Die Intrige - Teil 2

 

Noch schwach auf den Beinen stöckle ich zurück Richtung Salon. Aus dem Augenwinkel bekomme ich mit, dass die Landrätin einen Eimer holt und auf den Knien rutschend beginnt, das "Klassenzimmer" auszuwischen. Allerdings bin ich momentan so sehr mit meinen Problemen beschäftigt, dass es mir unmöglich ist, sie angemessen zu bedauern.

Als ich den Salon betrete, wird es still. Alle Augen richten sich auf mich. Die Blicke sind teils gelangweilt, teils belustigt und einer der Herren betrachtet mich lüstern. "Nur nicht der", hoffe ich. Der alte Oberstudienrat winkt ab und lässt sich schwer atmend in einen freien Ohrensessel fallen. Die anderen drei stehen auf, gehen zu einem Kartentisch und beginnen zu würfeln. Der Herr, der als erstes eine Sechs würfelte, wendet sich mir zu und stellt sich als Generalleutnant a. D. vor. Er befiehlt mir mit scharfem Ton, mich auf der Stelle zu drehen. Voller Angst und Scham gehorche ich. "Tz tz tz. So geht das nicht. Beweg' Deinen fetten Hintern zu Irina und bitte Sie um ein passendes Outfit für den Hundeübungsplatz - Dein jetziges ist versaut!" Dabei zeigt er auf die Reste der Spermaflecke auf meinem Rock, welche die Landrätin trotz ausgiebigen Leckens nicht wegbekommen hat. Ich stöckle heraus und finde Irina im Flur. "Folgen Sie mir", sagt sie freundlich. Im "Personalbad" schnürt es mir wieder die Kehle zu. Über dem Stuhl, auf dem ich eben das Kostüm ablegte, ist etwas schauerlich perverses drappiert. Eine Art Catsuit mit einem nicht definierbaren Fellmuster. "Das soll ich anziehen?" frage ich Irina mit ersterbender Stimme. "Darf ich zuvor noch schnell duschen", frage ich, obwohl der Zeiger gegen mich tickt, schließlich muß ich doch pünktlich bei meinem Mann im Theater sein. Irina schüttelt den Kopf: "Nicht trödeln." Zitternd nehme ich das Teil in die Hand. Es wiegt fast nichts, ist hauchdünn und mit drei Reißverschlüssen versehen ...

Nachdem ich mich widerwillig in das perverse Outfit gezwängt habe und die Heels wieder an meinen Füßen sind, stöckle ich hinter Irina her, die mich direkt vor der Tür mit der Aufschrift "Hundeübungsplatz" führt. Sie geht kurz in den Raum und kommt mit einem ledernen Halsband und einer Hundeleine zurück. Sie hält mir das Halsband hin. Es ist ungewöhnlich breit und mit Steinen, vermutlich Zirkonsteinen, versehen. Ich halte die Luft an. Sehe zwischen Irina und dem Hundehalsband mit Leine hin und her. Die erwarten doch nicht etwa, dass ich ein Halsband trage? Ich trage bereits eine erst vollgespritzte und anschließend saubergeleckte weiße Maske, habe diese mir unangenehme zweite Haut angezogen und jetzt noch das Halsband? Sekunden verstreichen und es wirkt wie eine Ewigkeit - dabei habe ich keine Zeit! Ich werde immer nervöser und verzweifelter.

Unsicher greife ich nach dem Halsband und lege es mir an. Dann ergreife ich die Hundeleine und hake sie vorne ein. Erst jetzt stößt Herr Generalleutnant a. D. zu uns. Er blickt mich prüfend an, dann legt er seine Hände auf meine Schultern und dreht mich wortlos um. Er öffnet das Halsband, aber nur, um es enger zu stellen. Das Leder schnürt mir etwas den Hals ein, das atmen fällt mir schwer. Herr Generalleutnant a. D. stellt sich vor mich und streckt seine Hand aus. Ich kann seinem Blick nicht standhalten und senke den Kopf. Mit meiner linken Hand ergreife ich das Ende der Hundeleine und lege diese ihm in seine ausgestreckte Hand. Er zieht mit einem kräftigen Ruck, so dass ich aus dem Gleichgewicht komme und nach vorne falle. Auf allen Vieren bin ich jetzt vor ihm, sehe nur noch seine Schuhe und das Ende seiner Hosenbeine. Er hebt seinen rechten Fuß und stellt ihn mir auf meinen Hinterkopf. Ich wage es nicht aufzubegehren, obwohl ich es eigentlich müsste. Ich bin eine glücklich verheiratete, selbstbewusste und selbständige Frau in einer Führungsposition. Warum protestiere ich nicht? Sie haben Dich in der Hand, Kindchen, denke ich zu mir - jetzt denke ich schon in der dritten Person, als ob mein Geist und mein Körper zwei verschiedene Wesen wären.

