Das Bangkok-Syndikat - Teil 14

 

Der eigenartige Mediziner schob einen Instrumententisch auf Rollen zwischen die beiden gefesselten Männer, nahm das Diktiergerät von der Ablage und hielt es sich an seinen Mund. Er wandte sich zunächst Tom zu, drückte die Aufnahmetaste und ließ das Band seine fremdartig klingende Sprache aufnehmen.

Er musterte den jungen Deutschen ausgiebig, tastete dessen kahlrasierten Kopf ab, ließ die Finger seiner linken Hand über dessen Gesicht streichen, dann über Brust, Bauch und Genitalien. Nach einem abschließenden Blick auf Toms Beine und Füße, legte er das Aufnahmegerät beiseite und setzte das Stethoskop über dem Herzen des gefesselten Deutschen an.

„Jetzt tief ein- und ausatmen.“

Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, hob und senkte er seinen linken Arm, während die rechte Hand die Position des Bruststücks des Stethoskops einige Male veränderte. Dann griff er wieder nach dem kleinen Diktafon und besprach es.

Unter Zuhilfenahme eines Metallspatels drückte er Toms Kiefer auseinander. Mit einem kleinen Spiegel, wie er in Zahnarztpraxen üblicherweise verwendet wird, untersuchte er die Zähne des Deutschen, leuchtete mit einer Taschenlampe in dessen Hals, hob zudem noch die Zunge an.

„Sie sind gesund, wie es scheint. Das freut mich. Ja, ihr jungen Leute habt noch was vom Leben und müsst nicht unter den Gebrechen des Alters leiden, so wie meiner einer.“

Dr. Lubana lachte in der für ihn typischen Art, tastete nach Lymphknoten am Hals und unter den Achseln, bat dann Nori an den Stuhl.

Um dem Arzt die Ermittlung die Beweglichkeit der Schultergelenke sowie die Beschaffenheit der dort befindlichen Muskulatur zu ermöglichen, löste die Domina Toms Handgelenksfesseln und blieb aus Sicherheitsgründen mit gezücktem Knüppel neben ihm stehen. Als Dr. Lubana diese Untersuchung beendet hatte, fixierte sie Toms Handgelenke wieder am Stuhl, steckte den Knüppel zurück in die Halterung an ihrer Koppel und trat wieder in den Hintergrund.

Neuerlich dokumentierte der Mediziner seinen Befund auf Band und widmete sich anschließend den Genitalien des jungen Deutschen. Mit einer schnellen Bewegung schob er die Vorhaut bis hinter den Kranz, drückte mit einem dünnen Metallstäbchen in die Eichel und zwang Tom dadurch ein schmerzhaftes Stöhnen ab. Wenig gefühlvoll griff der Arzt dem Deutschen in die Hoden und zog sie so weit zu sich heran, bis sie sich prall unter der Haut abzuzeichnen begannen.

Tom versuchte, das Spiel mitzuspielen. Der Arzt schien ihn nicht quälen zu wollen und dennoch ahnte er, dass das Resultat seiner Untersuchung für die geplanten Misshandlungen eine Rolle spielen würde. Dass er von diesem „Betriebsarzt“ für gesund befunden wurde, war sohin nicht wirklich als positives Ergebnis zu werten.

„WAS MACHEN SIE DA?“

Der Deutsche hatte soeben noch den Kopf des Arztes zwischen seinen Beinen verschwinden gesehen, dann spürte er auch schon einen unangenehmen Druck gegen seinen rektalen Schließmuskel.

Alain ließ kurz seinen Zynismus aufblitzen, verstummte aber schnell wieder, als ihm klar geworden war, dass ihm in Kürze dieselbe Prozedur bevorstand.

„ICH HABE SIE GEFRAGT, WAS SIE DA MACHEN?“, verlieh Tom seiner Entrüstung nochmals Ausdruck.

Der Druck auf seine Rosette nahm beständig zu, dann spürte der Junge etwas in seinen Darm eindringen. Nori konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen, als sie den Doktor an Toms Po-Loch hantieren sah.

Endlich zog sich der Arzt zurück, erschien wieder in Toms Blickfeld und nickte der Domina zufrieden zu.

„Sie werden einen guten Preis erzielen, mein Freund. Da ist, außer mir gerade, vorher noch niemand drin gewesen, oder?“

Tom starrte den Mann entgeistert an.

„Selbstverständlich nicht! Und das wird auch garantiert so bleiben!“

Die Miene des Arztes zeigte augenblicklich tiefe Besorgnis. Er schickte einen flüchtigen, unauffälligen Blick in Noris Richtung, dann wandte er sich wieder seinem Patienten zu.

