Gentlemen 5

 

Y drehte den Saft ab und begann sofort damit, die Drähte und den Knebel zu entfernen, meine Shorts hochzuziehen und die Karabiner an den Füßen zu lösen. Mit den Händen wartete sie, bis ich wieder halbwegs bei Sinnen war, dann befreite sie mich ganz. Ich wollte nur, dass das aufhörte und nicht mehr wiederkam. Ich konnte mich ohnehin kaum halten und fiel instinktiv vor ihr auf den Boden, umarmte und küsste ihre Stiefel, als könnte ich damit zugleich meine liebe Freundin Y festhalten und der irren Dom, zu der sie mutiert war, geben, was sie brauchte. Hallo, Y, dringe ich zu Dir durch? Mehr als immer wieder "bitte" konnte ich nicht stammeln. Ich wußte nicht, ob sie mich hören konnte, oder ob die Borg ihren Geist in Isolationshaft hielten. Ich glaube aber, sie war ganz anwesend, spürte auch, dass ich beide meinte, und genoss genau das: beides zu sein, Frau und Monster.

Sie hatte an diesem Vormittag ganz schön abgeräumt. Erstens hatte sie mich, der ich gestern erst begriffen hatte, dass ich meiner Angebeteten weit konkreter gehörte, als mir das vorher klar war, des letzten Refugiums beraubt, des hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein, und mich damit im Handstreich unterworfen. Check. Zweitens hatte sie ihrem Schatz auf ziemlich hinterhältige Art klar gemacht, wie froh er sein darf, dass sie ihn liebt, weil sie sich auch woanders bedienen könnte, und ihn dadurch noch viel, viel abhängiger gemacht. Check. Schließlich hatte sie ihren Machtbereich erstmals auf einen anderen als ihren Kerl ausgedehnt. Zwar konnten Damen auch bei der Arbeit ihre Kollegen gängeln, demütigen und mit leichter Züchtigung erziehen, was sie ganz fraglos bis an die Grenzen tat, aber das blieb doch nur ein harmloses Amüsement im Vergleich zu dem, was sie hier gerade abgezogen hatte. Macht war das Stichwort, sie korrumpierte, wollte genutzt werden und sich ausdehnen, wie die Macht des Ringes. Check.

Sie zog mich an den Haaren auf die Knie, drückte mich wieder leicht an sich, so dass meine Nasenspitze eben die Stelle spürte, wo ihre Haut sich teilte, für mich die aller erotischste Stelle überhaupt, die Stelle, wo es passiert, dass sich aus einem im Prinzip soweit noch normalen menschlichen Körper, und damit meine ich einen männlichen, denn einen anderen kann ich nicht begreifen, diese unerhöhrte Weiblichkeit ausformte. Ohne auf mein Betteln irgendwie einzugehen - sie wußte, wir hatten verstanden - erlöste sie mich mit der nächsten Ansage, laut und deutlich auch für ihren Liebsten.

"Ich muss sagen, Gentlemen, ihr seid ein dream team, ihr seid gebucht! Wer braucht da noch die Chippendales." (Die inzwischen ein Milliardenkonzern mit hunderten von Trupps waren.) "Eigentlich bin ich so zufrieden, dass ich euch einfach frei geben möchte, aber es wäre unfair, euch um die verdiente Belohnung zu bringen." Noch ein Bonus? Verzweifelt schlang ich meine Arme um ihre Schenkel und küsste die entscheidende Stelle, um der Dom from outer space durch Unterwürfigkeit zu gefallen oder um an die Frau zu appellieren, ich weiß es nicht. Sie ließ mich gewähren. "Aber du hier, mein hübscher Geilist, hast dir bestimmt ausgemalt, dass heute auch noch irgendwas mit Sex läuft, nicht wahr?" Das stimmte so nicht! "Ihr seid doch alle gleich." Stimmte vielleicht, klang aber etwas gespielt. "Überraschung: genau so ist es!" Ich glaubte zu sehen, dass mein Freund ebenso zusammenzuckte wie ich. Men can't be raped stimmte nur zur Hälfte. Nur mit Gewalt ging es nicht, wo aber ein gewisses Maß an Kontrolle nicht schon allein die natürlichen Mechanismen ausschaltete, war es durchaus möglich, damit gegen den eigentlichen Willen des Herren zum Vollzug zu kommen. Mein eigentlicher Wille sagte klar nein.

