Gastgeschenk

Pierre de Marco hatte geladen. Er feierte an diesem Abend seinen neuesten Vertragsabschluss, welcher einen Millionengewinn in Aussicht stellte. Um das gebührend zu feiern war bei einigen seiner engsten Freunde eine Einladung in der Post gelandet.
Als es ein weiteres Mal an der Tür klingelte, entschuldigte Pierre sich bei seinen derzeitigen Gesprächspartnern und schritt durch den prunkvollen, weitläufigen Eingangsbereich auf das ausladende Portal zu und öffnete. Davor stand ein anderer junger Mann, der sogleich die Arme ausbreitete bei Pierres Anblick. Herzlich umarmten sie sich.
„Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich dir, Jacques. Wie ich sehe bleibst du wohl auch diesmal deiner Tradition treu?“ sagte Pierre und sah den Freund leicht grinsend an, während er seinen Blick demonstrativ auf den leeren Händen des Gastes ruhen ließ. Doch Jacques schüttelte abwehrend den Kopf und lächelte hintergründig.
„Danke, dir das Selbe Pierre. Ich muss dich jedoch enttäuschen, ich habe es nicht vergessen. Nach zehn Jahren andauernder Freundschaft ohne ein einziges Gastgeschenk, dachte ich mir, bringe ich dir jetzt ein größeres mit – so als Entschädigung.“
Nun war Pierre verwirrt, doch Jacques vertröstete ihn auf später. Der Gastgeber gab sich damit zufrieden und lotste alle Gäste in das Speisezimmer, da sie nun vollzählig waren. Die lange Tafel war gedeckt mit wertvollstem Geschirr und echtem Familiensilber, bereit für eine große Anzahl an Personen.

Die nächsten Stunden gingen zu in geselligem Zusammensein mit delikaten Speisen, exquisiten Weinen, angenehmen Gesprächen und stilvoller Musik eines eigens für den Abend organisierten kleinen Orchesters.
Als der Abend langsam ausklang verabschiedete Pierre schließlich einen Gast nach dem anderen. Einzig Jacques blieb noch bis selbst die Musiker schon gegangen waren und das Personal die Speisen abgetragen hatte.
„Nun wird es, denke ich, Zeit das ich gehe und du dein Geschenk erhältst, mein Lieber.“ meinte der junge Mann zu seinem Freund und begab sich zur Hinterseite des Saales. Gefolgt von Pierre ging er hinaus in den angenehm erleuchteten Außenbereich. Am Rande der hell erleuchteten Terrasse war im Halbschatten eine große Holzkiste abgestellt worden. Auffällige Pfeile wiesen darauf hin die Kiste auf keinen Fall auf die Seite zu legen. Neben der halbhohen Kiste blieb Jacques schließlich stehen und drehte sich zu seinem Freund um.
„Ich habe mir mal erlaubt mein Geschenk hier hinten hin stellen zu lassen. Es gibt dazu noch einen Brief, den du lesen solltest bevor du die Kiste öffnest. Es steht alles wichtige darin.“ sagte er und überreichte dem neugierigen Pierre besagten Brief. Es war ein schlichter Umschlag, der wohl einige Bögen Papier enthielt.
Bevor der Gastgeber dieses Abends den Brief öffnen konnte verabschiedete sich Jacques noch schnell und verließ schließlich als letzter Gast das Anwesen. Neugierig und leicht skeptisch beäugte der dunkelhaarige und gut gebaute Mann den Holzverschlag und ließ sich auf der nächstgelegenen Sitzgelegenheit nieder.

Lieber Pierre,
zum zehnjährigen Jubiläum unserer Freundschaft dachte ich mir, dass ich doch einmal über meinen Schatten springe und ein Geschenk besorge.
In der Kiste ist etwas lebendiges. Es ist eines der Babys deiner Schwester. Da ich weis, dass du für so etwas niemals Geld ausgeben würdest – weis der Teufel warum – habe ich das für dich übernommen. (Hast du eigentlich eine Ahnung, wie hart es ist mit Linette zu verhandeln?)
Jedenfalls denke ich, dass du deinen Spaß damit haben wirst. Ich hoffe, ich habe auch deinen Geschmack getroffen.
Alles weitere wichtige kannst du den beigefügten Listen entnehmen. Das benötigte Zubehör für die erste Zeit habe ich dir mit in die Kiste packen lassen.

Ich wünsche dir viel Spaß,
herzlichste Grüße,
Dein Jacques.