„In diesem Punkt sollten Sie zu Konzessionen bereit sein. Solange Sie ihr Hinterteil erfolgreich verkaufen, wird man sie an den Spielen nicht teilnehmen lassen. Optische Beeinträchtigungen ihres Körpers würden nämlich den Preis drücken. Lassen Sie dieses Stück Würde in ihrem eigenen Interesse fallen, rate ich Ihnen, sonst haben sie ungleich Schlimmeres zu ertragen.“

Nori hatte das Gespräch aufmerksam verfolgt und stürzte nun aus dem Hintergrund auf den Mediziner zu. Mit vor Zorn bebender Stimme schrie sie auf ihn ein und schlug ihm mehrere Male hart ins Gesicht.

Tom, dem die Szene einen gehörigen Schrecken eingejagt hatte, verstand die Reaktion der ihm verhassten Thailänderin nicht im Geringsten. Der Ratschlag des Arztes sollte ihn doch nur kooperativ stimmen. Oder wäre es aus Sicht der Domina wünschenswert, wenn er sich gegen eine Vergewaltigung sträuben würde? Ihm fiel es wie Schuppen von den Augen. Natürlich! Genau dieses Abwehrverhalten würde seine Jungfräulichkeit erst wirklich plausibel erscheinen lassen. Er stöhnte, am liebsten hätte er laut losgeschrien.

Der Arzt schien dem Diktiergerät seinen abschließenden Bericht anzuvertrauen und wandte sich dann Alain zu, um auch ihn näher in Augenschein zu nehmen.

 

„So, Ihr beiden, wir sind jetzt fürs Erste fertig. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, Euer Schmerzempfinden zu testen.“

Er blickte in die entsetzten Augen der gefesselten jungen Männer und zeigte ein betrübtes Gesicht.

„Keine Sorge, das übernimmt unsere Chefin hier. Damit habe ich nichts zu tun. Wenn Ihr zwei brav mitmacht, braucht sie nicht so lange.“

Nori organisierte sich einen dünnen, weißen Rohrstock aus einem der Schränke, ließ ihn einmal durch die Luft pfeifen und stellte sich dann neben Toms Füßen in Position. Dessen Atem beschleunigte sich augenblicklich, begleitet von ansteigender Furcht. Die Domina fixierte seine rechte Fußsohle und schlug leicht auf deren Mitte.

Der Deutsche biss die Zähne aufeinander. Er fühlte den Schmerz, noch war er aber gut auszuhalten.

„Sie laufen viel, kann das sein?“, wollte der Arzt wissen.

Tom enthielt sich einer Antwort.

Die schwarz gekleidete Asiatin schlug, dabei die Intensität von Hieb zu Hieb langsam steigernd, weiter auf die rechte Sohle des jungen Deutschen ein, bis ihr Opfer seinen Schmerz schließlich ungehemmt in den Raum schrie.

Der Arzt schien zufrieden, griff nach dem Diktiergerät und dokumentierte das Ergebnis dieses letzten Tests ins Mikrofon. Der Deutsche aber kämpfte gegen den Schmerz an, erleichtert, dass es für ihn ausgestanden war.

Nori und der Doktor gingen zu Alain weiter, der verzweifelt an seinen Fesseln zu zerren begann. Tom hörte Kims leise Stimme, die den zitternden Deutsch-Franzosen zu beruhigen versuchte.

„Schrei sofort los, Alain! Dann können sie ihren Scheiß-Test vergessen!“, versuchte Tom seinem Freund die bevorstehende Misshandlung zu verkürzen.

Nori drehte sich blitzschnell zu ihm um und drosch den Stock mehrmals über seine Oberschenkel, den Bauch und die Brust. Tom kreischte auf, riss mit aller Kraft an seinen Fesseln. Diese brutalen Schläge waren nicht mehr auszuhalten, nie zuvor hatte er ähnlich Schmerzhaftes erleiden müssen. Kalter Schweiß stand auf seiner Stirn, sein Körper schien von unzähligen glühenden Stäben bedeckt worden zu sein. Es tat so weh, so unglaublich weh.

 

Ein lang gezogener, markerschütternder Schrei fraß sich in Toms Ohren, auch sein Freund hatte den Schmerz-Test nun endlich hinter sich gebracht.

Tom schloss seine Augen, versuchte die Qualen aus seinem Bewusstsein zu verdrängen. Er dachte an Deutschland, sein Zuhause, seine Familie …

 

Schrilles Geschrei riss ihn aus seinen Gedanken. Er sah den Tisch durch den Raum schnellen, hörte ihn laut scheppernd gegen die Wand knallen. Tom musste nicht lange überlegen, wer ihn in Bewegung gesetzt hatte.

Nori schien außer sich zu sein vor Wut. Ihre Stimme klang nicht so kalt und kontrolliert, wie üblich, im Gegenteil schien sie eher dem Wahnsinn Ausdruck zu verleihen, der ihr zweifelsfrei innewohnte.