"Sei ein Schatz, mach bitte deinen Freund los und leg ihn auf die Streckbank. Ach ja, und nimm ihm den blöden Dildo aus der Fresse, die brauch' ich nämlich." Verdattert folgte ich der Aufforderung, letzteres zuerst, und während ich ihn, mit immer noch verbundenen Augen, stützend zur Schlachtbank führte, murmelte er "passt schon, Alter" und klopfte er mir jovial die Schulter, was immer noch ziemlich aua war. Ich musste ihm nicht auf das Gerät helfen, er kannte das blind. "Na mit anschnallen, s'il vous plaît!" Ohne Protest ließ er das geschehen. "Und strecken!" Ich drehte ganz langsam und vorsichtig am Rad, bis er "das reicht, du Idiot" zischte. Ihr schien es recht zu sein. "Komm her!" Y stand nun bei dem Inquisitionshocker mit der Pyramide. Um das erneut drohende Unglück abzuwenden, erschien es mir opportun, sie nochmals meiner Unterwürfigkeit zu versichern und dazu auf Knien zu ihr zu rutschen, was auf dem feinpolierten Granit bis auf die Fugen nicht so schlimm war. Glücklich über ihren durchschlagenden Erfolg lachte sie "ach wie artig du bist. Allerliebst! Aber, nein, du sollst es doch genießen! Stell dich auf!" An dem Riemen, der meinen Kopf mit meinen Bällen verband, als hätte ich dazwischen noch eine direkte Leitung nötig gehabt, zog sie mich zu dem Tischchen. "Sitten, als je blieft!" Eine echte Europäerin. Ich setzte mich, und mehr symbolisch klinkte sie die Karabiner meiner Manschetten in die an der Stuhllehne angebrachten Ringe. "¡Disfrute!"

Damit zog sie ihre Stiefel wieder an, schnallte daran Sporen mit einem Sternrädchen am Ende, die sie in der Kommode fand, und schritt damit wie in einem Sergio-Leone-Western langsam und klingelnd zum showdown auf ihr Opfer zu. Sie nahm ihm endlich den quälenden Gürtel ab, und bei der Latte, die daraufhin aufploppte, konnte ich nicht anders, als an Obelix zu denken. "Ist das nicht erstaunlich?" - "Ich hab' noch nie eine Eiche wachsen gesehen, ich weiß also nicht, wie schnell sie sonst wachsen." Welch tiefe Wahrheit!

Wieviel Saft die beiden nun verspritzten, will niemand so genau wissen. Sie ritt ihm erst den Mund, dann endlich seinen Pfahl, was seiner Rückseite kaum gut tun konnte, ab und zu die Sporen in ihn drückend; beide brüllten dabei fürchterlich, und rührten mich. Beim Orgasmus kann man wunderschön aussehen, oder völlig dämlich, oder beides. It's a strange and beautiful world dachte ich an Roberto Benigni in einem alten Jarmusch-Film. Manchmal ist Deutsch gar nicht so schlecht: in wunderbar, wunderschön steckt das Wunder, das Seltsame. Ich dachte kaum noch daran, wie übel mir Y zugesetzt hatte, sondern nur an die Leidenschaft und Hingabe, mit der sie ihrem Schatz grobe und subtile Qualen und dann den Himmel bereitete, und wollte diese Leidenschaft auch in meinem Leben. Ich sehnte mich nach meiner Herzallerliebsten, so sehr, dass ich etwas irritiert in meine abstehenden Shorts gucken konnte, und wollte ihr auf gleiche Weise gehören, in diesem Moment. In der Hoffnung, das bald zu können, war ich selig und fühlte mich von der show meiner Freunde sehr bereichert.

 

Obwohl die beiden längst sowas von fertig waren, knutschte sie ihn noch zwei Ewigkeiten lang ab, bevor ihr einfiel, dass sie Gäste hatten. "Oh, entschuldige!" flötete sie mit süßester Stimme, ganz unverstellt, sie war jetzt gefühlte 16, und krabbelte von ihm runter. "Hat es dir gefallen?" fragte sie ebenso unschuldig, während sie ihren Lover von der mittelalterlichen Streckbank löste, auf der sie ihn eben so dermaßen durchgenudelt hatte, dass der immer noch wohlig stöhnte, als hätte er nicht mitbekommen, dass sie abgestiegen war. Ist ja wie bei der Pille in Barbarella, dachte ich. Aber, ja, ich nickte, ganz wahrheitsgemäß.

Erschöpft wandte Y sich schon zur Tür. "Honey, befrei doch bitte noch diesen Stuhl von dem Kerl, sonst nimmt er den noch mit. Und ansonsten tut über Mittag so, als ob ihr die Bude wienert, aber eigentlich ist eh alles spiegelblank." Wir folgten ihr ins Billardzimmer, wo sie ihren geliebten Morgenrock überwarf. "Ach was, ruht euch lieber aus, wir haben am Nachmittag noch was vor!" Mein Freund, inzwischen wieder mit dem niedlichen Käfig verziert, kannte den Code und legte sich ohne zu zögern auf den Carambolagetisch. Er hatte Halbmatchmaße, 1,15 mal 2,30, eben genug für zwei schlanke Gentlemen mit ausgestreckten Armen. "Na los, mach's dir bequem." nickte sie mir aufmunternd zu. Billard als ausgesprochener 'Gentlemen's sport' war als wertvoller Beitrag zur Vervollkommnung der Manieren, in welcher Form auch immer, sehr beliebt. Also wurden wir nebeneinander an den diversen Ösen des Erziehungstischs fixiert, ohne dass uns dabei Uromas Witzeleien über die natürliche Billardausrüstung des Mannes und etwas Bekanntschaft mit dem Queue erspart geblieben wäre. "Den willst du nicht im Arsch haben" flüsterte mein Bettnachbar. Um ein erholsames Nickerchen zu begünstigen, wurde das Ensemble mit Schlafmasken und Ohrstöpseln abgerundet.

