tat.

Am nächsten Tag, sollte sie sich nach dem duschen ganz besonders schön machen, und dann anziehen, was er ihr hingelegt hatte. Das wenige verwunderte sie, denn sehr freizügige oder zumindest praktische Kleidung war sie ja den Umständen entsprechend gewöhnt.
Jetzt bekam sie nur einen schwarzen Strapsgürtel, Strümpfe, und Schuhe.
Nicht mal ihr Halsband lag bei den Sachen, und das war ja nun außer beim duschen, schon so etwas wie Pflicht.

Es machte sie richtig misstrauisch, sich ohne dem im Spiegel zu sehen, aber dann schminkte sie noch mal ihren Mund und ihre Brüste nach, und warf ihre Haare nach hinten.
Im Wohnzimmer stellte sie sich vor ihren Herrn, der sie heute mal richtig ungeduldig in seinem Sessel zu erwarten schien. Er sah auf die Uhr, nachdem sie mit den Händen auf dem Rücken, und gespreizten Beinen die Grundstellung eingenommen hatte.
Da war es wieder, dachte sie sich, als sie das Paket neben dem Sessel sah. Es dauerte nur einen kurzen Augenblick, bis ihr Herr darin herum wühlte, und eine schwarz rote Ledermanschette in der Hand hielt.
Sophie sollte einen Fuß auf die Sessellehne stellen, und ehe sie sich versah, befand sich die Manschette um ihr Fußgelenk geschnallt.

Ihm schien zu gefallen, wie sie mit einem zur Seite gehobenen Bein vor ihm stand, denn sofort steckte er seinen Zeigefinger zwischen ihre deswegen offenen Schamlippen.
Lange aber nicht, denn nach einem weiteren Blick auf seine Uhr, bekam sie auch an das andere Fußgelenk eine Manschette. Es waren Karabinerhaken an denen befestigt, an die er eine glänzende Kette hakte, was sie schon wieder misstrauisch machte, denn weit die Beine spreizen war so nicht mehr.

Die Ledermanschetten für ihre Handgelenke waren farblich zu den an den Füßen abgestimmt, und schnell waren ihre Hände damit auf dem Rücken zusammen gekettet.
Perfekt wurde das Misstrauen dann, als ihr Herr ein neues Lederhalsband aus dem Paket holte.

Nicht weil es passend zu den Manschetten auch rot schwarz war, sondern weil an dem Ring vorne, eine rechteckige glänzende Blechmarke hing.
Die Nummer 1962 war darauf eingraviert, was ihr so gar nichts sagen wollte, denn es war weder ihr Geburtsjahr, noch das ihres Herrn.

Weil ihr Misstrauen ausgeschöpft war, löste das nächste Utensil schon einen kleinen Schock bei ihr aus. Es war ein nicht sehr langer, aber dicker schwarzer Gummischwanz, mit zwei Lederriemen daran.
Er steckte ihn plötzlich in ihrem Mund, und so schon nicht mehr protestieren könnend, war er auch gleich hinter ihrem Kopf festgeschnallt.

„Mhhhhh…….mpfhhhh…….hmmmm……mhhh……..“, versuchte sie etwas zu sagen, gab es aber selbst kein Wort erkennend auf.
Ihr Herr zog jetzt an dem schwarzen Stoffzipfel im Paket, den sie gestern schon gesehen hatte.
Es war ein langer Umhang, mit einer großen Kapuze, den er ihr trotz den Händen auf dem Rücken, über die Schultern legte.
Er ließ sich nur am Hals mit einem Kettchen schließen, das dann aber auch noch so lang war, dass der Umhang vorne großzügig offen stand.

Auch die Leine, die er jetzt an dem glänzenden Ring ihres Halsbandes befestigte, war schwarz und rot, aber das interessierte sie schon nicht mehr.
Er zog ihr die Kapuze über den Kopf, und forderte sie mit Zug an der Leine auf, ihm zu folgen.
Wegen der Kette zwischen den Füßen nur mit kleinen Schritten, wurde sie zum Flur geführt, wo sie vor den großen Spiegel gestellt wurde.
Ihr Herr hinter ihr, legte seine Hände um ihre Taille, und dann sein Kinn auf ihre Schultern, um ihr in dem Spiegel in die Augen zu sehen.
„Na?“, fragte er sie. „Gefällt ihnen das Luder, was sie da im Spiegel sehen?“

Sie versuchte wegen dem Schwanz im Mund gar nicht erst zu antworten. Gut, man sah dass sie unter dem Umhang nur Strapse und Strümpfe trug, aber da war sie vor ihrem Herrn schon ganz anderes gewöhnt. Wenn sein neuer so genannter Trainingsplan bedeutete, dass er sie gerade mehr demütigte als sonst, konnte sie ja wohl nur lachen.
Selbst dass er dann von hinten unter den Umhang griff, und seinen feucht gelutschten Finger in ihren Anus steckte, war nichts Neues.
Sie stöhnte aber trotzdem auf, und beugte sich ebenfalls reflexartig nach vorne.
Dass er wieder zur Uhr blickte, sah sie diesmal nicht. Sie spürte aber, wie sie noch immer vorn runtergebeugt, nur durch den Finger in ihr, näher zur Haustür geschoben wurde.
Ihr Herr wollte sie noch mal schnell richtig nehmen, und direkt neben der Tür störten weder Garderobe noch Kommode.

Direkt neben der Tür, lehnte er sich an die Wand, und drückte sie vor sich vorne noch weiter runter. Er konnte so ihren Umhang hochschlagen, dass er auf ihrem Rücken liegen blieb, und der Zugang gleich zu beiden Öffnungen frei war.
Er wollte gerade seine Hose öffnen, da kam, was kommen musste.
Es klingelte.
Er war deswegen nicht überrascht, aber etwas deprimiert schon, denn es klingelte acht Minuten zu früh.
Sie hingegen, war sehr wohl überrascht, und wollte schnell ins Wohnzimmer flüchten, aber sie konnte nicht. Ihr Herr sorgte mit einer Hand auf ihrem Rücken dafür, dass sie weiterhin nach vorne runter gebeugt blieb. Sie streckte dem, dem ihr Herr die Tür öffnete, das nackte Hinterteil entgegen, und fing innerlich vor Wut an zu zittern.

„Hallo“, sagte eine tiefe Männerstimme, und dann war es erst mal einen kurzen Augenblick ruhig.
Erst als auch ihr Herr „Hallo“ gesagt hatte, zog der sie an den Haaren so hoch, dass sie nun aufrecht und zu dem gerichtet, vor dem Fremden stand.
Fast bedrohlich wirkend, trug er ein schwarzes Hemd, und eine schwarze Lederhose, die in schwarzen Stiefeln steckte. Aus einem der Stiefel ragte eine Gerte heraus, und nun begriff sie gar nichts mehr, obwohl sie damit eigentlich noch nicht mal begonnen hatte.
Der Kerl betrachtete sie zwischen dem offenen Spalt ihres Umhanges so intensiv auf und ab, dass sie vor Scham heiße Ohren bekam.
Sie zuckte dann sogar zusammen, als der Mann nach der Blechmarke an ihrem Halsband griff.

„Nummer 1962“, sagte er. „Hier bin ich richtig.“
Ohne dass auch nur von irgendjemand ein weiteres Wort gesagt wurde, öffnete der Mann das Kettchen vom Umhang. Mit beiden Händen schlug er den weit auf, sah nun noch musternder an ihr runter, und schüttelte den Kopf.
„Von Strapsen, Strümpfen, und Schuhen, war aber bei Abholung nicht die Rede.“
Er zog dann so fest an den Ringen in ihren Nippeln, dass sie ihm ihre Brüste noch weiter entgegen strecken musste, als ihr vorher schon recht war.
So weit, dass er sie auf den Mund küssen könnte, stattdessen ließ er aber von den Ringen da oben ab, um die unten zu begutachten. Vor ihr hockend, steckte er durch jeden einen gekrümmten Zeigefinger, und zog weit, ja sehr weit, ihre Schamlippen auseinander.
„Mhhhhh…….mpfhhhh…….hmmmm…….“, jammerte sie irgendwas, aber interessieren tat es niemand.

