DER Samstag 01-2017

 

Entspannt saß sie im Auto, am verabredeten Treffpunkt und wartete auf ihn.

Vorbereitet, so wie er es immer von ihr verlangte und sie es inzwischen schon ganz genau wusste.

Auf dem Beifahrersitz lag alles, was er für diesen Nachmittag bei ihr bestellt hatte, für ihn bereit.

16 Wäscheklammern und ihr Halsband.

Sie atmete tief durch und lächelte voller Vorfreude in sich hinein.

Nicht mehr lange, die Zeiger der Uhr rückten näher und näher.

Dann endlich seine Nachricht, ihr Startsignal.

"Schließe Deine Augen!"

Sie schloß, wie ihr befohlen wurde, die Augen und ihr Herz schlug vor Aufregung schneller oder war es die Freude auf ihn und die Ungewissheit, was er heute mit ihr vor hat?

Egal!

Gleich geht die Reise ins Land der Sinne los und er wird sie führen und sie ihm, wie immer, blind folgen.

Minuten, die endlos schienen, vergingen.

Ein Auto hielt neben ihrem an.

Sie hielt für einen Moment den Atem an und hoffte das es ihr Herr ist, öffnete jedoch nicht die Augen, um sich dessen zu vergewissern.

Die Tür hinter ihrem Sitz öffnet sich.

ER ist da!

Sie saugt seinen Duft auf, inhaliert ihn förmlich.

Die Augen bleiben geschlossen und sie lächelt erlöst, nach endlos langer Wartezeit vom letzten Mal bis zu diesem Mal.

Sanft streicht er mit seinen Fingern an der rechten Halsseite hinunter, über den Arm und greift dann an ihr vorbei auf den Beifahrersitz.

Im nächsten Moment, spürt sie das Leder des Halsbandes, wie es sich um ihre Kehle legt.

Er schiebt ihr Haar beiseite und schließt es im Nacken.

Die Tür öffnet sich wieder, er steigt aus.

Dann öffnet sich ihre Fahrertür, es klickt am Halsband – angeleint!

Die Kontrolle, ist jetzt seine Kontrolle.

Es geht los!

Schweigend verbindet er ihr die Augen, zieht sie aus dem Auto.

Schweigend, legt er erst die Hand- und dann die Fußfesseln bei ihr an und bringt sie sich in Position, so wie er sie haben will.

Arme hinter dem Kopf verschränken, Beine hüftbreit auseinander, so das er gut an jede Stelle bei ihr kommen kann. Seine Hände streichen zärtlich über ihren Oberkörper, die Nippel richten sich auf und ihm entgegen, stehen für ihn bereit. Seine Hände wandern weiter.

Sie spürt, wie seine Finger ihre feuchte Spalte erkunden, kurz eintauchen und dann wieder weg sind. Er schiebt Top und Rock beiseite, so das sie frei vor ihm steht.

Ihre Knie zittern vor Erregung und Geilheit.

Dann kommen die Nadeln des Nervenrads zum Einsatz.

Er fährt langsam, kreuz und quer, über den Körper, nähert sich den Brüsten und umkreist sie mit erhöhtem Druck in Nähe der Nippel. Die Nadeln bohren sich angenehm fest in die Haut.

Sie stöhnt lustvoll auf.

"Still!!"

Sie hält für einen Moment die Luft an und weiß sofort, was er von ihr verlangt.

Sie spürt, wie er die Haut an der linken Brust ein wenig langzieht, beißt sich auf die Lippen – dann die erste Klammer und die zweite, kurze Pause, bevor er selbes auf der Innenseite macht und sich dann nach gleichem Muster ihre rechte Brust vornimmt.

Sie läuft aus, steht aber still und fast regungslos da. Schweigt lustvoll und ist bereit, ganz egal, was heute kommen wird.

Er lässt von ihr ab, betrachtet wohl in aller Ruhe sein Kunstwerk.

"Ich könnte Dir Nadeln in Deine Nippel und Lippen setzen und Dich dann abwechselnd mit Rohrstock und Peitsche streng bestrafen – auf Deine Brüste, Deinen Hintern und zwischen den Oberschenkeln", denkt er laut nach.

Ihr stockt der Atem.

