Die reale Welt - Teil 8

 

Es war das fünfte Mal dass Chiara meinen Eigentümer züchtigte als sie endlich damit aufhörte mich zu ignorieren. Davor war ich immer in meine Zelle gesperrt gewesen und durfte nur zusehen, durfte beobachten wie sie ihn fesselte, wie sie ihn schlug und ihn mit ihrer Möse reizte. Er durfte sie manchmal ein wenig lecken, durfte sie an der Spitze seines Schwanzes spüren, doch in sie eindringen durfte er nie. Kein einziges Mal. Er war jedes mal mehrere Stunden unter ihrer Kontrolle, die ganze Zeit gefesselt, und sie bespielte ihn virtuos, ich konnte in seinem Gesicht sehen wie er ständig zwischen Schmerz und Genuss pendelte, oder eigentlich beides gleichzeitig erlebte. Ich beneidete ihn, wollte daran teilhaben, obwohl es Chiara war die hier die Domina gab. Dieselbe Chiara die dafür verantwortlich war, dass ich nicht mehr im Harem lebte.

 

Während der ersten Session stand ich anfangs nur überrascht hinter der Gitterwand, starrte ungläubig auf die Szene die sich vor mir abspielte. Doch als sie ihn in den Pranger gesperrt hatte und begann seinen Arsch zu versohlen, begehrte ich auf. „Hol mich hier raus, fessle mich, schlage mich! Das bist du mir schuldig", sagte ich zunächst leise, dann immer wieder und jedesmal lauter. Chiara ignorierte mich, ich konnte jedoch in ihrem Gesicht sehen, dass ich sie irritierte, dass sie nicht ganz bei der Sache war. Doch sie beachtete mich nicht, antwortete mir nicht, ließ mich einfach in meiner Zelle. Er tat es ihr gleich, schwieg, es wäre ihm aber auch eher schwer gefallen zu antworten mit dem massiven Lederknebel im Mund. Irgendwann beschloss ich aufzuhören, setzte mich auf den Boden und sah einfach nur zu. Beobachtete genau, erforschte mein Inneres, ob es mich erregte zu sehen wie ein Mann von einer Frau gequält wurde, doch da war nichts. Auf jeden Fall keine Erregung, das einzige das ich in mir fand war Neid. Ich wollte an seiner Stelle sein, wollte von Chiara gequält werden, die ich eigentlich hassen sollte. Doch um sie ging es gar nicht, es ging um die Sache an sich, um den Schmerz der mir fehlte, hier in der Folterkamer in der ich meine gesamte Zeit verbrachte und von der ich nichts hatte.

 

Beim zweiten Mal kam er wieder etwa eine Stunde bevor es losging zu mir, doch diesmal sperrte er mich nicht nur ein, er befahl mir einen Knebel anzulegen und fesselte meine Armringe hinter meinem Rücken so dass ich keine Chance hatte mich des Knebels zu entledigen. Dass es dabei nicht darum ging mich zu Verwöhnen war mir klar, er wollte nur nicht wieder gestört werden, doch es machte trotzdem Spaß ein bisschen eingeschränkt zu sein, während ich wieder beobachtete wie Chiara mit ihm spielte. 

 

Doch die meiste Zeit war ich einsam und die täglichen, nur wenige Minuten langen, Besuche meines Herren änderten daran nichts. Es war nicht so, dass er sich nicht um mich kümmerte. Ich hatte inzwischen einen Fernseher in meiner Zelle und über einen Mangel an Lesestoff konnte ich mich auch nicht beklagen, aber ich war immer alleine. Die Sessions mit Chiara brachten ein bisschen Abwechslung, doch ich durfte nicht daran teilhaben. Sie brachten aber auch Erinnerungen, ich sah Chiara dabei zu wie sie ihn peitschte und sah in ihr einmal Annika und dann wieder den Medienmanipulator, und in meinem Besitzer sah ich mich.

 

