Erziehung - die Geschichte von Christian und Katharina Teil 20

 

Katharina kniete nach wie vor mit den weit geöffneten Schenkeln, und befand sich in einer Art Dämmerzustand. Sie empfand weder Schmerz noch Lust, war es nur zufrieden zu Christians Füssen zu knien und zu wissen, dass er alles beobachten konnte.

Da spürte sie, wie sich Hände über ihre Schenkel bewegten, sie zärtlich streichelten. Sie schaute überrascht auf und sah Henri, der sich über sie beugte und sie beobachtete. Jetzt schob er sich über sie, so dass ein Teil seines Gewichtes auf ihr lastete. Mit einer Hand strich er durch ihre Spalte, öffnete sie und drang unvermittelt mit seinen Fingern in sie ein, dehnte sie. Sie stöhnte auf und bewegte sich heftig unter diesem Ansturm. Henri zog sich zurück, nur um jetzt langsam mit vier seiner Finger in sie einzudringen. Ganz langsam und vorsichtig zwang er die Muskeln, sich zu dehnen und bewegte dann leicht die Hand im Gelenk. Jetzt wurden ihre Bewegungen heftiger, sie warf den Kopf hin und her und gab kleine stöhnende Laute von sich als sich rot glühende, schmerzhafte Lust in ihr Bahn brach und sie dazu brachte ihren Rücken durchzubiegen. Henri war völlig fasziniert von ihrer Reaktion und sah kurz zu Christian hoch, der sie ebenfalls betrachtete. Allerdings schien er nicht überrascht zu sein – im Gegenteil – er lächelte zufrieden und plötzlich begegneten sich ihre Blicke und Henri durchfuhr es wie ein Stromschlag.

Christians Augen brannten förmlich vor Begierde und Lust. Und seine Lippen waren leicht geöffnet. „Weiter“ flüsterte er heiser, kaum wahrnehmbar und Henri folgte und bewegte seine Hand etwas stärker aber immer noch vorsichtig. Katharinas Bewegungen wurden immer wilder und ungezügelter, ihre Hände krallten sich in den weichen Stoff unter ihr, der das Podest bedeckte und sie bäumte sich immer wieder auf, bog den Rücken durch und keuchte vor Lust. Vorsichtig zog sich Henri aus ihr zurück um seine Hand sofort durch seinen Schwanz zu ersetzen, den er ihr hineinstieß und tief in ihr versank. Es gab keinen Widerstand, nur feuchte Hitze, die ihn empfing. Mit seinen Knien hielt er ihre Beine weiter gespreizt, spürte wie sie sich fest um ihn schloss und mit sanften Muskelbewegungen malträtierte. Er bewegte sich gemächlich aber immer tief in sie hineinstoßend, und wurde jedes Mal mit einem Stöhnen belohnt, dass tief aus ihrer Kehle kam. Chris beugte sich tief zu ihr hinab, ungeachtet der Schmerzen, die ihm die Bewegung bereitete. Seine eigene Wehrlosigkeit und das Bild das die beiden vor ihm boten trieben ihn fast in die Raserei. Er schaute vollkommen hingerissen zu, wie sich ihre Lippen öffneten und zitterten, sich ihr Gesicht immer wieder verzerrte – vor Lust, vor Schmerz? Und ihr Atem in schnellen kurzen Stößen kam und ihr Körper sich unter Henris Stößen bewegte. Christian schaute flehend zu Henri auf. Der erwiderte den Blick völlig ungerührt – er wusste was sich Christian wünschte. Dann nickte er kurz und umgehend beugte sich Christian zu ihr herab und küsste sie – lange und zärtlich, immer wieder mit der Zunge sanft in sie eindringend, bis er spürte, wie sie sich regelrecht aufbäumte, heftig an ihren Fesseln zerrte und wimmernd zum Höhepunkt kam, der an Raserei grenzte.  Als sie völlig erschöpft und zitternd wieder ruhig lag zog Henri seinen, nach wie vor steifen, Schwanz aus ihr zurück und verstaute ihn wieder in seiner Hose, wo er sich beinahe schmerzhaft an dem Stoff rieb. Aber er wollte es so. Genuss war für ihn auch, wenn die Erfüllung hinausgeschoben wurde.

