Das Bangkok-Syndikat - Teil 7

 

„Nori?!?“

Christian blickte seine „Freundin“ mit einiger Sorge an. Er glaubte, dass sie, neben ihrer Müdigkeit, auch noch etwas anderes belastete.

„Geht es Dir gut?“

Nori musterte ihn nachdenklich, überging seine Frage jedoch.

„Kümmer Dich um mich!“

Er sah sie fragend an, doch ihre dunklen Augen funkelten nichtssagend.

„Was soll …“

Eine schallende Ohrfeige traf sein Gesicht, die Erschütterung war so heftig, dass er kurzzeitig Sterne sah. Bestürzt starrte er sie an und wusste nicht, womit er diese Misshandlung verdient hatte.

„Nori, ich …“

Die nächste Schelle prallte auf seine linke Wange und riss ihm den Kopf zur Seite. Christian aber war noch nimmer nicht bewusst, weshalb sie ihn schlug. Warum sagte sie ihm denn nicht einfach, was er für sie tun sollte?

Die strenge Asiatin hob beide Arme und verschränkte sie vor ihrer Brust, zeitgleich verdüsterte sich ihre Miene. Christians Gedanken begannen zu rasen, auf der Suche nach einer Möglichkeit, sie irgendwie zu besänftigen.

Sie war müde, hatte sie gesagt. Vielleicht erwartete sie, dass er sie ins Bett brachte? Behutsam näherte sich seine rechte Hand dem Reißverschluss ihrer Jacke. Aus Angst vor neuen Schlägen zuckte er zurück, als sie ihre Arme fallen ließ. Doch die Thai-Domina blieb ruhig stehen, beobachtete seine Bewegungen aufmerksam und ließ ihn gewähren.

Vorsichtig näherte er sich ihr einen kleinen Schritt, um ihr die Jacke ausziehen zu können. Auf ihren Lippen glaubte er in diesem Augenblick ein Lächeln zu erkennen.

Vergessen waren ihre Schläge, auch wenn seine Haut im Gesicht nach wie vor höllisch brannte. Langsam ging er um sie herum, blieb hinter ihr stehen und öffnete vorsichtig die Verschlüsse ihres Mieders. Er wusste zwar nicht, ob sie es dulden würde, dennoch küsste er sie auf ihren Hals und beide Schultern. Nori legte ihren Kopf zur Seite, schien seine Zärtlichkeiten zu genießen. Christian fühlte sich auf eigenartige Weise frei in diesem Moment, öffnete ihren BH und streifte ihn von ihren Brüsten. Er wollte ihre wundervollen Rundungen berühren, doch sie schüttelte unscheinbar den Kopf. Er verstand, nahm sich ihrer Stiefel und Hose an, zog ihr anschließend auch noch das Höschen von den Hüften, bis sie schließlich nackt vor ihm stand.

Wie gerne wäre er nun zärtlich zu ihr gewesen. Doch Nori wollte ins Bett. Dennoch, wenn er sich jetzt richtig verhalten würde, bekäme er vielleicht noch eine Belohnung von ihr.

Er reichte ihr seine Hand und sie griff tatsächlich danach, ließ sich von ihm ins Badezimmer führen. Dort stellte er das Wasser in der Dusche an, temperierte es und bat sie dann, in die Kabine zu steigen. In seinem ganzen Leben hatte er sich noch nie derart um einen Menschen bemüht. Womit hatte sie seine Liebe denn eigentlich verdient? Er war schockiert über sich selbst. Liebe? Für einen kurzen Moment erschreckte er vor sich selbst.

 

Nachdem Christian Nori gewaschen hatte, durfte er sich selbst bettfertig machen. Sie ließ ihn im Bad allein zurück. Während er duschte, hoffte er inständig, dass sie ihn heute wieder benutzen würde. Hastig spülte er das Duschgel von seinem Körper, putzte sich die Zähne und eilte zu ihr ins Zimmer.

Er prallte regelrecht zurück, als er die junge Asiatin nackt auf der Bettkante sitzen und ein seltsames Würge-Halsband in ihrer rechten Hand halten sah. Auf dem Bett hatte sie die Fesseln für seine Hand- und Fußgelenke ausgebreitet, die Karabinerhaken waren sogar schon in den Streben eingeklinkt.

