Evas Karriere, Nur Bares ist Wahres Teil 8

 

Noch immer hat sie den kleinen Brautstrauß fest in der Hand, hört entgeistert Lady Angelina zu.

„Es ist eine alte Tradition, den Brautstrauß zu werfen. Meine Herren, versammeln sie sich hinter der Braut!“

 

Teil 8

 

Dann leise, nur für Elkes Ohren bestimmt: „Du wirfst nun deinen Strauss hinter dich! Wer ihn fängt, ist dein nächster Bräutigam! Die Show geht weiter! Denk außerdem daran, auf diese Art kannst Du heute Nacht einen passablen Schnitt machen!“

Zorn blitzt aus Elkes Augen. Sie wollte sich ihre Freier selbst aussuchen, sie abmelken und ausnehmen. Nicht einen passablen Schnitt machen, nein, sie wollte einen ordentlichen Batzen Geld verdienen. Die Lady versaut ihr das Geschäft! Doch sie weiß genau, sie muss es tun, tun wie die Lady es von ihr verlangt. In ihrer Situation hat sie keine Wahl! Den Kopf in den Nacken gelegt, erhascht sie einen Blick nach Hinten. Aufgeregtes Gedränge, eine ganze Horde fickbereiter, männlicher Gäste drängt sich auf engstem Raum.

Notgeile, geizige Wichser! Lautlos verflucht sie die ganze Bande. Wollen sich auf die billige Art das Vergnügen verschaffen sie, Elke – die abgehalfterte Bordellchefin - zu ficken. Mit Schwung wirft sie den Strauss hinter sich, verfolgt seine Bahn. Hoch über ihrem Kopf, weit nach hinten. Ein kleines Getümmel entsteht, Gerangel um die siebzehn Blüten.

„Ich, ich hab ihn gefangen! Ich darf die Braut jetzt ficken!“

Ein kleiner, fettleibiger Mann drängelt sich nach vorne. Sein Kopf ist rot, mit beiden Händen umklammert er seine Beute. Genau wie alle anderen hat er sofort verstanden, was das Werfen des Brautstraußes bezweckt. Ein kurzer, schneller Fick, ungestüm seinen Speer in der Braut versenken, sich ein Vergnügen beschaffen.

Leuchtenden Auges und mit harten Schwanz legt er den Strauß auf Elkes Bauch ab, zieht mit bebenden Fingern den Reißverschluss seiner feinen Hose herunter.

„Erst das Brautgeld! Das sind dreihundert Euro.“ Unmissverständlich streckt die Lady ihre offene Hand hin.

„Selbstverständlich! Sofort.“ Der neue Bräutigam zieht aus der Gesäßtasche  seine Geldbörse, fingert drei Hundert Euro Scheine heraus. Seine Hände schwitzen, beinahe kleben die Scheine daran. „Hier, bitteschön.“

„Besten Dank! Die Braut wird es zu würdigen wissen. Nun wünsche ich viel Vergnügen mit ihrer Fotze!“

Es bereitet Lady Angelina diebisches Vergnügen, Elke auf diese Art daran zu erinnern was sie nun ist. Eine Hure, von ihr verkauft, gefickt von zahlenden Freiern! Der Brautstrauß wird heute Nacht noch oft geworfen werden!

 

Dreihundert Euro! Trotz ihrer Lage, offen, mit gespreizten Beinen auf dem Rücken liegend, überschlägt  Elke die Situation. Damit hat sie nicht gerechnet, sich bereits auf einen Flatrat-Fick eingestellt. Nun werden die geilen Böcke von der Lady abkassiert. Offenbar meinte sie das mit:  `einen passablen Schnitt machen. ` Der Preis ist gut, mit ein wenig Geschick hat sie den Freier in höchstens zehn Minuten bedient, abgefertigt. So kann sie sogar mehr verdienen! Will die Lady ihr so einen Gefallen tun?

Nüchtern erkennt sie: Das wird ein Gang Bang! Und sie ist die Hauptperson! Andererseits wird sie mit jedem Schwanz, sie sieht die Freier  lediglich als solche, einen ordentlichen Reibach machen, ihren Anteil einstreichen. Und es warten noch eine Menge darauf, mit ihr die Ehe zu vollziehen. Fast muss sie lachen. Der kleine, dicke Mann hat einen ebensolchen Schwanz. Mit einem einzigen, kurzen – sehr kurzen - Stoß versenkt er ihn.