Er schob sich auf das Podest, so dass er Christian erreichen konnte und seine Fesseln löste. Aufstöhnend vor Schmerz fiel Chris nach vorne in sich zusammen, bevor er sich wieder in eine kniende Position aufrichten konnte. Henri kniete jetzt vor ihm und strich ihm das Haar aus der Stirn. Eine so zärtliche und intime Geste, dass Christian spürte wie ihm heiß Tränen in die Augen schossen und er blinzelte. Als sich Henri noch weiter vorbeugte und ihn sanft küsste, erwiderte Christian den Kuss voller Inbrunst und ohne Vorbehalte. Dann, langsam, löste er sich von ihm, zog sich etwas zurück und betrachtete Christian, ein ganz seltsames Lächeln kräuselte seine Lippen Christian ergriff seine Hände, umschloss sie sanft und zog sie eine nach der anderen an seine Lippen. Henri holte erschrocken Luft und wollte sie zurückziehen, aber Christian schüttelte nur leicht den Kopf:“ Ich danke dir“, flüsterte Chris mit heiserer Stimme.“ Ich danke dir für das Geschenk, das du mir gemacht hast und für deine Liebe zu Katharina.“     „Ich liebe sie um deinetwillen. Und … es war mir ein Vergnügen.“ Henri lächelte bei den Worten etwas schief, dann zog er seine Hände zurück und sagte leise und bestimmt: „bring sie in das Gästezimmer und lass deinen Rücken versorgen. Das Gel liegt bereits auf dem einen Nachttisch. Und – es ist noch nicht vorbei. Ihr werdet also die Hände voneinander lassen und mir beide nachher zur Verfügung stehen, hast du verstanden?“ Christian senkte den Blick und flüsterte: „Ja Henri.“  Der drehte sich um, sprang vom Podest und mischte sich unter seine Gäste, während Christian vorsichtig die Fesseln löste und einen Arm unter Katharinas Nacken schob und sie anhob. Sie schlug die Augen auf und sah ihn an. In ihren Augen schimmerten Tränen, aber sie lächelte. „Ich bin manchmal etwas impulsiv, fürchte ich“, sagte sie leise und mit kläglicher Stimme. „Ja, ein wenig“, stimmte ihr Christian trocken zu. „Aber jetzt komm. Wir ziehen uns mit Henris Erlaubnis aus dem Geschehen zurück.“ „Mmmmh. Ich habe Henri gehört.“ Mühsam richtete sie sich auf, weiterhin von Christian gestützt und sah an sich herab. Das Kleid war zwar bei der Bewegung etwas heruntergerutscht, ließ aber immer noch tiefe Einblicke zu. Erschrocken holte sie tief Luft und errötete. Christian schüttelte nur den Kopf: wie konnte sie in der einen Sekunde einen Dom herausfordern ohne an die Konsequenzen zu denken, und in der nächsten wegen ihrer Nacktheit peinlich berührt sein. Aber ohne etwas zu sagen half er ihr hoch und langsam gingen sie durch den Raum zur Treppe.

Überall lagen, standen Menschen in den verschiedensten Stadien sexueller Handlung vertieft. Sowohl der Pranger, als auch der Bock fanden reges Interesse und viele Gästen beteiligten sich anscheinend an der richtigen „Bestrafung“ der Opfer. Marion saß in eine Ecke der Couch gelehnt, und zwischen ihren Beinen kniete ihr Sklave der ganz offensichtlich damit beschäftigt war den Wunsch seiner Herrin zu erfüllen. Sie hob die Hand als Christian an ihr vorbeiging und berührte kurz seinen Arm. Er blieb stehen und beugte sich zu ihr hinunter. „Du bist als Dom schon eine erregende Erscheinung, mein Lieber, aber heute warst du einfach nur absolut großartig. Ich gratuliere dir, “ sagte sie leise.