Leicht ungläubig ob des vermuteten Inhalts der Kiste – er hätte nicht gedacht dass Jacques so zielgenau das perfekte Geschenk für ihn aussuchen könnte – überflog er noch schnell die anderen Blätter in dem Brief. Seine Vermutung wurde umgehend bestätigt. Aufgeregt ließ er den Brief auf dem Tisch liegen und schritt wieder zu der Kiste hinüber. Bei genauerer Betrachtung fiel ihm auf, dass Schnappverschlüsse die einzelnen Holzplatten zusammen hielten.
Schnell war die Verpackung beseitigt und zum Vorschein kam etwas, das seinen Atem stocken ließ. In ein einfaches Metallgerüst gehängt, befand sich eine zierliche, eindeutig männliche Gestalt in einem ganz-Körper-Latex-Anzug, säuberlich verschnürt und geknebelt zur Regungslosigkeit verdammt. Beeindruckende grünliche Augen unter einem lockigen bronzenen Schopf sahen ängstlich zu Pierre hinauf. Genüsslich ließ der erst einmal seinen Blick über sein Geschenk gleiten.
Das Reden war dem etwa achtzehn Jahre alten Jungen unmöglich gemacht worden durch einen großen Gag Ball, um den sich die rosé-farbenen Lippen spannten. Regungslos gemacht worden war er dadurch, dass man ihm die Unterarme und Unterschenkel jeweils an die Oberarme bzw. -schenkel geschnürt hatte. Die Knie und Ellenbogen waren zusammen gebunden worden und die Hände steckten, zu Fäusten geballt, in kleinen Latex-Säckchen. Der so verpackte Körper war schließlich mit straff gespannten Stricken und Seilen in der Mitte des, einen knapp bemessenen Quader bildenden, Metallgerüstes aufgehängt worden. Es war verständlich, weshalb dem Paketdienst nichts aufgefallen war, schließlich bewegte sich nichts in der Kiste, und zu hören war auch nichts.
Ein entzücktes Seufzen entfloh Pierre, doch als dem zierlichen Jungen vor Angst eine Träne über die Wange rollte, wandelte sich das sofort in Besorgnis um. Sanft wischte er dem Kleinen jene Träne mit dem Daumen von der seidigen Haut.
„Psch, mein kleiner Schatz. Du brauchst keine Angst vor mir zu haben. Ich werde mich gut um dich kümmern. Aber jetzt wollen wir dich erst einmal aus deiner Verpackung befreien, nicht wahr?“ sagte er aufmunternd und sanft. Der kleinere nickte zaghaft und sah aufmerksam dabei zu wie sein Herr schließlich ein Seil nach dem anderen von dem Gerüst löste. Bewegungsunfähig landete er schließlich auf den noch lauwarmen Bodenplatten auf dem Rücken. Umsichtig auf die Unversehrtheit seines Geschenkes achtend manövrierte ihn Pierre zwischen den Stäben heraus.
Auf den bloßen Knien aufgerichtet verzog der Rotschopf dann aber doch noch das Gesicht. Pierre bemerkte es jedoch sofort und hob das handliche Paket hoch. Mit dem Jungen auf die Hüfte gestützt und dem Korb mit den von Jacques versprochenen Utensilien in der freien Hand erhob sich der Hausherr. Er ging zurück zum Tisch, packte den Brief ebenfalls mit in den Korb und ging letztlich in das Haupthaus zurück.

