Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 28

 

Xena drückte Gerd sanft aus ihrem Schoß heraus und führte ihn an seinem Halsband etwas links an ihrem Sessel vorbei, um Lydia und Walter Platz zu machen. Mit einem Fingerzeig vor sich auf den Boden, befahl sie den beiden, näher an sie heran zu kriechen.

„Du dienst nicht zum ersten Mal, Walter, hab ich Recht?“

Sie hob mit ihrem Zeigefinger sein Kinn an, als Zeichen dafür, dass er zu ihr aufblicken durfte.

„Ich lege meine Rolle nicht fest. SM ist für Lydia und mich ein Spiel, in dem wir selbst uns unsere Rollen aussuchen. Leider hat mein Schatz keine dominanten Ambitionen die sie an mir ausleben möchte, aber das haben wir dann auf einem anderen Weg gelöst.“

Xena lächelte.

„Und ihr seid Euch sicher, dass ich für die Erfüllung eurer Wünsche die Richtige sein könnte? Wenn ihr Euch dazu entschlossen habt, gibt es bis morgen früh kein Zurück mehr.“

Walter antwortete nicht sofort, sondern versuchte sich in Erinnerung zu rufen, was er in Xenas Profil gelesen hatte.

„Wir wünschen uns beide das Besondere…, also Lydia und ich. Doch sind wir hier mittlerweile an unsere Grenzen gekommen. Und vielleicht hilfst Du uns dabei sie für uns neu zu definieren? Ich würde es mir ehrlich wünschen.“

Xena wandte sich an Lydia.

„Du liebst Dein Männlein hier, oder?“

Die Angesprochene nickte sichtlich verlegen. Sie schien sich schon voll auf ihre Rolle als Sklavin eingestellt zu haben.

„Ja. Über alles.“

„Aber Du bist nicht nur wegen ihm einverstanden, dass ist sehr wichtig.“

„Nein, Herrin! Ich will es auch.“

Xena wandte sich Gerd zu und strich ihm über die Schulter.

„Schön. Von daher sind wir dann eine gute Runde finde ich. Habt ihr denn schon etwas gegessen?“

Lydia und Walter verneinten.

„Ja, super! Dann werde ich uns jetzt was bringen lassen.“

Sie winkte eine von Monikas Mädchen heran.

„Die Empfehlung des Tages für mich, den Schweinefraß für mein Sklavenvieh!“

Forderte sie mit überzogener, süffisanter Stimme und deutete dabei auf die Karte.

Lydia und Walter warfen sich verwunderte Blicke zu, Xena aber war schon über ihnen und hieb den beiden in einem regelrechten Donnerwetter abwechselnd ihre Handflächen in die Gesichter. Beide hielten ihren Schlägen stand und senkten erst ihre Köpfe, als Xena sie mit der rechten Stiefelsohle zu Boden drückte. Sie lächelte, dabei ziemlich außer Atem, anerkennend auf ihre Opfer herunter. Man spürte sofort, dass die Beiden Übung im Dienen und Leiden hatten.

Überhaupt verlief der Abend sehr zufriedenstellend für sie. Zwar war alles anders verlaufen, als sie es sich vorgestellt hatte, aber eben im positiven Sinne. Sie fühlte ihre Bedeutung als Domina zurückkehren und wunderte sich selbst darüber wie gut ihr dieses Gefühl tat. Vielleicht war es wirklich ihre Berufung? Das Einzige was sie wirklich konnte? Sie dachte an Lisa und Gerd. Zumindest aus der beruflichen Perspektive heraus war es so. In diesem Moment zeichnete sich für sie eine Möglichkeit ab, aber erschrocken verdrängte sie diese wieder.

Xena legte die Karte zurück auf den Beistelltisch, damit den unlieben Gedanken aus ihrem Kopf treibend. Neben erlesenen Gängen für die Herrschaften, gab es demütigenden Fraß wie Tiernahrung, Abfälle und Insekten für die Sklaven und kurz war Xena versucht gewesen solch eine Köstlichkeit ihren drei Hübschen bringen zu lassen. Aber sie entschied sich dann doch für ganz ordinären Haferschleim. Zwar hatte sie kein Problem damit, ihr Spiel mit den Drei, vor den anderen Doms zu  beginnen, aber eben nicht in dem von ihr gewohnten Ausmaß. Erst später, wenn sie unter sich waren, sollte das dann anders werden.

Die hochgewachsene Blondine, in ihrem martialischen Outfit, blieb im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Vor allem jetzt wo sie etwas von ihrer Dominanz zum Besten gegeben hatte. Es war seltsam, obwohl es bei diesen Gruppentreffen Tagesordnung war, dass der Besitz vor anderen Besuchern auf verschiedene Weise gedemütigt und auch gequält wurde, schien diese Xena dabei jedoch ein besonderes Charisma zu entwickeln. Vielleicht weil sie diese Rolle nicht spielte, sondern lebte? Zumindest schien es den Anwesenden so.

„Ihr wartet bitte mit Eurer Happepappe bis ich in Ruhe gegessen habe, ja? Im Gegensatz zu Eurem Essen kann meines nämlich kalt werden.“

Sie lächelte, löffelte ruhig und mit gespielter Eleganz die feine Tomatencremesuppe und knabberte genüsslich an dem  Baguette, das ihr dazu gereicht worden war. Dann war die Hauptmahlzeit dran, Entenbrust a`L`Orange, wirklich ein Gedicht. Xena musste sich zusammenreißen um nicht das delikate Essen regelrecht in sich hineinzuschlingen. Sie hatte Hunger und würde sicher noch einiges von ihrer Energie, für die Drei, aufwenden müssen. Die blickten starr vor sich auf den Boden, jeder für sich allein bemüht, der eigenen Neugier Stand zu halten und sich nicht zu bewegen.

