Entführung zum Valentinstag

Es war ein regnerischer Montag Nachmittag, an dem sich Mark nach der Uni auf den Heimweg machte. Die Volkswirtschaftsvorlesung war mal wieder total langweilig gewesen, mit seinen Gedanken war er längst woanders... jetzt musste er aber erst noch raus in das nasskalte Wetter! Auf dem Weg zur Bushaltestelle sah er ein Motorrad mit Warnblinkern; Die Fahrerin – und das es eine Sie war, war bei dem körperbetonten Lederkleid nicht zu übersehen – fluchte etwas, drehte sich dann um und sah ihn an: „Hey Mark, komm her! Hilf mir mit dem Motorrad!“ Jetzt erkannte er sie an ihrer Stimme: Das war Sabrina, mit der er früher zur Schule gegangen war! Sie hatte ihm schon immer gefallen, nur hatte er nie den Mut gehabt, sie anzusprechen. Unglaublich, dass sie ihn drei Jahre nach der gemeinsamen Schulzeit sofort erkannte und ihn beim Namen rief. „Komm endlich!“, riss sie ihn aus seinen Erinnerungen. Klar, statt lange nachzudenken, sollte er seine Chance nutzen und ihr helfen; er rannte zu ihr. „Mein Motorrad ist verreckt... ausgerechnet bei diesem Scheiß-Wetter! Hilf mir bitte, es von der Straße zu schieben. Kennst du dich mit Motorrädern aus?“ – „Klar Sabrina, ich helfe dir gerne“, sagte Mark, „und ich kenne mich einigermaßen damit aus, mal sehen.“ Das war zwar gelogen, vermutlich musste man damit sowieso in die Werkstatt, aber immerhin hatte er nun Gelegenheit ein wenig mit ihr zu quatschen.

Sie stellten das Motorrad auf einen Parkplatz neben der Straße. Sabrina nahm ihren Helm ab und ihr rabenschwarzes Haar quoll darunter hervor. Mittlerweile goss es in Strömen. Sie sah bildhübsch aus. Ihr rannen die Regentropfen über das Gesicht, tropften von Nase und Lippe herunter auf das Leder, und das Haar begann sich von der Nässe langsam zu kräuseln. Wieder sah Mark sie fasziniert an. „Danke, dass du mir hilfst“, sagte sie und schenkte ihm ein Lächeln. Bevor er sich jedoch in der Rolle des Retters gefallen konnte, fuhr ein kleiner Lastwagen an den Straßenrand und hupte. „Na, ihr beiden, ist das Motorrad kaputt?“, fragte der Fahrer, „Ich kann euch helfen, bin gerade auf der Rückfahrt und kann euch unterwegs bei einer Garage absetzen. Hinten im Laderaum ist noch Platz.“ Toll, so schnell platzten also Marks Träume. Immerhin konnte er Sabrina noch dabei helfen, das Motorrad im Lastwagen zu verstauen. Der Lastwagen hatte praktischerweise eine kleine Hebebühne, mit der sie das Motorrad bequem auf die Ladefläche brachten. „Die Gurte zum Festbinden liegen hinten auf der Ladefläche, zurrt das Motorrad gut fest“, rief der der Fahrer ihnen zu, während er von der Ladefläche wieder heruntersprang, „ich muss noch schnell telefonieren, dass ich mich um ein paar Minuten verspäte, bin gleich wieder da.“ Und so verschwand er für einen Moment aus ihrem Blickfeld. Sabrina und Mark waren beide mit dem Festzurren des Motorrads beschäftigt, als sie plötzlich einen Schatten bemerkten. Dann wurde es stockdunkel, und sie hörten, wie die Türe des Laderaums zuknallte und verriegelt wurde. Beide schrien, doch der Fahrer meinte nur, hämisch lachend: „Haltet euch gut fest, die Fahrt wird holprig werden!“ Dann hörten Sie den Motor aufheulen, und ruckartig ging es los.