Durch die leeren Gänge und weitläufigen Räume schritt er bis hinauf in den dritten Stock des Anwesens. Sie begegneten dabei keiner einzigen Person – das einfache Personal war klug genug den Herrn des Hauses nicht in seiner Privatsphäre zu stören – und da Pierre nichts dagegen hatte, konnte der Rothaarige sich auch ausgiebig umsehen bei ihrem Weg durch das prunkvolle Haus.
Letztlich stoppte Pierre in einem ebenso kostbar ausgestatteten Schlafgemach. Sein Gepäck legte er kurzerhand auf und neben dem gigantischen Himmelbett ab.
Da Pierre diesen längst vergangenen Prunk und elitären Lebensstil sehr mochte, war alles auf seinem Landsitz danach eingerichtet, gebaut oder angelegt. Dass er sich damit stark vom Leben der Allgemeinheit seiner Zeit unterschied war ihm bewusst, doch er hatte das Geld und genoss es. (Und außerdem besaß er auch noch ein kaum genutztes Stadthaus für die weniger toleranten Geschäftspartner.) Die ständige Anwesenheit von Hightech, Hektik und unaufhaltsamem Fortschritt war ihm einfach zuwider. Er genoss die Abgeschiedenheit seines Heims, da er hier bestimmen konnte in wieweit der Fortschritt Anteil an seinem Leben hatte. Einige Annehmlichkeiten seiner Zeit sprach aber auch er sich nicht ab, doch alles in Maßen, war seine Devise. Das große Bett, zum Beispiel, mit seinem Himmel aus Brokat, passte sich perfekt in den Raum mit der hohen Decke ein, während hinter der lichtdurchlässigen Wandbespannung eine hochintelligente Beleuchtungsanlage versteckt war, die sich selbst regulierte, entsprechend der jeweiligen Situation. Im Moment herrschte ein angenehm weiches Dämmerlicht im Raum. Der gelbliche Schein beleuchtete das Szenario perfekt.
Doch störte auch etwas das vollkommene Bild. Die Stirn runzelnd ging Pierre wieder näher an seinen neuen Besitz heran. Er wollte wissen wie der zierliche Junge im Ganzen aussah, auch wenn die groben Umrisse unter dem Latex bereits viel versprachen.
„Halt jetzt still, kleiner Schatz, es wird gleich etwas unangenehm. Ich nehme dir den ganzen Unrat ab und du kannst danach deine Glieder wieder bewegen. Dadurch wird dein Blut aber wieder stärker zirkulieren und das wird unangenehm krabbeln.“ Aufmerksam sah Pierre in das fein gezeichnete Gesicht. Der Junge wirkte noch etwas verschüchtert durch diese neuen Eindrücke, doch Pierre war guter Dinge, dass sich das mit der Zeit geben würde. Er wusste wie das Leben seines Kleinen bisher ausgesehen haben musste, schließlich war er schon des Öfteren in den Laboren seiner Schwester gewesen. Die erwünschten Gene wurden in Petrischalen zu einem Embryo zusammen gemixt und letztlich in einen großen Glaszylinder umgesetzt. Bis zum Tag ihrer Vollkommenheit verbrachten die 'Babys' seiner Schwester jede Minute über Jahre hinweg in diesen Zylindern, welche gefüllt waren mit einer speziellen Flüssigkeit. Über Schläuche, die direkt in den Körper führten, wurden sie mit den nötigen Nährstoffen versorgt. Durch Züchtung über Generationen hinweg war es gelungen dass nur noch die wichtigsten Eigenschaften bei den Geschöpfen übrig blieben. Ob die späteren Besitzer den Wesen auch noch andere Fähigkeiten beibrachten, waren denen selbst überlassen.
Dass sein Kleiner nur seine Sprache beherrschte und wusste, dass er seinem Herrn mit seinem Körper zu dienen hatte, das hatte Pierre dem Brief Jacques' entnehmen können. Die grundlegenden Kenntnisse eines jeden Lebewesens, wie die Nahrungsaufnahme oder die Körperpflege, gehörten nicht zur Grundausstattung der Geschöpfe, da es für die Besitzer auch andere Mittel und Wege gab ihre Diener am Leben zu erhalten.
Mit gekonnten Handgriffen drehte Pierre den Kleineren auf die Seite und löste zuerst die Bänder zwischen den Knien und Ellenbogen, sowie um Arme und Beine. Wie erwartet ertönte ein unterdrücktes Stöhnen, als der Junge Arme und Beine wieder strecken konnte. Mitleidig betrachtete Pierre das verkrampfte Gesicht. Sorgsam rieb er etwas über die nun wieder lang gestreckten Glieder um den Kreislauf wieder anzukurbeln.
Den Jungen weiter auf den Bauch drehend zog er dort den Reißverschluss des Anzuges nach unten. Die ebenmäßige Haut darunter glänzte vor Schweiß. Pierre lotste den Kleinen zurück auf den Rücken und schließlich in eine sitzende Position am Bettrand. Sich vor den verschüchterten Jungen hockend löste er die Bänder um die schmalen Handgelenke, woraufhin sich die Säckchen abstreifen ließen. Die kleinen Fäuste mit den zarten Fingern stürzten ihn ein weiteres Mal in Verzücken.