Der Mann richtete sich wieder auf, und wendete sich zum ersten Mal seit dem Begrüßungshallo ihrem Herrn zu.
„Das sie schon beringt ist, ist gut. Sie lassen sich damit wesentlich leichter abrichten.“

Sie glaubte den Verstand zu verlieren, denn was geschah hier? Eben hatte sie noch was von Abholung vernommen, und jetzt wurde auch noch von Abrichtung gesprochen? Von einem Fremden?
Sie sah flehend zu ihrem Herrn neben sich, aber der Fremde drehte mit seiner Hand unter ihrem Kinn, den Kopf wieder zu sich.
Seine andere Hand griff zwischen ihre Schenkel, weswegen sie ihr Becken etwas nach hinten beugte, aber umsonst. Ihr Herr drückte es dem Fremden mit einer Hand auf ihrem Arsch wieder entgegen.
Sie hatte schon Tränen in den Augen, aber auch das interessierte wieder niemanden.
„So wie sie tropft, scheint sie ja ein ganz schön männergeiles Weibsbild zu sein“, sagte der Fremde nur, und meinte natürlich nicht ihre Augen.

Um sie noch etwas mehr zu demütigen, zog er seine Hand erst unter ihrem Kinn weg, und dann seinen Finger von ihrem Kitzler.
„Ich möchte ja nicht, dass sie so zwischen Tür und Angel mal eben in meiner Hand kommt.“
Er griff nach der Leine, die ihr Herr noch immer in der Hand hatte, und nahm Sophie gleich schon mal sehr kurz.
Ihrem Herrn schüttelte er noch kurz die Hand, sah dabei aber weiter zwischen Sophies offenen Umhang.
Meine Chefin mag es nicht, wenn ich die Ware ihrer Kunden zu spät abliefere, und ich muss ein Viertel weiter auch noch Nummer 1963 abholen.

Er begann sie hinter sich her zu ziehen, während ihr Herr ohne ein einziges Abschiedswort an der Haustür stehen blieb.
Schon fast beim Gartenzaun, wurde sie sich nun wirklich erst den ernst ihrer Lage klar, und blieb stur wie ein Esel stehen.
Der Fremde zog noch mal, aber sie setzte jetzt entschlossen ihren Willen durch, und folgte nicht mehr.

Ein kurzer Wille, denn der Mann drückte ihren Kopf an den Haaren so weit runter, dass ihr Arsch schon wieder nach oben gestreckt war. Wieder wurde ihr Umhang bis auf den Rücken gehoben, bis der Wind direkt über ihre Lenden wehte. Erst bettete sie innerlich, dass sie so niemand von der Straße sah, dann wurde sie wütend, weil ihr Herr an der Haustür nicht eingriff.
Sowohl die Straße wie auch ihr Herr waren ihr plötzlich scheißegal, als der Fremde seine Gerte aus dem Stiefel zog. Er malträtierte ihren Arsch so heftig damit, dass sie trotz der Haare in seiner Hand, auf die Knie ging.
Er drückte ihren Kopf aber nur noch weiter runter, und konnte sie so sogar noch besser peitschen.

Es dauerte eine ganze Menge Hiebe, bis er ihr an den Haaren wieder hoch half, und in ihre glasigen leicht verdrehten Augen sah.
Sagen brauchte er nichts, sie folgte ihm jetzt auch so wie ein Hundewelpe an der Leine.
Sie drehte sich trotz glühendem Arsch noch einmal nach ihrem Herrn um, aber der war schon im Haus.

Auf der Straße stoppte der Fremde mit ihr hinter einem silbernen Kastenwagen, von dem er beide Türen öffnete.
Sophie von Freirein, der jetzt alles schon egal zu sein schien, musste aber wohl irgendwie alles noch gleichgültiger werden. Auf der Ladefläche standen in zwei Reihen noch vier weitere Frauen, alle mit denselben schwarzen Umhängen. Auch die Ledermanschetten und Halsbänder waren wie bei ihr schwarz rot, und auch alle trugen glänzende Blechmarken mit Nummern.
1958, 1959, 1960, sowie 1961, und sie begriff jetzt, wenn auch nicht wofür, aber warum, sie ausgerechnet die 1962 trug.
Strapse, Strümpfe, oder Schuhe hatte allerdings keine von denen an, und beringt war nur eine.

Sie alle waren weit nach vorne gebeugt, denn ihre auf dem Rücken gefesselten Hände, wurden von Ketten hochgehalten, die unter dem Wagendach befestigt waren.
Wie Sophie es ja auch schon kannte, präsentierten die auch ihre nackt raus gestreckten Ärsche, denn wegen den Ketten, konnten die Umhänge gar nicht mehr runter rutschen.

Sie wurde auf die Ladefläche gehoben, weiter hinten im Wagen in die gleiche Lage gebracht, und hatte zumindest mal etwas Glück im Unglück. Wegen den hohen Spitzenabsätzen ihrer Hells, stand sie nicht nur mit den Zehen auf dem Boden.
Der Mann drehte sie noch mal mit dem raus gestreckten Arsch zu sich, um ihre knackigen Lenden etwas zu kneten. Er beließ es zu ihrer Erleichterung dabei, sprang vom Wagen, und schloss die Türen.
Nur ein milchiges Viereck im Dach erhellte jetzt noch den Kasten, in dem die Frauen bis auf Sophie eigentlich mehr hingen als standen.
Wie gefrorenen Rinderhälften schwankten sie hin oder her, je nachdem, wie der Wagen schneller oder langsamer wurde, oder irgendwo abbog.

„Was soll das hier, wo werden wir hingebracht?“, fragte Sophie die anderen.
Nur eine, Nummer 1958 hob den Kopf, und antwortete möglichst ohne die Lippen dabei zu bewegen.
„Wir dürfen nicht miteinander reden.“
Den Kopf wieder hängend lassend, bereute sie gleich, geantwortet zu haben, und tatsächlich hielt der Wagen nicht viel später.
Nachdem die Türen geöffnet waren, hoben alle fünf Frauen ihre Köpfe, und sahen auf ein verlassenes Betriebsgebäude. Die eingeschlagene Scheiben, viel Rost, und überall Gerümpel flößten ihnen Angst ein, richtig aber nur einer. Nummer 1958, die Sophie eben geantwortet hatte, ahnte, dass dieser Stopp ihr galt.

Tatsächlich kletterte der Mann, der die Türen geöffnet hatte, auf die Ladefläche, und drehte sie mit ihrem Arsch zu sich. Die Hiebe mit der Gerte, waren noch wesentlich heftiger als die eben bei Sophie,
1958 wurde dann aber auch noch in den Arsch gefickt, und bekam dabei noch mehr Schläge, weil sie schrie.
Sophie befand sich schräg gegenüber, und konnte genau sehen, wie weit der Anus der Gepeinigten geweitet war, nachdem der Mann mit ihr fertig war. Der milchige Saft begann aus der Armen heraus zu laufen, während der Mann an die Vorderwand des Kastens klopfte.