Christian neigte leicht den Kopf und sagte dann:“ Du solltest es bei Gelegenheit einmal wieder selber ausprobieren. Es eröffnen sich ganz neue Horizonte.“ Sie lachte auf:“ nein, lieber nicht. Ich habe weder einen Henri noch – hier zögerte sie kurz – eine Katharina. Übrigens, solltest du jemals eine Erfahrungserweiterung vorhaben, denk an mich. Sie ist etwas sehr Besonderes – es wäre mir ein echtes Vergnügen.“ Christian grinste und seine Augen funkelten vor unterdrücktem Lachen:“ Ich werde es nicht vergessen.“ Dann zog er Katharina wieder in seinen Arm und führte sie zur Treppe und hinauf in das Gästezimmer, das Henri für sie vorgesehen hatte.

Viele der Anwesenden blickten ihnen nach – manche mit Bedauern, einige mit Erleichterung. Christian war gefürchtet als Dom – eben wegen seiner Art mit Sklaven umzugehen aber auch wegen seiner extremen Größe. Trotzdem wäre es niemandem eingefallen sich ihm zu widersetzen – dazu war das Vergnügen daran dann doch zu groß.

Auch Henri schaute ihnen nach.  Er war sich anfangs überhaupt nicht sicher gewesen, ob Christian mitmachen würde – es war schon ein Unterschied ob sich eine derartige Demonstration im eher intimen Kreis abspielte oder in einem derart großen Rahmen. Christian musste immer noch unter den Nachwirkungen leiden. Er hatte ihm nichts erspart. Die Kraft seiner Schläge war mehr als ausreichend gewesen. Aber er ließ sich nichts anmerken, sondern ging aufrecht und locker neben Katharina her. Henri seufzte leise – wie sehr wünschte er…. Hier unterbrach er sich selber und widmete sich seinen Gästen. Aber langsam machte sich eine gewisse Sättigung und auch Müdigkeit breit und die Gäste begannen aufzubrechen.

Als die letzten gegangen waren, blieb Henri noch eine Weile in der Tür stehen und atmete tiefe die sommerlich warme Luft ein. Seine Party war ein voller Erfolg gewesen – in mehrfacher Hinsicht, fand er.  Vor allem aber sein Debüt als Dom war eine sehr aufregende Sache gewesen – und dann mit Chris – das hatte der ganzen Sache einen sehr intimen Charakter verliehen. Aber er hatte ja noch etwas vor, erinnerte er sich. Hoffentlich sind die beiden nicht eingeschlafen, dachte er ein wenig schadenfroh und schloss die Tür um sie auf den Weg ins Gästezimmer zu machen.

 

 

Als Christian sie Tür hinter sich schloss und sich mit einem Seufzer der Erleichterung dagegen lehnte, drehte sie sich blitzschnell in seine Richtung und sah ihn an. Als sie die Auswirkung der Peitsche sah wurde sie blass. Dicke Striemen zogen sich über Brust und Bauch, aber auch über die Oberschenkel. Manche davon in allen Farben schillernd. Entsetzt schlug sie die Hände vor den Mund und schluchzte leise. „Du meine Güte, wie konnte er dir das nur antun?“ fragt sie entsetzt. Dann fiel es ihr wieder ein und aus ihrem Entsetzen wurde Ärger:“ und wie kann sich jemand wünschen derartige Schmerzen zu erleiden? Seid ihr denn völlig verrückt?“ Langsam hob sich ihr Tonfall und wurde fast hysterisch. Christian lehnte nach wie vor an der Tür und öffnete die Augen und sah sie nur an.

„Das kann ich dir leider nicht erklären, Süße. Für mich war es ein wunderbares, intensives und sehr befriedigendes Gefühl, dass auch jetzt noch in mir ist. Die Schmerzen sind wichtig, aber zweitrangig. Hier geht es um sehr tief greifende Gefühle, die ich dir nicht beschreiben kann – ich kann es noch nicht mal versuchen, weil ich genau weiß, dass man diese Erfahrung selber gemacht haben muss, es selber erlebt haben muss um es zu verstehen – wenn es hier überhaupt um Verstehen geht.“

