Geboren um zu dienen 4

 

4. Des Wandern ist des Sklaven`s frust

 

Ich ging die Treppe runter, gut das es nur eine Etage war, denn die Absätze machten echt krach. Ich atmete tief durch und verließ das Haus.

 

Mit schnellem Schritt, was man eben so nennt, wenn man glaubt, dass man das eben mal schnell macht, ging ich am Haus vorbei und hoffte inständig, niemanden zu treffen. Mein Glück war wohl gut, zumindest bis zur Strasse.

 

Ein Scheinwerfer tauchte auf, fuhr vorbei und verschwand. Puls gleich 200.

Meinen vermeidlichen sicheren Gang setzte ich fort. Der Weg bis zur Tankstelle war teils schlecht beleuchtet, stellenweise aber auch so gut, dass man sehr weit gucken konnte.

 

Mich trennten noch etliche Meter vom 1. Hindernis. Der Bahnhof. Da ich nicht genau wusste, wie spät es nun war, konnte ich Gefahr laufen, gesehen zu werden. Am Gleis 1 fährt ein die S-Bahn und ich fing an zu grübeln. Umdrehen, schneller werden oder gar in Luft auflösen? Die S-Bahn tauchte Sekunden später im Bahnhof auf, die Türen gingen stellenweise auf und Leute stiegen aus. Von meinem Outfit konnte man ja sagen, ne Nutte geht zur Arbeit, kommt von der Arbeit oder eine Schlampe will spaß haben.

 

Ein Paar verteilten sich vor dem Bahnhof und verschwanden in unterschiedliche Richtungen. Grob gepeilt kamen mir 4 – 7 Personen auf mich zu. 1 Paar, und einzelne Frauen sowie und Männer. Eine Frau erreichte mich als er erstes und sah mich an. Teils erstaunt, mitleidig wohl kaum und ein freches Lächeln huschte über die Lippen. Das Pärchen, wobei er wohl etwas angetrunken war kamen dann fast parallel mit dem anderen Mann auf ich zu. Der Mann huschte nur vorbei ohne dabei aufzusehen.

 

Das Pärchen hingegen hatte schon wegen dem Alkoholkonsum des Mannes Probleme flott zu gehen. Der Kerl und auch sie sahen mich an. Sie hatte ein lächeln übrig, was mehr gequält rüberkam. Wenige Schritte waren es noch und ich hoffte ungestört vorbei zu kommen, als er unvermittelt stehen blieb und mich anstarrte.

 

Geile schlampe murmelte er und sie hatte Mühe, ihn auf den Beinen zu halten. Das kam mir irgendwie bekannt vor. Was sagen konnte und wollte ich nicht und sah eben zu, das ich an den beiden vorbei kam. Dass ich beide vom Sehen kannte machte es nicht leichter und es würde bestimmt noch dazu kommen, das man sich nochmal sah, was dann aber hoffentlich zu keiner Aussprache kommen würde.

 

Ich verlangsamte meinen Gang, da die einzelne Frau und die beiden Männer das Pärchen überholten und ich somit nicht vorbeikam, ohne Stress zu machen. Die Frau und die beiden Männer huschten nacheinander an dem Pärchen und dann an mir vorbei. Riskierten einen Blick und machten keine Anstalten mich zu belästigen.

 

Das Pärchen machte mir stress. Er taumelte auf mich zu und sie konnte ihn kaum halten. Er wollte mich unbedingt an Grabschen. Ihr lächeln, wenn gleich auch etwas gequält weichte einem fiesen Blick. Mach dich fort du Schwein sagte sie. Antworten ging nicht und wollte ich auch nicht, denn dann hätte sie gewusst, dass ich ein Mann bin, wenn sie es nicht längst wußte.

 

Er glaubte wohl, dass ich eine geile Schlampe bin und nur auf ihn gewartet hatte. Wenn der wüßte grinste ich in mich hinein. Ich wehrte seine Griffe mit Leichtigkeit ab und sah zu, dass ich davon kam. Sie schaute mir direkt ins Gesicht. Dass das noch ungeahnte Folgen haben könnte, hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht gedacht.

 

Er rief noch irgendwas hinterher was ich aber nicht für voll nahm und sah zu, das ich hier weg kam.