Nur ganz kurz darauf, kam ein zweiter Mann auf die Ladefläche, von dem Sophie noch gar nichts wusste. Er war genauso schwarz gekleidet, ebenfalls mit einer Gerte im Stiefel.
Hinter der gerade Bestraften blieb er stehen, und sah dann kopfschüttelnd zu dem anderen Mann.
„Das war nicht klug, sie in den Arsch zu ficken. Sie war in der Beziehung noch Jungfrau, und die Chefin wollte sie selbst zureiten.“

Es sagte einen Augenblick niemand was, dann schlug der einer mit der Gerte gegen die Wagenwand, dass alle Frauen zusammenzuckten. „Ich glaube nicht, dass eine von denen hier der Chefin was sagen wird.“
Der andere lächelte wieder etwas beruhigt, und fickte die noch immer Jammernde, gleich auch noch mal in den Arsch.
Die Bestrafung war aber auch nach dessen Entladung noch nicht vorbei, denn dann gab es gleich noch mal Hiebe mit der Gerte.

Sie war so geschwächt, dass sich ihr Anus gar nicht mehr schloss, was den einen schon wieder nervös machte. „Meinst du, sie ist wieder schön eng, bis die Chefin sie begutachtet?“, fragte er denn anderen. „Ja klar“, antwortete der, stellte sich dann vor Sophie, und hob mit dem Griff seiner Gerte deren Kopf. „Für dich war das jetzt nur eine kleine Warnung“, sagte er. „Wenn du noch mal unaufgefordert redest, wirst du selbst bestraft, und zwar nicht so glimpflich, wie die da eben.“

Kaum dass die beiden Männer vom Wagen runter, und die Türen wieder zu waren, herrschte kurz eine bedrückende Stille. Stille, wenn man von dem noch leisen Gewimmer der Bestraften absah, was dann aber auch unterdrückt wurde.
Sophie von Freirein würde sich nur zu gern bei ihr entschuldigen, aber nicht ohne Erlaubnis zu reden, war wohl das schnellste, was sie in ihrem Leben gerade gelernt hatte.

Nachdem der Wagen sich wieder in Bewegung gesetzt hatte, hob Sophie den Kopf, und sah zu der Kette, die als letzte leer vom Wagendach herunter hing. Wo würde es danach hingehen, wenn auch der Platz mit einer Frau besetzt war.
Sie wollte es sich gar nicht ausmalen, aber so, wie man die beiden Männer vorne im Wagen lachen hörte, konnte sie gar nicht anders. Ihrer Nummern am Halsband nach, schienen sie am Zielort ja wohl nicht die einzige Wagenladung zu sein, oder zumindest ganz sicher nicht die erste. Und wie viele waren da noch von diesen gnadenlosen Männern, oder noch schlimmere?
Und überhaupt, was musste die Chefin erst für eine sein, wenn die es liebte, die Ärsche von anderen Frauen nicht nur zu entjungfern, sondern auch dann noch zu zureiten?

Sophie von Freirein hoffte nur noch, dass dieser so genannte Trainingstag nur noch schnell vorbei ging. Sie wollte dann Zuhause nur noch unter die warme Dusche, und einfach nur noch ihre Ruhe haben. Mit ihren Herrn, so nahm sie sich vor, würde sie drei Tage nicht reden, ihm keinen blasen, und auch nicht die Beine breit machen.
Er würde schon sehen, was er davon hatte, sie einen Tag lang Fremde ausgesetzt zu haben.

Ihr Herr zu Hause, sah das wohl alles etwas ganz anders.
Wissend das Sophie nun ein halbes Jahr weg war, setzte er sich bequem in seinen Sessel, und rief die Frau an, die er erst vor einer Woche kennen gelernt hatte. Die hatte sich gerade von ihrem zu langweiligen Mann getrennt, und Sophies Herr bot ihr an, bei ihm zu wohnen.

                                                               Ende

Bewertung

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Kommentare

ich weiß nicht, aber irgendwie taucht vor meinem inneren Auge die ganze Zeit SoG auf, wenn ich diese Geschichte lese. Natürlich mit einigen minimalen Veränderungen, aber ... sie packt mich leider nicht - noch nicht. Ansonsten flüssig geschrieben, nur für mich, bitte entschuldige, leider nicht mitziehend. Ich kann mich in keine der Personen hinein versetzen, etwas, dass mir bei Geschichten wichtig ist.

LG Kya

Wirklich schade, dass es schon vorbei ist oder darf ich auf eine Fortsetzung hoffen

Enttäuschend! Bei mir jedenfalls kommt beim Lesen keine richtige Stimmung auf. Es werden zwar mehrere Klischees bemüht, aber es zündet der Funke nicht! Geschmäcker sind natürlich verschieden und so wird auch dieser Text seine Bewunderer finden.

 

Hallo Dein Meister

Das ist für mich ja schon geradezu ein vernichtendes Urteil. Vor allem dass ich Klischees bediene, denn ich bilde mir immer ein, schon ein recht eigenes Süppchen zu kochen. Ich habe diese Kurzgeschichte aber tatsächlich vielleicht zu schnell geschrieben. Ich habe gerade eine wirklich sehr sehr schwere Zeit hinter mir, und wollte mit dieser Geschichte tatsächlich nur mal sehen, ob ich meine schon angefangenen fortsetzen kann, oder noch nicht. Danke für den Kommentar. (Hatte ich schon erwähnt, dass ich gerade meine Fingernägel sehr scharf gefeilt habe?)

Liebe Grüße aus Hamburg, Kathrin

 

 

Hallo r.desade

Bei meiner Fantasie und dem, was ich wirklich erlebt habe, könnte ich fortsetzen, bis wir Omis und Opis sind. Ich habe bereits mindesten 70 angefangene Geschichten, verliere dann aber immer die Lust, habe keine Zeit, oder verliere den Faden. Ich wollte jetzt einfach mal sehen, ob ich auch wirklich mal was zu Ende bringen kann. Bei dem, was ich bei dieser Geschichte aber schon wieder alles im Kopf hatte, war das bis jetzt mal gerade die Vorgeschichte. Danke für Deinen Kommentar, denn das ist meiner Meinung nach fast genauso wichtig, wie das einstellen einer Geschichte.

Ach so. Um fortzusetzen müsste ich den anderen Kommentaren nach das bis jetzige aufarbeiten. Weiß aber nicht wirklich wie, ohne mehr langweilige Nebenhandlung einzubringen. Anderseits fällt mir gerade ein, vielleicht hast Du recht. Vielleicht sollte ich fortsetzen, weil die, die mich hier fertig machen (Scherz), natürlich noch nicht viel von dem erkennen können, was in meinem Kopf schon viel weiter war.

Gruß aus Hamburg, Kathrin

In reply to by Kathrin O

Hallo Kathrin,

ich habe natürlich immer recht.

Sorge lieber dafür, dass deine Figur in der Geschichte fertig gemacht wird, bevor sie dich fertig machen. Ich habe nichts dagegen hier bis zum Ende meiner Tage etwas von dir zu lesen.

Grüße aus Hessen

 

Hallo Kya

Erstmal freut mich, dass du meinst, ich schreibe flüssig. Dafür gebe ich mir nämlich sehr viel Mühe, weil ich mein ganzes Leben lang eigentlich nichts mit schreiben zu tun hatte. Dass Dir die Geschichte nichts gibt, enttäuscht mich natürlich, aber was könnte ich besser machen? Vielleicht die Protagonisten für die Kürze der Geschichte zu viel beschrieben?

Ich weiß es nervt Kommentare auf schon gegebene zu schreiben, aber bitte teile mir unbedingt mit, was SoG ist. Ich kenne weder das, noch sonst irgendwas, was mir als Vorbild diente. Ich bin jetzt richtig heiß auf SoG, denn bis auf die Geschichte der O in meiner Jugendzeit, habe ich bis heute noch nichts gefunden, was mir richtig gut gefällt.

Dass Du Dich in keinen meiner Protagonisten hinein versetzen kannst, ist auch schade. Vielleicht steht ja bald ein silberner Kastenwagen mit schwarz gekleideten Männern vor Deiner Tür. Die helfen Dir dann bestimmt gern, Dich in Sophie von Freirein zu versetzen. Und……ähm…..,ich würde gern dabei zusehen!