„Stell dich hin mein Kleiner, dann kann ich dir auch den Anzug ausziehen.“ wurde der Lockenkopf angewiesen und in die Senkrechte dirigiert. Das Latex lag so eng an, dass man das schwarze Stück Gummi nur durch abstreifen vom Körper herunter bekam. Zum Vorschein kam letztlich ein zierlicher, schlanker Jungen-Körper mit seidiger Haut, einem hellen Teint und getrimmter Körperbehaarung.
Wie verzaubert betrachtete ihn Pierre. Der Junge entsprach so perfekt seinem Typ, als hätte er selbst sich den Lockenkopf aus den Hunderten in Linettes Laboren ausgewählt.
Der Kleine stand erhobenen Hauptes und mit durchgestrecktem Rücken vor seinem Herrn, ließ die Musterung über sich ergehen und schien doch ein bisschen stolz darauf zu sein. Den Blick jedoch hielt er gesenkt.
„Sieh mich an Kleiner, ich möchte deine Augen sehen.“ sagte Pierre in die Stille hinein. Er trat nahe an den kleineren heran, nahm das zarte Gesicht zwischen seine großen Hände und sog den Anblick in sich auf. Diese zarten Lippen …
Seine Finger glitten durch die Locken zu Hinterkopf und lösten dort den Verschluss der Bänder, welche den Knebel sicher im Mund des Jungen hielten. Vorsichtig holte Pierre den roten Kunststoffball zwischen den Zähnen hervor. Er triefte vor Speichel, den der Kleine irgendwann nicht mehr hatte runter schlucken können. Von außen die Kiefer massierend half Pierre ihn die unangenehme Verspannung los zu werden. Verzückt betrachtete er dabei weiterhin das schöne Geschöpf. Seine Hände glitten nach unten, vom Kopf aus über die gesamte Gestalt, wo er auch unterhalb der Rippen einen Verschluss ertastete, der, in die Seite des Jungen eingelassen, durch einen Schlauch direkt in den Magen führte. Da es den Geschöpfen nicht zustand zu speisen wie ihre Herrn und sie auch andere Nährstoffe benötigten, wurden sie so mit den Nährlösungen versorgt.
Als Pierre an den perfekt geformten Pobacken des Jungen angelangte, konnte er auch dazwischen etwas ertasten.
„Ah, dann hat man dir also auch einen Buttplug verpasst, was? Damit während des Transports nichts daneben geht, meinte Linette einmal ...“ sagte Pierre leicht gedankenverloren, während er an den kleineren Körper geschmiegt dastand. Beruhigend fuhr er mit der einen Hand den Rücken auf und ab, während die andere auf den Backen ruhte und diese leicht massierte.
Pierres Blick fokussierte sich wieder und er trat entschlossen einen Schritt zurück. Schließlich wollte er noch heute zu etwas kommen. Er hob den Korb hoch und inspizierte den Inhalt. Ein paar den Gegenstände nahm er an sich.
„Na komm, dann wollen wir uns mal um dich kümmern, bevor wir uns den angenehmen Dingen des Lebens zuwenden.“ sagte er und schob den Jungen vor sich her zu einer Tür, die in sein privates Badezimmer führte. Der Raum war mit hellen Fliesen ausgekleidet und wurde dominiert von einer geräumigen Dusche in der Mitte des Raumes.
Pierre schob den Kleinen dort hinein, zog sich schnell aus und ging hinterher. Die Utensilien für das Folgende legte er auf eine der Ablagen und drehte das Wasser an. Der Tag war anstrengend gewesen, sowohl für ihn als auch für sein Geschenk. Gründlich wusch Pierre ihnen beiden die Spuren des Tages von den Körpern. Der Junge stand nur da und ließ die Hände des Mannes sich bis an seine intimsten Stellen vor-tasten. Von ihm wurde aber auch nichts anderes verlangt und Scham hatte er nicht zu empfinden vor seinem Herrn.
Pierre nutzte die Gelegenheit um seinem Kleinen die ersten Dinge beizubringen. Er zeigte ihm wie man sich selbst reinigte – zumindest an den Stellen, welche mit Shampoo und Duschgel zu erreichen waren. Im Inneren des Jungen für Sauberkeit zu sorgen, das oblag für die nächste Zeit Pierre.
Er wies den Kleinen deshalb an sich näher zum Abfluss zu stellen.
„Wir müssen jetzt nur noch deine Blase und den Darm leeren. Eigentlich ist es dir auch möglich das entsprechende selbst auszuscheiden, aber es wurde dir nicht beigebracht und es gehört zu meinen Aufgaben mich um dich zu kümmern. Außerdem hast du nichts auf der Toilette deines Herrn zu suchen, deshalb machen wir es so. Ich werde dir ab jetzt immer Kot und Urin entfernen, und wenn du ganz dringend musst sagst du mir Bescheid, verstanden?“ Der Kleine nickte und sah ihn aufmerksam an, wartend auf weitere Anweisungen. Er schien seine Scheu abgelegt zu haben, schließlich war ihm bisher noch nichts schlimmes widerfahren durch die Hand seines Herrn, wie der es ihm versprochen hatte.