„Crème brûlée?!“

Xena blickte ungläubig auf die Nachspeise vor sich. Es war eine üppige Portion, die jetzt, vor ihren Augen, karamellisiert wurde.

„Das ist die pure Sünde! So intensiv kann ich doch gar nicht mit Euch toben, damit ich kein Fett ansetze.“

Sie lachte, erhob sich und wartete darauf, dass ihre Spielzeuge von Monikas Dienstmädchen ihre Näpfe gereicht bekamen. Jedes von Xenas Subis bekam einen solchen Behälter vor sich auf den Boden gestellt, der bis zum Rand mit einer grauen Pampe gefüllt worden waren. Es war mindestens ein dreiviertel Liter, vielleicht sogar ein ganzer, schätzte Walter, im Stillen, für sich.

„Ihr dürft nacheinander essen. Walter?! Du hast den Vortritt, als Respekt vor dem Dominus in Dir.“

Die Blicke der anderen Gäste folgten der blonden Domina, die sich seitlich des untersetzten Glatzkopfes aufbaute und auf ihn herunterblickte.

„Hände auf den Rücken!“

Walter kam ihrem Befehl sofort nach, beugte sich vor und näherte sich mit seinem Kopf dem Napf.

„Guten Appetit, Walter!“

Walter ahnte was kommen würde. Xenas Spiel hatte also schon jetzt und hier begonnen. Tatsächlich…, kaum dass er die Oberfläche der Pampe mit seinen Lippen berührt hatte, drückte ihre Stiefelsohle auch schon in sein Genick, um sein Gesicht tief in den Napf hinein zu zwingen. Sofort rang er um Atemluft, verschluckte sich an dem Brei und stützte sich, verbotener Weise, mit seinen Armen auf dem Boden ab.

„Du hast keinen Hunger?“

Xena griff brutal nach seiner Nase und überstreckte seinen Kopf nach hinten in dem sie hart an ihr zog. Er fiel zurück und blieb rücklings auf den Boden liegen.

„Das enttäuscht mich jetzt. Wirklich, Walter.“

Walter bekam es mit der Angst. Xenas Härte zeigte sich immer deutlicher und ihm schwante Böses. Hatte er seiner Frau und sich selbst, vielleicht doch zu viel zugemutet? Das hübsche, aber zu Stein gewordene Gesicht der Herrin, blickte, ohne eine für ihn ersichtliche Stimmung, auf ihn herunter.

„Bitte, Gebieterin! Last mich fertig essen, es war ein Versehen.“

Xena schüttelte ihren Kopf. Sie spielte in übertriebener Weise die Enttäuschte.

„Nein. Du wirst mir das büßen, Walter. Ich mag es nicht, wenn jemand meine Gaben nicht zu schätzen weiß.“

Ein grunzender Laut wurde hörbar und Xena drehte sich abrupt zu Gerd um. Täuschte sie sich oder hatte er wirklich gelacht in diesem Moment? Voller Misstrauen blickte sie zu ihm hinüber, innerlich selbst mit sich kämpfend. Dass er eine Parallele zu ihrem Privatleben zog, konnte sie ihm ja gar nicht verdenken. Sie ließ es auf sich beruhen. Nicht nur wegen Gerd, sondern auch um den Druck der auf Walter lastete, zu verstärken und noch zu steigern.

„Gut, dann werde ich bei Deinem Weibchen mal kein Risiko eingehen, was?“

Sie wandte sich Lydia zu, blickte ungehalten auf die Sklavin hinunter, griff nach deren Napf, packte sie dann an den Haaren und zog sie zu sich hinauf. Der Zug war dabei so stark, dass Lydia nach Xenas Handgelenken griff, um seine Wirkung für sich zu schmälern. Dann aber presste die Domina der Gepeinigten den Napf an deren Lippen.

„Alles! Schlucke so schnell Du kannst, es darf nichts daneben gehen!“

Jenny und Anke warfen sich vielsagende Blicke zu. Diese Domina dort drüben, hatte Spaß am Quälen und ihre Opfer schienen in ihrer Welt gefangen zu sein. Keiner von den Vieren schien noch Notiz von ihren Zuschauern zu nehmen, sondern tauchte immer mehr in dieser, für sie neuen Realität ein.

Lydia tat ihr Bestes den ekligen Glibber in ihrem Mund aufzunehmen und zu schlucken. Immer wieder würgte sie ihn hoch, doch schaffte sie es schließlich trotzdem bis zur Hälfte den Napf zu leeren, ohne dass etwas dabei verloren ging. Dabei zog Xena stärker an Lydias Haaren, kippte den Brei immer schneller in den Mund der armen Frau hinein, die jetzt ihre Grenze fand und das gerade erst Aufgenommene wieder hoch würgte. In einem Schwall erbrach sie sich auf den Boden, während die Domina ihr eine harte Ohrfeige verpasste und dann zurück in die Lache des eigenen Erbrochenen hinunter drückte.