 

Wohin die anderen aus dem Zug hin waren, konnte ich leider nicht sehen, was mich aber nicht störte. Den Bahnhof, das Knackstück hatte ich quasi rechts liegen gelassen und die Straßen wurden dunkler. Mit jedem Gang, mit jedem Schritt den ich tat wurde mein gang sicherer und dieses weibliche machte mir Zusehens immer mehr spaß. Bei jedem Schritt wippte nun mein Busen, was ich an den Frauen immer so liebte. Es war dieser spezielle Gang den das ganze ausmachte.

 

Gleichmäßiger schritt und schönes gleichmäßiges wippen der Brüste, wenn gleich es keine echten waren machte es mir spaß. Das konnte man in der Wohnung nicht üben und insgeheim war ich meiner Frau, meiner Herrin nun echt dankbar darüber.

Dass das nun sich so entwickelte war zwar nicht geplant gewesen, sich selbst so ins Abseits zu stoßen, aber ändern konnte ich es derzeit nicht.

 

Allerlei Gedanken huschten mir durch den Kopf. Viele Fragen mit offenem Ende lagen nun vor mir

 

Wie voll mochte es wohl bei der Tankstelle sein,

Wer war an der Kasse,

Wie viele waren noch im Verkaufsraum,

Wie gut besucht waren die Zapfsäulen?

 

Ich hatte ja glücklicher Weise kein Zeitlimit und konnte somit auch bummeln, andererseits musste ich aber auch daran denken,  wenn ich zu lange Zeit verbrauchen würde, welche Strafe würde mich dann ereilen.

 

Ich verstand es jetzt auch, wenn meine Frau sich damals immer darüber beschwerte, mit solchen Schuhen, in meinem Fall mit solchen Stiefeln und den Absätzen, das die Beine anfingen zu schmerzen, wenn man es nicht gewöhnt war. Von Gewöhnung war ich Meilenweit entfernt. In der Wohnung zum Kühlschrank, am Herd stehen oder die Wohnung putzen, mehr tat ich in diesem Outfit ja nicht

 

In weiter Ferne tauchte langsam die Tankstelle auf. Da die Tankstelle an einer Bundestrasse lag, war sie auch entsprechend 24 Stunden offen und entsprechend auch reger Verkehr an den Säulen.

 

Die vorbeifahrenden Autos konnten mich nicht sehen, oder wenn sie es taten, waren sie zu schnell vorbei und somit kein Problem für mich.

Ich genoss es richtig mich so zu zeigen. Geschätzte 10 Minuten brauchte ich noch um die Tankstelle zu erreichen. Meine Fragen sausten mir durch den Kopf, welche Antworten wollte und konnte ich geben, sollte ich Überhaupt reden? Immerhin hatte ich ja den Knebel im Mund und somit Sprechpause. Mein erhoffter Vorteil war oder sollte es sein, das ich einfach rein marschierte, den Wein und die Knabbersachen nahm, bezahlte und wieder verschwand. Das war mein perfekter Plan.

 

Im Volksmund heißt es, Pläne sind zum Durchkreuzen da. Meine Zeit war eine gefühlte Ewigkeit als ich die Tankstelle erreichte. Abseits blieb ich stehen und schaute mir das treiben an. 1 Zapfsäule war besetzt und der Mann im Kassenhaus verschwunden zum bezahlen. Sonst war weit und breit nichts zu sehen.

 

Der Mann kam raus, stieg in sein Auto und verschwand. In den Verkaufsraum konnte ich nur bedingt einsehen. Jetzt en Plan aller Pläne und los. Ein Motorengeräusch lies mich verharren und der Wagen parkte an der Zapfsäule. Glück gehabt. Aber ewig darauf hoffen war aussichtslos.

 

Der Typ tankte den Wagen und die Beifahrerin stieg. Ihr schneller Gang zum Kassenhäuschen machte deutlich, was sie wollte, den Kloschlüssel. 2 – 3 Autos fuhren vorbei. Als auch das Pärchen sind dann auf den Weg machte und augenscheinlich keiner mehr da war faste ich mir ans Herz und ging los.

 

5. Die Tankstelle.

 

Hell Erleuchtet nach dem Motto, was kostet die Nacht betrat ich den Verkaufsraum und steuert zielstrebig die Knabberartikel an. 2 Tüten Flips und 1 Tüte Chips….

Bam, da war mein Problem. Chips alle. Alle Faktoren hatte ich versucht zu berücksichtigen, aber das die Ware alle war, das hatte ich nicht eingeplant.