 

 

S

So waren wir ziemlich überrascht, als schon kurze Zeit später die Schlummerhilfen wieder entfernt wurden, und zwar von Y und einer weiteren Dame! "Dies, mein Freund, ist S. Ich hatte mich so auf deine Nachhilfe gefreut, dass ich unsere Stunde völlig verschwitzt hatte. Sie gibt mir nämlich auch Nachhilfe, aber in Französisch, die Firma will mich ein paar Monate nach Marseille schicken. Außerdem gehört's zum guten Ton, neh pah?" Offensichtlich war S bereits informiert, was ich hier auf dem grünen Filz verloren hatte. Während wir abgeschnallt wurden murmelte Y "dörnjeh krieh, tre bjäh, schick ... und keine Fisimatenten!", worüber S gequält die Stirn runzelte. Die Ableitung von 'Visitez ma tente' war zwar nachweislich falsch, aber dem Klang nach plausibel.

Kaum standen wir neben dem Tisch vor den Damen, als mein Buddy der S links und rechts eine scheuerte, worauf sie mit gesenktem Kopf vor ihm auf die Knie fiel. Ich glaubte, meinen Augen nicht zu trauen! Y nahm mich beiseite und erklärte mir leise "Sie ist devot." Ich dachte "Lord, wo bin ich hier hineingeraten!", so etwas wurde streng verfolgt. "Du weißt, wie schwer es solche Damen heutzutage haben. Und mach den Mund wieder zu!" Allerdings wußte ich, das galt nicht nur als erzreaktionäre politische Einstellung, sondern auch als heilbare und unbedingt zu heilende Macke, jedenfalls bei Heteras. Selbst der Neigung zu Kindern wurde an der Charité schon lange nicht mehr unter dem Gesichtspunkt der Heilung begegnet, sondern des abstinenten Lebens damit. Bei echt schmerzgeilen Masochistinnen dagegen griff man neuerdings sogar wieder zur Elektroschocktherapie, was auch für die kein Spaß war. So schlimm war es bei S hoffentlich nicht. Die Ärmste dauerte mich, um so mehr, als ich selbst zunehmend die Freuden der Hingabe kennen lernte. "Sie ist eher devot als maso." Kleine Erleichterung. "Trotzdem findet sie keinen festen Freund, der sich traut, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Wir leisten ihr einen kleinen Freundschaftsdienst. Rummachen darf er mit ihr natürlich nicht, das besorge ich, aber es tröstet sie, wenn ein hübscher Kerl dabei zusieht." Ys haarsträubendes Französisch war vermutlich Teil der Peinigung.

 

Nun hatte Y schon drei Subbies zu kommandieren, wußte sich die Last aber geschickt durch delegieren zu erleichtern, die geborene Führungskraft. "S lässt sich gern vor dem Lernen das Mütchen kühlen und den Po wärmen, danach kann sie sich besser konzentrieren. Außerdem können wir unseren Unterricht nachher im Park erledigen, das Wetter ist göttlich. Vielleicht wären die Herren so freundlich, während ich mich etwas wiederherstelle?" Schnäuzelchen war so freundlich und trabte gleich los zum Spielzimmer. Sein "Na komm schon!" war an mich gerichtet; der S brauchte er das nicht zu sagen, die rutschte schon hinterher. Der bizarrste Tag meines Lebens war doch nicht gestern, wie ich angenommen hatte, sondern heute.

Nachdem S einen Satz roter Manschetten angelegt hatte, befestigte er sie an gleicher Stelle, an der er kurz zuvor selbst noch hing. Ich nahm wieder in der Spannerloge am Tischchen nahe dem Andreaskreuz Platz, so dass ich sie von hinten sah. Ihr trägerloses Sommerkleid rutschte über ihre Hüften, nachdem der Reißverschluss auf dem Rücken geöffnet war. Drunter hatte sie nichts außer einem hübschen Hintern. Während Buddy am linken Rand der Werkzeuggalerie Wellnessgeräte wie den Staubwedel und das Holzpaddle ohne Löcher einsammelte, erläuterte er mir "Sie steht mehr auf Dienen und Ausgeliefertsein und sowas. Sie ist Ys Zofe, könnte man sagen. Manchmal muss sie auch mir Dresche geben, ist alles ziemlich verrückt. Ich steig da auch nicht ganz durch. Haue mag sie nicht doll, dafür um so länger - ist ziemlich anstrengend. Y gibt ihr meist trotzdem etwas saures, bevor sie sie fickt, aber das ist nichts für uns. Wir stehen hier eh' mit einem Bein in der Besserungsanstalt."