Sie stand immer noch völlig erstarrt vor ihm und sah ihn aus großen Augen an. Dann fragte sie leise: “und das soll ich ebenfalls ertragen? Das könnte ich niemals – und das will ich auch nie  – egal wie toll du das findest. Hast du mich verstanden, Christian?“  Sie meinte jedes Wort todernst und Christian nickte: „Beruhige Dich Süße. Du wirst niemals diese Peitsche zu spüren bekommen. Versprochen.“  Sie entspannte sich und Mitleid trat in ihre Augen. Sie zog ihn zu sich heran: “ Wäre ein heißes Bad etwas, was du jetzt gebrauchen könntest?“  „Oh ja bitte – obwohl das heiße Wasser erst einmal tierisch wehtun wird, “ seufzte er, ließ sich aber willig zum Badezimmer ziehen, was an das Gästezimmer angrenzte. Sie ließ Wasser einlaufen und blieb ruhig stehen als er sich auf ihr abstützte und sich langsam in die Wanne hineingleiten ließ.  Er stöhnte vor Schmerz als das Wasser mit den Striemen in Berührung kam, dann aber lehnte er sich zurück und genoss die entspannende Wärme. Sie stand immer noch da und beobachtete ihn als er zu ihr hoch blinzelte: “Warum ziehst du nicht dein wunderschönes Kleid aus und leistest mir Gesellschaft?“ fragte er leise. Sie schüttelte den Kopf:“ Ich habe Angst, dir bei jeder Bewegung wehzutun – und die Wanne ist nicht groß genug für uns beide, wir würden uns zwangsläufig berühren. Nein, entspanne du dich und ich gehe unter die Dusche, einverstanden?“ „Wie du willst“, murmelte. Er spürte wie langsam die Anspannung aus ihm wich und er in einen Dämmerzustand versank. Er hörte ihr Kleid rascheln und auch das Wasserrauschen der Dusche, und gab sich einfach der totalen Entspannung hin.

Dann stand sie wieder neben ihm, in einen weißen Bademantel gehüllt und streichelte ihm über die Wange: “Ich hasse es das zu sagen, aber du musst jetzt langsam aus dem Wasser heraus.“ Er nickte und begann sich vorsichtig zu bewegen. Die Schmerzen hatten deutlich nachgelassen und würden ganz verschwinden, wenn erst das Gel aufgetragen wurde. Sie umschlang ihn vorsichtig mit einem Badetuch und tupfte nur leicht damit über die Haut. Gemeinsam gingen sie zurück und er ließ sich bäuchlings auf das Bett sinken, während sie bereits die Tube mit dem Gel in der Hand hielt und dann begann, langsam und sehr sanft die kühlende Lotion aufzutragen. Er drehte sich auf den Rücken, wo sie mit der Prozedur fort fuhr und ebenso sanft die Striemen auf seinem Brustkorb zu versorgen. Dabei näherte sie sich immer mehr seinem Unterleib und zu ihrem Erstaunen sah sie, wie sich sein Glied langsam erhob und zu voller Stärke anwuchs. Sie lachte auf:“ Das ist wirklich unglaublich. Könnt ihr Männer auch an etwas anderes denken?“  Jetzt grinste er sie offen an: “Nie!“ sagte er im Brustton der Überzeugung und streckte die Hände nach ihr aus. Sie wich ihm aus und sagte: „wir haben den Auftrag von Henri die Hände voneinander zu lassen, schon vergessen?“

„Nein Süße, habe ich nicht. Ich möchte nur, dass du dich zu mir legst und dich in meinen Armen halten.“ Als sie zögerte fügte er hinzu: “ Nur die Arme – nicht die Hände.“  

Sie lachte, gab aber nach und legte sich neben ihn und kuschelte sich an ihn heran. So lagen sie eine ganze Weile, bevor einer etwas sagte. „Wie konntest du dich einem klaren Befehl widersetzen, Süße? Du warst außer Gefahr, warum hast du es trotzdem getan? War dir nicht klar was passieren würde?“

Sie überlegte kurz, bevor sie leise antwortete: „Ich habe gar nicht gedacht, “ erwiderte sie, wieder die Szene vor Augen sehend,  „ich habe nur dich gesehen und wie sehr du unter der Peitsche gelitten hast, dass ich mir keine Gedanken um mich gemacht habe. Du musst mir aber zugutehalten, dass ich immerhin gewartet habe bis Henri fertig war.“  

„Du hast ihn herausgefordert, Süße. Er hätte alles mit dir machen können und ich hätte es nicht verhindert – nicht verhindern können. Verstehst du?“ Christians Stimme wurde sehr eindringlich und deutlich klang seine Sorge um sie mit. „Ich vertraue Henri fast so sehr wie ich dir vertraue. Was hätte er noch mit mir anstellen können, Mmmmh?“