„Hock Dich hin! Gute Esser seid ihr beide nicht. Vielleicht geht es Euch zu gut? Wir werden sehen, ob ich das nicht doch noch mit ein wenig Erziehung hinbekomme.“

Xena klammerte die schockierten Gesichter in ihrem Umfeld aus. Sie war ganz bei sich und ihren drei Sklaven. Gerd war an der Reihe und auch er würde seine Rolle nun für sie spielen dürfen. Dazu wandte sie sich an eine von Monikas Mädchen, bat um einen Löffel und tauchte diesen dann in Gerds Napf hinein.

„Einer nach dem anderen, mein Schatz. Wenigstens Du isst alles auf, ja?“

Gerd verstand die Welt nicht mehr, aber in aller Seelenruhe und mit viel Geduld schob Xena einen Löffel Brei nach dem anderen in seinen Mund hinein, ließ ihn schlucken und verlangte sogar nach etwas Zucker für ihn. Walter und Lydia aber litten in diesem Moment furchtbar, der Kontrast zwischen ihrem eigenen Schicksal und dem von Xenas Leibeigenen, verhieß ihnen nichts Gutes. Dieses Spiel hatte für sie etwas Bedrohliches angenommen, das sie immer mehr verunsicherte. Doch die Neugier auf das was sie bei dieser Domina noch erleben würden, gebot ihnen das Ganze weiter über sich ergehen zu lassen.   

„Na mein Süßer? Haben wir es nicht schön?“

Gerd hörte ihre Worte, hatte aber ähnliche Mühe beim Verzehr seiner Portion wie Walter und Lydia vor ihm. Die Pampe schmeckte schal und abgestanden, man merkte, dass sie in der Absicht zubereitet worden war, eben nicht genießbar zu sein. Doch warum blieb Xena so lieb zu ihm? Wann fing sie damit an auch sein Leben zur Hölle zu machen? Seine Ungewissheit hatte etwas Quälendes für ihn. War das ihr Plan? Oder beließ sie es ihm gegenüber bei den für ihn so demütigenden Posen? Sicher seine Knie taten weh, genauso wie sein Rücken, aber was war das schon im Vergleich zu früher, als sie ihn gepeitscht und gefoltert hatte?

„Wir haben nicht mehr viel, Süßer.“

Zärtlich streichelte Xena Gerd mit ihrer Lederhand durchs Gesicht, kratzte mit dem Löffel in dem Napf herum und führte diesen schließlich erneut an seinen Mund. Gerd würgte auch dieses Mal den Schleim herunter, froh darüber, dass diese Mahlzeit nun bald ein Ende nahm. Wie lächerlich das für die anderen Gäste wohl anmuten musste? Er verdrängte diesen quälenden Gedanken wieder und öffnete seien Mund für den nächsten vollen Löffel, den Xena an seine Lippen drückte.

Nach dem er den letzten Rest verzehrt hatte, feierte er ein regelrechtes Fest. Er spürte eine Erleichterung die er von seiner Kindheit her kannte, wenn die Eltern ihm befohlen hatten aufzuessen, trotz der Tatsache dass es ihm nicht schmeckte. Xena würde sich jetzt wieder den anderen beiden widmen und ihm damit eine nötige Verschnaufpause gönnen.

„Seht ihr? Das ist ein artiges, kleines Sklavenstück, das seiner Herrin keine Sorgen machen möchte.“

Sie blickte triumphierend zu Walter und Lydia rüber, während sie immer noch vor Gerd in der Hocke saß und dessen leeren Napf einem der Sklavenmädchen reichte.

„Schaut mich an, wenn ich mit Euch rede!“

Die beiden hoben ihre Gesichter und blickten zu Xena rüber, die sich jetzt mit ihrem Kopf dem ihres Sklaven näherte, ihm am Hinterkopf packte und ihre Lippen auf die seinen drückte. Ihre Zunge glitt in seinen Mund hinein, forschte nach der seinen, um laut dabei schmatzend, mit ihr zu spielen. Xena wusste die Wirkung dieses Momentes noch zu steigern, indem sie beiläufig mit den Händen über ihre großen, vom Leder ihres Overalls bedeckten Brüste strich und damit zeigte wie sehr ihr diese Liebkosung gefiel.

„Gleich darfst Du mich verwöhnen, mein Engel, aber vorher werde ich den beiden zeigen, warum man sich vor mir fürchten sollte.“

Sie löste sich nach einem langen Moment von ihm, stand auf und befahl es den Dreien ihr gleich zu tun. Sie winkte einer von Monikas Zofen zu und äußerte ihren Wunsch nach einem geeigneten „Spielzimmer“.

Das von Xena angesprochene Mädchen mit dem rasierten Kopf und der fleischfarbenen Kleidung hatte ein sehr niedliches Gesicht mit kecken Zügen, schien aber der Domina gegenüber ziemlich verunsichert zu sein.

„Welche Zimmer sind denn noch frei? Monika hat mir bei der Besichtigung einiges gezeigt, aber wirklich erinnern kann ich mich nicht mehr.“

Das Mädchen überlegte, ließ ihren Blick durch den Raum schweifen und schien sich ihre Antwort gut dabei zu überlegen. Xena wirkte in diesem Moment nicht böse auf sie und schien auch keine Anstalten zu machen das Verhalten ihr gegenüber zu ändern.

„Ich würde ihnen das große Kabinett empfehlen, Herrin. Es ist sehr gut ausgestattet und auch dort gibt es ein Kamin sowie eine großzügige und sehr bequeme Liegemöglichkeit.“

Xena schien sich für ihren Vorschlag erwärmen zu können.