Erst beim fünften Besuch von Chiara war es anders. Sie steckte ihn in einen kleinen Käfig, zog ihm vorher noch eine enge Ledermaske über seinen Kopf, die ihn ganz von seiner Umwelt abschottete, er konnte weder sehen noch hören. Dann nahm sie den Schlüsselbund von der Wand, kam zu meiner Zelle und begann die Schlüssel zu probieren bis sie schließlich die Tür öffnen konnte und mich an den Haaren aus der Zelle zog, zum Pranger führte und darin einschloss. Endlich! Sie setzte sich mir gegenüber auf den Boden, sah mich an und sagte: „Es tut mir leid! Ich war so ein Arschloch, es tut mir wirklich leid. Er hat mich kurz nachdem du weg warst verkauft, ich bin in einer Agentur für Dominas gelandet. Ich habe es anfangs gehasst, ich gab dir die Schuld daran das Leben im Harem verloren zu haben, ich hasste auch dich. So wie du wohl noch immer mich hasst, mit gutem Grund. Ich hatte keinen, und das wurde mir eigentlich bald klar und machte mich fertig, ich brauchte Ablenkung und fand sie in meinem neuen Job. Ich begann mich an meine neue Situation zu gewöhnen, noch viel mehr als das, ich liebe mittlerweile was ich tue. Es macht mir einfach nur Freude und darüber habe ich verdrängt was ich dir angetan habe. Bis zu dem Tag an dem ich dich hier sah, Ironie des Schicksals sagt man dazu wohl". Ich konnte nicht antworten, sie ließ mich geknebelt, und außerdem wusste ich nicht was ich davon halten, ob ich ihr glauben sollte. Ich wollte ihr glauben, doch sie hatte mich schon einmal betrogen, hatte schon einmal vorgegeben mir helfen zu wollen. Was sie wirklich getan hat, dafür sollte ich sie eigentlich hassen, doch ich tat es nicht mehr wirklich.

 

Dieses eine Mal bespielte mich Chiara gemeinsam mit meinem Herren, auch wenn sie ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit schenkte. Ich blieb die ganze Zeit in dem Pranger, konnte aber aus nächster Nähe erleben was sie ihm antat, bekam immer wieder einen Schlag mit der Peitsche oder einer Rute ab. Einmal presste sie mir ihre Möse ins Gesicht, ohne mich von meinem Knebel zu befreien, doch eigentlich war ich weiter nur eine Beobachterin. Aber es war besser als nichts. 

 

Mein Eigentümer war nicht so begeistert davon mich im Pranger zu sehen, nachdem sie ihn von der Maske befreit hatte. Ich konnte in seinem Gesicht sehen, dass es ihn nicht glücklich machte Chiara mit mir zu teile, doch er hatte in diesem Moment nichts zu melden. Chiara war die Domina, ganz und gar, Widerspruch hätte sie nicht geduldet. 

 

Am Ende der Session führte sie ihn wieder aus der Kammer, es endete jedes mal genauso wie es begonnen hatte, und ließ mich im Pranger stehen. Ich musste Stunden in der unangenehm vorgebeugten Position verbringen, versuchte ständig meine Haltung zu ändern um mich etwas zu entspannen, doch es half nichts. Irgendetwas schmerzte immer und obwohl ich es genoss endlich gequält zu werden, war ich froh als er kam und mich befreite. 

 

Er erwähnte niemals was vorgefallen war und ich hielt es für besser auch nicht davon zu sprechen. Die Tage vergingen wie zuvor, doch nun hatte ich etwas worauf ich mich freuen konnte, ein Ziel, dass mir half meine Einsamkeit besser zu ertragen. Ich wartete darauf, dass Chiara wieder kommen würde, doch beim nächsten Mal wurde er von einer anderen Domina in die Kammer geführt.

 

Er brauchte mir nichts zu erklären, Chiara würde nicht mehr kommen. Er war zwar ihr Sklave gewesen, aber nur hier unten in der Kammer. Außerhalb war er weiterhin Herr und sie die Dienerin, nur bestellt um ihm zu geben was er brauchte. Nur ihm, sonst niemand, schon gar nicht mir. Ich war für ihn nur eine Bürde, eine Sklavin die er geerbt hatte und mit der er nichts anfangen konnte. Dass ich devot war und nicht als Domina geeignet, wusste er von seinem Vater, und er hatte recht. Also lebte ich hier im Keller, einsam und alleine mit meinen Gedanken. Wie immer drehten sie sich um Annika, Sabrina den Harem und jetzt auch um Chiara. Bereute sie wirklich, was sie mir angetan hatte? Ich konnte es nicht wissen, aber eigentlich glaubte ich ihr. Und irgendwie war ja auch nicht nur sie Schuld an dem was mir widerfahren war. Ich selbst hatte Pläne geschmiedet, hatte mich und Annika in Gefahr gebracht, sie hatte es nur ausgenutzt um eine Konkurrentin auszuschalten, vielleicht hätte ich das selbe getan. Ich wusste es nicht.