 

Guter Rat war nun teuer. Kann ich ihnen helfen lies mich herumfahren und die Flips zu Boden sausen lassen. Ich starrte in 2 Grünblaue Augen….Freundlich und nett wurde die Frage wiederholt. Kann ich Ihnen helfen, dieser weiblich gutklingende Satz nahm mir aus irgendeinem Grund die Angst. Ich realisierte, dass ich einer Frau gegenüberstand. Die Kassiererin, die ich bis dato nicht für voll genommen hatte, sah mich an. Reden konnte ich nicht und zeigte nur auf das leere Fach Chips.

 

Dieses Lächeln, als wäre es total normal, das ein Mann, sie hatte mich längst als Frau durchschaut und gewusst, da sich nen Kerl war, das man um diese Zeit mal eben so einkaufen geht.

 

Ich bückte mich nach den Flips und hob sie auf. Dabei sah ich mir ihren Körper genau an. Vielleicht hier und da ein paar Gramm zu viel, aber das ganze Erscheinungsbild, was mir hier geboten wurde, gefiel mir.

 

Ich vergaß alles um mich herum. Nehmen sie doch Chipsletten sagte die Verkäuferin und zeigte auf 2 Fächer weiter stehende Chipssorten. Ich murmelte ein Danke und zeigte, dass ich 3 haben wollte. Die Kassiererin nahm die 3 Chipsletten mit zur Kasse. Ich schaute ihr hinterher. Einen sehr wohlgeformten Arsch hatte sie und wusste auch, wie man den in Scene setzte.

 

Ich bog schnell beim Wein ab und suchte Fix 2 Flaschen lieblichen Wein. Bis jetzt hatte alles gut geklappt. An der Kasse stehend erschreckte mich der Blitz der Kassiererin dermaßen, dass mir fast die Flachen aus der Hand gefallen wären.

 

Dieses liebevolle Lächeln, als wäre alles normal machte mir nun zusehens Angst.

Ich bezahlte und stellte erschreckend fest, keine Tüte mitgenommen.

 

Die Kassiererin sah mich an und wußte, ahnte wohl, was mich bedrückte und grinste ganz breit. Brauchen Es eine Tüte fragte sie mich und ich nickte nur. Einen Moment sagte sie und verschwand. Hatte sie eben „Es“ gesagt, oder hatte ich mich verhört.

 

Mir war klar, dass meine Tarnung sehr Oberflächlich war und entsprechend auch durchschaubar, aber das ich als „Es“ bezeichnet wurde, passte mir gar nicht.

 

Der Wahnsinn nahm seinen Lauf, als der Wagen draußen vor fuhr. An der Kasse stehend und wartend sah ich etwas ängstlich zum Wagen. Eine Frau stieg aus und kam Zielstrebig ins Kassenhäuschen.

 

Die Frau sah wirklich sehr elegant aus. Die Kassiererin kam zurück und gab mir die Tüte. Ihren Blick mit dem sie mich musterte durchdrang mich wie eine Glasscheibe.

 

Die Frau die reingekommen war hatte ich aus den Augen verloren. Ich nahm die Tüte, drehte mich etwas zur Seite um sie aufzuschütteln und stand direkt vor der Frau die mich verwundert ansah. Völlig irritiert drehte ich mich zur Kassiererin zurück und packte meine Sachen ein. Meine Handfesseln, die bis dato dezent noch durch die Bluse verdeckt waren, erstrahlten nun durch diese Aktion in voller Pracht. Das Halsband war zwar nicht zu übersehen, genauso wenig wie der Knebel, aber das konnte man nur von vorne sehen.

 

Dass ich mal einen Sklaven beim Einkaufen sehe würde, hätte ich nicht gedacht sagte die neben mir stehende Frau und die Kassiererin grinste noch breiter. Das Outfit vom Ihm, oder „Es“ ist schon sehr geil gemacht sagte die Kassiererin betonend.

 

Das hat er nicht selbst gemacht sagte die Frau. Der steht unter einer Herrin, Herrn oder einem Paar sagte die Frau. Ich nahm die Tüte und wollte mich zum Gehen wegdrehen als mich die Frau am Arm anfasste.

 

Ich kenn dich doch sagte sie mit einem sehr lächelnden Ton in der Stimme. Ihr fester Griff, hinderte mich daran. Sie drehte mich zu ihr und sah mich an.. Klar kenn ich dich, Ihr freudiges Grinsen übertraf alles. Mir viel nicht nein, woher ich sie kannte, aber die Lösung folgte sogleich.

 

Die Kassiererin sah und hörte genau zu. Du kennst mich nicht mehr richtig fragte die Frau und ich nickte ein nein. Just in dem Moment kam auch noch die Begleitung herein. Ebenfalls eine Frau. Schau mal wer hier ist sagte die, und ich wusste immer noch nicht wer sie war.