„Hört sich erst einmal nicht schlecht an. Zeig es mir! Ich entscheide mich dann.“

Sie erhob sich und befahl ihre drei Sklaven ebenfalls aufzustehen. Lydia und Walter schienen es sich nicht anders überlegt zu haben, obwohl ihre Gesichter der Domina viel von ihrer Aufregung verrieten.

„Gut, dann bring uns bitte zu unseren kleinen Rummelplatz, ich möchte meine drei Schätze endlich so umsorgen wie sie es verdienen.“

Kaum hatte die kleine Gruppe den Saal verlassen, wurde sich auch schon angeregt, über den Eindruck den sie hinterlassen hatte, ausgetauscht. Vor allem Jenny und Anke schienen sehr zwiegespalten zu sein, was ihre Eindrücke der letzten halben Stunde betraf. Aber auch Torben, der sich bisher zurückgehalten hatte und daher auch kaum aufgefallen war, schien seine Meinung nicht mehr unausgesprochen lassen zu wollen. Er war erst Mitte Zwanzig, blutiger Anfänger was den SM betraf und, mit seinem devoten Freund zusammen, gerade erst dabei die ersten, vorsichtigen Schritte zu gehen.

Anke durchdrang als Erste das allgemeine Stimmengewirr und zeigte sich ehrlich um Walter und Lydia besorgt. Sicher die beiden waren erfahren, doch das was sie selbst gerade gesehen hatte, mutete ihr dann doch grenzwertig an, was sie auch offen aussprach.

Ihre Worte wurden indirekt durch eine Dienerin unterstrichen die gerade dabei war, das Erbrochene von Lydia aufzuwischen.

Jenny sah das ganze differenzierter. Die beiden hatten sich bewusst auf das Spiel eingelassen und alle Warnungen der Domina vernommen. Außerdem hätten sie jetzt nicht mitgehen müssen, oder etwa doch?

Torbens Meinung lag irgendwo dazwischen. Diese Frau hatte bei ihm ein seltsames Gefühl hinterlassen was er vorher in Verbindung mit einem Dom oder Sad noch nicht gehabt hatte. Sie wirkte authentisch und schien wirklich aus Lust und Leidenschaft heraus zu quälen. Es schien ihre Gabe zu sein. Sie wollte gar keine Reaktion in ihrem Umfeld erzeugen, nicht schocken oder provozieren, nicht als brutal und grausam gelten, sie war ganz bei sich und ihren Spielzeugen gewesen. Sie schienen ihm ihre Instrumente zu sein, auf denen sie leidenschaftlich musiziert hatte.

Anke und Jenna waren verblüfft. Torben sagte sonst wenig, aber Xena schien es ihm angetan zu haben. Nicht sexuell, er war schließlich stockenschwul, aber sein Interesse war offensichtlich.

„Was!? Ich würde halt gerne mal bei ihr Mäuslein sein.“

Meinte der Junge als er die Verwunderung in den Gesichtern der beiden Frauen bemerkte.

Jenny lachte.

„Wir sollten auf uns aufpassen, die vereinnahmt noch unsere ganze Gruppe.“

Anke lachte.

„Hauptsache sie übertreibt es bei den beiden nicht.“

„Und um ihren Sklaven sorgst Du Dich nicht?“

Fragte Torben.

Anke verneinte.

„Ich glaube nicht, dass man das muss, Du hast doch gesehen wie sie ihn verhätschelt.“

 

Xena war mit der Wahl des Raumes sehr zufrieden. Obwohl üppig dimensioniert und reichhaltig ausgestattet, hatte er dennoch etwas Romantisches an sich, was vor allem dem offenen Kaminfeuer, dem wirklich stattlichen Himmelbett und einem schwarzen Fellteppich geschuldet war, der zwischen Kamin und Bett, ausgebreitet auf den Boden lag.

„Kniet Euch hin und nehmt Euch die Jacken ab! Walter! Dich möchte ich jetzt ebenfalls nackt sehen. Um meinen Mann kümmere ich mich selbst.“

Xena hatte ihre Befehle ausgesprochen ohne die Drei dabei zu beachten, stattdessen ging sie durch den Raum und las regelrecht in dessen Möglichkeiten. Es gab viele schöne Spielzeuge in dem Zimmer, vor allem der Vibrabock hatte viele Spezialitäten, die man demjenigen der auf ihn sitzen „durfte“, bieten konnte. Dazu kamen ein Fesselgestell das schnell in eine gewünschte Form umgebaut werden konnte, ein ganz normaler Prügelbock, ein Andreaskreuz und eine Hakenreihe an der Decke. Eine üppige Instrumentensammlung aus verschiedenen Schlag- und Folterwerkzeugen komplettierten das Ganze, genauso wie ein vielseitig verwendbarer Klinikschrank.

Monikas Sklavin legte Handtücher zurecht, Bademäntel und schickte sich dann an die vielen Kerzen im Raum anzuzünden, ebenso das Kaminfeuer, dass schon vorbereitet, schnell eine wärmende Intensität gewann.

„Danke, Kleine. Da weiß ich ja jetzt gar nicht so recht wie ich mich Dir gegenüber erkenntlich zeigen kann.“

Xena überlegte tatsächlich ob sie dem Mädchen Geld zustecken durfte, unterließ es dann aber.

„Du darfst Deinen Herrinnen ausrichten, dass ich sehr zufrieden mit Dir war. Geh jetzt und lass uns allein!“

Das Mädchen machte einen tiefen Knicks, lächelte Xena dankbar zu und eilte aus dem Raum heraus, um dann leise und behutsam die Tür hinter sich zu schließen.