„ Er hätte dich ebenfalls der Peitsche unterwerfen können.“  Erschrocken sog sie die Luft ein: “Das hätte er niemals getan – er weiß von deinem Versprechen.“  „Ja, er weiß was ich dir versprochen habe – das heißt nicht, dass er sich an dieses Versprechen gebunden fühlen muss, Süße, “ erwiderte er leicht sarkastisch. Jetzt war sie wirklich etwas beunruhigt, aber trotzig  erklärte sie erneut: “ Henri würde so etwas nie machen.“ In dem Moment ging die Tür auf und Henri lehnte sich in den Türrahmen und betrachtete sie: “Was würde ich nie machen, Kat?“ Sie zögerte kurz: “Nun, du hättest niemals die Peitsche gegen mich benutzt. Oder?“

Jetzt kam Henri zu ihnen und setzte sich auf die andere Seite des Bettes, und betrachtete sie nachdenklich bevor er antwortete. Christian hielt den Atem an. Er wusste welche Möglichkeiten Henri offen gestanden hätten und wartete gespannt auf dessen Antwort.

Langsam sagte Henri: „Da wäre ich mir nicht so sicher, Kat. Vielleicht nicht die Art, die ich bei Christian benutzt habe, aber ich kann mir ehrlich gesagt nichts Schöneres vorstellen, als sie an dir zu erleben.“  Jetzt war sie wirklich erschrocken und bei der Erkenntnis dass sie um ein Haar ähnlich wie Christian ….nein – niemals. „Das würdest du niemals fertig bringen, “ flüsterte sie entsetzt.“  Henri sah sie ernst an:“ täusch` dich nicht Kat. Hättest du dich weiter gewehrt, wäre mir gar nichts anderes Übrig geblieben als wesentlich drastischere Maßnahmen zu ergreifen als ich es getan habe. Und warum dann nicht diese Art?“ Jetzt mischte sich Chris ein: “Erinnere dich an das erste Mal, als du den Einsatz einer Peitsche erlebt hast. Da warst du entsetzt darüber, dass ich Henri überhaupt so etwas antun kann. Hast du irgendwelche Spuren gesehen? Inzwischen hast du erkannt, dass es jedem von uns gefällt, dass wir es sogar genießen. Du musst es nicht verstehen – du musst es aber akzeptieren.“ Entschlossen richtete sie sich auf:“ ich muss gar nichts. Wenn ihr beide Spaß daran habt – bitteschön. Aber ich nicht. Nehmt das zur Kenntnis und richtet euch danach, verstanden?“ Jetzt seufzte Henri übertrieben theatralisch auf und schmachtete sie mit großen Augen an:“ wie schade. Ich hatte mir gerade vorgestellt, wie deine zarte Haut unter dem Biss aufspringt und blutet und überall Striemen verteilt sind – wirklich sehr erregend. Du willst es nicht doch einmal versuchen?“ neckte er sie, jetzt breit lächelnd. Sie richtete sich auf und versuchte über Christian zu gelangen und Henri zu stoßen, zu schlagen, was auch immer:

“ Du bist hinterhältiger als ich jemals für möglich gehalten hätte, “ ereiferte sie sich.

Henri fing ihre Hand ab und zog sie ruckartig zu sich heran, so dass sie das Gleichgewicht verlor und rücklings über Christian hinweg fiel. Henri vergrub eine Hand in ihrem Haar und zog den Kopf ein wenig unsanft nach unten, so dass sie aufstöhnte und quiekte weil er schmerzhaft an den Haaren zog. Daraufhin griff er mit seiner freien Hand an ihren Hals und umfasste ihn fest. Sofort erstarrte sie und sah mit weit geöffneten Augen zu ihm auf, die Lippen leicht geöffnet. Henri beugte sich langsam vor, und schaute sie, jetzt wieder ernst geworden, eindringlich an. Immer näher kam er und sie versuchte ihm auszuweichen, nach hinten aus seiner Reichweite zu rücken, als sie weitere Hände auf sich spürte. Christian hielt sie fest – legte einen Arm um ihre Taille und drückte sie nach unten. Jetzt berührte Henri ganz leicht ihre zitternden Lippen, sah sie weiter an und berührte sie noch einmal. Und noch einmal, diesmal ein wenig fester, aber immer noch sehr sanft.

