Disko Begegnung

 

1

Die scheiß Techno Mucke tat Colin in den Ohren weh. Mit dröhnenden Ohren  saß er frustriert alleine an der Bar. Während alle anderen Gäste auf der Tanzfläche  tanzten. Die blonde vollbusige Bedienung warf ihm einen mittleidigen Blick zu, als er sich die nächste Bacardi-Cola bestellte. Er hasste Diskos, hatte sie immer gehasst. Als Jugendlicher war er genau zweimal mit Freunden in einer Disko gewesen. Beide Male hatte er es nicht lange auf der Tanzfläche ausgehalten und hatte als erster seine Jacke an der Garderobe abgeholt. Er begriff einfach nicht was den Reiz ausmachte. Die Musik war scheiße, die Drinks teuer und keine Sau beachtete ihn. Es war eine dumme Idee gewesen, es nach all den Jahren nochmal zu probieren. Er gehörte einfach nicht hier her. Resigniert nippte er an seinem Drink.  Auf einmal torkelte eine schwarzhaarige Frau zum Hocker neben ihm und nahm Platz. Mit halb geschlossen Augen bestellte sie sich eine Vodca-Lemon. Sicher nicht ihr erster Drink, sie sah fertig aus, so als würde sie gleich umkippen. Besorgt sah er sie an.

 „Ist alles in Ordnung mit dir“?

 Ehe er sich versah, kippte sie ihm ihren Vodca-Lemon ins Gesicht

 „Lass mich in Frieden, scheiß Arschloch“. Schrie sie lallend.

 „Scheiße, spinnst du, du wie bist du denn drauf…?“, schrie er Fassungslos zurück.

 Kaum eine Minute später, stürmten zwei Security auf sie zu und forderten sie auf mitzukommen. Grob  wurden sie zum Ausgang geführt. An der Ausgangsschranke wurden Beide dazu aufgefordert ihre Verzehrkarte vorzulegen. Die Frau reichte dem Security ihren Geldbeutel.

 „Hier nimmt’s dir…“, lallte sie.

 Der Security seufzte und nahm das Geld aus dem Portemonnaie.

 „Der Verzehr beträgt 54,66$. Im Geldbeutel befinden sich aber nur 50$. Daher muss ich ihr Personalien aufnehmen. Wenn sie innerhalb von 24 Stunden nicht zahlen, müssen wir sie anzeigen“.

Er suchte in ihrem Geldbeutel nach dem Ausweis.

 „Das ist nicht nötig“ Colin reichte dem Security einen 5$ Schein. Die Frau errötete. „Danke, stammelte sie“.

 Anschließend bezahlte Colin seinen Verzehr von 12,77$. Der Security ließ sie durch die Schranke. „Sollten sie nochmal auffällig werden, bekommen sie lebenslang Hausverbot“. Rief er ihnen hinterher. Colin war es egal, da er noch nicht wusste, dass er hier bald Stammgast sein würde. Besorgt sah er die Frau an, die neben ihm torkelte.

 „Wie heißt du“.

„Jen“.

 Er merkte dass ihr das Sprechen schwer viel. Sie war völlig Blau und kurz davor umzukippen. Wenn er ihr nicht half, konnte diese Nacht böse für sie enden.

 „Ich fahr dich Nachhause, wo wohnst du.

„Darktown“.

 „Was ? Fuck,  Darktown ist 250 beschissene Kilometer  von hier entfernt. Kennst du hier jemanden“?

 Sie schüttelte mit dem Kopf.

„Mein Freund hat mit mir Schluss gemacht, habe es Zuhause nicht mehr ausgehalten und bin in den erstbesten Zug gestiegen“. Erklärte sie ihm mit leiser erschöpfter Stimme. „Magst du die Nacht bei mir verbringen“. Fragte er sie besorgt ohne böse Absichten. Sie nickte.

 „Ok, Danke ist voll nett von dir. Tut mir leid wegen dem Drink“. „ Kein Ding, hätte den Laden eh spätestens 10 Minuten später verlassen“.

