Helenas Nachfolgerin - 4

 

Kapitel 7

Aileen brachte uns die Club Cola sowie zwei Gläser, bereits mit je fünf Eiswürfeln befüllt. Gleich einer perfekten Bedienung in einem guten Lokal, schenkte sie uns die Gläser zu zweidrittel mit dem Erfrischungsgetränk ein und zog sich dann in die Küche zurück. Offensichtlich spürte sie die Verunsicherung ihrer Schwester und wollte uns den nötigen Raum zur Aussprache geben.

„Ich möchte weder dir noch Aileen wehtun, Antje. Aber wir müssen sie so akzeptieren, wie sie ist. Wenn wir nicht zu ihr stehen und sie unterstützen, wird sie ihre Chance auf ein normales Leben verlieren. Sie wird aus dem Alltagsraster fallen und später in der Gosse landen, womöglich drogenabhängig auf den Strich gehen. Ich glaube nicht, dass du das willst.“

Okay, ich manipulierte Antje gerade mittels der Holzhammermethode, aber Aileen brauchte sehr schnell geordnete Verhältnisse. Vermutlich hatte sie einen seelischen Knacks bekommen, als sie nach ihrem Unfall erfuhr, dass der Pfarrer nicht ihr Vater war. Mutter tot, leiblicher Vater unbekannt und Mann ihrer Mutter wollte nichts mehr mit ihr Zutun haben. Nicht wirklich die beste Kindheit für ein Mädchen. Gerade eben noch die kleine Prinzessin und Pappas Augenstern, gleich darauf ein geliebter Klotz am Bein eines enttäuschten Witwers, der sich an der eigentlich Schuldigen nicht mehr abreagieren kann. Der Absturz aus den Höhen des Olymps auf den harten Boden der Tatsachen.

„Laß uns einfach zusammenhalten und gemeinsam mit Aileen das Richtige tun.“ stimmte mir Antje überraschend zu. Dann kuschelte sie sich an mich, legte ihr hübsches Köpfchen in meinen Schoß und streichelte meinen Waschbärbauch zärtlich.

„Ich möchte gern mit dir ausgehen, was meinst du, Pizza oder Kino?“

„Antje, mir gefällt Pizza besser. Wollen wir in die kleine Trattoria an den Teichen fahren?“

„Gern. Können wir meine Schwester mitnehmen? Bitte, ich möchte ihr eine Freude machen und sie mag italienische Gerichte besonders gern.“

„Okay und wenn wir wieder zurück sind, bekomme ich dann eine spezielle Belohnung von dir, Antje?“

Wir fuhren dann auch gemeinsam weg. Speisten sehr gut und klönten über dies und das, waren ausgelassen fröhlich. Ein schöner Abend in einer netten Runde mit zwei liebenswerten Damen. Der besondere Höhepunkt kam jedoch zuhause. Antje entschuldigte sich mit Kopfschmerzen und ging heim ins Pfarrhaus. Aileen setzte sich zu meinen Füßen und massierte meine Waden.

„Wie soll es denn jetzt weitergehen mit uns Dreien?“ fragte sie mich dann, ohne mich dabei anzusehen. „Du weißt bestimmt alles über mich und hälst mich für Abschaum.“

„Aileen entschuldige bitte, dass ich dir ins Wort falle. Du bist ganz sicher kein Abschaum oder sonstwas. Bisher lief dein Leben eher chaotisch, okay. Jetzt hast du aber eine neue Chance. Ich bin kein besonders guter Dom, aber ich liebe deine Schwester und für sie ist deine Rettung das Wichtigste auf der Welt. Gut, ich werde ihr dabei helfen und wenn euer Vater mich in alle Ewigkeit verdammt. Ich werde es nicht selbstlos tun, du wirst mir als Sklavin zu Diensten sein müssen, ich hoffe das ist dir klar. Und solltest du deine Schwester verletzten, werde ich dir deine Grenze schmerzhaft aufzeigen.“

„Ja, Herr. Danke. Was darf ich jetzt für dein Wohlbefinden tun?“

„Aileen, bitte zieh dich aus und dann bereite mir den Himmel auf Erden. Ich möchte, dass der glücklichste Scheich dieser Erde im besten Harem dieser Welt vor Neid blaß wird, könnte er uns zusehen.“

Aileen war kein Kind von Traurigkeit. Sie aktivierte unsere Stereoanlage samt angeschlossenem Smartphone und schon erfüllte romantische Countrymusik den Raum. Aileen strippte zu den Klängen von „Dancin' Cowboys“, einem 1980er Bellamy Brothers-Hit. Ich habe schon viele Girls strippen gesehen, aber nie zu Countrymusik. Dieses Girl war echt etwas Besonderes, aber meines Vaters Sohn war auch nicht ganz dämlich. Ich stöpselte mein iPhone an die Anlage, startete meinen Antwortsong und tänzelte zu den Klängen von "If I Said You Had A Beautiful Body" der Bellamy Brothers zu ihr. Bei ihr angekommen, kniete ich zu ihren Füssen und züngelte von ihrem kleinen Zeh am rechten Fuß den Körper hoch. Ganz langsam heizte ich ihr mit meiner Mundart ein. Ihren wohlgetrimmten Paradiesgarten beachtete ich erstmal nicht, passierte ihn zum langsamen, getragenen Song „Unchained Melody“ von Waylon Jennings, in Richtung Bauchnabel.