Tom blickte fragend zu Alain hinüber, der aber noch immer in seinem Schmerz gefangen war und vor sich hin wimmerte. Kim hatte sich instinktiv hinter ihn gestellt, wohl aus Angst vor einer Konfrontation mit ihrer Kollegin.

Die Szene musste sich irgendwo im Hintergrund, außerhalb des Blickfelds der beiden nach wie vor gefesselten Deutschen abspielen. Außer vorhin das Vorbeifliegen des Tisches, konnte Tom nun nichts weiter erkennen.

Ein greller Schrei hallte durch den Untersuchungssaal, er musste von Dr. Lubaba stammen. Wiederholt kreischte er auf, dann rannte er laut schreiend und jammernd aus dem Saal. Wie gut Tom ihn doch verstehen konnte.

 

Neunter Tag, abends, Bangkok

„Alain, ich losmachen.“

Kim beugte sich über ihren Sklaven. Sie sah sich instinktiv zur geschlossenen Zellentür um, setzte dann aber ihren Entschluss in die Tat um und löste Alains Handgelenksfesseln von dessen Halsband. Sie mochte diesen Deutschen, er hatte etwas Animalisches, Wildes an sich, das den Sex mit ihm zu etwas Besonderem hatte werden lassen. Ihre zunehmende Sorge um ihn ging einher mit dem immer schwächer werdenden Verlangen, ihm wehzutun.

„Aua?“

Kim sah ihn fragend an. Alain saß vor ihr auf dem Bett und blickte ihr tief in die Augen, zeigte ihr dabei unverhohlen seine Verzweiflung. Sie hob seinen Fuß an und küsste die vom Stock getroffene Sohle. Alain weinte hemmungslos, unbeschreibliche Angst vor dem unweigerlich auf ihn Zukommenden hatte Besitz von ihm ergriffen. Vor allem die Berührungen des Doktors an seinem After hatten ihn beinahe in den Wahnsinn getrieben.

Kim drückte ihn sanft auf die Matratze, legte sich auf ihn und streichelte über sein Gesicht. Der Gedanke, dass sie selbst es sein würde, die ihn bei den Kunden „lenken“ und in der Show quälen musste, löste ein beklemmendes, bedrückendes Gefühl in ihr aus. Sie streichelte zärtlich über seine Wangen, gab ihm einen langen, sinnlichen Kuss und legte ihre Stirn auf die seine.

Ihre Blicke trafen sich. Kims Fürsorge und Zärtlichkeit drängten Alains Angst und Verzweiflung ein klein wenig in den Hintergrund. Die blondierten Haare zeigten schon wieder etwas schwarz an den Ansätzen. Ihre breiten, vollen Lippen vermochten ihm Trost in dieser schrecklichen, aussichtslosen Lage zu spenden. Er hob sein Kinn, damit seine Lippen die ihren berühren konnten, drückte ihr seine Zunge sanft in den Mund. Sie ließ ihn gewähren, genoss das sinnliche Spiel ihrer Zungen. Leise stöhnte die blonde Asiatin auf, als sich seine Hand in ihren Nacken legte. Sie wertete es als Zeichen, dass er sich ihre Gegenwart wünschte und sie begehrte.

Kim spürte die Hitze in ihrem Unterleib aufsteigen, tastete nach seinem bereits erigierten Glied. Langsam begann sie es zu wichsen, während ihre Lippen weiterhin aufeinander lagen.

Sie löste sich von ihm, richtete sich vor dem Bett auf, öffnete den Reißverschluss ihres schwarzen Minirocks.

Alains Augen folgten ihren Bewegungen, sahen den Rock zu Boden fallen, den schmalen Streifen ihres schwarzen Schamhaares, in dem ihr Sekret bereits verräterisch schimmerte.

 

„Hey!“, flüsterte Alain seiner blondierten Thai-Domina ins Ohr.

Kim lag in seinen Armen und war bereits im Begriff, einzuschlafen. Müde öffnete sie nochmals ihre braunen Augen, gähnte hinter vorgehaltener Hand und blickte ihn dann fragend von der Seite aus an.

„Nori wütend.“, meinte der Deutsch-Franzose und zeigte ihr ein grimmiges Gesicht.

Sie schien ihn zu verstehen, nickte und wartete auf seine Frage.

„Warum?“

Kim wusste anscheinend nicht, wie sie es ihm erklären sollte, setzte sich verschlafen auf und blickte nachdenklich auf Alain hinab. Sie suchte nach der richtigen Geste, mit der sie ihm den Grund für Noris Verstimmung erklären sollte. Sie zeichnete mit ihrem rechten Zeigefinger langsam ein Dollar-Zeichen in die Luft, deutete dann auf ihn und zeigte anschließend in eine andere Richtung. Meinte sie etwa Tom damit?

Nochmals wiederholte sie das Luftzeichen, nur dieses Mal wesentlich schneller, als beim ersten Mal.