Wenig überraschend bat mich der faule Hund nach kaum mehr als zehn Minuten, mal zu übernehmen. Obwohl es mir sehr widerstrebte, eine Dame zu verhauen, siegte das Mitgefühl für die submissive Kreatur. Außerdem hatte sie einen ansprechenden Arsch und ich nutzte die Gelegenheit zu einigen Klapsen mit der Hand. Nach einer Weile winkte Schnäuzelchen ab: "Genug. Das war natürlich nur das Vorspiel. Sie hat ihr eigenes Spielzeug mitgebracht." Er schleppte eine große, schwere Sporttasche her, in der ich mit großem Unbehagen reichlich sehr fieses Schlagwerkzeug vermutete. Er schien meine Gedanken zu erraten und schüttelte betrübt den Kopf. "Nein, nein, keine Dresche mehr, viel schlimmer!" Zuerst erschien ein Gewirr von Lederriemen und ein Federbusch. "Mach sie bitte los.... Sie steht auf Ponyplay." Mir wurde so übel, dass ich mich an der noch hängenden S festhalten musste. Diese Perversion war der Gipfel des Verbotenen. Gegen das Erziehungslager, das uns allen dafür drohte, waren unsere Spielchen hier zärtliche Kuschelei. "Seid ihr komplett bescheuert?" "Stell dich nicht so an, du Fußföhner. Jetzt häng' sie doch endlich ab! Es macht ihr mehr Freude, als von Y gebumst zu werden." Sie loszubinden war der einzige brauchbare Vorschlag seit einer Weile und während ich ihr so näher kam und mich plötzlich ihre hübschen Möpse bittend anlächelten, bekam mein felsenfester Vorsatz, gleich das Weite zu suchen, schon Risse. Sie sank auf die Knie und hauchte einen Kuß auf die Beule in meinen Shorts, das Biest! Wie praktisch es doch eingerichtet ist, dass das Geschlecht am Beinansatz montiert ist; so kann es ohne die lästige Bürokratie mit dem Großhirn auf kurzem Weg die Steuerung übernehmen. So landete ich auf dem Stuhl; erstmal sehen, was passiert, war sicher das Vernünftigste, redete mir irgend jemand ein. Mein Verstand hatte heute definitiv etwas abbekommen, denn nun hörte ich mich sagen "Also wenn wir hier schon Sportschau gucken, könnte uns die Kleine dazu auch ein Bier holen." Mein Freund knurrte nur "Du Spinner hast wohl vergessen, weshalb du hier bist." Das hatte ich allerdings.

Geschickt verwandelte S sich in ein Pferdchen. Ihre pony boots sahen aus wie orthopädische Ballettstiefel mit Hufen. Um den Leib schnürte sie sich ein offenbar maßgefertigtes Zaumzeug aus sehr zweckmäßig verbundenen Riemen. Vorher lochte sie einen auf Stufe Drei brummenden Dildo ein und streckte ihren Po Schnäuzelchen entgegen, damit der dort einen Buttplug mit echt wirkendem Pferdeschweif versenke, den er durch eine Öffnung in den Riemen zog. An den Brüsten war eine Hebe eingearbeitet: unten stützende Lederkörbchen, drumherum Riemen, die sie etwas zu eng schnallte. An die Nippel klemmte sie sich rote Quasten. Schließlich legte sie den Kopfharness mit Trensenknebel und dem roten Federbusch an. Die Scheuklappen begrenzten nicht nur den Blick zur Seite, sondern auch nach oben; sie konnte nur den Boden vor sich sehen. Für den Rest brauchte sie Hilfe. Mein Buddy zog ihr hufartige Ledersäckchen über die Hände und klinkte den Verschluss in Ringe an der Seite ihrer Titten. Unser Pony tropfte schon, bevor die Prozedur beendet war.

 

Wir hatten noch nicht lange gespielt, da hörte ich eine irgendwie vertraute Stimme auf dem Flur sich schnell nähern. "Ich bin ja so gespannt, ihn zu sehen! Wow, wie die Peitsche knallt!" Bis ich realisiert hatte, dass diese Stimme meiner Liebsten gehörte, meiner Besitzerin, stand sie schon wie angewurzelt in der Tür, hinter ihr erschien verlegen Y. Sie hatte wohl erwartet, dass mir hier noch mal gründlich das Fell über die Ohren gezogen wird, aber sicher nicht, dass ich ein weibliches Pony an einer Longe im Kreis laufen lasse, während mein Freund in sicherem Abstand nur des Knalls wegen die Peitsche schwang. Wie hätte ich ihr erklären können, dass es meine Hingabe zu ihr war, die mich so viel Mitgefühl mit diesem submissiven Geschöpf verspüren ließ? Wir Männer hielten es beide für das Beste, schleunigst auf Knien zu unseren Damen zu rutschen. S trabte hinterher, blieb aber stehen. Beim Versuch, sich hinzuknien, hätte sie sich wahrscheinlich die Hufe gebrochen. Nachdem meine Angebetete sich etwas gefasst hatte, verpasste sie uns Sündern erstmal einen Satz heiße Ohren. Bei S ging das wegen der Trense nicht, also mussten ihre Möpse dafür herhalten. Über den Sinn der Schnur, die von meinem Halsband aus in mein Höschen führte, musste sie nicht lange rätseln und zog kräftig daran, als sie sich endlich an Y wandte: "Du hast ja äußerst interessante Erziehungsmethoden hier, Schätzchen." "Komm mit, Herzchen, ich erklär es dir. Schnäuzelchen, bring uns einen Sekt mit Aperol. Und du packst S aus." befahl Y mir. "Was in ihr steckt, darf sie noch behalten. Danach wartet ihr im Kotau."