Danke für Deinen Kommentar, Kathrin

In reply to by Kathrin O

SoG ist die Abkürzung für "50 Shades of Grey", eine Buchreihe, bestehend aus drei Teilen (wenn man die aus "seiner" Warte nicht mit einrechnet) und befasst sich mit dem Thema bdsm. Diese Teile wurden und werden kontrovers diskutiert, mitunter, weil sie eine solche Flut an kauf- und plötzlich bdsm-suchenden Frauen auslöste. "Grey" ist ein reicher, noch sehr junger Mann, der eines Tages eine junge, schüchterne Dame kennen lernt und sie sofort besitzen will. Seines Zeichens Dom (mit früherer Sklaven-Erfahrung durch eine Domina) stellt er ihr nach und es entwickelt sich tatsächlich eine Beziehung. Zuerst auf der Dom/Sub-Schiene, dann nach und nach als Beziehung. Ich bin zwar kein glühender Fan dieser Bücher, habe sie jedoch gelesen und fand sie stellenweise ganz amüsant.

Nun zu meinem Geschreibsel zu deiner Geschichte... Wenn ich Kommentare schreibe, dann "aus dem Bauch" heraus. Was und wie genau, weswegen ansprechend oder nicht usw, kann ich meist gar nicht wirklich erfassen, deshalb Danke, dass du nochmals nachgefragt hast, so habe ich mich gedanklich nochmals intensiv mit der Geschichte beschäftigt. Es stimmt nach wie vor, dass ich mich in keinen der Protagonisten hineinversetzen kann, was mir leid tut, aber so ist es nunmal. Erklären kann ich es nicht, aber ich versuche es... irgendwie. Vermutlich sind sie mir, trotz recht ausführlicher Beschreibung, einfach zu flach, da ist keine Tiefe, kaum bis keine beschriebenen Gefühle für mich zu entdecken, an denen ich mich festhalten - in die ich mich einfühlen könnte. Und genau das ist es auch, was mich bei einer Geschichte fesselt - die Gefühle. Egal aus welcher Siht geschrieben wird, sei es aus der seinen, oder aus der ihren. Angst, Wut, Schmerz, bloße Gedanken - oder auch Gedankenkarusselle - liebe ich. Ich bin Gefühlsmensch und brauche sowas einfach. Man kann auch aus verschiedenen Sichtweisen schreiben, zwischen den Protagonisten wechselnd, oder eben "Von außen betrachtet", nur dabei kann man keine Gefühle darstellen, nur äußere sichtbare Regungen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen, nur muss ich auch anmerken, dass ich nicht davon überzeugt bin, dass du SoG mögen würdest ... nicht auf der Basis, dass du "Die Geschichte der O" sehr magst ;-) SoG könnte dir zu flach sein, zu wenig wirklicher SM, zu viel "Zwischendurchgebrabbel" seitens der Protaginistin. Etwas, was mich, ganz nebenbei, auch furchtbar an den Büchern störte.

LG Kya

... nachdem ich vorab die ersten Kommentare gelesen habe, was ich sonst zu vermeiden suche, bevor ich mich selbst äußere. Aber ich will versuchen, mich davon nicht beeinflussen zu lassen.

Nach meiner Ansicht startest du deine Geschichte zumindest mit einem gelungenen Cliffhanger, was zum Weiterlesen animiert. Man möchte ja wissen, wie es weiter geht. Die Schwäche liegt wohl mehr darin, dass es eine Art Aufzählung des Geschehens statt eine Erzählung ist. Es wirkt aneinandergereiht, trotz Bemühens, die Emotionen für den Leser einzufangen.

Das Geschehen aus der Perspektive von Sophie zu schildern, hätte das u.U. beheben können. Du bist dann zwangsläufig in der Situation, dich mehr mit der Hauptperson und dessen Empfindungen und Gedankenwelt zu beschäftigen. Aber schauen wir mal, vielleicht bekommst du mit der Zeit den Bogen trotzdem hin. Zu wünschen wäre es dir. Denn Potenzial hat das Ganze.

Gruß

Tony

Ich weiss nicht was hier los ist. Ich finde die Story echt gut. Alle Informationen sind da, obwohl die Geschichte nicht lang ist. Und die so verpackt, daß ich von Anfang an mitten drin war, und die ganze Handlung schon ganz normal wirkte. Ich konnte mich auch sehr "wohl" in die Rolle von Sophy versetzen und ich bin noch nicht mal eine Frau. Gemein ist aber, nicht zu wissen, wo sie hingebracht wird. Schön übrigens daß diese Seite wieder da ist, und daß du auch wieder schreibst Katrin. bitte bitte mehr.

Frederico Verde

 

Hallo Kathrin,

die Leute, die dich loben, deine Texte preisen, allein deshalb weil ihnen das Thema gefällt, bringen dich nicht weiter wenn - ja wenn es dir darum geht, eine gute Autorin zu werden. Hinweise auf Textschwächen und Fehler tun es. Dieser (verkürzte) Hinweis stammt nicht von mir, sondern von James N. Frey, einem amerikanischen Dozenten, der das Romanschreiben lehrt. Wenn dich das Verfassen von guten Geschichten wirklich interessiert, solltest du sein Buch, „Wie man einem verdammt guten Roman schreibt“ (Emons Verlag, ISBN      978-3-924491-32-1) erwerben und lesen.

Zu loben ist, dass du schreibst und nicht nur wünscht es zu tun. Es zu machen, ist weit mehr, als ausschließlich darüber zu reden.

Nun zur Kritik:

Du schreibst deine Geschichte aus der Sicht der Sophie von Freirein. Doch eigentlich erfahre ich als Leser nichts von ihr. Sie ist einem Mann hörig. Aber warum das so ist, lese ich nirgends. Manchmal ist sie wütend, folgt jedoch seinen Anweisungen. Was fühlt sie dann?

Wenn du erwähnst, dass Sophie „aus vornehmen reichem Adel stammt“, dann muss diese Nachricht für den weiteren Verlauf der Handlung von Bedeutung sein. Vielleicht sind Reste des Aristokratischen noch vorhanden oder Sophie besitzt einen Grund, sich davon getrennt zu haben. Ohne das bleibt der Hinweis eine sinnlose Nachricht.

Da du deine Geschichte aus der subjektiven Sicht von Sophie schreibst, musst du dabei bleiben. Ein Beispiel: „Er war deswegen nicht überrascht, aber etwas deprimiert schon, denn es klingelte acht Minuten zu früh.“ Das ist nicht ihre Erfahrung, sondern seine. So ein Fehler zerreißt den Lesefluss.

Kya meinte, dass sie von der Geschichte nicht „gepackt wird“. Mir geht es ebenso. Sätze wie: „Sie wusste, das Paket hatte was mit ihr zu tun, und so machte es sie das krank, dass er sich nach dem lesen wieder wortlos zurück lehnte.“ Du schreibst über Sophie, aber nicht wirklich aus ihr heraus. Das schafft Distanz und verhindert die Anteilnahme an Sophies Schicksal. Wenn du Mitleid erzeugen willst, ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Leser mit der Protagonistin leiden können. Doch dafür muss Sophie erst einmal deren beste Freundin werden.

So viel von mir.

 

Beste Grüße

Frederico

 

 

 

 

Danke Tony. Ich finde es nett, mit wie viel Rücksichtnahme Du mich fertig machst. Dass Dein Kommentar aber nicht nur sagt, was nicht so gut ist, sondern auch wie es besser sein könnte, finde ich gut. Ich werde es also noch mal neu schreiben. Schließlich spekuliere ich darauf, dass meine Geschichten mal ins All geschossen werden. Die Außerirdischen müssen ja wissen, wie es auf unserem Planeten wirklich abgeht. Und dass sie sich von den gemeinen Männern hier besser fern halten.