 

Und hätte ich jemals eine derartig enge Beziehung zu Annika aufgebaut wenn wir im Harem geblieben wären? Ich war ihr zwar auch dort schon sehr nahe gewesen, doch es stand immer der Medienmanipulator zwischen uns. Und das wäre wahrscheinlich so geblieben. Musste ich Chiara sogar dankbar sein für ihr Verhalten? „Nein", sagte ich zu mir, „natürlich nicht, sie hat das ja nicht für mich gemacht, es ist und bleibt ein beschissenes Verhalten", doch tief in meinem Inneren war trotzdem Dankbarkeit. Dankbarkeit für die Odyssee die ich durch Chiara erleben durfte, die mich durch die Tiefen der realen Welt geführt hatte, die mich immer wieder in Verzweiflung gestürzt hatte, die mir aber auch erlaubt hatte mich wirklich kennen zu lernen, wirklich zu erfahren was für ein Mensch ich war. Wäre ich nie abgeholt worden, wäre ich in meinem alten Leben geblieben, hätte ich wahrscheinlich immer noch langweiligen Sex mit langweiligen Männern, hätte wahrscheinlich keine Ahnung davon wie gut sich ein Peitschenhieb anfühlen konnte. Wäre ich aber nicht auf Chiaras Hass gestossen, wäre ich im Harem geblieben, wüsste ich zwar über die Schönheit im Schmerz Bescheid, wüsste aber nicht wie schön es sein konnte erniedrigt zu werden. Wie gut es sein konnte nur ein Objekt zu sein, wie viel Genuss es bereiten kann die Pisse eines Menschen auf seinem Körper zu spüren. Und vor allem hätte ich keine Ahnung davon, dass es nicht nur Schwänze waren die ich in meiner Möse spüren wollte, dass es mir genauso wichtig war andere Frauen zu lecken, ihre Vagina in meinem Gesicht zu spüren. All die Menschen die ich seit meinem letzten Geburtstag getroffen hatte, hatten mir geholfen zu erkennen wer ich wirklich war, auch Chiara.

 

Doch jetzt war ich alleine. Wochenlang lebte ich alleine in meiner Zelle, außer an den Tagen an den die neue Domina kam, dann führte er mich in ein anderes, fensterloses Zimmer, außerhalb der Folterkammer, sperrte mich darin ein und holte mich erst wieder wenn alles vorbei war, wahrscheinlich hatten ihn bei der ersten Session nach Chiara gestört, dass ich nur in einem Eck gesessen war und geweint hatte. Ich war einfach nur einsam und traurig. Immer wieder fragte ich ihn warum er mich nicht verkaufte, bat ihn sogar darum es zu tun, doch auf solche Fragen antwortete er nicht. „Was willst du überhaupt mit mir? Verkauf mich doch endlich, ich bringe dir gutes Geld", sagte ich einmal zu ihm, doch wie gewohnt blieb er still. Ich sollte nie erfahren was ihn wirklich dazu brachte mich zu behalten, hatte aber immer das Gefühl, dass es sein Vater war. Dass ich ein Andenken an ihn war. Die Favoritin war eigentlich Annika gewesen, meine liebe Annika, aber die gehörte seinem Bruder, war nicht verfügbar für ihn und auch nicht für mich.

 

Und dann kam der Tag an dem es doch soweit war. Er kam zu mir in den Keller und sagte: „Ich habe dich verkauft", schlagartig fiel die Traurigkeit von mir ab, ich lief auf ihn zu, umarmte ihn, das erste und letzte Mal, und er setzte nach: „Ich musste dich verkaufen, sie haben mich gezwungen". „Wer?", fragte ich, doch er blieb wieder still. Ich konnte aus diesem Menschen einfach nicht schlau werden, er wirkte traurig, traurig mich zu verlieren, doch warum? Und wer hatte ihn gezwungen? Was sollte das schon wieder heißen? Alles mögliche ging mir durch den Kopf, dass jemand erfahren hatte, dass ich alles meiner Schwester erzählt hatte, oder dass Annika seinen Bruder gezwungen hatte mich zu ihnen zu holen, und noch viele andere mehr oder weniger wahrscheinliche Möglichkeiten. Und dann war da noch die eine Möglichkeit, die an die ich nicht zu denken wagte.

 