„Wir beginnen mit deiner Blase. Dazu führe ich dir diesen Schlauch ein.“ Das dünne Röhrchen aus biegsamen und farblosen Kunststoff in der Hand griff Pierre mit der anderen nach dem wohlproportionierten Penis seines Geschenkes. Dank der ausgereiften Zucht waren die Körper der Wesen schon so weit modifiziert, das Gleitmittel unnötig war, um sie nicht unnötig zu verletzen. Der Schmerz war jedoch nicht mit weg-gezüchtet worden. Erträglicher machte das nach wie vor nur die Gewöhnung.
„Das wird jetzt etwas weh tun. Halt still.“ sagte er und begann umgehend den Schlauch in die Harnröhre einzuführen. Trotz der Warnung zuckte der Lockenkopf zusammen. Immer weiter verschwand der Schlauch Stück für Stück in seinem Inneren, drückte unangenehm und löste einen Fluchtreflex aus, doch der Griff seines Herrn um seine Peniswurzel war unnachgiebig. Schließlich kam das fordere Schlauchende an einem Widerstand, der Blase, an und sein Herr musste kurz unterbrechen. Er löste seine Hand von der Wurzel und drückte diese stattdessen ohne Vorwarnung unnachgiebig gegen seine Bachdecke, auf Höhe des traktierten Organs. Vor Schreck und Schmerz stöhnte er auf.
Darauf hatte Pierre nur gewartet. Mit einem Ruck schob er den Schlauch auch noch das letzte Stück voran, hinein in die Blase des Kleinen. Sofort sah man das Ergebnis. In einem gesunden goldgelb plätscherte die Flüssigkeit auf den Boden der Dusche. Es dauerte ein bisschen, dann war es vorbei.
Pierre erregte diese absolute Dominanz, welche er gegenüber dem Kleinen ausüben konnte. Vor dem Gesetzt waren diese Geschöpfe materieller Besitz ihrer jeweiligen Eigentümer und was mit ihnen Geschah lag ganz in der Hand letzterer. Es gab keine Möglichkeit für den Kleinen zu entkommen, denn niemand kümmerte sich um die Geschöpfe, welche er nicht selbst gekauft hatte. Würde Pierre sich nicht mehr um den Kleinen kümmern, würde der verhungern.
Warm rieselte es durch seinen Körper, doch er war beherrscht genug um sichtbare Zeugen seiner Erregung zu unterdrücken – jetzt zumindest noch.
Um auch noch die letzten Reste Urin zu entfernen presste er erneut seine Hand auf den Unterleib, mit der anderen hielt er vom Rücken aus dagegen, und beförderte so noch ein paar Tropfen zu Boden. Als er den Schlauch letztlich wieder vorsichtig entfernte hielt er den Oberarm des sich windenden Lockenkopfes in festem Griff, damit er an Ort und Stelle stehen blieb. Sein Leibeigener stöhnte dabei unterdrückt aber erleichtert ein weiteres Mal. Pierre spülte den Schlauch mit Wasser durch und legte ihn beiseite.
„Dreh dich um, wir müssen jetzt noch den Kot entfernen.“ wies Pierre ihn wieder an. Mit einer Hand spreizte er die Pobacken und zog mit der anderen den Stöpsel aus dem eng zusammen gezogenen Anus des Kleineren, welcher auch an dieser Stelle säuberlich enthaart worden war. Leicht winselnd ließ der das über sich ergehen. Der Buttplug war ungewöhnlich groß für Untrainierte.
Das mit Kot verklebte Glas in der Hand haltend trat Pierre schnell einen Schritt zur Seite, als dem Pfropf ein bräunlicher Schwall folgte. Angeekelt wich er dem aus. Dadurch dass die Geschöpfe nur flüssige Nahrung zugeführt bekamen, waren deren Ausscheidungen leider von der selben Konsistenz.
Das letzte Rinnsal rann dem Jungen am Bein hinunter, der das Ganze irritiert beobachtet hatte. Bisher hatte er das noch nie erlebt, da den Geschöpfen in den Zylindern dünne Absaugschläuche gelegt werden, um zu starke Verschmutzungen der Flüssigkeit zu vermeiden. Bis zum Tag der Vollkommenheit wurde der Schließmuskel immer wieder animiert, durch Injektionen eines Muskelaufbau-Präparates, damit die Geschöpfe schließlich nicht inkontinent waren.
Sich einen zweiten Schlauch greifend, der mit der Duscharmatur verbunden war, dirigierte Pierre den Kleinen wieder näher zu sich.
„Beuge dich etwas vor. Ich führe dir jetzt den Schlauch ein um deinen Darm zu spülen.“ sagte er zu dem Kleinen, der seinem Befehl sofort Folge leistete. Pierre stellte das Wasser an um die Temperatur zu prüfen und um die bräunlichen Spuren abzuwaschen. Auf dem Schlauch befand sich eine abgerundete Spitze, welche ein Einführen erleichterte. Pierre stellte das Wasser wieder ab, und als der Schlauch richtig saß drehte er den Hahn wieder auf und ließ das lauwarme Wasser langsam den Darm füllen.
Der Lockenkopf stand leicht gekrümmt da, während der Schlauch in seinem Hintern dafür sorgte dass sich seine Bauchdecke immer weiter nach außen wölbte. Sein Herr stand hinter ihm, hielt mit der einen Hand den Schlauch in Position, mit der anderen Hand prüfte er den 'Füllstand'.