Bis zu Deinem nächsten Gemäck…….Kommentar, wenn die neue Version fertig ist, Kathrin

 

Ein Schlückchen Sekt auf Deinen Kommentar. Ich bin auch sehr froh, das es hier wieder läuft, aber wie lange diesmal? Ich habe hier nach der langen Pause nur zufällig wieder her gefunden. Und hätte ich mir da nicht auch zufällig den Link kopiert, würde ich jetzt diese Seite schon wieder nicht finden.

Ich bin zwar übrigens schon blond zur Welt gekommen, aber meine Eltern haben trotzdem in ein H für meinen Vornamen investiert. Da bestehe ich drauf, denn im Gegensatz zu Katrins, sind Kathrins nämlich intilent. (Kleiner Scherz)

Gute Nacht und danke für den Kommentar, Kathrin

 

Hallo Frederico. Ihr fallt doch nur alle über mich her, weil ihr Euch bei Kya einschleimen wollt. Dabei solltet ihr Euch eigentlich schämen, auf einer Seite wie dieser zu sein. (Scherz). Dass die furchtbar leidende Kya, die in meiner neuen Version denselben Namen hat, wie die, die hier mit der Inquisition angefangen hat, ist reiner Zufall.

Nein, jetzt mal ernst. Dein Kommentar gehört mit zu den besten, die ich in den letzten Jahren hier erhalten habe. Was zu dem aus meiner sicht nicht nur ganz passen will, ist ein Kommentar an Chris vorhin von Dir. Deiner Beobachtung nach gibt es hier nur zwei Arten von Autoren. Die einen geilen sich lediglich an ihren eigenen Phantasien auf, den anderen geht es darum, ihren Lesern eine interessante Geschichte zu bieten. Ich meine, wir sind hier ja nicht auf einer Seite, die sich mit der Aufzucht von Weinbergschnecken oder Heimatfilmen beschäftigt. Kann eine BDSM Geschichte überhaupt interessant für andere Leser sein, wenn nicht mal der Autor sie erregend findet? Leiht sich jemand einen Porno, weil er zwar eine gute Hintergrundgeschichte hat, aber sonst nichts? Ach egal jetzt, ich fange mal wieder an, mich zu verstricken.

Ich werde noch heute versuchen, den Kommentar von Dir beim schreiben anzuwenden. Also wenn ich es schreiben nennen darf. Einige sehen es ja wohl so, dass ich versuche, meine Geschichten mit Hieroglyphen und Strichmännchen herüber zu bringen.

Schlaf gut, Kathrin

 

Frederico Verde

In reply to by Kathrin O

 

Hallo blonde Kathrin mit H,

Kya habe ich lediglich erwähnt, weil sie dich so hart beurteilt hat, ohne zu erwähnen, was genau ihr Problem war. Da ich sie nicht kenne, … Aber gut, du hast es als Scherz erwähnt.

Inquisition würde ich es nicht nennen. Kritik, von wem auch immer ist Lob, weil es bedeutet, Aufmerksamkeit erzeugt zu haben. Was will man als Schreibender mehr? Verbrannt wird niemand, allerhöchstens seine Zeilen. Doch meist werden sie vom Autor selbst in die Flammen geworfen. Im Grunde ist das gut so. Phönix aus der Asche. Wiedergeburt ist das Zauberwort. Das Bessere ist des Guten Feind.

Ich meine schon, dass es einen Unterschied gibt, zwischen den beiden von mir erwähnten Gruppen. Ich möchte es mal mit der Malerei oder der Fotografie vergleichen. Nichts ist (meiner Meinung nach) verwerflich daran, ein erotisches ins Pornografische gehende Bild zu kreieren. Doch es gilt der Grundsatz, die Regel (meiner Meinung nach), dass das Werk, soweit es für das große Publikum bestimmt ist, Qualität beweisen sollte. Einfach nur auf die Genitalien draufhalten ist zu wenig. Erotik in der Kunst – und ich denke wir betrachten das Schreiben als Kunst – funktioniert subtiler. Da gibt es Gesetzmäßigkeiten, die zu brechen sicherlich erlaubt ist, aber erst einmal muss man sie beherrschen.

Einige Autoren schreiben lediglich für sich. Denen mag egal sein, ob der Text bei den Lesen Wirkung besitzt. Diese Leute gleichen Hobby-Malern oder -Fotografen, die ihre Bilder im Bekanntenkreis herumzeigen und zufrieden sind, wenn sie dort Applaus bekommen. Andere Autoren gleichen Malern und Fotografen, die ihre Bilder in Galerien bringen wollen. Sie stellen sich der beißenden Kritik, die mitunter schmerzhaft ist. Das stehen sie durch, weil sie von dem Gedanken beseelt sind, besser zu werden, immer besser mit jedem Bild. Da ist es völlig gleichgültig, ob es sich um eine Bergkulisse oder einem sich paarenden Pärchen handelt. Die Frage lautet lediglich: Will ich lernen?

Das Problem mit den Pornos ist, dass der Markt sich aufgelöst hat. In den 70ger Jahren des letzten Jahrhunderts hat es gereicht, Brüste und Schamhaare zu zeigen, um die Leute ins Kino zu bringen. In den 90ger Jahren mussten härtere Geschütze aufgefahren werden. Nun, in den fast 2020ger Jahren ist das meiste ausgereizt. Nackt allein ist zu wenig. Penetration und sei sie noch so deutlich dargestellt auch. In den für jedermann (jede Frau) zugänglichen Studios wird gepeitscht was das Zeug hält.

Ähnliche Abwärtsbewegungen machen die pornografischen oder sadomasochistischen Geschichten. Die reine Beschreibung einer BDSM-Praktik lockt niemanden (okay, einige Verklemmte schon) hinterm Ofen hervor. Es braucht die gute Geschichte, die überraschende Handlung und das Mitgefühl. Und hier greifen die alten Regeln, die ebenso für den Krimi oder die schmalzige Liebesgeschichte gelten.

Das kann und darf man ignorieren, wenn es nur darum geht, ein paar nette Bilder von nackten Frauen mit dem Handy zu schießen. Will man mehr und davon bin ich bei dir ausgegangen, darf man Wind von vorn nicht fürchten.

Viel Spaß beim Schreiben

Frederico

 

 

Du erinnerst mich an meinen Lektor, der mich leider vor dieser Geschichte verlassen hat. Der war auch super gebildet, aber extrem humorlos. Auf die letzte Mail gehe ich jetzt mal noch nicht ein. Muss ich mir ausdrucken, denn es ist etwas zuviel auf einmal für mich.

Und ja, natürlich möchte ich lernen. Eigentlich ist es sogar der Hauptgrund, warum ich hier schreibe, womit wir auch schon mal eine dritte Gruppe zu den Aufgeilern und den Gefallern hätten. Weswegen das mit Kya und der Inquisition natürlich auch nur ein Scherz war. Ansonsten fällt mir aus dem Kopf jetzt schon nur noch das mit dem Wind aus der Mail von eben ein. „Man darf Wind von vorn nicht fürchten“. Das tue ich ganz bestimmt nicht. Höchstens Wind von unten, wenn Leute vor oder hinter mir stehen. Braucht ja keiner wissen, dass ich kein Hös……ach, geht hier ja eigentlich auch niemanden was an.

 

 

Danke Kya, dass du dir noch mal Zeit für mich genommen hast. Nachdem Frederico Verde den Spaß nicht verstanden hatte, du betreibst Inquisition mit mir, dachte ich schon, du verstehst mich auch falsch.

Genau dass was dir fehlte, fehlte mir eigentlich auch, aber ich wollte endlich mal was ab geschlossenes schreiben. Und das geht bei mir wohl irgendwie nur mit Kurzgeschichten. Die aber (dachte ich), sollen dann wenigstens nicht mit so viel drum herum gestopft sein.

