Die Psychotherapeutin Teil 3

 

Teil 3: Scheidewege

 

Ich hörte, wie sie nach unten ging. Mir wurde, allein mit mir und meinen Gedanken, nun doch etwas mulmig: Gewiss taten sich ungeahnte Perspektiven auf, aber den wirklichen Preis kannte ich nicht – und ob ich ihr vertrauen konnte, wusste ich auch nicht. Daran änderte auch ihre berufliche Qualifikation nichts. Ich war mir darüber im Klaren, dass sie genau diejenige sein konnte, nach der ich Jahre, fast Jahrzehnte, vergeblich gesucht hatte, aber eben nur „konnte"; nach nur knapp zwei Stunden war mir eine Entscheidung abverlangt worden, die eigentlich reiflicher Überlegung bedurft hätte. Nur konnte ich mit dieser Erkenntnis wenig anfangen. Ich hatte ein Ultimatum erhalten. Sie würde, so wie ich sie einschätzte, davon nicht abrücken. Also konnte ich genau das tun, was sie vermutlich nicht zuletzt mit Blick auf mein steifes Glied erwartet hatte und noch erwartete, oder ich konnte die Flucht ergreifen mit dem Risiko, nie wieder bei ihr eintreten zu dürfen. Da kniete ich also, immer noch erregt trotz rasender Gedanken, hatte keine Idee, was ich tun sollte, wollte mich ihr eigentlich ausliefern, andererseits aber wollte ich genau das nicht, sondern meine Selbstbestimmung behalten. 

Ich wusste schon rein altersbedingt, dass die Zeit im persönlichen Empfinden immer schneller verrinnt. An diesem Abend musste ich lernen, dass 10 Minuten 10 Sekunden entsprechen können. Ich hatte immer noch nicht die geringste Sicherheit für meine Entscheidung erlangt, und schon hörte ich sie mit langsamen unüberhörbaren Schritten zurückkommen. 

Sie sagte: "ich sehe, du kniest noch. Ich nehme also an, dass du dich dafür entschieden hast, dich mir zu unterwerfen." 

Was blieb mir übrig? „ Ja, Herrin." 

"Also gut. Dann wollen wir mit den Lektionen beginnen. Die erste, die ab heute gilt heißt, dass du mir immer dann, wenn wir zusammentreffen, deine Demut dadurch beweist, dass du mich bittest, dir eine - genau dieses Wort, ich wiederhole es - Lektion zu erteilen. Das hat nichts mit Strafe zu tun, im Zweifel noch nicht einmal etwas mit Lustgewinn für mich und für dich schon gar nicht, sondern ist nichts anderes als zu Beginn unserer Begegnung die Erinnerung daran, wer befiehlt und wer gehorcht. Also, worum willst du mich bitten?" 

"Bitte erteilen Sie mir eine Lektion, Herrin." 

" Aber gerne, mein Lieber." Die Ironie war nicht zu überhören. Sie informierte mich nun gelassen und mit immer noch leicht ironischem Unterton darüber, dass sie in der Regel die Reitgerte benütze, um diese Art Begrüßungs-Ritual durchzuführen. Ich hörte, wie sie zur Wand ging, ein leichtes Pfeifen, dann ein Klatschen, was mir sagte, dass sie die Gerte auf der eigenen Hand prüfte. 

"Ich verlange von dir nicht zu zählen, genau genommen muss du gar nichts tun, höchstens leiden." 

Nun, ich litt nicht, als sie begann, meinen Hintern zu peitschen. Ich wurde vielmehr immer erregter. Zwar waren ihre Hiebe nicht besonders sanft, aber eben auch nicht heftig. Ich hatte genug Erfahrung, um zu wissen, dass die Haut nur rot werden würde, sonst aber keinerlei Spuren zu erwarten waren. Als sie aufhörte, war man Hintern heiß, mein Glied steifer denn je, aus meinem Mund kein Ton des Protestes gekommen. Das hatte sie natürlich registriert, ich meinte Anerkennung zu hören, als sie sagte, offensichtlich vertrüge ich ja doch einiges. Ich hatte gegenteiliges nicht behauptet, verzichtete aber aus naheliegenden Gründen auf jede Art Kommentar. 