Pierres Hand ruhte auf dem immer runder werdenden Bauch, befühlte die warme Textur und hielt den immer unruhiger zappelnden Jungen an Ort und Stelle. Als der Kleine schon laut stöhnte vor Schmerz drehte er den Wasserhahn wieder zu. Er griff sich mit der einen Hand den inzwischen abgespülten Buttplug und tauschte mit einer schnellen Bewegung den Schlauch gegen den Glaspfropf aus. Das Wasser was dabei über seine Hand spritzte wusch er umgehend ab.
Der Kleine sackte zu Boden und wand sich, wagte es aber nicht den Plug heraus zu ziehen. Pierre sah dem zu, wartend dass das Wasser innerhalb von fünf Minuten seine volle Wirkung entfalten konnte. Als die vorbei waren fordert er ihn auf wieder aufzustehen. Er zog das Glas heraus und ein Wasserstrahl zischte heraus. Ruhig betrachtete er das und setzte schließlich zum zweiten Mal den Schlauch an. Als der Rotschopf das spürte zuckte sein Kopf erschrocken herum.
„Bitte nicht …!“ flehte er, doch Pierre wehrte ab, auch wenn sich Mitleid in ihm regte.
„Es tut mir leid mein Kleiner, doch es muss sein. Das Wasser war noch nicht ganz klar. Sei lieb und halte still, sonst muss ich dich leider bestrafen.“ sagte Pierre und strich sanft eine weitere Träne von der weichen Wange.
Der Kleine nickte letztlich und ließ diese Tortur noch weitere drei Male über sich ergehen. Immer wieder wurde sein Darm vollgefüllt, bis er glaubte zu zerreißen, dann wurde das Glasteil in ihn geschoben und das Wasser rumorte eine gefühlte Ewigkeit lang in seinem Bauch, dabei den Kot in seinem Inneren lösend. Dann schoss dass Wasser durch seinen Hinterausgang nach draußen, ließ ihn sich fühlen wie einen leeren Wasserschlauch, nur um Sekunden später wieder schmerzhaft mit Wasser vollgepumpt zu werden. Schließlich war Pierre zufrieden und legte auch diesen Schlauch zur Seite.
„So, jetzt sind wir endlich fertig. Deinen Hunger können wir auch drüben im Schlafzimmer stillen.“ sagte er und spülte die letzten Reste von ihnen ab. Die verwendeten Utensilien blieben auf der Ablage liegen während Pierre den Kleinen wieder aus der Dusche heraus schob, zurück in sein Schlafgemach. Sie hinterließen eine nasse Spur.
Der Korb stand noch immer neben dem Bett. Sein Geschenk auf eben jenes dirigierend durchsuchte Pierre den Korb und legte letztlich drei große Spritzen ohne Nadeln auf seinem Nachtisch ab. Jede einzelne fasste einen halben Liter und drei zusammen bildeten ein reichhaltige Portion Nahrung.
„Halte jetzt noch einmal still. Wir wollen ja nicht dass etwas davon daneben läuft.“ sagte Pierre und zückte die erste der Spritzen. Der Kunststoffverschluss war in die rechte Seite des Jungen eingelassen und dort gut mit dem Fleisch verwachsen. Pierre schraubte die Abdeckung ab und setzte die erste Spritze an. Schnell war der Inhalt im Kleineren verschwunden. Auch die zweite und die Hälfte der dritten nahm er problemlos auf. Doch dann begann er zu würgen. Pierre presste dennoch den letzten Rest mit hinein, obwohl der Kleine sich versuchte ernsthaft zur Wehr zu setzten. Den Deckel wieder drauf schraubend drückte Pierre den Kleinen zurück auf die weiche Matratze und massierte sanft den verkrampften Bauch. Der Magen war so voll, dass sein Körper direkt die Notbremse zog und durch den Würgereflex Abhilfe schaffen wollte. Wie Pierre bemerkte brachte das aber zum Glück nichts. Ein angezüchtetes Ventil in der Speiseröhre und ein eingesetztes zwischen Magen und Schlauch verhinderte das irgendetwas den Magen wieder verlassen konnte. Aus Erfahrungsberichten von Bekannten wusste er, dass sich die Leibeigenen mit der Zeit auch daran gewöhnten, schließlich dehnte auch der Magen sich irgendwann.
Beruhigend streichelte und massierte Pierre den kleineren immer weiter, bis die Zuckungen letztlich komplett aufhörten und der Kleine nur noch mit Tränen im Gesicht und starrem Blick auf dem Bett lag. Pierre wurde das Herz bei diesem Anblick schwer. Er beugte sich weiter vor und tupfte sanft eine Träne nach der anderen mit seinen Lippen weg.
„Psch, mein Kleiner, psch. Weine nicht. Ich weis, es tut weh, aber es muss sein und du wirst dich auch daran gewöhnen. Ich kann doch nicht zulassen dass mein kleiner Schatz verhungert, hm?“ sagte er leise und sah dabei liebevoll in die grünlichen Augen, welche noch immer ganz starr an den Himmel des Bettes gerichtet waren. Seufzend strich er über die weiche Wange und senkte dann erneut seinen Kopf zu dem des anderen hinab. Ganz zart ließ er sich ihre Lippen berühren. Immer wieder beschenkte er den Kleinen mit zuckersüßen Schmetterlingsküssen, während der sich langsam entspannte. Der Schmerz wich aus seinem Gesicht, die Muskeln am ganzen Körper wurden lockerer und letztlich begann er sogar seinen Lippen gegen die seines Herrn zu bewegen. Erfreut bemerkte der es und vertiefte den Kuss. Auch seine Erregung erwachte allmählich wieder. Erkundend leckte er über die vollen Lippen, denen ein Seufzen entwich. Geschmeidig schmiegte sich der zierliche Körper an den größeren. Begehrlich glitten Pierres Hände über den unter ihm liegenden. Seine Zunge tastete sich ebenfalls weiter vor und erkundete neugierig die fremde Höhle.