„Uuhh.“ Elke stöhnt. Das Teil dringt nicht eben tief ein, doch ihre Schamlippen werden heftig aufgerissen, ihre Fotze weit aufgespannt.

„Sie ist richtig leichtgängig. Ein guter Brautfick!“ Der Gast, ihr Bräutigam Nummer Zwei, zeigt sich hoch erfreut. „Die Brautfotze hält noch eine Menge Begattungen aus!“ Mit kurzen Stößen, sein fetter Bauch schwabbelt auf und nieder, fickt er die Braut, Elke. Es werden nicht mehr als ein Dutzend Bewegungen, schnaufend und stöhnend kommt er, bis zum Anschlag eingeführt spuckt sein Männerstolz. Ausgepumpt, japsend vor Anstrengung, lässt er sich in einen Sessel fallen.

„Wer ist der Nächste? Meine Herren, achten sie auf den Brautstrauß!“ Schwungvoll wirft Elke die Blumenzier zum zweiten Mal. Sofort ist der Nächste zur Stelle, wieder kassiert die Lady das Brautgeld, ist ein weiterer Bräutigam zur Stelle. Ein Glück dass sie vorgesorgt hat, ihre Pussi ist gut geschmiert, sehr leichtgängig.

Unschlüssig seinen blanken Schwanz wichsend, steht Klaus vor Elke. Ihre Beine hält sie weit gespreizt, auffordernd blickt sie ihn an. Nachdem er keine Anstalten macht, sich nicht wie alle anderen sofort auf die Braut stürzt, winkelt sie die Beine an, bohrt die Absätze ihrer High heels in das weiche Leder.

Doch noch immer macht Klaus keine Anstalten sich in die Brautfotze zu versenken.

„Ähem.“ Er wirft Lady Angelina einen kurzen Blick zu. „Ist es vielleicht möglich, ich mei…meine“, er druckst, „könnte die Braut auch in ihren Arsch gefickt werden?“ Nun ist es heraus, hat er sein Interesse an einem Arschfick kundgetan.

Es dauert keine Sekunde. „Natürlich. Nehmen sie die Braut in ihre Arschfotze. Es wird ihr ein Vergnügen sein, sich auch dort begatten zu lassen.“ Hinter Elke stehend, legt die Lady das kleine Bündel Banknoten, Elkes bisheriges Brautgeld, rasch auf einem Tisch ab. Dann beugt sie sich über Elke, fasst ihre Beine mit beiden Händen. Sie zieht sie weit nach hinten, bietet so Klaus das hintere Loch der Braut an. „Der Preis ist derselbe. Also los!“

Jetzt ist Klaus in seinem Element. Es ist sein größtes Vergnügen, seine Leidenschaft, seinen Schwanz durch enge Rosetten zu bohren. Und hier, bei dieser Braut stellt er sich vor, er sei der Erste. Er zieht seinen Schwanz einmal durch Elkes überlaufende Fotze, taucht ihn in die Feuchtigkeit. Dann treibt er sein Gerät langsam, voller Genuss in den Brautarsch.

 

Elke keucht und japst. Kaum hat Klaus in ihren Arsch abgespritzt, hörte sie die Lady: „Meine Freunde. Die Braut hat natürlich drei Löcher, die es zu begatten gilt. Wer möchte der nächste Bräutigam sein?“

Allgemeines Gejohle.

„Gute Idee!“

„Ganz klar. Eine Braut wird nur als Dreilochstute zu einer guten Ehefrau!“

„Eine für Alle und Alle auf Eine! Nehmen wir sie doch zusammen!“

Das Werfen des Brautstraußes ist hinfällig. Lady Angelina übernimmt das Kommando.  Sie muss sich sputen, die Brautgelder zu kassieren. Im Zeitalter der kleinen, blauen Pille drängen sich auch die hinzu, welche sich bereits mit der Braut vermählt haben.

So manchem der Herren geht das Bare aus, einer der Kellner eilt mit einem tragbaren Gerät zur bargeldlosen Kartenzahlung herbei.