Es ist demütigend, aus dieser Perspektive nach oben sehen zu müssen, von den sonstigen Umständen ganz abgesehen. Es ruckt an der Kette und ich krieche auf allen Vieren hinter ihm her. Der Raum, der vor mir liegt, lasst mich erschauern: im Zentrum eine mit rotem Teppich ausgelegte Rampe mit drei Ebenen. Diese Ebenen sind gerade groß genug, dass eine Person sich auf allen Vieren umdrehen kann. Die Höhen sind wohl auf drei Männergrößen abgestimmt, so dass Gesicht und Po einer sich auf allen Vieren bewegenden Person nicht so hoch oder tief ist. Eine Tabledance-Stange befindet sich in einer Ecke, direkt dabei ein Wasserhahn, darunter ist im Boden ein Abfluss eingelassen, daneben ein Wasserschlauch aufgerollt an der Wand. In einem engen Hundezwinger befindet sich eine dreckige, fleckige und abgewetzte Hundedecke. Der gesamte Raum ist weiß gefliest. An der langen Raumseite befindet sich in etwa 1,80 m Höhe ein Regal, auf dem in langer Reihe edel anmutende, blitzblank polierte Futternäpfe aus Edelstahl stehen. Auf jedem Napf stehen in verschiedenen Handschriften offenbar die Namen der "Besitzerinnen" - darunter Nummern. Oh, mein Gott, schießt es mir durch den Kopf, das scheinen Mobiltelefonnummern zu sein! Was sich in der Vitrine befindet, kann ich in der aktuellen Haltung schlecht sehen. Sind das Halsbänder?

Ich komme nicht dazu, mir den Raum näher anzusehen, denn das Ziehen an der Leine reißt mich voran. Der Herr Generalleutnant a. D. absolviert mehrere Runden durch den Raum, schlendernd, pfeifend, genau, wie man es mit einem Hund beim Gassi gehen tut. Ich muss zweimal auf allen Vieren auf die Rampe und wieder herunter kriechen, was mir mit den hochhackigen Schuhen schwer fällt. Als ich das dritte Mal auf der Rampe bin und mich schon wieder auf der höchsten Ebene drehe, um mich auf den Abstieg vorzubereiten, kommt das Kommando: "HALT". Mit kalter Stimme befiehlt mir der Generalleutnant a. D.: "Reißverschlüsse im Schritt und an den Brüsten auf - Brüste rausholen! Zögern wird mit einem Schlag auf den Po geahndet!" Die in seiner Hand schwingende Gerte und mein Zeitgefühl sagen mir, dass ich trotz aller abgrundtiefen Scham schnellstens gehorchen sollte. Mit leisen Reißen öffne ich alle drei Reißverschlüsse. Der Suite ist so gefertigt, dass er sich eng an die herausquellenden Brüste anschmiegt und meine Scham herauspresst. Ich muss gegen meinen Tränen ankämpfen, möchte diesem Perversen aber nicht den Triumph gönnen. Zufrieden umrundet er mich, löst dann die Leine, weist auf die Tabledance-Stange in der Ecke und kommandiert mich dorthin. Widerwillig krieche ich vom Podest. Als ich in einem unbedachten Moment meinen Po zu weit heben saust die Gerte schmerzhaft auf mein Hinterteil, begleitet von der Frage "Bewegt sich so einen Hündin?" Augenblicklich bin ich wieder auf allen Vieren und kurz darauf an der Stange. Mein ängstlicher Blick flackert, sein Blick hat nur Kälte und eine sadistische Lust in sich. "Piss die Stange an, aber flott!" und bevor irgendwie reagieren kann, trifft mich eine Reihe harter, gezielter Schläge auf Po und Oberschenkel. Vor Überraschung und Schmerz gehe ich in die befohlene Stellung und presse einen dünnen Strahl aus mir heraus - mehr kommt trotz aller Qual nicht. Unzufrieden geht der Herr Generalleutnant a. D. zum Regal, greift einen der jungfräulichen Napf und wirft ihn vor mich auf den gefliesten Boden. Es dauert mehrere Sekunden, bis er vor mir scheppernd zur Ruhe kommt. "Aufheben!" Aber so sehr ich mich bemühe, es gelingt mir nicht, den Napf mit dem Mund zu greifen. Ärgerlich bückt sich Herr Generalleutnant a. D. und hält ihn mir vor meinen Mund, so dass ich ihn zwischen meine Zähne nehmen kann - und fast eine Maulsperre bekomme. "Apport zum Zwinger!" lautet der nächste Befehl, dem ich beschämt nachkomme. Muss mich sehr anstrengen, damit mir der Napf nicht aus den Zähnen gleitet.