Du bist so ein Idiot!“ – Mark dachte genau das, aber es war Sabrina, die es ihm vorwurfsvoll ins Gesicht sagte. „Wegen dir sitze ich jetzt hier fest, werde von irgend einem Spinner entführt!“ Sie nahm ihr Handy hervor, ging wie ein eingesperrter Tiger ein paar Schritte – kein Empfang, das hatte Mark vorhin auch bei seinem Handy schon festgestellt. Sie trat heftig gegen die Wand, verstauchte sich dabei den Fuß, setzte sich wieder hin und meinte, diesmal leicht resigniert: „Du bist schuld.“ Mark hatte Angst, und er fühlte sich tatsächlich schuldig, auch wenn er nicht genau wusste, wieso; mehr als „es tut mir leid“ brachte er nicht heraus, wobei er sich dabei auch gleichzeitig selbst bemitleidete. Was wollte der Fahrer von ihnen? Wenn er nur Interesse am Motorrad hatte, hätte er ja einfach wegfahren können, nachdem sie nicht mehr im Laderaum gewesen waren. War es wirklich eine richtige Entführung, wie Sabrina es vorhin genannt hatte? Der Lastwagen fuhr jetzt sehr schnell und ruhig, und anhand der Fahrgeräusche der anderen Fahrzeuge zu urteilen, befanden sie sich auf einer Autobahn. „So, jetzt hör mal zu“, begann Sabrina wieder, „er ist allein und wir sind zu zweit. Er hat uns überrascht, aber nochmal passiert uns das nicht! Wenn er die Türe aufmacht, springen wir beide auf verschiedene Seiten heraus, und dann überwältigen wir den Kerl, klar?“. Es klang so einfach. Mark nickte. Genau so würden sie es machen, jetzt keimte wieder Hoffnung in ihm auf. Bald wurde der Lastwagen langsamer und bog ab. Wo sie wohl waren? Sie waren bestimmt fast eine Stunde lang unterwegs gewesen. Die Autobahn war noch zu hören, als der Lastwagen zu stehen kam. Es klang nach Parkplatz, vermutlich eine Autobahnraststätte – das würde ihnen die Sache doch erheblich erleichtern. „Jetzt!“, zischte Sabrina. Beide sprangen auf und warteten bei der Laderaumtüre, bereit zum Angriff. Und da öffnete sich auch schon der kleine Schieber in der Trennwand zum Fahrerraum, und eine Dose wurde hineingeworfen. Sie drehten sich beide verdutzt um, sie hatten nicht damit gerechnet, dass hinter ihrem Rücken etwas geschehen würde! Schon war der Schieber wieder zu, und sie begannen zu husten. Ein leises Pfeifen war zu vernehmen, aus der Dose strömte irgendein Gas aus. Der Kampf war kurz und aussichtslos... sie hörten noch den Fahrer ihnen beiden „süße Träume“ zurufen, dann spürten sie nichts mehr.

Mark wachte auf, sein Kopf fühlte sich an wie mit flüssigem heißem Blei gefüllt, die Kopfschmerzen waren furchtbar. Er befand sich in einem großen, kahlen und hell erleuchteten Raum. Langsam realisierte er, dass er gefesselt war. Mit gespreizten Beinen stand er da, die Arme seitlich ausgestreckt. Abgesehen von den stählernen Fesseln um seine Gelenke war er nackt. Er versuchte, sich zu bewegen, dabei verspürte er ein Kitzeln an seinen Schultern und bemerkte, dass sein Hintern sich nicht frei in der Luft bewegte, sondern mit etwas angenehm Warmem in Berührung kam. Das war Sabrina! Sie musste genau wie er gefesselt sein, und sie beide standen da Rücken an Rücken. „Sabrina“, flüsterte er, „Sabrina bist du wach?“ Sie stöhnte leise, das Betäubungsgas hatte ihr anscheinend stärker zugesetzt als ihm. Ihm war klar, dass sie beide vollkommen hilflos waren, und dass sie hier zudem nackt gefesselt waren, ließ wenig Gutes erahnen. Als das Gefühl nach und nach zurückkehrte, empfand er ein Brennen unter seinen Schultern. Schweiß lief über frische kleine Narben, die unterhalb der Achseln verliefen und mit wenigen Stichen hastig genäht worden waren. Voller Schreck blickte er an seinem Körper herunter und stellte erleichtert fest, dass ihm keine weiteren Schnitte zugefügt worden waren. Sein Glied war erigiert, was ihm peinlich war, obwohl Sabrina das gar nicht sehen konnte. Es war ihm vor sich selbst peinlich, dass ihn diese Situation offenbar erregte. Und seine Scham verstärkte die Erregung noch zusätzlich. Sabrina erwachte nun; Mark fühlte, wie sich ihr Hintern an dem seinen rieb und wie sie durch ihre Kopfbewegungen mit den Haaren seinen Rücken kitzelte. „Hilfe! Scheiße, die haben mich aufgeschnitten!“, schrie sie. „Bei mir haben Sie unter den Achseln je einen Schnitt gemacht“, erklärte Mark. Sabrina klang verzweifelt: „Aber diese Narben kriege ich nie wieder weg! So kann ich nie wieder mit einem Bikini ins Schwimmbad!“ Wie ein wildes Tier schrie sie auf und rüttelte an den Fesseln, Mark konnte jede Ihrer Bewegungen genau spüren, schließlich waren sie ja Rücken an Rücken auf die genau gleiche Art und Weise gefesselt. Sie fragten sich nun, wie lange sie so gefesselt bleiben würden, zudem verspürten sie langsam zusätzlich zu den Schmerzen auch noch Durst und Hunger.