Jetzt sind die Rollen vertauscht. Elke sitzt auf einem ihrer Bräutigame, aufgespießt in ihrer Fotze. Ein weiterer drückt sie nach unten, nimmt sich ihre Arschfotze. Und weil ihre Maulfotze noch frei ist, schiebt ein Dritter seinen Schwanz hinein. Elke stöhnt und winselt. Die Lady hat sie überrumpelt, ihr keine Wahl gelassen. Nun wird sie im Dreierpack gefickt! Aus den Augenwinkeln, die Sicht eingeschränkt durch den dicken Schwanz in ihrem Mund, sieht sie die Lady Geldschein um Geldschein einstreichen, eine Bankkarte nach der anderen verschwindet kurz in dem Apparat.

Ein Schauer durchläuft sie, ein wohliger Schauer bis in die Haarspitzen. Drei auf einen Streich! Dreimal kann sie kassieren, kassiert die Lady für sie. Weshalb kam sie nicht selbst auf die Idee? Sie bedient drei Schwänze gleichzeitig – welch ein cash flow! Der Gedanke an das viele Geld, welches sie noch einstreichen wird, er  macht sie heiß und geil. In ihrer Phantasie wälzt sie sich in Geldscheinen, wird auf einem Teppich aus Money gefickt. Noch bevor der Erste der drei Stecher abspritzt kommt sie, sieht sich wie Goldmarie aus dem Märchen unter einem Regen von Gold; Spermagold!

Für Elke ist es ein Geschäft, ein Geschäft jedoch, welches sie auch in ihrer Geilheit geniest. Schon immer hat sie Geld angemacht, nun macht es sie geil, jeder Fick lässt den Ertrag ansteigen - wie die Schwänze welche sie unablässig ficken. Ihr Studium der Betriebswirtschaft lässt sie glasklar erkennen - ein umsatzstarkes Business – cash flow eben.

 

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„Komm mit! Ich zeige Dir, wo Du den Rest der  Nacht verbringen kannst!“

Jens fühlt eine Hand an seiner Schulter. Ganz in den Anblick der Hochzeit versunken, hat er nicht bemerkt, wie eine schwarze Gestalt hinter in trat.

Erst bei genauem Hinsehen erkennt er Sabine. Sie also war der vermummte  Kameramann, sie hat Evas und seinen Geschlechtsverkehr gedreht. Unter seiner Maske wird ihm warm, Schamröte steigt in sein Gesicht. Nun, nachdem alles vorüber ist, er nur noch Zuschauer ist, wird er verlegen.

 „Ich, ich habe mitgespielt weil…“

„Du brauchst das nicht zu erklären!“ Sabine streift die schwarze Mütze ab, fährt mit beiden Händen durch ihr kurzes, rotes Struwwelhaar. „Aber sei ehrlich, es hat dir Spaß gemacht. Oder?“

„Na ja. Irgendwie schon. Aber erst war es bloß Show!“ Jens verteidigt sich. Es ist ihm peinlich, Sabine gegenüberzustehen. Die Bilder an der Wand, sie stehen lebhaft vor seinem Auge. Wie sein Schwanz tief in Evas Fotze stieß, sie kam. Und wie er, Jens, vorgeführt wurde. Von der strengen Hand der Lady abgewichst, gemolken wurde. Und was anschließend geschah.

„Nun komm schon! Du wirst dich daran gewöhnen! Und zieh deine Verkleidung aus! Du willst doch deine Eva nicht erschrecken?“

Puterrot wird Jens. Rasch streift er die Stiermaske von seinem Kopf. Derweil löst Sabine die Schnallen des Gürtels um seine Hüften. Achtlos lässt sie ihn zu Boden gleiten. Mit flinken Fingern öffnet sie die zwei dünnen Riemen, die Riemen, welche den großen, schwarzen Gummischwanz an seinem Platz halten. Leise schmatzend gibt das Teil Jens Schwanz wieder frei.

„Der kommt ja wieder zu Kräften!“ Kichernd reibt sie einmal kurz daran auf und ab.

Jens zuckt zusammen, starrt auf das Teil in Sabines Hand. Das Teil, das ihm die Lady überstülpte, seinen schlappen Schwanz darin verbarg. Kaum dass sie ihn abgewichst hatte, seine Eva  von den Sklaven der Lady hinausgeführt wurde. Noch immer auf seinen Knien drückte sie ihn zu Boden, lag er inmitten der Zuschauer. Aus seiner Mitte stand dieses Teil steil empor, ein künstlicher Schwanz, nahezu doppelt so mächtig wie seiner. In seiner Benommenheit bemerkte er nicht, wie die Lady ihn über sein Teil stülpte, mit zwei dünnen Lederbändern festband.