Xena blickte ihr kurz nach, dann ging sie zu ihren drei Delinquenten hinüber, die sicher einiges an Erwartungen mitgebracht hatten die sich nun für sie erfüllen sollten.

Fiel es ihr schwer? Nein. Das war für sie das Überraschende. Es war sofort alles wieder da, so als ob sie nie damit aufgehört hatte, als Domina zu arbeiten und in weiten Teilen ihres Alltags auch zu leben.

Nachdenklich blickte sie zu Gerd rüber, der sich auf seine Knie heruntergelassen hatte und auf den Boden, direkt vor sich, starrte. Bisher hatte sie sich nicht dazu überwinden können ihm echten Schmerz zuzufügen. Sollte es noch dazu kommen? Wäre er enttäuscht wenn sie es unterließe? Er und seine Wünsche verunsicherten sie noch immer.

Sie dachte einen Moment lang weiter über ihn nach, gab es dann aber auf weiter über seine Wünsche, ihr gegenüber, zu spekulieren. Sie würde authentisch sein müssen und genau das war es, was ihr so überhaupt nicht schwer fiel. Sie gewann Selbstbewusstsein aus ihrer Rolle zurück und hatte die vielen, staunenden Gesichter vorhin im Saal natürlich zur Kenntnis genommen.

Walter eilte sich, trotz dessen er kniete, von seiner Kleidung zu befreien. Für ihn ein schwieriges Unterfangen, standen doch Xenas Befehle in einem klaren Gegensatz zu einander. Auf der einen Seite sollte er auf seinen Knien bleiben, auf der anderen sich aber auch seiner Kleidung entledigen. Es war Absicht, Dominas liebten es ihren Sklaven, auf diese Weise, unmögliches aufzuerlegen, um sie dann für ihr Scheitern verantwortlich machen zu können.

Einen vorsichtigen Blick riskierte er, sie stand ziemlich weit weg, irgendwo drüben an der gegenüberliegenden Wand. Wahrscheinlich nahm sie immer noch die Gerätschaften in Augenschein, die sie für ihr böses Spiel benötigte. War das die Gelegenheit? Er setzte sich hastig rücklings auf den nackten Boden und riss sich Hose und Unterhose über die Oberschenkel. Natürlich blieb er dabei hängen, versuchte es noch einmal, dann konnte er sie endlich über den unteren Teil seiner Beine abstreifen.

„Was machst Du da?“

Er hörte wie sie näher kam. Es war jetzt egal, immer noch mit dem Knöchel in einem seiner Hosenbeine stecken, begab er sich wieder hastig auf seine Knie.

„Walter es tut mir leid, aber wenn Du mich weiterhin provozierst, wirst Du es nicht leicht haben mit mir. STEH AUF!“

Er blickte auf die schwarzen Stiefelspitzen vor seinen Augen und erhob sich dann hastig.

„Schau mir in die Augen!“

Walter blickte Xena in die blauen Augen hinein. Diese Frau hatte etwas an sich was faszinieren musste. Es lag nicht nur Kälte in ihrem Blick, da war noch mehr, auch kein Spott, sondern etwas wohlwollendes.

Er spürte ihre Lederhand auf seiner Brust, die langsam seinem Körper Richtung Schulter entlang strich, während sie langsam einmal um ihn herum ging. Genauso wie sie vorher den Raum nach seinen Möglichkeiten begutachtet hatte, schien sie jetzt ihn zu bewerten.

„Du hast schon einige Blessuren erlitten, dass sehe ich an den Narbenbildungen auf Deinem Rücken und dem Po. Was ist das für ein Zeichen, gehörst Du schon jemanden?“

Sie deutete auf eine Stelle an seinen Rücken wo sich ein blasser weißer Buchstabe abzeichnete. Es könnte ein S sein… .

„Früher habe ich regelmäßig mit Lydia eine Herrin aufgesucht, leider ist sie dann aus einer familiären Verpflichtung heraus nicht mehr in der Lage gewesen ihr Studio weiterhin zu betreiben.“

Xena dachte an ihren eigenen Werdegang und konnte das verstehen. Auch für sie hatte ihre Familie absolute Priorität.

Walter spürte das Kinn der Domina auf seiner linken Schulter und hörte ihre Stimme in sein Ohr hineinsäuseln.

„Wie sieht es aus, Walter? Was wenn ich Dir heute auch ein paar Erinnerungen schenken würde? Würde Dir das gefallen?“

„Ja Herrin, dass würde mir sehr gefallen!“

Xena ließ ihre Finger über sein Genick streichen, dann kam sie um ihn herum und baute sich vor ihm auf.

„Was arbeitest Du, Walter?“

„Ich bin Bauleiter, Xena.“

Sie lächelte.

„Gut. Dann will ich dafür sorgen, dass Du lange an unser gemeinsames Spiel denken wirst, knie Dich wieder hin!“

Lydia war nun an der Reihe und Sorgenvoll beobachtete sie aus ihrem Augenwinkel heraus das Nähern der Herrin.

Ein Ruck an ihren Haaren und schon ging es für sie wieder nach oben, das Handgelenk Xenas mit beiden Händen dabei panisch umklammernd.

„Na Schatz? Freust Du Dich?“

Lydia zitterte leicht, als die Fingerspitzen der Domina über ihre Brustwarzen glitten.