Die Worte des Arztes drängten sich in sein Bewusstsein. „Schließlich möchte Mistress Nori ja den Lohn für ihre Bemühungen einfahren, habe ich recht?“

Hatte sie sich mehr versprochen? War es nicht genug gewesen? Kim sah ihn erwartungsvoll an, wollte wissen, ob er sie verstanden hatte.

Alain schenkte der Domina ein Lächeln, gab ihr einen Kuss und zog sie an ihrem Arm wieder zu sich herunter.

 

Neunter Tag, abends, Bangkok

Nori hatte den Deutschen nach der Untersuchung wieder in seine Zelle zurückgebracht. Immer wieder hatte er sie angesprochen, ungeachtet der Schläge, mit der sie diese Versuche stets quittiert hatte. Er wollte zu ihr eine Art Bindung aufbauen, um mehr darüber in Erfahrung bringen zu können, was mit ihm und seiner kleinen Freundin geschehen sollte. Wenn er gewusst hätte, was für ein Mensch diese resolute Asiatin in Wirklichkeit war, hätte er es erst gar nicht versucht.

Sie schloss die Zellentür, die beiden hatten endlich Ruhe gegeben, nachdem sie Tom mit Tritten und Hieben ihres Knüppels zum Schweigen gebracht hatte.

Es war so ganz anders gekommen, als sie es geplant hatte. Die beiden Deutschen hätten ihr das restliche Geld einbringen sollen, das sie noch brauchte, um sich endlich von der Mafia freikaufen zu können. Doch dieser verdammte Arzt hatte die beiden mit lediglich sechshunderttausend Bath veranschlagt, einem Drittel dessen, was sie sich erhofft hatte. Sie ahnte den Hintergrund. Wang, der Pate, wollte ihren Austritt hinauszögern, sie hinhalten, solange es ihm möglich war. Wenn sie auch noch mit einberechnete, was sie selbst für die Tickets nach Bangkok und ihren Aufenthalt in Phuket ausgegeben hatte …

Nori war zutiefst verbittert, fühlte sich um den Lohn ihrer Arbeit betrogen. Man hatte ihr über die Jahre das Leben gestohlen, und jetzt, wo es für sie in greifbarer Nähe lag, wollte man es ihr nicht zurückgeben. Zweihunderttausend Bath fehlten ihr noch, dann wäre ihr Ziel erreicht und sie nach zehn langen Jahren endlich frei.

Sie dachte an Christian. Er war zum ersten Menschen in ihrem Leben geworden, für den sie etwas empfinden konnte. Sie vermisste ihn, wenn sie nicht bei ihm sein konnte, sehnte sich nach seiner Nähe und der Geborgenheit, die sie in seiner Gegenwart empfand. Sie fühlte sich in diesem Punkt ausgehungert, hatte immer versucht, andere Menschen von sich fernzuhalten, doch bei ihm war es anders, er sollte bleiben, für immer.

Sie eilte die Gänge entlang, dann die Treppen hinauf, hörte durch die Tür ihres Zimmers den Fernseher. Leise schloss sie auf, drückte die Klinke nach unten und stieß die schwere Holztür ruckartig auf. Rasch durchquerte sie den kurzen Gang und blickte in sein erschrockenes Gesicht.

„Los! Begrüß mich!“

Sie deutete auf ihre Stiefel.

Christian sprang aus dem Bett, warf sich vor ihr auf die Knie und begann augenblicklich, die Spitzen ihrer Stiefel zu küssen.

Nori betrachtete die vielen blutverkrusteten Striemen auf seinem Rücken, die von seiner letzten Auspeitschung zurückgeblieben waren. Hoffentlich hatte er es jetzt endlich verstanden.

Sie sah ihn den Spann ihres rechten Stiefels mit seinen Küssen bedecken und schien zufrieden, beugte sie sich leicht nach vorn, griff in sein Haar und deutete auf ihren, von schwarzem Leder bedeckten Schoß. Auch hier ließ sie sich von seinem Lippen berühren, zog ihn abschließend hoch, bis er vor ihr zu stehen kam. Sie drückte ihren Körper an den seinen, blickte zu ihm auf, küsste ihn, lehnte dann ihren Kopf an seine Brust. Sie hörte sein Herz schlagen, der regelmäßige Klang beruhigte sie zusehends.

„Du begrüßt mich ab jetzt immer so! Verstanden?“

„Ja, Nori.“

„Zieh mich aus!“

Christian hob vorsichtig seine Hände und öffnete den Reißverschluss ihres Anzugs. Ihr Ausschnitt geriet in sein Blickfeld, dann streifte er das Leder von ihren Schultern und Armen. Nori beobachtete jede seiner Bewegungen, genoss seine zärtlichen Berührungen. Er lernte es langsam, würde es bald als Selbstverständlichkeit sehen, ihr uneingeschränkt zu dienen.