„Was schaust Du so, Christian? Ich sehe doch, dass Du mir dienen möchtest, oder etwa nicht?“

Die junge Thailänderin grinste und deutete ihm, näherzukommen. Umgehend folgte er ihrer Aufforderung und blieb etwa einen halben Meter vor ihr stehen. Unvermittelt griff sie nach seinem Glied und zerrte ihn daran noch näher an sich heran.

„Knie nieder! Oder findest Du es etwa richtig, dass ich zu Dir aufblicken muss?“

Nori ließ ihre flache rechte Hand dieses Mal auf seine Hoden klatschen. Nicht fest, doch hart genug, dass sich augenblicklich ein heftiger Schmerz in seinem Körper ausbreitete. Hastig ging er vor ihr auf die Knie, während Tränen seine Augen füllten.

Die resolute Domina legte ihm das Halsband um, zog es fest und ließ den Dorn in einem der Löcher einrasten. Sie prüfte dessen Enge um seinen Hals und schien zufrieden mit dem Ergebnis zu sein. Ihre Blicke trafen sich, wieder zeigte sie ihm keinerlei Regung. Stattdessen hängte sie eine Leine am O-Ring des Halsbandes ein und zog abrupt daran, wodurch sich das Halsband schmerzhaft verengte und Christian beinahe die Luft wegblieb. Er begann zu röcheln und verschluckte sich.

„Leg Dich auf das Bett!“

Christian blickte verstört auf, fasste sich an den Hals, fand aber keinerlei Mitgefühl bei ihr. Stattdessen klopfte sie neben sich auf die Matratze, zeigte ihm so, dass sie nicht länger auf ihn zu warten gewillt war. Sein eigener Wunsch nach Sex mit dieser Frau ließ ihn gehorchen, anders konnte er sich sein erneutes Nachgeben nicht mehr erklären. Er fühlte sich dieser dominanten Thailänderin gegenüber klein und jämmerlich, lenkte sie ihn doch nach Belieben.

Er legte sich auf seinen Rücken, hob die Arme, damit sie ihm die Fesseln um seine Handgelenke legen konnte, zeigte ihr dabei aber auch seine Unsicherheit und Angst. Doch die Thailänderin nahm dies nicht wahr, drehte sich um und kümmerte sich um seine Fußgelenke. Den Jungen tröstete nur eines. Er konnte nirgendwo die kurze Gerte entdecken, mit der sie seinem Penis bereits so grausam und gemein zugesetzt hatte.

Nori prüfte nochmals die Festigkeit der Gurte und rutschte dann, ohne sich umzudrehen, mit ihrem Hinterteil in Richtung seines Gesichtes. Er blickte nun regelrecht in ihre Spalte hinein, aber auch ihr Po-Loch offenbarte sich ihm in nicht gerade faszinierender Pracht. Ihre rechte Hand tastete zwischen ihren Beinen hindurch nach der Führungsleine, fand diese und zog abrupt daran. Er röchelte erneut, hob hastig seinen Kopf und presste sein Gesicht direkt in ihr Hinterteil. Lüstern leckte sich die Thailänderin über die Lippen, als seine Zunge ihr Geschlecht zu durchwühlen begann. Er tat ihr gut, das würde auch so bleiben, dafür würde sie schon Sorge tragen.

Nori griff nach seinem Schwanz, während ihr Sklave sich unter ihr abmühte. Verhalten stöhnte sie auf, dann begann sie Christians Glied hart zu wichsen. Kurz hielt er in seinem Zungenspiel inne, als auch schon ein weiterer harter Ruck an seiner Leine ihn an ihre Wünsche erinnerte. Er röchelte wiederholt und stieß seine Zunge beinahe panisch in ihre Spalte. Sie aber rubbelte hart und schnell an seinem Glied und so dauerte es auch nicht lange, bis er aufstöhnte und seinen Samen abspritzte.

Wieder riss die Thai-Domina an der Leine, ihr Sklave hatte beim Durchleben seines Höhepunkts die oralen Bemühungen erneut unterbrochen. Doch sie erinnerte ihn brutal an seine Pflicht, während sie sein Glied weiterhin fest und mechanisch wichste.