Ich zog also das Kleid an das noch immer in der Ecke meiner Zelle lag, das ich manchmal für ein paar Minuten trug wenn ich nicht nackt sein wollte, das ich aber sonst wie einen Schatz hütetet, und folgte ihm die Treppen nach oben und aus seinem Haus. Und dann wusste ich es, wusste, dass ich mir erlauben konnte den einen Gedanken zu denken, dass ich nach Hause kommen würde. Vor seinem Haus stand eine Limousine, die selbe Limousine wie an meinem neunzehnten Geburtstag und der selbe Fahrer stand daneben, hielt mir die Tür auf. Ich gab meinem letzten Besitzer einen kurzen Kuss auf die Wange, er wirkte als kämpfte er mit den Tränen, ich konnte noch immer nicht verstehen warum, es war aber auch völlig nebensächlich, und stieg ein. Gegenüber von mir saß Chiara, lächelte mich an wie am ersten Tag und fragte: „Weißt du eigentlich was heute für ein Tag ist?". Ich hatte keine Ahnung, schüttelte langsam den Kopf und sah sie weiter an, ich hasste sie nicht mehr, in diesem Moment liebte ich sie. „Happy birthday", sagte sie, „du wirst heute zwanzig. Heute vor einem Jahr saßen wir schon einmal zusammen in diesem Auto. Ich dachte mir, dass das der richtige Tag sei um meine Schuld bei dir zu begleichen. Ich war bei ihm, ich habe ihm alles erzählt, ich habe ihn gebeten dich wieder aufzunehmen. Und nein, es war nicht schwer ihn zu überreden. Es tut mir alles so leid, ich hoffe du verzeihst mir". Ich verzieh ihr, ich stürzte mich auf sie, umarmte sie, hielt sie lange fest, drückte sie und küsste sie. Während der ganzen Fahrt plauderten wir wie alte Freunde, erzählten uns Geschichten aus unserer gemeinsamen Zeit im Harem und darüber was wir später erlebt hatten. Vielleicht würde sie doch noch eine richtige Freundin werden, so wie ich es mir ein Jahr zuvor gewünscht hatte. 

 

Als wir ankamen standen Tanja und Katja vor dem Harem, sie begrüßten mich stürmisch, umarmten mich gleichzeitig, hielten mich eine Weile fest bis Tanja einen Schritt zurücktrat, mich musterte und sagte: „Wie siehst denn du aus, so kannst du nicht vor ihn treten, komm wir bereiten dich vor". Sie nahm mich an der Hand und zog mich ich Richtung des Eingang. Ich drehte mich um, sah zur Limousine, sah Chiara, die nicht ausgestiegen war, die neben der Tür saß und meinen Blick erwiderte. „Kommst du?", fragte ich, doch sie schüttelte den Kopf. „Das ist nicht mehr mein Platz", sagte sie, „ich gehöre hier nicht mehr her. Das ist dein Zuhause. Ich bleibe bei meinem Job, es machte mir mehr Freude Domina zu sein. Ich bin zwar noch immer nicht frei, aber so kann ich ausleben was ich wirklich bin. Und ich hätte auch gar keine andere Wahl, mein Eigentümer würde mich nie hergeben, ich bin viel zu gut in dem was ich mache. Er hat mir nur erlaubt diesen Tag frei zu nehmen um dir zu helfen, morgen schlage ich dann wieder einen Mann". Ich ließ Tanjas Hand los, ging zu Chiara, umarmte sie nochmals, küsste sie. „Komm uns besuchen", bat ich sie und sie nickte: „Ja, dass werde ich tun, versprochen". Dann trat ich zurück, sie schloß die Tür und ich sah der Limousine nach die aus dem Hof fuhr, ein klein wenig traurig, doch gleichzeitig einfach nur glücklich. Ich blicke noch immer in Richtung des leeren Tores als Tanja wieder meine Hand nahm. „Bist du bereit?", fragte sie, ich bejahte und ging an ihrer Seite in den Harem.

 

Ich ging an Tanjas Hand durch die vertrauten Gänge, hinter uns ging Katja und unseren Weg säumten die Gesichter der Sklavinnen mit denen ich die ersten Wochen meines neuen Lebens geteilt hatte. Sie alle waren freundlich, jede einzelne berührte mich im vorbeigehen, mit Ausnahme der zwei Mädchen die ich noch nicht kannte, die einen leicht fragenden Ausdruck in ihrem Gesicht trugen. Ich war zuhause und ich wusste, dass Tanja und Katja mich nun vorbereiten würden, so wie sie es ein Jahr zuvor auch schon gemacht hatten.

 

Es war keine Überraschung, dass im Vorraum des Spielzimmers ein Kleid hing, dass exakt so aussah wie der Traum in blau und weiß den ich beim ersten Mal getragen hatte. Ich konnte nicht anders, ich musste es sofort berühren, doch Katja packte meine Hand, zeigte auf den Sack in dem ich steckte und sagte lächelnd: „So kannst du das nicht anziehen, dass weißt du", und ich nickte, zog bereitwillig das Kleid über meinen Kopf, dass während der einsamen Zeit in der Folterkammer mein Begleiter gewesen war. Katja musterte mich von oben bis unten, legte eine Hand auf meinen überwucherten Venushügel und schüttelte den Kopf. „Du hast dich gehen lassen", sagte sie und ich konnte ihr nur zustimmen, „aber das bekommen wir schon hin. Jetzt entleer dich und dann fangen wir an". Diesmal tat ich was sie gesagt hatte, ich würde mich nicht wieder vor ihm anpissen, dann stellte ich mich unter die Dusche und begann, unter Beobachtung der beiden Mädchen, mich gründlich von jedem Härchen zu befreien, wusch meine Haare, wusch meinen ganzen Körper, bis ich mit mir zufrieden war, bis ich glaubte, dass auch er mit mir zufrieden sein würde. Er, der Medienmanipulator, mein geliebter Haremsherr, den ich endlich wieder treffen würde. Ich war glücklich und nervös. Ich hatte keine Ahnung wie es sein würde, ob er mir ähnliche Gefühle entgegen bringen würde wie ich ihm, ich konnte es nur hoffen, ich musste es hoffen, doch ich war schon so oft enttäuscht worden, dass ich mir kaum erlaubte dieses Gefühl zu empfinden. 