Sie dachte an den gestrigen Tag, als er sich geweigert hatte, ihrem Befehl Folge zu leisten. Sie wollte ihren Ärger über dieses unerfreuliche Erlebnis zurückdrängen, doch der Wunsch, ihn erneut zu prüfen, wurde immer stärker.

So wartete sie, bis er sie vollständig entkleidet hatte, und zeigte auf ihr Geschlecht. Christian glaubte, zu verstehen, ging in die Knie und wollte ihre Scheide mit seiner Zunge stimulieren, doch sie zog ihn an seinen Haaren zurück und schüttelte ihren Kopf.

„Mund auf! Ich muss.“

Erschrocken sah der Deutsche zu ihr auf, während das Blut aus seinem Gesicht wich. Sein erster Gedanke, sie zu bitten, davon abzusehen, wich dem zweiten, der der gestrigen Auspeitschung und den brutalen Schmerzen galt, die stundenlang auf seiner geschundenen Haut gewütet hatten. Er durfte nicht darüber nachdenken, sie würde ihn zwingen, so oder so.

Christian hatte sich nie Gedanken gemacht, an welcher Stelle des weiblichen Geschlechts der Harn austrat. Gestern jedoch hatte er es gesehen, als Nori es ihm auf so widerliche Art und Weise  demonstriert hatte. Er drückte seinen Mund auf das obere Stück ihrer Scham, schloss seine Augen, aus denen sich erneut Tränen lösten und fühlte, wie eine warme, salzige Flüssigkeit seinen Mund zu füllen begann.

Der junge Deutsche hielt die Luft an und schluckte, versuchte so, den bitter-salzigen, ekelhaften Geschmack in seinem Mund zu verdrängen. Sie unterbrach ihren Strahl immer wieder, schien Übung zu haben in diesem Spiel. So ging nichts verloren und er musste jeden einzelnen Tropfen trinken.

Es erschien ihm wie eine kleine Ewigkeit, bis sie endlich auch den letzten Rest in seinen Mund gespritzt hatte, seinen Kopf zurückdrückte und zufrieden, ja geradezu glücklich auf ihn herunter lächelte. Sie schien stolz auf ihn zu sein, half ihm auf und öffnete das Vorhängeschloss an seinem Hals, damit er sie ins Bad begleiten konnte. 

„Du darfst mit mir sprechen.“

„Ich würde mir gerne die Zähne putzen.“

Mit nachdenklichem Blick sah die Asiatin Nori zu ihm auf. Sätze wie dieser waren Anzeichen dafür, dass er immer noch nicht losgelassen hatte.

„Ekelst Du Dich vor mir?“

Hastig schüttelte er seinen Kopf.

„Ich mich nämlich vor Dir auch nicht.“

Nori ging vor ihm auf die Knie und leckte mit ihrer Zunge über die Spitze seines schlaffen Schwanzes. Überrascht blickte der Junge auf sie hinab, eine derartige Geste ihrerseits hätte er nie für möglich gehalten.

Sie kam wieder hoch, umarmte und küsste ihn dann auf seinen Mund, schenkte ihnen diesen Moment, glaubte sie doch, ein gutes Stück mit ihm vorangekommen zu sein. Sie lehnte ihren Kopf wieder an seine Schulter und verweilte einen kleinen Moment mit geschlossenen Augen. Schließlich wies sie ihn an, das Wasser in der Duschkabine anzustellen zu temperieren.

Christian genoss ihre Nähe, verdrängte in diesem Moment die Gefahr. Sie liebte ihn, das glaubte er nun deutlich zu spüren, doch die Art, mit der sie es tat, schien ihn nach und nach zu zersetzen.

„Kann ich Dich was fragen, Nori?“

Wasser perlte von seinem Kinn auf ihren Kopf, es schien sie nicht zu stören. Ihr Kopf bewegte sich leicht, er hatte also ihre Zustimmung.

„Wenn Du mich liebst, warum entreißt Du mich meinen Freunden? Und warum tust Du mir dann immer so weh?“

Sofort spürte er den zunehmenden Druck ihrer Hände auf seinem Rücken, die schlagartige Anspannung ihres Körpers. Mit seinen Fragen hatte er den schönen Moment zwischen ihnen zerstört.

Christian schloss seine Augen und versuchte, sich vorzustellen, wie sie nun reagieren würde. Zum Glück ließ sie ihren Kopf an seiner Brust liegen, schien auf einen neuerlichen Gewaltausbruch zu verzichten.

„Du brauchst keinen Menschen außer mir, Christian. Du wirst das lernen! Verstehst Du?“

Sie sah zu ihm auf, ihre braunen Augen funkelten.

„Ich werde jedem wehtun, der Dich mir wegzunehmen versucht, selbst wenn Du selbst das bist.“, setzte sie nach.