Leidenschaftlicher wurde ihr Kuss, erregter seine Bewegungen. Auch auf den Kleinen schien der Funke überzuspringen. In dessen Lenden kribbelte es und ihm wurde immer wärmer. Als sich etwas in seinem Schritt regte hörte er erschrocken auf sich zu bewegen und sah erstaunt zu seinem Herrn auf. Der lachte leicht und streichelte ihn wieder beruhigend.
„Nur keine Angst, mein Kleiner. Das ist völlig normal. Was du spürst ist körperliche Erregung. Komm, lass uns weiter auf das Bett rutschen, dann zeige ich dir noch mehr davon.“ erklärte der Hausherr und entfernte sich etwas um das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Er legte sich in die Mitte des riesigen Bettes und deutete dem Lockenkopf neben ihn zu kommen. Als er lag begann Pierre wieder den Kleineren zu streicheln und zu küssen.
„Das was gerade mit deinem Körper passiert, geschieht mit jedem Mann wenn er sexuell erregt ist. Es gehört mit zu den wunderbarsten Gefühlen die man erleben kann und endet meist mit einem Orgasmus.“ erklärte er und küsste sich eine Spur über den Oberkörper nach unten. Der Kleine wand sich verzückt. „Es gibt verschiedene Techniken um so Spaß zu haben. Ich zeige dir jetzt eine, die nennt sich Oralverkehr, da dabei mit dem Mund gearbeitet wird. Anschließend darfst du es auch bei mir ausprobieren.“ während er das sagte war er immer weiter nach unten gerutscht, hatte die Brust und den flachen Bach passiert, war etwas am Bauchnabel verweilt um dann der dünnen Spur aus rotem Haar zum gänzlich enthaarten Intimbereich zu folgen.
Der Kleine stöhnte überwältigt auf als Pierre einen Kuss auf die hoch aufgerichtete Spitze des eleganten Gliedes setzte. Erste Tröpfchen glänzten bereits auf der entblößten Kuppe. Tief tauchte Pierre hinab, sog den Duft ein und leckte dann von den Hoden über die Unterseite des Schaftes zurück bis zur Spitze. Träge umfuhr er mit der Zungenspitze den Rand des Kopfes. Unter seinen Fingern zuckte es schon verdächtig, der Kleine stöhnte und keuchte auch schon völlig enthemmt. Da er aber dem Jungen noch etwas ganz bestimmtes zeigen wollte streckte er nun den Arm nach dem Korb aus und angelte sich ein weiteres kleines Spielzeug heraus. Damit bewaffnet näherte er sich wieder dem Kleinen. Aufmerksam das Gesicht mit den geschlossenen Augen betrachtend senkte er seine Hand hinab. Er hielt einen im Umfang verstellbaren Ring in der Hand. Ohne dass der Lockenkopf etwas davon mitbekam schob er diesem bis zur Peniswurzel. Im selben Augenblick wie er seinen Mund über die Erektion stülpte zog er auch den Ring zu. Schreiend fuhr der kleinere nach oben. Seine Hoden hatten sich schon ganz nah an den Körper gezogen und waren bereit ihre Ladung ins Freie zu schießen, was jedoch effektiv von besagtem Ring verhindert wurde. Die Augen geschockt aufgerissen sah der Kleine auf seine Körpermitte.
„Das ist als erste Lektion in diesem Gebiet gedacht. Mein körperliches Wohl hat immer Vorrang. Wann und ob du Erlösung erhältst bestimme ich.
Komm, du darfst gleich einmal ausprobieren was ich dir gerade gezeigt habe. Wenn du deine Sache gut machst erlöse ich auch dich.“ sagte Pierre. Seine Worte drangen nur schwer bis zu dem Kleinen durch. In seinem Kopf herrschte ein Nebel, der ihm das Denken schwer machte und scheinbar von seinem heiß pochenden und zuckenden Penis herzurühren schien. Sein Herr rollte sich zurück auf den Rücken und sah ihn auffordernd an. Schluckend rutschte er hinterher, jedoch mit dem festen Vorsatz seinen Herrn völlig zufrieden zu stellen.
Pierre entfloh ein entspanntes Seufzen als sich der zarte Mund näher an seine erregte Mitte heranschob. Es war ein sehr erfolgreicher Tag gewesen, aus dem sich ein perfektes Ende entwickelt hatte. Jacques hatte sich seinen besten Dank verdient. Die zehn Jahre ohne Geschenk hatte er mehr als wieder gut gemacht.
Und das Beste an diesen Geschöpfen war, dass er vermutlich noch jahrelang seinen Spaß an dem Kleinen haben würde. Die Geschöpfe alterten schließlich nicht und starben, nur wenn ihr Herr es zuließ, mit dem selben Aussehen welches sie am Tag ihrer Vollkommenheit erhalten hatten.
 