Als er sie erneut berührte, schloss sie die Augen und gab sich diesem Kuss hin, und Henri fuhr fort sie zärtlich zu küssen, mit seiner Zunge in sie einzudringen und mit ihr spielte. Sie spürte wie ihr Bademantel zur Seite rutschte und spürte Hände, die ihren Oberkörper, ihren Bauch und ihre Brüste streichelten. Sie ergab sich dem Sturzbach an Gefühlen, der über sie hinwegbrauste und sie mitriss, am ganzen Körper bebend. Ihr war nicht ganz klar wie dieser Stimmungswechsel zustande gekommen war, nur dass sie jetzt zwischen den beiden Männern gefangen war und es unendlich genoss.

Auch Christian genoss den Anblick den sie bot: über ihm liegend und seinen Händen entgegengestreckt.  Außerdem fand er es erregend wie sie sich Henris Kuss hingab und sich unter ihm bewegte. Langsam hob Henri den Kopf und löste sich von ihren Lippen. Ihr Blick war verhangen und irgendwie verschwommen und ihre Lippen geschwollen. Noch immer hielt er sie in einem festen Griff, so dass sie keine Möglichkeit hatte sich ihm zu entziehen. Dann schaute er Christian an und meinte: „Sie hat viel zu viel Temperament – mehr als gut für sie ist. Das vorhin hätte wirklich böse enden können.“ Chris nickte nur.

„Etwas mehr Disziplin wäre durchaus förderlich finde ich.“ Chris biss die Zähne zusammen, aber er nickte noch einmal. Jetzt sah Henri auf sie herab:“ du musst lernen zu gehorchen – egal wie schwer es dir fällt. Christian war bisher sehr nachsichtig und sehr rücksichtsvoll.“

Hier                machte er eine Pause, die immer bedeutungsschwerer wurde, je länger sie andauerte.  Sie hatte das unangenehme Gefühl, dass ihr etwas Wichtiges entgangen war, konnte aber nicht herausfinden was. „Ich gehorche Christian,“ sagte sie dann leise und warf ihm einen etwas unsicheren Blick zu. „Ganz genau. Du gehorchst Christian – weil es dir gerade so passt. Und weil du Christian – nun sagen wir mal – tiefere Gefühle entgegenbringst.“ Als sie nickte fuhr Henri fort: “du musst lernen zu gehorchen, auch wenn es dir mal nicht passt. Und du musst lernen, dass es auch andere geben kann, die dich gehorsam haben wollen.“ Er sah, dass sie bereits zu einem Widerspruch ansetzte und schüttelte energisch den Kopf: “Es ist allein Christians Sache ob er dich anderen überlassen möchte. Wahrscheinlich wird er dazu auch vorher dein Einverständnis einholen. Heute lag die Sache etwas anders.“   „Wieso? Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst,“ sagte sie jetzt. Ihrer Stimme war zu entnehmen, dass sie wirklich nicht verstand und sich gegen seine Worte auflehnte. Henri seufzte und schaute Christian an:“ Irgendwie schaffe ich es nicht zu ihr durchzudringen. Mach` Du es ihr klar, bitte.“ Christian sah auf sie herab als er antwortete: „Henri hat es dir vorhin erklärt, erinnerst du dich?“ fragte sie jetzt Christian. Sie schaute verwirrt: “Was erklärt“. „ Du hast mitbekommen, dass ich mich Henri unterworfen habe?“ als sie nickte fuhr er fort:“ Diese Art der Unterwerfung, so ritualisiert sie auch gewesen sein mag, so wie wir sie für uns vollziehen, betrifft alles – und zwar absolut alles. Sie bezieht auch alle anderen mit ein, die dazu gehören – in dem Fall dich.  -   Auch du unterstehst dann seinem Befehl – seine Anordnungen sind meine Anordnungen. Er hat die volle Verfügungsgewalt.“