Christian spürte Tränen in seine Augen steigen. Das konnte doch nicht sein zukünftiges Leben sein, als Sklave einer Domina dienen zu müssen.

Sie sah die Tränen, bemerkte die Verzweiflung, erkannte seine innere Rebellion. Augenblicklich breitete sich tiefe Verbitterung in ihr aus, während sich ihre Miene übergangslos in blanke Wut verwandelte.

„Du sollst nicht denken!“, fauchte sie in bösartigem Tonfall.

Er versuchte, sich zusammenzureißen, doch es gelang ihm nicht. Je angestrengter er dagegen ankämpfte, desto mehr quollen seine Augen über.

Nori stieß ihn von sich weg. Wieder hatte er alles zwischen ihnen kaputtgemacht. Warum hatte er das getan? Warum verstand er denn nicht endlich?

Ihr rechtes Knie schnellte nach vorn, traf mit vollem Schwung seine ungeschützten Hoden. Christian brüllte augenblicklich in unsäglichem Schmerz und sackte vor ihr zu Boden. Sie aber prügelte nun mit ihren kleinen Fäusten auf seinen Kopf ein, traf ihn an Schläfen, Wangen, Nase und Mund. Brutal und ziellos trat sie mit ihren Beinen nach seinem Körper, während er unfähig war, sich zu wehren oder zumindest zu schützen. Der Schmerz in seinem Unterleib paralysierte ihn vollkommen.

Erst nach einigen, langen Minuten hörte sie endlich auf, starrte auf den jungen Mann hinab, der wimmernd vor Schmerzen vor ihr lag.

„DU SOLLST NICHT MEHR DENKEN!“, schrie sie wie von Sinnen.

Gezielt trat sie dem Jungen nochmals zwischen die Beine, stieg aus der Duschkabine und verließ das Badezimmer.

Christian war unfähig, sich zu bewegen. In seinem Kopf drehte sich alles nur noch um diese unerträglichen Schmerzen, alles andere hatte keinen Platz mehr darin. Er starrte auf das Wasser, das den Duschkabinenboden bedeckte. Es färbte sich rosa mit seinem Blut.

 

Er wusste nicht, wie lange er dort schon gelegen hatte, als sie irgendwann wieder zu ihm zurückkehrte. Sie hatte sich angezogen, wie er aus den Augenwinkeln verschwommen feststellen konnte. In ihrem schwarzen Overall wirkte sie jetzt bedrohlicher denn je.

Sie stellte die Dusche ab, klinkte das Kabel in sein Halsband ein und sicherte es mit dem Vorhängeschloss. Ohne ein Wort zu verlieren oder eine Regung erkennen zu lassen, verließ sie anschließend wieder das Bad. Christian ahnte, dass sie jeden Moment wieder auf den Schalter an der Wand drücken würde.

Einen Augenblick später hörte er den Elektromotor der Seilwinde surren, dann starrte er auf das Stahlseil am Boden, das sich träge zu bewegen begann. Es straffte sich nur allmählich, zog ihn dann aber unerbittlich aus der Duschkabine heraus.

Er versuchte, sich aufzurichten, und stützte deshalb seine Hände am Wannenboden ab. Der Druck in seinem Genick wurde stärker, schon rutschte er über den nassen Kabinenboden. Er schrie vor Schmerz auf, als er gegen dessen Rand gedrückt wurde, stieg auf allen vieren über diesen hinweg und beeilte sich, so schnell es ihm möglich war, ins Zimmer zu gelangen. Er sah die beiden Overknee-Stiefel vor sich, ebenso den langen Riemen einer Peitsche. Ihre Hand griff in sein Haar, zerrte ihn nach oben, bis er laut stöhnend vor ihr stand. Sein Gesicht war mit roten Flecken bedeckt, das linke Auge geschwollen, seine Lippen an zwei Stellen aufgeplatzt.

Nori besah sich ihr Werk, es reute sie nicht. Stattdessen drückte sie ihn gegen das merkwürdige Gestell an der Wand, dessen Funktion er sich nach wie vor nicht erklären konnte.

Er spürte etwas von hinten zwischen seine Po-Backen drücken, es fühlte sich rund an, vielleicht in etwa so dick wie ein Tischtennisball. Nori ging in die Knie, legte ihm die Fußfesseln an, setzte eine vielleicht einen Meter lange Spreizstange dazwischen und verankerte diese in deren Mitte an einem im Boden eingelassenen Metallring. Panik überkam den jungen Deutschen, sie würde ihn nun sicher wieder peitschen.

„Bitte Nori, bitte! Ich hör auf zu denken, ich verspreche es Dir. Ich will nur noch Dein Sklave sein, bitte. BITTE! NORI!“

Die aber schenkte ihm kein Gehör, stattdessen drückte sie seinen Kopf gegen die Wand und legte zwei Spangen um sein Halsband, die darin arretierten.