 

Woran sie mich erkannt haben soll, war mir schleierhaft. Beide Frauen standen nun vor mir und die Lösung kam. Darf ich vorstellen, das ist meine Liebschaft von damals. Ich grübelte und zerhämmerte mir den Kopf. Reden ging nicht und ich wollte es jetzt erst recht nicht.

 

Beide Frauen musterten mich von oben bis unten und dann viel es mir ein. Ja ich kannte sie, aber das war mehr als 5 Jahre her und ich hatte jetzt eine Verkleidung. Woran hatte sie mich erkannt. Ich hatte damals  was mit ihm sagte sie, das ist gute 5 Jahre her. Damals hatte er auch schon diese Macke. Die Perücke, das Gesicht und seine Augen haben mich daran erinnert.

 

Ist ja cool freute sie sich und ich stand wie ein Depp da. Mein zu Boden gesenkter Blick schrieb ganze Bände. Ich löste mich aus dem Griff und verließ das Kassenhäuschen. Beide Frauen lachten ich war raus..

 

Kaum das ich die Tankstelle verlassen hatte, der leichte Schutz der Dunkelheit mich umhüllte versuchte ich das ganze nun zu verarbeiten. Sie wusste nicht, wo ich wohnte, damalige Bilder dürfte sie nicht haben und somit hatte ich das vermeidliche Problem nicht.

 

Ich ging, so schnell es auch möglich war nach Hause.  Der Rückweg war nach meinem Geschmack. Vorbeifahrende Autos die kamen und gingen und sonst, Frieden…

 

Die letzten 50 Meter zum Haus machten die Sache noch mal spannend. Im Treppenhaus war Licht an, Entweder ging wer, oder es Kam gerade wer rein.

 

Ich verweilte kurz und sah zu, wie das Licht nach gewisser Zeit erlosch. Jetzt oder nie dachte ich und sah zu, das ich schnell zur Tür kam, Tara, Aufschließen?

WOMIT, verdammt…. Ich klingelte. Was anderes viel mir nicht ein.

 

Minuten des Bangens verstrichen. Nichts. Ich klingelte wieder und wartete. Nichts. Wenn die nun schlafen dann bin ich erledigt dachte ich mir. Wusch, Licht an im Treppenhaus und ich stand im Lichtkegel. Kerstin`s stimme erklang aus der Sprechanlage.

Süß Säuselnd, wer ist da kam es mir entgegen.  Ich beugte mich vor und grunzte, versuchte mich bemerkbar zu machen. Hallo, wer ist denn da. Das musste auch die Nachbarschaft schon gehört haben. Wieder versuchte ich mich zu äußern. Ich wusste, dass sie es wusste wer an der Tür war, aber dies Genugtuung machte mich Rasend.

 

Sklave Dave. Fast schon gut gebrüllt dachte ich mir und der Summer gab die Tür frei.

In Schnellster Manier flog ich fast die Treppe rauf. Die Tür war zu. Ich klingelte und wartete. Marianne machte die Tür auf und ich durfte eintreten..

 

Marianne schloss die Tür, ich Marschierte direkt in die Küche wo ich sogleich den Wein als erstes öffnete. Kleine Schalen für die Flips und Chips zauberte ich hervor,

 

Ich drapierte alles auf einem Tablett und machte m ich auf ins Schlafzimmer. Dezentes klopfen an der Tür. Komm rein Sklave Dave sagte Thomas.

 

Ich betrat das Zimmer und stellte mich ans Fußende hin. Meine Herrin lag  eng angekuschelt an Thomas und Kerstin nebst Marianne vergnügten sich am Schwanz von Thomas. Wie Potent musste der sein, oder hat er Viagra eingeworfen. Es war schon sehr beeindrucken, das Thomas seine Potenz voll ausspielte. Dagegen war ich ja nichts.

 

Das Zeichen, den Wein zu servieren war eindeutig, was ich auch tat.

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Kommentare

Ich nehme an, das ist nicht als Parodie gemeint? Als solche fänd ich's nämlich lustig.

In reply to by BonSado

Sei gegrüßt.

 

eine gewisse ironie kann oder konnte ich mir dabei nicht verkneifen... denn ein funken wahrheit ist auch dabei...

Denn manchmal ist es ja so, das die sklaven losgeschickt werden, sie selbst auch an den schlüssel denken soll´n und diesen dann prompt wegen der aufregung vergessen...