Bodo freute sich sehr, denn er hatte für seine Frau Domenica und sich selbst im Internet etwas ganz Besonderes zum Valentinstag ersteigert! Schon seit Jahren lief im Bett leider nichts mehr, und er war sich sicher, ihr gemeinsames Sexleben damit gehörig aufzufrischen. Er wusste, dass sie genau wie er ein wenig sadistische Fantasien hatte, aber beide waren viel zu anständig, um diese auszuleben – geschweige denn, sich gegenseitig Schmerz oder Demütigungen zuzufügen. Nun musste er ihr nur noch erklären, was es mit seinem Geschenk genau auf sich hatte... „Domenica, mein Schatz, ich möchte dir zum Valentinstag ein ganz spezielles Vergnügen bereiten“, säuselte er. Domenica, ebenso neugierig wie misstrauisch, sagte nur, gleichzeitig fordernd und fragend: „ach ja?“ Dann begann er, es ihr zu erzählen. Er hatte zwei Schauspieler gemietet, sogar für einen ganzen Nachmittag. Es waren zwar bloß Amateur-Darsteller, aber sie waren jung und sahen ansprechend aus – ein junges Pärchen, das sich so noch einen kleinen Nebenverdienst verschaffte. Das wirklich geniale an der Sache war aber, dass die beiden von je einer Person ferngesteuert werden konnten! Dies geschah über ein kleinen Sender und einen Knopf im Ohr, der es den Schauspielern ermöglichte, die Anweisungen entgegenzunehmen, um sie anschließend umzusetzen. Die beiden hatten sich als absolut tabulos, devot und masochistisch angepriesen und wären bereit, auch die wildesten Fantasien zu erfüllen. Sollten sie sich doch weigern, könnte man ihnen per Fernbedienung zudem leichte Stromschläge versetzen. Die Schauspieler würden die Folgen der Stromschläge natürlich deutlich übertrieben inszenieren, auch wenn sie selbst bei der höchsten Stufe nur leichte Schmerzen verspürten. „Bodo, du bist so ein Esel...“, Domenica kugelte sich vor Lachen. Sie hielt inne und fuhr dann ernster fort: „Das kann doch nie und nimmer stimmen! Die haben dich im Internet doch total verarscht! Wieviel hast du für diesen Mist bezahlt? Naja, immerhin hast du mich zu Lachen gebracht“, lächelte sie ihn wieder versöhnlicher an. „Doch“, insistierte Bodo, „das ist vollkommen real und auch komplett legal, da diese Hobby-Schauspieler das freiwillig machen. Und schau, sogar die Steuernummer ist angegeben, und die ist tatsächlich auf diese Firma registriert, die das anbietet – also hat alles seine Richtigkeit. In einer knappen Stunde ist es soweit, dann können wir sie fernsteuern.“ Domenica musste sich selbst eingestehen, dass sie die Idee richtig anmachte, sie konnte es nur noch nicht fassen, dass dies tatsächlich der Wirklichkeit entsprechen sollte, und war weiterhin misstrauisch. Aber auf einen Versuch ließ sie es ankommen. Schlimmstenfalls konnte sie sich auf das enttäuschte Gesicht von Bodo freuen und ihn auslachen. Sie hatte schon schlimmere Valentinstage erlebt.