Sie trat zurück, betätigte den Wandschalter und beobachtete den jungen Deutschen, der nun einen stetig zunehmenden Druck zwischen seinen Beinen zu spüren bekam. Die Kugel lag an seiner Peniswurzel an und verursachte dort zunächst einen verhaltenen, nicht unangenehmen Reiz, der sich jedoch beständig intensivierte. Christian verstand jetzt ihr Spiel, rutschte weiter nach vorn, bis das runde Ding auf seiner Rosette zu liegen kam und gegen diese drückte. Instinktiv stellte er sich auf seine Zehenspitzen, doch aus Noris Gesicht konnte er ablesen, dass ihm dies nicht lange helfen würde. Unaufhaltsam nahm der Druck auf seine Rosette weiterhin zu, nur mit äußerster Kraftanstrengung konnte er das Eindringen der Kugel in seinen Darm noch verhindern.

Endlich stellte die Thai-Domina den Motor ab. Es war ohnehin nur eine Frage der Zeit, bis seine Kräfte soweit erlahmen würden, dass er sich von den Zehenspitzen wieder auf die Füße stellen und damit die Kugel in seinem Arsch versenken würde. Oder sein Schließmuskel würde schon vorher nachgeben und er selbst dann beginnen, seinen Arsch mit diesem Eindringling anzufreunden.

Sie setzte sich auf die Matratze und sah ihn nachdenklich an. Christian stöhnte, schon jetzt empfand er seine Lage als äußerst unangenehm. Nori aber zeigte keine Regung, stattdessen griff sie zum Digital-Wecker und stellte dessen Countdown-Funktion auf zwölf Stunden ein.

„Du kannst wieder weinen, vielleicht hilft es Dir ja dieses Mal.“

In Noris Worten war zwar kein Hohn gelegen, aber tiefe Enttäuschung. Sie stand auf, ging zur Tür und ließ ihn in seiner demütigenden und unbequemen Lage allein.

Tief in den Weiten ihrer Gedanken gefangen, verließ sie das Gebäude. Es reute sie keinesfalls, was sie ihm angetan hatte, dazu war sie ohnehin schon lange nicht mehr in der Lage.

Doch weshalb provozierte er sie immer noch? Warum verstand er einfach nicht, was sie sich von ihm wünschte? Sie musste ihm doch reichen, er genügte ihr doch auch.

Die Dominas am Eingang grüßten Nori ehrfurchtsvoll, sie aber schenkte ihnen weder Beachtung noch ein Wort.

Eine Weile stand sie an der Treppe, hielt etwas Abstand zu den anderen Frauen und hing weiterhin ihren Gedanken nach. Immer wieder kehrten ihre Gedanken zu dem Jungen in ihrem Zimmer zurück. Sie hätten jetzt zusammen im Bett liegen, sich küssen, streicheln und miteinander schlafen können. Warum nur tat er ihnen das an?

Erneut stieg Wut in ihr auf. Sie würde ihm gegenüber mehr Härte zeigen müssen, wenn er es anders nicht verstehen wollte.

 

„Was machst Du hier draußen, Nori? Wohin gehst Du denn?“

Die Domina drehte sich zur Tür um, entdeckte Jasmin über ihr auf der Treppe.

Sie antwortete nicht. Auch diese Rothaarige war nichts als ein höriges Werkzeug der Organisation, würde sie bespitzeln und ebenfalls daran zu hindern versuchen, auszusteigen.

„Was ist los? Ist es wegen Deinem Freund?“

Nori fuhr herum und sah die rothaarige Weiße böse an. Jasmin lächelte, es war ihr insgeheim eine Genugtuung, dass sie mit ihrer Vermutung scheinbar ins Schwarze getroffen hatte.

„Warum hast Du den Doktor geschlagen? Er wird sich über uns beschweren. Ich sag Dir gleich, sollte Hr. Wang sich melden, dann rückst Du das wieder gerade. Du! Nicht ich! Hörst Du?“

Nori antwortete wieder nicht, drehte sich stattdessen von Jasmin weg, hatte die Befürchtung, dass sie sich sonst nicht länger würde beherrschen können.

„Jetzt sag schon, warum bist Du so ausgeflippt? War es wegen den beiden Deutschen?“

„Sechzigtausend. Für beide zusammen!“

Jasmin schien erstaunt zu sein.

„Du hast für John allein mehr bekommen und der ist Soldat gewesen.“

Nori wandte sich zu Jasmin um, ihr Blick war nach wie vor scheidend.

„Sag mir, ob sie mich gehen lassen werden!“

Die Rothaarige nickte.

„Das werden sie. Sonst verlieren sie ihre Glaubwürdigkeit und alle im Geschäft ihre Motivation. Du kennst doch Herrn Wangs Sicht. Einen kleinen Spalt Licht und Hoffnung muss man jedem offenhalten, damit er Leistung bringt. Und Du wärst schließlich nicht die Erste, die sich hier freigekauft hat, Nori.“

„Und Du? Was hält Dich hier noch?“

Jasmin blickte unsicher auf die Thai-Domina hinunter.