Vor dem Zwinger lege ich den Napf ab und krieche dann hinein. "Rumdrehen und Nieder", befiehlt mir der Generalleutnant a. D. und ich gehorche. Er sieht mich kurz mit kalten Augen an, legt dann die Gerte auf den Zwinger und verlässt den Raum. Dabei lässt er die Tür weit offen. Ich bin allein, auf einer ekligen Hundedecke. Wieso ist diese Decke so furchtbar unsauber, während doch alles andere sehr edel wirkt? Mir schießen Gedanken durch den Kopf: Die Abwesenheit nutzen und fliehen? Wohin? Zur Polizei? Hin- und hergerissen beginne ich etwas zu schluchzen.

Als Herr Generalleutnant a. D. mit einer offenen Flasche Champagner herein kommt, grinst er mich kalt an. "Napf aufnehmen und bei Fuß auf die Ebene!", ertönt sein Kommando. Mit meinen Fingerspitzen hebe ich den Napf leicht an, ergreife ihn mit meinen Zähnen und krieche auf allen Vieren zur Rampe. Der Herr Generalleutnant a. D. steht vor der höchsten Ebene und stellt dort die Flasche ab. Er öffnet seine Hose und holt sein Glied heraus. Zwischenzeitlich bin ich bei ihm angekommen. Er ergreift den Napf und hält ihn direkt unter sein Glied, dann nimmt er die offene Champagnerflasche. Er hält die Flasche über sein Glied und kippt sie. Langsam lässt der Generalleutnant a. D. den Champagner über sein Glied in den Napf fließen. Er setzt die Flasche ab und stellt den Napf vor mich hin. "Leerschlabbern", befiehlt er.

Voller Ekel senke ich meinen Kopf in den Napf. Mit meinen Händen halte ich meine Zöpfe aus dem Napf heraus. Während ich mit meiner Zunge den Napf leere, geht Herr Generalleutnant a. D. um die Rampe herum und stellt sich hinter mich. Mit beiden Händen greift er mir grob meine Pobacken ab. Dann nimmt er anscheinend sein Glied in die Hand, kommt dann ganz dicht heran und fährt durch meine Pospalte, macht aber keine Anstalten, in mich einzudringen. Ganz im Gegenteil - er tritt etwas zurück. Den Geräuschen nach scheint er wohl zu onanieren. Da, ein Aufstöhnen, dann schweres Atmen. Während ich weiter widerwillig den Napf auslecke, höre ich, wie ein Reißverschluss zugezogen wird, anschließend Schritte. Ich wage es erst aufzusehen, als ich sich nähernde Stöckelschuhe höre. Es ist Landrätin Sieglinde Gantz, die zu meinem Hintern geht. Dort leckt sie meine Pobacken und die Spalten ab. Vermutlich hat der Generalleutant a. D. sein "Pulver" dorthin verschossen und die Landrätin "säubert" mich. Ich rätsele, warum sie das tut.

