Die gemeine Miriam - 28. Teil

 

- 28. Kapitel -

Am Sonntag frühstückten die Drei ausgiebig.

Als Miriam später aus dem Bad kam, sah sie, wie Erik seine Hände im Schritt hielt. „Mein Schwanz will dauernd steif werden. Kannst du mir nicht bitte für eine kurze Zeit den Keuschheitsgürtel aufmachen, Miri?“

Miriam sah ihn stirnrunzelnd an. „Zeig mal her.“

Erik kam her und zeigte den Käfig vor: Sein Penis drückte mit aller Gewalt gegen das Gitter.

Miriam kniete sich hin, nahm die Hoden zärtlich in die Hand und pustete in das Gefängnis. „Ach, du Armer! Ich kann dich schon verstehen. Du musstest gestern wirklich viel aushalten.“

Sie streichelte seine Hoden.

Erik schaute sie bittend an. „Machst du mich dann bitte bitte kurz auf?“

Miriam lächelte ihn an. „Na, klar.“

Erik fiel ein Stein vom Herzen.

Miriam stand wieder auf und ging zurück ins Bad, Erik folgte ihr. Sie kämmte sich die Haare. Erik stand neben ihr und wartete. Dann drehte sich Miriam um und klatschte Erik mit der Haarbürste auf seinen Hintern. „Bald ist es soweit. Nur noch 26 Tage. Das schaffst du auch noch!“

Erik war geschockt. „Bitte, Miri. Doch nur mal kurz. Es tut weh.“

Miriam lächelte ihn an. „OK. Du willst, dass ich dir helfe?“

Sie schob ihn unter die Dusche und stellte eiskaltes Wasser an. Erik prustete und schnappte nach Luft.

Miriam hielt für etwa zwei Minuten die Duschkabine zu, dann machte sie wieder auf und stellte das Wasser ab.

„Na? Ist dein ungezogener Stengel immer noch hart?“

Erik zitterte vor Kälte. Beleidigt schaute er Miriam an.

Am frühen Nachmittag fuhr Miriam ihre Freundin Vera besuchen. Sie war sehr überrascht über den Besuch, denn Miriam war wochenlang „verschollen“ gewesen. Miriam erzählte ihr, dass sie Stress mit Tom gehabt habe und deshalb erst mal „untergetaucht“ war. Ihren genauen Wohnort wolle sie aus Sicherheitsgründen nicht sagen.

Die beiden Frauen unterhielten sich fast zwei Stunden lang bei Kaffee und Kuchen.

Vera erwähnte in irgendeinem Zusammenhang, dass sie früher mal Tennis gespielt habe. Miriam war überrascht: „Das wusste ich gar nicht. Ich habe früher auch gespielt. Sollen wir uns nicht mal treffen? Ich kenne einen Platz, auf dem man gegen eine Gebühr spielen kann, ohne in einem Klub Mitglied zu sein.“

Vera stimmte zu. „Hast du noch deine Ausrüstung?“

Miriam schüttelte den Kopf. „Kein Problem. Kann dort alles ausgeliehen werden.“

Vera: „Warum machen wir es dann nicht ganz spontan einfach heute Nachmittag?“

Miriam war einverstanden.

Sie fuhr nach Hause, um sich umzuziehen und lud ihre beiden Männer ein. „Ich habe eine Überraschung für euch. Wir spielen heute Tennis mit Vera.“

Kevin und Erik zogen sich Sportsachen an. Unterwegs meinte Kevin: „Ich habe noch nie gespielt.“

Miriam: „Das macht nichts. Die Regeln sind ganz einfach.“

Am Tennisplatz angekommen begrüßten sie Vera. Als sie Erik sah, erschrak sie. „Bist du nicht wegen Bankraub inhaftiert?“

Erik stotterte. „Ich... bin auf Bewährung raus.“

Miriam lieh zwei Schläger aus und gab einen an Vera.

„Und was ist mit uns? Wechseln wir uns ab? Ich dachte, wir spielen zusammen?“ fragte Kevin.

Miriam schlug ihm leicht mit der flachen Schlägerfläche an die Stirn. „Bist du denn dumm? Ihr beiden braucht doch keine Schläger! Habt ihr noch nie Tennis im Fernsehen gesehen?“

Kevin und Erik stutzten.