Klick“ macht es, und die Fesseln von Mark und Sabrina öffneten sich plötzlich wie von Geisterhand. Sie fielen beide zu Boden, da sich durch die lange Fesselung nicht mehr ans selbständige Stehen gewöhnt waren. Waren sie nun etwa frei? Nein, der kahle Raum mit den hohen Betonwänden bot leider keinerlei Fluchtmöglichkeiten. In einer Ecke befand sich eine freistehende Toilettenschüssel, daneben ein Waschbecken und eine Dusche. Der größte Luxus war dabei die Seifenschale, auf der tatsächlich ein frisches Stück Seife lag. Alles war minimalistisch und ohne Sichtschutz, nicht mal ein Badetuch war vorhanden. Es wirkte eher wie ein Arbeitsplatz in einem Schlachthaus als wie ein Badezimmer. Mark und Sabrina versuchten aufzustehen und torkelten zum Waschbecken, ohne sich weiter um Ihre Nacktheit zu kümmern. Mark erreichte es als erster; gierig drehte er den Wasserhahn auf und begann das kalte Wasser zu trinken. Schon noch ein paar Schlücken stieß ihn Sabrina weg, sie hatte ebenfalls riesengroßen Durst. Nachdem beide genug getrunken hatten, setzten sie sich erschöpft nebeneinander auf den kalten Boden. Eine Stimme ertönte in ihrem Kopf: „So ihr Süßen, ich erkläre euch jetzt, in was für einer Situation ihr seid und was ihr zu tun habt. Wir haben euch entführt und hierher gebracht, weil wir euch beide als Pornodarsteller in einer Art Reality-Show benötigen. Ihr werdet von zwei ausgesuchten Zuschauern ferngesteuert, die euch Anweisungen geben.“ Sabrina wollte aufbegehren, doch dann traf es sie wie der Blitz: ihr ganzer Körper krümmte sich, sie hustete, schnappte nach Luft, alles brannte und juckte. Ein fürchterlicher Stromschlag aus ihren Innern hatte sie getroffen. Mark erging es ebenso, obschon er gar nicht protestiert hatte. Beide lagen nun zitternd auf dem Boden. „Nun“, fuhr die Stimme in ihrem Kopf fort, „euch beiden wurde eine Art Viehhüter eingepflanzt. Folgt ihr den Anweisungen nicht, werdet ihr mit Stromschlägen bestraft. Das war jetzt bloß eine mittlere Stufe. Ihr seid doch ein Pärchen, ihr kennt euch ja schon, ihr werdet nur miteinander Sex haben – wenigstens vorerst...“ Da wurde die Stimme von Sabrina unterbrochen: „Nein! Ich bin doch nicht mit diesem Versager zusammen, wie kommt ihr auf diese absurde Idee? Von dem feigen Schlappschwanz lasse ich mich bestimmt nicht anfassen!“ Nun herrschte einen Moment lang Totenstille. Dann erschallte ein ganz fieses Lachen, das nicht zu enden schien: „Umso besser! Das wird ein Spaß werden! Ihr werdet trotzdem miteinander machen, was euch befohlen wird. Zu sprechen ist euch verboten. Stöhnen ist erlaubt und erwünscht. Leistet ihr den Anweisungen nicht folge, bekommt ihr Stromschläge, das habt ihr ja schon bemerkt... und ihr seid hoffentlich lernfähig. Macht ihr eure Sache gut, seid ihr nachher frei. Ihr habt noch eine halbe Stunde Zeit, bis es los geht. In eurem eigenen Interesse empfehle ich euch, vorher schnell zu duschen. Und gebt auf die genähten Schnitte acht, damit sich nichts entzündet!