Christian liefen die Tränen mittlerweile in kleinen Bächen aus den Augen. Was hatte er sich für diesen Abend alles gewünscht? Stattdessen quälte sie ihn ohne Unterlass.

Seine Zunge wurde müde und der Reiz für sie damit schwächer. Fordernd drückte sie ihr Geschlecht gegen seine Nase, aber auch ihr Po-Loch brachte sie zum Einsatz. Es war unbeschreiblich qualvoll und demütigend für ihn, er wollte sie nicht länger ertragen. Wie gerne wäre er jetzt vor ihr geflohen.

Noch einmal ließ sie ihn kommen, betrachtete die neuerliche Entladung seines Schwanzes, doch es reichte ihr immer noch nicht. Er musste endlich lernen, dass allein sie das Sagen hatte, über ihn nach Gutdünken bestimmte und er ihr bedingungslos zu gehorchen hatte. Hart wichste sie ihn erneut steif, brauchte lange Minuten, bis sich das Glied endlich wieder erhob. Für Christian aber wurden ihre Bemühungen zur reinen Qual, er wollte nur noch fliehen und wünschte sich weit weg von ihr zu sein.

Nori ließ ihn insgesamt fünfmal ejakulieren, quälte ihn beinahe zwei Stunden lang. Sie wusste selbst nicht, woher sie die Energie noch nahm, aber es gefiel ihr, ihn für das eigene Vergnügen zu dressieren. Er würde perfekt werden und sich seinem Schicksal endgültig fügen müssen. Ab übermorgen würde es, von ihrer Seite aus, keinerlei Rücksicht mehr für ihn geben.

Sie verzichtete auf ihre eigene Stimulation und ließ endlich von ihm ab. Zwar blieb der Domina der eigene Orgasmus verwehrt, doch störte sie sich in diesem Moment nicht daran. Christian war immerhin fünfmal hintereinander gekommen, ein vielversprechendes Ergebnis.

Der Junge hatte regelrecht in ihr Hinterteil hinein geschrien. Ohne jede Zärtlichkeit hatte sie ihn die ganze Zeit abgewichst und sein Glied in ein  Schmerz spendendes Monster verwandelt. Damit nicht genug, hatte sie ihn beinahe zwischen ihren Arschbacken ersticken lassen, als sie ihm ihre Vagina und ihr Po-Loch über Nase und Mund gestülpt hatte.

Nori war das pure Böse, herzlos und gemein, er wusste es jetzt. Niemals würde er mit ihr nach Bangkok gehen. Weg von hier, einfach wieder nach Hause! Das war sein größter Wunsch.

Verhalten wimmerte er vor sich hin, Nori aber stieg endlich von ihm herunter, löschte das Licht und deckte sich zu. Eng schmiegte sie sich an seinen Körper, kuschelte sich an seine Schulter und schlief nach wenigen Augenblicken ein. Dies empfand der Junge wie zusätzlichen Hohn, dennoch unterdrückte er seinen Drang, laut loszuheulen, wimmerte nur leise vor sich hin, um sie nicht zu stören.

 

 

Sechster Tag, morgens, Patong, Phuket

Christian hatte kaum geschlafen. Sein schmerzendes Glied hatte sich wieder beruhigt, doch seine Zweifel waren geblieben. Er spürte Noris Nähe, die Wärme ihrer Haut auf der seinen, ihren ruhigen und regelmäßigen Atem. Sie wirkte so unschuldig und friedlich, wenn sie schlief, umarmte ihn, wie ein kleines Mädchen ihren Kuschelbären.

Doch wie verhielt es sich mit ihrer anderen Seite, mit ihrer Rücksichtslosigkeit ihm gegenüber, mit ihrer Härte und teils so brutalen Autorität?

„Du sollst nicht denken!“

Er zuckte zusammen, hatte nicht bemerkt, dass sie wachgeworden war.

