Fremde Sitten - Teil II - Yoshas Drill

 

Yoshas Drill

Zu meiner Überraschung meldete sich Shaya sofort: „Ich! Ich würde Dich gerne begleiten!"

Sie schritt auf Yosha zu und strich ihr mit der Hand über Brüste und Rippenbögen. „Du bist so schön...", sagte sie versonnen.

Yosha erwiderte die Liebkosung und küsste Shaya zärtlich und sagte: „Du aber auch, Du machst mich richtig an..."

Als sie fortfahren wollte, Shayas Brüste zu streicheln, nahm jene Yoshas Hände, küsste diese und sagte „Nein, bitte noch nicht! Bitte erst nachher, wenn ich gefesselt bin - ich ...", sie stockte, „ich weiß nicht, was das ist, aber würde mich gerne auf jene Art völlig in Dich fallen lassen ... ich ... ich kann es nicht besser ausdrücken..."

Yosha lächelte und sagte sanft: „Du hast das sehr gut ausgedrückt und ich freue mich darauf. Dein Supervisor wird Dich nachher vorbereiten und ich sorge dann für Deinen Körper. Aber -", sie lachte kurz auf, "ich denke nicht, dass ich meine Hände selbst im Zaun halten kann. Man könnte mich zur Sicherheit ja ... fesseln?".

Dann, an mich gewandt, mit verführerischem Unterton in der Stimme: „Wärst Du vielleicht so freundlich?"

 

Das war ein Test – ganz eindeutig. So etwas war zu erwarten gewesen.

Zweimal musste sie mich nicht bitten; ich zog mein Oberhemd aus, nahm einen Satz der Handschellen, die auf dem Gang vom Thronsaal zum Verlies benutzt worden waren, prüfte, ob die Schlüssel passten und wollte gerade zu den beiden Frauen hinübergehen, als mich eine Aktion von Yosha in ihren Bann zog und ich, wie vom Donner gerührt, inne hielt.

Yosha machte einen Schritt rückwärts, stellte die Füße so exakt nebeneinander, dass die Knöchel sich berührten, drückte die Knie durch und richtete sich kerzengerade auf, nahm eine Haarspange heraus, drehte ihr Haar mit einer gekonnten Bewegung zum Zopf und steckte jenen hoch. Dann schob sie Zeigefinger in die Bänder ihres Strings und ließ, bei durchgedrückten Beinen, den Oberkörper auf die Knie sinken; dabei zog sie ein einer fließenden Bewegung ihren String bis zu den Sohlen Ihrer Heels herunter. Dann richtete sie sich wieder kerzengerade auf drückte den Rücken zum Hohlkreuz durch, drehte ihre Hände so, dass die Handflächen nach außen und die Daumen nach hinten zeigten und führte die Hände auf den Rücken, tat einen weiteren Schritt rückwärts, zog die Schultern zurück und senkte leicht den Kopf.

Die Aktion hatte nur ein paar Sekunden gedauert, aber wie es schien, hatte Yosha in dieser Zeit nicht nur ihr Kleidungsstück abgestreift, sondern zugleich eine Metamorphose von ihrem freundlichen und heiteren Alltagsego hin zu einer Art tieferen, wahreren Selbst vollzogen. Die Frau, sich dort darbot und demütig erwartete, gefesselt und ganz nach Ihrer Gespielin Gutdünken zum Höhepunkt gebracht zu werden, atmete und verströmte Sex – ja, sie schien Sex sein.

Nur Nomi sagte etwas, nämlich: „Wow!" - mehr war auch wirklich nicht zu sagen; sie sprach so das aus, was, dem atemlosen Schweigen im Raum nach zu urteilen, wohl jeder Zuschauer dieser Aktion gedacht hatte; eine solche Inbrunst des Sich-Darbietens hatte wohl keiner von uns je zuvor erlebt.

Als ich mich aus meiner Starre endlich gelöst hatte und endlich bei den Frauen angelangt war, hob Yosha mit einem kurzen seitlichen Blick auf die Handschellen leise an: „Könntest Du beide Ringe bitte...", aber ich legte ihr den Zeigefinger sanft auf die Lippen und sagte lächelnd: „Kein Sorge! Ich denke, ich weiß, was Du möchtest." "

In der Tat – anscheinend die ganz große Show. Gerne!