Dann sah er sie! Annika, die Zofe der Lady, dieses geile Luder; das Ziel seiner Wünsche! Mit weit gespreizten Beinen stand sie über ihm. Ihre Fotze, die goldenen Ringe, geöffnet; mit beiden Händen zog sie ihre Schamlippen weit auseinander. Sie gewährte ihm einen kurzen Blick in die Tiefe ihrer Lustspalte, lächelte ihn voller Verlockung an. Langsam, ihr Becken vollführte einen Tanz voller Geilheit, lies sie sich nach unten sinken, mit einer Hand griff sie nach dem riesigen Überziehschwanz, rieb ihn durch ihre kleine, feuchte Spalte.

Jetzt begriff er, wurde ihm klar, was die Lady sich ausgedacht hatte. Er, Jens, abgewichst, sein schlapper Schwanz, umschlossen und verborgen, er wird das Objekt sein, an dem Annika sich vergnügt. In seinen Ohren rauschte es, undeutlich nur drangen die Bemerkungen der Zuschauer hinein. Er stützte seinen Oberkörper auf seine Ellenbogen, wollte sich erheben, sich dem Kommenden entziehen. Der Schuh  der Lady, der spitze Absatz auf seiner Brust, ließen ihn ächzend und resignierend wieder zurücksinken.

Vor aller Augen verleibte Annika sich das Teil ein, mit langsamen Bewegungen ihres Beckens begann sie zu reiten. Er konnte, musste  zusehen; sah wie sie sich selbst immer weiter trieb, mit spitzen Fingern ihre Perle rieb. Endlos lange trieb sie ihr Spiel mit ihm, zeigt ihm, wie ihre golden beringte Fotze sich hob und senkte. So benutzte sie ihn, führte ihn vor. Sein Schwanz steckte tief in dem Gummiteil, verborgen, unsichtbar - unwichtig. Er spürte nicht die feuchten Schamlippen, die goldenen Ringe berührten nicht sein Teil. Er war Mittel zum Zweck, Staffage, eine Schaufensterpuppe hätte dasselbe gespürt wie er – nichts. Er wurde gefickt, genommen, benutzt. Vorgeführt von der kleinen, gemeinen Schlampe. Unbarmherzig hielt der spitze Absatz ihn auf dem Boden. Er sah wie Annika sich an ihm aufgeilte, einen wilden Ritt auf ihm vollführte. Dann ließ sie sich nach vorne fallen, mit den Fäusten stützte sie sich auf seine Brust.

Den Mund dicht an seinem Gesicht flüsterte sie: „Nun mein Professor, gefällt Dir meine Pussi so?“

Sie seufzte voller Genuss. „Sie nur, wie der Schwanz mich fickt. Zu schade, dass deiner so gut verwahrt ist! Das ist so geil! Ich glaube, ich spüre  sogar deinen kleinen Fickprügel durch das Plastik. Nein – doch nicht!“

Ihr gurrendes Lachen troff von Spott und Häme. Jens hatte keinen Einfluss, keinen Anteil an der Lust der kleinen, gemeinen Zofe.  Er war Zuschauer seiner selbst, wurde konsumiert; Mittel zum Zweck. Ihre Schreie, die Laute ihrer Lust, sie wurden übertönt vom Beifall der Betrachter. Auf und ab, ihr kleiner, runder Arsch bewegte sich wie ein Ballon, ein gekerbter Ballon - in dessen Furche Hitze und Feuchtigkeit sich vereinten. Ohne das geringste Mitleid mit Jens - dem neuen Sklaven ihrer Herrin - genoss sie ihren Orgasmus.

Von ihrer Herrin befohlen, von den Zuschauern mit Beifall bedacht! Sie, die kleine Studentin demütigte so ihren Dozenten, ihren Tutor. Ein erregendes Spiel für sie, ein einträglicher Zeitvertreib für die Lady; eine weitere, schmähliche Ohrwatsche für Jens. Und doch erregte ihn das Spiel, erregte es ihn benutzt zu werden; als Sklave der Lady gebraucht zu werden.  Schließlich erhob Annika sich, ein kleiner Schwall Geilsaft fand den Weg aus ihrer Pussi auf seinen Bauch.