„Akzeptiere endlich, dass wir zusammenbleiben werden!“

Ihr Ton war pure Aggressivität. Er antwortete nicht, stattdessen flossen wieder Tränen seine Wangen hinab. Warum war sie nur so? Warum konnte sie denn nicht ebenso zärtlich und liebevoll zu ihm sein, wie er ihr gegenüber? War das nicht selbstverständlich, wenn man sich liebte?

„Ich will das so nicht mehr.“

Es war bezeichnend für seine Wankelmütigkeit, dass er sich selbst und ihr auch jetzt noch eine Hinterpforte offenhielt. Nori aber zeigte keinerlei Reaktion. Konnte er dies als Zeichen werten, dass sie über seine Worte nachdachte?

Christian hatte Angst, dass sie ihn jetzt genauso brutal behandeln würde, wie vorgestern. Er gehorchte ihr ja wieder nicht.

Da! Sie bewegte sich! Er zuckte erschrocken zusammen. Sie setzte sich langsam auf, streckte sich, streichelte sich beiläufig mit ihrer rechten Hand über die Brüste, schien erst einmal ihre Müdigkeit vertreiben zu müssen.

Dann warf sie ihm einen kalten, geringschätzigen Blick zu, beugte sich über seinen Kopf und löste die Fesseln. Ihre prallen Titten streiften seinen Mund, bescherten ihm einen kurzen geilen Moment.

Froh darüber, endlich aus seiner misslichen Lage befreit worden zu sein, versuchte der Junge, seinen steifen Gliedern wieder Leben einzuhauchen. Er setzte sich langsam auf und löste sich selbst die Fußfesseln.

Nori aber sprach kein Wort mit ihm, blickte starr vor sich hin, gähnte und ging dann, nachdem sie sich aufgerafft hatte, ins Badezimmer. Einen kurzen Augenblick später hörte er die Toilettenspülung, dann wurde es still. Christian horchte, was würde jetzt wohl folgen? Es verstrichen einige Minuten, während der Junge unschlüssig blieb, ob er ihr folgen durfte oder nicht.

 

„Komm zu mir!“

Es konnte einfach nicht wahr sein. Warum nahm sie ihn denn nicht ernst? Er würde noch einmal mit ihr zu reden versuchen. Sie mussten einfach eine Lösung finden, sonst würde es endgültig vorbei sein zwischen ihnen.

Er ging zu ihr ins Bad, sah sie in der Dusche stehen und mit einer herrischen Geste auf den Badeschwamm zeigen.

„Nori, lass uns darüber reden …“

Eine Ohrfeige knallte in sein Gesicht. Ihre braunen Augen taxierten ihn mit einem Blick, den er so bei ihr noch nie gesehen hatte. Unwillig griff er nach dem Schwamm, der am Badewannenrand lag und stieg zu ihr in die Kabine. Warum kam nicht der Wunsch in ihm auf, Gewalt anzuwenden, um sie einfach ein für allemal aus seinem Leben zu entfernen? Sein Blick wanderte über ihren nackten, wunderschönen Körper, dies allein schien als Antwort auszureichen.

Zögernd griff er nach dem Duschkopf, richtete ihn auf die Wand und stellte dann die Temperatur des Wassers ein. Sie beobachtete ihn dabei mit vor der Brust verschränkten Armen. Als ihm das Wasser angenehm temperiert erschien, richtete er den Brausekopf auf ihren Körper, drückte etwas Gel auf den Schwamm und begann, ihren Körper sorgfältig zu reinigen. Es schien für ihn schon beinahe eine rituelle Handlung geworden zu sein.

Als er Noris Oberkörper ausgiebig gewaschen hatte, spürte er ihre rechte Hand auf seiner linken Schulter, die ihn nach unten drückte. Mit fragendem Blick kniete er sich vor ihr nieder, doch es schien alles zu sein, was sie von ihm wollte. So nahm er sich nun ihrer Füße, Beine und des Unterleibs an.

Immer wieder wanderten seine Augen zu ihrer Scheide, die sich so einladend vor ihm präsentierte. Unmissverständlich verriet ihr sein mittlerweile steifes Glied die Geilheit des Jungen. Sie wusste, dass sie für ihre Gnade nun alles von ihm verlangen konnte.