Hier machte er eine kurze Pause und überlegte, wie er fortfahren sollte. Dann fuhr er leise fort:“ Als du dich seiner Anordnung widersetzt hast und zu uns gekommen bist, hast du damit allen mitgeteilt, dass du bereit bist Teil dieser Vereinbarung zu sein. Henri hätte dich schwer bestrafen können. Seine Auffassung von Gehorsam und Erziehung sind etwas anders als meine – für ihn bedeutet  Unterwerfung etwas Absolutes. Duldet keinen Widerspruch, kein Zögern – nur sofortigen, echten Gehorsam. Er hätte weitaus heftigere Dinge mit dir anstellen können als dich nackt darzubieten, mit weit gespreizten Beinen, für jeden zugänglich. Er hat immer noch versucht dich zu schützen. Er hätte dich genauso gut bis zur Bewegungsunfähigkeit fesseln und dich allen anwesenden Männern überlassen können. Männer die sich ungehemmt mit dir vergnügt hätten – sich  aller Körperteile bedient hätten – und zwar rücksichtslos. Alle hätten sich daran geweidet und aufgegeilt, wenn du geweint und um Gnade gefleht hättest, und sie hätten letztendlich erlebt, wie du alles, was sie dir antun wehrlos über dich ergehen lassen musst.“

Er holte tief Luft. Seine Hände, die locker auf ihrem Körper lagen zitterten leicht. Katharina schaute Henri fragend an. Der nickte jedoch, aus seiner Miene ließ sich keinerlei Gemütsregung erkennen.

„Er hätte dich fesseln und schlagen können – egal ob Gerte oder Klatscher oder sogar die Peitsche. Und er hätte keine Grenze kennen müssen. -  Und ich hätte es nicht verhindern können,“ schloss Christian mit einem Unterton in der Stimme, die fast schon verzweifelt klang.

Ungläubig sah sie zu ihm hoch:“ du hättest nichts dagegen getan?“ Chris schüttelte den Kopf. „Er hat mein Wort – und meine Bereitschaft. Nur weil er wusste, dass deine Ausbildung, deine Erziehung noch nicht soweit war, hat ihn veranlasst auf dich zu verzichten. Durch deinen Eigensinn hast du alles gefährdet und ihn förmlich gezwungen dich zur Kenntnis zu nehmen.“

Bewertung

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Kommentare

Ich liebe deine Geschichte!

Es hat sich wirklich gelohnt so lange auf den Teil zu warten und wie ich dir ja schon gesagt habe, warte ich auf solch tolle Stories gern lange!! 

Daher volle 6 Punkte und vorfreudig unn geduldiges warten auf den nächsten Teil!!

Ich freue mich immer wieder deine Geschichten zu lesen.

Sie sind prickelnd, spannend und abwechslungreich.

Schreib bitte super schnell weiter!!!

Wow, ich habe gerade die Teile 19 und 20 in einem Rutsch verschlungen. Die Geschichte vermag es einen wirklich zu fesseln.
Bevor ich jetzt mit Teil 21 weitermache, möchte ich aber doch meinen Senf dazugeben.

Bei aller Faszination für die Geschichte bleibt aber auch ein etwas fader Beigeschmack - die Art und Weise, wie Katharina hier weiter in die Welt von Christian und Henry hineingestoßen wird.

Denn wenn ich mir Katharinas Wandlung seit Teil 1 so betrachte, dann komme ich zu dem Schluss, sie spielt hier vordergründig überhaupt mit, weil sie total verliebt in Christian ist und erst dann aus der tiefen Befriedigung, die sie bei dem Sex findet. Als durch und durch devot oder an einer Ausbildung zur Sub interessiert, würde ich sie nicht wirklich sehen - und das sollten eigentlich auch die beiden Herren erkannt haben.

Bei diesem Hintergrund und dem Wissen hierum bei Christian und Henry, finde ich schon die Aktion, sie, gekennzeichnet als "Sub", auf diese Party mitzunehmen als etwas grenzwertig. Hätte Christian sie schützen wollen, so hätte er sie einfach nur als Begleitung mitgenommen. Sie auf einen Status zu setzen, den sie mit all seinen Konsequenzen noch lange nicht überblicken kann, kommt mir falsch vor.

Auch die Frage von Henry, ob sie sich der Konsequenz bewusst sei, wenn sie zu Christian wolle, fand ich überflüssig. Er wusste genau, dass sie sich nicht im Klaren war, bzw. sein konnte, weil sie eben keine wirkliche Ausbildung zur Sub/Sklavin durchläuft.