Nadeln?

Durch die Nippel??

Durch welche Lippen meint er??

Ihr Herz schlägt um einiges schneller.

Sie weiß genau, das Spiel kann und wird jederzeit abgebrochen, sobald sie nicht mehr kann oder will. Es muss nur das Safeword gesagt werden.

Aber will sie das?

Es ist doch immer ihr eigener Spruch:

Grenzen sind zum verschieben oder ignorieren da, oder??

Er kennt sie sehr genau und sie ist kein Geheimnis für ihn. Also geht es weiter.

Sie hört, wie er etwas aus einer Tasche holt, ihre Ohren strengenn sich an, aber sie kann nicht hören, was es ist.

Im nächsten Moment berührt eine Spitze ihr Gesicht, fährt zum Kinn und dann langsam den Hals und Bauch herunter bis zu ihrem Lustpunkt – die Lust ist da und will aus ihrem Käfig gelassen werden. Aber womit fährt er gerade über ihren Körper??

Leichte Schläge auf ihre geklammerten Brüste, als ob er etwas antestet.

Dann greift er wieder wieder in die Tasche, tritt nah neben sie. Sie spürt seinen Atem auf ihrer Haut und sie bekommt weiche Knie und eine Gänsehaut auf jedem Millimeter ihrer Haut.

Er nimmt einen Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger und drückt ihn langsam immer fester zusammen, während er ihn dabei angenehm schmerzhaft massiert.

Nadeln??

Nein!

Sie spürt,wie er eine Klammer drauf setzt und zuckt leicht zusammen, er nimmt die Kette und zieht sie durch den Ring des Halsbandes und befestigt dann auf die gleiche Weise die andere Klammer auf dem anderen Nippel.

Wieder an die erste Nippelklammer, er stützt mit seiner Hand, als ob er etwas befestigt, dann auf die gleich Weise auf der anderen Seite, diesmal mit der anderen Hand stützend. Er hat irgendwas befestigt, denkt sie. Dann nimmt er die Hände von den Brüsten und sie spürt, wie ihre Brüste von leichten Gewichten nach unten gezogen werden. Kleine Gewichte, nicht schwer und doch irgendwie unglaublich schwer.

Er zieht die Schamlippen leicht nacht unten und befestigt auch dort Klammern mit leichten Gewichten dran. Sie stöhnt auf vor Lust und Schmerz.

"Braves Mädchen. Das machst Du großartig. Wir sollten ein wenig spazieren gehen, das Wetter ist ja heute wieder einmal traumhaft schön."

Sein Ernst?!

Ja, sein voller Ernst.

Er löst die Augenbinde, die sich als Schal entpuppt und wickelt ihn fast fürsorglich um ihren Hals. Und zwar so, das man das Halsband um ihren Hals nicht sofort sehen kann. Er zieht den Rock wieder hinunter und richtet ihr Top wieder gerade.

Sie schaut ihn ungläubig, mit fragendem Blick an.

Er lächelt sie an und reicht ihr schweigend seinen Arm. Sie hakt sich bei ihm ein.

Das Vertrauen siegt, denn er weiß ganz genau, was er da tut. Da ist sie sich sicher – immer.

Langsame, vorsichtige Schritte, die durch die angebrachten Gewichte durchaus schmerzhaft sind. Doch sie folgt ihm, ohne Widerworte und voller Vertrauen tiefer in den Wald hinein.

Kurz bleiben sie stehen und er geht vor ihr auf die Knie, aber nur um ihre Fußfesseln von den Knöcheln zu lösen und sie in seiner Jacke verschwinden zu lassen.

"Was sollen sonst die Leute denken,, die da ganz hinten auf uns zu kommen?!", lächelt er sie an und führt sie dann langsam weiter, legt seinen Arm um sie, so das es wirkt, asl würden sie langsam eng umschlungen einen Spaziergang machen.

Kaum ist das Paar an ihnen vorbei gezogen, zieht er sie nach rechts ins Unterholz tiefer in den Wald hinein. Bringt wieder die Fußfesseln an und führt sie behutsam weiter.

 

"Du wirst das von mir bekommen, was wir beide wollen und Du Dir redlich verdient und erarbeitet hast!"