Hätten die beiden Sklaven ihm nicht auf die Füße geholfen, Jens wäre einfach liegen geblieben. Mitten unter den Zuschauern, zwischen ihren Schuhen. So wurde er zu einem Hocker am Rande der Bühne gelotst. Erschöpft und zutiefst gekränkt lies er sich darauf fallen.

 

Mit gesenktem Kopf folgt Jens nun Sabine durch die Flure des Bordells. Hin und wieder begegnen sie Pärchen. Nackte Huren, begleitet von Freiern, die sich eine vergnügliche Kurzweil gönnen, ehe sie wieder der Vorführung beiwohnen. Schließlich hält Sabine vor einer Tür. Wie gewohnt öffnet sie mit ihrem Armband, stößt die Tür einen Spalt auf. „Hier kannst Du nächtigen. Ich werde Dich Morgen abholen. Eine geruhsame Nacht wünsche ich.“ Ihm einen aufmunternden Blick zuwerfend, lässt sie Jens alleine.

 

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Durch den dicken Vorhang dringen nur spärliche Lichtstrahlen. Eva räkelt sich. Sie ist noch müde, will nicht aufstehen. An ihrer Seite, unter der dünnen Decke,  spürt sie einen warmen Körper. Die Augen geschlossen, regelmäßige Atemzüge, um den Mund ein winziges, zufriedenes, ja glückliches Lächeln. Jens, er liegt bei ihr! Schlagartig ist sie wach.

 Vor nur wenigen Stunden stand er plötzlich in ihrem Zimmer. Völlig ratlos, die Stiermaske in der Hand, ansonsten nackt wie sie selbst, schien er bemüht seine Gedanken zu ordnen.

„Jens.“

Kein Ruf, ein Flüstern, sehnsüchtig, verlangend und voller Liebe tröpfelte über ihre zitternden Lippen. Kein Gedanken daran was sie erlebte, daran was auch ihr Jens erlebte, sie sprang auf, warf sich an ihn, umschlang ihn mit den Armen. Zitternd am ganzen Körper zog sie ihn auf das große, runde Bett, lag in seinen Armen, bedeckte sein Gesicht mit zarten Küssen. Zwei Ertrinkende in einem tosenden Meer voller Sinnesempfindungen, nur allmählich beruhigten sie sich.

„Ich muss Dir etwas erzählen.“

Stockend, nicht wissen wo beginnen, dann, einem Sturzbach gleich, redete und redete er.

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Innig streichelt Eva Jens Gesicht, mit zärtlichen Fingern umspielt sie seine Lippen, beugt sich über ihn, verhüllt ihre beiden Gesichter unter ihren zerzausten, braunen Locken,  küsst ihn so wach.

Langsam schiebt sie sich über ihn, spürt an ihren Schenkeln sein Teil, seine Morgenlatte. Mit zusammengepressten Beinen bewegt sie sich darauf, reibt den Freudenspender unter sich.

„Du möchtest ihn haben?“ Jens flüstert schlaftrunken, leise, kaum hörbar.

Heftiges Nicken ist die Antwort, ihr Mund ist trocken. Sex mit Jens, ihrem Ehemann! Kaum erwacht, seine Morgenlatte reiten, ihn und sich selbst befriedigen! Kein Gedanke an ihre Arbeit, die Arbeit einer Hure, die Zufriedenheit eines zahlenden Kunden. Aneinander sich aufgeilen, nach dem Anderen verlangen, Ehefrau und Ehemann – Geliebte und Geliebter, sich aneinander ergötzen, voller Liebe miteinander die Wonne der Leidenschaft ausleben.

„Nimm ihn dir! Nimm dir, was Du möchtest!“

Langsam, scheu, als sei es ihr erstes Mal, greift Eva nach unten, fasst mit bebender Hand nach Jens Schwanz, reibt die pralle Eichel durch ihre feuchte Spalte.

„Halloo, ihr Turteltäubchen! Wie schön, dass ihr zwei bereits wach seid!“

Sabine steht neben dem Bett, in der Hand einen Becher mit Kaffee. Breit grinsend genießt sie die Darbietung.

„Keine Zeit für einen Morgenfick! Auf, auf, mein Lieber! Deine neue Berufung wartet bereits!“

Ertappt, erschrocken, spritzen die Beiden auseinander. Verschämt gibt Jens sich Mühe sein hartes Teil vor Sabines lüsternem Blick zu verbergen. Seine Hand ist nicht groß genug, er wird rot, als er den belustigten Ausdruck in ihrem Gesicht sieht. Unter seiner Hand lugen seine Eier heraus,  ein Anblick der Sabine ganz offensichtlich gefällt.