Bodo und Domenica machten es sich auf ihrem Sofa gemütlich, kuschelten sich Schulter an Schulter und hatten auf ihrem Schoß je ein Laptop und am Kopf ein Headset, das daran angeschlossen war. Sie konnten zwischen den verschiedensten Kamerablickwinkeln wählen und sich die Szene auch gleichzeitig aus mehreren Perspektiven betrachten. Bodo hatte am Ende durchgesetzt, dass er die Frau steuern durfte, während Domenica den Mann kontrollierte. Dafür sollte der Mann eine dominante Rolle einnehmen, wogegen die von Bodo befehligte Frau einen eher submissiven Part spielen musste. Gespannt blickten die beiden auf ihre Bildschirme: wurde das nun Wirklichkeit oder war es alles nur Abzocke gewesen? Jetzt kamen die ersten Live-Bilder herein und sie sahen die beiden sogenannten Schauspieler – es waren Mark und Sabrina. Sie standen sich gegenüber wie zwei Boxkämpfer im Ring und überhaupt nicht wie ein Liebespaar. Beide hatten in der Zwischenzeit noch ein paar Stromschläge kassiert und begriffen, dass sie keine andere Wahl hatten, als die Anweisungen auszuführen, die ihnen erteilt wurden. „Die sehen aber verkrampft aus“, sagte Domenica zu ihrem Mann, „die sollen sich küssen.“ Jetzt galt es ernst: Mark und Sabrina erhielten die Anweisung, sich zu küssen. Sabrina macht ein abweisendes Gesicht, etwa so, als ob man ihr gesagt hätte, sie solle eine Kröte küssen. Mark näherte sich ihr unbeholfen und streckte ihr seine Lippen entgegen. Sie wusste, dass es unvermeidbar war, trotzdem wich sie ihm zuerst aus. Dann pressten sie ihre Lippen aufeinander – es sah ungefähr so echt aus wie eine angedeutete Kussszene im Schultheater der Unterstufe. „Mit Zunge!“, befahl Domenica und verpasste ihm einen leichten Stromschlag. Sabrina spürte seine Zunge auf ihren Lippen, aber ließ sie nicht in ihrem Mund. „Richtig küssen!“, hörte sie Bodo und auch sie bekam einen leichten Stromschlag verpasst. Widerwillig öffnete sie den Mund und ließ Marks Zunge hinein. Der wusste nun nicht so recht, was er mit seiner Zunge in ihr drin anstellen sollte und Sabrina weigerte sich immer noch, ihre eigene Zunge einzusetzen. Bodo wurde sauer, es war wie wenn man ein Modellflugzeug fernsteuerte, dieses aber aus unerklärlichen Gründen ein Flugmanöver einfach verweigerte. Nun durchzuckte Sabrina ein weitaus heftigerer Schmerz, sie biss Mark auf die Zunge, er zog sich ruckartig zurück und kassierte dafür ebenfalls die gleiche Strafe wie sie. Mark lag noch am Boden, da beugte sich Sabrina über ihn, schloss verächtlich die Augen begann ihn scheinbar leidenschaftlich zu küssen. Sie hatte ihren Widerstand vorläufig aufgegeben und wollte das alles nur noch möglichst schnell und schmerzlos hinter sich bringen. Mark gefiel das Zungenspiel sehr, er blieb einfach liegen und genoss es, seine Erregung wuchs. Dass er aus allen Richtungen von Kameras beobachtet wurde, war ihm egal – im Raum waren ja nur er und Sabrina, von der er früher oft geträumt hatte, sie würde ihn küssen. „Bodo, das ist unfair“, beklagte sich Domenica, „eigentlich sollte ich doch den aktiven Part haben.“ Sie gaben Anweisungen an ihre Spielzeuge, und folgsam drehte sich Sabrina auf den Rücken, Mark legte sich auf sie und fuhr fort sie küssen, er machte es schon deutlich besser als beim ersten Mal.