Xena zwinkerte ihr zu, fragte auch sie nach ihrem Beruf und forschte nach dem Zeichen der ehemaligen Herrin. Auch Lydia trug das kaum zu sehende S auf ihrer Haut. Wahrscheinlich war es nach und nach von einer Zigarette in sie hineingebrannt worden.

„Komm, wir gehen rüber zu dem Bock, Süße. Du darfst Dich darauf setzen und den Fick Deines Lebens genießen. Kennst Du schon solch ein Teil?“

Lydia schüttelte den Kopf und schaute ängstlich zu dem ledernen Gestell hinüber aus dem zwei Vibratoren herausragten.

„Was zögerst Du, Lydia? Lass uns rübergehen!“

Xena griff ihr beiläufig unter den rechten Arm, so als ob sie ihr beim Aufstehen helfen wollte.

„Walter! Komm herangekrochen und sei Deiner Frau beim Aufsteigen als Tritt behilflich!“

Xena beobachtete Lydia genau, die ihren linken Fuß auf Walters Rücken setzte in dem Moment als er seine Position vor dem Bock eingenommen hatte. Die Domina stütze sie bereitwillig weiter, selbst dann noch als Lydia versuchte die dicken Kunstschwänze in sich aufzunehmen. Doch schien es Probleme dabei zu geben, der hintere wollte nicht so recht in ihren After eindringen.

„Hört auf, hat keinen Zweck! Für den ist dein Po noch zu jungfräulich, da brauchen wir ein Hilfsmittel für. Steig wieder herunter Schatz, ich weiß schon wie ich Dir helfen werde.“

Die Stimme der Domina klang freundlich und voller Sympathie, während Lydia immer wieder angstvoll zu den beiden Dildos hinüberblickte.

Xena aber kannte sich schon aus. Zielstrebig ging sie zu einem Wandregal und nahm von dort einen Spender mit sterilem und desinfizierendem Gleitmittel herunter.

„Bin gleich wieder da, Maus. Haben wir alles gleich.“

Lässig schlenderte sie zurück, packte Lydia in einer schnellen und für die Sklavin völlig überraschenden Bewegung wieder an den Haaren und riss deren Kopf so weit nach hinten, dass sie deren Gesicht in eine horizontale Position zwang. Dann begann Xena auch schon damit ihr das Gleitmittel in den Mund hinein zu pumpen, bis es ihr seitlich aus den Mundwinkeln wieder heraustrat.

„Nicht schlucken oder verschlucken, Schatz! Hier müsstest Du Dich nämlich selbst drum kümmern.“

Die Domina stellte den Gleitmittelbehälter auf den Bock ab, drückte mit ihrer freien Hand unter das Kinn von Lydia, als Zeichen für sie dass sie ihren Mund wieder schließen sollte und ließ ihren Griff wieder so locker, dass sich ihre Sklaven aufrichten konnte.

Doch Lydia kam nicht zu Ruhe den in dem Moment wo sie sich aufgerichtet hatte, drückte Xena sie mit dem Gesicht auch schon wieder auf den vorderen Plug herunter und jetzt verstand Lydia, wie diese grausame Frau ihr zu helfen gedachte. Mühsam hielt sie das Gleitmittel in ihrem Mund bis ihre Lippen die Spitze des Latexschwanzes berührten und sie dann mit ihrer Zunge, das Gleitgel, von ihrem Mund aus, darauf zu verteilen versuchte.

Xena gab ihr die Zeit und verstärkte den Druck nur unwesentlich, erst als Lydia sich wieder vom Kunstpenis lösen wollte, drückte sie deren Gesicht weiter hinunter, bis ihr Opfer zu würgen begann. Sie wiederholte dieses Spiel noch ein bis zwei Mal, während bei Lydia, blutrot auf der Gesichthaut geworden, die Tränen aus den Augen heraus drangen.  

Xena aber kannte keine Gnade, riss ihr Gesicht vom Dildo wieder herunter und drückte ihr erneut das Gel in den Mund hinein um die grausame Prozedur auch beim hinteren Kunstschwanz zu wiederholen. Lydia ließ diese Tortur ohne Gegenwehr über sich ergehen, selbst in dem Moment als die Spitze dieses Monstrums bis in ihren Rachen hinein eindrang.

„So, ich denke das haben wir ganz gut hinbekommen.“

Xena schien zufrieden, Lydia hatte die beiden schwarzen Teile wirklich gut eingeschmiert. Die Domina blickte beiläufig auf Walter herunter und trat dann mit ihrem rechten Fuß in seine rechte Gesäßhälfte hinein.

„Komm näher ran!“

Herrschte sie ihn an.

Wieder half sie ihrer Delinquentin beim Aufsteigen auf den ledernen Bock. Zufrieden beobachtete Xena wie sich ihre Delinquentin auf die beiden Spielzeuge herabließ, diese mit der Hand ausrichtete und in sich einzuführen versuchte. Dieses Mal ging es auch hinten recht gut, wenn sie es auch noch nicht voll in ihren Körper aufnehmen konnte.

„Super. Der Rest kommt noch, das dauert nur eine Weile bis sich Dein Schließmuskel daran gewöhnt hat, Lydia.“

Xena lächelte und streichelte der auf dem Bock sitzenden Frau liebevoll über den Rücken.