 

Nachdem mich die beiden Sklavinnen abgetrocknet und meine Haare glatt frisiert hatten, schlüpfte ich in das Kleid, genoss das Rüschenhöschen zu spüren, dass mir Katja gegeben hatte, freute mich über den Reifrock der sich weit um meine Beine ausbreitete und liebte es den Stoff zu spüren der meinen ganzen Körper einhüllte, der ein Teil von mir war, ein verlorener und nun wieder gefundener. Ich ging mit den beiden in das Spielzimmer, kniete mich an die altbekannte Stelle, legte meine Hände hinter den Rücken und fühlte die Kette die zuerst meine Beine, dann meine Arme und schließlich beides mit meinem Hals verband. Alleine diese Schwere, die ich an meinem Körper ziehen spürte, reichte aus um mich zu erregen, um mich in dem Himmel zu heben. „Ich werde mich konzentrieren müssen um nicht zu kommen bevor er mich überhaupt berührt", dachte ich als die beiden Mädchen den Raum verließen.

 

Er ließ mich warten. Wie beim ersten Mal kniete ich alleine am Boden, doch machte ich diesmal keine Versuche mich zu entspannen, darüber war ich hinaus. Ich spürte wie meine Knie zu schmerzen begannen, wie die gefesselte Haltung meine Muskeln brennen ließ, doch ich bewegte mich nicht. Dann hörte ich plötzlich das ersehnte Geräusch einer Tür die geöffnet wurde, doch es kam nicht von vorne, nicht aus der Richtung aus der ich ihn erwartete. Es kam von der Tür durch die auch ich in das Spielzimmer betreten hatte. Ich hörte jemand auf mich zukommen, glaubte neben den leisen Schritten auch das selbe Rauschen zu hören, dass mein Kleid gemacht hatte als ich durch das Zimmer geschwebt war. Dann hörte es auf näher zu kommen, blieb stehen, ein Stück links hinter mir, es raschelte noch ein wenig und dann war es wieder still. Ich hatte die ganze Zeit meinen Kopf nicht bewegt, hatte nach vorne gestarrt, konnte auch nichts in den Spiegel an den Wänden sehen, die anders als sonst alle verhängt waren, doch irgendwann konnte ich meine Neugier nicht  mehr unterdrücken, drehte meinen Kopf langsam zur Seite, bis ich sie sehen konnte. Ich hatte es gefühlt, ich hatte es irgendwie gewusst, doch nun sah ich sie wirklich, sah Annika. Sie kniete ein Stück hinter mir, trug das gleiche Kleid, war aber nicht gefesselt. Es war wieder einer dieser Momente die ich bis heute nicht in Worte fassen kann, sie war da, sie war bei mir, sie lächelte, ich wollte einfach nur aufspringen, doch sie schüttelte den Kopf, „bleib wo du bist", flüsterte sie, „ich hab dich lieb, bleib wo du bist und schau nach vorne". Chiara musste ihn überredet haben auch Annika zurück zu holen, auch sie zu kaufen. Ich war überfordert, ich würde nicht nur ihn wieder haben, auch Annika war wieder bei mir. „Jetzt fehlt nur noch, dass ...", dachte ich und wie auf ein Stichwort hörte ich nochmals ein Geräusch von der selben Tür, hörte wieder Schritte und das vertraute Rauschen des Kleides, das diesmal rechts hinter mir verstummte. Ich spürte das Blut durch meinen Kopf rauschen, konnte es hören, mir war heiß wie nie zuvor, ich traute mich nicht auch noch nach rechts zu sehen, dass konnte doch nicht wirklich passieren, sie konnte nicht auch noch hier sein, ich musste nachsehen, ich musste nachsehen, ich drehte mich langsam nach rechts und sie war wirklich da. Sabrina kniete auf der anderen Seite neben mir, trug auch das gleiche Kleid, war auch nicht gefesselt und sah mich an, lächelte, war aber ungleich nervöser als Annika, für sie war dies ein neuer Ort. 