Von "50 Shades of Grey" habe ich mal die 3 Filme geschenkt bekommen, und ganz ehrlich, sie sind im Müll. Und tatsächlich aus den Gründen, die du bei mir vermutet hast.

Also deine Kommentare waren auf jeden Fall gut, aber leiden tust du jetzt trotzdem schon in der neuen Version der Geschichte.

Auch dir einen schönen Tag, Kathrin

(Ach so. Bei SoG kann ich mich an gar nichts erinnern, was mit meiner Geschichte zu tun hat.)

Doch, kann ich. Ich hatte ja schon weiter geschrieben, aber bei über 3800 Anklickern nur 13 Bewertungen sagt ja wohl alles. Da schreibe ich doch lieber was neues.

Gruß Kathrin

Frederico Verde

In reply to by Kathrin O

 

Hallo Katrin,

selbstverständlich kannst du. Aber warum willst du nicht? Immerhin hast du einige ehrliche Rückmeldungen erhalten. Das sollte dich motivieren. Es ist auf jeden Fall mehr, als die am gleichen Tag erschienene Geschichte „Zur Dressur schöner fetter Frauen“ erhalten hat. Sie wurde (Stand 18:32 Uhr am 18.01.2018) von 2699 Leuten angeklickt und weder bewertet, noch kommentiert.

Deine Ausbeute liegt über dem Durchschnitt.

Die bdsm-bibliothek.com. ist nun mal ein Forum für Leser in das einige wenige Autoren ihre Manuskripte hineinstellen. Leser lesen. Sie schreiben nicht. Blöd, aber so ist es nun mal.

Was mich aber enttäuscht, ist die scheinbare Tatsache, dass du den Teil einer Geschichte veröffentlichst, ohne sie insgesamt beendet zu haben. Das ist eine der ganz typischen Unsitten bei der bdsm-bibliothek.com. Mir zeigt das, es geht vielen Autoren offenbar nicht darum, ihre Leser mit einer rundum abgeschlossenen Geschichte zu beglücken, sondern einfach mal drauflos zu schreiben. Anfang und Ende bilden nämlich eine Einheit, was dein früherer Lektor sicherlich auch so sieht. Wer ernsthaft schreibt, der veröffentlicht erst, wenn das Gesamtergebnis vorliegt. Oder kennst du einen Maler, der ein halbfertiges Bild an die Wand hängt?

Übrigens, eine Sache ernsthaft zu betreiben, schließt Humor nicht aus.

Beste Grüße

Frederico

 

 

Hallo Frederico

Danke dafür, dass Du noch mal auf mich eingehst. Ja, es waren mit die besten Kommentare für mich, seit dem ich schreibe. Aber mir ging es ja auch mehr um Bewertungen allgemein hier. Der Leser braucht ja nicht mal was schreiben, sondern nur einmal die Sterne anklicken. Dies geschieht aber im Gegensatz zu vor der langen Pause so gut wie gar nicht. Was soll jemand der schreibt denn denken, wenn bei 2000 oder 3000 Klicks gerade mal 10 Bewertungen kommen. Lesen die Leute nur kurz, und verschwinden wieder, weil es nicht ihre Richtung ist, oder nicht gut genug geschrieben, oder zu lang, oder zu kurz? Oder wird alles gelesen, und aus Rücksicht nicht bewertet, weil es zu schlecht ausfallen würde? Oder ist die Bewertungsfunktion defekt? Mir fiel noch mehr ein, habe ich aber schon wieder vergessen. Aber ist doch wirklich deprimierend, wenn viele hier einen zehntel ihrer Bewertungen erreichen, indem sie sich selbst bewerten. Ich erwähne das deswegen so energisch, weil ich das mit als Grund sehe, warum hier viele abspringen. Mir fallen da mehrere auch sehr Gute ein, und das finde ich sehr sehr schade.

Diese Geschichte habe ich übrigens bewusst kurz geschrieben, mit Anfang und Ende im Kopf. Ich habe schon unzählige Geschichten die lang sind in Arbeit, komme damit aber wohl nie zum Ende, weil ich immer wieder was einfüge, aus Angst es zu vergessen. Was ich als fertig sah, wird wieder eine Baustelle. Ich wollte jetzt aber auch tatsächlich mal sehen, ob ich überhaupt noch ein bisschen ankomme. Es ist jetzt kein Scherz, aber ich muss zurzeit Tabletten nehmen, die schon ganz schön Einfluss auf mich haben. Und außer Euch habe ich doch keine andere Quelle, die mir Informationen gibt. Das müsste ich jetzt wohl genauer erklären, aber ich habe gerade keine Zeit mehr. (Mit meinem ein Finger getippse habe ich allein für diese Antwort über eine halbe Stunde gebraucht). Mit ein Grund, warum ich unzählige Ordner voll geschriebenes habe, denn ich bin schon immer froh das festhalten zu können, was ich in dem Moment auch sehe. Aber wahrscheinlich hast du gerade keine Ahnung, was die Alte hier eigentlich von Dir will.

Grüße aus Hamburg, Kathrin

 

 

Frederico Verde

In reply to by Kathrin O

 

Hallo Kathrin (sorry für das vergessene H vom letzten Mal),

kurz vor dem letzten Verschwinden der BDSM-Bibliothek habe ich einige Kommentare zum Bewertungssystem geschrieben. Nun, ich weiß nicht, ob du die gelesenen hast. Schon seinerzeit hatte ich große Probleme mit der Art und Weise, wie hier geurteilt wird. Einfach ein Sternchen vergeben, ist meiner Meinung nach zu wenig. Für was stehen denn die Dinger? Es gibt keine Kriterien.

Normalerweise funktioniert ein Bewertungssystem folgendermaßen: Es werden Fragen gestellt und der Beurteilende arbeitet sich durch eine Liste unterschiedlichster Kriterien. Nimm zum Beispiel das Portal booking.com. Nachdem du in einem Hotel gewohnt hast, will booking.com wissen, wie dir das Hotel gefallen hat. Dann vergibst du aber nicht einfach nur eine Wertung, also eine Gesamtnote, sondern wirst nacheinander nach der Qualität der Freundlichkeit, der Sauberkeit, der Ausstattung, der Lage, etc. gefragt. Jeder einzelne Punkt erhält eine Benotung. Alles zusammen ergibt einen Durchschnitt, den Gesamtwert. So ist einigermaßen ausgeschlossen, dass ein Hotel gerade mal ein Ausreichend oder Mangelhaft erhält, nur weil ein Gast Probleme mit der, in seinen Augen zu modernen, Ausstattung hat. Außerdem dürfen ausschließlich Leute bewerten, die wirklich auch Gäste des Hotels waren.

Um eine ähnlich gerechte und vor allem aussagekräftige Beurteilung zu erhalten, müsste die BDSM-Bibliothek ähnlich verfahren. Wenn jemand eine Geschichte benoten möchte, wäre es notwendig, die Bewertungen unterschiedlicher Kriterien abzufragen, zum Beispiel: die Originalität, der Schreibstil, der Punkt Orthographie und Grammatik, die Logik und vor allem der Spannungsbogen vom Anfang bis zum Ende. Das aber wollen viele Leser nicht. Das macht Mühe, weil es Nachdenken erfordert. Außerdem kann die Qualität eines Manuskripts nur dann benotet werden, wenn es vollständig vorliegt – und ja, man sollte eigene Texte nicht bewerten dürfen. Hinzu kommt, dass es Freundesgruppen gibt, die sich gegenseitig mit Sternen versehen und dann existieren noch die sogenannten Ein-Sterne-Bomber, die Spaß am Niederknüppeln haben. Aus der Anonymität heraus, ist es leicht, Gift zu verspritzen.