Hätte er sie einfach zurück zu Marion geschickt mit dem Hinweis, nicht bereit für ein solches Spiel zu sein, hätte er wahre Übersicht als Dom gezeigt. Aber sie dann einzubeziehen und nicht nur den Anwesenden zu präsentieren, nein sie auch noch benutzen zu lassen - das hätte auch ins Auge gehen können. Was wäre passiert, wenn sie sich geweigert hätte? Hätte er sie gezüchtigt, sie gezwungen? Damit wäre sie für Henry und auch für Christian verloren gewesen. Denn einen solchen Übergriff hätte ihr Vertrauen in die beiden nicht überstanden, nicht mal die Liebe zu Christian wäre zu retten gewesen.

Deshalb finde ich auch die Situation jetzt im Gästezimmer so seltsam, erkennt Katharina doch jetzt erst, was hätte passieren können und gibt klar einmal wieder zum Ausdruck, bestimmte Dinge nicht erleben zu wollen. Und ein Überschreiten dieser Grenzen wäre fatal für die Beziehung der drei. Hier sollten die beiden Doms mal zur Vernunft kommen und erkennen, dass sie mit ihren Aktionen sich schon sehr weit vorgewagt haben und die Grenzen bei Katharina doch lang nicht so fern sind, wie sie scheinbar meinen. Aber scheinbar möchte sich diese Erkenntnis noch nicht einstellen, zumindest wenn man die "Erklärungsversuche" der beiden so betrachtet.

Trotzdem freue ich mich auf den nächsten Teil, den ich mir, sobald es die Zeit zulässt, genüsslich zu Gemüte führen werde.

In reply to by Stanley Ipkiss

- das ist bis jetzt einer der längsten und reflektiertesten, Kommentare zu meiner Geschichte, die ich lesen durfte.

Du hast natürlich Recht - das hätte auch schief gehen können. Im wahren Leben hätte sich die Frage gestellt, die Du selber aufgeworfen, und dankenswerter Weise auch selber beantwortet hast: wie groß ist die Gefahr, dass Katharina überfordert werden würde? Was wäre geschehen, wenn sie sich tatsächlich geweigert hätte? Das werden wir nicht erfahren. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er sie tatsächlich zurück geschickt hätte. Vielleicht mit einer Drohung auf spätere Bestrafung in privaterem Rahmen? (Übrigens: keine schlechte Idee für eine andere STory.....)

Der Weg in die "Abhängigkeit" einer sub ist individuell sehr unterschiedlich.  Mitunter nicht nachvollziehbar für Außenstehende. Die Einstellungen der einzelnen Personen sind selten scharf gezeichnet und meist durchaus widersprüchlich. Und.... beim Schreiben befinde ich mich  selbst ebenfalls in unterschiedlichen Stimmungslagen . Und die nächste Frage ist sicherlich: wann ist sub sub? Mit Sicherheit gibt es sie; die Männer und Frauen, die nur glücklich sind, wenn sie sich ganz aufgeben in diesem Spiel und Erfüllung darin finden die Wünsche ihres Herren/Herrin absolut zu erfüllen. Aber genauso gibt es diejenigen, die den Weg dahin suchen und irgendwo auf dem Weg ihre ganz eigene Erfüllung finden. In dieser Geschichte habe ich mich für einen , sagen wir mal, widerspenstigen Weg entschieden. Weil es mein Weg ist. Und der ist nach wie vor ambivalent.

Aber Danke, dass Du die Geschichte nicht nur aus einem anderen Blickwinkel betrachtest, sondern Dir auch die Mühe gemacht hast es aufzuschreiben. Dadurch wird mir auch einiges klarer.

ein lieber Gruß

soul

Der Anfang dieses Teils schien mir etwas hastig geschrieben zu sein, ich bin über ungewohnt viele Flüchtigkeitsfehler gestolpert.

Nach der Party war das dann vorbei und die Handlung bekam wieder diesen Tiefgang, den ich an deiner Geschichte so schätze.

Besser kann ich es leider nicht ausdrücken, das überlasse ich gerne dir.

 

heels