„Ich danke Dir", erwiderte Yosha leise und schaute wieder nach vorne.

 

Arrest

Als ich hinter sie gelangt war, sah ich, das ihre Hände in der Tat, wie von mir vermutet, exakt richtig lagen für jene Art von Handfesselung, die man als Schmetterlingspose bezeichnen könnte - die Handgelenke waren, mit der Seite auf ihrem perfekten kleinen Po ruhend, exakt an der Oberseite der Handwurzel aneinander gelegt, die Hände hielt sie dabei so angewinkelt, dass die Linien der Handrücken einen Winkel bildeten, der etwas kleiner war als der Winkel zwischen den Unterarmen.

Ich nahm Schlüssel und Handschellen in die rechte Hand, tastete mit Daumen und Zeigefinger meiner linken Hand sehr sanft nach ihrer Pulsadern. Diese leichte Berührung quittierte Yosha, indem sie Ihren Kopf leicht drehte und mir ein Lächeln schenkte. Ich legte einen Ring der Handschellen knapp oberhalb meiner Finger erst locker um beide dargebotenen Handgelenke, schob den Kopf eines der flachen Schüssel als Abstandhalter neben Yoshas linkem Puls mit in den stählernen Ring und drückte diesen dann vorsichtig weiter durch die Rasten, bis der Ring an der anderen Seite Kontakt zur Haut hatte.

Es war dabei so still im Raum, dass die Mauerquader in leichtes Echo des metallische Klicken zurück warfen und ich keine Schwierigkeiten hatte, die Klicks zu zählen.

Dann entließ ich ihre Handgelenke aus meinem Griff, legte ihr den zweiten Ring unterhalb des ersten, mit der gleichen Technik an und zählte, wie gehofft, einen Klick mehr.

Als die Prozedur abgeschlossen war, fasste ich Yosha von hinten an beiden Schultern und flüsterte so leise, dass nur sie und Shaya es hören konnten: „Du hast sehr brav still gehalten, jetzt bleib bitte genau so erst mal noch stehen, damit Shaya und ich in Ruhe Deine Fesselung abschließen können."

Yosha seufzte leicht und hauchte: „Ich rühre mich nicht ohne Kommando. Versprochen."

Es war nun Zeit, Shaya wieder in die Aktion einzubeziehen, deshalb fragte ich sie „Welche Farbe sollen weitere Fesseln haben, die wir ihr anlegen?"

Shaya schien erst etwas überrascht, kam dann aber schnell genug in die Situation hinein.

„Rot. Das passt am besten zu Haut- und Haarfarbe."

Sie ließ verspielt eine Hand über Yoshas, durch die Körperhaltung gespannten, Körper gleiten, was jener erneut einen Seufzer entlockte.

 

Selbstaufgabe

Dann nahm ich sicheren Stand und umfasste sie fest mit beiden Armen und rief den anderen Frauen zu: „Nomi, Keyla! Sucht bitte einen extra breiten, langen, roten Riemen mit starkem D-Ring, ein mittelbreites rotes Halsband mit zwei D-Ringen und eine rote Oberarmfessel mit Zugmechanik und Rückenstück heraus!", und ergänzte: „Und einen weichen roten durchlochten Ballknebel mittlerer Größe!"

Ich erklärte Yosha: „Keine Sorge, den Knebel werde ich Dir nur umhängen und einsetzen, aber jetzt nicht festschnallen; ob Shaya Dich später knebelt, liegt bei ihr. Du sollst nur beim Fesseln auf den Ball beißen können". Yosha nickte kurz zur Bestätigung.

Dann rief ich den beiden Frauen, die bereits den gewaltigen Fundus an Fesseln, der an einer Wand auf großen Haken deponiert war, durchsuchten, noch zu: „Und bringt bitte den schmalsten, gepolsterten, schwarzen Lochriemen mit, den Ihr finden könnt!", was einen fragenden Blick von Shaya hervorrief.

„Den brauchen wir nur zeitweilig für ihre Fußgelenke", erklärte ich, aber Shaya konnte nicht wissen, was genau ich damit meinte, weshalb Yosha leise ergänzte: „Das ist, um meinen Fluchtreflex zu unterdrücken."