„Gut. Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass Du nicht herunterfällst.“

Xena ging wieder zurück zur gegenüberliegenden Seite des Raumes um eine kräftige Fesselschnur zu holen, die üppig bemessen, auch für ein aufwendigeres Bondage ausreichen sollte. Und so machte sie sich auch schon ans Werk Lydias Brüste abzubinden und ihre eine regelrechte Korsage auf den Oberkörper aufzuflechten. Ähnlich wie bei Gerd, zwang sie auch Lydias Arme mit dieser Fesselung auf deren Rücken, wo sie unverrückbar und in einer quälenden Haltung verlieben.

Die arme Frau auf den Bock hatte sichtlich zu kämpfen. Immer noch war der hintere Plug noch nicht ganz in sie eingedrungen und die Arme auf den Rücken verbreiteten einen dumpfen quälenden Schmerz, zusätzlich zu demjenigen, den die in das sensible Fleisch ihrer Brüste einschneidenden Seile verursachten. Doch die Domina war noch nicht fertig, stellte sich dicht neben Lydia an den Bock und begann in deren Haaren ein weiteres Seil hinein zu flechten.

Lydia wimmerte vor sich hin. Was machte Xena nur mit ihr? Schon jetzt glaubte sie an eine Grenze angekommen zu sein und eine tiefe Verzweiflung bereitete sich in ihr aus. Voller Angst beobachtete sie den Körper der Domina neben sich, die mit ausgestreckten Armen über ihr herumhantierte. Ein heftiger, schmerzhafter Zug und Lydia spürte wie ihr Körper nach oben gezogen wurde. Voller Panik versuchte sie diesem Zug zu folgen, sich lang zu machen, doch es half ihr nicht viel, Xena zog Lydia an deren Haaren soweit, mit Hilfe eines Deckenhakens, hinauf, das ihr Opfer fast keinen Druck des Bocks mehr auf den Oberschenkeln zu spüren glaubte.

„So! Perfekt, besser geht es wirklich nicht.“

Die blauen Augen der Domina schienen Lydias Körper regelrecht abzutasten, deren Haltung nun etwas Bizarres bekommen hatte. Überstreckt und in dieser seltsamen Haltung hineingezwungen, durchlitt die arme Frau schon jetzt eine harte Marterung.

„Bitte, Xena. Ich halte das nicht aus“

Die Domina legte ihren Kopf schief und schüttelte leicht ihren Kopf.

„Du hältst das aus, Lydia. Auch wenn Du das nicht zu glauben bereit bist. Und Du wirst etwas erleben, so intensiv wie nie zuvor.“

Sie streichelte der Sklavin über die abgebundenen Brüste, lächelte und gab ihr schließlich einen Kuss auf die Wange.

„Hab noch ein wenig Geduld, ich bin gleich fertig mit Dir.“

Xena öffnete vor Lydia eine Lederschlinge die um den Bock herumgeführt worden war, stemmte dann Lydias linkes Bein nach oben, begleitet von deren angstvollem Aufkreischen und kümmerte sich dann auch noch um ihr rechtes, bis beide nebeneinander ausgestreckt auf den Bock festgeschnallt waren. Sie musste hierfür noch drei weitere Riemen holen gehen, aber dann passte es und die arme Lydia drückte mit dem gesamten Gewicht ihres Oberkörpers in die beiden Plug´s hinein.

„Jetzt bekommst Du noch was für Deine Tittchen und dann sind wir wirklich fertig, Schatz. Man kann es ja auch übertreiben, findest Du nicht?“

Xena blickte erwartungsvoll in Lydias Gesicht aber die schluchzte und wimmerte nur laut vor sich hin, die Augen voller Tränen.

Xena beobachtete deren Kampf genau, aber jegliches Mitgefühl blieb aus. Wo war in diesem Moment die andere Xena in ihr? Diejenige die als Mutter, Partnerin und Freundin bereit war sich aufopfernd und sensibel um andere zu kümmern? Sich zurücknahm und mehr für andere lebte als für sich selbst?

Sie löste sich aus diesen Gedanken, schüttelte ihn und seinen Nachhall regelrecht ab und ging zum Medizinschrank um mittelstarke Kanülen zu holen. Lydia sollte Schmerz und Lust in einen Ausmaß zu spüren bekommen wie sie es zuvor noch nie durchlebt hatte. Und ungeachtet ihres Flehens stach Xena um deren beide Brustwarzenvorhöfe herum, einen jeweils feinen Dornenkranz aus Nadeln, wobei jede der Kanülen zweimal Lydias Haut durchdrang und unter die jeweils vorherige Nadel hindurchgeschoben wurde.

Lydia schien sich das schlimmer vorgestellt zu haben als es eigentlich war und gewöhnte sich relativ schnell an diesen neuen Schmerzreiß. Zumal Xena sich sehr geschickt zeigte und die Nadeln vorsichtig in ihre Haut hinein schob.

„Du bist richtig taff, Süße. Das muss man Dir wirklich lassen. Eine ganz starke Frau.“

Zufrieden ließ, Xena von ihr ab, schloss die Schachtel aus denen sie die steril verpackten Nadeln entnommen hatte und legte sie zurück in den Schrank hinein. Lydias ängstlicher Blick folgte der Domina soweit es ihre Lage zuließ, spürte sie doch genau, dass dies immer noch nicht alles für sie gewesen war.

„So. Zwei Kompressen ein wenig Klebeband und Tape, dann haben wir Dir ein schönes SM-Bustier angefertigt. Mir macht das richtig Spaß mich an Euch ein wenig zu versuchen. Habe ich ja wirklich lange nicht mehr gemacht.“

Vorsichtig legte sie die Zellwolltücher über Lydias Brustspitzen und klebte, mit sanften Druck, weißes Pflaster um sie herum. Doch Lydia riss in dem Moment wo die Domina nur leicht auf ihre Brustwarze drückte, die Augen auf und brüllte ihren Schmerz heraus was das Zeug hielt.