 

Als die Ladies zurückkehrten, waren beide wieder bester Laune. Y zog der S mit einem Ruck am Schweif den Stöpsel aus dem Hintern und mein Schatz begrüßte mich, indem sie mit ihrem spitzen Stiefel zwischen meine wunden Backen trat. "Los ihr Opfer, zieht euch an! Es ist spitzenmäßiges Wetter, wir gehen in den Park." kommandierte sie. Y ergänzte "ach, und S: zieh das andere Ding auch raus. Du hast für heute genug Spaß gehabt." Wenig später trotteten wir zu fünft mit Decken, einer Kühlbox und einem Rucksack mit Spielzeug zum nahegelegenen Park, ich wieder im luftigen Jutehemdchen, wir beide immer noch mit Manschetten und Halsbändern, was auch in der Öffentlichkeit nichts ungewöhnliches mehr war, und breiteten uns im Schatten eines der wenigen Bäume am Rand der großen Wiese aus. Die drei Damen lümmelten sich auf den Decken, wir knieten uns daneben. S hatte ihre Unterwürfigkeit nun ganz abgelegt und benahm sich wie eine normale Frau: "Y, hattest du den Herren nicht Spiel und Sport versprochen? Los Jungs, zehn Runden!" Und die war eben noch mein Pferdchen gewesen! Aber irgendwie hatte das auch etwas Beruhigendes; die Welt war wieder in Ordnung.

Unsere Herrinnen schenkten uns den worauf-wartet-ihr-noch-Blick und so trabten wir los, die Wiese zu umrunden, die dank der Sonne ständig größer wurde. Am anderen Ende spielten vier junge Kerle zur Freude ihrer Begleiterinnen Nacktfußball. In einer anderen Gruppe dienten die Männer als Sitzgelegenheiten, wieder andere vergnügten sich mit Reiterspielchen. Noch etwas weiter hing ein armes Schwein anscheinend verlassen und schon länger an einem Baum, mit einem Schild um den Hals "ich war dominant". Er hatte sich zur Erheiterung der Passantinnen eingenässt. Einige Muttis Marke "rechtschaffen empört" ließen es sich nicht nehmen, ihn anzuspucken oder ihm angewidert ein paar Schläge zu gönnen; ein Rohrstock hing praktischerweise an ihm. Es hatte sich viel verändert in den letzten Monaten, grübelte ich beim Laufen. Als hätte es nach drei Jahren der Erziehung bei vielen Paaren "Klack" gemacht, wurden nun immer mehr Gentlemen wie Sklaven benutzt und vorgeführt. Je mehr solcher Beispiele zu sehen waren, um so mehr Damen folgten ihnen. Ein all zu gleichberechtigter Ton galt beinahe als reaktionär.

Wenn wir unseren Baum passierten, wurden wir zunächst mit Anfeuerungsrufen bedacht, später mit Drohungen, uns Beine zu machen. Nach der fünften Runde war es dann schon so weit. Sie schickten S zum Weg, die uns anhalten und mit Händen auf den Knien vorbeugen ließ und jedem fünf Schläge mit der Hand auf den wunden Hintern spendierte, nicht sehr fest, aber das genügte auch so, wie sie wohl aus Erfahrung wußte. "Ich bin darum gebeten worden." sagte sie in einem Ton, in dem sich das mitfühlende Bedauern der Devoten mit der süffisanten Überlegenheit der Dame seltsam mischte. "Ab jetzt gibt es für jede Runde über fünf Minuten einen mehr." Bis auf die letzte Runde konnten wir das glücklich vermeiden. "So, das wären dann zehn für jeden" rechnete Y auf eigenwillige Art. "Wir gleichen das nach ein paar Aufwärmübungen aus, die wir vorher blöderweise vergessen haben. 50 Liegestütze, 50 Kniebeugen, 50 Sit-ups. Nein, nicht hier im Schatten, Dummerchen, dort haben wir besseres Licht für Fotos zur Erinnerung an diesen herrinlichen Tag." Es war die Hölle. Wir waren längst klatschnass, mein Büßersack klebte und scheuerte auf der Haut. Danach durften wir uns ausruhen, mit Seilen an den Baum gehängt - Y hatte nicht umsonst einen mit niedrigen starken Ästen gewählt - und empfingen stöhnend unsere zehn. Einige Schulmädchen liefen feixend vorbei, ein Papa mit Kinderwagen guckte mitleidig.