„Du darfst Dich jetzt bei mir für Deine Aufsässigkeit entschuldigen. Oder ist Dir eine Strafe lieber?“

Ihre Worte hatten beiläufig geklungen, er aber sah dennoch erstaunt zu ihr auf. Ihre braunen Augen blickten auf ihn herab, er konnte nichts in ihnen Blicken erkennen, woraus er Rückschlüsse auf ihre Stimmung hätte ziehen können. Sehnsüchtig starrte er auf ihre knackigen Brüste, was ihm nun auch noch den Rest seiner Widerstandskraft raubte.

„Entschuldige, Nori.“

Sie ließ seine nicht gerade formvollendete Wortwahl durchgehen, noch war es zu früh, um ihm zu zeigen, wie seine Erziehung in Zukunft aussehen würde. Sie kontrollierte ihn noch nicht vollkommen und insgeheim zählte sie die Stunden, die noch verblieben, bis sich dieses Ärgernis endlich ein für allemal abstellen ließ.

„Du darfst mir einen Kuss geben, Christian.“

Dieser wollte sich erheben, doch sie drückte ihn sofort wieder zu Boden. Er verstand jetzt und näherte sich mit seinen Lippen jenen ihres Geschlechts. Die Augen auf ihre Spalte gerichtet, drückte er seinen Mund sanft auf ihre Vulva. Christian stöhnte auf, so sehr erregte ihn dieser Moment.

„Komm mit!“

Sie griff nach seiner Hand, zog ihn hinter sich her aus der Kabine und zerrte ihn regelrecht zurück ins Zimmer. Christian zögerte, wollte das nach wie vor laufende Wasser abstellen, als sie sich auch schon zu ihm umdrehte und die nächste schallende Ohrfeige auf seiner linken Wange einschlug. Augenblicklich beendete er sein Zögern und folgte ihr, sich dabei die Wange reibend und darauf hoffend, dass sie ihm nun endlich erklären würde, wie es mit ihnen weitergehen sollte.

Nori legte sich rücklings aufs Bett, spreizte ihre Beine und winkte ihn an sich heran. Er aber konnte seine Vorfreude kaum vor ihr verbergen, kurz schimmerte auch auf ihren Lippen ein Lächeln.

Seine Eichel rieb an ihrer Scham, dann fand er den Eingang und überwand ihren Widerstand. Nori atmete tief durch, genoss das Gefühl, dass ihr durch seinen, in ihrem Unterleib reibenden Schwanz geschenkt wurde. Christian gab sich alle Mühe und stieß seinen Penis mit aller Härte, so wie sie es von ihm gefordert hatte, in ihre Spalte. Auch ihren Brüsten und steifen Nippeln widmete er seine Aufmerksamkeit und bedachte sie mit zärtlichen Küssen.

Durfte er dieses Mal in ihr bleiben? Vielleicht gelang es ihm ja, den Zeitpunkt seines Kommens dem ihren anzugleichen? Er nahm ein klein wenig Intensität aus seinen Bewegungen, versuchte, die Zeichen ihrer Erregung zu deuten. Doch es gelang ihm nicht, ganz im Gegenteil, er versagte gänzlich in seinem Bestreben und entlud sich in ihrem Geschlecht, noch bevor sie soweit war.

Noch einige unsichere Stöße, dann entzog er sich ihr. Sie aber starrte ihn fassungslos an, als würde sie sein Handeln nicht begreifen. Ihre Brust hob und senkte sich, aus ihrem Blick sprachen Wut und tiefe Enttäuschung.

„Was fällt Dir Arschloch ein? Wichs ihn sofort wieder steif, oder ich vergesse mich!“, herrschte sie ihn an.

Christian begann augenblicklich, sein erschlafftes Glied zu bearbeiten. Den Schmerz überwindend, bekam er ihn langsam wieder hoch. Voller Ungeduld beobachtete die grausame Asiatin sein Treiben, nur mit äußerster Mühe gelang es ihr, ihren Zorn im Zaum zu halten. Endlich führte er seinen Penis wieder in sie ein und gab sich redliche Mühe, ihr das zu geben, was er ihr schuldete.