Es tat der Domina richtig in den Ohren weh. Aus den Augenwinkeln bemerkte sie, dass nicht nur Walter deshalb unruhig wurde, sondern auch Gerd. Hatte sie dieser Frau vielleicht doch zu viel zugemutet?

„So schlimm?“

Lydia versuchte zu nicken, während die Tränen ihre Wangen herunterrannen. In tiefen Zügen holte sie Luft, dabei versuchend den Schmerz wieder zu verdrängen.

Xena zögerte, war sie zu weit gegangen? Warum interessierte sie das auf einmal? Sie wusste doch wie man das eine mit dem anderen wieder gutmachen konnte. Sie ärgerte sich, war sie über die Jahre hinweg vielleicht doch weich geworden? Durfte sie denn jetzt überhaupt einen Rückzieher machen? Schließlich käme das einen Schuldeingeständnis gleich.

Nein! Sie würde Lydia fertig präparieren und dann in die Hölle schicken und danach in den Himmel.

Kurz entschlossen holte sie einen schwarzen Ballknebel, drückte ihn zwischen Lydias Lippen und verschloss den Riemen an ihrem Hinterkopf.

„Wenn es schlimm wird, beiß fest drauf!“

Noch einmal drückte Xena sanft gegen Lydias Nippel, die sofort reagierte und verzweifelt ihren Schmerz zu äußern suchte. Doch der Knebel ließ nur ein stark gedämpftes keuchendes Geräusch zu, aus dem man dennoch die Gefühlslage der armen Frau heraushören konnte.

Xena schien zufrieden, hantierte aber vorsichtig weiter, um ihr Opfer nicht erneut diesem intensiven Schmerz auszusetzen. Dann, nach ein paar Minuten waren Lydias Brustwarzen durch die Kompressen geschützt, gepolstert und abgedeckt. Fehlte also nur noch das schwarze Tapeband mit dem Xena den Oberkörper ihres Opfers anfing zu umwickeln. Trotz der Dämpfung waren die Schmerzen für Lydia furchtbar, wenn die Domina Druck auf ihre Brüste ausübte. Erst als sie mit ihrer Bandage fertig war, lies dieser für Lydia wieder ein wenig nach, was ein Gefühl purer Erlösung für sie bedeutete. Leise heulte sie in ihrem Knebel hinein, völlig von den vielen Reizen an ihrem Körper überfordert.

Xena streichelte sie sanft über den Rücken, dann auch über die Oberschenkel. Für einen Moment drängte sie mit ihrer rechten Hand in den Schoß Lydias hinein, bis diese sich hin und her winden zu begann und in ihren Knebel grunzte. Xena lächelte und ließ ihren Fingern weiter über deren Lustperle reiben.

„Und Walter? Wollen jetzt wir beide? Deine Frau kann sich inzwischen schon mal anfangen zu amüsieren.“

Xena holte eine kleine schwarze Fernbedienung hervor und stellte diese dann ein. Mit einigen Knöpfen und einem, an ihren Rand angebrachtem Stellrad, konnte die Domina die Intervalle, Bewegungsintensität und die Härte des Impulses, der beiden Stäbe, einstellen.

Lydia schien jetzt einem regelrechten Veitstanz aufzuführen wand sich hin und her, während die beiden Prügel in ihrem Unterleib herum rumorten.

Xena beobachtete sie eine Weile zufrieden, nahm etwas Intensität zurück und wandte sich dann an Walter, der immer noch vor dem Bock kauerte, auf dem die Sadistin seine Frau so quälte.

„Komm! Du bist jetzt dran.“

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Kommentare

Ob sich Lydia und Walter fragen was sie geritten hat sich Xena Auszuliefern? Das ist zwar die harte Xena aber zum Glück nicht die ganz harte Xena von Früher, glaub ich wenigstens.

War schon Inteessant wie die Stimmung im Zimmer Umgeschwenkt ist als Xena Angefangen hat mit dem Spiel. Die Einschätzung von Torben trifft es eigentlich ganz gut. Er hat Xena ziemlich gut Eingeschätzt. Zu schade das Xaver das nicht mitbekommen hat. Ich glaube er wär sehr Überrascht gewesen.

Walter hat eigentlich den Fehler selbst Verschuldet. Er hätte die Hose soweit runterziehen sollen bis sie vor den Knien war um dann zu Versuchen erst das eine Knie und dann das andere Knie freizubekommen, dann hätte er nicht gegen Xenas Befehl gehandelt. Er hätte immer noch mit einem Knie den Boden berührt. Ist zwar echt schwer aber durchaus machbar..

Ich hoffe im nächten Teil Erfahren wir wie es Gerd ergeht und ob er sich fallen lassen kann und es wenigstens etwas genießt.

Sena du schaffst es mich auf die Folter zu spannen. Ich bin so neugierig was Xena mit Gerd geplant hat und nun? Nicht das ich mich beschweren will, die Szene im Eingangsbereich finde ich sehr gut gelungen. Ich kann mich in die Stimmung hinein versetzen und habe ein Grinsen im Gesicht. Xaver würde es gut zu Gesicht stehen, wenn er die Kunst von Xena genießen könnte. Ein heimlicher Wunsch von mir.grins

So lasse ich mich gerne von dir quälen. Danke Sena

Nemi