Mir war schon beim Eintreten aufgefallen, dass sich an der Seite des großen Saals, in der wir uns unter der Decke ein Schienensystem für Flaschenzüge angebracht war und ich forderte Shaya auf, einen Flaschenzug über uns in Position zu bringen.

Als die drei Frauen beschäftigt waren, flüsterte Yosha, die ich immer noch durch meinen Griff sicherte, mir zu: „Das ist sehr aufregend für mich. Danke, dass Du auch mir solch eine Session schenkst! Es ist Jahre her, dass das an mir vollzogen wurde..."

Ich gab zurück „Ich danke Dir, dass Du mir und vor allem meinen Gefährtinnen diese ganze Sache hier nicht schwerer machst als unbedingt nötig."

„Ich sehe, dass Ihr in Ordnung seid. Und das sieht auch die Königin - sie hat die Strafe ganz gewiss nicht gerne verhängt!"

„Das weiß ich und das wissen auch die Drei; mach Dir keine Sorgen - wird schon werden!"

Ich griff mit einer Hand an ihre Stirn und zog ihren Kopf leicht nach hinten, so dass sie mich ansehen konnte, und sagte, um Sanftheit in der Stimme bemüht: „Jetzt lass dich fallen und denk nur an Deinen Körper, an Shayas Hände und spüre die Spannung, die die Fesseln erzeugt. OK?"

Yosha nickte leicht und schloss die Augen.

Keyla und Nomi trafen mit den benötigten Dingen, kurz nachdem Shaya den Flaschenzug in Position gebracht hatte, ein. Ich lies mir die Oberarmfessel und den Knebel reichen; den Rest blieb für Shaya.

Dann fuhr ich fort: „Shaya, leg Ihr jetzt den breiten Gürtel locker und knapp unterhalb der Rippen an, den Ring nach vorne, klinke den Haken des Flaschenzuges ein und dann – ziehen! - bis der Gurt sie sichert. OK?"

„Aye!“ kam die Bestätigung zurück; Shaya ging souverän mit Gurt und Flaschenzug um und realisierte die Maßnahme im Handumdrehen.

Yosha flüsterte ich zu: „Streif jetzt die Heels ab und stell Dich fest auf beide Füße, bis Sie Dich anhebt". Sie gehorchte sofort und kickte die Heels weg.

"Jetzt bitte kleine Schritte nach vorne, bis Dich der Hub mühelos auf den Zehenballen stehen lässt. Kein Sorge, ich bin dicht hinter Dir!"

Yosha machte das prima; sie verstand anscheinend genau, dass ich wollte, dass der Großteil Ihres Gewichtes auf dem Haltegurt ruhe.

Ich trat dicht hinter Yosha, so dass sie fühlen konnte, dass mein Körper ihr zusätzlich Halt bot,schloss die Schnalle des Knebels in der letzten Lochung und streifte Yosha den Knebelriemen über den Kopf. Dann bot ihr den Ball dar und sie legte den Kopf zurück öffnete den Mund weit und biss leicht in den weichen Ball, wie ich an der Anspannung ihres Kiefers erkennen konnte.

„Shaya, jetzt fessele mit dem dünnen Riemen ihre Füße unterhalb der Köchel aneinander!". Ich betonte nochmal: „Unterhalb der Knöchel!".

 

Intermezzo

Als Shaya sich ans Werk machte, hörte ich einen Stoßseufzer von Nomi - von ähnlichen Spielen mit ihr wusste ich, dass dort auch bei ihr eine erogene Zone war. Als ich zu Nomi und Keyla hinüber sah, die sich, nachdem sie die Utensilien ausgehändigt hatten, wieder von unserer Gruppe entfernt hatten, stellte ich fest, dass sie zwar - noch - nicht ihre Hände in die Strings eingeführt hatten, aber bei beide hatten eine Hand flach auf das dünne, und mittlerweile nicht nur feuchte, sondern sichtlich nasse, Dreieck an Spitze, das ihre Scham bedeckte gelegt, und die Mittelfingerknöchel waren sichtlich weiß von Anspannung.

Keyla bemerkte meinen Blick und lächelte gequält. "Das ist einfach zu heiß, was da gerade passiert!"