Als Landrätin Gantz anscheinend alles aufgeleckt hat, kommt sie um mich herum, hebt meinen Kopf am Kinn etwas hoch und sieht mich an: "Setz Dich." Ich gehorche und lasse meine Beine von der Ebene baumeln. Sie hat einen Permanentmarker in der Hand, greift sich den Napf und hält mir beides hin. "Schreib' Deinen Namen drauf." Perplex ergreife ich Napf und Stift. Ich glaube selber kaum, was sich da tue. Ungelenk schreibe ich in Großbuchstaben "NINA" auf den Napf. Welcher Teufel reitet mich gerade? Als ich fertig bin, nimmt mir Gantz Napf und Stift ab. Unter meinem Namen schreibt sie eine Zahlenfolge. Mir bleibt das Herz fast stehen: Es ist meine Mobiltelefonnummer! Wieso kennt Landrätin Gantz meine Mobilnummer? Wortlos dreht sie sich um, geht zum Wasserhahn und schwenkt dort den Napf aus, schafft auf dem Regel etwas Platz und stellt "meinen" Napf neben einen, der die Aufschrift "Dumme Gans" trägt. Das ist doch nicht etwa....? Danach kommt sie schweigend zu mir zurück, hakt die Hundeleine vom Halsband aus und legt diese zusammen mit dem Permanentmarker in die Vitrinenschublade. Im oberen Glasteil der Vitrine liegen tatsächlich Halsbänder - aus der Ferne wirken diese edel.

Landrätin Gantz verlässt den Raum und ich bin wieder allein. Unsicher stehe ich auf und tripple mit Hundehalsband und meinen beiden Zöpfen mit den blauen Seidenschleifen zurück zum Salon. Die Uhr auf dem Kamin zeigt 17:20 Uhr.

Bewertung

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Kommentare

Diese zweite Folge bestätigt die bereits erreichte hohe Qualität und bringt den Leser näher zum Geschehen! Die "feine Dame" und "Führungskraft" wird unter Druck weiterhin extrem gedemütigt und zur Sau gemacht! Das ist für eine so noble Fotze sicher der richtige Weg zur Selbstverwirklichung! Weiter so! Die Geschichte macht Spaß!

Ich kann mich nur dem ersten Kommentar anschliessen! Macht wirklich Spaß, wie hier Druck ausgeübt wird und eine feine Dame und Führungskraft zur Nutte und zum Tier gemacht wird! Die nächsten Folgen werden hoffentlich zeigen, welches Ziel angestrebt und wie die Ausbildung der "Dame" realisiert wird!!

Wenn das so weiter geht, sicher eine der besten Geschichten hier in diesem Forum!!!

Eine sehr schöne geschriebene  Geschichte, die es schafft den Leser im ersten Teil einzufangen und Spannung aufzubauen. Aber was noch meiner Meinung wichtiger ist diese im zweiten Teil auch noch zu halten, wenn nicht sogar zu erhöhen. Also meiner Meinung nach ist "Die Intrige" eine verdammt gut geschriebene Geschichte, die unbedingt fortgesetzt werden sollte.

Deine Geschichten können es durch aus mit den Gutenschreibern hier aus dem Portal wie Hyda oder Jophantasie aufnehmen.

Volle 6 Sterne, die hast du dir rätlich verdient hast.

Wenn du mich fragst, Frau Mahlmann und die Intrige weiterführen. Die andere Geschichte könntest du auch noch später weiter schreiben.

Ich hoffe, nachdem ich Die Intrige sowie auch Nina Mahlmann gelesen habe, an beiden Geschichten weiter geschrieben wird.

Ich hoffe das es auch hier bald wieder weiter geht. Die anderen zwei Stories sind auch sehr gut.

Weiter so!

Du schreibst doch hoffentlich weiter, oder? Am besten an allen drei Mehrteilern, denn sie sind alle mehr als gut. Du hast einen tollen Stil. Hat dich etwas Bestimmtes zu dem Plot inspiriert?

Lg Foxy

In reply to by Foxy

Liebe Foxy,

natürlich werde ich auch die "Intrige" so bald wie möglich fortsetzen. Allerdings ist mir "Ausweglos" momentan etwas wichtiger, und ich hoffe, Du bist nicht allzu böse, wenn ich zunächst daran weiterarbeite. Kannst Du damit leben?

LG

Nina