Sie ordnete keinen Ortswechsel an. Sie stand jetzt vor mir, mit leicht gespreizten Beinen und meinte, ich sei der Typ, der ganz bestimmt keine Schuhe küssen wolle, was eigentlich Grund genug dafür sei, genau das von mir zu verlangen. Allerdings hätte ich insofern Glück, als auch sie dieses Ritual als albern empfinde. Andererseits hätte sie mein Geständnis, wenn sie es einmal so nennen dürfe, in hohem Maße interessiert, nämlich dass ich eine gewisse Zungenfertigkeit besitze. Also dürfe ich versuchen, ihr Lust zu verschaffen.

Sie hob den Rock, unter dem sie einen winzigen Tanga trug. Sie befahl, mit den Schenkeln zu beginnen. Sie erlaubte mir, sie zu berühren, also am Hintern zu halten. Das war ein Befehl, dem ich gerne gehorchte, ich küsste ihre Schenkel, begann dann zu lecken, ich küsste den Stoff des Tangas, wohl wissend, dass ich ihn nicht zur Seite streifen durfte. Allerdings wagte ich, meine Hand unter den Steg zu legen und die Spannung damit zu verstärken. Sie verbot es nicht, drängte vielmehr ihren Leib gegen meine Zunge, als ich den Slip immer feuchter leckte. Immer wieder tippte ich gegen ihre empfindlichste Stelle, ohne dass sie darauf reagiert hätte, außer dadurch, dass sie meinen Kopf festhielt, damit ich bei jener Stelle bliebe, wo ich mich gerade betätigte.

Ich leckte den Rand des winzige Stoffes, der sie bedeckt, in der Hoffnung auf eine Regung, die mir den Zugang zu dem ersehnten Heiligtum erlauben würde. Sie kam nicht, sie achtete vielmehr darauf, dass ich ihre Lippen mit den meinen oder der Zunge gerade nicht ohne Hülle spüren konnte, obwohl ich merkte, dass die Feuchtigkeit des Stoffes nicht mehr nur von mir herrührte, sondern auch von ihren Säften kommen musste.

Nach einigen Minuten, in denen ich immer härter geworden war, befahl sie mit heiserer und damit verräterischer Stimme, ich solle sie besser lecken. Sie schloss Missverständnisse aus, denn sie drehte sich um die eigene Längsachse, so dass ich nun ihren Hintern vor mir hatte. Jetzt leckte ich den Steg, der sich durch ihre Pofurche zog, und nun war sie es, die nach hinten griff, um den Stoff aus dem Weg zu schieben. Sie spreizte die Beine weiter, und als sie jetzt befahl, ihre Backen auseinander zu ziehen, war ihre Stimme noch heiserer geworden. Ich brauchte mich nicht zu beschweren, wenn sie von mir den Anus geleckt haben wollte. Schließlich hatte ich ihr erzählt, was ich bei den Dominas alles gemacht hatte, was mir befohlen worden war, freilich in dem Wissen, dass es, anders als hier, meiner Lust diente, was hier freilich nicht anders sein würde. Also ließ ich meine Zunge kreisen, leckte das rosige Fleisch, sie roch nach Lotion und schmeckte auch so, es war nichts Unangenehmes an meiner Tätigkeit, sieht man von der Erregung ab, in der ich mich befand und von der ich befürchten musste, dass ihr diese reichlich gleichgültig sein dürfte.

Sie fand genau den richtigen Ton: "ich will deine Zunge tiefer spüren, gib dir gefälligst Mühe oder willst du jetzt schon, dass ich deinen Arsch mit dem Rohrstock zeichne?"

Ich stöhnte in ihre Falte, vor Lust und vor Angst, und ich beeilte mich, meine Zunge so steif wie möglich zu bekommen, auch wenn mir klar war, dass ein wesentlich stärkerer Reiz damit nicht verbunden sein konnte, selbst wenn ich sie tiefstmöglich hinein stieß. Ich wusste, dass viele Frauen auf Stimulationen dieser Art heftig reagierten, auch wenn sie sonst jede Art hat von Analverkehr ablehnen mochten. So tat ich mein Bestesl, leckte, saugte, knabberte und wechselte zwischen Kreisen und dem Gleiten entlang der gesamten Furche. Als sie befahl aufzuhören, war unüberhörbar, dass es mir gelungen war, sie zu erregen, denn sie wurde hektisch, wollte offenbar –nur warum eigentlich?- ihren Orgasmus verhindern.