Bewertung

Votes with an average with

Kommentare

Mir hat die Story vom Thema ganz gut gefallen, allerdings hätte ich mir sehr gewünscht, wenn etwas mehr BDSM im Vordergund stehen würde und nicht dieses softe, verständnisvolle.

Herr Ka 

In reply to by herrka

Hallo Herr Ka,

danke für deine Meinung und das Lob. Dass es in allen Punkten nicht deinen Geschmack getroffen hat tut mir leid, aber es ist ja alles Geschmackssache, nicht wahr? War auch mein erster Versuch in diese Richtung etwas zu schreiben.

Bei der Geschichte ging es mir aber auch eher um die Beziehung zwischen Pierre und seinem Kleinen, weniger um seinen Spaß bei der ganzen Angelegenheit.

Hoffe man ließt sich mal wieder,

Kalanchoe

Hallo Kalanchoe,

ich möchte dir danken, deine Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich würde mich freuen bald mehr von dir zu Lesen.

Mir gefallen deine Details, nicht das rein körperliche sondern das auch mal das miteinander beleuchtet wird..das seelische.

in hoffnung auf mehr und mit freundlichen grüssen

 

Seelenfeuer

...,auch nicht auf dieser Seite, muss es hart zur Sache gehen um eine sehr gute Geschichte zu sein, wie diese beweist.

Ausgefallene Fantasien sehr detailliert beschrieben, sprachlich schön zu lesen. Der Titel hat mich gelockt und da ich nicht enttäuscht wurde, lass sechs wohlverdiente Sterne da.

Allerdings, mal so ganz nebenbei bemerkt, finde ich das beschriebene Geschenk echt gruselig.

 

bell