„Hey, was erwartest Du? Was sollten wir denn derweil anderes tun, als uns zu streicheln?", brachte sich Nomi ein, mit einem Anflug von Ärger in der Stimme.

Solchen Ärger konnte ich zwar in dem Moment ganz und gar nicht gebrauchen, aber Recht hatte sie - da musste ich etwas klären.

Yosha trug ich kleine Übungen zur Lockerung von Schultern und Rücken auf, Shaya instruierte ich, wie sie dabei unterstützen konnte, dann strich ich der Gefesselten einige Haare von der Stirn und küsste sie dort leicht, verständigte mich per Blickkontakt mit Shaya, die mir zunickte und ging zu den anderen Frauen hinüber.

„Keyla, Nomi, Ihr müsst selbst wissen, was ihr wollt, aber ich muss Euch nachher noch recht ziemlich streng auf diese ..."

„Strafböcke?", schlug Nomi vor.

„Gutes Wort. Ich muss Euch nach Ablaufplan nachher noch streng auf diese Strafböcke schnallen und würde Euch dabei auch maschinell abreiten lassen; dazu wäre es gut, wenn Ihr dann genauso heiß wärt wie jetzt." "Es sei denn, Ihr wollt dabei nicht abreiten..." , fügte ich, ebenfalls mit ironischem Unterton, hinzu.

„Doch, sicher wollen wir das!", sagte Keyla und Nomi pflichtete bei.

„Was könnten wir denn tun. um unsere Erregung dort zu halten, wo sie jetzt ist?", fragte Keyla dann, merklich um eine rasche Lösung bemüht.

OK, eine Sache geht immer:

„Zieht Euch aus, ich fessele Euch die Hände auf den Rücken. dann kniet Ihr Euch einander gegenüber und benutzt nur dem Mund!", sagte ich und ergänzte: „Aber nur oberhalb der Gürtellinie und unterhalb sensibelster Bereiche. Kriegt Ihr das hin?"

Zugegeben - nicht sonderlich originell, aber

Keyla nickte: „Ich bin nicht sicher, aber ich denke schon", dann, an Nomi gerichtet: „Nun komm, schöne Freundin, das macht bestimmt Spaß.“

Wie es nicht anders zu erwarten gewesen war, ließen sich die Frauen nicht lumpen und versuchten sich an dem Drill, den Yosha vorgemacht hatte.

Erneut solche Art Drill von Frauen mit solchen Formen und solch phantastischen, langen, schlanken Beinen mitzuerleben machte mir schmerzlich bewusst, wie lange ich schon eine eisenharte Erektion durch meine, sehr bewusst für diesen Tag ausgesuchte, sehr feste Unterwäsche im Zaun hielt...

Bevor ich versehentlich noch Hand an mich selbst legen würde, nahm ich lieber schnell zwei kurze rote Lederfesseln samt farblich passenden Halsbändern von den Wandhaken zur Hand..

Die Frauen standen exakt so in Pose, wie Yosha es vorgemacht hatte und es dauerte deshalb nur Sekunden, beiden die Handgelenke auf gleiche Art zusammenzubinden.

„Gewöhnt Euch bitte an, die Hände in dieser Pose, auch ohne durch eine Oberarmfessel dazu gezwungen zu sein, möglichst weit nach unten zu drücken - nicht einfach bequem im Kreuz ruhen lassen! Das gibt außerhalb Eurer Zelle sonst nämlich Extrastrafen!", sagte ich, als ich Nomi das Halsband anlegte.

Beide nickten, um ihr Verstehen anzuzeigen und ich drückte Nomi einen Kuss auf Stirn und Mund und berührte sie sacht an den Rippenbögen und am Bauch , was ihr, wie ich wusste, gefiel; der Blick, mit dem sie mich daraufhin bedachte, zog mir fast die Hosen aus.

Als ich auch Keyla ein Halsband umgelegt hatte, schaute sie mich aus Ihren großen, grünen Augen belustigt an; sie verstand genau, dass ich nicht so genau wusste, ob ich mit ihr, die mir an Bord freundlich, aber mit professionellem Abstand begegnet war, genauso intim verfahren könnte (sollte ? dürfte?) wie mit Nomi.