Aileen zog mich zu sich herauf und schob mich aufs Sofa, wechselte nun die Musik zu Simon & Garfunkel mit dem Song „Sound of Silence“, signalisierte mir mit dem Finger vor dem Mund zu schweigen. Ohne ihre Hände zur Hilfe zu nehmen, zog sie mir die Blue Jeans nicht on, sondern off. Auch meine Hotpants traf das gleiche Schicksal. Hot Blooded Redneck Girls sind echt nicht zu unterschätzen. Obwohl, ein wenig beleidigte mich ihre Musikauswahl zum Blowjob, „Every Little Thing“ von den Country Sisters, schon. Männliche Eitelkeit, gell. Aber egal, Too Much ist zuviel, wie schon der King 1957 sang, bei soviel Je t'aime... moi non plus mußte ich dem Feelin´the Feelin´ Tribut zollen und verströmte mich in die süße Schnute der Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe. Aileen nuschelte noch „Stop! In The Name Of Love“ aber es war schon zu spät. Sie schob dann reklamierend „I Will Survive“ nach, aber da hatte ich die Nummer bereits beendet und flog „Über Den Wolken“. Gemäß dem Prinzip des „Zehn Kleine Jägermeister“ Songs gings dann die ganze Nacht zwischen „Männer sind Schweine“ und „Weil Ich Ein Mädchen Bin“ weiter. Am Ende denke ich hatte ich sie „1000 mal berührt“ und zum Höhepunkt gebracht. Okay, okay, „Alles Lüge“ – aber es war einfach eine geniale Nacht mit einer begeisternden Frau. Wir haben es genossen, „Satisfaction“ und wenn Antje das erfährt, dann bin ich auf´m „Highway To Hell“.

 

Kapitel 8

Es war eine schöne Nacht. Aileen und ich hatten uns gegenseitig verwöhnt. Ihr Strip zur Musik und der in späterer Nacht vorgeführte Schleier- oder Bauchtanz hatten mir extrem gut gefallen. Trotz meines Vorrates an diversen Pillen hatte ich aber nicht zur chemischen Keule gegriffen und mußte altersgemäß nach zwei Höhepunkten eine ausgiebige Raucherpause einlegen. Glücklicherweise für mein Ego kommentierte Aileen als intelligente Frau mein Schlappschwänzchen nicht. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber leider gibt es auch sehr viele dumme, freche oder auf Kravall gebürstete Wesen, die einen in solch normalen Situationen nicht in Ruhe erholen lassen können. Glauben die, durch ihre Meckerei ginge es schneller weiter?

Ich hatte Glück und Aileen wußte, was sich gehörte. Gemeinsam hatten wir dann noch etwas Spaß, wenn ich mich recht entsinne, brachte ich sie dreimal zum kleinen Tod. Auch mir war noch ein Höhepunkt vergönnt, aber dann galt nur noch schlafen.

Gegen halb sieben weckten mich die ersten Sonnenstrahlen und ich setzte Kaffee auf. Nach einer erfrischenden Dusche inklusive sonstiger morgendlicher Badezimmerpflichten deckte ich den Frühstückstisch und weckte meine zukünftige erste Sklavin. Obwohl, eher meine Leibeigene. Sklavin klingt hart und nach Schwermetallketten sowie Peitsche. Leibeigene enthielt ein Versprechen für kommende Genüsse. Ich fand schon immer weiche Formulierungen netter als harte Befehle, und da ich hier das Sagen hatte, beschloß ich aus Aileen meine Leibeigene Elly zu machen. Gleich beim Frühstück würde ich es ihr erklären…

Noch bevor Elly mit zum Frühstück kam, klingelte es an der Wohnungstür. Antje war wieder bei uns und hatte Brötchen sowie Thüringer Mett mitgebracht.

„Moin, Schatzi. Du weißt aber, wie Frau einen Mann schon vor acht Uhr glücklich machen kann.“

„Mike, quatsch nicht so krariert. Wenn ich euch so ansehe, kann ich mir denken, was hier gestern noch los war. Ich bin dir deswegen nicht böse. Aber bitte nimm mich trotzdem ernst und versuch nicht mich zu verarschen.“

Holla, mein Pfarrerstöchterlein war angefressen. Etwa doch eifersüchtig? Wollte die Jungfrau von ihrem eigenen Plan abweichen und von den verbotenen Früchten naschen? Das könnte glatt interessant werden, wollen wir doch mal sehen.