 

Die Damen setzten ihre mehr oder weniger französische Konversation fort, die ich hier mit Rücksicht auf S nicht wiedergeben will. Ihre masochistische Ader kam dabei jedenfalls nicht zu kurz. Sie gönnte sich ein bisschen Demut, indem sie mit ganz leicht gespreizten Beinen kniete, gerade so, dass es noch unverfänglich wirkte. Ständig nestelte sie an ihrem Zopf herum, als Vorwand, um die Hände in den Nacken zu legen. Sie achtete darauf, den Wind nicht zu hindern, ihr Kleidchen so oft wie möglich anzuheben.

Meine Holde blickte versonnen auf die nahe Straße, wo viele Fahrradrikschas unterwegs waren, der Hit dieses Sommers. Sie hatte sich auch schon so ein Ding anschaffen wollen. Früher wurden damit nur Touristen Unter den Linden zum Brandenburger Tor kutschiert. Jetzt war das preiswerte und umweltschonende Verkehrsmittel sehr beliebt geworden und für die Gesundheit ihres Schützlings tat die verantwortungsbewußte Frau damit auch noch etwas. Mit einem schlanken Einsitzer oder einer Rennrikscha, eine Art aufgemotztes Tandem, konnte man sogar an manchem Stau vorbeiziehen. Das gängigste Modell hatte aber eine breite Bank und darunter einen Kofferraum für die Einkäufe. Der Fahrer wurde manchmal mit Trense oder Peitsche motiviert, die gelegentlich, aus mangelnder Übung oder auch absichtlich, andere Verkehrsteilnehmer traf. Auf den größeren Straßen sah man abends öfter regelrechte Wagenrennen mit den sportlichen römischen Rikschas, wo die Lenkerin wie in einem antiken Streitwagen stand und die Peitsche schon mal wie bei Ben Hur geschwungen wurde.

"Mariendorf!" Mein Schatz hatte mal wieder eine brillante Idee. "Mariendorf?" fragte Y. "Ägypten?" "Ja, Mariendorf, oder meinetwegen auch Karlshorst, wenn die das da jetzt auch machen." "Wenn wer was wo macht?" Y verstand nur Bahnhof. Ich verstand leider ganz genau: die beiden Berliner Trabrennbahnen. Trabrennen war früher ein gemischter Sport gewesen. In Mariendorf gab es aber seit dieser Saison separate Rennen, welche für Gentlemen - und welche für Pferde. Wir hatten das vor Monaten in der Zeitung gelesen; damals kommentierte sie noch kopfschüttelnd "Wo soll das alles bloß hinführen." Jetzt wußte sie's. Das Spiel mit S konnte nicht ungesühnt bleiben, die Rikschas - es lag auf der Hand. Nachdem Y endlich begriffen hatte, war es abgemacht. Wir würden demnächst einige Probestunden buchen; der exquisite Plan wurde mit zwei, drei Sektchen begossen. Sogar wir bekamen entgegen der Ankündigung zur Feier des Tages einen winzigen Schluck Wasser, den uns unsere Damen Mund-zu-Mund verabreichten. Nur S schien nicht glücklich, warf uns sogar neidvolle Blicke zu. Ladies durften nur auf dem Sulky teilnehmen, nicht davor. Dass ich böse zurück schaute, schließlich hatte sie uns das eingebrockt, fand sie gar nicht gentlemanlike. Sie baute sich vor mir auf, zog kräftig an dem Riemen, den ich noch unter dem Sack trug und sagte scharf "So darfst du eine Dame nicht ansehen, du Rüpel!" Dann hellten sich ihre Züge wieder auf, sie drückte mir einen Knutscher auf die Wange und setzte leise lächelnd hinzu "nur ein Pony, du Esel."

Trotz des Trosttropfens gründlich dehydriert, delirierte ich dann eine Weile vor mich hin. Ich phantasierte von Wagenrennen im Kolloseum. Die schmalen, länglichen Gefährte mit ihrer geschwungenen Brüstung sahen aus, als ob die Lenkerin in einer riesigen Vulva stand, und wurden von je zehn transsylvanischen Transvestiten gezogen, darunter, in einem Gespann mit lila Zaumzeug, gelenkt von meiner Besitzerin, ich, mein Freund und Charlton Heston. Auf den Rängen wurde das übliche verkauft: Chips, Trips, Kondome, Wolfszitzen, Otternasen und so weiter. Auf der Tribüne saßen Y als Kleopatra (hatte nicht jemand was von Ägypten gesagt?) und S, die den Kopf des Johannes forderte, und zwar den vom Johannes jedes Pferdchens im Verlierergespann. Frisches Eichelragout galt als Delikatesse, die Hoden gingen an die große Königin und der ungenießbare Rest an deren Tiger. Zeitungsverkäufer brüllten die Schlagzeilen, ein Gentleman namens Spartakus probte den Aufstand, als mich ein paar liebevolle Backpfeifen meiner Gebieterin wieder in den Park beförderten.