Sie lächelt ihn an:

"Ja mein Herr. Ich werde es schweigend und dankbar von Ihnen empfangen."

Lächelnd löst er wieder den Schal und verbindet wieder ihre Augen.

Er übernimmt sie somit wieder vollständig.

Führt sie und sie folgt.

Irgendwann sind sie an seinem Ziel angekommen.

"Präsentier Dich!"

Sie nimmt wieder die von ihm, in solchen Momenten gewünschte, Postion ein:

Arme hinter dem Kopf verschränkt.

Rücken gerade.

Brust raus – Bauch rein.

Beine hüftbreit auseinander stellen.

Erhobener Kopf mit verbundenen Augen.

Ihre Sinne sind vollkommen auf ihn fokussiert.

Sie hört, wie er Vorbereitungen trifft, steht still in ihrer Position und die Freude, auf das, was kommen wird steigt weiter an.

Er tritt an sie heran, führt sie wenige Schritte, um sie dann zwischen zwei Bäumen zu fixieren.

Wie an einem Kreuz steht sie für ihn da. Gehört ihm. Ist sein Eigentum.l

Er wird all das tun, was ihn glücklich macht und ihm Befriedigung schenkt.

Ihr Lohn – sein Stolz.

Sie spürt, wie eine feine Nadelspitze ihre Nippe umkreist. Er nimmt die Klammer mit dem Gewicht wieder ab. Kreist wieder und nimmt den Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger, um ihn sanft zu massieren.

"Es wird Dir sehr gefallen."

Sie lässt sich in ihn und den Moment fallen und weiß, das er Recht haben wird.

Die feine Nadelspitze kreist wieder, verharrt an einer Stelle und im nächsten Moment ist er da, der süße Schmerz, als er die Nadel mit sanftem Druck durch ihren vorbereiteten Nippel schiebt.

Auf der anderen Seite folgt der gleiche Ablauf.

Er genießt das Spiel und er hat sämtliche Fäden in der Hand.

"Überall dort, wo du jetzt noch Klammern und Gewichte hast, wirst Du die Küsse der Nadeln zu spüren bekommen! Nach jeder von mir gesetzen Nadel, möchte ich ein `Danke mein Herr`hören! Wenn ich mit Dir fertig bin, wirst Du die Peitsche empfangen und die Schläge empfangen, die Du dir mit jeder einzelnen unnöitgen Bewegung verdient hast. Sie wird Deinen Hintern küssen und beißen, zwischen Deinen Schenkeln landen und deine Brüste mit ihren harten Nippen versorgen. Du wirst jeden Schlag laut und deutlich mitzählen!"

Sie stöhnte lustvoll auf:

" Ich gehöre Dir und werde alles, was Sie mir schenken dankend und demütig annehmen mein Herr."

Die Reise beginnt.

Er setzt Nadel um Nadel, und sie bedankt sich Nadel um Nadel bei ihm.

Die Peitschenhiebe küssen ihre Haut und sie ist da, wo sie sie sich wochenlang hingewünscht hat.

Er nimmt sie, er stillt seine Gier und löscht sein Feuer.

Als er irgendwann fertig ist, zieht er Nadel für Nadel wieder heraus, versiegelt es mit Küssen auf die Stellen. Löst die Fixierung und sie sinkt in seine Arme, geht dann vor ihm auf die Knie, senkt den Kopf "Danke mein Herr"

"Ich danke Dir!", er bettet sie auf die von ihm vorbereitete Decke und zieht sie in seine Arme.

Entspannt geht der Nachmittag in den Abend über, den sie gemeinsam in einem Restaurant ihrer Wahl ausklingen lassen.

 

Wie lange das letzte Treffen her ist, keine Ahnung.

Irgendwann gingen die Wege auseinander und jeder seinen eigenen neuen Weg – in die eigene andere Richtung, in die Entwicklung, auf ganz eigene Reisen.

Der Kontakt blieb, auch wenn er nur sehr selten bis gar nicht stattfindet.

Er ist immer noch interessiert, wie es mir geht und was ich so mache.

Fragt immer wieder mal nach, ob ich mich auf meinem Weg wohl fühle und ob ich glückich bin.

JA – das bin ich mein (nicht mehr) Herr.

 

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