 

Genau ein Jahr war es nun her, dass ich sie verloren hatte, genau ein Jahr war es her, dass ich Annika das erste Mal getroffen hatte und jetzt knieten wir alle drei hier und sahen zu wie der Medienmanipulator auf uns zu kam, natürlich auch das Kleid trug. Ich versuchte mich zu beherrschen, ich versuchte es nicht zu tun, doch trotzdem begannen Tränen über meine Wange zu fließen. Er kam auf mich zu, kniete sich mir gegenüber, wischte zart über mein Gesicht. „Weine nicht meine Kleine", sagte er, „ich liebe dich. Du hast mir gefehlt, es tut mir leid, ich lass dich nicht mehr gehen. Jetzt bleibst du bei mir, es tut mir so leid was ich dir angetan habe". Dann berührte er meinen Halsring, strich ebenso sanft über ihn und sprach weiter: „Das sind meine, oder? Du trägst sie seit du hier raus bist? Ich werde sie dir später abnehmen". Ich wusste, dass ich nicht sprechen durfte wenn ich hier vor ihm kniete, dass ich zu Schweigen hatte, doch ich konnte nicht anders, ich musste die Regel brechen. „Nein, ich möchte sie behalten, ich liebe meine Ringe", sagte ich, machte eine Pause und flüsterte dann kaum hörbar: „Ich liebe dich". Er lächelte mich glücklich an, küsste mich noch sanft auf die Stirn, stand auf, trat einen Schritt zurück und sagte: „Fangt an".

 

Im selben Moment hörte ich wie Annika und Sabrina aufstanden und zum Spielzeugschrank gingen. Sie kamen zurück und Sabrina kniete sich vor mich, begann die kleinen Verschnürungen über meinen Nippeln zu lösen und sie zu küssen. Sie war etwas unbeholfen, doch ganz bei der Sache, ich spürte, dass es ihr Freude bereitete. War das meine Petra? Meine Freundin aus der anderen Welt? Wir wären damals nie auf eine solche Idee gekommen, doch jetzt war sie an meinen Nippeln, begann an ihnen zu knabbern. Nein, es war nicht Petra, es war Sabrina. Sie hatte auch ein ganzes Jahr hinter sich, ich hatte keine Ahnung was sie während der Zeit erlebt hatte, doch sie war sicher nicht mehr der selbe Mensch. Aber das war egal, sie war bei mir, legte mir nun Klemmen an und ich wusste, dass ich auch diesen neuen Mensch lieben würde.

 

Gleichzeitig war Annika an meinem Rücken. Sie entfernte die Kette, die von meinem Hals über meine Arme zu meinen Beinen ging, löste auch die Verbindung meiner Handgelenke, die Füße ließ sie gefesselt. Sie öffnete die Verschnürung meines Kleides am Rücken, streifte es auseinander und nachdem Sabrina die Verschraubung meiner Nippelklemmen festgedreht hatte, befahl sie mir aufzustehen, half mir dabei dies möglichst elegant zu tun. Zur selben Zeit war Sabrina zur Wand gegangen, ließ zwei Ketten langsam von der Decke, etwas mehr als einen Meter voneinander entfernt, bis die Enden so weit über mir waren, dass ich sie gerade erreichen konnte. Ich hob meine Arme zu den Ketten, Annika nahm meinen linken und fixierte ihn mit einem Schloss, während Sabrina zurück kam um das selbe mit dem rechten zu tun. Er stand mir gegenüber und beobachtete, nickte Annika zu und sie ging wieder zum Schrank, holte eine Peitsche und ein Paddel, gab das zweite Sabrina und behielt selbst die Neunschwänzige. 

 

Ich war einfach nur glücklich als mich der erste Schlag traf, als Sabrina das Paddel auf meinen Arsch klatschen ließ, unmittelbar gefolgt von einem festen Schlag mit Annikas Peitsche. Nach ein paar Schlägen kam er langsam auf mich zu, meine zwei Mädchen hörten nicht auf mich zu bearbeiten, kniete sich nieder, schlüpfte unter meinen Rock und zog mein Höschen nach unten bis es an meinen Knöcheln hing. Ich spürte seine Zunge an meiner Möse, es war wunderbar. Ich hatte Angst gehabt, dass ich sofort kommen würde, doch dass ließ er nicht zu. Er kannte mich noch immer genau, er spielte mit mir, führte mich an die Grenze und hielt mich dort, ließ immer wieder endlos lange von mir ab, war dann plötzlich an meinen Schenkeln, dann wieder tief in mir, nur um sich wieder zurück zu ziehen und nach endloser Pause plötzlich an meinen Schamlippen zu knabbern. Und irgendwie kontrollierte er auch meine beiden Mädchen, ich weiß bis heute nicht wie und sie haben es mir auch nie verraten, aber er gab ihnen Zeichen. Ihre Schläge waren perfekt mit seiner Zunge abgestimmt, waren manchmal stärker, dann wieder schwächer, hörten immer wieder komplett auf und gelegentlich machten sie sich an meinen Nippelklemmen zu schaffen, küssten mich, streichelten mich, unterstützen ihn dabei mich nicht kommen zu lassen, mich immer einen Sekundenbruchteil vor einem Orgasmus zu halten.