„Hmm, immer noch ordentlich bestückt – dein Jens!“

Sie reicht der nun auf dem Bett hockenden Eva den Kaffeebecher.

„Für Dich, kleine Hure! Du kannst noch etwas entspannen. Deinen Liebsten muss ich Dir aber leider entführen. Auf ihn warten anstrengende Tage. Da musst Du etwas zurückstehen!“

Ein Wink: „Komm mit mir, du Stier!“

Strengen Blickes, doch ein spitzbübisches Schmunzeln um die Lippen, weist sie zur Tür. Gehorsam, seiner Eva einen verlangenden, unglücklichen Blick zuwerfend, folgt Jens Sabine ohne Aufbegehren. Diese Suppe hat er sich eingebrockt, nun ist die Zeit reif sie auszulöffeln.

„Genieße die Ruhe. Ich komme dich in… sagen wir in einer Stunde, abholen.“ Sabine wirft der verdutzten Eva einen Handkuss zu, mit wackelndem Hinterteil verschwindet sie durch die Tür.

Vorsichtig nippt Eva an dem heißen Kaffee. Süß und schwarz ist er, so, wie sie ihn am liebsten mag. Inzwischen kennt Sabine einige ihrer Vorlieben.  Langsam, Schluck um Schluck leert sie den Becher. Immer noch verwirrt ob der Ereignisse, der Gewissheit, dass ihr Jens…! Wiewohl er selbst es ihr erzählte, es fällt ihr schwer daran zu glauben. Zwei kleine Tränen kullern über ihre Wangen. Tränen der Freude, der Freude über Jens Entschluss. Aber auch der Angst, Angst vor der Zukunft. Energisch wischt sie mit dem Handrücken über ihre Wangen. Später wird sie nachdenken, nachdenken darüber, was Jens ihr in der Nacht anvertraute, was sich nun tatsächlich bewahrheitet. Ihre bloßen Füße versinken in dem dichten Teppich, der Weg ins Badezimmer scheint ihr endlos lange.

 

Sabine ist pünktlich. Zu Evas Erstaunen klopft sie, bevor sie eintritt, an den Türrahmen.

„Tock-Tock. Ich habe meiner kleinen Lieblingshure etwas mitgebracht.“

In der Hand schwenkt sie eine Tüte. Blau und gelb, das aller Welt geläufige Logo des weltbekanntesten Discounters lacht ihr unverschämt entgegen.

Ihre kurze Zeit als Kassiererin-Regaleinäumerin-Putzfrau steht lebhaft wieder vor Eva. Nie wieder, nie wieder in diesen Job! Dann lieber als Hure die Beine breit machen, gefickt werden für Geld.

Schwungvoll leert Sabine die Plastiktüte, verstreut den Inhalt auf dem großen Bett, ihrem, Evas Arbeitsplatz. Eine blaue Jeans, eine rote, geraffte Bluse, ein weißer Büstenhalter und ein ebenfalls weißer kleiner Slip. Verständnislos erkennt sie ihre Sachen, die Sachen, die sie am Tag als ihr Leben als Hure begann, ablegte. Sich auszog vor Elke und Sabine. Sogar ihre Schuhe, halbhohe, braune Stiefeletten erkennt sie wieder.

 „Das, das soll ich…anziehen?  Jetzt?“ Verständnislos versucht sie in Sabines Gesicht zu lesen.

„Klar! Oder willst Du so unter die Menschheit? Das gäbe einen schönen Skandal.“

„Wieso Skandal? So kann ich doch nicht arbeiten! Ich meine…..“ Ihr hilfloser Blick bringt Sabine zu Lachen.