Miriam verdrehte die Augen. „Ihr müsst euch darum kümmern, dass wir immer genug Bälle haben. Und die ins Netz geschlagenen Bälle müsst ihr aufsammeln.“

Erik ging ein Licht auf: Als Balljungen sollten sie agieren. „Super“, dachte er ironisch. „In der Hitze auch noch durch die Gegend rennen und sich ständig bücken.“

Vera kicherte. „Daran habe ich gar nicht gedacht. Aber das ist eine gute Idee, Miriam. Lass uns anfangen.“

Die Frauen spielten ein ganzes Match. Vera gewann den ersten Satz mit 6:4. Den zweiten Satz konnte Miriam mit 6:4 für sich entscheiden. Aber im Dritten war sie gegen die technisch bessere Vera machtlos und verlor klar mit 6:2.

Wütend schleuderte Miriam einen Ball auf den am Netz hockenden und mittlerweile völlig verschwitzten und erschöpften Erik und traf ihn an der Stirn, denn er schaute gerade in ihre Richtung.

Auch Kevin war fix und fertig.

Die Frauen hatten zwar geschwitzt, aber waren noch einigermaßen fit.

„Lass uns duschen und dann zu dir fahren“, schlug Miriam vor. Vera war einverstanden.

Kevin und Erik duschten sich währenddessen in der Männerkabine. Anschließend fuhren alle Vier zu Vera.

„Ist dein Freund nicht da?“ fragte Miriam.

„Nein, er ist mal wieder bei einem Fußballspiel.“

„Wisst ihr was?“ fragte Miriam ihre beiden Männer. „Ihr könntet euch mal nützlich machen. Bei einem Frauengespräch seid ihr sowieso überflüssig. Vera freut sich bestimmt, wenn ihr den Garten auf Vordermann bringt. Außerdem könntet ihr auch unsere Autos waschen. Auf, auf!“

Kevin und Erik trauten sich nicht, ihr zu widersprechen und machten sich an die Arbeit.

Die Frauen machten es sich im Wohnzimmer bequem und tranken Kaffee. Vera servierte einen Kuchen.

Nach der Kaffeerunde setzten sich die Damen vor den Fernseher und sahen sich eine Liebeskomödie an.

Als der lange Film aus war, war es schon früher Abend. Kevin und Erik kamen erst eine halbe Stunde später  total erschöpft herein. Sie duschten und setzten sich anschließend dazu.

„Wir haben was für euch vorbereitet“, sagte Miriam. „Ein Spiel. Es heißt Die Sieben Zettel des Schicksals.“

Vera lehnte sich in ihrem Sessel genüsslich zurück und legte ein Bein über eine Lehne und wippte damit. Sie freute sich schon. Miriam legte sieben Zettel übereinander gestapelt auf den Wohnzimmertisch. Dann gab sie Kevin einen Würfel. „Fang an!“

Kevin rollte eine Vier. Nun sollte Erik sein Glück versuchen: Eine Eins.

Miriam legte ihre Beine auf den Wohnzimmertisch und meinte: „Dann ist also Kevin der aktive, und Erik ist der passive Spieler. Kevin, zieh nun den ersten Zettel.“

Kevin nahm ihn und las vor: „1. Aufgabe: Du darfst dem passiven Spieler die Hosen runterziehen. Alternative: Du machst es bei dir selbst.“

Kevin zuckte mit den Achseln, griff Eriks Hosen und zog sie mit einem Rutsch herunter. Erik hielt die Hände vor sein Geschlecht, aber als Vera lachte „ich habe dich schon nackt gesehen, Süßer“, ließ er die Hände wieder an seine Seiten fallen.

Miriam legte nun einen Metallstab auf den Tisch. „Das ist ein Stromstoßstock. Den brauchen wir für den nächsten Zettel.“

Die Männer schluckten. Kevin las den zweiten Zettel vor: „2. Aufgabe: 3 Stromstöße auf den Hintern des passiven Spielers. Alternative: 1 Stoß auf den eigenen Hintern.“

Miriam zeigte auf den Stab. „Nimm. Und los geht´s!“

Kevin nahm das Gerät, schaltete es ein und drückte es Erik auf den Hintern.

„Aaaaah“ Erik schrie. „Das tut schweineweh. Wie viel Spannung ist denn da drauf?“

Miriam meinte amüsiert: „Bin ich Elektrikerin? Was weiß ich denn? Los, Kevin, mach weiter!“

Kevin stieß erneut zu.

Erik schrie auf und hüpfte einen Schritt vor. „Nicht mehr! Das reicht! Oooouuuh! Das Ding ist ja mörderisch!“

Kevin schaute fragend zu den Frauen. Vera schaute fragend zurück und zuckte die Schultern.

Miriam sagte in strengem Ton: „Ein Stoß fehlt noch!“

Kevin schaute zwischen Erik und Miriam hin und her. Erik schüttelte den Kopf. Aber Kevin stieß zu.