 

Und plötzlich hörten sie auf, alle drei. Sabrina ging wieder zur Wand, ließ mich langsam hinab und Annika führte meinen Körper bis ich am Boden lag, ausgestreckt am Rücken. Sie öffnete die Schlösser an meinen Handgelenken und packte meinen linken Arm. Sabrina, nachdem sie zurück gekommen war, meinen rechten und meine zwei Freundinnen zogen meine Hände über meinen Kopf und drückten sie gegen den Boden. Ich konnte mich nun an der Decke im Spiegel sehen, mich und die beiden Mädchen, die im gleichen Kleid meine Arme hielten. Er kniete noch immer an der Stelle die zuvor unter meinem Rock gewesen war, kniete nun zwischen meinen Beinen, beugte sich vor, legte sich auf mich, schob meinen Reifrock über meinen Kopf, nahm mir die Sicht auf den Spiegel. Er lag lange einfach nur da, seinen Schwanz an meiner Möse, bewegte sich nicht, bis er begann unwahrscheinlich langsam in mich einzudringen. Millimeter um Millimeter schob er sich in mich bis er nicht mehr tiefer konnte, machte dann die nächste, endlose Pause. Ich zitterte als Ganzes versuchte mich aus dem festen Griff der beiden Mädchen zu befreien, wollte ihn einfach umarmen, doch es gelang mir nicht. Ich war den Dreien ausgeliefert, musste warten, warten auf den Moment in dem er begann mich langsam zu ficken, ganz langsam. Er zog sich zurück, schob sich wieder in mich hinein, machte eine Pause, nur um nochmals langsamer weiter zu machen. Ich konnte nicht mehr, ich versuchte ihm entgegen zu arbeiten, wollte endlich kommen, doch jedesmal wenn ich mich bewegte erstarrte er, drückte mich mit seinem Becken gegen den Boden bis ich mich wieder ein bisschen entspannte und er langsam weiter machte, mich in einem verzweifelt, ekstatischen Zustand hielt.

 

Ohne jede Vorwarnung war es anders. Er fickte mich kraftvoll und schnell, drückte sich mit ganzer Kraft in meinen Körper, brauchte nur einige wenige Stösse um in mir zu kommen, um sein Sperma in mich zu schießen, genau im selben Moment in dem ich explodierte, in dem er mir endlich erlaubt hatte auch zu kommen, im schönsten, glücklichsten, intensivsten Orgasmus den ich jemals erlebt hatte. Ich war völlig weggetreten, merkte nichts von dem was um mich herum vorging. Erst als ich langsam wieder zu mir kam, als mich eine Entspannung überkam die genauso vollendet war wie die Spannung die ich zuvor gespürt hatte, fühlte ich, dass meine Mädchen meine Arme losgelassen hatten, dass sie sich an meine Seiten geschmiegt hatten und er noch immer auf mir lag. Ich umarmte die drei, hielt sie fest und war glücklich. Ich war zuhause, ich war im Himmel.

 

 

Epilog:

 

Vom Zusammenbruch des Systems bekam ich zunächst gar nichts mit.  Meine Schwester hat den Anstoß gegeben, sie hatte einen Weg gefunden einen Artikel zu schreiben und damit den Stein ins Rollen gebracht. Sie hatte die einzige Möglichkeit gefunden an der Zensur vorbeizukommen, sie hatte einfach begonnen meinen Herren aufzusuchen. Irgendwie hatte sie es geschafft ihn ausfindig zu machen und zu ihm vorzudringen. Als sie ihm erzählte was sie vor hatte, wie sie den Mut dazu aufgebracht hatte verstehe ich bis heute nicht, wollte er sie zunächst sofort verhaften lassen, ließ es aber sein, nachdem sie ihm gesagt hatte wessen Schwester sie war. Und sie blieb hartnäckig, sie suchte ihn immer wieder auf, redete auf ihn ein und irgendwie schaffte sie es ihn zu überzeugen, dass es Zeit für eine Veränderung war. Er ließ sie ihren Artikel schreiben, zog alle Zensoren im richtigen Moment ab und alles nahm seinen Lauf. Es gab einen Aufschrei, die Welt stand kurz am Rand einer gewaltsamen Revolution, doch es gab eine kleine Gruppe von Menschen die es schafften dies zu verhindern. Und ja, meine Schwester war ganz vorne dabei in dieser Gruppe, genauso wie auch mein Herr. 