„Nun mach schon! Dann werde ich dir alles erklären!“

Mit spitzen Fingern greift Eva nach dem Slip. Sich nach vorne beugend steigt sie hinein, zieht ihn an ihren Schenkeln entlang nach oben. Er gleitet über ihre halterlosen Strümpfe, dann reibt er sanft über die nackte Haut ihrer Schenkel. Das sie so der hinter ihr stehenden Sabine ihre Pussi präsentiert, entgeht ihr. Ein ungewohntes Gefühl, ihre Schamlippen bedeckt von dem dünnen Stoff, verborgen, nicht sichtbar für jeden Freier. Auch der Büstenhalter, den Sabine ihr an einem Finger baumelnd hinhält, findet seinen Platz. Die Berührung ihrer Nippel, das zarte Reiben der einengenden Textile,  entlockt ihr ein Fauchen. Straff wölben sich die beiden Hügel über den verspielten Rand des BHs. Lange waren ihre Titten nicht mehr so bedeckt, dem direkten Anblick entzogen. Sie streift die Bluse über, steigt in die Jeans. Als sie den Kopf schließt, kann sie ihre flache Hand noch unter den Bund schieben.

„Uii, du hast wohl abgenommen!“

Sabine hat mit Kennerblick bemerkt, dass Evas Hose an ihrem Bauch nicht eng anliegt. „Siehst Du, die Hurerei ist ein gutes Fitnessprogramm. Dreh dich doch mal um!“

Eva kann sich ein Lachen nicht verkneifen. Lasziv dreht sie sich vor Sabine, wackelt ein wenig mit ihrem Hinterteil.

„Gott sei Dank! Dein kleiner Arsch ist aber noch immer erste Klasse!“ Sabine legt beide Hände auf das, von dem festen Jeansstoff eng eingeschlossene,  Hinterteil ihrer Freundin.

Derweil Sabine weiter ihren Hintern tätschelt, schließt Eva die Knöpfe ihrer Bluse. Es macht ihr einige Mühe, ist die Bluse kleiner geworden?

„Habt ihr meine Bluse zu heiß gewaschen? Ich glaube, die passt nicht mehr!“

„Lass mal sehen!“

Kritisch mustert Sabine Evas Oberweite.

„Das liegt nicht an der Bluse!“ Ihr Urteil fällt schnell. „Deine Titten sind größer geworden! Mann oh Mann, die sehen so versteckt auch noch richtig geil aus. Kein Wunder, dass die Freier so scharf darauf sind ausgerechnet dich zu ficken.“

Mit beiden Händen greift sie ungeniert an Evas Brüste. „Und richtig fest sind sie noch immer. Wir sollten wirklich mal wieder damit spielen! Ich hab’s ja immer gewusst, Du bist die geborene Hure.“

Bluse und Jeans verhüllen ihren Körper, bekleidet steht sie vor Sabine. Doch sie fühlt sich nackter als in ihrem Hurenoutfit; High heels und Strümpfen. Verschämt entzieht Eva sich Sabines zärtlicher, freundschaftlicher Berührung.

„Selbst so siehst Du noch richtig scharf aus. So mancher Kunde würde bestimmt viel Geld zahlen, um dir die Kleider wieder vom Leib zu reißen.“

Sabine lächelt verschmitzt: „Und ich auch!“ Sie öffnet die Tür. „Nun komm, Hure, es ist an der Zeit!“

Unsicher folgt Eva. Wird das so ihr erster Fick des Tages? Ein Freier, der Wert auf eine bekleidete Hure legt, ihr dann die Kleider vom Leib reißt, oder will er sie so, bekleidet, ficken?

Eva folgt Sabine durch die Flure des Bordells. Endlos erscheinen sie ihr, Tür an Tür, hinter jeder ein kleines Stück Lebensweg, ein Schicksal das ihrem gleicht. Die meisten der Mädchen arbeiten aus rein geschäftlichen Gründen hier. Eine bequeme Art, sein Geld zu verdienen. Wenige – wozu auch sie gehört – haben keine Wahl, keine andere Möglichkeit rasch Geld zu verdienen.

Ihre Schulden bei Willi Schmitt fallen ihr ein. Es sollte nicht mehr lange andauern, sie zu bezahlen. Besonders nun; nun, da ihr Jens ihr dabei helfen möchte. Das war es, was er ihr letzte Nacht anvertraute. Stockend, immer wieder unterbrochen von ihren Küssen, eröffnete er ihr sein Vorhaben.