Sie befahl mir stattdessen, mich an das Andreaskreuz zu stellen und band mich mit gespreizten Gliedern fest. Sie sagte, sie werde jetzt einfach testen, wie ich auf die verschiedenen Peitschen reagiere, wiederum brauche ich nicht zu zählen, ich könne stöhnen, heulen, schreien, es sei völlig egal, sie werde erst dann aufhören, wenn sie einen Eindruck von der Verträglichkeit meiner Haut gewonnen habe. 

Es wurde eine harte Lektion: Sie wechselte von der Reitgerte zur Riemenpeitsche, vom schlichten schmalen Kunststoff-Gürtel zum ledernen, dann zum hölzernen Paddel, von Gummipeitschen mit dicken und dünnen Riemen am Ende auch noch zum Rohrstock. Sie schlug meinen Rücken, meinen Hintern, meine Schenkel und sogar die Waden, und während ich bis dahin allenfalls gestöhnt hatte, begann ich nun zu schreien: "Bitte, höre auf, das ist unerträglich!" 

Natürlich hörte sie nicht auf und brauchte nur wenige Sekunden, um mir mitzuteilen, dass ich durch das unerlaubte duzen die erste Strafe eingehandelt hatte. Doch über das Thema Strafen werde sie mich noch informieren, wenn sie hier fertig sei, was allerdings bald der Fall sei werde.

Es dauerte wirklich nicht mehr lange. Ich ärgerte mich darüber, dass ich jetzt schluchzte. Aber ich konnte nichts dagegen tun, meine Haut brannte hinten von den Schultern bis zu fast den Füßen, abgesehen vom Hintern, der nicht nur brannte, sondern dumpfen Schmerz vermittelte. Nur hier setzte sie den Rohrstock ein, und sie war eine Könnerin, wie ich mit meiner jahrelangen Studio-Erfahrung unschwer feststellen konnte. Sie holte genau so weit aus wie es erforderlich war, um bei geringstmöglichen Spuren ein Höchstmaß von Schmerz zu erzeugen, ließ mir zwischen den einzelnen Schlägen Erholungspausen verschiedener Länge, so dass ich  nicht erraten konnte, wann der nächste Einschlag erfolgen würde.

Das änderte nichts daran, dass sich mein Glied jedes Mal versteifte, wenn sie auch nur nochmals ein bisschen weniger weit ausholte und der Hieb dementsprechend weniger hart ausfiel oder wenn sie mit kühler Hand über die geschundene Haut strich. Hätte es Zweifel an meiner sexuellen Orientierung gegeben, sie wären entschwunden. 

Sie räumte mir danach eine kurze Ruhezeit ein, ehe sie mich losband. Sie befahl mit scharfem Tonfall, dass ich mich gefälligst auf die Knie begeben solle, ich gehorchte.

Ich war jetzt, da kein aktueller Schmerz brandete, nur noch erregt und kurz überzeugt oder jedenfalls der Hoffnung, sie würde mein Glied berühren und mir einen Höhepunkt verschaffen, so wie ich es von professioneller Seite gewöhnt war, vielleicht gar mit mir schlafen. 

Ich hätte es besser wissen müssen: nichts dergleichen. 

Ihr sei jetzt doch etwas warm geworden, spottete sie vielmehr, im Gegensatz zu mir hätte sie schließlich arbeiten müssen. Sie ließ den Rock fallen, zog auch die Bluse aus. Als ich sie ansehen wollte, befahl sie mir, auf den Boden zu blicken. Ich hätte nicht das Recht, sie anzuschauen, wenn sie es mir nicht ausdrücklich erlaubte. Ich hätte auch nicht das Recht, ohne Erlaubnis zu sprechen. Ich hätte auch nicht das Recht, sie zu berühren, wiederum wenn sie es nicht ausdrücklich erlaubte, ich hätte nur zu gehorchen und ihre Befehle zu bestätigen, alles andere führe zu Strafen, die sie übrigens ausschließlich mit dem Rohrstock vollziehe, während sie, wenn sie einfach Lust habe, mich zu peitschen, durchaus verschiedene Instrumente zu benutzen gedenke. Ob ich das begriffen hätte? Natürlich beeilte ich mich, dies zu bestätigen. 

Und ebenso natürlich hatte ich die erste Insubordinationsstrafe sofort verwirkt, aber das war zu erwarten gewesen, es war ja angekündigt worden. Sie beschloss nach nur wenigen Bemerkungen der Aufklärung über den Grund dieser Notwenigkeit, die ich im Knien anzuhören hatte, es sei an der Zeit, dem Rohrstock zu seinem ersten ernsten Auftritt zu verhelfen. Ihr Test habe bewiesen, dass ich ihn bestens vertrage. 