 

Uns im Harem erzählte er lange nichts. Bis an jenen Tag, an dem er uns zusammen rief um uns zu sagen, dass wir alle frei waren, dass es keine Sklaverei mehr gab, dass wir gehen konnten wohin auch immer wir wollten, dass es uns aber auch frei stehen würde bei ihm zu bleiben. Und wir blieben, eine einzige Sklavin verließ den Harem, alle anderen blieben und wir lebten unser Leben weiter. Nur eines schafften wir ab, es gab keine Hierarchie mehr, wir waren alle gleich. Alle außer mir, den ich war nicht nur seine Favoritin ich heiratete ihn auch nach kurzer Zeit. War nicht mehr seine Sklavin sondern seine Frau und natürlich trotzdem weiter seine Sklavin.

 

Ich verließ nun auch manchmal den Harem, meine Ringe versteckte ich dann unter langen, hoch geschlossenen Kleidern, begleitete ihn auf seinen Wahlveranstaltungen, begleitete ihn auf dem Weg von einem Mitglied der Schattenregierung zu einem gewählten Minister. Dem Einzigen der alten Machthaber der es geschafft hatte nicht mit dem System unterzugehen, dem die Menschen seine Rolle beim Zusammenbruch zu Gute hielten und ihm zutrauten beim Übergang zu helfen. Und er wurde auch auf eine andere Art ein Symbol der neuen Welt, er überging sämtliche Konventionen und trat nun auch in der Öffentlichkeit im Kleid auf. Es war verblüffend wie offen dies aufgenommen wurde. Es war plötzlich normal und immer mehr und mehr Männer bekannten sich dazu, dass sie gerne Kleider trugen.

 

Und dann war da noch Chiara. Sie war nun auch frei, konnte tun was sie wollte und blieb trotzdem dabei Domina zu sein. Nicht mehr in einer Agentur, sie war nun selbstständig und konnte sich ihre Kunden aussuchen, musste viele abweisen, da sie sich sehr schnell einen guten Ruf aufbaute und mit Anfragen überrannt wurde. Ich besuchte sie manchmal und gelegentlich kam sie in den Harem, manchmal bespielte sie mich auch. Wir wurden gute Freunde, nicht in der Art wie ich meine Mädchen im Harem liebte, doch es war jedes mal schön sie zu sehen und über unseren Kampf im Harem, irgendwann vor langer Zeit, konnten wir nur noch lachen.

 

Bewertung

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Kommentare

So, jetzt hab ich es tatsächlich geschafft zu einem Ende zu kommen.

Freue mich über jeden Kommentar, egal ob positiv oder negativ, und über Anregungen für das nächste Mal.

Nayeli

Wie alle Teile auch dieser Teil einfach nur gut. Aber auch schade, ich hätte gern auch noch mehr Folgen gelesen :-(

Ein Supper Part mit Epilog geworden, hat mir so toll wie alle anderen gefallen.

Nur Schade das die Story nun zu Ende ist ich hjätte auch noch gerne weitere Gelesen.

Auf jeden fall eine Klasse Story geworden

Im Gegensatz zu Dominator bin ich der Meinung das das Ende gut gewählt ist. Zumindest nach dem Verlauf der Geschichte.

Nayeli hätte evtl noch die eine oder andere Wendung Einbauen können aber nach dem Letzten Teil war eigentlich klar das es zu Ende gehen musste.

Die Überraschung mit Chiara als Domina war schon klasse. Nur warum hat der Erbe der sie geebt hat nicht einfach Weiterverkauft wenn er nichts mit ihr Anfangen konnte?

Sie ist jetzt Frei und doch aus Freiem Willen Frau und Sklavin des Medienmanipulators. Hat er evtl selber im Hintergrund dafür gesorgt das alles Aufgeflogen ist?

Freut mich auf jeden Fall, dass es gefallen hat..Und vielleicht geht es ja doch noch irgendwann weiter, eine Idee dazu hätte ich schon.

Also eigentlich hätte das eine Anwort auf Volker25 sein sollen und ist hier am Ende gelandet. Aber egal. Passt auch zu den anderen beiden! Freut mich, dass es euch gefallen hat!

Zu dem Erben: Ich mochte die Idee, dass sie einfach nicht erfährt warum er so gehandelt hat, dass es einfach offen bleibt. Und wenn schon die Protagonistin nichts versteht, wieso sollten wir es dann erfahren :-)

Und der Medienmanipulator hat zwar nicht unbedingt dafür gesorgt, dass es aufgeflogen ist, hatte aber schon einen Teil damit zu tun, hat es nicht verhindert,.

Gerne mehr davon! Ich fand die ganze Geschichte spannend und gut geschrieben!