„Auuuu!“ schrie Erik. „Bist du verrückt geworden?“

Er rieb sich die Hinterbacken.

Miriam forderte Kevin auf, den dritten Zettel zu lesen.

Kevin: „3. Aufgabe: Vier Stromstöße für den passiven Spieler. Alternative: Ein Stoß für den Aktiven.“

Erik rief: „Das ist ein Scheißspiel! Ich will keine Stromstöße mehr! Ich mache nicht mehr mit!“

Miriam: „Du spielst bis zum Schluss mit, oder ich werfe den Schlüssel zu deinem Keuschheitsgürtel in den nächsten Mülleimer.“

Erik: „Aber ich bekomme ständig Stromstöße. Das halte ich keine sieben Zettel aus!“

Miriam meinte in leicht beleidigtem Ton: „Du hast das Spiel wohl nicht verstanden. Der aktive Spieler kann jederzeit die Alternative zu deiner Bestrafung wählen. Es gibt immer zwei Möglichkeiten!“

Sie sah zu Kevin: „Also was jetzt? Wofür entscheidest du dich?“

Kevin bekam schwitzige Hände. Er zögerte, aber dann versetzte er Erik den ersten Stromschlag.

„Aaaaah! Du sollst aufhören!“ schrie er, aber Kevin stieß schon erneut zu. Wieder schrie Erik und rieb sich den Hintern. Wieder stieß Kevin zu. Erik fing an zu kreischen.

Kevin atmete tief durch und stieß ein viertes Mal zu.

Inzwischen stand Erik mit dem Gesicht in einer Ecke des Zimmers. Er war immer einen Schritt weitergegangen, um dem Stab auszuweichen, aber Kevin war ihm hinterher gegangen.

Vera tuschelte zu Miriam: „Der quiekt wie ein Schweinchen!“ Miriam musste bei dem Vergleich lachen.

Nach einer kurzen Pause nahm Kevin den vierten Zettel und erahnte schon den Inhalt: Fünf Stromstöße für den Passiven oder einer für den Aktiven.

Sollte er sich opfern und sich selbst einen Schlag versetzen? Damit hätte er Erik fünf davon erspart. Aber das Gerät war offenbar ziemlich heftig. Er traute sich nicht wirklich.

Eriks Blick schien ihn beschwören zu wollen. Kevin schaute Erik mitleidig an. „Tut mir leid!“ Kevin drehte Erik, der sich umgedreht hatte, wieder um, und stieß zu. Erik schrie wie am Spieß, aber Kevin stieß erneut zu. Noch mal. Noch mal. Und noch mal.

Erik sackte auf die Knie. „Bitte nicht mehr. Das tut höllisch weh. Mein Arsch! Mein Arsch!“

Kevin schaute zu den Damen. Die kicherten und äfften Erik nach. „Mein Arsch! Mein Arsch!“

Kevin stieß wieder zu und legte dann schnell den Stab weg. Erik zitterte am ganzen Körper. „Au, das tut immer noch weh! Was ist das für ein Mordsding?“

Aber schon wurde Kevin aufgefordert den fünften Zettel zu nehmen.  Diesmal sollte der Passive sechs Stromstöße erhalten. Es sei denn, der Aktiven würde einen sich selbst verpassen.

Kevin schluckte. Erik hatte sich wieder zu ihm umgedreht und war vor ihm auf die Knie gesunken.

Kevin nahm den Stab und überlegte. Er war hin- und hergerissen. Dann überwand er seine Bedenken, zog sich die Hosen runter und versetzte sich selbst auf den Hintern einen Stromstoß. „Aaaah!“ schrie er und ließ den Stab fallen.

Miriam und Vera lachten. Vera meinte: „Das Spiel ist genial. Miriam, Miriam. Du hast aber auch immer gute Ideen. So was Unterhaltsames habe ich schon länger nicht mehr erlebt.“

Kevin rieb sich noch sein Hinterteil. Das war wirklich heftig!!

Aber die Damen ließen ihm keine Verschnaufpause. Er musste den sechsten Zettel nehmen: Nun waren für den Passiven sieben Stromstöße angesagt. Alternative: Ein Stoß für Kevin.

Kevin nahm den Stab und schloss die Augen. Was sollte er bloß tun? Sieben Stromstöße!!! Das würde Erik nicht ertragen. Aber er wollte auf keinen Fall noch so einen heftigen Schmerz an seinen „vier Buchstaben“ erleben.