 

Einschub - Nomis Prinzipien

Wann immer mich Freunde fragen, was mir an Nomi Blackfeather Brannigan als Erstes aufgefallen war – chst ihrem Aussehen und Charme, versteht sich - so nenne ich ihre absolute Konsequenz in Bezug auf den Umgang mit Freund und Feind.

Feinde, zum Beispiel Sklavenhändler von Sirius 3, jagte sie durch jeden Meteoritenschwarm und Ionensturm und ohne Beachtung von auf Risiken für ihr eigenes Leben, solange bis sie jener habhaft wurde und jener lebendes „Handelsgut“ in Sicherheit war, worauf sie meist das Piratenschiff schrottreif schoss und in Schlepp nahm; hatten sie gerade kein derartiges „Gut" an Bord, dann gab sie deren Schiff samt der Schurken an Bord ohne viel Federlesens per Torpedofächer „dem Vakuumfeld zurück“, wie es gerne ausdrückte.

Jene Unnachgiebigkeit in der Verfolgung von Feinden war es übrigens auch gewesen, die unserer rechtswidriges Eindringen in das Hoheitsgebiet der K'Varianer verursacht hatte:

Als lediglich ziviler Ranghöchster an Bord konnte ich keine Sekundäreinsätze befehlen oder abbrechen, und bei der Abstimmung unter den Flagoffizieren und ranghöchsten Würdenträgern, welche auch Nomi als C0 gemäß Raumflotten-Vorschrift für außerplanmäßige Feindbekämpfung, veranstalten musste, unterlag ich mit 1:3 mit meinem Vorschlag, die Sache der K'Varianischen Raumabwehr zu überlassen; obwohl ich gerne Piraten jage, war es kein gutes Gefühl, meine Begleiterinnen, die um die seltsame Strafe, die Eindringlinge auf K'Varia Prime erwartete, durchaus wussten, auf diese Weise für ehrenvolle Absichten derartiges Ungemach sich aufladen zu sehen; noch dazu, da meine eigene Einreise in das K'Varianische Hoheitsgebiet eben völlig legal war und ich selbst dabei gar keine Strafe riskierte.

Zumindest hatte Nomi den erstrebten Jagderfolg; dem Kreuzfeuer der herannahenden K'Varianischen Flotte und unserem Beschuss von Achtern konnte das Piratenschiff nicht lange standhalten und kehrte alsbald „in das Vakuumfeld ein“.

 

So konsequent Nomi in der Bekämpfung von Feinden war, so konsequent war sie auch dabei, Freunden zu helfen. Sei es, männliche Offiziere hinreichend lebendig, durch Einsatz geballter Weiblichkeit, aus Meinungsverschiedenheiten in Spielunken herauszuholen; sei es, bei Rettungsmissionen hart an der Grenze zur Subordination dem Stab gegenüber - Nomi war zur Stelle.

Ferner hatte sie ein untrügliches Gespür dafür, dass Freunde demnächst in die Klemme geraten könnten und plante - ohne viel Brimborium - entsprechende Notfalllösungen oft im Voraus ein.

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Jedenfalls war ich im Verlies auf K'Varia Prime in keiner kleinen Misere - wie sollte ich den Weg zu, in der Situation eigentlich notwendiger, Intimität mit Keyla, eben Prinzessin Keyla von Rigel 7, somit also der Frau, die in nicht allzu langer Zeit unter anderem das größte Rohstoffimperium des Quadranten regieren würde, finden? Aber Nomi hatte, wieder einmal, vorgesorgt:

„Pass mal auf, mein Großer!“, hob sie an, „Keyla und ich. Heute Nacht. In einem Bett. Nackt, versteht sich. Mit vielen Metern weichem Seil und anderem Zubehör in Griffweite. Möchtest Du vielleicht mitmachen? Von Keylas Seite geht das klar, das haben wir schon längst besprochen. Von meiner Seite aus geht das sowieso klar. Also: Möchtest Du vielleicht mitmachen?"

Bevor ich antworten konnte, fuhr sie fort: „Ja, denn Du bist ja nicht blöd. Dann zier' Dich jetzt auch nicht, sie richtig anzufassen!"

Keyla lächelte, als ich sie, statt einer hörbaren Antwort an Nomi, gleichfalls küsste, und meine Hand kurz über ihren Körper gleiten lies.