Jen hatte die ganze Fahrt über geschlafen. Nachdem er das Auto vor seinem Haus geparkt hatte weckte er sie sanft. Er führte sie ins Haus zu seiner Couch. Nachdem er ihr eine Bettdecke gegeben hatte, ging er nach Oben in sein Schlafzimmer, damit sie in Ruhe schlafen konnte.

Als er ab nächsten Morgen aufwachte, war seine Schlafzimmertür geöffnet. Auf dem Boden lag sein leeres Portmonee. Sie hatte ihn beklaut. Geschockt rannte er nach unten, Jen war natürlich verschwunden. Im Wohnzimmer auf dem Couchtisch lag nur ein handgeschriebener Zettel auf dem Zwei Wörter gekritzelt waren: „Sorry Süßer“.

2

Wieder dröhnte ihm die laute Techno Mucke in den Ohren. Seit drei Wochen kam er jeden Freitag und Samstag her. In der Hoffnung Jen, falls dass ihr richtiger Name war, wieder zu treffen und sie zur Rede zu stellen. Eigentlich waren ihm die fast 500$ die sie ihm gestohlen hatte scheiß egal. Es ging ihm ums Prinzip. Naiv wie er war, hatte er einer Säuferin geholfen und als Dankeschön für seine Hilfsbereitschaft hatte sie ihn  beklaut. Schöne scheiße, auch. Colin verspürte einfach das Bedürfnis sie zur Rede zu stellen. Was hatte sie sich nur dabei gedacht?

 Seit er vor zwei Jahren 10 Millionen im Lotto  gewonnen hatte, spielte Geld für ihn keine Rolle mehr. Doch sein Gewinn war mehr ein Fluch anstatt ein Segen. Freunde wendeten sich von ihm, nahmen nur noch Kontakt zu ihm auf wenn sie Geld brauchten. Er spielte nun in einer anderen Liga als sein ehemaliger Freundeskreis und das ließen sie ihn auch spüren. Sein Reichtum hatte ihn zweifellos einsamer gemacht. Dafür hatte er jetzt endlich Zeit fürs Schreiben. Unter zwei Pseudonymen hatte er Romane im Selbstverlag veröffentlicht. Jason Shadow war sein Pseudonym für Horrorromane und als Kyle Payne veröffentlichte er Spankingromane. Seine Horrorromane verkauften sich ganz gut und er bekam überwiegend positive Rezensionen. Seine Spankingromane waren eher ein Nischen Produkt. Trotzdem hatte an beidem Spaß. Hier alleine zu sitzen war dafür alles andere als ein Spaß.

Colin kippte seinen Drink runter und ging zum Ausgang. Wieder keine Spur von Jen.

3

In mehreren Zimmern seines abgelegenen Hauses brannte Licht und vor seinem Haus stand ein ihm unbekannter Wohnwagen. Jemand war in seinem Haus, wahrscheinlich der Besitzer des Wohnwagens? Mit entsetztem Gesichtsausdruck stieg Colin aus dem Auto. Er überlegte die Polizei zu rufen, entschied sich aber fürs erste dagegen. Er wollte sich erst mal vergewissern, was da überhaupt vor sich ging. Seine Haustür stand offen, aber es gab merkwürdigerweise keine Einbruchsspuren. Leise schlich er ins Haus. Oben waren Geräusche zu hören, sie kamen aus seinem Buchzimmer. Wahrscheinlich war es tatsächlich ein Einbrecher. Er liebte Bücher und besaß einige limitierte Sammlerstücke, die auf Ebay sicher einiges Wert waren. Er schlich in die Küche und holte sein schärfstes Messer aus der Küchenschublade. Bemüht keinerlei Geräusche zu machen, stieg er die Treppe nach oben. Das  Buchzimmer befand sich den Gang runter auf der linken Seite aber vorher brauchte er noch etwas. Er schlich nach rechts öffnete leise seine Schlafzimmertür. Aus seiner Nachtischschublade nahm er ein paar Plüschhandschellen. Eine Erinnerung an seine Exfreundin. In der rechten Hand das Messer und in der linken Hand die Handschellen, schlich er zum Buchzimmer. Als er Jen erblickte, die gerade seine Bücher in mehrere große Reisetaschen packte, ließ er das Messer fallen stürmte auf Jen zu, packte sie und drückte sie zu Boden. Ehe Jen sich versah, war ihre linke Hand an seinen rechten Arm gefesselt. „Bitte… was machst du… Es ist nicht so wie es aussieht“, Versuchte sie sich heraus zu reden. „So wie ist es denn“? Frage er während er sich hochzehrte. „Ok, fuck…es ist wie es aussieht, tut mir leid, ist nichts persönliches. Kannst du mir die Handschellen abnehmen“. Er öffnete seine Seite und befreite seine Hand aber anstatt auch ihre Seite zu öffnen, befestigte er die freie Seite an der Halterung eines Hängebuchregals. „Ich rufe jetzt die Polizei“.