So, nun hieß es langsam zur Sache zu kommen. Mark musste aufstehen, und Sabrina kniete vor ihm auf den Boden. Sie sah Marks aufgerichteten Schwanz, er war nur ein paar Handbreit von ihrem Gesicht entfernt. Er war größer, als sie es Mark zugetraut hätte, überhaupt hatte er einen viel sportlicher Körper als sie es aufgrund seines zurückhaltenden und schwach wirkenden Benehmens erwartet hätte. Sie konnte seinen Schwanz riechen und ekelte sich davor. In dem Moment wurde ihr auch schlagartig bewusst, dass sie ungeschützten Sex haben würden. Sie redete sich aber ein, dass sie sich bei ihm schon keine Geschlechtskrankheiten holen würde, weil er vermutlich sowieso mit keiner Sex gehabt hätte. Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Mark sie mit beiden Händen am Kopf packte und zu sich zog, punktgenau auf seine Schwanzspitze zu. Sie verdrehte die Augen und versuchte, den Kopf zur Seite zu drehen. „Die tut ja so, als ob sie seinen Schwanz noch nie gesehen hätte“, lachte Bodo, „vermutlich legt sie es absichtlich darauf an, noch ein paar Strafen zu kassieren.“ Sabrina bekam die Anweisung, den Mund weit zu öffnen und Marks Schwanz zu lutschen. Nein, das konnte sie sich nicht vorstellen – doch da durchzuckte sie ein Blitz, sie beugte sich vor Schmerz vornüber, schnappte nach Luft, und schon steckte Marks Schwanz in ihrem Mund. Mark machte es unglaublich an, gesteuert zu werden und – an der Situation gänzlich unschuldig – mit einer Traumfrau Sex zu haben. Zudem wäre er ohne die Fernsteuerung total überfordert gewesen mit Sabrina, nun musste er sich gar keine Gedanken darüber machen, was als nächstes auf dem Programm stand. Er konnte es kaum glauben, dass sie jetzt vor ihm kniete und langsam an seinem Schwanz zu lutschen begann. Erst musste er Sabrinas Kopf noch mit seinen Händen führen, danach begann sie selbständig, die rhythmischen Kopfbewegungen auszuführen. Er genoss es, und per Videoübertragung konnte Domenica das auch von seinem Gesicht ablesen. „Gib ihr eine Ohrfeige!“, befahl sie ihm. Ausgerechnet jetzt, wo es so schön war, sollte er sie schlagen. „Worauf wartest du, schlag sie endlich!“, wiederholte Domenica den Befehl, und verabreichte ihm einen leichten Stromschlag, um ihren Worten zusätzlichen Nachdruck zu verleihen. Sabrina konzentrierte sich darauf, Marks schleimigen Schwanz mit ihrem Mund zu bearbeiten, als er ihr völlig unerwartet eine klatschte. Reflexartig biss sie leicht zu, erschrocken zog Mark seinen Schwanz aus ihrem Mund und schlug sie mit einer Mischung aus Wut und Entsetzen noch zweimal mehr ins Gesicht. Domenica ergötzte sich ob der Eigendynamik, die sich nun zu entwickeln schien, und Bodo versetzte Sabrina zur Strafe fürs Zubeißen einen heftigen Stromstoß, sodass sie, zuckend vor Schmerzen, nach hinten auf den Rücken kippte. Mark betrachtete ängstlich sein Glied, von dem Sabrinas Speichel hinuntertropfte. So gefährlich konnten Frauen also sein, dachte er sich, während er es vorsichtig abtastete. Zum Glück war alles noch ganz, nur an der Bissstelle ein bisschen gerötet... Nun wurde ihm befohlen, Sabrina zu ficken. Sie lag erschöpft vor ihm am Boden, schweißgebadet vom letzten Stromstoß, mit wirrem Haar und gespreizten Beinen. Sabrina sah zu ihm auf, sie wusste, was als ihr als nächstes bevorstand. Mark zögerte kurz, in sie einzudringen – aber unten hatte sie ja zum Glück keine Zähne, also konnte ihm nichts passieren. Sabrina wimmerte leicht, als er seinen wieder erhärteten Schwanz in ihre Muschi schob, aber sie fügte sich in das Unvermeidliche.