Wir bekamen noch ein paar zärtliche, dennoch schmerzhafte Klapse auf den Hintern als Wegzehrung, dann wurde mein Buddy mit den Worten "räum das zusammen, mon cœur, nous allons" losgebunden. Er räumte zunächst mich zusammen, dann wir beide das Picknick und schließlich räumten wir alle das Feld. Auf dem Weg zu Y führte mich meine Angebetete an dem Riemen, der mir mittlerweile reichlich auf den Sack ging. "Schatz, ich muss gleich los, die Kleine abholen. Ich begleite dich noch zu Y, wo ein schönes Abendprogramm auf euch wartet. Du freust dich bestimmt schon drauf!" Es ging so. "Ich hab dir auch noch eine Überraschung dagelassen." An der Haustür verabschiedete sie sich "Ich freu mich auf morgen! Y wird dich nach dem Frühstück heim schicken, also nachdem sie gefrühstückt hat, und falls du brav bist. Viel Spaß noch zusammen!"

 

S verwandelte sich auf der Schwelle zur Wohnung sofort wieder in die Devote. Wir legten alle ab und spielten noch ein wenig mit ihr, allerdings nicht mehr in vollem Geschirr. Schließlich ließ sich Y von ihr lecken und vögelte sie dann mit ihrem Strap-On auf dem Billardtisch gründlich durch. Beide schienen nun außerordentlich zufrieden mit dem Nachmittag, zu dessen würdigem Abschluß sie sich noch einen Alexander und aromatisierte Zigarillos servieren ließen. Nachdem S ihre Ausrüstung eingesammelt hatte, verabschiedete sie sich von Y mit einem letzten Füßeküssen und von uns wieder in der Mischung aus Mitgefühl und spöttischer Überlegenheit "einen schönen Abend noch, Jungs."

Sie konnte sich aussuchen, wann sie diszipliniert werden wollte.

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Kommentare

da hat der ein Punkte-Bomber wieder zugeschlagen. Die Story ist zwar nicht so meins, hab sie nur überflogen, diesen Teil, aber schon aus Protest kriegst du von mir 6 Punkte. Soll er oder sie sich halt melden, wenns was zu meckern gibt.
Oder betrachte es als Ehrung, immerhin schlägt er/sie/es nur dann zu, wenn sich mehrere Leute für ne Geschichte begeistern.

In reply to by Raale

hatte gehofft, dass die Situation der S den Plot etwas interessanter macht. Um so mehr Dank für den Protest.

Aber ja, sparsames 1-Sterne-Anonymäuschen, herzlich willkommen ;)

lg

Megs ·Administrator·

In reply to by Raale

Im Vergleich zu den bisherigen Teilen kann ich nun nicht feststellen, dass fukov sich in Stil und Qualtität verändert hat. Aber wir nehmen es wie das Wetter: so wie's kommt. Nicht ärgern lassen.

In reply to by Raale

... sehe ich, mich Raale anschließend, aus diesem Anlass mal, dass fukov richtig gut schreiben kann. Tolle Sprache mit dem Quentchen Leichtigkeit, das nötig ist, um mich auch bei einem Inhalt, der mich sonst nicht fasziniert, bei der Lektüre zu halten, Lebendigkeit durch gekonnten Einsatz der wörtlichen Rede und eine Dramaturgie, die mir sehr vielversprechend erscheint ("erscheint", weil ich nur diesen Teil gelesen habe) machen dies zu einer gelungenen Story. Chapeau, fukov! Ich weiß auch nicht, ob da jemand unterwegs ist, der vor lauter Komplexen einfach alles nieder"wertet", was zu sehr nach Können aussieht, oder ein durchgeknallter "Konkurrenz"-Admin, der ab und zu etwas Unfrieden stiften möchte - das ist auch vollkommen wurscht, denn ich bin von der Qualität dieses Werkes begeistert und gebe gern 6 Sternchen.

In reply to by Raale

Ich schliesse mich den Voten grundsätzlich an. Trotzdem: Diese Folge finde ich eher etwas langatmiger, als die vorherigen. Gut, das ist jetzt etwas arg unspezifisch kritisiert, ich weiss, aber irgendwie fand ich es eben weniger spritzig, als den Anfang. 

Und noch das obligate Meckern: Also S. hätte an einigen Stellen jaulen müssen. Vermutlich auch bei "nous allons", weil sie lieber "nous nous en allons" oder "allons-nous-en!" gehört hätte. Zugegeben, das ist nicht intuitiv, aber so sind sie, die Franzosen ;)

Okay, im Ernst: Sprachlich und orthographisch gut, Story an sich weiterhin originell, die Frage, was tut eine devote Frau in einer zwangsfemdom-Welt kann sich ja durchaus stellen, und man fühlt den kühlen hauch der Gesinnungsdiktatur iummer deutlicher.