„Elly, deine Schwester Antje ist da und hat Brötchen dabei. Kommst du mit Frühstücken?“ Bewußt nicht befehlend, sondern bittend rief ich meine Leibeigene an den Tisch. Sie erschien umgehend und fragte mich nach dem Namen Elly. Auch Antje blickte mich fragend an.

„Aileen, als dein Herr möchte ich dir deutlich machen, dass dein altes Leben zu Ende ist. Der Namenswechsel soll ein Symbol für dich bilden, anzeigen das die bisherigen Sorgen und Nöte vorbei sind. Ich will mit dir zusammen dein zukünftiges Leben aufbauen und als Erstes möchte ich dir deinen neuen Platz zum Essen zeigen. Bitte knie dich an die Stirnseite des Esstisches, dort habe ich dir zwei Schalen aufgestellt. In einer findest du Trinkwasser und in der anderen etwas zu essen. Immer wenn ich dich strafen muß oder sonstwie unzufrieden mit dir und deinem Verhalten bin, wirst du dort deine Mahlzeit einnehmen. Wenn ich dich belohnen oder belobigen will, stelle ich dir einen Stuhl an den Platz. Du darfst dann auf dem Stuhl sitzen und ganz normal mit am Tisch essen sowie trinken. Wenn der Stuhl ein grünes Sitzkissen trägt, darfst du dich auch mitunterhalten. Ein rotes Kissen heiß Sprechverbot. Kannst du dir das merken?“

Elly schaute auf die Decke, die unter den Edelstahlnäpfen lag und frühlingsgrün eingefärbt war.

„Ja, danke Herr. Deine Leibeigene freut sich über den neuen Namen und die klare Regelung für die Mahlzeiten. Aber eigentlich bedienst jetzt doch der Herr die Sklavin, oder?“

„Nein, Elly. Selbstverständlich werde ich nicht für jede Mahlzeit deinen Platz herrichten. Am Kühlschrank habe ich dir eine Tabelle mit verschiedenen Magneten angebracht. Jeder Magnet signalisiert dir durch seine Form und Farbe meine Anordnungen. Anhand der Platzierungen in den einzelnen Spalten kannst für jede Phase unseres Tagesablaufs meine Wünsche sehen. Zusätzlich hängt an der Wand daneben noch ein iPad. Sollte ich mal unterwegs dir etwas mitteilen wollen, bekommst du dort alles angezeigt. Zusätzlich kannst du mit dem Tablet-PC die Klimaanlage, die Verdunklung sowie HiFi nebst TV steuern. Surfen und eMail geht auch. Aber nun erstmal Frühstück.“

Antje nahm mir gegenüber Platz und schaute mich immer noch etwas kariert an. Elly bemerkte diesen Blick und sprach Antje sehr vorsichtig an.

„Bitte sei nicht sauer auf Mike und mich. Ich nehm ihn dir nicht weg, aber er versteht meine Seele und versucht mir zu helfen, kannst du das akzeptieren?“

„Ja, ich meine nein. Arrrr, das ist doch echt bescheuert. Können wir nicht wie normale Menschen miteinanderumgehen, am Tisch sitzen und wie alle frühstücken?“

„Antje, du sagst normal. Was ist normal? Natürlich ist der durchschnittliche Mensch mit seinem durchschnittlichen Leben normal, aber wenn ich ihn mit einer Gesellschaft von Menschen in einer Ausnahmesituation vergleiche, ist er dort schon nicht mehr normal. Eine Bikiniträgerin an einem FKK-Strand ist nicht normal. Ein Kölschtrinker in einer Düsseldorfer Kneipe ist zwischen lauter Alttrinkern nicht normal. Eine katholische Nonne ist in Mekka nicht normal. Normal ist nur eine Ansichtssache, keine meßbare Größe. Okay, also unsere Lebenssituation ist zurzeit, bezogen auf unser Dorf, nicht normal. Aber muß den alles normal sein? Ist Normalität unser Gott, unser Fetisch, das Goldene Kalb, das wir alle anbeten? Für mich definiere ich normal als Zustand, in dem ich mich wohlfühle und mit mir sowie meinem Umfeld im Einklang bin. Sicher, Fachleute würden das anders beurteilen, aber hee es ist mein Leben. Ich möchte es so leben, wie es mir gefällt. Klar, es wird immer gesellschaftliche Zwänge und Regeln geben, aber solange ich keinem Anderen schade…“