Also schnallte sie mich auf den Bock, verkündete das Strafmaß von 10 Hieben, was einem Strafpunkt entspreche, ihr übliches Strafmaß für einfache Vergehen. Jetzt hatte ich laut mitzuzählen; wenigstens verlangte sie nicht, mich zu bedanken. 

Mit ironischer Höflichkeit fragte sie, ob ich bereit sei, die Strafe zu empfangen. 

Ich beeilte mich erneut, die Frage zu bejahen, auch wenn ich mir darüber im Klaren war, dass mir eine gehörige Tracht Prügel drohte. So war es auch: hatte ich schon vorher geschrien, allerdings erst zuletzt, so nun bereits beim allerersten Schlag, der mich quer über die Pobacken traf. Es war, als ob sie meine Haut aufschnitt. Schon nach dem fünften Hieb war ich eigentlich am Ende meiner Kräfte, doch war das für sie kein Thema. Im Gegenteil: Sie setzte noch eins drauf und sagte mit zuckersüßer Stimme: "leider hast du vergessen, dich für jeden Hieb zu bedanken, also muss ich wohl von vorne anfangen." 

Natürlich wusste ich ganz genau, sie zweifellos ebenso, dass sie mir nicht gesagt hatte, ich müsse mich auch noch für die Schläge bedanken, hatte genau dies als positiv empfunden. Doch hütete ich mich, sie darauf aufmerksam zu machen. Noch mehr als die jetzt 15 Schläge wollte ich ganz bestimmt nicht einfangen. Also schrie, nein brüllte ich: „eins, danke Herrin, zwei, danke Herrin" und so weiter, bis die 15 voll waren und ich nur noch schluchzte. Doch diesmal ärgerte ich mich nicht darüber, ich hielt es nicht für ein Schwächezeichen, sie hatte mich nicht nur ein bisschen verhauen, ein bisschen geschlagen, sondern mich nach allen Regeln der Kunst" gezüchtigt", einem Lieblingsbegriff der Szene, wie ich wohl wusste.

Diesmal streifte sie den Slip ab, nachdem sie vor mich getreten war. Wieder presste sie ein Gesicht gegen ihr Zentrum und ich roch ihre aufgestaute Erregung, schmeckte sie, als ich die Nässe, die die Schenkel erreicht hatte, mit meiner Zunge aufnahm. Sie hinderte mich nicht daran, in sie zu dringen und ließ mich sogar die hervorlugende Klit zwischen die Lippen nehmen. Obwohl ich gewollt hätte, wagte ich allerdings nicht, sie zu beißen, a ihr zu knabbern, und wäre es noch so sanft gewesen.

Diesmal war sie es, die schrie, als der Höhepunkt über ihr zusammenschlug und ihre Säfte noch stärker strömten. Kaum reichte das Lecken, fast musste ich schlürfen, um alles aufzufangen. Sie war dann auch noch nicht trocken oder schon wieder feucht, als sie meinen Kopf freigab und wegging.

Als sie mich eine halbe Stunde später nach Hause schickte, trug sie ein leichtes dünnes Hauskleid, das ihren Körper mehr ent- als verhüllte. Nur ihre leichte Gesichtsrötung zeugte von den Geschehnissen der letzten Stunde.

Auch ich war jetzt wieder sichtbar erregt, nicht trotz, sondern wegen der glühenden Haut meines Hinterns, und ich hatte ich keinen Zweifel mehr, dass ich meine Herrin gefunden hatte. .

Stöhnend begann ich mich anzuziehen, um sofort zu hören, den Slip könne ich weglassen, „so etwas“ bräuchte ich nicht mehr. So wurde meine Stoffhose, die auf der wunden Haut rieb, erst recht ausgebeult, zum Glück war es dunkel und niemand würde es bemerken, hoffte ich mit Erfolg.

Als ich ihr Haus verließ, wusste ich nicht, ahnte aber, dass ich eine Weiche gestellt haben dürfte, die mich wahrscheinlich auf ein ganz und gar unbekanntes Gleis fahren ließ.

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Kommentare

Mir ist ein Fehler aufgefallen: Und ebenso natürlich hatte ich die erste Insubordinationsstrafe sofort verwirkt,

Wenn er die Strafe Verwirkt hätte, hätte er doch keine Strafe bekommen, oder lieg ich falsch?

Das war eine Interessante erste Lektion.