 

Der Verkehr zwischen ihnen hatte beinahe eine halbe Stunde gedauert. Er hatte Nori zum Orgasmus gebracht und ihr letztendlich doch die Lust geschenkt, die sie von ihm gefordert hatte. Zu seinem Erstaunen hatte er sich auch noch ein zweites Mal in ihr ergießen dürfen, obwohl er diesmal um einiges länger gebraucht hatte, als sie. Er wurde aus Nori einfach nicht schlau. Statt ihn für sein Versagen zu strafen, belohnte sie ihn noch?

„Mach mich unten herum wieder sauber!“

Ihrer Aufforderung augenblicklich Folge leistend, wollte der Junge sich erheben, um aus dem Badezimmer den Waschlappen zu holen, doch dies hatte sie keinesfalls beabsichtigt.

„Bleib gefälligst hier, Du Idiot! Du hast alles, was Du dafür brauchst.“

Er stöhnte angewidert auf. Das konnte sie doch nicht auch noch von ihm verlangen? Oder war dies jetzt seine Strafe? Er sah sein Sperma aus ihrer Spalte heraus rinnen. Angeekelt glitt er zwischen ihre Beine und leckte das widerliche Zeug weg. Nori aber richtete sich ein wenig auf und überzeugte sich, dass er ihrer Anordnung auch gründlich nachkam. Sie würde alles nach und nach für ihn zur Selbstverständlichkeit werden lassen, ihm dabei helfen, sich in ihrer Welt zurechtzufinden. Sie wunderte sich selbst, dass ihr dieser einfältige, deutsche Junge so wichtig geworden war.

„Komm hoch zu mir! Es reicht mir jetzt!“

Er konnte seine Tränen nicht unterdrücken, sie hatte wiederum einiges an Überwindung von ihm eingefordert. Sie breitete ihren linken Arm aus, diesmal war er es, der sich in den Arm des anderen legen durfte. Sie streichelte ihn sogar ein wenig und schien zufrieden, dass er bei ihr war.

 

 

Sechster Tag, nachmittags, Patong, Phuket

„Was hast Du im Tresor?“

Christian verunsicherte diese Frage.

„Meinen Pass und einiges an Geld.“

Ihre braunen Augen richteten sich auf ihn.

„Gib mir die Sachen!“

Das Herz des Jungen zog sich zusammen. Es befanden sich noch mehr als tausend Euro sowie etliches an Bath im seinem Zimmersafe. Unsicherheit breitete sich mehr und mehr in ihm aus. Er vertraute ihr nicht. Nori sah ihn an und wartete darauf, dass er ihrer Anweisung endlich nachkommen würde.

Er dachte an die wenigen zärtlichen Stunden mit ihr, in denen sie ihn in Ruhe gelassen, nur seine Nähe gesucht und gefunden hatte. Außerdem hatte sie ja auch die Flugtickets bezahlt, oder etwa nicht?

„3417.“

Nori sah ihn seltsam an.

„Du sollst mir die Sachen geben!“

Er öffnete den Safe und reichte ihr Ausweis und Geld. Sie nahm beides an sich und stopfte sein Reisedokument wie auch das Bare in ein Seitenfach ihrer großen Tasche.

„Lass den Safe offen, das Reinigungspersonal soll ruhig sehen, dass es hier nichts zu klauen gibt.“

Christian verstand und ließ die Tür des Wertschrankes halb geöffnet.

„Was werde ich für Bangkok brauchen?“

Nori schien zu grübeln.

„Leg Deinen Koffer auf das Bett! Ich sehe nach, wenn ich unsere Sachen aus dem Bad geholt habe.“

Christian holte das schwere Ding aus dem Schrank, hob es auf die Matratze und öffnete es. Dann setze er sich daneben und wartete auf sie.

Nori sah sich noch einmal ausgiebig im Badezimmer um, sie hatte nichts liegen gelassen. Auch im Flur warf sie einen Blick auf die Ablage. Jede Erinnerung an ihre Anwesenheit musste unbedingt getilgt werden.

Als sie Christian auf dem Bett sitzen sah, deutete sie ihm, unverzüglich aufzustehen.

„Ich suche Dir einige Sachen raus, die Du in den Rucksack packen darfst. Alles, was Du sonst noch brauchst, habe ich bei mir zu Hause.“

Christian nickte ihr zu.