Ich hätte wohl 5 Sterne gegeben. Weil eine 1 schwer kompensierbar ist, erhöhe ich auch auf 6.

Mir gefällt es nach wie vor! Sehr gute Schreibe!

Weiter so!

Sena

dürft ihr gern auch wieder ablecken :*

Danke für die wohlwollenden Kommentare. Dass ich da inzwischen einen guten Teil der opinion leaders, auch bekannt als Meinungsmafia, für mich aber vor allem ausgezeichnete Autoren, versammeln konnte, ehrt mich und mag der Grund sein, wie Raale sagt, dass auch 1-Sternchen-Mausi an Bord ist. 

Ys Französisch wird sicher nicht besser ohne intensive Unterstützung von S, sie vertraut da noch ganz auf den google Übersetzer, deshalb werden wir S hoffentlich wiedersehen.

Wie viel ich an der Langatmigkeit tun kann, weiß ich noch nicht so genau. Die Schilderungen und Betrachtungen sind mir schon wichtig, gerade bei diesem Thema. Diese seltsame Welt entwickelt sich noch schneller als ihre Protagonisten, wie schnell die ihr auch folgen. Auch für mich als Schreiberling. Das ist gewissermaßen Teil der Story, dieses Unaufgehobensein trotz Veranlagung und Mitziehens, und immer mehr Mitziehen eben deshalb, gerade auch bei S, und Y, obwohl Naturdom, wird für sie subversiv. Naja, soll nicht wirklich eine sozialpsychologische Studie werden, aber doch ein wenig Licht auf die Mechanismen von Macht und Unterwerfung streuen, die uns doch alle interessieren? Die kleinen Traumsequenzen mag ich auch nicht wirklich weglassen - sind die zu albern?

Domabile ist derzeit mit der Unsichtbaren Hand auch an einer nahen Dystopie, über einen anderen Hebel. Obwohl das alles ziemlich over the top ist, hat es tatsächlich noch weit schlimmeres real gegeben. Was es relativ einfach macht, auch ohne Milgram und Zimbardo so etwas mehr oder weniger plausibel zu entwickeln. Selbst CDs extreme Sklavin des Zensors scheint gar nicht sooo u- oder dystopisch. Vielleicht sollte ich nach der nächsten Folge, die 28 Tage von Schöneberg, alles in ein Phantasialand abdriften lassen, wo alle ihren Spaß haben, von Pasolini zu Fellini oder so? Würde ich meinen Figuren gönnen.

mal sehen ...

Hallo,

was ich vor allem an fukovs Text bewundere, ist seine Sprache. Sie ist witzig, rasant, ironisch, innovativ, assoziativ, satirisch, vulgär, obszön - einfach großartig! Fukov hat einen Monolog geschrieben, ähnlich jenem berühmtesten aller Monologe der Molly Bloom! Bravo! Und nochmals Bravo!

Für dieses tolle Stück Literatur sechs Punkte!!!!!!

In reply to by Henry L.

lieber Henry, das sind ja keine Blumen mehr, das ist ein 200-Liter-Pflanzkübel, unter dem ich jetzt liege wie Wile E. Coyote. Von nun an ging's bergab ... :(

Im Ernst: außer ein wenig Geplansche im Bewußtseinstrom hat mein Textchen sicher nicht viel mit dem großen Werk zu tun. Die Idee einer schmerzhaften Odysee ist allerdings fabelhaft, fast alle Motive schreien danach. Warum gibt's das noch nicht? Oder gibt's das? Oder muß man das Original gleich so lesen?

Natürlich kann ich mir auch und gerade das nur vulgär, obszön und unernst vorstellen, im Stile eines 70er-Jahre Sandalen-Softporno "Odysseus und die Höllenschlampen" oder so. Mit Robert Mitchum als Held, der sich Chandler-mäßig bei jeder neuen Katastrophe erstmal ne Lulle ansteckt und coole Sprüche durch sein Hirn schwurbeln lässt. "Es war ein stürmischer Tag, wir schwammen in Poseidons Klo, ich hatte einen mörderischen Kater. Skylla und Charybdis, jeder Seemann hatte von diesen Oberfotzen schon gehört. Na die sollten mich kennenlernen!" Au ja!

 

lg

Du hast es geschafft, dass ich mir eine malesub PonyPlay Geschichte 3x hintereinander durchgelesen habe.

Ein Wort an den 1-Punkte-Bomber ( auch wenn's irgendwie kitschig ist ) :

He'll give you his pen when you pry it from his cold, dead hands. Spalter !

In reply to by Henning

Dafür spendiere ich einen Gastauftritt in der nächsten Folge.

Bisher hab ich alle Gäste gefragt, bei Anonymäuschen geht das leider nicht. Ich wäre beleidigt, dafür nicht 1 Sternchen zu kassieren!