Die Damen drängten: „Mach schon. Entscheid dich. Jetzt! Sonst entscheiden wir für dich!“

Erik hatte wieder eine kniende und flehende Position vor Kevin eingenommen. Kevin drückte schweren Herzens Eriks Kopf nach unten, um mit dem Stab seinen Hintern erreichen zu können und stieß zu.

Erik sprang ein Stück zur Seite. Er schrie: „Aahhh! Bitte nicht!“ Kevin ging hinterher, stieß erneut zu. Wieder schrie Erik auf. Er krabbelte nun auf allen Vieren auf die Damen zu. „Bitte sagt Kevin, er soll aufhören!“ Aber schon stieß Kevin wieder zu.

Erik kreischte auf. Die Damen waren einen kurzen Augenblick erschreckt, lachten dann aber los. „Schweinchen, quiek! Quiek schön!“

Kevin stieß wieder zu. Erik zappelte am Boden hin und her. „Lasst mich in Ruhe! Bitte!“ jammerte er.

Erneut stieß Kevin zu. Erik drehte sich um, damit Kevin seinen Hintern nicht erreichen sollte, aber Kevin drehte ihn wieder zurück. Hatte Erik Tränen in den Augen? Kevin bekam ein schlechtes Gewissen.

Aber er musste es zu Ende bringen. Wieder stieß er zu.

Erik schluchzte leise in sich hinein. Er jammerte leise vor sich hin: „Bitte nicht! Bitte nicht!“

Aber Kevin stieß ein letztes Mal zu. Er erschreckte sich, als Erik plötzlich losschrie: „Aaaaah!“

Die Damen applaudierten. Miriam meinte: „Gut gemacht! Jetzt den letzten Zettel!“

Kevin seufzte tief. Erik würde keine Stromstöße mehr ertragen. Und auch er selbst würde es nervlich nicht mehr aushalten. Er würde sich den nächsten Schlag notfalls wieder selbst verpassen. Auch wenn es schweinisch wehtat!

Er las den letzten Zettel: Die letzte Aufgabe sind zehn Stromstöße oder drei Stöße für den aktiven Spieler. Es gibt aber noch eine weitere Alternative: Der passive Spieler kann versuchen eine Bierflasche in seinem Popo zu versenken. Das Zeitlimit beträgt zwei Minuten. Schafft er es, fallen alle restlichen Stromstöße weg.

Vera stellte demonstrativ eine leere Bierflasche auf den Wohnzimmertisch und grinste herausfordernd in die Runde.

Kevin schaute zu Erik. „Ich wollte ja den nächsten Stromschlag aushalten, aber drei sind definitiv zu viel! Schaffst du das mit der Flasche?“

Erik machte große Augen. „Die ist viel zu dick. Die zerreißt mich ja!“

Kevin: „Tja, dann bleibt nur die Alternative übrig...“

Erik schrie: „Nein! Ich mach´s. Mist! Wie soll ich das schaffen?! Das ist nicht fair. Das ist gemein!“ Seine Stimme brach, und jammernd fügte er hinzu: „Das kann ich doch nicht schaffen...“

„Habt ihr euch entschieden?“ fragte Miriam.

Kevin nickte.

Vera brachte noch eine Tube Feuchtigkeitscreme als Erleichterung für Erik. Dann nahm sie Erik mit ins Bad und machte ihm einen Einlauf. Erik musste sich vorbeugen. Vera steckte ihm den Duschschlauch in den Hintern und drehte das Wasser auf bis Eriks Bauch ganz dick war. Verschämt schaute Erik zu ihr. Sie kicherte. „Das haben wir doch alles schon gemacht, mein Süßer. Da brauchen wir doch nicht rot zu werden!“

Später kam sie mit ihm zurück ins Wohnzimmer.

Dann schaute sie auf die Stoppuhr in ihrem Handy und setzte sich wieder in den Sessel. „Zwei Minuten! Achtung – fertig – los!“

Erik nahm die Flasche und stellte sie auf den Boden. Dann kniete er darüber und ließ sich langsam hinab. Der Flaschenhals verschwand in ihm. Dann wurde der Behälter immer dicker. Langsamer senkte sich Erik mit einem Stöhnen.

Kevin stand neben ihm. „Du schaffst es!“

Eriks Abwärtsbewegung wurde immer langsamer. Dann ging nichts mehr. Sein Gesicht war verzerrt. „Die ist zu dick! Das geht nicht. Au!“

Miriam zuckte mit den Achseln. „Dann bleibt immer noch die Alternative.“

Vera kicherte.

Erik bekam Panik. Er drückte sich weiter runter. Sein Hintereingang war zum Bersten gespannt. Der Muskel dehnte sich enorm, aber noch hatte Erik nicht die dickste Stelle erreicht.