„Wohin sollte ich denn gehen?“

Nori verstand diese Frage nur zu gut. Sie selbst hatte sie sich auch schon oftmals gestellt.

Jasmin stieg die Treppe hinab und legte ihre rechte Hand auf Noris linke Schulter.

„Die Versteigerung läuft bereits. Es wird auch Dir einiges einbringen, Nori. Der Arzt hat ja regelrecht geschwärmt von den beiden. Vor allem Tom wird sicher ein gefragtes Objekt der Begierde werden, vor allem für die Schwulen. Hab Geduld, sie werden Dir im Nachhinein noch eine Menge einbringen.“

Nori nickte, zeigte ein entschlossenes Gesicht. 

„Du hast recht. Das werden sie.“

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Kommentare

Ergänzungen in diesem Teil. Wir entschuldigen uns bei allen Lesern für die Umstände. Durch einen Übertragungsfehler wurden beim Einstellen unverständlicherweise 2 Inhaltsteile "verschluckt". Erst jetzt, 12.07. um 22h18 ist der Teil vollständig online eingestellt.

Sena und Alex

Irgendwie find ich Nori Gruselig.

Ich kann sie zwar ansatzweise Verstehen aber warum Erklärt sie Christian nicht was sie von ihm will?

Das würde vieles einfacher machen und er könnte sich auf sie einlassen.

Uaan tut mir Leid vielleicht klappt es ja doch irgendwie mit der Flucht. Es war bestimmt nicht geplant das sich die lockvögel in die Opfer verlieben.

Mind-control? - Wie macht ihr das bloß, dass ausgerechnet eine so eine crasse Femdom/malesub - Geschichte hier zu einer meiner absoluten Lieblingsgeschichte wird und ich wie eine Süchtige auf jeden neuen Teil warte? Einfach nur toll! Da stimmt einfach alles!

Hm, Latexmike, ich finde Nori ja auch etwas gruselig. Aber ich finde es eigentlich ganz logisch, dass sie es ihm nicht erklärt, so wie sie auftritt. Sie sieht einfach nicht die Notwendigkeit oder den Sinn darin. Es würde ihr wahrscheinlich noch nicht mal in den Sinn kommen. Sie sieht hin ja auch nicht auf gleicher Augenhöhe. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich was ändern würde und Christian sich ihr besser hingeben könnte, wenn sie es ihm erklärt. Ich glaube es nicht. Ganz anders ist das bei Kim und Alain. Die sind sich ja schon mal auf gleicher Augenhöhe begegnet und haben so mit auch Respekt voreinander gewonnen. Und ich denke, dass ist für die Entwicklung von Liebe ganz wichtig. Und war ganz sicher nicht so geplant. So viel mal zu meiner bescheidenen Meinung. ;)

Auf jeden Fall lasse ich vor dem Schlafen gehen noch sechs schöne Sternchen da und träume schon mal vom nächsten Teil. Image removed.

In reply to by eichhörnchen

Hallo Eichhörnchen,

vielen lieben Dank für Deine netten, anerkennenden Worte! Du liest und interpretierst sehr genau, lässt Dich in die Geschichte reinziehen und fieberst mit den Protagonisten mit. Genau das ist das schönste Feedback, das sich ein Autor nur wünschen kann.

Weiterhin viel Vergnügen mit unseren Geschichten!

Sena & Alex

PS: Der nächste Teil ist spätestens am Mittwoch morgens online, eventuell schon morgen im Lauf des Tages. 

In reply to by senalex

Oh, so nette, persönliche Worte von euch, machen mich ja jetzt ja etwas verlegen. Image removed. Danke dafür!  Und schön, dass ihr in so schnellem, gleichmäßigen Tempo veröffentlicht. Ich freu mich auf jeden Fall jetzt schon auf die nächste Folge. Image removed.

Liebe Grüße das, gerade um zehn Zentimeter gewachsene, eichhörnchen

In reply to by senalex

werden hier sicher ganz viele, und staunen immer wieder, wie sich trotz und gerade mit und bei sehr brutaler Handlung Charaktere entwickeln. Eichhörnchen hat das schön beschrieben, ich schließe mich an. Größere Sorge als das Schicksal der Figuren macht mir allerdings, dass senalex sich zu einem happy end hinreißen lassen könnten. Dafür steckt für mich alles schon zu tief in der Scheiße. Ich lese also im Sinne der Protagonisten sehr pessimistisch, spüre die Hoffnungslosigkeit mit und wäre etwas enttäuscht, positiv überrascht zu werden. Bedeutet doch BDSM immer irgendwie, das Unangenehme mit dem Sinnlosen zu verbinden.