Sicher würde ich mitmachen; Shaya und Yosha würden sich wohl jene Nacht irgendwie vertreiben können und Shaya wohl gewiss nächtens keine Supervision brauchen...

 

Vollzug

Als ich mich wieder Yosha und Shaya zuwandte, sah ich, dass sie das Optimum aus den Gegebenheiten heraus geholt hatten; Yosha vollführte gerade, wieder auf den Knebelball beißend, eine spektakuläre Rückwärtsbeugung und Shaya half ihr, einen Dreiviertelbogen daraus zumachen, indem sie Yoshas gefesselte Füße in die Gegenrichtung drückte. Mit anderem Haltesystem hätte Yosha zweifellos den vollen Bogen, der in jenem Urteil beschrieben worden war und meinen Begleiterinnen abverlangt werden würde, halten können.

Als sie mich näher kommen sahen, richtete sich sich Yosha auf und nahm wieder die Position ein, die sie eingenommen hatte, als ich sie und Shaya kurz  alleine lies; nach Augenmaß nicht von der Ausgangsstellung zu unterschieden - eine phantastische kinästhetische Leistung, trotz der Wirkung der Turnenerien auf den Gleichgewichtssinn die Stellung so exakt zu reproduzieren.

Durch die Ansage: „Dann lasst uns jetzt zum Kern der Maßnahme kommen, der Oberarmfessel", übernahm ich wieder die Szene.

Ich nahm die Fessel in eine Hand und drückte mit der anderen die Schlüssel für die Handschellen in Yoshas linke Hand, die sich reflexartig darum schloss.

Dann legte ich den Riemen zunächst nur lose um die Oberarme und gab dann letzte Instruktionen: „Yosha, beiß' in den Ball, entspanne Oberkörper, Schultern und Arme!

Lass' die Schlüssel fallen, wenn der Schmerzbereich beginnt, und spucke den Knebel aus und sag „Halt!" wenn es Dir zu viel wird! Alles klar? Und kein waghalsiger Ehrgeiz, bitte!"

Yosha spukte den Knebel aus und sagte „Ja, verstanden. Setz' mir den Knebel wieder ein und gib's mir!"

„Achtung!", warnte ich nochmal, und dann, an Shaya gewandt: „Kontere durch Druck gegen ihre Unterschenkel und drück ihre Füße herunter!"

Dank der exquisiten Ausführung der Fessel ging das Strammziehen problemlos vonstatten; links und rechts neben der Schnalle waren Zugriemen angebracht, so dass die Schnalle dem Adapter für das Halsband nicht verrutschte.

Ich zog langsam und gleichmäßig und Yosha arbeitet perfekt mit, indem sie Ihre Schultern langsam nach hinten und ihre gefesselten Hände nach unten drückte. Ihre Atmung war kontrolliert und laut genug, um mir Feedback über ihr Befinden dienen zu können.

Irgendwann lies sie den Schlüssel fallen und ich fing an, die Klicks der Ritzel, das die Kraft übersetzte, zu zählen. Als sie den Knebel ausspuckte und "Halt!" sagte, waren fünf weitere Klicks zu hören gewesen. Sofort löste ich die Sperre der Ritzel und gab sieben Klicks nach.

„Shaya, merk Dir das bitte gut - ab aktueller Stellung 1 Klick bis zum Schmerzbereich und ab da maximal 3 weitere - auf keinen Fall mehr! Sicherheit ist aber bereits eingerechnet.“

„Yosha, alles OK? Kannst Du es so gut aushalten?"

Yosha bestätigte, reichlich atemlos.

Mittlerweile waren Shaya und ich gut eingespielt; schnell holten wir Yosha aus der Sicherung, stellten sie wieder fest auf die Füße; Shaya befreite die Knöchel von der Fessel. Dann legte sie Yosha das Halsband an und ich verband die Oberarmfessel mit dem hinteren D-Ring, damit jene nicht herunter gleiten konnte. Shaya gab ich einen der Schüssel, damit sie diesen an den vorderen D-Ring des Halsbandes hängen konnte; einen Ersatzschlüssel behielt ich zur Sicherheit bei mir.

Yosha stand immer noch kerzengerade dar und streckte Shaya ihre wohl geformten Brüste entgegen, die durch die strenge Fesselung besonders betont wurden.