Er jammerte, stöhnte, ächzte. Aber kein Millimeter ging mehr.

„Noch 30 Sekunden“ kündigte Vera mit einem Grinsen an.

Kevin feuerte ihn an: „Los. Du musst es schaffen! Denk an die Stromschläge!“

Erik kämpfte verbissen. Er drückte sich einen weiteren Zentimeter runter, aber die Schmerzen brachten ihn fast um seine Sinne. Er schrie auf.

Vera gelangweilt: „Noch 15...“

Kevin schrie Erik an: „Los! Sonst verpass ich dir die zehn Stromschläge!“

Erik schrie noch lauter. Er kämpfte gegen den Schmerz an. Er dachte, er müsse platzen, aber drückte weiter.

Endlich erreichte er die maximale Breite der Flasche. Die Schmerzen stiegen ins Unermessliche. Vorwärts ging es nicht mehr. Er stand ein wenig auf. Die Flasche steckte großteils in seinem Hintern.

„Die muss ganz rein!“ rief Kevin.

Vera: „Noch drei, zwei...“

Kevin stellte sich hinter Erik und drückte mit seinem gesamten Gewicht auf dessen Schultern. Erik sackte zurück auf den Boden. Die Flasche berührte ebenfalls den Boden, aber Kevin stemmte sich auf Eriks Schultern, so dass die Flasche komplett in Erik hineingeschoben wurde.

Erik schrie auf.

Nun ging Kevin von Erik herunter. Erik kippte in eine liegende gekrümmte Position um. Er hatte die ganze Flasche in sich.

Miriam und Vera pfiffen Beifall. Miriam verkündete: „OK. Auf dem Zettel stand zwar nichts von Hilfe durch den anderen Spieler, aber ich will mal nicht so sein. Die Aufgabe gilt als bestanden!“

Erik versuchte aufzustehen. Mit einiger Mühe gelang es ihm, aber er stand sehr breitbeinig da.

Vera kicherte: „Ich wusste gar nicht, dass du solche O-Beine hast, Erik.“

Miriam lachte. „So eine Mimose!“

Sie nahm den Elektrostab und kam auf Erik zu. Der stolperte o-beinig mit der Flasche im Arsch so schnell es ging weg. Miriam verfolgte ihn um den Wohnzimmertisch, einen Esstisch, die Sessel und quer durch den Raum. Sie zielte mit dem Stab auf Eriks Hintern, der panisch herumstolperte und beim Laufen die Hüfte nach vorne schob, um dem schmerzenden Stromgerät zu entkommen.

Miriam hatte den Stab gar nicht eingeschaltet, aber machte sich einen Spaß daraus, Erik zu ängstigen.

Als sie genug von der Verfolgung hatte, durfte Erik sich endlich von der Flasche befreien. Die Entfernung des dicken Behälters ließ die Schmerzen wieder anschwellen, aber als sie endlich raus war, atmetet Erik tief durch. Sein wunder Po war weit gedehnt und schmerzte immer noch. Schnell zog er sich die Hosen wieder an.

Bald darauf verabschiedeten sich  die Gäste von Vera. „Es war wundervoll. Das sollten wir öfter machen“, meinte Miriam. Vera sagte: „Ja. Gerne. Deine Jungs sind wirklich lustig.“

Zu Hause im großen Bett, in dem alle drei schliefen, unterhielten sich Kevin und Erik noch über die Erlebnisse der letzten Tage. „Das war das schlimmste Wochenende meines Lebens“, klagte Erik.

Miriam lauschte im Dunkeln und spielte mit ihrer Klitoris. Das Ganze hatte sie scharf gemacht. Und das Gespräch der Beiden ließ alles wie ein Film erneut an ihr vorüber laufen. So kam sie in wenigen Minuten zu einem kräftigen Orgasmus und konnte entspannt und zufrieden einschlafen.

Kevin grübelte noch einige Zeit. Musste er ein schlechtes Gewissen haben? Er war sich nicht sicher.

Auch Erik konnte erst spät schlafen: Er lag auf dem Bauch.

Am nächsten Morgen hatte sich Erik dazu entschlossen, Miriam zu verraten, dass Kevin mit Ute gefickt hatte. Schließlich war sonst er immer der Prügelknabe. Nun sollte endlich auch Kevin seinen verdienten Anteil bekommen.

Aber Miriam reagierte ganz anders als erwartet: „Mit der Malerin? Ach, Unsinn! Erfinde nicht solche Geschichten! Wenn du noch mal mit so einer Lügengeschichte kommst, dann verlängere ich deine Keuschheitszeit um einen Monat! Ist das klar?“

 

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