Von Lady Angelina aufgefordert, genötigt, gelockt von der Aussicht ihre Zofe ficken zu dürfen, stimmte er zu. Er, Jens - ihr Jens; er arbeitet nun als Sklave und Callboy im gleichen Club, im gleichen Bordell, wie sie. Sein gestriger Auftritt, seine Darbietung als Minotaurus, es war der Beginn seiner neuen Karriere. Nicht für immer, er schränkte es ein, so lange, bis sie zusammen die Schulden bei Willi Schmitt getilgt hätten. Dass er sich von der Aussicht, Annika zu ficken, ködern lies, sie verzieh es ihm, es schien ihr nicht wichtig. Zu oft hat sie selbst ihrer Lust nachgegeben, sich fallen lassen, von den zahlenden Freiern zum Orgasmus ficken lassen.

Hinter Sabine um eine Ecke biegend, kommt ihnen ein Mann entgegen. Am Arm zieht er ein Mädchen hinter sich her. Blonde Zöpfe, ein zu enges Oberteil zwängt ihre Titten straff nach oben. Der kurze Rock versteckt geradeso ihr Lustdreieck, hinten ist er hochgeschlagen, in den Bund gesteckt. Kniestrümpfe und Turnschuhe erwecken unweigerlich den Anschein, eine freche, ungezogene Göre wird von ihrem Daddy hinter sich hergeschleift. Dass ihre Hände hinter dem Rücken gebunden sind, verstärkt den Eindruck.

Daddy, natürlich! Nun erkennt sie den Mann. Anzug, kräftige, untersetzte Gestalt, deutlicher Bauchansatz; das ist Daddy Maier! Und die schamlose Göre ist…. Elke!

„Hallo Daddy Maier!“ Sabine winkt dem dicklichen Mann vergnügt zu. „Noch etwas zu erledigen?“

„Hallo, meine Kleine. Klar! Das kleine Miststück hier war sehr ungehorsam. Das schreit nach Bestrafung!“ Seine große Hand klatscht fest auf den blanken Arsch.

Überrumpelt von dem Schlag auf ihre Kehrseite, schnellt Elke einen Schritt nach vorne, stößt um ein Haar mit Eva zusammen.

Dicht voreinander stehend blicken sie sich an, mustern sich gegenseitig. Elke muss dazu den Kopf in den Nacken legen, der Größenunterschied ist augenfällig.

Die Erkenntnis lässt Eva beben. Beben vor Genugtun; oder ist es Schadenfreude, pure, kleine Rachegelüste?

„Du warst wohl seehr ungehorsam? Hast Du dich etwa von einem jungen Stecher entjungfern und durchvögeln lassen?“

Sie setzt einen entrüsteten Gesichtsausdruck auf. „Was bist Du doch für ein unsittliches, kleines Luder! Ich bin sicher, dein Daddy wird dich dafür hart bestrafen. Hat er vor die Höchststrafe anzuwenden und dich zu schänden?“ Erschrocken hält sie die Hand vor ihren Mund. Was redet sie da? Sie benutzt um ein Haar die gleichen Worte, mit denen Elke sie ihrem Daddy übergab, damals, als sie, Eva, von Daddy Maier geschändet wurde.

„Alles Geschäft!“, zischelt Elke. „Das ist anders als bei dir, Hure. Ich komme zurück, verlass Dich darauf.“ Von Daddy Maier am Arm gezogen, stolpert sie hinter ihm her. Nicht ohne Eva einen tatsächlich triumphierenden Blick zukommen zu lassen.

„Was war das jetzt?“

„Hihi.“ Sabine kichert höchst amüsiert. Evas ungläubiger Blick belustigt sie. „Das, kleine Hure“, mit ausgestrecktem Zeigefinger weist sie hinter den beiden davoneilenden her, „das ist Daddys neuestes, unanständiges Töchterchen. Ihr wird es ergehen wie dir damals. Ich denke, Du erinnerst dich.“

 Eva kann es nicht fassen. Da ergeht es Elke, der Elke, die sie so oft an zahlende Kunden verkaufte, die ehemals so erfolgreiche Geschäftsführerin des Etablissements - wie sie das Bordell stets nannte - nicht anders als ihr. Damals, als sie Daddy Maiers unsittliche Tochter gab, von ihm geschändet wurde. Die Erinnerung daran, und dass sie einen Orgasmus dabei hatte, treiben ihr die Schamröte ins Gesicht. Irritiert folgt sie Sabine. Doch bei jedem weiteren Schritt schleicht sich ein gewisses Genugtun ein, kleine, gemeine Schadenfreude.

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Kommentare

Eine sehr gelungene Forsetzung!

 

Auch wenn es für mich verdächtig nach dem nahenden Ende klingt :(