„Antje“ fügte Elly nun hinzu, „Ich finde es toll, das Mike mich so akzeptiert wie ich bin. Wahrscheinlich hat er recht und ich habe wirklich nach deiner Geburt sowie dem folgenden Trouble einen Knacks abbekommen, aber ich bin kein gemeingefährliches Monster, das nachts in dunklen Gassen seinen Opfern auflauert. Ich mag Rollenspiele mit Macht und Unterordnung, auch mal etwas härter mit Peitsche und Kommandos, aber ich möchte trotzdem niemand wehtun. Bitte hilf mir in meiner jetzigen Lage mit Nachsicht und Toleranz, vielleicht findest du ja dabei Dinge, die auch dir gefallen. Eine Beziehung lebt nur lange, wenn beide Partner bereit zu Veränderungen sind. Dann bleibt die Liebe frisch und keiner muß ausbrechen, um mal etwas anderes zu erleben. Du bist meine Schwester, der einzige Blutsverwandte und hast mich bisher nie in Stich gelassen. Ich werde deinem Glück mit Mike nicht im Wege stehen, aber gerade jetzt brauche ich ihn erstmal nötiger. Biiiiiitte.“

Elly brachte es sehr schön auf den Punkt und machte Antje damit nachdenklich. Ihre Stirn kräuselte sich, die Augen zuckten zwischen Elly, formaly knows as Aileen, auf der grünen Decke zu unseren Füssen und mir, ihr gegenüber am Tisch, quasi auf Augenhöhe, hin und her.

„Okay, wenn es für dich okay ist. Aber du bist meine Schwester Aileen und nicht die Leibeigene Elly. Ich werde euer seltsames Spiel toleriren, aber nicht mitmachen.“

„Antje, du must dich schon darauf einlassen, sonst funktioniert es nicht.“

„Na gut, E-L-L-Y. Kannst du dich trotzdem jetzt auf einen Stuhl setzen? Biiiiitte“

„Elly, du hast den Befehl von Antje gehört. Setzt dich an den Tisch und hört alle beide mit dem Biiiiiiiiittttttteeee auf, das nervt.“

Elly schmunzelte, ich schmunzelte, nur Antje hatte gar nicht mitbekommen, dass sie ihren ersten Befehl als Domina an Elly gegeben hatte. Der erste Schritt war getan und vielleicht…

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Kommentare

...ich bin kaum warmgeworden, da bist du fertig. Typisch Mann.

Den Liederabend hingegen stelle ich mir cool vor. Ich hätte vielleicht noch Elvis eingeflochten: "Love me Tender", und dann Michael Jackson: "I'm Bad", gefolgt von Amy Winehouse: "I'm no good'", dann wäre die Post abgegangen, bis am Schluss die Fantastischen Vier noch geröchelt hätten: "Ich wollt' noch danke sagen"-

Gibts eigentlich deine Geschichten auch auf Video? Der Strip zum Country würde mich schon interessieren :-)

Trotzdem: Mehr als vier bis fünf Punkte liegen diesmal meiner Meinung nach nicht drin. Sprachlich ist mir nichts unangenehm aufgestossen, und ein Bonus für Originalität darf sein, macht fünf.

In reply to by Salomé

sagen doch immer die Frauen, oder nicht?

Aber ja, ich habe irrtümlich das Kapitel 8 nicht mit online gestellt. Ist inzwischen aber nachgeholt. Beruflich bedingt schreibe ich meine Texte momentan auf einem Samsung Galaxy SIII und da muß ich jedes Kapitel stückeln. Wenn ich dann nicht aufpasse und jede Frau weiß doch das Männer nie aufpassen Image removed., dann fehlen mir Teile der Geschichte auf meinem PC. Ich verspreche aber nix und hoffe, es kommt nicht wieder vor.

Und hier ist Kopfkino, es gibt keine Bilder oder gar Videos. Warum auch, kein Mensch ist so perfekt wie meine Kopfkinobilder.

Met vriendelijke groet - Lorbas

PS: Die Musikvorschläge haben was, mir schwebt auch noch Bots mit dem Titel "Zeven dagen lang" vor, schaun wir mal.

In reply to by XYZ5000

Allerdings hast du das was verwechselt. "Size matters" heisst übersetzt nicht "Länge ist nicht alles" :-)

Und wenn wir schon am Ausländischen sind, bin ich als Anglophile auch noch über das verunglückte "formally known" gestolpert. Dafür hat mich die Definition von Normalität besänftigt. Unser MIke ist nicht nur ein Lebenskünstler und Frauenversteher, sondern auch ein Philosoph.

Wenn wir schon bei den holländischen Sängern sind, müsstest du mit Anouk Teeuwe noch aufpassen dass du als "educated fool" nicht plötzlich mit deinen zwei Grazien "together alone" bist.

Ich erhöhe auf fünf Sterne. Ach da war ich ja schon..