 „Ach komm, tut mir leid… Scheiße ich bin auf Bewährung  draußen, hab keinen Bock wieder im Knast zu landen. Können wir das irgendwie anders Regeln“. Versuchte sie sich aus ihrer misslichen Lage herauszuwinden.

„Tja das hättest du dir vorher überlegen sollen“. Ohne ein weiteres Wort verließ er das Zimmer.  „Bitte ich schlafe auch mit dir, von mir aus darfst du mir auch den Arsch versohlen. Wie ich gesehen habe, scheinst du auf solche perversen Sexspiele abzufahren“. Er kam zurück ins Zimmer.

„Was“?

„Naja ich hab die Bücher von diesem Kyle Payne gesehen. Du stehst anscheinend darauf Frauen den Arsch  zu versohlen“. Stellte sie fest.

Colin seufzte, „Da hast du wohl recht. Aber glaub bloß nicht dass das angenehm für dich wäre. Nach allem was du getan hast.“.

„Ach komm, so schlimm war es nun auch nicht“.  

„ Wie bitte, es war nicht so schlimm ?  Ich hab dir geholfen, du warst total besoffen, kippst mir deinen Drink ins Gesicht und ich nehm dich in mein Haus mit, damit du deinen Rausch ausschlafen kannst und zum Dank bestiehlst du mich. Dann drei Wochen später bricht du bei mir ein und versuchst mein Zeug zu klauen. Wenn ich mit dir fertig bin wirst du eine sehr lange Zeit nicht sitzen können. Willst du das wirklich“, Schrie Colin außer sich vor Wut.

Jen seufzte. „ Ok, Ok… Chill Mal… ich geb’s ja  zu, ich hab dich ziemlich ausgenutzt. Tut mir leid. Wie wär‘s wir betrachten das Hintern versohlen eher als Symbolischen Akt. Du gibst mir ein paar Klapse, danach fickst du mich und ich geb dir sogar deine 500$ wieder“.

„Nein, ich rufe jetzt die Polizei“.

„Ach komm, bitte nicht. Ich lasse mich auf den Deal ein, aber bitte ruf nicht die Bullen“, gab sie nach.

Colin überlegte, sollte er es wirklich tun. Noch nie hatte er einer Frau den Po versohlt. Seine Neigung lebte er nur in seinen Romanen aus. Bisher hatte ihm das immer gereicht. Aber die Gelegenheit war einfach zu gut und wenn es jemand  verdient hatte dann dieses geile hinterhältige Miststück.

„Mach dich untenrum  frei. Eine Hand hast du ja frei um dich von deiner Hose und Unterwäsche zu trennen“. Befahl er ihr mit strenger Stimme.

Sie wirkte schockiert. „ Das kannst du nicht von mir verlangen“.

„ Zieh dich aus, oder ich rufe die Polizei“.

Nichts passierte. Er beschloss den Druck zu erhöhen und läutete einen Countdown ein. „5…4…3…2…“.