Zuletzt forderte ich Shaya auf, ihrer Gefährtin den Gurt, der bislang nur deren Torso umschloss, derart erneut anzulegen, dass diesmal die Arme mit umschlossen würden: "Den Gurt kannst Du ruhig gut festziehen; sie muss natürlich frei atmen können, aber ansonsten ist diese Fessel recht problemlos."

Dann holte ich den Beutel mit dem Einwegdildo, den sich Yosha vorhin selbst ausgesucht hatte, steckte ihn, ohne Rücksicht auf etwaige Vulgarität von oben in den Brustgürtel, mittels dessen Yoshas Fesselung eben komplettiert worden war und wandte mich an Shaya:

„So! Sie gehört Dir. Lass sie beim Duschen auf den Fersen sitzen, damit sie nicht ausrutscht. Nicht ohne Sicherung im Stehen spielen! Falls Du ihre Oberarmfessel beim Duschen entfernst - dem Kommando, die Arme auch ohne Fessel weiterhin so zu halten, würde sie Folge leisten müssen - lege ihr die Oberarmfessel bitte nicht erneut an!"

„Okay!", bestätigte Shaya.

„Zum Abschluss – sie wurde Dir korrekt gefesselt übergeben; ich möchte sie in Handschellen und mit dem breiten Gürtel korrekt gefesselt zurück haben – ich hab auch noch etwas mit ihr vor", sagte ich mit, offenbar gut gespieltem, Ernst.

Shaya schluckte hart, jener Ton kam offenbar an. Gut zu wissen...

"Aye, Sir!", bestätigte Shaya; beide Frauen hauchten mir noch rasch einen Kuss auf die Wange und dann führte Shaya ihre Gefangene, mit einer Hand deren Brustfessel festhaltend, langsam den Gang entlang in die Tiefe des Verlieses hinein.

 

Danach

Während ich den beiden Frauen, die sich wiegenden Schrittes entfernten, noch etwas auf die runden Hinterteile schaute, näherten sich Keyla und Nomi  mir von hinten und folgten meinem Blick.

„So hübsch will ich demnächst bitte auch verpackt werden!“, bemerkte Keyla, „gerne auch nach dem gleichen Verfahren – oder noch strenger?“. Sie lächelte vielsagend.

Ich drehte mich zu ihr um und umfasste ihre Oberarme, was mit einer Gänsehaut belohnt wurde und auch mir lief ein Schauer über den Rücken „Das hat Dir also gefallen?“, fragte ich forschend.

„Oh ja! Und Dir würde es auch gefallen, Nomis oder meine langen Beine derart gebunden und gestreckt zu betrachten, oder täuschen wir uns da?“

„Vielleicht ist er als Supervisor ja plötzlich schwul geworden und wir interessieren ihn gar nicht?“, stichelte Nomi vergnügt.

Ich griff nach Nomis Halsband und zog sie zu mir und zeigte ihr die Zähne: „Du kleines Miststück möchtest jetzt also erstmal richtig durchgefickt werden?“

„'Großes Miststück', bitte! Ich bin 1.75 m groß, wie Du weisst“, lachte sie.

„Und bitte 'wir'“, korrigierte Keyla, „wir großen Miststücke möchten bitte beide 'durchgefickt' werden“, und bemerkte: „Guter Ausdruck, übrigens!“

„Und zwar jetzt. Sofort. Wenn wir später die Strafböcke reiten müssen, dann werden wir schon in Stimmung kommen, aber bis die beiden Hübschen wieder da sind, haben wir glaube ich – Pause?“, setzte Nomi nach.

„Und bis sie wieder da sind, wird es ja wohl etwas dauern...“, erklärte Keyla.

Als ich mich auszog und sich den beiden gefesselten Schönen meine, mittlerweile schon schmerzhafte, Erektion präsentierte, bemerkte Nomi trocken: „Es ist wohl doch noch nötiger, als wir dachten!“

Mit der unvermeidlichen Pointe „Wie gut, dass wir rechtzeitig nachgefragt haben!“ beendete Keyla dann das Reden für die nächste Zeit.

Fortsetzung folgt

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Kommentare

Tolle Geschichte, würde mich sehr über die nächsten Fortsetzungen freuen :-)