Wie gesagt, das war bereits mehrmals Thema bei der BDSM-Bibliothek. Das Problem ist meiner Meinung nach nicht, wie viele Leute bewerten, sondern dass die Bewertungen wenig bis keinen Wert besitzen, wenn die Bewertungskriterien fehlen. Als die willkürlich gesetzten Sterne dann sogar auf die Startseite gepackt wurden, habe ich den Beschluss gefasst, an dieser Stelle keine Geschichten mehr zu veröffentlichen.

Einen viel größeren Wert als die Sterne hatten die Kommentare, also solche die über ein: „Finde ich klasse was du schreibst“, hinausgingen. Früher gab es in der BDSM-Bibliothek einige gute und wirklich ambitionierte Autoren. Von denen einen Kommentar zu erhalten, kam einem Ritterschlag gleich. Allerdings regnete es keinesfalls immer warmen Applaus. Häufig handelte es sich um scharfe Kritik. Auch meine Texte wurden mitunter heftig zerrissen. Das war für mich natürlich unangenehm, da mir das Manuskript komplett vorlag, obwohl gerade erst der Teil 2 das Licht der Öffentlichkeit erblickt hatte. Dummerweise musste ich nämlich vielfach erkennen, dass die Kritiker richtig lagen.

Leider sind diese Autoren mit dem mehrmaligen Abschalten der BDSM-Bibliothek verschwunden. Schade. Einigen schicke ich meine Manuskripte nun persönlich zu. Zum Glück haben wir unsere E-Mail-Adressen ausgetauscht.

Anderes Thema:

Das Problem, dass zig Geschichten im Kopf herumschwirren, aber lediglich die Anfänge auf Papier stehen, bzw. sich auf dem Rechner befinden, kenne ich auch. Mein Tipp: – den ich ständig auch mir selber geben muss – wähle aus, wovon du glaubst, dass es die beste Qualität besitzt, nimm alle Kraft zusammen und bringe es zu Ende. Du wirst erleben, dass du mindestens einmal an einem Punkt kommst, wo das Schreiben keinen Spaß mehr macht. Den musst du überwinden. Es ist immer leicht und spaßiger, eine neue Sache zu beginnen, sie bis zum Ende zu bringen artet in Arbeit aus. Das ist so.

Doch selbst wenn der letzte Satz formuliert wurde, ist die Anstrengung noch nicht abgeschlossen. Dann folgt nämlich die Verfeinerung. Dafür ist eine gute, also dezidierte Kritik extrem hilfreich. Und anschließend hast du wieder Arbeit an der Backe.

Zitat: „Ich wollte jetzt aber auch tatsächlich mal sehen, ob ich überhaupt noch ein bisschen ankomme. (…) Und außer Euch habe ich doch keine andere Quelle, die mir Informationen gibt. Das müsste ich jetzt wohl genauer erklären, aber …“

Okay. Wenn du dich zu dem Thema unter Ausschluss der Öffentlichkeit unterhalten möchtest – was meiner Meinung nach besser funktioniert – biete ich dir an, was ich bereits einigen Autoren mit Erfolg angeboten habe, kontaktiere mich per Mail: frederico.verde@web.de

Grüße aus Berlin

Frederico

 

 

In reply to by Frederico Verde

sind mal echt gute Ideen/Vorschläge mit dem Bewertesystem^^ muss ich schon sagen. Leider muss ich Dir aber auch Recht geben, dass sich die meisten wohl nicht damit aufhalten, genauer darüber nachzudenken, was im Endeffekt die Sternebewertung rechtfertigt, die abgegeben wird oder bereits wurde. Deinen Ausführungen folgend werde ich mir nun meine Gedanken machen, wenn ich eine Geschichte bewerte, die ich las. Vielen Dank dafür, lieber Frederico.

LG Kya

P.S.: Liebe Kathrin, ich kann Dir nur anempfehlen, diesem Angebot Folge zu leisten, was Frederico Dir machte, also sich mit ihm weiterhin zusammen zu setzen.

LG Kya

Frederico Verde

In reply to by Kathrin O

Wer von uns wird schon berühmt und reich, der es noch nicht ist?

 

Ich habe mal alles von Kya`s Gemeck…..äh…..Tipps, bis zu denen von Frederico zusammengefasst, und irgendwie fühle ich mich jetzt noch blonder. Das ist zuviel auf einmal für mich. Ich versuche seit zwei Tagen alles zu beachten, na ja, und zu beachten, und zu beach….., und dann gehe ich lieber runter zur Elbe, Schiffe kucken. Muss ich im Bereich BDSM denn wirklich so viel beachten? Dann kann ich ja gleich irgendwo schreiben, wo sich nicht nur so versau…..ähm……lüster…...ähm……(sollte ein Scherz werden, wurde aber nichts). Ne, jetzt mal ehrlich. Gibt es hier bei uns nicht auch welche, denen nur meine Erinnerungen und Fantasie genügen? Oder wenigstens einen? Kann auch ruhig ein ganz kleiner sein, mit Bauch und Glatze. (Sorry, habe etwas Sekt getrunken). Also jetzt ganz wirklich. Ich wollte mich mal ganz ganz super bedanken, für die Kommentare, und sogar die Hilfe, die mir von Tony und Frederico angeboten wurde und wird. Normalerweise verschwindet hier ja immer alles schnell im Keller, sowie ein paar neue Geschichten da sind. Die Hilfe werde ich auch brauchen, muss mir aber irgendwie für den Anfang wohl erstmal das wichtigste heraus picken. Seid ihr noch wach? Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, Kathrin

 

In reply to by Kathrin O

Klein -check. Bauch -check. Glatze - check.  Diese Geschichte hat das Kopfkino angeworfen - check. Gefällt mir -check.

Der Grund warum ich nicht bewertet hatte: Ich hatte keine Lust, mich anzumelden. Aber wenn du so direkt fragst: Ja.

Schreib doch einfach weiter. Nicht, um perfekt zu sein, sondern um Deine Fantasie (und die der Leser) weiterzuspinnen. Du hast einen guten Schreibstil und böse Ideen. Was will man mehr?

Wieso Hilfe von Anderen? Wenn ich etwas im Stil von Tony oder Federico lesen will, kann ich ja eine Geschichte von Tony oder Federico suchen. Dort finde ich aber nicht den speziellen Stil  von der mal angeheiterten und mal betrübten Blondine mit dem h im Namen.

Frederico Verde

In reply to by Kathrin O

 

Hallo Kathrin,

das Portal BDSM-Bibliothek besitzt im Prinzip zwei Ausrichtungen und beide stecken bereits im Namen.

Zum einen geht es um Geschriebenes, also Literatur. Zumindest sollte man erwarten dürfen, dass dies bei der Bezeichnung „Bibliothek“ der Fall ist. Ist es aber Literatur, die hier zum Besten gegeben wird, so gelten all die diesbezüglichen Regeln. Somit ist es tatsächlich egal, ob sich eine Geschichte mit der Aufklärung eines Mordes beschäftigt (Krimi), mit dem Verlieben eines Mannes in eine Frau (Liebesroman), der Beschreibung einer mutigen Reisenden (Abenteuerroman) oder eben die BDSM-Erlebnisse einer Frau sowie eines Mannes. Wenn es eine Geschichte sein soll, so benötigt sie einen interessanten Erzählstoff, eine in sich stimmige Logik, spannende Dialoge, einen Spannungsbogen über die ganze Geschichte hin weg, etc.