Die nächste Anweisung, die Sabrina bekam, war eigentlich ganz banal, doch sei sträubte sich dagegen, sie würgte, als ob sie mit einem scheußlichen Fusel abgefüllt worden wäre, dann stammelte sie leise: „Ich... ich bin... eine... Schlampe.“ Ihre Stimme versagte, sie verzog das Gesicht, als ob sie weinen müsste. Ein leichter Stromstoß durchzuckte sie, weil sie viel zu leise sowie ohne Überzeugung gesprochen hatte und dem Befehl nicht gehorchte. Beim zweiten Mal fiel es ihr schon ein wenig leichter: „Ich bin eine Schlampe!“ – dann musste sie wieder leer schlucken, und fügte hinzu, die Augen vor Scham geschlossen: „Schlag mich. Schlag mich, denn ich bin eine Schlampe!“ Mark hielt einen Moment inne beim Ficken, zögerte kurz und verpasste ihr zwei Ohrfeigen. Er sah, wie sie zusammenzuckte, und hatte ein schlechtes Gewissen dabei, doch auch er bekam seine Anweisungen – er sollte weiter ficken, heftiger schlagen, schneller ficken. Sein schlechtes Gewissen plagte ihn zwar noch, verblasste jedoch immer mehr, da er schließlich von seiner eigenen Geilheit übermannt wurde. Er schlug zu, Sabrina stöhnte und wimmerte, immer schneller wurden seine rhythmischen Bewegungen und er fühlte, dass es bald so weit sein würde. Bald würde er kommen, und er begann, ebenfalls leicht zu stöhnen, er spürte den inneren Countdown – jetzt war es nicht mehr aufzuhalten. Sabrina sah ihn an, in seinen Augen konnte sie erkennen, dass es gleich soweit war. Sie ekelte sich so sehr davor, aber hatte sich damit abgefunden, dass es unausweichlich war. Immerhin würde es gleich vorbei sein. Keine Sekunde zu spät drückte Domenica auf den Knopf: maximale Stärke! Mark wurde es schwarz vor Augen, sein Körper vollführte unkontrollierte Verrenkungen, einen Augenblick lang verspürte er gar nichts. Danach realisierte er, dass sein Kopf zwischen Sabrinas Brüsten lag. Sein Herz pochte, er spürte seinen Puls am ganzen Körper, die Muskeln brannten. Hilflos hatte Sabrina mit ansehen müssen, wie er kurz vor dem Orgasmus zusammengezuckt war, seinen Schwanz dabei aus ihr herauszog, sie von unten bis oben mit seinem Sperma vollspritzte und schließlich, spastische Bewegungen vollführend, mit verdrehten Augen auf sie draufgeknallt war. Es war noch viel schlimmer als sie es sich vorgestellt hatte; nicht nur am Bauch und an den Brüsten, sondern auch an Hals und Gesicht hatte er sie getroffen, ausgerechnet auf ihrer Lippe und Nase klebte ein großer Tropfen. Benommen rappelte sich Mark wieder auf, und nachdem Sabrina von ihm befreit war, wischte sie sich sofort ihr Gesicht sauber, ein salzig-süßlicher Nachgeschmack blieb trotzdem.

Endlich hatten sie diese Session überstanden; Die Zeit, für welche sie vermietet worden waren, war um. „Ihr wart nicht besonders überzeugend“, erklang wieder eine Stimme in ihren Köpfen, „und weil deshalb der Kunde nicht den vollen Preis bezahlt hat, müssen wir euch leider noch länger hierbehalten, bis ihr endlich rentabel werdet. Ihr seid vollkommen selbst schuld daran, dass ihr jetzt nicht nach Hause gehen könnt.“ Mark und Sabrina saßen betroffen da, sie weinte leise vor sich hin, er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Beide waren am Ende ihrer Kräfte. Mark musste sich zwar eingestehen, dass er trotz – oder vielleicht gerade wegen – all der Schmerzen und der Angst die ganze Situation erregend fand. Um so mehr plagte ihn sein schlechtes Gewissen gegenüber Sabrina, die er vergewaltigen musste, ohne dass er das gewollt hatte; doch Spaß gehabt hatte er dabei ja trotzdem. Sabrina fühlte sich elend und benutzt, aber sie konnte Mark nicht wirklich böse sein. Schließlich war er ja auch ein Opfer und hatte gegen seinen Willen gehandelt, zudem sah er recht niedlich und hilflos aus. Deshalb verzichtete sie auch darauf, ihre Wut, die sich in ihr angestaut hatte, an ihm auszulassen; dass kein Schuldiger greifbar war, steigerte ihre Wut und Verzweiflung jedoch nur noch mehr. Domenica küsste begeistert ihren Bodo, dieses geniale Geschenk hatte den Valentinstag gerettet.

 

Am Valentinstag 2012 von Shutach verfasst.

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