„Nori?“

Sofort fühlte sie sich wieder genervt. Warum konnte er nicht einfach nur das tun, was sie ihm befahl?

„Was willst Du?“

„Liebst Du mich?“

Diese gänzlich unerwartete Frage verschlug der Thailänderin augenblicklich die Sprache. Ungläubig, aber auch erstaunt, glotzte sie den jungen Mann vor sich an. War er denn wirklich so blöd?

„Tu endlich, was ich Dir sage!“

Er nickte. Sie hatte seine Frage zumindest nicht verneint.

Nori warf ihm einige Shirts, Unterhosen, zwei Paar Socken und eine lange Jeanshose zu, den Rest zerrte sie achtlos aus dem Koffer und verteilte ihn wahllos auf dem Bett. Es sah aus, als ob jemand in seinen Klamotten gewühlt hatte, um etwas zu suchen. Er wollte seine Kleidung wieder ordentlich zusammenlegen, doch Nori schüttelte ihren Kopf.

„Lass alles so liegen!“

Sie griff nach ihrem großen Portemonnaie, kramte in dem Fach für die Geldscheine und reichte ihm einen Computerausdruck, auf dem eine Adresse vermerkt war.

„Hinterlass eine Nachricht an der Rezeption, dass Du ein paar Tage nach Bangkok fliegst. Deponiere dort diese Adresse! Gib sie auch Deinen Freunden, falls Euch jemand erreichen möchte!“

Christian nahm den Zettel an sich und steckte ihn in seine Hose. Nori schien wirklich an alles gedacht zu haben.

„Ich gehe schon mal zur Straße. Kommt nach, wenn Ihr soweit seid.“

 

 

Sechster Tag, später Nachmittag, Phuket-Town, Phuket

„Hier sind Eure Tickets! Wo Ihr einchecken müsst, steht drauf. Leider müsst Ihr ohne mich fliegen. Die Maschine war überbucht, ich muss die nächste nehmen.“

Christian blickte die dominante Thai-Domina bestürzt an.

„Aber das ist doch scheiße, Nori. Vielleicht kann man das Ticket ja umbuchen? Dann fliege ich mit Dir.“

Sie schüttelte den Kopf und gab ihm die vier Bordkarten.

„Ihr wartet einfach in dem Fastfood-Restaurant vor dem Flughafen auf mich. Uaan wird es sicher finden. Ansonsten habe ich ja auch noch Deine Nummer.“

Christian staunte. Nori gab ihm tatsächlich einen Kuss zum Abschied.

„Also, bis später. Bangkok wird Euch gefallen, da bin ich mir sicher.“

„Und was machst Du in der Zwischenzeit?“

Nori blickte auf ihr Handy.

„Ich besuche noch eine Freundin hier in Phuket, bis mein Flugzeug soweit ist. Und jetzt hör auf zu fragen!“

Christian stimmte zu, ließ es sich aber nicht nehmen, sie noch einmal zu küssen.

„Bis später!“

Sie winkte noch einmal, dann rief sie auch schon nach einem Tuk-Tuk.

Alain starrte ihr überwältigt hinterher.

„Eins muss man ihr lassen. Sie hat alles im Griff.“

Christian ging dieses Mal mit Alain konform. Seine Thai-Frau hatte alles perfekt geplant und getimt.

Tom sah auf seine Uhr. Sie hatten nur noch eine halbe Stunde Zeit zum Einchecken.

„Na dann kommt! Schauen wir uns Bangkok mal näher an.“

Er legte seinen Arm um Uaans Schultern und ging dann mit ihr ins Abfluggebäude des Flughafens.

Christian vergewisserte sich nochmals, ob er auch alles bei sich hatte. Nori hatte ihm wenigstens den Pass und etwas Bargeld zurückgegeben.

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Kommentare

muss auch mal nen kommi hinterlassen, vomn handy aus tu ich weder bewerten noch kommis hinterlassen weil nicht angemeldet ;-)

Aber mir gefällts und ich bin sehr gespannt wohin die reise noch geht, auch wenn ich cayt ungedult leider teilen muss  ;-)