Jen zog ihre Schuhe aus und öffnete mit rotem Kopf den Knopf ihrer Jeans und zog sie langsam nach unten.  „Na geht doch. Wirf die Jeans irgendwo hin die wirst du so schnell nicht brauchen“. Jen schleuderte die Jeans mit einiger Wucht auf ihn.

 „Perverses Arschloch“.

 Er stürmte auf sie zu. Mit einem Ruck zog er ihren schwarzen Tanga nach unten und entblößte ihren Hintern. Mit kräftigem Schwung ließ er seine Hand auf ihre Arschbacken sausen. Immer abwechselnd. Sie schrie, zerrte an dem Hängebuchregal, Bücher vielen zu Boden, aber das Regal hielt dem wiederstand stand. Mit ihrer freien Hand versuchte sie ihren Po zu schützen, doch er zog sie einfach weg und fixierte sie mit seiner anderen Hand.

Nachdem ihr Arsch leicht gerötet war, hörte er auf. An deiner Stelle würde ich mir das mit dem provozieren lieber lassen, du machst es dadurch nur noch schlimmer“. Ist das klar. Sie nickte erschöpft.  „Ich bin gleich zurück mach keine Dummheiten“.

Er ging nach unten, er brauchte irgendwas mit dem er sie versohlen konnte. Als Colin wiederkam hatte er einen Kochlöffel und einen Tischtennisschläger in der Hand. „Schau mal was ich schönes gefunden habe“. Er genoss die Macht die er über sie hatte. Als er mit ihr fertig war, war ihr Hintern knallrot. Sie hatte viel geschrien und gejammert und ihn angefleht aufzuhören. Aber ein Blick auf ihre rasierte Muschi verritt, dass sie es trotzdem auch genossen hatte. Sie war genauso Pervers wie er.

Nachdem er ihren Hintern eingecremt hatte. Machte er sie los. „Du darfst gehen“. „Was, wenn ich gar nicht gehen will. Zu perversen Sexspielen gehört auch Sex. Findest du nicht“. Sie küsste ihn.

Nachdem sie gemeinsam eingeschlafen waren, lag er am nächsten Morgen wieder alleine im Bett. Verschlafen wachte er auf und stellte fest dass sein Portemonnaie auf dem Bett lag. Alle Geldscheine waren verschwunden. Dafür befand sich im Geldfach ein handschriftlicher Zettel:

 „Sorry Süßer, man sieht sich“.

 

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Kommentare

Ich mag Spankinggeschichten. Die Storry-Idee find ich gut.

Bei der Umsetzung fehlen mir die Gefühle deiner Protagonisten. Was geht in Jen vor, als sie vor die Alternative, Polizei oder Hintern voll, gestellt wurde? Wir fühlt sie sich beim Spanking? 

Es ist das erste Mal für Colin, dass er real spankt. Was geht ihm durch den Kopf? Erregt es ihn? Ist er unsicher? 

Für mich ,würdes du der Geschichte mehr Leben einhauchen, gingest du mehr auf die Empfindungen ein.

Ich danke dir für das schöne Kopfkino.

Ach ja, sooo überzeugend war Colin nicht mit seinem Leuterungsversuch. 😆

Überreiche dir drei Kochlöffel

LG Lisa

 

Aus dem Setting ließe sich schon etwas machen, aber sobald die Geschichte wirklich anfängt rast du so schnell zum Ende wie du nur kannst. Anstatt den Sex zu beschreiben lässt du ihn einfach am nächsten Morgen aufwachen. Das nächste Mal also bitte mehr ins Detail gehen, sprachlich fand ich die Geschichte nämlich auch überzeugend. Du hast Potenzial - nutze es.

Dass sie ihn wieder bestohlen hat finde ich übrigens konsequent ;)

 

Danke für die Rückmeldungen. Versuche halt eher das Kopfkino durch eine bestimmte Situation die sich ergibt anzuregen. Sexszenen sind nicht so so mein Ding, zumindest was das Schreiben angeht. Kann halt schnell billig wirken, deshalb der Cut.