BDSM-Schriftgut sollte sich – meiner Meinung nach – in der literarischen Qualität nicht von dem Geschriebenen anderer Gattungen unterscheiden. Das „BDSM“ in der BDSM-Bibliothek legt lediglich das Thema fest. Dies sind: Dominanz, Unterwerfung, Bestrafung und Schmerz. Beim „echten“ praktizierten BDSM geschieht dies spielerisch. Die praktizierten Demütigungen sind nicht echt. Andernfalls würde man es ja Folter und Vergewaltigung nennen müssen. Da BDSM jedoch mit dem sogenannten „Kopf-Kino“ arbeitet, also mit dem Hineintauchen in eine erdachte eigene Wirklichkeit, würde ich auch die „Folter-Geschichten“ zur BDSM-Literatur zählen. Sie sind – meiner Meinung nach (eine allgemeingültige Aussage gibt es meines Wissens nicht) – das Futter für das „Kopf-Kino“. Gut gemacht, sollten sie ein ähnliches Gruseln erzeugen wie bei einem Krimi. Gut gemacht, meint jedoch auch, dass die „Folter-Geschichten“ mehr als lediglich die Beschreibung der Grausamkeiten sind. Ein Krimi ist schließlich auch mehr als die Darstellung des Mordes, eine Liebesgeschichte mehr als die Schilderung des Liebesspiels.

Für gefährlich halte ich allerdings Geschichten in denen die Unterscheidung zwischen Folter und Lustschmerz fehlt. Da heißt es dann zum Beispiel: „Ich hatte Todesangst aber fand es aber geil.“ Nur ein Psychopath, also jemand der an einer dissozialen Persönlichkeitsstörung leidet, glaubt, dass sein Opfer gerne vergewaltigt wird.

Allerdings ist dies mein Anspruch an die eingereichten Manuskripte der BDSM-Bibliothek – und der sind nicht bindend.

Wenn es dir einfach nur darum geht, deiner Fantasie freien Lauf zu lassen, dann ist das selbstverständlich auch okay und wird seine Fans finden. Davon bin ich überzeugt.

Beste Grüße aus Berlin

Frederico

 

 

Das habe ich jetzt auch mal gebraucht. Wollte gerade schon ins Bett, und wenigstens froh sein, dass ich mir schon die Nägel selbst lackieren kann. (Jetzt habe ich wirklich einen sitzen). Also baut wirklich etwas auf, was und wie Du schreibst. Aber Hilfe brauche ich wirklich, veröffentliche sogar deswegen zum größten Teil hier. Mein Ziel ist ja, die Bibel und Harry Potter zu übertreffen, und da muss ich eben noch etwas Gas geben. Schön dass Du auch noch, oder wieder da bist, Kathrin

 

... auch von mir. Unstrukturiert und nur zu dem, was mir noch zu Autorin, Text, Kommentaren u.a.m. betreffs Thema spontan einfällt. Zuerst möchte ich dir Kathrin sagen: Schreib einfach, was dir in den Sinn kommt oder/und du erlebst, nieder! Egal, wer hier veröffentlicht, jeder hat seine kleinen und großen Schwächen - nicht nur literarisch betrachtet. Und damit das ein für allemal klar ist: ich nehme mich da absolut nicht aus!

Mein zweiter Gedanke gilt Nosferatu. Ich denke, guter Mann, du liegst mächtig falsch. Wenn ich, und hier spreche ich vor allem für mich, helfe oder Hilfe anbiete, dann immer mit der unmissverständlichen Prämisse, dass ich niemals jemandem meinen Stil (den es übrigens nicht gibt!!!) aufdränge oder aufdrängen möchte. Jedem sage ich vorab ausdrücklich, dass ich genau so nicht agiere. Eine sehr intensive Zusammenarbeit gab es in der Vergangenheit unter anderem und vor allem mit Raale. Und was soll ich dir sagen? Die beste Geschichte von ihr ist in meinen Augen eine, wo sie all meine Hinweise, Gedanken, Ratschläge, Reden usw. in den Wind schlug und 1:1 das veröffentlichte, was ihrerseits bereits vorlag. Diese meine Herangehensweise können dir sicher etliche andere Autor*innen bestätigen. Mit anderen Worten: du hast bisher immer das Original gelesen, nie meine "Verhunzung". Auch bei Gemeinschaftsproduktionen ist das mein oberstes Prinzip. Denn jede/r soll doch bitte schön sie/er selbst bleiben! Genau so, wie du es forderst und dein Wunsch ist.

Mein dritter Gedanke gilt Frederic. Viel Richtiges, was da aus deinem "Munde" kommt. Doch diese Diskussion, was und vor allem wie bzw. in welcher Form/Qualität nebst Anspruch hier seinen Platz findet, ist vermutlich so alt wie Megs Seite. Im Grunde ist sie müßig, denn einen allumfassenden gemeinsamen Nenner wird es nie geben. In dieser Hinsicht muss ich nicht einmal über besondere prophetische Fähigkeiten verfügen.

Der letzte Gedanke gilt Kathrin. Du hast Spaß am Schreiben und, ich dürfte nicht weit daneben liegen, Lust an der Lust. Das ist viel, sehr viel! Lass dir beides nicht nehmen! Wenn ich dein "Gemecker" aufgreife und durchdenke, dann kann ich nicht erkennen, dass du und deine Geschichte zu wenig Beachtung finden. Momentan sind es 19 Bewertungen. Das liegt vergleichbar zu vergangenen Zeiten in einem durchaus höheren numerischen Bereich, zumal die Story ja auch erst ein paar Tage online ist. Die Bewertung hat derzeit 4,3 Sternchen als Schnitt. Auch nicht zu verachten. Leser sind es 4470, auch nicht schlecht. Bleiben also noch die Kommentare, Anzahl und Inhalt derselben. Beides ist ebenso beeindruckend. Sehr viel Reaktion für vergleichsweise wenig Text. Kannst dich also genauer betrachtet entspannt zurücklehnen und mehr oder weniger zufrieden lächeln.

Tja, das war's, so ganz spontan und auf die Schnelle. Wollte ja auch keinen Roman schreiben, sondern nur kurz Laut geben. Hoffe, du hast jetzt wieder Zeit für neue Geschichten und Erlebnisse, vielleicht sogar Abenteuer. Zu gönnen ist es dir!

Ciao

Tony

Hallo Kathrin O,

mir gefällt die Geschichte sehr und ich hoffe du lässt dich nicht abschrecken und schreibst diese weiter.

Ich bin schon ganz gespannt, was Sophie noch alles erwartet und was ihr mit seiner neuen anstellt.

LG

M.

Hallo Kathrin O,

mir gefällt die Geschichte sehr und ich hoffe du lässt dich nicht abschrecken und schreibst diese weiter.

Ich bin schon ganz gespannt, was Sophie noch alles erwartet und was ihr mit seiner neuen anstellt.

LG

M.

 

Danke für die letzten Kommentare, aber einiges wird jetzt glaub ich zu kompliziert für mein Köpfchen. Tony, wenn Dir von mir etwas wie Gemecker vorkommt, soll es wirklich nur Spaß sein, aber bei Dir melde ich mich ja sowieso mal wegen meiner neuen Geschichte. Aber bei Dir Frederico, verstehe ich einiges nicht mehr oder falsch. Du schreibst, BDSM bedeutet Dominanz, Unterwerfung, Bestrafung und Schmerz. Nichts von dem muss z.B. bei Bondage vorkommen. Auch Vertrauen erwähnst Du nicht, und ich meine, es gibt nicht sehr viel anderes im Leben, wo man das so intensiv haben, oder geben kann, und muss. Und Lust? Was ist mit Lust? Und Fantasie? Und träumen? Mein Ex hat mir mal mit Suffkopf gestanden, dass er öfters den ganzen Tag einen hoch hatte, nur beim nachdenken, was er mit mir machen könnte. Und nicht so extrem, aber öfters habe ich mich das auch gefragt. Ich war drei Tage unterwegs, und höre jetzt mal lieber auf, für den Fall, dass ich gerade gar nicht weiß, was ich schreibe. Ganz viele Grüße aus Hamburg, Kathrin